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Der Eingang der neuen Coop to go Filiale fotografiert anlaesslich der Medienkonferenz zur Lancierung eines neuen Ladenkonzeptes fuer die schnelle Verpflegung am Stadelhofen Zuerich, am Dienstag, 18. August 2015. Immer mehr Menschen verpflegen sich unterwegs und nicht mehr Zuhause oder im Restaurant. Dieser Entwicklung traegt Coop mit einem neuen Ladenkonzept fuer die schnelle Verpflegung rechnung. Nun lanciert der Detailhaendler mit dem

Coop versucht mit neuen Konzepten wie «Coop to go» die Kunden bei Laune zu halten.
Bild: KEYSTONE

Coop macht der Einkaufstourismus zu schaffen – zwar mehr Kunden, aber weniger Umsatz



Mehr Kunden und höhere Marktanteile bei Frischprodukten: Coop-Chef Joos Sutter zeigt sich grundsätzlich zufrieden mit dem Geschäftsverlauf in diesem Jahr.

Dennoch wird Coop weniger Umsatz erzielen als im Vorjahr. Die Coop-Filialen verzeichneten gemäss Angaben von Coop-Chef Joos Sutter 2015 trotz Einkaufstourismus 2 Prozent mehr Kunden.

Zudem habe die Nummer zwei im Schweizer Detailhandel bei den Frischprodukten, namentlich in den Bereichen Milchprodukte, Brot, Fleisch und Fisch sowie Gemüse und Früchte gegenüber der Konkurrenz Marktanteile hinzugewonnen, sagte Sutter in einem Interview mit der Coop-Zeitung vom Montag.

Coop-Chef Joos Sutter spricht anlaesslich der Medienkonferenz zur Lancierung eines neuen Ladenkonzeptes fuer die schnelle Verpflegung am Stadelhofen Zuerich, am Dienstag, 18. August 2015. Immer mehr Menschen verpflegen sich unterwegs und nicht mehr Zuhause oder im Restaurant. Dieser Entwicklung traegt Coop mit einem neuen Ladenkonzept fuer die schnelle Verpflegung rechnung. Nun lanciert der Detailhaendler mit dem

Coop-Chef Joos Sutter.
Bild: KEYSTONE

Nichtsdestotrotz werde Coop die Vorjahresumsätze nicht erreichen. Der Gesamtmarkt im Detailhandel schrumpfe und der Entscheid der Nationalbank, den Euro-Mindestkurs aufzuheben, habe ein schwieriges Umfeld geschaffen, sagte Sutter.

Mit Einkaufsallianz gegen Frankenstärke

Den hiesigen Detailhändlern machen allgemein die Preisnachlässe und der Einkaufstourismus im Zuge der Frankenaufwertung zu schaffen. Sutter erhofft sich nun von der Mitgliedschaft in der Einkaufsallianz Alidis eine bessere Verhandlungsposition gegenüber dem Grosshandel. Alidis sei die älteste Einkaufsallianz Europas und mit 140 Milliarden Euro Gesamtumsatz die wichtigste internationale Beschaffungsallianz auf dem Kontinent. Als Mitglied könne Coop mit den grossen internationalen Lieferanten auf Augenhöhe verhandeln, sagte Sutter.

Coop war der Allianz im August beigetreten. Zu den neuen Partnern von Coop gehören die deutsche Edeka-Gruppe, die Grupo Eroski aus Spanien und der französische Konzern Groupement des Mousquetaires. Die Alidis-Mitglieder betreiben zusammen rund 23'000 Verkaufsstellen. (feb/sda)

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