Schweiz
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Zoff um 5G in der «Arena»: Prelicz-Huber (Grüne, rechts) legte sich mit Jörg Mäder (GLP, links) an. printscreen srf

Zank in der 5G-«Arena»: Warum eine Teilnehmerin (fast) alle überstrahlt

Ist 5G genial oder gefährlich? Muss die Schweiz beim neuen Mobilfunkstandard mitziehen, um nicht abgehängt zu werden? Oder verursacht 5G gar Krebs? Die Strahlung sorgt wahrhaftig für heisse Köpfe in der SRF-«Arena».



Glaubt man Roger Federer, ist 5G in der Schweiz längst weit verbreitete Realität. In Werbespots pries das Sunrise-Aushängeschild schon 2019 die Vorzüge des neuen Mobilfunkstandards an.

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«First on 5G»: Der Federer-Spot sorgte für Diskussionen in der «Arena». bild: youtube

Der Clip sorgte in der «Arena» für Diskussionen: Denn noch steckt 5G in der Schweiz in den Kinderschuhen. Wie schnell der Ausbau nun voranschreiten und welche Grenzwerte dabei gelten sollen, darum drehte sich der Kern der 5G-«Arena» mit Moderator Sandro Brotz.

Grüne-Prelicz: «Wollen wir Vollausbau oder nicht?»

Video: srf

Aufgeladene Wortgefechte lieferten sich inbesondere die Grüne Nationalrätin Katharina Prelicz-Huber und der Grünliberale Jörg Mäder.

«Krankenwagen kann man nicht an Glasfasernetze anschliessen.»

Jörg Mäder, GLP

Prelicz-Huber fuchtelte teils mit den Armen und argumentierte immer wieder, dass es 5G an vielen Orten gar nicht brauche. Mit ihrer Verve überstrahlte sie fast alle. «Es geht darum, ob wir den totalen Vollausbau wollen. Oder ob man zuerst genauer hinschauen will, ob die Technologie wirklich so sicher ist oder nicht.» Glasfasernetze könnten viele Aufgaben übernehmen , für die 5G entwickelt werde. Etwa in Fabriken. «Rettungswagen kann man nun wirklich nicht an Glasfasernetze anschliessen. Es braucht mehr 5G-Antennen, damit die Strahlenbelastung insgesamt sinkt», sagte Grütter zu Prelicz.

Da grätschte sofort Monika Rühl rein. Die Direktorin des Wirtschaftsverbandes Economiesuisse zeigte einen äusserst engagierten Auftritt und punktete mit viel Sachkenntnis. Punkto 5G laufe der Schweiz die Zeit davon. Die Schweiz stehe bei der Digitalisierung in hartem Wettbewerb mit den USA oder Südkorea. «Ein effizientes und schnelles Handynetz bringt der ganzen Bevölkerung und nicht nur der Wirtschaft etwas.» Auch Randregionen könnten von 5G und damit von schnellem Internet profitieren.

Rühl: «Uns läuft bei 5G die Zeit davon.»

Video: srf

5G ist nicht nur um ein x-faches schneller als 4G und kann ein viel grösseres Datenvolumen übertragen, sondern verbreitet Daten in Echtzeit. Dies ist beispielsweise Voraussetzung, damit selbstfahrende Autos künftig autonom miteinander kommunizieren und sich im Verkehr abstimmen können. Dazu braucht es aber tausende neue Antennen. Zudem fordert die Telekom-Branche, dass die Strahlenschutz-Grenzwerte gelockert werden. Dagegen stellte sich aber das Parlament.

CVP-Häberli: «Ängste der Bevölkerung ernst nehmen».

Video: srf

«Wir können den Fortschritt sicher nicht aufhalten. Aber was bringt die rasante Entwicklung von 5G, wenn die Bevölkerung nicht mitmacht und bremst», sagte Brigitte Häberli-Koller, CVP-Ständerätin. Der Bund müsse weiterhin genau hinschauen, die Forschung intensivieren und die Bevölkerung gut informieren. «Man muss die bestehenden Ängste ernst nehmen. Und muss belegen können, dass 5G kein gesundheitliches Risiko darstellt.» Denn es gebe durchaus Studien, die sagten, dass 5G krebserregend sei.

«Es gibt keinen definitven Beleg, dass 5G nicht gesundheitsschädlich ist.»

Brigitte Häberli-Koller, CVP

Schadet 5G der Gesundheit oder nicht? Inzwischen soll es gegen 4000 Studien dazu geben. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat mit Expertengruppen umfangreiche Abklärungen durchgeführt. Ein abschliessendes Fazit gibt es nicht. «Es braucht aber mehr Forschung. Klar ist auch, dass die aktuellen Grenzwerte auch bei 5G gelten», so Paul Steffen, Vizedirektor des BAFU.

«Die Telekomanbieter spielen mit der Gesundheit der Menschen.»

Ruth Schneider, Studiogast

Severin Dietschi, Präsident des Vereins Schutz vor Strahlung, erhob den Mahnfinger: «Als Firma wäre ich vorsichtig, in 5G zu investieren. In Zukunft könnte es Klagen hageln wie damals beim Asbest», und betonte, wie wichtig es sei, strahlenfreie Zonen – wie etwa im Schlafzimmer – zu behalten. Laut BAG sind in der Schweiz rund fünf Prozent der Bevölkerung elektrosensibel, reagieren also besonders auf Strahlung. «Die Telekomanbieter spielen mit der Gesundheit der Menschen. Viele Leute leiden wegen der Strahlung unter Schlafstörungen», sagte Studiogast Ruth Schneider aus Langnau i.E.

GLP-Mäder: «Man kann Alkohol geniessen oder saufen. Das gilt auch fürs Handy.»

Video: srf

Weder von Sunrise, Swisscom noch von Salt wagten sich übrigens die CEOs in die Arena. Stattdessen schickten sie Peter Grütter, Präsident des Telekomverbands Asut, vor. «5G ist keine Zwängerei. Mit 4G sind wir heute an der Kapazitätsgrenze. Etwa in fahrenden Zügen können wir die Datenströme kaum mehr bewältigen.» Nun brauche es einen raschen Ausbau, da sich die Datenmenge jedes Jahr verdopple. «Wir müssen die Grenzwerte erhöhen, sonst braucht es 27'000 neue Antennen, damit 5G voll nutzbar ist. Dieser Ausbau dauert viel zu lange.» Bei Prelicz-Huber stösst der Telekom-Vertreter auf taube Ohren. «Ich verweigere mich sicher nicht dem Fortschritt. Aber die Grenzwerte müssen bleiben.»

«5G ist keine Zwängerei. Mit 4G haben wir die Kapazitätsgrenze erreicht. Etwa in den Zügen.»

