Schweiz
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bild: dennis frasch

«Es ist, als ob man den Genfern Krokodile in den See wirft» – auf Schäfchenjagd im Wallis

Im Wallis fühlt man sich von den Städtern bevormundet. Man fürchtet, dass das neue Jagdgesetz abgelehnt wird. Um ihre Tiere vor umherstreunenden Wölfen zu schützen, ziehen alle Schäfer aus dem Saastal nun am gleichen Strang. Eine Reportage.



Die Kinder sagen immer, ich habe «Lampiohren». Mein Kleid ist fein und weiss, oft aber auch braun. Ich bin schützenswert, sagen sie. Ich bin hier erschaffen worden, ein Original des Oberwallis, ein Original des Saastals. Genetisch eigenständig, reinrassig, mich gibt es sonst nirgends. Ich sehe auch nicht aus wie all die anderen, meine fleischigen Ohren sind so gross wie ein gut geklopftes Schnitzel, sie sind der Schwerkraft völlig ausgesetzt.

Der Subaru Outback rattert gemächlich über die Schotterpiste, eine Serpentine nach der anderen, bis zu einer Sackgasse auf gut 2000 Metern. Erste Wolkenschwaden färben sich rosa, die Spitze des 4545 Meter hohen Doms auf der anderen Seite des Saastals leuchtet in einem grellen orange, so als wäre sie in geschmolzenen Käse getunkt worden.

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Sonnenaufgang über dem Saastal. bild: dennis Frasch

Ronald Anthamatten, Adelbert Zurbriggen und Border Collie Luna steigen aus dem Subaru und schauen sich um. Hier irgendwo, wahrscheinlich ein paar hundert Meter höher, müssen sie sein. Sie, das sind zehn Schafe, die ausgebüxt sind, oder einfach zu weit von den anderen 480 Schafen weggelaufen sind.

Die Flucht vor dem Wolf

Der Frust der Bergler hier im Wallis sitzt tief. Sie nerven sich ob der Städter in Zürich, Basel und Bern, die ihnen vorschreiben wollen, wie sie zu leben haben. So war es bei der Zweitwohnungsinitiative, beim Raumplanungsgesetz, und so ist es nun wieder beim Jagdgesetz-Referendum, über das die Schweiz am 27. September abstimmt.

Das neue Jagdgesetz soll den Schutz des Wolfes lockern, er soll künftig auch präventiv geschossen werden können. Dann etwa, wenn er sich auffällig verhält, sich den Dörfern nähert oder Schutzzäune überspringt. Die Idee ist im Saastal äusserst beliebt, niemand mag den Wolf hier allzu sehr.

Alles, was du über das Jagdgesetz-Referendum wissen musst:

Als der lokale Wildhüter diesen Frühling im Saastal zwei Wölfe herumstreunen sah, rauften sich Ronald Anthamatten und 22 weitere Bauern zusammen, bündelten ihre Kräfte. Sie entschieden, ihre Tiere gemeinsam zu sömmern.

Eine einzigartige Zusammenarbeit, die es bis anhin so noch nicht gab. Ein Crowdfunding wurde gestartet, um eine mobile Hütte für den Hirten zu bauen. Diese wird im Laufe des Sommers per Helikopter auf vier verschiedene Alpen geflogen. 490 Schafe verbringen den Sommer nun gemeinsam auf der hochalpinen Alp, die meisten davon Saaser Mutten, eine vom Aussterben bedrohte Walliser Schafrasse, die aus einem eigenständigen Schlag der Bergamaskerschafe hervorgegangen ist.

Saaser Mutte

Eine Saaser Mutte. bild: dennis frasch

Der Gedanke hinter der Aktion ist folgender: Kommt der Wolf und reisst einige Schafe, so ist die Chance höher, dass es sich um Schafe verschiedener Besitzer handelt. Denn sich vor dem Wolf schützen, das sei nahezu unmöglich, sagt Anthamatten.

Alle lieben mich, alle wollen mich beschützen. Vor einigen Jahren sah es noch düster aus für meinesgleichen. Fast ausgestorben wären wir, die Jungen wollten sich nicht mehr um uns kümmern. Zu allem Unglück wurden dann auch noch 103 meiner Brüder und Schwester gestohlen. Das war ein Viertel meiner Familie! Die Spur führte nach Italien, doch es konnte nie etwas bewiesen werden. Heute geht es uns wieder besser, Stiftungen wie Pro Specie Rara haben ein Rettungsprojekt lanciert. Und doch, doch wollen die Umweltorganisationen und die Städter es zulassen, dass ich mich vor dem Wolf fürchten muss.

