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Liveticker

USA haben schon über 200 Millionen Dosen verabreicht

17.04.2021, 07:14
Coronavirus-Newsticker ist beendet
Hier geht es zum aktuellen Liveticker mit allen News zur Coronavirus-Situation.
  • Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) meldete am Freitag 2205 neue Corona-Fälle in den letzten 24 Stunden. 85 Personen wurden hospitalisiert, vier Menschen starben.
  • Der Bundesrat hat am 14. April weitgehende Lockerungen beschlossen. Die wichtigsten Beschlüsse findest du hier.
  • Bis zum 14. April verschickte der Bund 2'427'250 Impfdosen an die Kantone. 1'966'485 Dosen wurden gespritzt.
  • Die neuen Virusvarianten machen laut BAG mittlerweile rund 90 Prozent der Infektionen aus.
  • Die SwissCovid-App hilft, Infektionsketten schnell zu unterbrechen. Sie hat 1,8 Millionen aktive User.

Liveticker: Corona National+International 16.04.21

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22:27
Kein gemeinsames Essen von Biden und Suga wegen der Pandemie
Wegen der Corona-Pandemie gelten auch beim ersten Besuch eines ausländischen Regierungschefs im Weissen Haus von US-Präsident Joe Biden besonders Regeln: So werde es beispielsweise entgegen der Gepflogenheiten kein gemeinsames Essen von Biden und dem japanischen Ministerpräsidenten Yoshihide Suga bei dessen Visite am Freitag geben, sagte die Sprecherin des Weissen Hauses, Jen Psaki.
President Joe Biden meets with Japanese Prime Minister Yoshihide Suga in the State Dining Room of the White House in Washington, Friday, April 16, 2021. (AP Photo/Andrew Harnik)
Joe Biden,Yoshihide Suga
Bei den Treffen werde zwischen Delegationsmitgliedern Abstand eingehalten. Auch die Zahl der Reporter bei der abschliessenden Pressekonferenz werde beschränkt werden. Es handele sich also nicht um ein bilaterales Treffen wie zu früheren Zeiten. «Wir freuen uns darauf, an vielen Fronten zur Normalität zurückzukehren, aber sicherlich auch an dieser», sagte Psaki. (sda/dpa)
21:23
USA haben schon über 200 Millionen Dosen verabreicht
Seit Beginn der Corona-Impfkampagne in den USA Mitte Dezember sind bereits mehr als 200 Millionen Impfungen verabreicht worden. Rund 49 Prozent aller Erwachsenen bekamen bislang mindestens eine Impfdosis, 31 Prozent sind bereits voll geimpft, wie Daten der US-Gesundheitsbehörde CDC am Freitag zeigten. Insgesamt wurden demnach bislang 202,3 Millionen Dosen verspritzt.
epa09135787 Local 28 Sheet Metal Worker Demetrius Buttelman (R) is inoculated with the first dose of the Pfizer COVID-19 vaccine during an event with New York Governor Andrew Cuomo at a pop-up vaccination site at the Belmont Park Redevelopment Project in Elmont, New York, USA, 14 April 2021.  EPA/MARY ALTAFFER / POOL
In den USA ist neben den Impfstoffen von Moderna und Biontech/Pfizer, bei denen je zwei Dosen gespritzt werden, auch der Impfstoff von Johnson & Johnson zugelassen, der bereits nach einer Dosis seine volle Wirkung entfaltet. Den CDC-Daten zufolge bekamen bislang knapp 127 Millionen Menschen mindestens eine Impfdosis, 80 Millionen Menschen sind bereits vollständig geimpft.

Im Schnitt werden in den USA derzeit täglich gut 3 Millionen Menschen geimpft. Präsident Joe Biden hat versprochen, bis Ende Mai genug Impfstoff für alle rund 260 Millionen Erwachsenen in den USA zu haben. Die Impfkampagne war im Dezember zunächst erst schleppend angelaufen, nahm dann aber Fahrt auf. (sda/dpa<9
21:22
Erotik-Betriebe im Kanton Aargau dürfen ab Montag wieder öffnen
Im Kanton Aargau dürfen Erotik-Betriebe ab Montag wieder öffnen. Noch nicht erlaubt ist ihnen, in den Innenräumen eine Gastronomie anzubieten und Wellness-Einrichtungen in Betrieb zu nehmen.
night club, club, erotikbetrieb, stripshow, stripclub
Die Schliessung von Bordell- und Erotik-Betrieben, Cabarets, Etablissements, Sex-, Strip- und Saunaclubs war am 18. Dezember 2020 beschlossen worden. Die entsprechende Verfügung laufe nun per 19. April aus und werde nicht verlängert, teilte der Kanton Aargau am Freitag mit.