Peter Grütter, Telekomverband

Höhere Grenzwerte oder einfach mehr Antennen? Jörg Mäder (GLP) ist der Ansicht, dass ein möglichst dichtes Netz bei minimaler Strahlenbelastung der richtige Weg sei. «Die Schweiz ist ein Hightech-Standort und muss jetzt bei 5G vorwärts machen. Man kann nicht alle Gefahren voraussehen.»

Dann stellte SRF-Brotz, der sich selbst als Online-Junkie outet, noch eine ganz andere Frage. «Tut uns der Online-Exzess überhaupt gut?» Mäder liefert eine erheiternde Antwort. «Man kann Alkohol geniessen oder saufen. Dasselbe gilt beim Internet.» Ein onlinefreier Sonntag sei ein Lösungsansatz für alle, die kaum ohne Smartphone mehr leben könnten.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Jabbathehut 09.02.2020 20:08
    Highlight Highlight Ich kann diese wenig bis schlecht argumentierte Technikfeindlichkeit nicht verstehen. Manchen könnte man gar Täuschung vorwerfen. Beispiel: Gerne mal hier die ersten vier der angeblichen 4000 Studien posten. Tipp, mal den Beitrag lesen, hier schreibt jemand mal aufklärend https://fuenf-g.de/2019/05/12/wie-gefaehrlich-sind-5g-wellen/
  • space_tourist 08.02.2020 21:51
    Highlight Highlight Ich versteh nicht, warum hier nur aluhut-fundis gegen 5g sind. Technisch gibt es nämlich nicht gerade viele gute Argumente dafür. Dafür eine Menge probleme. Die versprochene Latenz lässt sich schon nur von der round-trip time des Signals nicht bewerkstelligen. Wetter Satteliten kriegen Probleme weil 5g in ihre Frequenzbänder rein strahlt. Für Autos wäre Car2Car mit wifi besser, halt nicht für das Infotainment system auf der Rückbank. Firmen brauchen nur ein Glasfaseranschluss und ein gutes wifi, dann ist 5g obsolet. Aber es kommen immer nur Strahlung = böse Argumente...
  • rodolofo 08.02.2020 18:50
    Highlight Highlight Brauchen wir selbstfahrende Autos?
    Was machen wir dann mit den Fahrerinnen und Fahrern?
    Und weiss das selbstfahrende Fahrzeug irgendwann sogar besser, wo es hinfahren soll, als die Passagiere?
    Wenn ich alle die Roboter sehe, die in rasend schnellem Tempo Dinge fabrizieren während um die Bahnhöfe Arbeitslose herumlungern, frage ich mich, wem sie alle die Billigstwaren verkaufen wollen, wenn in den vollautomatisierten Fabriken bald niemand mehr arbeitet und Lohn erhält, um Dinge zu kaufen.
    Aber solche Fragen sollte man besser nicht stellen, denn dann gilt man als "rückständiges Fossil"...
    • Spooky 09.02.2020 08:08
      Highlight Highlight @rodolofo

      "...während um die Bahnhöfe Arbeitslose herumlungern,..."

      Und woher weisst du, dass es sich bei diesen Leuten um Arbeitslose handelt? Das könnten genausogut herumlungernde Biobauern sein.
    • rodolofo 09.02.2020 14:55
      Highlight Highlight Nein, weil richtige Biobauern nie frei haben. ;)
      Ich bin allerdings kein richtiger Biobauer.
  • Ich hol jetzt das Schwein 08.02.2020 15:47
    Highlight Highlight Da sassen also "Strahlensensible" im Arenastudio. Schweizweit gibt es wohl nicht viele Gebäude, wo es mehr Elektronik und Strahlung gibt, als im SRF-Studio. Da müssten ja so Strahlenfühlige schreiend vor Schmerzen rausrennen!
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 08.02.2020 21:40
      Highlight Highlight Jopp.
      Vollkommen richtig.
      Was den meisten von denen auch nicht wissen, jedes einzelne Elektrokabel erzeugt auch ein elektrisches Feld.
      Also könnten die ja in gar keinem Gebäude mit elektronischen Leitungen leben. 🤔
  • Clife 08.02.2020 14:59
    Highlight Highlight Punkto Wettbewerbsfähigkeit fänd ich es aber besser, wenn man überall Empfang hat, egal ob Berge, Keller oder Jegenstorf...ich meine irgendeiner Randregion als schnelleres Internet in den grösseren Städten. Das Argument zieht nicht für mich als Konsumenten
  • Schreimschrum 08.02.2020 14:24
    Highlight Highlight Und deshalb wähl ich mehrheitlich GLP und nicht nur Grün, da ist einfach mehr Sachverständnis und Wissen vorhanden.

  • joevanbeeck 08.02.2020 14:02
    Highlight Highlight Frau Prelicz-Huber könnte eigentlich 5G gut brauchen, aber nur vor Wahlen. Der Terminkalender auf ihrer Homepage ist ja schon fast Realsatire.

    https://prelicz-huber.ch/
    • Hierundjetzt 08.02.2020 15:07
      Highlight Highlight Der ist ja leer?

      😂😂😂😂😂😂😂😂
    • Digichr 08.02.2020 17:33
      Highlight Highlight Wenigstens hat sie HTTPS hinbekommen. Aber halt: Ob das auch strahlt?
    • daBoom 09.02.2020 22:57
      Highlight Highlight Mobile Optimierung sieht anders aus
  • Sverige 08.02.2020 13:51
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Francis Begbie 08.02.2020 14:00
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • rerbef 08.02.2020 14:17
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • nöd ganz. klar #161! 08.02.2020 14:39
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nachthafenwärter 08.02.2020 13:32
    Highlight Highlight Katharina Prelicz-Huber wusste am wenigsten über die Materie. Dafür war sie am lautesten.
    • Raembe 08.02.2020 14:54
      Highlight Highlight Die Taktik hat sie wohl bei der SVP abgeschaut.
  • John Henry Eden 08.02.2020 13:09
    Highlight Highlight Für diese Strahlenspürer und Kraftsteinträger braucht es ein Reservat. Ich schlage den Kanton Aargau oder Thurgau vor.