Der Graben zwischen Stadt und Land ist tief

Ronald Anthamatten, gekleidet in funktionaler Outdoor-Garderobe und Luna, bis auf das Fell nackt, machen sich auf die Suche nach den ausgebüxten Schafen. Der Weg führt über grosse Felsbrocken und spärliches Grün, noch nass vom Tau. Der 73-jährige Zurbriggen läuft indes auf dem geradeaus verlaufenden Wanderweg Richtung Almagelleralp, seine Knie machen allzu steile Auf- und Abstiege nicht mehr mit.

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Ronald Anthamatten auf der Suche nach den widerspenstigen Schafen. bild: dennis frasch

20 Minuten und einige hundert Höhenmeter später hält Anthamatten inne. Er dreht sich mit seiner rechten Gesichtshälfte Richtung Bergspitz, an seinem linken Ohr blitzt ein silberner Ohrring. Er ist taub auf dem linken Ohr, das macht es ihm schwer, Geräusche zu orten. Doch er liegt richtig: Wenige Schafsprünge über ihm bimmelt es. Luna horcht auf, rennt hoch, Anthamatten hinter her. Und tatsächlich: Gemütlich liegen die zehn ausgebüxten Schafe da und beobachten den Sonnenaufgang.

«Chuuuum Bää, chuuuum!»,

ruft Anthamatten mantraartig den Schafen zu, nur um sich Luna zuzuwenden und ihr

«Bringscha, chum, alle hopp!»

zuzuschreien. Die Schafe gehorchen wie Kinder, die genau wissen, dass sie Mist gebaut haben und untertänigst versuchen, durch Gehorsam Schlimmeres zu verhindern.

Es geht steil bergab, über moosbewachsene Steine und mit Blumen übersäte Wiesen. Hie und da schimmert ein Edelweiss, aber auch pinke Hauswurze, Disteln, Weidenröschen, wilde Preiselbeersträucher und giftige Seidelbaste säumen den Hang.

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Schafe halten sich nicht an gängige Wanderwege. bild: dennis frasch

«Schau dir all das hier an. Das Problem ist nicht der Wolf, das Problem ist das falsche Bild und die unrealistischen Vorstellungen der Städter vom Land», sagt Anthamatten. Die Städter würden etwas in den Bergen suchen, was sie zuhause nicht haben. «Sie wollen hierhin kommen, die Blumenwiesen und die Berglandschaft sehen, sie wollen ihr romantisches Bild vom Land bestätigt kriegen.»

Und zu diesem romantischen Bild gehöre auch der Wolf, diese fleischgewordene Wildnis, ein Gefühl des Abenteuers, das man an den Bahnhofstrassen dieses Landes nicht mehr hat. «Das Problem bei all dem ist: Die Aufrechterhaltung dieses romantischen Bildes bremst unsere Entwicklung. Wir wollen nicht für immer als Hinterwäldler gelten.»

Der Wolf, ein Feinbild der Bergler

Der Wolf kehrte vor 25 Jahren in die Schweiz zurück. Einst galt er hierzulande als ausgestorben, Ende des 19. Jahrhunderts wurden die letzten Wölfe im äussersten Norden des Juras gesichtet. Im 20. Jahrhundert tauchten jedoch immer wieder vereinzelte Wölfe in der Schweiz auf, obwohl sie als Population ausgerottet waren.

Der Grund für die Ausrottung des Wolfes war schon immer der Konflikt mit der Nutztierhaltung. Die Bauern in den Bergregionen lebten zumeist am Rande des Existenzminimums, der Verlust eines Tieres durch ein Raubtier bedeutete oft nichts weniger als eine Katastrophe.

Der Wolf auf der anderen Seite hatte wegen der exzessiven Rodung der Wälder und den damit einhergehenden Schwund an Wildtieren – Steinbock und Hirsch waren Mitte des 19. Jahrhunderts ausgerottet – keine andere Wahl, als sich auf die Nutztiere zu stürzen.

«Für uns ist die Ansiedlung des Wolfes so, als würde man den Genfern Krokodile in den Genfersee werfen.»

