Schweiz
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SVP-Präsident Albert Rösti bei der Einreichung der Unterschriften zur Begrenzungsinitiative, die das Ende der Personenfreizügigkeit verlangt. Der Bundesrat lehnt die Initiative ab. (Archivbild)

SVP-Präsident Albert Rösti bei der Einreichung der Unterschriften zur Begrenzungsinitiative, die das Ende der Personenfreizügigkeit verlangt. (Archivbild) Bild: KEYSTONE

Albert Röstis Missgriff ins Vokabular der Nazis: Der SVP-Chef weiss nicht, was er zitiert

SVP-Präsident Albert Rösti zitierte an der Delegiertenversammlung seiner Partei aus dem Nazi-Wortschatz. Er selbst würde so etwas nie sagen, beteuert er.

Henry Habegger / ch media



Albert Rösti zog am Samstag vor den Delegierten der SVP Schweiz kräftig vom Leder. Dass der Klimawandel derzeit die Agenda von Land und Leuten bestimmt, passt dem Präsidenten der grössten Partei der Schweiz gar nicht.

«Die Linksparteien, unterstützt von der grossen Medienschar, berichten seit Monaten nur noch über das Klima», klagte der Berner Nationalrat an. In seinem Kampf gegen vorgeblich parteiische Medien bediente sich der SVP-Präsident jedoch in obskuren Arsenalen.

So steht in der schriftlichen Version seiner Samstagsrede beispielsweise der Satz:

«Gezielt werden in der Systempresse Ängste geschürt.»

Albert Rösti

Dieser Ausdruck stammt aus übelster Küche. Als «Systempresse» bezeichneten die Nationalsozialisten in der Weimarer Republik die ihnen nicht genehmen Medien. Heute bedienen sich rechte Extremisten gerne dieses Worts.

Hälfte der Rede stammt aus fremder Feder

Rösti hat die auffallend lange Passage seiner Rede, in der «Systempresse» vorkommt, nicht selbst geschrieben. Sie stammt – wie etwa die Hälfte seines Referats – aus fremder Feder. Und zwar aus der Feder einer gewissen «Ingenieurin Isabel Villalon», wie Rösti in der schriftlichen Fassung seiner Rede festhält.

Die Autorin habe auf dem Internetportal Inside Paradeplatz «in eindrücklicher Weise» beschrieben, dass die «Freiheit in unmittelbarer Gefahr» sei. Der Artikel, aus dem Rösti zitiert, trägt den Titel «Auf zum Rütlirapport, Ihr Waschlappen». Es geht dort darum, dass der Bundesrat im Zweiten Weltkrieg angeblich die Schweiz verraten wollte. «Der Schweizer Bundesrat von damals war eine Bande von Zauderern und An­passern, die Hosen ziemlich voll, womöglich bereits mit Nazi-Deutschland in Geheimverhandlungen verstrickt», steht da etwa.

Bei der von Rösti breit zitierten Autorin Villalon handelt es sich um eine 2011 in Horgen ZH eingebürgerte Spanierin. Im Februar bezeichnete der «Sonntags-Blick» einen Villalon-Artikel als «Hetze gegen Flüchtlinge».

Röstis Kronzeugin hatte sich in einem Pamphlet über Asylbewerber ausgelassen. Der «Sonntags-Blick» überprüfte ihre Behauptungen beim Staatssekretariat für Migration und kam zum Schluss: «Der Artikel bedient sich nicht nur billigster Polemik, sondern beinhaltet auch unbestreitbare faktische Fehler.»

In dem Aufsatz, den Albert Rösti am Samstag zitierte, wird die EU im Grunde mit Nazi-Deutschland gleichgesetzt. «Genau wie damals zeigt sich der Bundesrat nämlich gegenüber der drohenden, uns umgebenden EU anpasserisch.» Und: «Die Situation kann also durchaus mit dem Zeitpunkt nach den Radioansprachen der Bundesräte Pilet-Golaz und Etter verglichen werden.»

Rösti war offensichtlich angetan vom Werk seiner Kronzeugin: «Ich könnte die Situation nicht treffender beschreiben», schrieb er in seine Rede. Diese Zeitung wollte von Albert Rösti wissen: Vertreten er und die SVP wirklich die Ansicht, dass die EU mit Nazi-Deutschland zu vergleichen ist? Wie kommt es, dass ein Mann wie Rösti mit Nazi-Ausdrücken wie «Systempresse» operiert? Wie steht diese Autorin Isabel Villalon zu Rösti und zur SVP?

Zitieren, ohne die Wörter zu benutzen

In Absprache mit Rösti antwortete die stellvertretende SVP-Generalsekretärin Silvia Bär. Sie teilte mit:

«Albert Rösti zitiert den ganzen Artikel aus ‹Inside Paradeplatz› von der ihm und uns nicht bekannten Ingenieurin Isabel Villalon. Er benutzt diese Wörter entsprechend nicht und würde sie auch nicht benutzen.»

Silvia Bär

Eine interessante Aussage: Albert Rösti zitiert einen Text, den er gut findet, ohne die darin enthalten Wörter zu benutzen.

«Hingegen», so Silvia Bär weiter, «gilt die Medienschelte, dass die Medien unbeirrt und täglich jeden Wetterwechsel als Folge des Klimawandels etc. darstellen, aber über eine 40-seitige Grundsatzkritik der SVP ‹Stopp dem links-grünen Raubzug auf den Mittelstand› praktisch kein Wort berichten.» Das sei «Verbreitung von Fake News und entbehrt den alten Grundsätzen objektiver und breit abgestützter Berichterstattung.»

Rösti sei es beim Zitieren des Textes um die Grundfrage gegangen, wie sich die offizielle Schweiz, also der Bundesrat, durch die Geschichte hindurch positioniere. «Nicht nur, aber auch im Zweiten Weltkrieg gab es im Bundesrat eine Mehrheit von Zauderern und Anpassern. Widerstand braucht Kraft», so Bär. Leider sei davon auszugehen, dass der Bundesrat nach den Wahlen vom Oktober «seinen Widerstand gegenüber der EU aufgeben und den Rahmenvertrag ohne wirkliche Anpassungen abschliessen» werde.

(aargauerzeitung.ch)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Dingirsu, der Orcust des Abendsterns 02.07.2019 19:37
    Highlight Highlight Wo bleibt die SVP-Abschaffungsinitiative?
  • Hinkypunk #wirsindimmernochmehr 02.07.2019 19:23
    Highlight Highlight Vielleicht hat Herr Rösti letzte Woche im Blick gelesen dass die Gruppe Combat 18 auch in der Schweiz aktiv ist und jetzt auf Stimmenfang geht.
  • Offi 02.07.2019 17:57
    Highlight Highlight Langsam muss ich mich fragen ob ich zu meiner Bratwurst lieber auf Pasta oder Pommes als Beilage setze. Seine Reden nicht selbst schreiben das geht ja noch , tun andere wahrscheinlich auch, aber dann nicht dazu stehen was für einem geschrieben worden ist ... das finde ich ziemlich untendurch!
  • Victor Brunner 02.07.2019 16:34
    Highlight Highlight Wenn das so weiter geht ersucht Christoph Blocher bei der SP um politisches Asyl!
    • the Wanderer 02.07.2019 18:26
      Highlight Highlight ...den wollen wir nicht, dann schon eher seine Ausschaffung ins Auge fassen...
    • reactor 02.07.2019 18:46
      Highlight Highlight wie komme sie auf sowas? passt doch!
  • Geo1 02.07.2019 15:58
    Highlight Highlight Der bemerkenswerte Erfolg der SVP seit den 90ern beruhte darauf, dass sie den Spagat zwischen bürgerlicher Partei (mit starker Verwurzelung und politischer Akzeptanz) und Rechtspopulismus (mit pointiertem Auftreten und hoher Medienpräsenz) schaffte. Diese Strategie ist eine Gratwanderung, die ein sorgfältiges Abwägen der beiden Verhaltensmuster erfordert. Dies scheint in letzter Zeit immer weniger der Fall zu sein. Die Frage ist, ob die SVP-Basis dies goutiert; aber auch, ob die Bundesversammlung bereit ist, einer solchen Partei mittelfristig zwei Bundesratssitze zuzugestehen.
    • das Geflüster 02.07.2019 17:00
      Highlight Highlight Geo