Der kantonsärztliche Dienst erachtet es demnach wegen der Lockerungen des Bundesrats und wegen der schwierigen Situation der Sexarbeiterinnen und Sexarbeiter als gerechtfertigt, den Erotik- und Sexbetrieben und insbesondere den dort Arbeitenden eine Perspektive zu geben. Es müssten aber strikte Schutzmassnehmen berücksichtigt werden. (sda)
21:04
Lage im Gesundheitswesen im Kanton Aargau weiter angespannt
Die Lage im Aargauer Gesundheitsweisen ist wegen der Corona-Pandemie weiter angespannt. In den Spitälern sterben derzeit vor allem Personen im Alter unter 75 Jahren.

Insgesamt seien die Todesfallzahlen seit Mitte März leicht angestiegen, wie das Gesundheitsdepartement des Kantons Aargau am Freitag mitteilte. Es seien aber genügend Kapazitäten vorhanden – sowohl in den normalen Abteilungen wie auch in den Intensivpflegestationen. (Symbolbild)
Aerzte und Pflegende kuemmern sich um Covid-Patienten auf der Covid-19-Intensivabteilung im Stadtspital Triemli am 10. Dezember 2020 in Zuerich. (KEYSTONE/Gaetan Bally)
Der kantonsärztliche Dienst des Kantons verzeichnet seit dem 23. Februar 2021 einen Anstieg der Fallzahlen mit zwischenzeitlichen Phasen der Stagnation, wie er in der Mitteilung schreibt. Seit rund einer Woche bestehe zudem ein erneuter Anstieg der Fallzahlen um 20 bis 30 Prozent gegenüber der Vorwoche. Die Anzahl der Personen, die auf einer normalen Abteilung in Spitalpflege gebracht werde, habe sich stabilisiert. Über 90 Prozent der Infektionen seien auf eine Coronavirus-Mutation zurückzuführen, schreibt der Kanton. (sda)
20:13
Demos im Kanton Bern neu mit 100 Personen erlaubt
Im Kanton Bern sind neu Demonstrationen mit maximal 100 statt wie bisher 15 Personen erlaubt. Bei den Kundgebungen gilt weiterhin die Maskentragpflicht. Der Regierungsrat hat nach den am Mittwoch vom Bundesrat beschlossenen Lockerungen der Corona-Massnahmen die kantonale Covid-19 Verordnung entsprechend angepasst, wie er am Freitag mitteilte.

Die Kundgebungsfreiheit sei ein wichtiges Grundrecht, schreibt die Regierung. Aus diesem Grund habe sie die Verordnung im Bereich der Kundgebungen an die Regelung des Bundesrats für Veranstaltungen im Aussenbereich vor Publikum angepasst. Dort erlaubt der Bund 100 Personen – im Gegensatz zu normalen Menschenansammlungen, wo nur 15 Personen erlaubt sind. (Archivbild)
Eritrea-Demo in Bern (Waisenhausplatz und Umgebung) am 22. September 2020.
Der Bund erlaubt Demonstrationen ohne Begrenzung der Teilnehmerzahl. Er stellt es den Kantonen aber frei, strengere Regeln festzulegen. Die 15er-Regel galt im Kanton Bern seit Ende Februar. Damals hatte der Bundesrat entschieden, dass sich maximal 15 Personen draussen treffen dürfen. (sda)
19:48
Bulgarien lockert Corona-Einschränkungen: Einkaufszentren öffnen
In Bulgarien dürfen Einkaufszentren nach einer weiteren Lockerung der Corona-Beschränkungen seit Donnerstag wieder öffnen. In den wegen einer dritten Corona-Welle vor fast vier Wochen geschlossenen Einkaufsmalls gilt Maskenpflicht und 1,5 Meter Abstand zwischen den Kundinnen und Kunden. Das Kundeninteresse in der Hauptstadt Sofia war gross. Auch Casinos dürfen den Betrieb wieder aufnehmen. Die Innenbereiche von Lokalen waren Anfang der Woche unter Corona-Auflagen wieder geöffnet worden.
epa09123810 People pass by a graffiti depicting resuscitation doctors in a COVID-19 ward at the fence of Children's Infectious Diseases Hospital in Sofia, Bulgaria, 09 April 2021.  EPA/VASSIL DONEV
In dem EU-Land war am 22. März ein Teil-Lockdown verhängt worden, der bis Ende April stufenweise gelockert werden soll. Bulgarien verzeichnete zum 16. April mit 570 Neuansteckungen pro 100'000 Menschen binnen zwei Wochen einen Rückgang bei den Corona-Neuansteckungen. Damit belegt das Balkanland den elften Platz in der EU. (sda/dpa)
17:48
BAG setzt Kanada wegen Mutation auf Quarantäneliste
Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat Kanada neu auf die Liste der Corona-Risikoländer gesetzt. Der Grund: die Virus-Variante P1 ist dort weit verbreitet und könnte den Schutz der Impfung oder einer früheren Covid-19-Infektion verringern.

