Spass
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Hörner wegen Smartphones? Was uns sonst noch so wachsen könnte (oder sollte)

Wie eine Studie angeblich zeigt, schlägt unser Lebensstil mit Smartphone und Co. bereits auf unsere Anatomie durch. Wir fragen uns, was als nächstes kommen könnte.



Australische Forscher wollen herausgefunden haben, dass uns aufgrund unseres Handy-Konsums (oder eher: durch die dadurch geänderte Körperhaltung) Hörner am Hinterkopf wachsen. Wir wollen den Teufel aber so schnell nicht an die Wand malen, auch wenn Hörner womöglich ein wenig dazu verleiten mögen.

Veränderungen können ja auch eine erleichternde Komponente beinhalten, da unnötiger Ballast abgeworfen wird. Aber Hörner? Am Hinterkopf? Naja. Darum stellt sich nun die dringliche Frage, welche körperliche Veränderungen unserem Lebensstil 2.0 denn tatsächlich zuträglich sein könnten.

Die Hand

Momentane Hand vs. Zukünftige Hand

Aufs Bild klicken, um einen Blick auf die zukünftige Hand zu erhaschen. Bild: watson / shutterstock

Nutzen:

BildBild aufdecken

bild: watson / shutterstock

In Zeiten wachsender Smartphones ist ein sechster Finger immer unverzichtbarer. Man stelle sich vor, dass der oberste Viertel des Smartphones einhändig bedient werden kann, ohne Gefahr zu laufen, das fragile Lebenszentrum aller Millennials in die ewigen Jagdgründe zu spedieren.

Der Zahn

Momentaner Zahn vs. Zukünftiger Zahn

Bild: watson / shutterstock

Der Nutzen:

BildBild aufdecken

Bild: shutterstock

Eine Konsumgesellschaft im konstanten Zuckerrausch löscht sich zwangsläufig selbst aus. Der Überfluss überfordert uns, weshalb es notwendig ist, dass uns die Evolution Abhilfe verschafft. Dies mittels Zähnen, die nur dann genug hart zum Beissen sind, wenn wir effektiv Hunger haben. Ansonsten erschlaffen sie, was den Konsum von gesunden Smoothies jedoch nicht beeinträchtigt. Völlerisches Übergewicht adé!

Die Genitalien

Momentane Genitalien vs. Zukünftige Genitalien

bild: watson / shutterstock

Der Nutzen:

BildBild aufdecken

bild: shutterstock

Lange genug haben Männlein und Weiblein gestritten, sich im Zuge dessen neu erfinden, und diese Neuerfindungen einer weiteren Neuerfindung unterziehen müssen. Die Galionsfiguren aus beiden Lagern – Vagina und Penis – werden im Zuge einer Evolution im Namen des Selbstschutzes der Art aus dem anatomischen Sortiment geworfen. Hallo Weltfrieden, schön, dich kennen zu lernen.

(Bei der momentanen Spermienqualität in der Schweiz kein grosser Verlust. Und die Fortpflanzung wird einen Weg finden. Biologisch oder chemisch. Hopp Menschheit!)

Die Respiration

Momentane Respiration vs. Zukünftige Respiration

Bild: watson / shutterstock

Der Nutzen:

BildBild aufdecken

bild: watson / shutterstock

Da der Mensch offenbar nicht dazu in der Lage ist, der Welt Sorge zu tragen, muss wohl oder übel die Evolution in die Bresche springen. Das Zauberwort ist hierbei «Kiemen». Die killen gleich drei Probleme auf einen Schlag:

Die Augen

Momentane Augen vs. Zukünftige Augen

Bild: watson / shutterstock

Der Nutzen:

BildBild aufdecken

Bild: watson / shutterstock

Das Dilemma ist grausam: Soll ich mich auf die Netflix-Serie, von der alle reden (oder die, die ich zum sechsten mal schaue), konzentrieren und verpasse auf Social Media wichtige Posts von wichtigen Influencern oder umgekehrt?

Dass das so kein Leben ist, ist klar. Darum brauchen wir ausdrücklich ein drittes Auge. So wären ein adäquates Sozialleben und die Einhaltung populär-kultureller Normen unter einen Hut zu bringen. Und würde uns so das Überleben sichern.

Die Arme

Momentane Arme vs. Zukünftige Arme

Bild: watson / shutterstock

Der Nutzen:

BildBild aufdecken

Bild: watson / shutterstock

Die Gleichung ist eine simple: Längerer Arm = grösserer Selfie-Radius = mehr Platz für Freunde und Sehenswürdigkeiten auf Selfies (ohne Keuschheitsstock Selfiestick) = interessanterer Social-Media-Auftritt = höhere Attraktivität = grössere Fortpflanzungswahrscheinlichkeit. Die Kurzarmigen werden somit durch evolutionäre Selektion ganz von alleine verschwinden. Survival of the fittest, halt.

Weitere massgebende Nebeneffekte:

Der Daumen

Momentaner Daumen vs. Zukünftiger Daumen

Bild: watson / shutterstock

Der Nutzen:

BildBild aufdecken

Bild: watson / shutterstock

Wer dazugehören will, muss aktiv werden. Die virtuelle Omnipräsenz hat unter anderem zur Folge, dass Schnelligkeit im Kommunikationswesen von existenzieller Bedeutung ist. Getaggt werden und nicht genug schnell «😂😂» geantwortet? Und tschüss. Den Witz im Gruppenchat dann bringen, wenn bereits zwei weitere Nachrichten aufgepoppt sind und dein Witz jetzt keinen Sinn mehr macht? Adieu.

Durch die extra-Finger am Daumen gehört diese Sorge der Vergangenheit an. Das Fünffingersystem wird Schule machen und jene, die sich nicht genug schnell adaptieren, werden auf der Strecke bleiben. Und zwar in gnadenloser Manier.

Bonus Wozu wir die Hörner zwischenzeitlich (vielleicht) gebrauchen könnten:

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

21 Comics, die zeigen, wie das Smartphone unser Leben verändert hat

So sieht es aus, wenn du den Eltern das Smartphone erklärst

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Cute News

15 lustige Bilder von Tieren, die auf frischer Tat ertappt wurden 

Cute news, everyone! Man kennt das: Da wird man auf frischer Tat ertappt und muss dann irgendwie mit der Situation klarkommen. Bei Tieren ist das nicht anders:

Artikel lesen
Link zum Artikel