Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa08627282 (FILE) - A policeman monitors the area next to the Congress Center from an adjacent roof during the 50th annual meeting of the World Economic Forum (WEF) in Davos, Switzerland, 20 January 2020 (reissued 26 August 2020). The WEF announced the postponement of its 2021 meeting due to the coronavirus Covid-19. The meeting was scheduled for January 2021 but will be rescheduled to 'early next summer' according to a representative.  EPA/ALESSANDRO DELLA VALLE *** Local Caption *** 55785195

Bild: keystone

WEF 2021 auf dem Bürgenstock? Diese Orte stehen zur Debatte



Das nächste World Economic Forum (WEF) findet nicht in Davos statt. Die Organisatoren des Treffens hochrangiger Politiker und Wirtschaftsleute verhandeln mit alternativen Austragungsorten, etwa in der Zentralschweiz oder im Tessin.

Das WEF um Gründer Klaus Schwab hatte Ende August informiert, das Weltwirtschaftsforum 2021 werde wegen der Corona-Krise nicht wie üblich vom 26. bis 29. Januar in Davos veranstaltet. Als möglicher Ausweichtermin wurde der Frühsommer 2021 genannt. Am Dienstag wurde bekannt, dass ein Treffen zu jenem Zeitpunkt nicht in Davos stattfinden wird.

Eine mögliche Alternative ist das Bürgenstock Resort. Im Moment liefen Gespräche und Verhandlungen mit den Verantwortlichen des WEF, sagte der Nidwaldner Volkswirtschaftsdirektor Othmar Filliger (CVP) in einem Interview mit dem Regionaljournal Zentralschweiz von Radio SRF. Der Kanton sei angefragt worden. Zum Stand der Abklärungen könne er nichts sagen. Gemäss dem Sender ist auch Lugano eine Option.

Trump am WEF 2020

Zuvor hatte Tamara Henderson, Präsidentin von Hotel Gastro Davos, einen Bericht der Zeitung «Südostschweiz» bestätigt, wonach die Davoser Hotellerie vom WEF brieflich darüber ins Bild gesetzt wurde, dass es im Frühsommer nichts wird mit der Veranstaltung.

«Wir sind etwas überrascht worden von diesem Brief», sagte Henderson der Nachrichtenagentur Keystone-SDA auf Anfrage. Die Hotellerie sei vor vollendete Tatsachen gestellt worden. «Wir fühlen uns etwas übergangen und möchten in nächster Zeit Klarheit», sagte Henderson weiter. Die Hotellerie konzentriere sich nun auf das Jahr 2022.

Vor 30 Jahren verlegt

Für die Gemeinde habe dieser Brief an die Hotels nichts geändert, sagte Gemeindeschreiber Michael Straub zum Zeitungsbericht. Die Gemeinde sei davon ausgegangen und gehe weiter davon aus, dass das WEF kommendes Jahr nicht in Davos stattfinde, wenn sich in der Corona-Pandamie keine Wende zum Positiven einstelle. «Unser nächster Termin ist der Januar 2022», betonte Straub.

Das WEF kommunizierte, Details würden bekannt gegeben, sobald die Gesundheit und die Sicherheit der Teilnehmer garantiert werden könnten. Das WEF war letztmals vor 18 Jahren mit einer ungewöhnlichen Situation konfrontiert. Damals fand die Veranstaltung wegen der Terroranschläge vom 11. September 2001 und angekündigter Demonstrationen von Globalisierungsgegnern erstmals nach 30 Jahren nicht in Davos statt sondern in New York. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Greta Thunberg: Das furchtlose Mädchen von Davos

Trumps WEF-Besuch spaltet Davos

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

51 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
n3rd
22.09.2020 11:22registriert February 2020
Die Hotellerie „fühlt sich übergangen“? Was ist denn das für eine Arroganz?
3257
Melden
Zum Kommentar
Firefly
22.09.2020 10:36registriert April 2016
Gut so. Auf dem Bundeshausplatz passiert grad Wichtigeres, mit weniger Emmisionen.
345127
Melden
Zum Kommentar
Mimi-Lee
22.09.2020 10:48registriert August 2019
„Wir sind etwas überrascht worden von diesem Brief“..... echt jetzt? Also ich finds nicht wirklich überraschend, dass es nicht stattfindet. Da steigen weltweit die Fallzahlen und Infektionsraten, ein Impfstoff gibt es noch nicht und die Dame dachte, dass sich trotzdem die „mächtigsten“ aus Politik und Wirtschaft (mit Entourage) aus allen Teilen der Welt an einem Ort treffen werden? Das Risiko von Ansteckung und „ins eigene Land mit nach Hause nehmen“ ist viel zu gross. Schon etwas gespielt ihre Empörung oder halt einfach naiv?
22814
Melden
Zum Kommentar
51

Schweiz exportiert Waffen für knapp 690 Millionen Franken

In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres haben Schweizer Unternehmen Kriegsmaterial im Wert von knapp 690 Millionen Franken exportiert. In der entsprechenden Vorjahresperiode waren es knapp 500 Millionen Franken gewesen.

Das ist der am Dienstag veröffentlichten Statistik des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) zu entnehmen. Die grössten Abnehmer von Schweizer Kriegsmaterial waren zwischen Januar und September 2020 Dänemark, Indonesien und Deutschland.

Auf der aktuellen Liste der …

Artikel lesen
Link zum Artikel