Das nordamerikanische Land ist darum ab sofort auf der Risikoliste: ab Freitag 18.00 Uhr.

Weitere Länder sind ab kommendem Montag neu auf der BAG-Risikoländer-Liste, wie zum Beispiel Armenien. Aber auch in den Nachbarländern der Schweiz kommen neue Bundesländer oder Regionen ab Montag dazu: Sachsen in Deutschland, die Bretagne und Nouvelle-Aquitaine in Frankreich und Apulien in Italien. (sda)
17:39
Tunesien kippt Quarantäne-Pflicht für Pauschaltouristen
Tunesien lockert trotz steigender Corona-Zahlen die Einreisebeschränkungen für Pauschalurlauber. Von Montag an gilt für Touristen von organisierten Reisen keine Quarantäne mehr, wie das Fremdenverkehrsamt des Landes am Freitag mitteilte. Sie müssen aber weiterhin einen negativen Corona-PCR-Test vorlegen, der bei Abreise nicht älter als 72 Stunden sein darf.

Die Touristen, die von den neuen Lockerungen profitieren, dürften innerhalb ihrer Reisegruppe auch Ausflüge machen. Für Individualreisende gilt die Quarantäne-Pflicht demnach weiterhin. Aktuell sind fünf Tage vorgeschrieben. Das nordafrikanische Land hatte die Beschränkungen für Pauschalurlauber im Februar wieder eingeführt. Für Individualurlauber galten bereits seit Herbst Auflagen.
Platz 6: Kebili in Tunesien. Die höchste gemessene Temperatur: 55 C
Tunesien mit seinen rund 11,5 Millionen Einwohnern registrierte zuletzt nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mehr als 2600 Neuinfektionen pro Tag. Seit Ende März nehmen die Zahlen wieder stetig zu. Im Land herrscht nach wie vor eine nächtliche Ausgangssperre zwischen 22 und 5 Uhr. Das Auswärtige Amt warnt aktuell vor «nicht notwendigen und touristischen Reisen» in das Land. (awp/sda/dpa)
17:16
EMA legt Dienstag Gutachten zu Impfstoff von Johnson & Johnson vor
Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) will am Dienstag ihren Bericht über mögliche Hirnvenen-Thrombosen durch den Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson vorlegen. Das kündigte sie am Freitag in Amsterdam an.

Nachdem in den USA nach rund sieben Millionen Impfungen sechs Fälle von Blutgerinnseln bekannt geworden waren, waren Impfungen mit diesem Präparat in mehreren Ländern vorläufig ausgesetzt worden. Die Experten des Sicherheitsausschusses der EMA prüfen diese Fälle seit der vergangenen Woche in einem beschleunigten Verfahren.
FILE - In this Feb. 17, 2021, file photo, a health care worker receives a Johnson &amp; Johnson vaccine at a hospital in Khayelitsha, Cape Town, South Africa. South Africa has suspended giving the Johnson &amp; Johnson vaccine as a &quot;precautionary measure&quot; following the FDA decision in the United States to pause the use of the vaccine while very rare blood clot cases are examined. (AP Photo/Nardus Engelbrecht)
Die EMA hatte aber betont, dass der Impfstoff des US-Herstellers uneingeschränkt eingesetzt werden könne. Die «Vorzüge des Impfstoffs, Covid-19 zu verhindern», seien höher zu bewerten als die Risiken der Nebenwirkungen. Auch beim Impfstoff des schwedisch-britischen Herstellers Astrazeneca kommt es in sehr seltenen Fällen zu Hirnvenenthrombosen. In der EU ist der Impfstoff bereits zwar zugelassen, eine erste Lieferung war aber erst in dieser Woche angekommen. (sda/dpa)
16:55
US-Regierung investiert Milliardenbetrag in Kampf gegen Mutanten
Die Regierung von US-Präsident Joe Biden (im Bild) investiert nach eigenen Angaben 1,7 Milliarden Dollar in den Kampf gegen Coronavirus-Varianten. Die Mittel stammen aus dem im März von Bidens Demokraten im Kongress beschlossenen Corona-Konjunkturpaket, wie das Weisse Haus am Freitag mitteilte.
epa09138216 US President Joe Biden speaks in the East Room of the White House in Washington, DC, USA, on 15 April 2021. The Biden administration imposed a raft of new sanctions on Russia, including long-feared restrictions on buying new sovereign debt, in retaliation for alleged misconduct including the SolarWinds hack and efforts to disrupt the US election.  EPA/Andrew Harrer / POOL
Mit der Investition sollten die Gesundheitsbehörde CDC und die Gouverneure der Bundesstaaten dabei unterstützt werden, Coronavirus-Mutanten etwa durch den Ausbau von Genom-Sequenzierung zu überwachen, zu verfolgen und zu bekämpfen.