      Eigentlich werden die Sitze verteilt, proportional zur Grösse der Partei.
      Also nicht nach innhaltlichen Kriterien. Was ja auch undemokratisch wäre.
    • Geo1 03.07.2019 00:07
      Highlight Highlight @das Geflüster 1. Sorry, das stimmt so nicht. Die arithmetische Konkordanz bei der Besetzung des Bundesrates ist rein freiwillig und auch nirgends festgehalten. Sie hat sich vor allem deshalb herausgebildet, da der Opposition im schweizerischen System mit dem Referendum ein starkes Blockadeinstrument zur Verfügung steht, und deshalb eine Regierungsbeteiligung aller grösseren Parteien sinnvoll ist.
    • Geo1 03.07.2019 00:24
      Highlight Highlight @das Geflüster 2. Inhaltliche Kriterien spielen bei der Besetzung des Bundesrats durchaus eine Rolle. Krassestes (zugegeben sehr altes) Beispiel dafür ist, dass den Sozialdemokraten als stärkster Partei bis zum 2. Weltkrieg die Regierungsbeteiligung verwehrt wurde, weil sie bis dahin die Armee ablehnten.
      Hier geht es aber weniger um politische Inhalte als um politische Kultur, wo die SVP sehr stark von den anderen Parteien abweicht. Dies wurde bereits Christoph Blocher bei seiner Nicht-Wiederwahl 2007 zum Verhängnis.
  • Fulehung1950 02.07.2019 15:23
    Highlight Highlight Entlarvt! Erstens weiss man jetzt, wo die Sympathien liegen. Und zweitens: wer die EU einem verbrecherischen Staat gleichsetzt und unser heutiges Verhältnis zur EU mit der damaligen Bedrohung durch das Nazireich, der hat definitiv mehrere Latten seines Zaunes im letzten 1. August-Feuer verbrannt. Auffallend ist dann, wie immer bei der SVP, die Relativierung der vorgeschobenen Stv. GF:“Är hät‘s nöd so gmeint“. Ja wie denn, Du Pappnase?
  • Tamo. 02.07.2019 15:13
    Highlight Highlight Ein Symptom der Panik bei der SVP, die sich was die konkret gewordene Gefahr der Klimakatastrophe noch in der Phase der Realitätsverweigerung betrifft. Sie haben schlicht nichts anzubieten und die Einwanderung auch noch für das Verschwindens der Gletscher verantwortlich zu machen, klappt nicht. Viele der SVP Stammwähler dürften klüger sein als die Funktionäre Köppel, Rösti & Co. und hoffentlich im Herbst die Konsequenzen ziehen..
  • Victor Brunner 02.07.2019 15:08
    Highlight Highlight Jetzt ist es raus, hatte schon lange den Verdacht dass der SVP Präsident Albert Rösti gar nicht weiss was er sagt, damit ist seine Inkompetenz zum Klimawandel auch erklärbar. Wahrscheinlich ist das bei Roger Köppel auch der Fall!
  • adi37 02.07.2019 14:57
    Highlight Highlight Hasst man die SVP, können keine positiven Texte entstehen. Man schustert etwas zusammen, im Sinn der meisten Leser, am Rand polemisch, diffamierend, und versucht so Stimmung zu machen. Und siehe da: Viele WATSON-Leser setzen in den meisten Kommentaren, genüsslich noch einen drauf! So ist halt die "Linke Seite"! Gerechterweise muss man sagen, dass es auf der "Rechten Seite", hie und da ähnlich tönt. Sachlichkeit lässt oft zu wünschen übrig. Dadurch werden Fakten verzerrt. Die SVP kämpft auf hohem Niveau um Stimmen. Und das ist nicht einfach, wenn es so viele Neider gibt!
    • Fulehung1950 02.07.2019 15:26
      Highlight Highlight Nein, Adi, das nicht Neider, auch nicht per se Linke, sondern selbständig Denkende Menschen, die von der Politik der SVP angewidert sind. Und wenn Röstis Stimmenfang auf „hohem Niveau“ sein sollte, dann ist es um den intellektuellen Stand der Schweiz miserabel bestellt.
    • PVJ 02.07.2019 16:15
      Highlight Highlight Lies den Artikel noch einmal. Diffamierung und Polemik kann ich keine erkennen, Letztere allenfalls in den zitierten Aussagen der SVP-Generalsekretärin.

      Vielleicht ist es einfach nicht so geschickt als Präsident der grössten CH-Partei, für eine Rede unkritisch ganze Textpassagen einer Autorin zu übernehmen, deren Hintergrund einem nicht bekannt ist.

      Wenn es tatsächlich so war, dann hat jemand bei der SVP offensichtlich den Job nicht gemacht.
    • Na_Ja 02.07.2019 23:00
      Highlight Highlight Faktenresistenz begegnet man mindestens so häufig, wenn nicht mehr, im rechten Bereich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • KRE 02.07.2019 14:48
    Highlight Highlight Seit einiger Zeit stellt Lukas Hässig sein "IN$IDE PARADEPLATZ"-Internetportal der sattsam bekannten rechtspopulistischen Hetzerin Isabel Villalon als Tribüne zur Verfügung und bedient damit bereitwillig die verbitterten Sünnelipartei-Wutbürger mit einem willkommenen Ablagerungsplatz für Frustkommentare. "iP", dessen Herausgeber Lukas Hässig mit der Aufdeckung von spektakulären Mauscheleien (Stichworte "Vincenz" und "Vasella") bleibende investigationsjournalistische Verdienste erworben hat, befindet sich so auf dem besten Weg, den Ruf als ernstzunehmendes Informationsmedium zu verspielen.
  • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 02.07.2019 14:02
    Highlight Highlight Was bleibt der SVP denn anderes übrig, als im Braunen zu fischen? Die Agenda setzen in diesem Jahr andere und da kommt sie halt nicht mit ...
  • Nick Name 02.07.2019 13:13
    Highlight Highlight «Die Linksparteien, unterstützt von der grossen Medienschar, berichten seit Monaten nur noch über das Klima.»

    Sagt der Präsident der wählerstärksten Partei im Land; peinlicher geht es ja nun wirklich nicht mehr ...

    Ich empfehle Herrn Rösti eine tiefgehende Psychotherapie oder -analyse.
    Oder vielleicht bloss einfach ein Coaching zum Aufbau des Selbstbewusstseins?
    • karl_e 02.07.2019 15:54
      Highlight Highlight Als Präsident der Erdölvereinigung muss er so reden; denn er ist ein aufrechter Mann und beisst nicht die Hand, die ihn füttert.
    • das Geflüster 02.07.2019 16:56
      Highlight Highlight Der oben zitirte Satz, entspricht aber so ziemlich genau der Realität.
      Ob jetzt peinlich oder nicht.
    • Steibocktschingg 02.07.2019 19:04
      Highlight Highlight Und wenn die Schweiz und der Rest der Welt vor die Hunde gehen: Er hat immerhin seinen Anteil daran geleistet, dass die pöhsen Linken und die teuflischen Wissenschaftler ihren Plan, die Menschheit zu retten nicht umsetzen konnten. Darauf kann er dann sicherlich ganz stolz sein.

    Weitere Antworten anzeigen
  • Der Wanderer 02.07.2019 12:42
    Highlight Highlight Es reicht doch wohl "Wahltag ist Zahltag" wir brauchen keine Politiker mehr mit dieser Arroganz.
  • Nonne 02.07.2019 12:36
    Highlight Highlight Gibt es ein Nazilexikon, wo der verbotene Wortschatz definiert ist. Gibt es auch andere Wortschätze, die verboten sind, z.b. von Spartaner, Römer, Hunnen, Osmanen, Deutsche- Spanische-Britische Kolonialmachten? Der ganze Marxisten Wortschatz hingegen scheint ziemlich hip und von der Allgemeinheit akzeptiert.
    • piatnik 02.07.2019 17:50
      Highlight Highlight scheinbar gibt es das, oder es macht einfach spass die svp in die nazi ecke zu schieben
  • Til 02.07.2019 12:20
    Highlight Highlight Das grenzt ja an alternativen Fakten: ich habe diese Wörter nicht benutzt, ich habe sie nur zitiert. "Leck mich im Arsch" Zitat Goethe.
  • TanookiStormtrooper 02.07.2019 11:57
    Highlight Highlight Kein Missgriff, alles Kalkuliert. Die SVP muss Wähler mobilisieren und gemässigte werden aufgrund der aktuellen Klimadebatte wohl eher ins Grüne resp. Grünliberale Lager wechseln. Bleiben noch rechte Verschwörungstheoretiker und EU-Hasser. Da macht er mit diesen Worten Eindruck. Danach entschuldigt man sich halbherzig bei der "Systempresse", welche von den Leuten, die ihre Infos aus dem SVP-Feed bei Facebook bekommen, gar nie ankommt.
  • Weiterdenker 02.07.2019 11:51
    Highlight Highlight Ich habe auch sehr lange nicht gewusst, dass "Jedem das seine" auch ein Sprichwort ist, welches von den Nazis missbraucht wurde. Mir ist das aber egal, ich brauche es weiterhin. Ich lasse mir meine Sprache nicht von toten Menschen der Vergangenheit nehmen.
    • Hans Jürg 02.07.2019 13:39
      Highlight Highlight Ja, der Begriff ist älter, als die Nazis. Aber trotzdem sollte man ihn nicht gebrauchen, da er von der NSDAP verdorben wurde. Er stand über den Eingang des KZ Buchenwald.