    Eine Oberste Direktive wie bei Star Trek regelt das Zusammenleben mit dieser Zivilisation. Nur ist halt nicht Warp bzw. Überlichtgeschwindigkeit die Grenze, sondern eben 5G-Mobilfunkstandard.
    • Gustav.s 08.02.2020 14:46
      Highlight Highlight Aargau, mittendrin? Was für ein Blödsinn. Nordwestlich des Neuenburgersees, Graubünden, teilen des Wallis und des Berner Oberlandes wären wohl als einzige noch möglich.
      Das einzige was man mit dem Aargau machen könnte wäre alles um und südlich der Aare zu Zürich den Rest zu Baselland, ende.
      Man merkt den Unterschied ja eh nicht mehr.
      Sorry, bin gerade in Baden bestohlen worden, Zustände wie in Zürich.
  • Sk8/Di3 08.02.2020 12:31
    Highlight Highlight Das Problem mit den Sendeantennen ist, man braucht keine Wünschelrute um sie zu finden wie bei Wasseradern.

    Warum sind Wasseradern überhaupt noch erlaubt?!? Wann gibt es eine Arena Sendung darüber?
  • Michael Heldner 08.02.2020 12:28
    Highlight Highlight 5% der Schweizer sind also Elektrosensibel ?🤔 komisch laut Wikipedia gibt es immer noch keine vertrauenswürdigen Studien welche nachweisen konnten, dass eine Elektrosensibilität mehr als Einbildung der jeweiligen Person ist. Dabei müsste es doch recht simpel zu testen sein. Proband in Raum stecken und drum bitten das er/sie einen Knopf drückt, wenn etwas gespürt wird und dann den Raum mit der bösen „Strahlung“ fluten
    • K1aerer 08.02.2020 16:18
      Highlight Highlight Also wenn die werte Frau im SRF Studio nicht durchdreht ist, dann weiss ich auch nicht mehr... 🤷‍♂️
    • Spargel 09.02.2020 15:24
      Highlight Highlight Sie hatte wohl unter dem Blazer eine schützende Aluschicht
    • K1aerer 09.02.2020 23:24
      Highlight Highlight Der Kopf war ja ungeschützt, ausser sie hat wie der Terminator so einen Metallklotz im Schädel.
  • Chinook 08.02.2020 12:16
    Highlight Highlight Katharina Prelicz-Huber: Wollen wir den totalen Vollausbau??!

    😂😂😂
  • Basti Spiesser 08.02.2020 12:04
    Highlight Highlight Ist 5G den wenigsten klimafreundlich?
    • Ich hol jetzt das Schwein 08.02.2020 15:21
      Highlight Highlight Ja, da 5G gegenüber 4G deutlich energieeffizienter ist. Bevor du irgendwelche unqualifizierten Kommentare raushaust, solltest du dich vielleicht minimal über die Materie informieren. Oder wie es der Oberländer sagen würde: Zersch hirne, när horne!
    • K1aerer 08.02.2020 16:19
      Highlight Highlight Jetzt hört auf überall klimafreundlich zu sehen, langsam wird es peinlich. Die Ingenieure werden scho schauen, dass sie möglichst wenig Abfall produzieren, was wiederum positiv auf das Klima wirkt, auch wenn monetäre Aspekte im Vordergrund stehen.
  • Egal 08.02.2020 11:40
    Highlight Highlight Wenns nach Prelicz-Huber ginge, würden wir wohl noch heute in Tierfellen am Abend um das Feuer in der Höhle sitzen und das Stück Fleisch bräteln, welches durch den Tag mit Pfeil und Bogen erlegt wurde ... gut eventuell verdrückt Sie selber ja nur die gesammelten Kräuter ...

    Blöd nur das Sie gemäss eigener Aussage ja selber ein Handy besitzt - also dann bitte so konsequent sein und dies sofort zurückgeben!
  • Kak Attack 08.02.2020 11:17
    Highlight Highlight Herr Mäder argumentierte betreffend der immer grösseren Datenmengen wegen Streaming, dass dabei das Gerät ja nur downloade und die Strahlung bei den Sendemasten gross sei und nicht beim Empfänger.

    Bei den Diskussionen um neue Antennen (wir haben so ein Gesuch im Nachbardorf am laufen) wird dann aber argumentiert, dass die grosse Belastung sowieso beim Kunden/Endgerät sei und da ja alle eines haben soll gefälligst niemand was dagegen haben.

    Was stimmt denn nun?

    Und nein, ich habe kein Gerät mit mobilem Empfang und zu Hause läuft ein kabelgebundes LAN. Darum erlaube ich mir zu fragen ;-)

    • plenu_the_proton 08.02.2020 13:03
      Highlight Highlight Das Signal ist beim Sender immer am stärksten und fällt schnell ab. Man muss das Senden vom Handy zur Antenne und das Empfangen unterscheiden.
      1) Das Empfangen von der Antenne ist fast immer schwach.
      2) Das Problem ist das Senden vom Handy. Wenn die Verbindung schwach ist, muss das Handy extrem stark senden damit die Antenne das Signal erhält. Weil das Handy sehr nahe beim Menschen ist, bekommt man in diesem Fall viel mehr Strahlung ab.

      Das schlimmste ist es bei schlechten Empfang das Handy nahe am Kopf zu haben (zB. Telefonieren). Ein paar cm Distanz machen hier relativ viel aus.
    • Kak Attack 08.02.2020 15:20
      Highlight Highlight Plenu, ich verstehe Deine Argumente. Sie entsprechen den Infos, die in der Arena Herr Mäder vertrat.
      Im Falle des Bauens von neuen Mobilfunkmasten werden dann aber die Gegner von Antennen belehrt, dass das eigene Gerät die viel grössere Strahlenquelle sei. In unserem Falle in der Nachbargemeinde argumentieren die Gemeinde und der Bauherr (die die Antenne wollen) und die Swisscom so.
      Da kommt bei mir halt schon der Verdacht auf, dass da die Argumente jeweils so ausgelegt werden, dass sie in die eigene Schublade passen.
    • K1aerer 08.02.2020 16:21
      Highlight Highlight Dein kabelgebundenes LAN strahlt genauso. Überall, wo Strom fliesst, führt zu einer Änderung elektromagnetischen Felder. Wenn man wirklich strahlenfrei leben will, muss man in einem Faradayschen Käfig leben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Vecchia 08.02.2020 11:01
    Highlight Highlight Diese Fragen sind für mich trotz Arena offen:

    Was geschieht langfristig mit Tieren (u.a. Bienen), die sich mit Magnetsinn orientieren?

    Ist eine Erwärmung der Atmosphäre durch die zunehmende flächendeckende Nutzung verschiedener Strahlung mittels Antennen und Satelliten auszuschliessen?

    Sind die 10000nden von 5G-Satelliten umrüstbar oder würden z.B. bei 6G neue Satelliten ins schrottgeschwängerte Weltall geschossen?