Die ursprüngliche Coronavirus-Variante findet sich demnach in den USA inzwischen nur noch in rund jedem zweiten Infektionsfall. «Neue und potenziell gefährliche Stämme des Virus machen die andere Hälfte aus», hiess es in der Mitteilung weiter. Der Grossteil der nun zur Verfügung gestellten Mittel solle in die Genom-Sequenzierung fliessen, mit der neue Varianten festgestellt werden können. (sda/dpa)
16:42
Österreich will bald alle Branchen öffnen
In Österreich sollen alle Branchen in wenigen Wochen unter einem Schutzkonzept öffnen dürfen. Erste Schritte landesweiter und gleichzeitiger Massnahmen im Tourismus, der Gastronomie, der Kultur und dem Sport seien wohl im Mai möglich, sagte Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) am Freitag in Wien. Einen konkreten Zeitpunkt nannte er noch nicht, sondern verwies auf Detailplanungen in der nächsten Woche.
«Die Freiheit ist zum Greifen nah», so Kurz. Bei den behutsamen Öffnungsschritten sollen Masken, Tests und der geplante Grüne Pass für Geimpfte, Getestete und Genesene eine wichtige Rolle spielen. «Mittlerweile haben wir ständige Massentests», verwies Kurz auf die immense Zahl an täglichen Tests, die Grundlage für ein Beherrschen der Situation seien. «Wenn wir jetzt nicht übermütig werden, dann haben wir die Chance, allen Branchen eine Perspektive zu bieten», sagte Kurz.

Die Zahl der Neuinfektionen ging in jüngster Zeit deutlich zurück, die teils sehr kritische Situation in den Intensivstationen hat sich ebenfalls leicht entspannt. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt mit rund 205 noch deutlich über dem deutschen Wert von 160. (sda/dpa)
16:21
Die Resultate der Massentests sollen in Zürich schneller vorliegen
Betriebe, Institutionen und Schulen in der Stadt Zürich können ab Montag ihre Covid-19-Tests via Kurierdienst an die Labore schicken. Resultate sollen so nicht mehr erst nach 24 bis 36 Stunden vorliegen, sondern in der Regel noch am gleichen Tag eintreffen, erhofft sich die Gesundheitsdirektion.
Uebergabe von Corona-Proben durch Labormitarbeitende zur Weiterverarbeitung dieser, am Dienstag, 2. Februar 2021, im Zentrallabor Stadtspital Triemli in Zuerich. (KEYSTONE/Gaetan Bally)
Der Pilotversuch mit den Kurieren ist vorerst auf das Gebiet der Stadt Zürich und auf drei Wochen beschränkt, heisst es in einer Mitteilung der Gesundheitsdirektion vom Freitag. Von Montag bis Freitag können die Betriebe, Institutionen und Schulen den Service von 7 bis 16 Uhr in Anspruch nehmen.

Fällt der Versuch positiv aus, wird der Kurierdienst definitiv eingeführt. Zudem werden in den kommenden Wochen auch Möglichkeiten geprüft, wie ein Kurierdienstservice auf das ganze Kantonsgebiet ausgebreitet werden kann. (sda)
15:43
Zehn Prozent der Berner Bevölkerung vollständig geimpft
Seit Beginn der Impfkampagne haben rund 160'000 Personen mindestens eine Impfung erhalten. Über 90'000 Personen sind vollständig geimpft, wie die bernische Gesundheitsdirektion am Freitag mitteilte. Dies entspricht einem Zehntel der impfbaren Bevölkerung im Kanton Bern.

Im schweizweiten Vergleich liegt der Kanton Bern etwa im Mittelfeld der Kantone. Laut Zahlen des Bundesamtes für Gesundheit verimpfte der Kanton Bern pro 100 Einwohner 22,68 Dosen. Die Höchstwerte anderer Kantone liegen bei mehr als 27 Dosen, die niedrigsten bei etwas unter 19.
Toni Brunner aus Muenchringen erhaelt als erste Person im Kanton Bern von Yolanda Liechti, Mitarbeiterin des Impfzentrums Bern, eine Impfung gegen Corona, am Montag, 11. Januar 2021, im Impfzentrum in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)
Für die aktuell zugelassenen Impfgruppen A, B und C hat der Kanton weitere 7000 Termine für 3500 Personen freigegeben. Für die Impfgruppe B ist nach Angaben der Gesundheitsdirektion kein ärztliches Zeugnis mehr nötig, da die prioritär zu behandelnden Personen weitgehend geimpft sind. (sda)
15:20
Kanzlerin Merkel mit Astrazeneca geimpft
Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel (66) hat ihre erste Corona-Schutzimpfung erhalten. Sie habe an diesem Freitag den Impfstoff von Astrazeneca bekommen, teilte Merkel über ihren Regierungssprecher Steffen Seibert per Twitter mit.