      Wenn man mir gegenüber diesen Spruch verwendet, werde ich fuchtsteufelswild.
      Nicht nur, weil er von den Nazis versucht wurde.

      "Jedem das seine" heisst ja "Jedem, was er verdient“, also dass jeder an seinem Schiksal selber schuld ist. Also ist diese Spruch sogar ohne Nazi-Verschmutzung in No-Go.

      Kann sein, dass ich zu sehr Moralist bein. Aber lieber Moralist als Sozialkalt.

    • Platon 02.07.2019 15:31
      Highlight Highlight „Jedem das Seine“ stammt von meiner Gerechtigkeitsphilosophie. Nur weil die Nazis die Redewendung in den Dreck gezogen haben, heisst das nicht, dass ich ein Nazi bin.
    • Fulehung1950 02.07.2019 15:35
      Highlight Highlight „“Jedem das Seine“, lat. „suum cuique“, ist seit antiken philosophischen Theorien der Moral und Politik ein für die Fassung von Begriffen des Rechts und der Gerechtigkeit, insbesondere der Verteilungsgerechtigkeit, vielfach ins Spiel gebrachtes Prinzip. Es besagt, dass jedem Bürger eines Gemeinwesens das zugeteilt wird (bzw. werden soll), was ihm gebührt, etwa durch gerechte Güterverteilung. Insofern ist ja klar, dass die Nazis in Abweichung dieser Definition die KZ-Insassen mit Häme überschüttet haben. Das gleiche gilt auch für „Arbeit macht frei“.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Abu Nid As Saasi 02.07.2019 11:47
    Highlight Highlight Mini-Mitch McConnell
  • nach gang 02.07.2019 11:20
    Highlight Highlight Systempartei und Systempresse sind an sich keine negativen Begriffe. Es kommt drauf an was für ein System vertreten wird und für was das System steht.
    Die besondere Ironie ist, dass die SVP selber die Systempartei schlichthin ist. Sie vertritt und alimentiert den System tragenden Bauernstand. Sie ist die Partei des öffentlichen & privaten Sicherheitssektor. Etlichen SVPler sind in leitenden Funktionen in Polizei und Armee tätig .

    Haus vor 40 Jahren C. Blocher mit der SVP an den Start ging war sie der Underdog. Heute ist sie die tragende & größte Partei des Systems.
    • Gummibär 02.07.2019 13:14
      Highlight Highlight Bauernstand ? Wenn schon, dann schon :

      Die Bauernsame, welche die heimatlichen Scholle mit ihrem Schweiß und Blut verteidigt.
  • Capslock 02.07.2019 10:45
    Highlight Highlight armer und offenbar auch vergesslicher Rösti, und das nennt sich auch noch Parteipräsident, welcher von seinen Anhängern hochgejubelt wird. Arme SVP, welcher offenbar die ganze "Intelligenz" welche sie meint zu haben, abhanden gekommen ist.
  • Töfflifahrer 02.07.2019 10:34
    Highlight Highlight Jööö, nun heult die SVP noch weil die Medien ihren Stuss nicht verbreiten und nennen das dann Fake News.
    Na wenigstens haben diese Medien mitbekommen, dass nicht jeder Furz dieser Partei berichtenswert ist.
    • Saraina 02.07.2019 12:10
      Highlight Highlight Die Medien verbreiten ja... dieser Artikel handelt von der SVP.
  • Lowend 02.07.2019 10:27
    Highlight Highlight Die SVP hat sich schon seit längerem in strammem Schritt nach ganz rechts aussen bewegt, aber das ist ja nur logisch wenn man dauernd den extrem rechten Rand des Parteispektrums in sich aufsaugt.

    Nun soll man bitte nicht so scheinheilig tun, wenn das Vokabular inzwischen auch ganz weit aussen anzusiedeln ist, denn viel schlimmer ist die Politik der SVP und die ist inzwischen selbst im Vergleich mit ihren Vorgängern deren Sprache sie nun halt auch gebraucht, ebenfalls extrem weit rechtsaussen!
  • Kruk 02.07.2019 10:12
    Highlight Highlight Wer die heimlichen Vorbilder dieser Partei sind, ist schon lange an deren Plakate zu erkennen.
    • Basti Spiesser 02.07.2019 11:08
      Highlight Highlight Schafe?
    • Renolus 02.07.2019 11:22
      Highlight Highlight Oder „Burkafrauen“?
    • McStem 02.07.2019 12:02
      Highlight Highlight Wohl eher Burkatragende Schafe auf Minaretten
  • Francis Begbie 02.07.2019 10:08
    Highlight Highlight Nur Nazis reden wie die Nazis!
    Benutzer Bild
    • P. Silie 03.07.2019 00:15
      Highlight Highlight #metoo
  • fidget 02.07.2019 10:07
    Highlight Highlight In dem Moment, als er den Artikel zitierte, hat er auch das Wort aus dem Nazi-Wortschatz benutzt. Es zeigt aber schöne wes Geistes Kind Albert Rösti und die SVP im Allgemeinen ist. Er hätte den Artikel kaum zitiert, wenn er mit dem Inhalt nicht konform gehen würde. Ich bleibe gespannt auf die Wahlen im Herbst. Mal sehen wieviel die SVP verlieren wird.
  • P.Rediger 02.07.2019 10:00
    Highlight Highlight Gegenüber Flüchtlingen und Ausländern immer mal wieder hetzen und dann die EU mit Nazideutschland vergleichen? Und seine "Ghostwriterin" hetzt noch übler und holt dann den Guisan hervor, der die Nazis bekämpfen wollte? Schizophrenie lässt grüssen.
  • no-Name 02.07.2019 09:44
    Highlight Highlight Da gibts noch andere. Bei der SVP ist man da in guter Gesellschaft.

    Man erinnere sich Freysinniger und seine obskure Erklärung warum er eine Reichskriegsflagge aufhängt.

    Oder Herr Glarner: der hat bei seiner Lehrerinnen-Hetze auch in die NS-Propagandaschublade gegriffen.

    Meines Erachtens sogar noch auf üblere Art und Weise....
    Benutzer Bild
  • P. Silie 02.07.2019 09:43
    Highlight Highlight Ziel der 'Systempresse' ist somit erreicht 😉 Es wird über das Wort 'Systempresse' geschrieben und debattiert, nicht aber über den Fakt, dass ideologisch präferierte Themen in den meisten Mainstream-Medien verbreitet, bzw. unliebsame Themen eben nicht verbreitet werden.

