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An 11-year-old girl (6th grade) studies for the long-term grammar school admission exam on Monday, March 6, 2017, photographed in Zurich, Switzerland, on March 1, 2017. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Ein 11-jaehriges Maedchen (6. Klasse) lernt auf die Langzeitgymnasium Aufnahmepruefung am Montag, 6. Maerz 2017, aufgenommen am Mittwoch, 1. Maerz 2017 in Zuerich. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

In der Romandie und im Tessin bevorzugen sogar sechs von zehn Jugendlichen das Gymnasium. Bild: KEYSTONE

Jugendliche wollen lieber ans Gymi statt in die Lehre



Dieser Tage beginnen 75’000 Lehrlinge mit der Ausbildung. Doch rund 12'000 Ausbildungsplätze sind noch frei. Der Grund: Jugendliche wollen lieber ans Gymnasium statt in die Berufsschule, wie die NZZ am Sonntag berichtet. So erklärte einer von drei Schulabgängern bei einer Befragung des Bundes im Frühjahr, er  wolle an eine Mittelschule wechseln. Das sind vier Prozentpunkte mehr als im Vorjahr.

In der Romandie und im Tessin bevorzugen sogar sechs von zehn Jugendlichen das Gymnasium. Besonders beliebt ist es bei den Mädchen: Jedes zweite will ans Gymi. Für die Frauen zahlt sich eine Matura denn auch aus. Über das gesamte Erwerbsleben kommen sie laut einer Studie der Uni Lausanne auf klar höhere Löhne als mit einer Lehre. Für Männer hingegen sind die Lohnperspektiven gleichwertig. «Es ist schwieriger geworden, Lehrlinge zu finden», sagt Martin Oppliger von Aprentas in der «NZZ am Sonntag».

Der Ausbildungsverbund rekrutiert Lernende, unter anderem für die Basler Chemie. Nicht nur gehe die Zahl der Schulabgänger zurück, auch das Ansehen der Berufslehre sinke. Schule werde als besser wahrgenommen als Arbeit. «Theorie ist wichtiger als Praxis», sagt Oppliger.

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