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Ruedi Matter, Direktor Schweizer Radio und Fernsehen, referiert anlaesslich der Jahrespressekonferenz am Dienstag, 13. Januar 2015, in Zuerich. (KEYSTONE/Steffen Schmidt)

Ruedi Matter ist der Direktor von Radio und Fernsehen SRF.  
Bild: KEYSTONE

SRF-Direktor Ruedi Matter stellt sich heute den kritischen Fragen der Gebührenzahler 

Sie ist Teil der Charme-Offensive der SRG nach dem knappen Ausgang der RTVG-Abstimmung: Die Sendung «Hallo SRF». Direktor Ruedi Matter will darin live Zuschauer-Fragen beantworten. Die Fragen seien aber gar nicht live und Matter sei vorbereitet, behauptet der «Blick»



Die SRG steht nach der Fast-Ablehnung des neuen Gebührenmodells unter Druck, sich und ihre Kosten zu erklären. Einen ersten Schritt hat SRF mit der Offenlegung einzelner Sendungskosten bereits gemacht. 

Nun soll der Chef selbst, also Radio- und Fernsehdirektor Ruedi Matter, im Rahmen der Live-Sendung «Hallo SRF» heute Abend ab 20.05 Uhr  Fragen von Zuschauern beantworten. Für den Blick ist die Veranstaltung aber eine Mogelpackung, weil die Zuschauer mit ihren Fragen nicht live in die Sendung geschaltet werden, sondern SRF-Moderatoren die Zuschaueranrufe vorfiltern. Zusätzlich mutmasst der «Blick», dass Matter die bereits eingegangenen Fragen der Gebührenzahler im Voraus kenne und sich entsprechend vorbereiten könne. 

Gemäss «Hallo SRF»-Moderator Jonas Projer ist das falsch. «Wir haben an die 6000 Fragen erhalten und nur das Redaktionsteam und ich kennen diese Fragen», sagt Projer. Es sei eine spezielle Email-Adresse für die Fragen eingerichtet worden, auf die nur Jonas Projer und sein Redaktionsteam Zugriff haben. (thi)

Verfolgen Sie die Sendung im Live-Ticker von watson ab 20 Uhr. 

Die Gesundheitspanne in der «Tagesschau»

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