    • Vecchia 08.02.2020 11:25
      Highlight Highlight Liebe Fachleute, Physiker und Biologen,

      Blitze sind zwar stark geladen, sagen aber nichts aus. Wenn ihr die fundierten Antworten auf meine Fragen kennt, bitte hier platzieren. Danke.
    • JoeyOnewood 08.02.2020 11:59
      Highlight Highlight Gänzlich ausschliessen lässt sich halt nichts. wenn wir immer erst etwas tun, wenn es gänzlich sicher ist, hätten wir uns nach dem Erlangen des Bewusstseins keinen Deut mehr entwickelt.

      Mir ist aber keine seriöse Studie bekannt, die auf die Zusammenhänge in deinen Fragen hindeuten würde.

      Klar ist aber, das unabhängige Forschung wichtig und es dürfte gerne es bizzeli meh si.
    • maatze 08.02.2020 12:45
      Highlight Highlight - 5G ist elektromagnetische Strahlung und hat nichts mit Magnetismus zu tun.
      - Die Energie, die von 5G emittiert wird, ist viel zu klein für eine Erwärmung der Atmosphäre.
      - 10000nde 5G-Satelliten? Nicht eher Antennen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gerard 08.02.2020 10:59
    Highlight Highlight Bis die Autos untereinander kommunizieren und selbst fahren, werden wohl noch 5-10 jahre vergehen und wir bei 6g oder 7g.
    • Sverige 08.02.2020 14:04
      Highlight Highlight Du meinst 30 bis 40 Jahre. Dann brauch ich das zum Glück nicht mehr.
  • runthehuber 08.02.2020 10:28
    Highlight Highlight Und so läuft eine sendung, wenn das Laientheater aufeinander losgelassen wird. Niemand, besonders die Gegner von 5G, haben entsprechende Beweise über die Schädlichkeit. Aber sehr viel Vermutungen und Galuben.
  • sidthekid 08.02.2020 10:25
    Highlight Highlight Schon nur dass immer das dämliche Kühlschrank-Beispiel kommt, zeigt, dass viele die Digitalisierung nicht verstanden haben.
  • FrancoL 08.02.2020 10:24
    Highlight Highlight Für sind noch zu wenig gesicherte Daten vorhanden, daraus ergeben sich 2 Fragen; wer klemmt und wieso forscht man nicht akkurater?

    Was mir aber noch wichtiger scheint ist die Frage wieso in die Antennen zb in Zonen mit viel Eigentum eher nicht gestellt werden? Wieso da die Anfragen eher geringer sind und die Ablehnung bei einer Anfrage häufig sehr massiv ausfällt. Ich gehe davon aus, dass diese teureren Wohnzonen nicht unbedingt die Hochburgen der Grünen sind.
    • regen 08.02.2020 13:19
      Highlight Highlight genau, ist mir auch aufgefallen. vielleicht ist die zu erwartende höhere strahlenbelastung den bewohnern schicker wohnviertel einfach etwas unheimlich, denn man weiss ja nie....sie könnte ja a) teventl. trotzdem gesundschädlich und darum b) obendrauf noch wervermindernd sein....🤷‍♂️
    • FrancoL 08.02.2020 13:28
      Highlight Highlight Richtig, als Planer kann ich nur feststellen, dass jedes teuere Grundstück, dass in der Nähe eine Energiequelle liegt, ohne viel wenn und aber tiefer bewertet wird. Sieht man sehr gut am Wertungssprung, wenn die Quelle entfernt wird.
    • Hierundjetzt 08.02.2020 13:34
      Highlight Highlight PS: weil in EFH Siedlungen nur wenige wohnen.

      Darum braucht der HB eine Antenne aber Friesenberg oder Stettbach keine

      Irgendwie noch so logisch...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hades69 08.02.2020 10:21
    Highlight Highlight Schade wird mit keinem Wort die Tierwelt erwähnt. Wir haben keine Ahnung was die Auswirkungen auf Bienen und Zugvögel in einem längeren Zeitraum haben. Und auch keine Langzeitstudien ob es mit den erhöhten Krebserkrankungen bei Menschen zusammenhängt.

    Aber hauptsächlich wir schlucken dann wieder Medikamente von der Pharmaindustrie wenn wir krank geworden sind. Unserem Wohlstand wird alles übergeordnet, und das Kapital ist unsere Religion.
    • JoeyOnewood 08.02.2020 12:02
      Highlight Highlight Wie zum Henker soll man denn Langzeitstudien für Strahlung machen, wenn man die Masten nicht bauen darf? Sollen die anderen Länder halt mal ausprobieren und wir machen dann in 50 Jahren mit??

      Sorry, aber ein gewisses Risiko gehört zum Fortschritt. Es gibt bis jetzt keine seriösen Hinweise auf eine schädliche Kausalität. Klar sollte die Einführung wissenschaftlich eng begleitet werden, damit man schnell reagieren kann, die Betonung liegt aber auf EINFÜHRUNG.
    • Hades69 08.02.2020 18:54
      Highlight Highlight In einem Testgebiet zum Henker. Sind wir hier denn alle Testpersonen? Aber nein, es soll alles superschnell gehen, noch mehr Wachstum, mehr Geld scheffeln, mehr Informationen und das im Namen von wem? Viele inklusive mir moechten wieder im Einklang mit der Natur, mit dem Tierreich, mit der Pflanzenwelt leben.
  • Suchlicht 08.02.2020 10:17
    Highlight Highlight ich hoffe, dass diejenigen, welche gegen höhere Leistung und generell gegen 5G in de4 Schweiz sind, nie ins Ausland verreisen, denn dort wären sie ja völlig ungeschützt dieser tödlichen Gefahr ausgesetzt.

    Positiver Nebeneffekt: Schont das Klima.
  • Daniel Caduff 08.02.2020 10:17
    Highlight Highlight «Es gibt keinen definitven Beleg, dass 5G nicht gesundheitsschädlich ist.»

    ...weil man die Nicht-Existenz von etwas ja schliesslich beweisen kann.... 🤦🙄

    Wenn man nicht mal die elementaren Grundlagen von Wissenschaft versteht, wirds halt schwierig...
    • tr3 08.02.2020 10:55
      Highlight Highlight Leider greift dieses Denken immer mehr um sich...
  • whatchagonnado 08.02.2020 09:56
    Highlight Highlight Was mit Abstand am meisten strahlt, ist ein Smartphone das verzweifelt eine Antenne sucht und auch wenn es eine hat strahlt es mehr auf uns ab als die Grenzwerte der Antennen. 27000 neue Antennen zu bauen für ein kleines Land wie die Schweiz ist jenseits, also erhöht die Grenzwerte marginal so das es nicht ganz so viele werden müssen. Falls schädlich, würde 5G nicht schädlicher sein als das aktuelle 4G und wer den ganzen Tag ein Strahlungsquelle wie das Smartphone rumträgt darf eigentlich gar nicht gegen 3G/4G/5G sein. Verstrahlst dich ja selber und nicht das Mobilnetz dich.
  • Skeptischer Optimist 08.02.2020 09:51
    Highlight Highlight "Die Schweiz stehe bei der Digitalisierung in hartem Wettbewerb mit den USA oder Südkorea."

