Schweiz
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Lieber Herbst, von mir aus kannst du ein halbes Jahr bleiben!
Und der Nachmittag auf dem Üetliberg war ebenfalls genau so, wie ich ihn mag

Freie Sicht übers Nebelmeer bis zu den Alpen: Der Üetliberg zählt zu den klassischen Hochnebel-Fluchtpunkten im Raum Zürich. Bild: watson user

5 schöne Ausflugsziele im Raum Zürich, wenn du dem Hochnebel entfliehen willst

Es ist Hochnebel-Saison – höchste Zeit für Ausflüge in die Höhe. Das Angebot, um dem winterlichen Stimmungskiller zu entfliehen, ist im Raum Zürich hochstehend.

Matthias Scharrer / az Limmattaler Zeitung



Er ist der Stimmungskiller dieser Zeit im Mittelland: der Hochnebel. Umgekehrt hellt sich die Stimmung sofort auf, wenn er durchbrochen wird. Und genau das wird in den nächsten Wochen immer wieder mal der Fall sein: In den Wintermonaten ist es immer wieder mal der Fall, dass die «potenzielle Hochnebelgrenze» zwischen 500 und 600 Meter über dem Meer liegt. Im Grossraum Zürich bedeutet dies: Man ist immer hart an der Grenze. Wobei diese mit einer Streuung von plus/minus 100 Höhenmetern naturgemäss unscharf ist.

Fünf Fluchtpunkte

Wohin soll man also, um dem Stimmungskiller Hochnebel rasch zu entfliehen? Einen guten Überblick bietet die ständig aktualisierte Nebelkarte, die die Hochschule für Technik in Rapperswil 2010 online geschaltet hat (www.nebelkarte.ch). Sie kombiniert Meteo-Daten mit Webcam-Informationen und zeigt an, welche Höhenzüge und Gipfel aktuell oder in den nächsten Stunden voraussichtlich benebelt oder nebelfrei sind. Wer etwas heranzoomt, erhält zudem Angaben über öV-Anschlüsse. Kurz: Die Nebelkarte ist – trotz teils unpräziser Höhenangaben – ein guter Hochnebel-Fluchthelfer.

Üetliberg

Menschen geniessen das herrliche Herbstwetter auf dem Uetliberg, aufgenommen am Samstag, 23. September 2017, in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Bild: KEYSTONE

Zu den klassischen Fluchtpunkten im Raum Zürich gehört der Üetliberg. Mit der Üetlibergbahn ab Zürich Hauptbahnhof ist schon bald der Gipfel 869 Meter über dem Meer erreicht. Mehrere Restaurants mit Sonnenterrassen sind von dort aus in bequemer Laufdistanz gut ausgeschildert erreichbar. Entsprechend viele Nebelflüchtlinge sind bisweilen anzutreffen. Empfehlenswert ist die Gratwanderung Richtung Osten zur ebenfalls bewirteten Felsenegg (793 m.ü.M.). Von dort lässt sichs bequem mit der Gondel in die Niederungen des Sihltals abtauchen.

Lägern

Ebenfalls ein sicherer Wert an Hochnebel-Tagen wie diesen ist die Lägern. Der Aussichtspunkt Hochwacht (856 m.ü.M.), an dem sich ein Restaurant befindet, ist zu Fuss ab Regensberg innert einer Stunde erreichbar. Leider ist das Restaurant wegen Sanierungsarbeiten bis Herbst 2018 geschlossen. Wer eine längere, teils steile und felsige Wanderung über den gesamten Lägern-Höhenzug machen will, beginnt in Baden und kommt nach gut vier Stunden in Regensberg an.

Altberg

Etwas weiter südlich findet sich mit dem Altberg zwischen Geroldswil und Dänikon ein weiterer Höhenzug mit Hochnebelflucht-Potenzial. Und: Die dortige Waldschenke gleich neben dem Aussichtsturm ist offen. Der Höhepunkt auf 630 m.ü.M. ist sowohl von Geroldswil als auch von Dänikon aus innert einer halben Stunde zu erwandern. Eine längere Tour lässt sich daraus startend vom Hönggerberg via Gubrist (der Berg, nicht das Loch) machen.

4. Zürichberg, Adlisberg, Pfannenstiel

Biker im Gegenlicht ueber Nebelmeer, Silhouette, Pfannenstiel, Zuerich () (KEYSTONE/Andreas Gonseth)

Über dem Nebelmeer auf dem Pfannenstiel. Bild: ANDREAS GONSETH

Zürichberg (676 m.ü.M.), Adlisberg (701 m.ü.M.) und Pfannenstiel (853 m.ü.M.) sind von Zürich und der Goldküste aus die natürlichen Hochnebel-Fluchtorte. Beim Zoo Zürich lassen sich dabei auch noch exotische Tiere besuchen.

Rosinli

Je weiter östlich es via Zürcher Oberland in die Berge geht, umso mehr verflüchtigt sich das Thema Hochnebel. Ein guter Ort, um darüber zu stehen und herabzublicken auf die trüben Niederungen der Seen und Flüsse, ist das Rosinli (824 m.ü.M.) oberhalb von Wetzikon.

Ab dem Bahnhof Wetzikon mit dem Bus 851 zur Endstation Adetswil, dann noch eine Viertelstunde zu Fuss den Schildern nach – und schon ist man angelangt bei der alten Wirtschaft mit grosser Gartenbeiz und Rutschbahn, von der aus der Pfäffiker- und Greifensee bis hin zum Üetliberg zu überblicken sind. Oder eben das Nebelmeer. Sollte sich der Nebel in den Niederungen gelichtet haben, ist auch der Abstieg via Römerkastell am Pfäffikersee nach Pfäffikon empfehlenswert.

Hochnebel

Hochnebel entsteht, wenn bei einer windarmen Wetterlage kalte Luft unter wärmerer Luft eingeschlossen ist. Man nennt diese Wetterlage auch Inversion. Wenn die Tage am kürzesten sind, reicht die Kraft der Sonne am wenigsten, um den Hochnebel aufzulösen. Am hartnäckigsten ist der Hochnebel im Schweizer Mittelland daher im November und Dezember. Man spricht von Hochnebel, wenn die Sicht am Boden mindestens einen Kilometer weit reicht und darüber eine Nebeldecke liegt. Diese kann bis zu zwei Kilometer dick sein. (mts) (aargauerzeitung.ch)

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