Adelbert Zurbriggen

In vielen Regionen hatte deswegen jedermann das Recht, oft sogar die Pflicht, Wölfe zu erlegen. Für jedes erlegte Raubtier winkten hohe Abschussprämien. Und so waren es auch bei der jetzigen Verschärfung des Jagdgesetzes nicht zuletzt die Schafzüchter und Politiker aus den Bergregionen, die das Gesetz vorantrieben.

Denn mittlerweile leben in der Schweiz wieder rund 80 Wölfe, die Population hat sich in den letzten sieben Jahren fast vervierfacht. Diese 80 Wölfe verletzen und töten laut dem Bundesamt für Umwelt bis zu 500 Schafe und Ziegen pro Jahr. Betroffen davon sind auch Herden, die von Zäunen und Hunden beschützt werden, denn Wölfe können lernen, Schutzmassnahmen zu umgehen.

Krokodile im Genfersee

«Chuuuum Bää, chuuuum!», ruft Ronald Anthamatten und mit einem letzten, wenig eleganten Sprung ist der Wanderweg wieder erreicht. Dort wartet bereits Adelbert Zurbriggen. Mit Wanderstock, Edelweisshemd, Filzhut und Sonnenbrille wirkt der Rentner wie das Ergebnis einer Schulzeichnung, bei der dem Kind aufgetragen wurde, einen coolen Älpler zu zeichnen.

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Auch die 10 Schafe von Adelbert Zurbriggen gehören zur grossen Crew. bild: dennis Frasch

Der Weg führt weiter zur Almagelleralp, wo die Schafe zurück zum Hirten Gheorghe Musina gebracht werden sollen. Musina, ein junger Berufsschäfer aus Rumänien, geniesst gemäss der Walliser Lokalzeitung Kultstatus in Schäferkreisen. Vor drei Jahren war er bereits in der Augstbordregion tätig und konnte dort mehrere Wolfsangriffe vereiteln.

Nun hütet er 490 Schafe von 23 verschiedenen Bauern. Kein einfaches Unterfangen: Die wild zusammengewürfelte Herde hat kein Leitschaf und neben den Saaser Mutten gibt es auch noch einige Texel- und Schwarznasenschafe. So kommt es immer wieder vor, dass sich Grüppchen von dannen machen.

So auch gestern. Luna hält die zehn Ausreisser in Schach, lotst sie gekonnt durch enge Felspassagen. In der Ferne sieht man das Tal, links geht es ins Furggtal, rechts der schmelzende Allalin-Gletscher, geradeaus der Mattmark-Stausee. Im Dorf sagt man sich, dass Hannibal hier bereits mit seinen Elefanten durchgezogen sei.

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Rennen die Schafe wieder davon, so muss Border Collie Luna hinterher. bild: dennis frasch

Adelbert Zurbriggen, geboren, aufgewachsen und gealtert im Saastal, raschelt mit seinem Plastiksack voll hartem Brot und schmeisst hie und da ein Stückchen zu den Schafen. «Ich bin ein Naturmensch durch und durch. Der Wolf soll schon hier leben dürfen, aber nicht in dieser Dichte.»

Er fährt fort mit einer Rede über die Grünen und die Umweltorganisationen, die gegen die Natur arbeiten würden. Pro Natura, Birdlife Schweiz, Gruppe Wolf Schweiz, WWF Schweiz, alle sind sie gegen das neue Jagdgesetz. Sie befürchten ein Abschiessen à la carte und sehen die Wölfe dem Aussterben wieder nahe.

«Ich würde Balthasar Glättli gerne mal hierhin einladen, um ihm unsere Situation zu erklären.»

sagt Zurbriggen. «Ich bin mir sicher, 90 Prozent der Grünen haben noch nie einen Wolf gesehen. Der richtet nur Schaden an!» Wölfe würden nur zum Spass töten, in einen Wahn geraten, wenn sie unter Schafen sind. «Wenn ein Wolf einfach hin und wieder ein Schaf töten und dieses dann auch essen würde, dann hätte ich kein Problem.» In der Realität töten und verletzen Wölfe zum Teil dutzende Tiere aufs Mal.