    Herr Rösti, so plump dürfen sie's nicht angehen.. Sie haben 73% der Journalisten in der Schweiz gegen sich. Das Mimimi ist eine Loose-Loose Situation und der wichtigste Satz im Artikel geht unter:

    «..(der BR) seinen Widerstand gegenüber der EU aufgeben und den Rahmenvertrag ohne wirkliche Anpassungen abschliessen» werde."..
    • ChlyklassSFI 02.07.2019 12:50
      Highlight Highlight Wie stehst du zum "Extrablatt"?
    • Nick Name 02.07.2019 13:09
      Highlight Highlight Warum 73%?
      Was will denn die «Systempresse»?
      Wer ist das genau?
      Was ist das «System»?
      Welches sind «ideologisch präferierte» und welches «unliebsame» Themen der «Mainstream-Medien»?
      Was sind «Mainstream-Medien» genau?
    • Basti Spiesser 02.07.2019 16:47
      Highlight Highlight @nick name

      Einfach mal bei der Anstalt reinschauen.
      Play Icon
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  • Urs457 02.07.2019 09:43
    Highlight Highlight Zur Erinnerung: Der zweite Hut von Albert Rösti ist der des Präsidenten von SwissOil, die uns möglichst viel Erdöl verkaufen will. Klar, kommt ihm da die ganze Debatte zum Klimawandel gleich zweifach ungelegen.
  • DieFeuerlilie 02.07.2019 09:42
    Highlight Highlight «Gezielt werden in der Systempresse Ängste geschürt.»

    Das ist natürlich eine Sauerei!
    Schliesslich ist es doch seit Jahren die Kernkompetenz der SVP, Ängste zu schüren.
    Echt unverschämt von der “Systempresse“, dieses Monopol brechen zu wollen!

    (Zur Sicherheit: *Ironie off)
    • das Geflüster 02.07.2019 13:18
      Highlight Highlight Die EU kann einem aber auch mit gutem Grund, Angst machen.
    • das Geflüster 02.07.2019 23:42
      Highlight Highlight Demokratieverlust.
      Bürokraten übernehmen.
      Volksentscheide werden nicht respektiert.
    • das Geflüster 03.07.2019 16:54
      Highlight Highlight "Die EU ist kein bisschen weniger demokratisch als beispielsweise Deutschland."

      Was ist das auch für ein Satz?

      DIE EU IST WENIGER DEMOKRATISCH ALS DIE SCHWEIZ.

      ( haben Sie,s jetzt verstanden)

      Die CH ist das einzige direkt deokratische Land. Annäherung an die EU wir dies zerstören.
      Das wissen Sie ja selbst gut genug. http://haben sie,s jetzt verstanden
  • tnhser 02.07.2019 09:38
    Highlight Highlight Ich anstelle der SVP wäre froh, dass niemand über das "Extrablatt" berichtet und einen Faktencheck macht.. my dear was die dort rauslassen..
    • Na_Ja 02.07.2019 23:08
      Highlight Highlight Ich glaube, dass ich zusätzlich zum KEINE WERBUNG Sticker noch einen KEIN EXTRABLATT Aufkleber brauche.
    • das Geflüster 03.07.2019 22:33
      Highlight Highlight Ihr habt das Extrablatt offenbar nicht gelesen.
      Zieht euch mal die Statistiken rein.
      Und ja... allesamt vom BFS.
  • endell 02.07.2019 09:20
    Highlight Highlight Kann man noch unwählbarer als unwählbar werden? Die SVP scheint's herausfinden zu wollen...
  • 1 rundes Quadrat 02.07.2019 09:15
    Highlight Highlight "Dumm ist der, der dummes tut"
    Schon Mama Gump wusste Bescheid.
  • leu84 02.07.2019 09:13
    Highlight Highlight Einen Text von einer EU-Ausländerin 🤔 oder wie manch SVP-Politiker und Anhänger zu sagen pflegt "Papierlischwiizer". Früher hat man Tell, von Flüh oder Winkelried für die Partei missbraucht. So lange Fritz (Dürrenmatt) nicht zitiert wird, dann ist es ok.
  • Magnum 02.07.2019 09:05
    Highlight Highlight Einmal ganz abgesehen von Röstis rhetorischem Griff ins Klo stellt sich hier die Frage: Wer sind denn nun die schwachen Anpasser in der Landesregierung? Diejenigen, die geregelte Beziehungen mit einem Verbund von 28 demokratischen Staaten anstreben? Oder diejenigen, welche die Menschenrechtslage in China gemäss eigenem Bekunden nicht beurteilen können, weiter Waffen an Saudi Arabien liefern und den Auftragsmord an einem kritischen Journalisten unter den Tisch kehren wollen und dem orangenen Narzissten den Arsch küssen?

    Der Kampf um Demokratie und Freiheit sollte eher gegen die geführt werden.
  • Serge Künzli 02.07.2019 08:49
    Highlight Highlight Es wird höchste Zeit, dass die Schweiz der EU beitritt. Dann ist dann mal endlich fertig mit diesem hohlen SVP-Phrasen-Getöse! Als Schweizer muss man sich ja schämen. Ich getraue mich kaum mehr ins Ausland. Die Schweiz hat wegen der SVP einen extrem schlechten Ruf. Und jetzt noch der System-Rösti...
    • P. Silie 02.07.2019 09:26
      Highlight Highlight ..in welchen Kreisen Künzli sich im Ausland wohl bewegen mag, dass die Schweiz im Ausland angeblich einen 'schlechten' Ruf hat?
    • Findolfin 02.07.2019 09:33
      Highlight Highlight 16 Herzen und 16 Blitze. Rösti scheint zu polarisieren.

      Da kriegt der Begriff Rösti-Graben eine ganz neue Bedeutung.
      Benutzer Bild
    • Serge Künzli 02.07.2019 11:19
      Highlight Highlight Beruflich bin ich öfters in Saudi Arabien. Dort ist man über die islamophobe Entwicklung in der Schweiz sehr besorgt. Das Minarattverbot der SVP hat der Schweiz sehr geschadet...
    Weitere Antworten anzeigen
  • pun 02.07.2019 08:48
    Highlight Highlight Rösti stimmt so sehr mit einer Autorin überein, dass er sie in seiner Rede während mehreren Minuten zitiert, aber er würde das Vokabular ja selber "nie" benutzen. So eine scheinheilige Scheisse gibts ja gar nicht. Unser kleiner Öl-Import-Fürst wandelt auf ihn überfordernden Pfaden.
  • Michele80 02.07.2019 08:46
    Highlight Highlight Bemerkenswert, dass offensichtlich keiner von ihnen irgendwann mal den Unterschied zwischen zitieren und paraphrasieren lernte 🙈
    • leu84 02.07.2019 09:15
      Highlight Highlight Obwohl Rösti als gstudierte Agronom es wissen müsste.
    • Hans Jürg 02.07.2019 09:59
      Highlight Highlight Ja, er ist Ingenieur der Agronomie:

      "Frühner wusste ich nicht wie mann Inschenör schreipt. Heute bin ich einen."
    • Hans Jürg 02.07.2019 11:48
      Highlight Highlight Oh, nachdem ich mal wissen wollte, wer diese Frau eigentlich ist:

      "Isabel Villalon ist eine Ingenieurin mit Spezialgebiet Energie, die das Zeitgeschehen observiert."

      Nichts gegen Ingenieure und -innen, aber ich habe bei denen sehr oft das Gefühl, dass sie zwar Maschinen und Systeme sehr gut verstehen, aber keinen Plan davon haben, wie man mit Mitmenschen umgeht und was Menschlichkeit und Mitgefühl sind.
  • moimoimoi 02.07.2019 08:44
    Highlight Highlight Interessanter Ansatz von Frau Bär: Wenn über Fakten berichtet wird statt über das 40-seitige SVP-Papier, dann sei das die Verbreitung von Fake-News. Naja, das ist billig, Frau Bär. Wenn ich behaupte, dass es tagsüber dunkler ist als in der Nacht und die Medien trotzdem schreiben, dass am morgen die Sonne aufgeht, verbreiten diese noch lange keine Fake-News!
  • Der ehrenwerte John 02.07.2019 08:41
    Highlight Highlight Ich finde es sehr schade, das watson nicht etwas neutraler ist. Jeden Tag irgendwelche überrissene, an den Haaren herbei gezogene und belanglose Artikel gegen die SVP. Bin kein SVP Fan, aber solche "Nachrichten" sind doch keine. Bei allem Respekt.
    • manhunt 02.07.2019 09:18
      Highlight Highlight ab wann sind es denn nachrichten? wenn dieser faschohaufen seine anhänger dermassen aufgestachelt hat, dass blut fliesst und asylheime brennen? wenn sich ein parlamentarier solcher worte bedient, dann SIND das nachrichten. was passiert, wenn solche rethorik verharmlost wird, sollte bekannt sein.
    • MarGo 02.07.2019 09:26
      Highlight Highlight Zeigen wie dunkelbraun die SVP ist finde ich alles andere als belanglos... und ich hoffe, bis zum Herbst noch viele solcher Artikel zu lesen... SVP Wähler sollten den ganzen Tag solche Berichte lesen müssen...
    • Walter Sahli 02.07.2019 09:26
      Highlight Highlight Dann lies doch ein "neutraleres" Gratisblatt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • das Geflüster 02.07.2019 08:35
    Highlight Highlight Hier ist der Artikel.
    Kann sich ja jeder und jede selbst ein Bild machen.

    https://insideparadeplatz.ch/2019/06/24/auf-zum-ruetlirapport-ihr-waschlappen/
    • Daniel Caduff 02.07.2019 10:09
      Highlight Highlight Habe mir selber ein Bild gemacht. Die Autorin beleidigt den Bundesrat als "Waschlappen" und vergleicht die EU mit NAZI-Deutschland. Selber aber benutzt sie Vokabular, dass von den NAZIS geprägt wurde ("Systempresse"). Zu guter Letzt schlägt sie dann noch einen Wirtschaftskrieg mit der EU vor ("Administrative Behinderung der Nord-Süd-Transitachse").