    Mit solchen Platitüden macht sich jemand unglaubwürdig.

    Es geht um Grenzwerte und daraus abgeleitet die Art des Netzaufbaus. Die Telekomindustrie versucht offensichtlich mit einer Erhöhung der Grenzwerte zu sparen. Damit erinnert sie an die unsäglichen deutschen Automobilbosse, die lieber bescheissen als technische Herausforderungen anzunehmen.

    Wenn der Nutzen von 5G so hoch ist wie behauptet wird, können Investitionen in mehr Antennen ohne weiteres amortisiert werden.
  • Fairness 08.02.2020 09:32
    Highlight Highlight Es standja vor einigen Tagen in allen Zeitungen, dass sich die Krebserkrankungen bis 2040 verdoppeln werden. Warum wohl ausser den Pestiziden usw. im Trinkwasser?
    • PC Principal 08.02.2020 09:40
      Highlight Highlight Ganz einfach weil die Leute immer länger leben. Es mag paradox klingen dass in Ländern mit hoher Lebenserwartung die Zahl der Krebstoten höher liegt. Aber immer mehr Krankheiten sind heilbar und Krebs eben nicht. Wenn die Leute nicht mehr durch andere Krankheiten früher sterben, nimmt die Wahrscheinlichkeit zu, in hohem Alter an Krebs zu sterben.
    • Schutudent 08.02.2020 09:45
      Highlight Highlight weil die menschen immer älter werden und die dna sich zersetzt. ausserdem kommem in den nächsten 20 jahren die boomer in die "älteren" jahren. das alles hat aber überhaupt nichts mit strahlung zu tun (nach dem wissensstand von heute)
    • Heb 08.02.2020 10:13
      Highlight Highlight Wenn man nur die Überschriften liesst würde ich auch zu dieser Meinung kommen. Doch es ist ganz klar wegen der Demografie.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Firefly 08.02.2020 09:30
    Highlight Highlight "Uns läuft bei 5G die Zeit davon."

    Also mir läuft die Zeit nie davon, sie ist gern bei mir, weil ich sie mir nehme.

    Was die Zeit vertreibt sind die Sorgen, irgendwas "wichtiges" verpassen zu können und die damit einhergehende Unruhe.
  • papperlapapp 08.02.2020 09:23
    Highlight Highlight Wir sollten einen Verhinderungsartikel in das Gesetz aufnehmen. Wer ohne Beweise und Sachlichkeit und Verhältnismässigkeit wichtige Entwicklungen behindert kann auf gehörig Schadenersatz verklagt werden. Dann hörts dann schnell auf mit solchen Scheindebatten wie 5G, und Grimselstaumauererhöhungseinsprachen, weil das Lärchenwäldli weg ist, das nur existiert weil jemand mal ne Staumauer hingestellt hat...
    • Kack Jerouac 08.02.2020 12:37
      Highlight Highlight Wo kann ich unterschreiben?
  • insert_brain_here 08.02.2020 09:17
    Highlight Highlight Welches ist denn diese geheimnisvolle Businessanwendung für die 4G nicht ausreicht? Der Krankenwagenfahrer der in der Pause Netflix in 4k streamen will?
    • Ökonometriker 08.02.2020 09:26
      Highlight Highlight 5G kann den Internetanschluss zu Hause ersetzen. (Schon 4G kann das,aber mit gewissen Einschränkungen). Zudem ermöglicht es zukünftige Technologien die eine tiefe Latenz benötigen. Z.B. Drohnen die man übers Internet steuern kann, selbstfahrende Autos und zuverlässigere Zugverbindungen.
    • sunshineZH 08.02.2020 09:59
      Highlight Highlight @Ökonometriker Ob das gut ist sei mal dahingestellt 😉
    • Thomes 08.02.2020 10:12
      Highlight Highlight Immer diese affige Argumentation, streamen hö hö....

      ...um die Vitalwerte etc.... dem Krankenhaus in echtzeit übermitteln. Die sind besser vorbereitet auf den Patienten der reinkommt

      Echtzeit Verkehrsdaten für den Fahrer...

      Echzeitdaten im ganzen Rettungsablauf....

      Kleine Dinge welche alle Zeitsparen was die Chancen des Patienten erhöhen. Für solche Anwendungen ist 5G vorausetzung.

