DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
SAINT PETERSBURG, RUSSIA - FEBRUARY 24:  Robert Lewandowski (R) and Marian Sarr of Dortmund carry a goal with team mates during a training session ahead of the UEFA Champions League Round of 16 first leg match between FC Zenit St. Petersburg and Borussia Dortmund on February 24, 2014 in Saint Petersburg, Russia.  (Photo by Alex Grimm/Bongarts/Getty Images)

CL-Achtelfinals

Letzte Chance für BVB und ManU

Borussia Dortmund und Manchester United, in den letzten Jahren mit zwei Meistertiteln national eine Grösse, sind heuer abgeschlagen. Beiden Klubs bleibt die «Königsklasse» als Rettungsanker der Saison.



In den Achtelfinals haben Manchester United und Borussia Dortmund auf dem Papier leichtes Spiel. Olympiakos Piräus, der Gegner der Engländer, gilt als nominell am schwächsten besetztes Team in der K.o.-Phase, und Zenit St. Petersburg, der Kontrahent von Dortmund, hat es im Herbst als erstes Team überhaupt geschafft, mit nur sechs Punkten (und einer Tordifferenz von minus vier) die Gruppenphase zu überstehen.

Zenit Saint Pertersburg Hulk, celebrates his goal during a Group G Champions League soccer match against Atletico Madrid at the Vicente Calderon stadium in Madrid, Wednesday, Sept. 18, 2013. (AP Photo/Andres Kudacki)

Hulk ist der Star von Zenit St. Petersburg. Bild: AP

Trotz Hamburg-Pleite selbstbewusst

In Dortmund gehen sie mit der Favoritenrolle ziemlich selbstbewusst um. Auch das schmähliche 0:3 am Wochenende gegen den taumelnden Hamburger SV änderte nichts am Selbstverständnis des letztjährigen Finalisten. 

Bestes Beispiel: An der Pressekonferenz in St. Petersburg hat sich BVB-Trainer Jürgen Klopp in (rhetorischer) Hochform präsentiert. Der Dolmetscher unterbrach Klopp mehrmals und hatte offensichtlich noch nie etwas über die Champions League gehört. Zum Schluss sagte er süffisant: «Wir sind hier besser vorbereitet als der Dolmetscher. Was aber auch nicht schwer ist.»

Seine Spieler beklagen sich auch nicht über ihre noch immer angespannte personelle Situation. «Wir können mit breiter Brust in den Achtelfinal gehen», sagte Mittelfeldspieler Nuri Sahin, Teamkollege Manuel Friedrich ist sich sicher: «Wir lassen uns von diesem 0:3 nicht runterziehen.»

«Wir lassen uns von diesem 0:3 nicht runterziehen.»

Verteidiger Manuel Friedrich über das HSV-Debakel.

Auswärtstor als Ziel

Was Dortmund sicher entgegenkommt, ist die Tatsache, dass Zenit St. Petersburg seit dem letzten Champions-League-Gruppenspiel, einem 1:4 gegen Austria Wien am 11. Dezember, kein Pflichtspiel mehr absolviert hat. 

Dass die lange Winterpause den Russen zum Nachteil gereicht, ist statistisch belegt: Seit Einführung der Champions League (1992/93) verloren russische Teams im Frühjahr 16 von 28 Spielen. Nur einmal schaffte es ein Team in die Viertelfinals: 2010 der ZSKA Moskau.

«Champions League Time» für Manchester United

Champions League wichtiger als Meisterschaft?

Manchester United droht erstmals seit 1995/96, die Teilnahme an der Königsklasse zu verpassen. Derzeit beträgt der Rückstand auf Platz 4 in der Premier League elf Punkte.

«Es gibt nichts, was dich stoppen könnte.»

Wayne Rooney geht optimistisch in das Champions-League-Jahr 2014.

Trotz dieser Baisse ist auch für Manchester der Titelgewinn das erklärte Ziel. So sagte es auf jeden Fall ihr Stürmer-Millionär Wayne Rooney bei der Pressekonferenz. «Das Gefühl, wenn du die Trophäe gewinnst, ist unglaublich. Es gibt nichts, was dich stoppen könnte zu gewinnen.»

Rooney während der Pressekonferenz vor dem Champions-League-Spiel. Video: Youtube/SNTV

Der schnellste Weg in die Champions League 2014/15 führt wohl über den Titelgewinn. Gegen Olympiakos Piräus zumindest dürfte Manchester United auf der Mission «Champions League 2014» noch nicht stolpern. (si/syl)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Unvergessen

England sucht den schnellsten Fussballer – und einer mit Hangover gewinnt

12. April 1992: Wer ist der schnellste Fussballer im Land? Heute schaut man wohl einfach im FIFA-Game nach dem «Speed»-Wert. Aber 1992 ist das noch anders: Da lässt man einen Spieler von jedem englischen Profiklub um 10'000 Pfund sprinten.

1992 ist ein bedeutsames Jahr in Englands Fussball. Nein, nicht weil im Sommer die Premier League ihren Betrieb aufnimmt. Sondern weil ein paar Monate vorher in einem offiziellen Wettkampf über mehrere Runden ermittelt wird, wer der schnellste Fussballer im ganzen Land ist.

10'000 Pfund beträgt die Siegerprämie, welcher der Sponsor des Liga-Cups ausgelobt hat, das entspricht damals rund 25'000 Franken. Viel Geld selbst für Erstliga-Profis und erst recht für einen Akteur aus den drei unteren …

Artikel lesen
Link zum Artikel