      Ein netter Versuch, mit ein par Provokatiönchen einige Wutbürger-Klicks zu generieren. Hat funktioniert.


      Hätte sie den Artikel aber stattdessen im Postillon publiziert, hätte sie wohl mehr Klicks erhalten. Schade um die verschwendeten Bytes.

    • das Geflüster 02.07.2019 11:48
      Highlight Highlight Caduff

      Sie verrenken sich hier, nur um der Autorin eins ans Bein zu hauen mit unwahren Behauptungen.
      Der Text ist brillant.
      Ich hoffe niemand lässt sich durch Ihre bösen und bis miesepetrigen Worte nicht abschrecken und liest den Text selbst.
    • Mr. Spock 02.07.2019 12:27
      Highlight Highlight @das Geflüster: habs gelesen. Weder ist der Text genial, noch bringt er irgendeine verwertbare Lösung. Lobrede auf eine Person (Personenkult) und Hassrede auf die EU. Nicht mehr, nicht weniger. Der Vergleich von Nazi-Deutschland zur jetzigen Situation ist weder korrekt noch angemessen. Bitte 3 Gute Gründe nennen, weshalb dies nicht stimmt und der Vergleich korrekt ist!
  • Gubbe 02.07.2019 08:30
    Highlight Highlight Es ist typisch, dass jedes Wort eines Politikers auf die Goldwaage gelegt wird. Komischerweise hat man sich hier auf Herrn Rösti eingeschossen. Eingeschossen? Vielleicht auch ein Wort, das ein Nazi schon gebraucht hat. Müssen wir uns jetzt neben der Gendergemeinde auch der Nazigemeinde im Wortschatz anpassen? Bei einem Politiker, gleich welche Farben er vertritt, muss man im Kopf seine Aussagen zusammenfassen, um dann zu einem Resultat zu kommen. Nicht Wörter die mal jemand gesagt hat, an den Pranger stellen.
    • JayPi 02.07.2019 08:55
      Highlight Highlight Es gibt einen Unterschied ob man schlichtweg Worte benutzt, die auch ein Nazi mal benutzte (wie zum Beispiel diese hier) oder sich spezifisch dem Nazi Wortschatz bedient. Nazis haben viel mit der Sprache gearbeitet (Kraft durch Freude, Völkischer Beobachter, Volksempfänger usw usf.)
    • äti 02.07.2019 09:41
      Highlight Highlight Die Richtung, in die Rösti und die SVP steuert, mit Worten und Plakaten seit eh, macht Angst. Menschen meiner Generation sowieso, denn man kennt die Fortsetzung.
    • ingmarbergman 02.07.2019 10:08
      Highlight Highlight Von der Verrohung der Sprache führt ein direkter Weg zu Attentaten wie die Ermordung von Lübke.
      Eine Partei die ihre Anhänger so anstachelt spielt mit dem Feuer..
    Weitere Antworten anzeigen
  • René Obi 02.07.2019 08:16
    Highlight Highlight Mein Kampf, äh, mein Wahlkampf. Systempresse. Vermitet haben wir das ja schon länger. Zeigt die SVP etwa langsam ihr wahres Gesicht?
  • Think Twice 02.07.2019 08:13
    Highlight Highlight Alte weisse Männer haben Angst. Die einfache Minderheiten- Verleumdungspolitik verfängt nicht mehr um die eigene Macht zu festigen. „Das Volk“ interessiert plötzlich Themen an deren Ursprung die alten weissen Männer mit ihren Fabriken und rauchenden Schloten stehen. Auch Frauenrechte wollen nicht so richtig zum weissen alten Mann passen. Panik zieht auf und neue Feinde müssen her.
    • Hans Jürg 02.07.2019 10:06
      Highlight Highlight Moooment... Ich bin auch ein alter weisser Mann.

      Aber ich finde, die SVP gehört auf den Müllhaufen der Geschichte und die Rechte der Frauen müssen endlich ihre Rechte bekommen und die Umweltweltpolitik muss dringend angepasst werden.

      Alles am Begriff "alter weisser Mann" aufzuhängen bringt uns nicht weiter. Denn die Gesellschaft ist auch auf uns alte weissen Männer angewiesen (wie auch auf alte, weniger alte und junge weisse und farbige Frauen und Männer).
    • DemonCore 02.07.2019 10:24
      Highlight Highlight Nicht Rassisten mit Rassismus bekämpfen. Auch bei den Gegnern der SVP sind weisse Männer wohl die wichtigste Gruppe. Warum das trennende betonen? Warum Hautfarbe und Alter zum Thema machen? Diskriminieren sie selber gerne?
    • Think Twice 02.07.2019 11:45
      Highlight Highlight Gentlemen - bitte wieder beruhigen. Ich bin auch ein alter weisser Mann. Mit „alter weisser Mann“ spiele ich auf „old white men“ an - womit das Establisment der Republikanischen Garde gemeint ist, die Trump durch alle Absurditäten hindurch verteidigt. Ähnliches passiert grad innerhalb unserer „Volkspartei“. Tut mir sehr leid, dass ihr in meinem Votum einen rassistischen Angriff (womöglich einer Frau?) vermutet habt...
    Weitere Antworten anzeigen
  • sheimers 02.07.2019 08:00
    Highlight Highlight Mein Vater hat die Zeit vom zweiten Weltkrieg noch selbts miterlebt. Ich denke er ist den "Zauderern und Anpassern" dankbar, dass sie es geschafft haben uns aus dem Krieg rauszuhalten.
    • das Geflüster 02.07.2019 08:44
      Highlight Highlight Laut dem Artikel, wollten sich aber viele dieser Zauderer, liebend gerne, Nazideutschland unterwerfen.

      Villalon spannt den Bogen von der damaligen Situation in der die Schweiz eingekesselt war, zur heutigen EU Debatte.
      Über Guisan schreibt sie:

      „Widerstand statt Anpassung, lautete seine Losung. Alpenréduit, Zerstörung der Nord-Süd-Achse im Fall einer Invasion. „

      Tatsächlich scheinen gewisse Parallelen, augenfällig zu sein.

      Den Artikel am besten selbst lesen, ist sehr interessant.
    • Hans Jürg 02.07.2019 10:07
      Highlight Highlight Also die EU mit dem 3. Reich zu vergleichen ist schon mal eine absolut bodenlose Frechheit.

      Und es ist wahr: Die Schweiz hat sich damals angepasst und sich durchgeschlängelt. Das war aus damaliger Sicht auch verständlich.

      Um so unverständlicher ist es, dass man heute nicht dazu stehen kann und immer noch dem Mythos der Alpenfestung huldigt.
    • das Geflüster 02.07.2019 11:58
      Highlight Highlight Justac

      Wiederlegt?

    Weitere Antworten anzeigen
  • Baccaralette 02.07.2019 07:52
    Highlight Highlight Also wie jetzt? Er kennt die Dame nicht, zitiert ihren Aufsatz (wo die notabene eingewanderte Dame über Flüchtlinge herzuziehen scheint!), benutzt ihre Worte aber nicht?

    Mit Verlaub - entweder bin ich verwirrt oder jemand anderes. So genau weiss ich das nicht.