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  • Ökonometriker 08.02.2020 09:16
    Highlight Highlight Ich bin gegen höhere Grenzwerte und für mehr Antennen. Das mag jetzt teurer sein, aber mittelfristig haben wir dann schon die Infrastruktur für zukünftige Upgrades die mehr Übertragungskapazität benötigen. Ausserdem ist ein feinmaschigeres Netz stabiler.
  • PeteZahad 08.02.2020 09:11
    Highlight Highlight Licht, also die sichtbaren elektromagnetischen Wellen liegen übrigens im Terraherz-Bereich. Ich empfehle daher, sämtliche Lichtquellen inkl. Sonne zu verbieten, da diese ausserhalb der Grenzwerte liegen.
  • Black Cat in a Sink 08.02.2020 09:06
    Highlight Highlight Wenn jeder 5G Gegne*In sein Handy abgibt und gleichzeitig kein W-Lan mehr beansprucht, haben wir wieder mehr Kapazitäten, wetten? Die Schweiz führt seit Jahren diese Strahlendiskussion und genau so lang wird von dieser Gruppe behauptet, die Strahlung brächte „Zombies“ hervor. Das war bei Edge, 3 und 4G so, aber wir leben alle noch.
  • PC Principal 08.02.2020 08:31
    Highlight Highlight Es ist leider so, dass Europa technologisch gerade von China abgehängt wird. In den letzten Jahren haben insbesondere Technologiefirmen an Wert gewonnen. Davon gibt es viele in den USA, einige in China und fast keine in Europa. Allerdings wären Nokia (Finnland) und Ericsson (Schweden) in der Lage, ein 5G Netz aufzubauen. Man könnte doch auf diese Firmen setzen statt Huawei allein die Führung zu überlassen.
  • Swen Goldpreis 08.02.2020 08:25
    Highlight Highlight Ich glaube nicht an gesundheitliche Schäden durch 5G. Aber wie wir Abfall im Alltag vermeiden sollten, sollten wir auch Gesetze zur Datensparsamkeit anregen. Es braucht wirklich nicht jeder Kühlschrank dem Hersteller zu funken, was ich mir gerade zum Abendessen koche und braucht auch nicht 20 App-Hersteller, die ständig überwachen, durch welche Strasse ich genau spaziere.
    • peterpan42 08.02.2020 08:57
      Highlight Highlight Wenn dein Gesetz die Hersteller verpflichtet, zu deklarieren, welche Daten sie abgreifen wollen und sie Verpflichtet, die Daten nur zu erfassen, wenn der Benutzer der Geräte zugestimmt hat, hast du meine Unterschrift..
    • FrancoL 08.02.2020 10:10
      Highlight Highlight Muss man wirklich über ein solches Gesetz nachdenken? Wäre es nicht logischer, dass die die alles abgreifen wollen sich dieses Recht erst einräumen lassen müssten?
    • Swen Goldpreis 08.02.2020 18:41
      Highlight Highlight Peterpan: Den Datenschutz sollten wir unabhängig von der Datensparsamkeit stärken. Mir geht es aber tatsächlich auch darum, Anbieter dazu zu verpflichten resourcenschonender mit Daten umzugehen. Es muss nicht jeder Unsinn vernetzt werden und Daten hin und her schicken, es muss nicht alles jedes Mal neu heruntergeladen werden und mit Kompressionstechnologien lassen sich ebenfalls viele Daten sparen. Wir dürfen nicht vergessen, dass die ganzen Antennen und Datenzentren eine Unmenge an Energie verbrauchen.
  • Fairness 08.02.2020 08:15
    Highlight Highlight Prelicz-Huber und Häberli-Koller waren überzeugend. Es braucht mehr Vorsorge, mehr Abklärung betreffend Gefahren und ein genaues Abwägen. Das Tierreich wurde gar nicht erwähnt. Besonders bei Experimenten im Tierreich wurden zB mit Zugvögeln und Bienen beängstigende Ergebnisse erzielt. Ich würdenurungern von den irgendwann kommenden Mikrowellen noch mehrerwärmt werden, als das der Klimawandel schon tut.
    • Oiproll 08.02.2020 08:25
      Highlight Highlight Quellen?
    • papperlapapp 08.02.2020 09:02
      Highlight Highlight Genau diese 2 Damen waren zum echten Fremdschämen und man fragt sich weshalb solchen polemischen, Fach und realitätsfremden Personen eine solche Plattform geboten wird. Man muss sich sogar fragen was die im NR verloren haben wenn die nicht mal mehr selber merken was für einen Stuss sie verzapfen..
    • Toerpe Zwerg 08.02.2020 09:18
      Highlight Highlight Bitte die Studien verlinken.

      Haben Sie ihre Heizung schon abgeschaltet?
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  • PC Principal 08.02.2020 08:05
    Highlight Highlight Beim Klimawandel argumentieren die Grünen zurecht mit der Wissenschaft, aber hier stellen sie sich komplett dagegen. Bedenklich ist auch dass es einige Grüne Impfgegner gibt. Da wird mit Esoterik statt mit Fakten argumentiert.
    • Vecchia 08.02.2020 08:39
      Highlight Highlight "Beim Klimawandel argumentieren die Grünen zurecht mit der Wissenschaft"

      Die Wissenschaft ist sich ja selbst nicht einig. Es gibt durchaus solche, die den flächendeckenden(!) Einsatz von NIS-Strahlung aus verschiedenen Gründen bekämpfen.
      Physiker und Biologen teilen nicht das gleiche Wissen.

      Und der Bund hatte per April 2019 eine Expertise versprochen, die aber dann erst Ende 2019 geliefert. Diese Expertise hat statt klarer Resultate, noch mehr offene Fragen zu Tage gebracht.
    • Felix Meyer 08.02.2020 08:42
      Highlight Highlight Das sind nicht "die Grünen". Das sind einzelne Exponenten. Die Grünen als Partei haben nichts gegen 5G.
    • FrancoL 08.02.2020 10:17
      Highlight Highlight Das ist so eine Sache mit der Schuldzuweisung an die Grünen, sie ist nicht sehr ehrlich. Für den erweiterten Antennenbau in der Nachbarsiedlung stimmten mehr als 60% dagegen, die meisten von Ihnen alles andere als Grüne und um die Ästhetik ging es nicht.
      Ich stelle immer wieder fest, dass gerade bei Antennen die Platzierung eher dort gewählt wird wo, aus welchen Gründen auch immer, weniger Gegnerschaft zu erwarten ist.
  • Marcel Kuriger 08.02.2020 08:00
    Highlight Highlight Tendenziöse Moderation von Brotz! Mit aller Kraft versuchte er den Nutzen 5G in Frage zu stellen und die nicht belegbaren Gefahren hochzustilisieren.
  • maatze 08.02.2020 07:49
    Highlight Highlight Man muss sich bei SRF an den Kopf greifen, dass es diesem Geschwurbel eine Bühne bietet. Erst Impfarena mit Trappitsch, jetzt 5G-Hasser. Was ist das nächste? Eine Arena über Reisen zum Mond, bei der sie Flat Earther einladen?

    Willkommen in der postfaktischen Welt, in der die Einschaltquote wichtiger ist als eine fundierte Berichterstattung.
    • papperlapapp 08.02.2020 09:04
      Highlight Highlight Merci, voll meine Gedanken gestern. Zum Fremdschämen was gestern von einigen geboten worden ist...
  • Rethinking 08.02.2020 07:43
    Highlight Highlight Einem Ausbau von 5G bin ich offen gegenüber. Die Strahlenschutz-Grenzwerte sollen jedoch nicht gelockert werden...
  • Zeit_Genosse 08.02.2020 07:31
    Highlight Highlight An 5G als nächsten Mobilfunkstandard kommt die CH nicht vorbei. Jetzt kann man alles ausbremsen versuchen und damit Zeit verlieren, oder vorwärts machen und als Hightech-Land wirtschaftlich im Rennen bleiben. Während des Betriebs sollen Studien die Unbedenklichkeit im Realitätscheck begleiten, um aus dem jeder-weiss-es-besser-Geschwafel zu kommen.
  • Todesstern 08.02.2020 07:21
    Highlight Highlight Gemisch ist 5g Bis jetzt einfach eines: wieder eine massive Verteuerung der Geräte so wie der Abo-Preise. Ohne viel Nutzen für Privatanwender im Moment.
  • Voodoo Child 08.02.2020 07:02
    Highlight Highlight Ich wage zu vermuten, dass jene die einen Beweis für die Unschädlichkeit von 5G fordern, die selben sind, die seit Jahren behaubten dass es keinen Beweiss für die Wirksamkeit der Homöopathie braucht.
    • beaetel 08.02.2020 07:34
      Highlight Highlight Ich bin für 5G und befürworte Homöopathie.
    • bebby 08.02.2020 08:06
      Highlight Highlight Solange an die Homöopathie nicht die selben Studienanforderungen gestellt werden wie an normale Medis, bleibt das wohl so. Wie soll Homöopathie denn überhaupt wirken?
    • Symbiose 08.02.2020 08:46
      Highlight Highlight Man kann nicht beweisen was nicht existiert oder man nicht getan hat, nur für das was "ist" gibt es auch beweise. Somit kann manches einfach nicht bewiesen werden.
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  • Maria Cardinale Lopez 08.02.2020 06:49
    Highlight Highlight Wird denn das 5G Netz flächendeckend werden oder profitieren nur wieder die Städter?
    In Randregionen ist das Netz jetzt noch immer nicht sauber abgedeckt.