«Das Impfen ist der Schlüssel, um die Pandemie zu überwinden», liess Merkel mitteilen. Bereits zwei Wochen zuvor war am 1. April Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (65) mit dem britisch-schwedischen Vakzin geimpft worden.

Bis zum Freitag hatten in Deutschland knapp 15,4 Millionen Menschen oder 18,5 Prozent der Bevölkerung eine Erstimpfung erhalten. 5,35 Millionen Personen (6,4 Prozent) waren per Zweitimpfung vollständig geimpft. (sda/dpa)
15:16
Viele Zürcher Covid-Ansteckungen im eigenen Haushalt
Die Zürcher Gesundheitsdirektion hat analysiert, an welchen Orten sich seit Anfang Jahr die meisten Zürcher Corona-Infizierten ansteckten. Klar ist, dass der eigene Haushalt ganz oben auf der Liste steht. Auch bei Freunden und Familie gab es relativ viele Fälle.

Natürlich seien die Zahlen verzerrt, schickte die Gesundheitsdirektion am Freitag vor der Präsentation der Zahlen voraus. Die Kategorien seien schwierig miteinander zu vergleichen, nur schon wegen dem teilweise hohen Anteil vermuteter Fälle.

Klar ist aber, das sich ein sehr grosser Teil der Infizierten das Virus in den eigenen vier Wänden holte. In dieser Kategorie gibt es auch die meisten Fälle, in denen der Ansteckungsort sicher bekannt ist. Auch bei Freunden und Familienmitgliedern gab es viele Infektionen. Diese Kategorie legt seit einer Woche kräftig zu. (sda)
14:47
Schotten dürfen sich draussen wieder treffen und im Land reisen
Nach monatelangen harten Kontaktbeschränkungen dürfen die Menschen in Schottland sich seit Freitag wieder draussen mit bis zu sechs Personen treffen.

Ausserdem können sie wieder durchs eigene Land reisen, etwa um Freunde oder Familie zu besuchen, nachdem sie sich zuvor strikt in der eigenen Region aufhalten mussten. Die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon hatte den Lockerungsschritt, der eigentlich erst für später im Monat erwartet worden war, in dieser Woche bekanntgegeben.

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag im Vereinigten Königreich zuletzt bei 28 Fällen pro 100 000 Einwohnern innerhalb von einer Woche. Auch in England waren am Montag Lockerungen in Kraft getreten - so durften etwa Biergärten, Friseure und nicht-essenzielle Geschäfte wieder öffnen. (sda/dpa)
13:42
2205 neue Fälle
In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) innerhalb von 24 Stunden 2205 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG vier neue Todesfälle und 85 Spitaleinweisungen. Die Positivitätsrate für die vergangenen zwei Wochen lag bei den PCR-Tests bei 8,5 Prozent und bei den Antigen-Schnelltests bei 5,4 Prozent.



Bis zum 14. April verschickte der Bund 2'427'250 Impfdosen an die Kantone. 1'966'485 Dosen wurden gespritzt.

11:03
Welt steuert auf höchste Infektionsrate seit Pandemiebeginn zu
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist besorgt über den Anstieg der weltweit gemeldeten Corona-Infektionen und Todesfälle.

«Die Zahl neuer Fälle pro Woche hat sich in den vergangenen zwei Monaten fast verdoppelt», sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Freitag in Genf. «Wir nähern uns der höchsten Infektionsrate, die wir bislang in dieser Pandemie gesehen haben.» Die bislang höchste Rate gab es laut WHO gegen Ende 2020.

Stand 15. April meldete die WHO 5,04 Millionen neue Infektionen innerhalb von sieben Tagen. Seit Beginn der Pandemie wurden nach WHO-Angaben 137,8 Millionen Infektionen und 2,96 Millionen Todesfälle registriert. Bis zum 15. April waren nach WHO-Informationen 734 Millionen Impfdosen verabreicht worden, der Grossteil davon in reichen Ländern. (sda/dpa)
10:43
Corona-Rekordzahlen in Indien
Indien hat an einem Tag 217'000 Corona-Infektionen und 1185 Todesfälle im Zusammenhang mit der Seuche registriert und damit neue Höchststände erreicht. Das geht aus Zahlen des Gesundheitsministeriums vom Freitag hervor.

