Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Wohltätiges Engagement: Zwei Frauen und ein Ehepaar mit Prix Sana 2020 ausgezeichnet



Bild

Bild: Prix sana

Ein Ehepaar aus dem Kanton Zürich und zwei Frauen aus der Westschweiz sind am Freitag für ihr wohltätiges Engagement mit dem Prix Sana 2020 ausgezeichnet worden. Sie erhalten je 10'000 Franken.

Ausgezeichnet wurden Jean-Harry-Rolf und Regina Etzensperger aus Watt im Kanton Zürich, wie die Fondation Sana am Freitag mitteilte. Die beiden Sozialpädagogen und Eltern von fünf Kindern haben gemäss Mitteilung immer wieder Jugendliche mit Beeinträchtigungen oder aus sozial benachteiligten Familien bei sich auf genommen. Auch in Krisensituationen - etwa in Fällen von häuslicher Gewalt - hätten Kinder bei ihnen Zuflucht gefunden. Das Ehepaar betreue noch heute im Ruhestand Tageskinder.

Mit einer Auszeichnung geehrt wurde auch Mireille Udriot aus Choëx sur Monthey VS. Sie hat gemäss Mitteilung «ein grosses Herz für Kinder mit Beeinträchtigungen oder aus einem schwierigen familiären Umfeld». Sei 1984 vermittle ihr Verein betroffene Kinder an Familien. 84 Kinder hätten so ein neues Zuhause gefunden. Mireille Udriot und ihr Mann hätten trotz drei eigenen Kindern acht beeinträchtige Kinder adoptiert. Zudem hätten sie ihr Wohnhaus dem Verein geschenkt, damit der Verein dieses als Wohnheim für beeinträchtigte Menschen nutzen kann.

Schliesslich wurde auch Anne-Marie Struijk aus Vessey GE mit einem Preis ausgezeichnet. Sie setzt sich gemäss Mitteilung für eine Palliativpflege ein, «bei der die Menschen und ihre Bedürfnisse im Zentrum stehen». Anne-Marie Struijk habe im Jahr 2007 die Organisation «Fondation La Masion de Tara» gegründet, mit welcher sie jährlich 35 bis 45 Freiwillige für die Palliative Care ausbilde. Im gleichnamigen Haus könnten zudem Menschen am Lebensende «in Würde und nach ihren Wünschen» ihre letzten Tage verbringen.

Der Prix Sana feiert dieses Jahr sein zehnjähriges Bestehen. Mit dem Preis würdigt die gemeinnützige Fondation Sana Gesundheitsarbeit, die von Menschen in der Schweiz «eigenverantwortlich und unentgeltlich» zugunsten anderer Menschen erbracht wurde. In all den Jahren sind gemäss Mitteilung 29 Menschen mit insgesamt 290'000 Franken ausgezeichnet worden. (aeg/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Namensstreit zwischen David und Goliath: «Uber ist nicht Suuber»

Das amerikanische Onlinetaxiunternehmen Uber will einem Zürcher Startup den Namen verbieten. Dieses wehrt sich.

Die Firmen könnten unterschiedlicher nicht sein. Hier der Internetgigant aus San Francisco, da das Startup aus Zürich. Hier, der Fahrdienstvermittler, der in diversen Rechtsstreitigkeiten darum kämpft, keine Sozialabgaben für seine Fahrer bezahlen zu müssen, da der Marktplatz für Reinigungsmitarbeitende, der für diese die Abrechnung der Sozialbeiträge automatisiert übernimmt.

Obwohl Welten zwischen den beiden Firmen liegen, findet Uber, das Startup Suuber komme ihm zu nahe. So nah, dass der …

Artikel lesen
Link zum Artikel