    Ich denke die Schweiz sollte sich ein 5G Netz überlegen aber unter folgenden Voraussetzungen:
    -Es müssen alle Anbieter zusammen arbeiten
    -die Netzbetreiber stellen ihre Masten zusammen auf somit werden die gleichen Antennen benutzt.
    Das Netzwerk sollte der Staat erstellen und nicht jeder Netzbetreiber für sich alleine.
  • Nora Flückiger 08.02.2020 05:29
    Highlight Highlight Ihr wisst aber schon dass 5G nur ein Ziel hat? Die totale Überwachung von uns allen!
    • DerHans 08.02.2020 07:43
      Highlight Highlight Weil man mit 5G Gedanken lesen und steuern kann? Sie gehören wohl zu diesen Leuten, welche alle zwei Monate auf Facebook posten, sie seien nicht mit den neuen Datenschutzrichtlinen einverstanden.
    • Wiedergabe 08.02.2020 07:45
      Highlight Highlight Falls sie einen Google-Account, ein Smartphone, facebook oder Instagramm müssen sie sich um 5G diesbezüglich keine Sorgen machen, alles schon im Gange.
    • Oiproll 08.02.2020 08:28
      Highlight Highlight Ich als Mitarbeiter der NWO kann das nur bestätigen!
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  • Alnothur 08.02.2020 03:14
    Highlight Highlight Wozu bitte soll ein Krankenwagen 5G brauchen?
    • peterpan42 08.02.2020 07:42
      Highlight Highlight Wie wäre es mit einer detailierten Diagnose im Krankenwagen inklusive Übermittlung der Vitalwerte?

      Oder denken wir an den Fahrer - exaktes Navigieren inklusive genauer Verkehrsdaten?

      Brauchst du mehr Gründe?
    • Wiedergabe 08.02.2020 07:52
      Highlight Highlight Da für einen Krankenwagen Kommunikation wichtig ist (wo muss ich hin, wie ist die Verletzung des Patienten, Übermittlung Vitaldaten, in welche Klinik soll ich fahren...) und 5G eine Kommunikationstechnologie ist, kann ich mir die Verwendung durchaus vorstellen.
    • versy 08.02.2020 08:01
      Highlight Highlight Automatisches schalten der Ampeln in Echtzeit für rascheren Transport, vielleicht sogar später, automatisches bilden der Rettungsgasse, etc...
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  • Garfield91 08.02.2020 02:59
    Highlight Highlight Wenn die Gegner eine zweifelsfreie Studie verlangen, die nachweist, dass 5G nicht gesundheitsschädlich ist, sollen sie doch bitte zu 100% belegen dass es Elektrosensibiltät wirklich gibt. Beides ist wissenschaftlich praktisch nicht belegbar.

    Woher kommt eigentlich die Zahl der 5% betroffenen, bzw. wann gelte ich als sensibel? Wenn ich durch Funkstrahlung erklärbare Einschränkungen im Leben habe oder bereits wenn ich ein mulmiges Gefühl bekomme, wenn ich einen Handymasten sehe?
    • tr3 08.02.2020 11:01
      Highlight Highlight Letzteres. Sensibel bist du, wenn du sagst, dass du es bist.
  • RaggeteGlace 08.02.2020 02:23
    Highlight Highlight Ich sitze seit 1996 bei der Weltnummer 1 in Mobilfunktechnologie im Buero zwischen Forschung und Entwicklung und wurde somit schon seit 24 Jahren mit Strahlung jeglicher Art bombardiert. Mein Doktor hat mich vor ein paar Wochen gelobt wie Gesund ich bin. Die meisten Leute in der Arena haben keine Ahnung von Physik. Have a good weekend!
    • Spooky 08.02.2020 07:56
      Highlight Highlight "Ich sitze seit 1996 bei der Weltnummer 1 in Mobilfunktechnologie..."

      China Telecom
    • Dani S 08.02.2020 19:38
      Highlight Highlight (Zitat) "Walter Hechtler
      08.02.2020 02:23
      Ich sitze seit 1996 bei der Weltnummer 1 in Mobilfunktechnologie im Buero zwischen Forschung und Entwicklung"...

      Wow, da hat es noch 1 Büro dazwischen...

  • RandomNicknameGenerator 08.02.2020 02:19
    Highlight Highlight Man kann auch nicht beweisen, dass es keine Einhörner und Yetis gibt. Das nennt sich Wissenschaft, nicht Politik.
    • HP G 08.02.2020 03:45
      Highlight Highlight Es gibt keine Einhörner und Yetis. Nun was machen wir jetzt mit Denen die daran glauben? Ab in die Psychi?
      Es gibt auch keine Belastung durch 5G. Was machen wir mit den Strahlensensiblen?
      Dasselbe?
      Euer Kopfweh und Überflutungsgefühl geht schon vorbei....
      Wenn einer dann noch schreibt 2G bis 5G würden sich nicht untetscheiden, hat er schon 0 Ahnung.
    • versy 08.02.2020 08:03
      Highlight Highlight Naja, wenn 2G auf 700 Mhz funkt, ist es physikalisch zu 100% die gleiche Radiowelle, wie wenn 5G auf 700Mhz funkt.
      2G oder 5G bedeuten nicht per se andere Frequenzen, es bedeutet vor allem eine neue Protokoll- und Modemgeneration
    • Spiegelkopf 08.02.2020 11:51
      Highlight Highlight Nur den Spermien geht es kurzfristig besser, keine Staus, kein Gedränge mehr auf dem Weg ins Ei, aber dann trotzdem nicht attraktiv genug um reingelassen zu werden.
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  • SindaJapan 08.02.2020 02:18
    Highlight Highlight "Es gibt keinen definitven Beleg, dass 5G nicht gesundheitsschädlich ist." Diese Aussage zeugt von wissenschaftlicher Unwissenheit. Man kann nie beweisen, dass etwas NICHT gesundheitsschädlich ist. Man kann nur das Gegenteil zeigen.
  • Dominik Treier 08.02.2020 01:59
    Highlight Highlight 5G ist kein Hexenwerk und so lange die bestehenden Grenzwerte erhalten bleiben, was ich definitiv befürworte, besteht nicht mehr Gefahr als mit allen bisherigen Technologien auch schon da sie bis jetzt und für die Flächenversorgung definitiv auch in Zukunft, genau die gleichen Frequenzen benutzen...