Gleichzeitig wird aus mehreren Gebieten berichtet, dass Betten auf Intensivstationen und medizinischer Sauerstoff knapp werden. 100 Spitäler sollen nun selbst Sauerstoff herstellen, wie das Ministerium mitteilte.

Sogar der Corona-Impfstoff wird knapp, obwohl Indien eigentlich selbst Impfstoffe in Massenproduktion herstellt. Nun wolle das Land erstmals Corona-Impfstoff importieren, berichteten indische Medien. Es handle sich dabei um das russische Mittel Sputnik V, das in Indien kürzlich zugelassen worden war. (sda/dpa)
10:27
Merkel fordert schnelle Notbremse gegen dritte Corona-Welle
Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel hat dazu aufgerufen, die geplante landesweite Notbremse gegen die dritte Coronavirus-Welle schnell auf den Weg zu bringen.

«Jeder Tag früher, an dem die Notbremse bundesweit angewandt ist, ist ein gewonnener Tag», sagte Merkel am Freitag im Bundestag, wo eine entsprechende Änderung des Infektionsschutzgesetzes mit Schritten wie etwa nächtlichen Ausgangsbeschränkungen erstmals beraten wurde.

Merkel sagte: «Das Virus verzeiht keine Halbherzigkeiten, sie machen alles nur noch schwerer. Das Virus verzeiht kein Zögern, es dauert alles nur noch länger. Das Virus lässt nicht mit sich verhandeln, es versteht nur eine einzige Sprache, die Sprache der Entschlossenheit. Entschlossenheit jetzt hilft am Ende allen so viel mehr, davon bin ich überzeugt, als wenn wir jetzt wieder zögern und halbherzig vorgehen.»

Die Notbremse sieht weitreichende Massnahmen wie Schulschliessungen, Ladenschliessungen und Ausgangssperren vor. (sda/dpa)
epa09138710 German Chancellor Angela Merkel wears a face mask as she looks on during a session of the German parliament Bundestag in Berlin, Germany, 16 April 2021. The German parliament consults about a change of the Protection against Infection Act(Infektionsschutzgesetz). With the changes discussed, the federal government shall be granted with more power regarding the enforcement of Coronavirus measures in the federal states.  EPA/CLEMENS BILAN
10:21
Zürich passt Covid-19-Verordnung an
Der Zürcher Regierungsrat hat die kantonale Covid-19-Verordnung bis Ende Mai verlängert. Neu erlaubt er nach den Lockerungen durch den Bund auch Demonstrationen mit bis zu 100 Personen.

Ab Montag sind in der Schweiz bei Veranstaltungen im Freien bis zu 100 Personen erlaubt. Aus epidemiologischer Sicht spielt es keine Rolle, ob Menschenansammlungen an Kundgebungen oder sonst wie entstehen, wie der Regierungsrat in einer Mitteilung vom Freitag schreibt. «Vor diesem Hintergrund wird die zulässige Höchstzahl für Kundgebungen und Unterschriftensammlungen auf 100 Personen erhöht.» (sda)
9:28
Kanton Zürich schaltet für Anfang Mai 30'000 Impftermine auf
Ab Mai können sich im Kanton Zürich auch das Gesundheitspersonal mit Patientenkontakt sowie 16- und 17-Jährige mit Vorerkrankungen gegen Covid-19 impfen lassen. Der Kanton hat am Freitag für Anfang Mai 30'000 neue Impftermine aufgeschaltet.

Bis Ende April werden im Kanton Zürich über 400'000 Covid-19-Impfungen verabreicht sein, teilte die Zürcher Gesundheitsdirektion am Freitag mit.

Sie empfiehlt allen impfwilligen Zürcherinnen und Zürcher weiterhin, sich auf der Anmeldeplattform zh.ch/coronaimpfung zu registrieren. Der Zeitpunkt der Registrierung spielt für den Impftermin keine Rolle. Erst wenn die jeweilige Impfgruppe freigegeben ist, können Termine für die erste und zweite Impfung gebucht werden. (sda)

6:24
EU treibt 750-Milliarden-Hilfspaket weiter voran
750 Milliarden Euro sollen helfen, die tiefen Spuren der Pandemie-Krise in Europa zu bewältigen. Der Anlauf ist zäh und schwierig. Aber nun geht es in die heisse Phase. Neun Monate nach der Einigung auf Corona-Aufbauhilfen im Wert von 750 Milliarden Euro wollen die EU-Staaten das Programm endlich flott bekommen. Die Wirtschafts- und Finanzminister beraten an diesem Freitag erneut, wie und wann die letzten beiden grossen Hürden genommen werden: die Einigung auf nationale Aufbaupläne und die Erlaubnis aller 27 Staaten, damit die EU-Kommission im grossen Massstab Schulden machen kann. Beides geht zäh voran.