    Aber etwas weiss ich: Pfui. Nicht abzuklären, wer wie wo was, nein, geht gar nicht.
  • Hinkypunk #wirsindimmernochmehr 02.07.2019 07:48
    Highlight Highlight Damit befindet sich Herr Röst doch in bester Gesellschaft. Während Roger Köppel mit dem Slogan "Mein Wahlkampf" auf Stimmenfang ist, erinnert Glarner mit seinem "Schweiz, erwache!" auch eher an ein dunkles Stück Geschichte.
  • Moelal 02.07.2019 07:46
    Highlight Highlight Nicht einmal eine Rede schreiben kann der Rösti und lesen kann er die offenbar auch nicht. Mit solchen Leuten geht die SVP komplett unter..... und das ist gut so
  • goschi 02.07.2019 07:44
    Highlight Highlight Das sei «Verbreitung von Fake News"

    Aah ...
    Also auch noch trumpsche Rhetorik, wo alles was einen nicht ganz passt als Fake-News bezeichnet wird.

    Erbärmlich auf welchem Niveau da kommuniziert wird.
    • René Obi 02.07.2019 08:55
      Highlight Highlight Schlimm wie die grössten Lügner von Fake News plappern. Das ist einfach nur gruuusig.
    • goschi 02.07.2019 09:09
      Highlight Highlight es geht mir nur um die Verrohung der Sprache, es ist mir egal, wer sie benutzt
      Aber Hier wird bewusst eine Tonalität angefangen, die eine klare Botschaft hat, das desavouieren der einem nicht genehmen Meinungen, eine Abwertung UND eine klare Frontenbildung, sprich eine Radikalisierung.
  • Eiswalzer 02.07.2019 07:32
    Highlight Highlight Über mehr als 2 Jahrzehnte hat die SVP mit ihrer Agenda das Politgeschehen und die Diskussion beherrscht. Gerade auch in den Medien.
    Da kommen die Grünen noch lange nicht hin... 😂
    Aber es überrascht mich wenig, dass die SVP schon bei leichtem Gegenwind in die dünnhäutige Opferrolle schlüpft.
    • Hans Jürg 02.07.2019 10:10
      Highlight Highlight Auch hier eine Paralelle zur Rethorik des 3. Reichs. Die haben ja auch auf Dolchstoss-Legenden zurückgegriffen, um sich als Opfer darzustellen, obwohl sie ja die Täter waren.
      Also noch ein Punkt, der dafür spricht, welchen Geist die SVP vertritt.
  • Black Cat in a Sink 02.07.2019 07:31
    Highlight Highlight Mittlerweile befürchte ich, das Verhalten der SVP folgt einem Kalkül, nämlich an den kommenden Wahlen sich als Opfer inszenieren zu können. Aber seit sie eine nach der anderen kantonale Wahl verlieren, wäre Realitätsverlust auch eine Antwort.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 02.07.2019 09:03
      Highlight Highlight Das passierte doch an jeder Abstimmung und Wahl, an der die SVP verloren hatte.
      Entweder war es eine Verschwörung der Linken oder man hat das ganze gezielt falsch umgesetzt.
      Im jammernist die SVP einsame Klasse. Aber wenns darum geht, wirklich etwas zu tun, da ziehen alle den Schwanz ein.
    • Steibocktschingg 02.07.2019 19:24
      Highlight Highlight Sie wollen sich als Opfer aufspielen, um so den "Opferschutzbonus", aka Narrenfreiheit zu geniessen und die Grenzen des Sagbaren und Tolerierten unter diesem Schutz immer weiter verschieben, um irgendwann und irgendwie mal wieder dem Faschismus den Weg freizumachen. Faschistoid ist die SVP ja schon, denn egal, welche Definition für Faschismus man verwendet, die SVP erfüllt bis auf ein, zwei Punkte ALLE. Zudem sagt Neyrinck, einer, der die Nazis persönlich erlebte, dass die SVP eine faschistische Partei ist. Sollte uns zu denken geben...
  • Knety 02.07.2019 07:29
    Highlight Highlight Die Politik der SVP ist sowieso völlig entartet.
    • René Obi 02.07.2019 08:57
      Highlight Highlight LOL. Danke Knety.
    • Basti Spiesser 02.07.2019 17:29
      Highlight Highlight Abartig, die sollten eine Sonderbehandlung bekommen
  • Tom T. 02.07.2019 07:29
    Highlight Highlight Menschen ohne Vision können nur mit Rückblicken atbeiten.

    Die barbarischste grauenhafteste Zeit Europas mit heute nach 72 Jahren Frieden zu vergleichen ist der eigentliche Skandal.

    Denn Europa ist ein demokratisches Friedensprojekt, im Gegensatz zu den von der SVP hofierten Grossmächten.

    Europa ist alles andere als perfekt - aber ein kündbarer Vertrag ist keine Unterwerfung auf alle Zeiten.
    • das Geflüster 02.07.2019 08:48
      Highlight Highlight Tom

      Wir wissen beide, dass wenn der Vertrag erst einmal unterschrieben ist, eine Kündigung nur noch theoretisch möglich sein wird.

      Der Vertrag würde die Schweiz für ewig binden.

      Und Europa ist nun mal weniger demokratisch als die Schweiz.
    • Junge mit Früchtekorb 02.07.2019 09:11
      Highlight Highlight Ewig binden. Da muss ja ein Ross lachen.
    • Tom T. 02.07.2019 09:17
      Highlight Highlight @Geflüster. Die Vorstellung von ewig ist in der Politik pathetische Propaganda.

      In der Realität gab und gibts "ewig" sowenig wie - achtung Spoiler- Wilhelm Tell.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thomas G. 02.07.2019 07:28
    Highlight Highlight Liegt denn der Inhalt vom zitierten Artikel richtig oder falsch?

    Wie immer wenn das Thema nicht beliebt: Mit der Nazikeule draufhauen. Typisch Mainstream.
    • xlt 02.07.2019 08:21
      Highlight Highlight Das ist nun mal Nazirhetorik, wie sollte man es sonst nennen?
    • Magnum 02.07.2019 08:36
      Highlight Highlight Wer Nazirhetorik nicht mehr als solche erkennt, hat sie schon so oft in sich aufgesogen, dass er sie nicht mehr als solche erkennt, sondern für normal hält. Ob «Schweiz erwache» oder «Systempresse»: die Wortwahl lässt erahnen, was in der rechten Filterblase diskutiert wird.

      Ich geh dann mal 200 Kotztüten bestellen.
    • Gipfeligeist 02.07.2019 08:39
      Highlight Highlight Wenn rechtsextremes Vokabular benutzt wird, sollten alle Alarmglocken angehen, ungeachtet des politischen Themas. Was genau meinst du mit Nazikeule? Hr. Rösti wurde nicht als Nazi beschimpft, sondern seine Worte?

      Davon abgesehen ist falsches zitieren ein Plagiat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • popcornmaschine 02.07.2019 07:27
    Highlight Highlight Wenn die Bundesräte "Zauderer und Anpasser" wären, dann weil sie nicht konsequent gegen den neuen und aktuell schlimsten Feind die Klimakrise vorgehen.
  • Bert der Geologe 02.07.2019 07:26
    Highlight Highlight Er zitiert einen Text, den er gut findet, ohne die darin enthaltenen Wörter zu benutzen. Wenn das nicht Realsatire ist, was ist dann Realsatire?
  • BSC1898YB 02.07.2019 07:25
    Highlight Highlight Die SVP hat gesehen, dass es bei Trump gut funktioniert hat, alle Schuld den Medien zu geben. Nun machen sie dasselbe. Den Begriff Fake News können sie aber noch nicht so einsetzten...
  • Alice36 02.07.2019 07:24
    Highlight Highlight Lieber Albert Rösti, wenn die Medien nicht mehr jeden Furz der SVP und ihrer Exponenten kommentieren und präsentieren dann handelt es sich nicht um Fake News. Es könnte auch heissen das die Leute langsam die Nase voll haben vom ewigen SVP Gemeckere (Zottel lässt grüssen) und sich eher fragen warum sie schon wieder bei 32 Grad im Büro hocken und ein Hitzerekord den anderen jagt. Dies ist keine Klima-Hysterie im Gegenteil es wird auch die Migration fördern die Ihr so verabscheut. Darum Albert bringt euch ein und tragt dazu bei das Problem zu lösen. Wär mal was anderes.
    • Bert der Geologe 02.07.2019 10:18
      Highlight Highlight @Alice: auf den Punkt gebracht.
  • Zanzibar 02.07.2019 07:23
    Highlight Highlight Es gibt eben auch andere Themen als Migration, welche die Leute interessiert... und welche womöglich eine höhere Stellung in der Gesellschaft geniessen.
  • irgendwie so: 02.07.2019 07:21
    Highlight Highlight Immerhin erhält Rösti jetzt das, was ihm ja bislang fehlte:
    Medienaufmerksamkeit...