    Was ich aber ebenfalls vorschlagen würde wären mehr Studien über die Wirkung von Strahlung, aber auch über Strahlungssensibilität, denn Strahlung kann der Mensch nach aktuellem wissen nicht wahrnehmen aber Beweise jedweder Richtung wären zu begrüssen!
  • Caligula 08.02.2020 01:51
    Highlight Highlight Herrlich wie gegen Schluss Prelicz-Huber entlarvt wurde. Sie führt hier eine Scheindebatte gegen die 5G Technologie, dabei geht es ihr um was anderes. Sie fürchtet sich vor der Digitalisierung und will die Schweiz in der digitalen Steinzeit verotten lassen. Die Schweiz muss als kleines Land die Chancen der Digitalisierung nutzen. Als Land ohne Rohstoffe müssen wir in Bildung und Technologie investieren.
    • deepmind96 08.02.2020 13:36
      Highlight Highlight Ich habe dasselbe schon im privaten mehrmals erlebt bei 5G Gegnern, man landet immer wieder bei Digitalisierung im Allgemeinen und einer Angst vor dem technischen Fortschritt.

      Schlussendlich wenn man sich der Digitalisierung zuwendet und darüber sprechen will, wird abgeblockt.
    • Dominik Treier 08.02.2020 20:40
      Highlight Highlight Es endet immer wieder beim Konservativismus und der "guten" alten Zeit, als Kinder angeblich nur draussen spielten, noch jeder mit dem Anderen redete, man nicht immer erreichbar war und blablabla...
    • Dominik Treier 08.02.2020 20:41
      Highlight Highlight Was ich diesen Menschen jeweils entgegne ist ganz einfach. Die Digitalisierung allein hat kein bisschen was verändert, die Menschen haben ihr Verhalten verändert und Bedürfnisse, die vielleicht früher nicht erfüllt werden konnten, werden heute Befriedigt. Wir haben schlicht viel mehr Möglichkeiten und das schlecht zu nennen ist einfach Billig, weil man sich dsmit aus der Verantwortung stielt diese sinvoll zu nutzen und ein gesundes Gleichgewicht zu schaffen!
  • versy 08.02.2020 01:05
    Highlight Highlight Na, solange 5G in den gleichen Frequenzen wie 2G, 3G, 4G und den alten TV Frequenzen läuft, müsste man gleich das ganze mobile Netz reduzieren.
    In der Schweiz ist das Aktuell 3.5Ghz bei 4G, WLAN liegt bei 2.4Ghz bis 5Ghz.
    Es wäre massiv effizienter und man könnte mit weniger Strahlung auskommen, wenn man 2G und 3G abschalten würde und stattdessen 4G und 5G voll ausbauen würde.
    Benötigt weniger Funkmasten und man müsste die Strahlungswerte nicht erhöhen.
    • Dominik Treier 08.02.2020 01:49
      Highlight Highlight Du weisst aber schon, dass das bereits lange im Gange ist? Die Swisscom plant die Abschaltung von 2G bis nächstes Jahr oder zumindest bis 2023 wenn ich mich nicht täusche...
    • miip 08.02.2020 02:12
      Highlight Highlight Es sind bei 5G Frequenzen von 24 bis 40 GHz bereits freigegeben und bis 80 GHz geplant. Hohe Bandbreiten erreicht man v.a. durch höhere Frequenzen.
      Diese Werte sind nochmals eine ganz andere Schuhnummer als die bisherigen Frequenz-Bänder. Der Zusammenhang von kurzen Wellenlängen, Energie und Auswirkungen auf biologische Systeme ist der wirklich so wenig offensichtlich?
    • Wiedergabe 08.02.2020 07:37
      Highlight Highlight Meines Wissens wird 2G ja gerade abgeschaltet!?
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  • Markus97 08.02.2020 01:02
    Highlight Highlight Ich finde es bedenklich wie die leeren Behauptungen der 5G-Gegner einfach so im Raum stehen gelassen werden.

    5G ist aus wissenschaftlicher Sicht unbedenklich. Elektrosensibilität ist ein dummes Hirngespinst. Krebs und elektromagnetische Wellen (Um das böse Strahlungswort zu vermeiden) haben keinen logischen Bio-Chemischen Zusammenhang. Darum fällt es auch so schwer zu "beweisen" das die Strahlung unschädlich ist. Man weiss schlicht nicht wonach suchen. Aspest ist Feinstaub der sich in der Lunge absetzt. Elektromagnetische Strahlung interagiert hingegen fast garnicht mit dem Körper!
    • #veganseatmeat 08.02.2020 07:28
      Highlight Highlight Höchstwahrscheinlich haben die Strahlungsgegner diese Infos direkt über das Internet. Vom 5G Masten auf dem Dach versteht sich😜
    • Menel 08.02.2020 07:35
      Highlight Highlight Es gibt schon einen Zusammenhang zwischen el.magnetischen Wellen und Krebs, dies aber erst ab der ionisierenden el.mag. Strahlung, dh. ab der UV Strahlung und bis hin zur Gammastrahlung.
    • Skeptischer Optimist 08.02.2020 10:00
      Highlight Highlight "Elektrosensibilität ist ein dummes Hirngespinst."

      Wurde und wird auch vom Klimawandel behauptet.
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Muss Kesb auch Affen schützen? Basler Primaten-Initiative kommt vors Bundesgericht

Eine Volksinitiative, die Grundrechte für Primaten fordert, kommt vors Bundesgericht. Das Basler Parlament wollte die Initiative für ungültig erklären.

Grundrechte gelten für alle Menschen. Doch was ist mit den Affen, Gorillas, Schimpansen und Orang-Utans? Eine kantonale Volksinitiative fordert seit 2016, dass über 300 Primaten-Arten ein «Recht auf Leben und auf körperliche und geistige Unversehrtheit» erhalten sollen. Hinter diesem ungewöhnlichen Vorschlag steckt die Stiftung Sentience Politics.

Ihre Begründung: «Nichtmenschliche Primaten sind hochintelligent, können mit Menschen in Zeichensprache kommunizieren, sind leidensfähig, empfinden …

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