Sowohl die EU-Kommission als auch Diplomaten der Mitgliedstaaten geben sich zuversichtlich, dass die Ratifizierung noch vor Ende Juni klappt und danach das erste Geld fliessen kann. Die Zeit bis dahin wird ohnehin gebraucht, um die nationalen Aufbaupläne unter Dach und Fach zu bekommen. Aus dem Aufbaufonds RRF werden insgesamt 312,5 Milliarden Euro als Zuschüsse an die EU-Staaten verteilt und bis zu 360 Milliarden Euro als Darlehen (jeweils in Preisen von 2018). (sda/dpa)
6:17
Dritte Dose mit Pfizer-Impfung nötig?
Im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie könnte nach Einschätzung von Pfizer-Chef Albert Bourla eine dritte Spritze als Auffrischung und anschliessend eine jährliche Impfung notwendig werden. «Ein wahrscheinliches Szenario ist, dass es die Notwendigkeit einer dritten Dosis geben wird, irgendwo zwischen sechs und zwölf Monaten, und danach eine jährliche Neu-Impfung, aber all das muss noch bestätigt werden», sagte der Vorstandsvorsitzende des US-Pharmakonzerns dem US-Sender CNBC in einem am Donnerstag veröffentlichten, aber bereits Anfang April geführten Interview.

Dabei spielten auch die Varianten von Sars-CoV-2 eine grosse Rolle. «Die Varianten sind eine Herausforderung», räumt auch David Kessler, der Direktor der Anti-Covid-Gruppe der Biden-Administration, ein. Es sei daher weiterhin wichtig, die Infektionszahlen tief zu halten, um die Wahrscheinlichkeit für weitere Mutationen zu senken.
epa09137740 Department of Health and Human Services Chief Science Officer for COVID Response David Kessler speaks during a House Select Subcommittee on the Coronavirus Crisis hearing on Capitol Hill in Washington, DC, USA, 15 April 2021.  EPA/SUSAN WALSH / POOL
Bild: David Kessler vor dem nationalen Corona-Komitee der USA
Andere Wissenschaftler und Pharma-Vertreter hatten sich bereits ähnlich geäussert. Pfizer und sein deutscher Partner Biontech sowie andere Hersteller untersuchen derzeit bereits die Wirkung von möglichen Auffrischungen ihrer Corona-Impfstoffe. (sda/dpa)
21:34
Streit über russischen Impfstoff Sputnik V spaltet Slowakei
In der Slowakei hat sich der politische Streit über den Einsatz des russischen Corona-Impfstoffs Sputnik V erneut zugespitzt. Russland habe den Kaufpreis für eine am 1. März übergebene erste Lieferung von 200'000 Impfdosen wieder zurückgegeben, teilte der Finanzminister und Vize-Ministerpräsident Igor Matovic am Donnerstagabend mit. Dies könnte ein Signal dafür sein, dass der von ihm noch als Regierungschef eingefädelte Kauf des in der EU nicht zugelassenen Impfstoffs Sputnik V tatsächlich geplatzt sei.
epa09137823 View of the Sputnik V, vaccine against COVID-19, in a vaccination day of seniors at the Tecnopolis Campus, in the Province of Buenos Aires, Argentina, 15 April 2021. Argentine President Alberto Fernandez announced the increase in restrictions and the closure of schools due to the COVID-19 pandemic.  EPA/Juan Ignacio Roncoroni
Schuld daran sei vor allem die Leiterin des staatlichen Arzneimittel-Kontrollinstituts SUKL, die mit ihrem kritischen Bericht die russischen Partner brüskiert habe, sagte Matovic in Bratislava. In dem SUKL-Bericht hiess es, die Slowakei habe offenbar einen Impfstoff erhalten, der nicht in allen Details identisch mit dem zuvor in der renommierten Fachzeitschrift Lancet beschriebenen sei. Matovic bezeichnete diesen Bericht als «irreführend» und Teil einer Kampagne gegen den Impfstoff.

