Schweiz
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Nach Leichenfund in Sorens FR: 30-jähriger Landwirt gesteht Tat



Le village fribourgeois de Sorens photographie ce vendredi 27 mars 2020. La police fribourgeoise a annonce jeudi 26 mars qu'un pere et son fils, ages de 47 et 23 ans, ont ete retrouves morts dans un chalet d'alpage a  Sorens. Les deux hommes, domicilies dans le canton de Vaud, ont vraisemblablement ete abattus. Un auteur presume a ete arrete. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Bild: KEYSTONE

Ein 30-jähriger Landwirt aus Sorens FR hat gestanden, letzte Woche in einer Alphütte einen 47-jährigen Mann und dessen 23-jährigen Sohn mit einem Jagdgewehr erschossen zu haben. Der Täter hatte sich widerstandslos festnehmen lassen und die Ermittler zum Tatort geführt.

Die Freiburger Kantonspolizei gab am Dienstag Details zum Ablauf der brutalen Gewalttat bekannt. Demnach machten sich die späteren Opfer am Abend des 24. März auf den Weg nach Sorens zum Wohnort des Bauern. Dort wollten Vater und Sohn den Kauf von drei Traktoren besiegeln.

Nachdem die Familie kein Lebenszeichen mehr von den beiden erhalten hatte, startete die Polizei eine breit angelegte Suche. Dabei wurde in der Region Prarys das Fahrzeug der Vermissten gefunden. Die Kennzeichen des Autos waren entfernt worden.

Gleichzeitig hielt die Polizei den mutmasslichen Täter an seinem Wohnort an. Er liess sich widerstandslos festnehmen. Bei der Einvernahme gab der 30-Jährige die Gewalttat zu, und er führte die Ermittler an den Tatort.

In Jauchegrube geworfen

Gemäss aktuellem Ermittlungsstand kamen die Opfer im Stall der Alphütte ums Leben, als der Täter mit einem Jagdgewehr grossen Kalibers auf die Männer schoss. Anschliessend fügte er den Leblosen heftige Schläge am Kopf zu, bevor er die Körper in die Jauchegrube war. Diese war zur Tatzeit mit Wasser gefüllt.

In der Grube wurden auch die Mobiltelefone der Opfer gefunden. Der Täter versteckte zudem die Kennzeichen des Fahrzeugs der beiden. Bei der Hausdurchsuchung stiessen die Ermittler auf das Jagdgewehr und die verbrauchten Patronenhülsen. Die formelle Todesursache steht noch aus.

Einvernommen wurden auch der 58-jährige Vater des Täters und dessen 17-jährige Freundin. Beide wurden nach der Befragung wieder auf freien Fuss gesetzt. Bei den Opfern handelt es sich um nordmazedonische Staatsangehörige, die in Cugy VD wohnhaft waren. (aeg/sda)

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9Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Licorne 31.03.2020 16:32
    Highlight Highlight Eine schreckliche Tat.. was für Beweggründe muss ein Mensch haben, um so etwas zu tun?

    Und lese ich das richtig.. die Freundin des 30jährigen ist 17 Jahre alt? 😳 also ich hoffe, dass "dessen" nicht dem 58jährigen gilt..
  • beaetel 31.03.2020 15:16
    Highlight Highlight Motiv?
    • Magnum 31.03.2020 16:09
      Highlight Highlight Na, was wohl? Das Geld für drei Traktoren einsacken, ohne Ware zu liefern. Gier, materielle Bereicherung. Und dazu eine unglaubliche Geringschätzung menschlichen Lebens. Ein Fall für eine Verwahrung, dieser Landwirt.
  • Madruna 31.03.2020 15:05
    Highlight Highlight Entsetzlich! Welch abscheuliche Tat.
  • sansibar 31.03.2020 14:16
    Highlight Highlight „ Einvernommen wurden auch der 58-jährige Vater des Täters und dessen 17-jährige Freundin.“
    Bitte lasst dies einen Tippfehler sein...
    • ERMAHGERD 31.03.2020 17:13
      Highlight Highlight Die "17-jährige Freundin" bezieht sich auf das Genitivobjekt, also den Täter. Auch ziemlich speziell, aber nicht ganz so krass.
    • Zauggovia 31.03.2020 17:24
      Highlight Highlight Die Freundin des Täters, nehm ich an. Obwohl 17 vs 30...
  • freeLCT 31.03.2020 14:06
    Highlight Highlight Ist die 17-jährige Frau die Freundin vom Vater (58) oder vom vermeintlichen Täter (30)?

    In beiden Fällen skurril.

    Mein Beileid an die Hinterbliebenen.
    • Caturix 31.03.2020 18:16
      Highlight Highlight Nein vom Täter.

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