Zurbriggen, ähnlich einem Wolf unter Schafen, redet sich in Rage. «Für uns ist die Ansiedlung des Wolfes so, als würde man den Genfern Krokodile in den Genfersee werfen.» Auch der Herdenschutz sei ein Hohn. Auf diesem Gelände sei es unmöglich, Zäune zu bauen. Unten im Tal, wo die Schafe überwintern, gäbe es zudem zu wenig Platz. Viele hätten mehrere kleine Parzellen, auf die sie die Schafe verteilen. Die müssten alle eingezäunt und mit jeweils zwei Hunden bewacht werden. «Büro-Theorie», wirft Ronald Anthamatten ein.

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Wieder vereint: Die Schafgemeinschaft kann geeint von dannen ziehen. bild: dennis frasch

Ich werde in Gefangenschaft geboren, und doch habe ich ein gutes Leben. Im Flachland ist dies seltener der Fall. Ich habe Platz, ich habe Futter, den Sommer verbringe ich hoch über der Zivilisation und doch lebe ich, um zu sterben. Für den Menschen zu sterben, obwohl er mein Fortbestehen garantiert. Wer hat das Anrecht, über meine Existenz zu entscheiden? Der Wolf? Der Mensch? Wer hat ein Recht auf Leben? Können wir nicht alle koexistieren? Ach, was weiss ich schon, ich bin nur ein Schaf.

Der Wolfsschreck aus Brasov

Das Almagellerhorn leuchtet im Schein der Morgensonne, die herabfliessenden Bäche blenden das Auge so sehr, dass es schwer ist, nach oben zu schauen. Von weitem ertönt ein Orchester an Glockengebimmel und Geblöke, hunderte Schafe versammeln sich um einen verschwitzten, jungen Mann mit einem rumänischen Hirtenhut, einem sogenannten Clop, auf dem Kopf.

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Gheorghe Musina ist ein Berufsschäfer aus Rumänien. Von Ende Juni bis Oktober lebt er mit den 490 Schafen rund um das Almagellerhorn. bild: dennis frasch

Es ist Gheorghe Musina, der Wolfsschreck aus Brasov. Im Rucksack trägt er ein bähendes Lamm, das gestern geworfen wurde. Besser könnte die Metapher zum Stadt-Land-Konflikt nicht sein: In Zürich trägt man Chihuahuas in schicken Designertaschen spazieren, im Wallis Lämmer in alten Rucksäcken.

Adelbert Zurbriggen stellt sich auf einen Felsen, schaut auf das Geschehen unter ihm herab, schaut Ronald Anthamatten und Georghe Musina dabei zu, wie sie einem Schaf ein GPS-Halsband umbinden, schaut den Saaser Mutten dabei zu, wie sie Viehsalz vom Felsen schlecken, das von Musina gestreut wurde.

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Gheorghe Musina und Ronald Anthamatten versuchen, einem Schaf einen GPS-Sender um den Hals zu binden. So können die beiden stets per App nachverfolgen, wo es sich befindet. bild: dennis frasch

«Guck dir all die Schafe an, und jetzt stell dir vor, ein Wolfsrudel kommt und krallt sich 20 davon, du findest sie tot und aufgerissen am morgen: Das tut weh im Herz.»

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Wie cool sind denn bitte Walliser Schwarznasenschafe?

Diese Schafe sind Genies

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265 Kommentare
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Sprachrohr
16.08.2020 10:02registriert July 2020
4000 Schafe sterben pro Jahr, weil sie sich selbst überlassen und unbeobachtet an Unfallfolgen, (Pflanzen-)Vergiftungen oder Krankheiten sterben (die bei rechtzeitiger Behandlung od. Isolation erkrankter Tiere etc. grösstenteils vermeidbar wären).
200 Schafe sterben durch Raubtiere (wildernde Haushunde, Wolf, Luchs und Bär), was durch Herdenschutz zumindest teilweise vermeidbar wäre.
Da sollten die Schäfer wohl eher sich selbst und ihre Mitmenschen als den Wolf in die Verantwortung nehmen...
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Dr Barista
16.08.2020 09:50registriert June 2016
Gab es denn vor den Menschen Krokodile im Genfersee? 🧐
830153
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Wiedergabe
16.08.2020 09:58registriert October 2019
Ich gehe seit Jahrzehnten ins Saastal in die Winterferien. Aus jux sage ich immer, es gebe dort nur Leute mit den Nachnamen Zurbriggen und Anthamatten.
Musste gleich zu Beginn des Artikels lachen...
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