    Man sollte sich auch als Pressemitarbeiter fragen, ob es der Wert ist nach wie vor jeden "Furz" der Parteiprotagonisten der SVP zu inhalieren und zu kommentieren...
  • Phrosch 02.07.2019 07:20
    Highlight Highlight Was noch interessant wäre: hat er besagte Wörter nun gesagt oder nicht?
    • Phrosch 02.07.2019 08:15
      Highlight Highlight Ja, aber nachher heisst es, er habe sie zitiert, ohne diese Wörter zu sagen. Darum bleibt diese Frage offen - und interessant.
    • Magnum 02.07.2019 08:51
      Highlight Highlight Man kann per Definition nichts in einer Rede zitieren, ohne diese Worte auszusprechen. Was die SVP hier versucht, ist eine halb- bis bauernschlaue Haarspalterei, die davon ablenken soll, dass Ölbert Rösti seine Reden aus doch eher bedenklichen Quellen zusammenklaubt und so - bewusst oder unbewusst - Signale an den äusseren rechten Rand aussendet. Das wäre nicht so schlimm, wenn er der Präsident einer kleinen Splitterpartei ist. Aber leider geht es hier um die Wähler stärkste Partei des Landes.
  • David Rüegg 02.07.2019 07:15
    Highlight Highlight Es kribbelt mir in den Fingern einen Kommentar zu schreiben... bloss, was soll man da noch sagen? Selbst schuld, wer sowas wählt.
  • No9 02.07.2019 07:15
    Highlight Highlight Man sollte halt wissen, wen man zitiert... und ach ja, voll in die braune Sauce getrampt!
  • Grey 02.07.2019 07:06
    Highlight Highlight Ich bin nicht sicher, was besorgniserregender ist: Rösti, der Nazi-Vokabular benutzt oder seine Mediensprecherin, die sich (in Abspreche mit Rösti) des "trumpschen" Wortschatzes bedient.
  • pamayer 02.07.2019 07:04
    Highlight Highlight Ich meine, ich kann Nazi Zitate nicht zitieren, da ich solche weder lese noch zur Verfügung habe (haben will).

    Wer Nazi Zitate zitiert muss sich im Nazi Umfeld bewegen. Somit ist klar, in welchem Umfeld der Rösti lebt und denkt. Wobei ich beim denken nicht so sicher bin, ob das existiert.

    Ob er den Text nun selbst verfasst hat oder übernommen hat ist dann zweitrangig.


  • dho 02.07.2019 07:00
    Highlight Highlight Ich habe mir wirklich Mühe gegeben, einen Kommentar zu Herrn Röstis Äusserungen sowie der SVP-Reaktion auf zu schreiben. Ich schaffe es einfach nicht.

    Lieber Curry als Röschti, Herr Rösti. Ich hoffe, dieser Satz ist auf passend tiefem Niveau... SVP, die Panikpartei.
  • hämpii 02.07.2019 06:59
    Highlight Highlight Sehr geehrter Herr Rösti, ich mag Sie nicht. Das ewige Gejammer über die bösen Medien die immer nur "die Linken" unterstützen lässt eigentlich nicht viel Zweifel daran wer hier der Waschlappen ist...
  • Asmodeus 02.07.2019 06:57
    Highlight Highlight Gibt nen Grund wieso Leute wie Rösti zum Vokabular der Nazis greifen.

    Und es hat nichts mit Versehen zu tun.
  • Domino 02.07.2019 06:56
    Highlight Highlight Echt? Wegen einem Wort? Der Schuss könnte auch nach hinten losgehen wie z.B beim Begriff „Volksverräter“, welcher zu beginn des 19. Jh durch Sozialisten als politischer Kampfbegriff geprägt wurde. Immerhin sind Sozialisten und Nationalsozialisten eng miteinander verwandt.
    • Tatwort 02.07.2019 07:46
      Highlight Highlight Soso. Die sind "eng miteinander verwandt". Wer solchen Quatsch schreibt zeigt, dass er in jenem Umfeld lebt, in welchem Rösti sein Vokabular findet.
    • thelastpanda 02.07.2019 07:52
      Highlight Highlight Ja, aber auch nur im Wortstamm.
    • 97ProzentVonCH68000 02.07.2019 08:00
      Highlight Highlight @Tatwort: die hiessen nicht zufällig Nationalsozialisten. Sowohl inhaltlich als auch im Vorgehen gibt es sehr viele Gemeinsamkeiten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • NotSokra 02.07.2019 06:55
    Highlight Highlight Ich will endlich eine Grüne-Rechte Partei.
    • Verkappter Schwede 02.07.2019 07:54
      Highlight Highlight Hey, bei der SVP ist immerhin das Logo Grün! 🤪
    • dorfne 02.07.2019 08:20
      Highlight Highlight Die GLP
    • Fredz 02.07.2019 08:58
      Highlight Highlight Grün-Rechte Partei ? Ein Widerspruch in sich selber. Wer Sorge zur Natur trägt, trägt auch Sorge zu Menschen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der Soziale 02.07.2019 06:50
    Highlight Highlight Habe den Artikel „Auf zum Rütlirapport, Ihr Waschlappen“ durchgelesen.
    So viel Quatsch und Lügen auf einmal sehe ich sonst nur bei der SVP.
    Das Rösti Wörter und teilweise Sätze der Nazis zitiert ist unter aller Sau.
    Im Herbst wird die SVP ihr
    Rot-Grünes Wunder erleben...
  • raketenpippo 02.07.2019 06:45
    Highlight Highlight Geht wählen!
    • dorfne 02.07.2019 08:22
      Highlight Highlight Bis jetzt der beste Kommentar.
  • Yolo 02.07.2019 06:41
    Highlight Highlight Wie? Die Exponente der SVP verwendeen Nazi-Vokabular? Das ist ja etwas ganz neues.
  • HerrBircher 02.07.2019 06:39
    Highlight Highlight In welche Spähren der Publizistik muss man abgerutscht sein, dass sogar der Sontagsblick das Gefühl bekommt mehr Nachforschungen anzustellen? Ist dann vielleicht nicht das ideale Medium um daraus wörtliche zu zitieren...
    • Junge mit Früchtekorb 02.07.2019 07:55
      Highlight Highlight Der Sonntagsblick ist nicht der Blick. Google Mal den Journalisten Fabian Eberhard!
  • kettcar #lina4weindoch 02.07.2019 06:36
    Highlight Highlight Die Dame ist ja auch großer Fan von Watson und insbesondere Philipp Löpfe...

    https://insideparadeplatz.ch/2019/04/12/vom-rattenfaenger-und-dem-fliegenpapier/

    Wer ihre Artikel liest, kommt unweigerlich zum Schluss, dass die Dame zünftig einen an der Waffel hat. Oder ich schon von Löpfe völlig gehirngewaschen bin.
    • DerSeher 02.07.2019 07:58
      Highlight Highlight Habe den Artikel gelesen (Danke für den Link!) Trifft ziemlich genau mein Eindruck was watson.ch ist und wiederspiegelt sich ja auch in der Kommentarspalte bzw. in der Blitz Verteilung. Bin selbst auch ein treuer Leser, auch wenn die Polit Nachrichten schon extrem einseitig sind. Ist ja auch nicht schlimm (ist in WOZ oder Weltwoche ja nicht anders), solange man es einzuordnen weiss.
    • Randalf 02.07.2019 08:24
      Highlight Highlight
      Tätowierte Jungtürken, bitte.🤣
    • Illuminaughty 02.07.2019 08:28
      Highlight Highlight Ich habe schon ein paar Villalons Artikeln gelesen. Ich hatte vorher nicht gewusst, wie viel Blödsinn man in so wenige Zeilen packen kann. Wenn hier jemand Fake News verbreitet, dann Villalon und jeder, der sie zitiert und sich dafür rechtfertigt.
      Ich frage mich noch, ob sie sich beim Ausdruck Jungtürken auf den progressiven, amerikanischen Youtube-Kanal "The Young Turks" bezieht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • kettcar #lina4weindoch 02.07.2019 06:34
    Highlight Highlight Dieselbe Isabel Villalon ist ja auch großer Fan Bonn watson und insb. von Philipp Löpfe :)
    https://insideparadeplatz.ch/2019/04/12/vom-rattenfaenger-und-dem-fliegenpapier/
  • Maple 02.07.2019 06:34
    Highlight Highlight Gerade ihr „Anpasser“ Ueli Maurer ist einer von der Zürcher-SVP gewollter BR...
  • NiemandVonNirgendwo 02.07.2019 06:21
    Highlight Highlight Sehr geehrter Herr Rösti
    Ich mag mich noch an die Zeiten erinnern, wo hauptsächlich nur über die SVP Agenda berichtet wurde. Während dieser Zeit konnte die SVP weiter wachsen. Das dies irgendwann enden musste, war ja klar.
    Nun profitieren andere Parteien. Ist doch nichts anderes als Fair.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 02.07.2019 06:43
      Highlight Highlight Nicht für die Parteispitze der SVP.
      Die wittern nur schon eine Verschwörung, wenn sie eine Abstimmung verlieren.
      Dass es für die ein halber Weltuntergang ist, dass nicht mehr so viel über sie berichtet wird, sagt eigentlich alles. Da hat wer Machtansprüche, die weder existent sind noch irgendwie legitimiert. Scheinbar will man sich mehr Macht erjammern.
    • Wolkenlos 02.07.2019 10:14
      Highlight Highlight Ja, und dann bellen und mit dem Finger zeigen, während Blocher überall im Land zu propagandistischen Zwecken Zeitungen aufkauft und eine TV-Show betreibt. Die Bigotterie der SVP (und anderer Demagogen und Populisten) empört mich masslos.
  • Makatitom 02.07.2019 06:13
    Highlight Highlight Hat Häpperebrägu die Rede gehalten oder nicht? Also hat er es gesagt, da kann die wegen Plakaten im Style der dreissiger des letzten Jahrhundert vorbestrafte Generalsekretärin lallen was sie will. Und es kann mir keiner sagen der weiss nicht was er da zitiert. Das war nur eine weitere Verschiebung des Unsagbaren nach Fascho, wie es die Nationalblocheristen seit Jahren betreiben. Unwählbar für echte Demokraten
    • Lioness 02.07.2019 09:18
      Highlight Highlight Genau mein Gedanke. Die Grenzen des Akzeptierten immer etwas mehr nach Rechts verschieben. Nach 1 Wort sind es dann ganze Sätze ubd dann folgen Taten wie Politiker erschiessen und Flüchtlingswohnheime anzünden. Genau so wies in D mit der AfD gerade wieder passiert.
  • plaga versus 02.07.2019 06:10
    Highlight Highlight Arme SVP. Jahrelang hat sie der abendländische Untergang prophezeit und uns das gebetsmühlenartig über die bösen und undifferenzierte Medien verbreitet.

    Und jetzt dieser Verrat...
  • pascalsee 02.07.2019 06:01
    Highlight Highlight wo er recht hat hat er recht! die Medien sind nicht mehr neutral!
    • dorfne 02.07.2019 08:28
      Highlight Highlight Viele verbreiten Halbwahrheiten. Das lernen Sie, wenn ein Medium über Ihr Fachgebiet (in dem Sie Experte sind) berichtet mit dem Ziel ein schlechtes Bild zu vermitteln. Da wird einfach jener Teil der Wahrheit weggelassen, der nicht diesem Ziel dient. Hab ich erlebt.
  • Toerpe Zwerg 02.07.2019 05:57
    Highlight Highlight In einer Polemik eine Polemik anzuprangern ist unredlich.
    • Heinzbond 02.07.2019 06:06
      Highlight Highlight Mal in den Spiegel schauen...
    • Til 02.07.2019 06:24
      Highlight Highlight Etwa so unredlich, wie ein Argument mit Argumenten zu widerlegen würde ich sagen.
    • Karoon 02.07.2019 07:22
      Highlight Highlight Man könnte auch sagen "polemisch"
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  • Majoras Maske 02.07.2019 05:55
    Highlight Highlight Ja, wie Glarner mit seinem "Schweizer erwachet" ist das alles nur reinzufällig. Ausserdem haben die Medien ja durchaus davon berichtet wie "teuflisch" Rösti den Umweltschutz findet.
    Die ganze Kommunikation der SVP ist diesbezüglich zum Glück miserabel und wenig glaubwürdig.
    Aber ohne Nazi-Vokabeln und der Diffamierung der Gegner als "teuflisch" schafft es die SVP wohl aktuell wirklich nicht in die Medien, aber primär weil sie ausser hohle Wahlkampfphrasen eh nichts sagen und nicht weil eine ominöse "Systempresse" sie totschweigt.
  • Spooky 02.07.2019 05:55
    Highlight Highlight "Der «Sonntags-Blick» überprüfte ihre Behauptungen beim Staatssekretariat für Migration und kam zum Schluss: «Der Artikel bedient sich nicht nur billigster Polemik, sondern beinhaltet auch unbestreitbare faktische Fehler.»"

    So so. Ja klar, wenn etwas im Sonntags-Blick steht,
    dann muss es ja stimmen. 🙈
    • Erba 02.07.2019 07:38
      Highlight Highlight Immerhin hat ja der Sonntagsblick recherchiert. Können Sie das von sich auch behaupten?
    • Spooky 02.07.2019 19:38
      Highlight Highlight BLICK und Sonntags-Blick sind Revolverblätter. Sie machen Kampagnen gegen Leute, die ihnen nicht genehm sind. Jüngstes Beispiel: Jolanda Spiess-Hegglin. Ein anderes Beispiel: Thomas Borer.
    • Spooky 03.07.2019 07:30
      Highlight Highlight Erba:
      🧀🍅
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  • manhunt 02.07.2019 05:49
    Highlight Highlight ‹Stopp dem links-grünen Raubzug auf den Mittelstand›
    und das kommt genau von der partei, welche seit jahren auf raubzug zugunsten ihrer gut betuchten klientel ist. auf raubzug an armen, der umwelt, dem mittelstand, menschen mit beeinträchtigung, alleinerziehenden müttern, dem öffentlichen dienst. kurz an allem was nicht in ihr völkisches idealbild der schweiz passt. und gewählt wird diese partei in erster linie von genau jenen, welche unter ihrer politik zu leiden haben.
    • dorfne 02.07.2019 08:30
      Highlight Highlight Danke.
  • ChlyklassSFI 02.07.2019 05:45
    Highlight Highlight <<Das sei «Verbreitung von Fake News und entbehrt den alten Grundsätzen objektiver und breit abgestützter Berichterstattung.»>>

    Spricht Frau Bär vom "Extrablatt"?
    • thelastpanda 02.07.2019 07:50
      Highlight Highlight Jetzt lasst doch mal das arme Extrablatt in Ruhe! Mir kommt das immer sehr gelegen, da ich einen keine Werbung-Kleber am Briefkasten habe und ich deshalb immer zu wenig Altpapier als Unterlage im Katzenklo oder Abfalleimer habe. Das einzige was stört ist das dämliche Format, man muss es immer mehrmals falten...

Klima-Aktivisten besetzen Bundesplatz ++ Stadt will Protestcamp vorerst nicht räumen

In den frühen Morgenstunden sind hunderte Personen mit Sack und Pack auf den Bundesplatz geströmt. Nun bauen sie ein illegales Zeltcamp auf, um gegen die aktuelle Klimapolitik zu protestieren. Eine Räumung kommt für den Berner Stadtpräsidenten noch nicht infrage.

Achtung, fertig, los: Um 4.40 Uhr strömen rund 200 Aktivistinnen und Aktivisten von allen Seiten auf den Bundesplatz. Die Klimabewegung geht auf Konfrontationskurs.

«We want Climate Justice, now», skandieren sie. Dann legen sie sich mit ihren Schlafsäcken und Rucksäcken in einer Menschenkette auf den Boden und besetzen das politische Zentrum der Schweiz.

Es geht Schlag auf Schlag. Lieferwagen und Traktoren mit Bootsanhängern fahren vor. Innert Minuten wird das Material für eine ganze …

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