Zuvor hatten Staatspräsidentin Zuzana Caputova und Justizministerin Maria Kolikova dem konservativ-populistischen Ex-Regierungschef vorgeworfen, Unwahrheiten über die Liefervereinbarung mit Russland zu verbreiten. Beide forderten, den geheimgehaltenen Vertrag zu veröffentlichen. Oppositionspolitiker forderten die Entlassung von Matovic. (sda/dpa)
21:02
Frankreich überschreitet Marke von 100'000 Corona-Toten
Frankreich hat die Schwelle von 100'000 registrierten Corona-Toten überschritten. Die Behörden meldeten am Donnerstag 296 zusätzliche Tote - damit liegt die Zahl der gemeldeten Todesfälle bei 100'073. Das Land mit seinen rund 67 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern ist von der Covid-19-Pandemie schwer getroffen. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron schrieb auf Twitter, man werde kein Gesicht und keinen Namen der Gestorbenen vergessen.

Frankreichs Regierungssprecher Gabriel Attal hatte am Mittwoch ein Gedenken an die Toten angekündigt – aber keine Details und keinen Zeitpunkt genannt. Er warnte ausserdem, dass die dritte Welle der Epidemie noch nicht hinter Frankreich liege – es gebe aber ermutigende Signale.

In ganz Frankreich gelten derzeit verschärfte Corona-Massnahmen. Ein Grossteil der Geschäfte ist geschlossen, die Bewegungsfreiheit der Menschen im Land ist eingeschränkt. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hatte die Massnahmen vor zwei Wochen verkündet – zuvor hatten vor allem überlastete Krankenhäuser Alarm geschlagen. Die neuen Regeln sind aber deutlich weniger streng als in der Vergangenheit. Dafür gibt es in Frankreich bereits seit Monaten strenge nächtliche Ausgangsbeschränkungen. (sda/dpa)
20:21
Israel hebt von Sonntag an Maskenpflicht im Freien auf
Angesichts der niedrigen Corona-Infektionszahlen in Israel will das Land die Maskenpflicht im Freien von Sonntag an aufheben. Gesundheitsminister Juli Edelstein traf am Donnerstag eine entsprechende Entscheidung, wie sein Sprecher bestätigte. Er folge damit den Empfehlungen von Gesundheitsexperten. In Innenräumen bleiben die bisherigen Anweisungen und die Maskenpflicht jedoch bestehen.
People flock to the beach after more than a year of coronavirus restrictions, during Independence Day celebrations, in Tel Aviv, Israel, Thursday, April 15, 2021. Israel is celebrating its annual Independence Day, marking 73 years since the founding of the state in 1948. (AP Photo/Ariel Schalit)
(Bild: Menschen am Strand von Tel Aviv, 15. April 2021) Fast vier Monate nach Beginn der rasanten Corona-Impfkampagne werden in dem kleinen Mittelmeerland immer weniger Neuinfektionen registriert – trotz weitreichender Lockerungen der Massnahmen. Am Donnerstag teilte das Gesundheitsministerium mit, binnen 24 Stunden seien 196 neue Fälle gemeldet worden. Nur 0,4 Prozent von 55'470 Tests fielen demnach positiv aus. Auch die Zahl der Schwerkranken fiel – auf zuletzt 209 Personen. (sda/dpa)
20:09
Rios Bürgermeister zum zweiten Mal positiv auf Coronavirus getestet
Der Bürgermeister von Rio de Janeiro, Eduardo Paes (rechts im Bild), hat sich eigenen Angaben zufolge zum zweiten Mal mit dem Coronavirus infiziert. Paes sei am Donnerstag mit leichten Grippe-Symptomen aufgewacht und habe daraufhin einen Schnelltest gemacht, der positiv ausgefallen sei, teilte die Stadtverwaltung der brasilianischen Metropole mit. Paes war bereits im Mai positiv getestet worden, zeigte aber keine Symptome.
epa09032739 President of Brazil, Jair Bolsonaro (L), and the mayor of the city of Rio de Janeiro, Eduardo Paes, participate in the launch of the Mayor+Brazil Agenda, at the Planalto Palace, in Brasilia, Brazil, 23 February 2021. The Brazilian government presented a set of actions to support the management of the country's mayors.  EPA/Joedson Alves
Brasilien ist derzeit einer der Brennpunkte der Corona-Pandemie. Bislang haben sich in dem grössten und bevölkerungsreichsten Land Lateinamerikas mehr als 13,6 Millionen Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, über 360'000 Patienten sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.

Die Hilfsorganisation «Ärzte ohne Grenzen» sprach angesichts des fehlenden politischen Willens der Regierung in Brasília, auf die Gesundheitskrise zu reagieren, von einer «humanitären Katastrophe». Während Präsident Jair Bolsonaro (links im Bild) einschränkende Massnahmen ablehnt, hatte etwa Rio die Massnahmen zuletzt verschärft. (sda/dpa)
19:18
Mehrere Schulklassen in Mönchaltdorf ZH müssen in Quarantäne
Drei Mitarbeiterinnen der Schülerbetreuung KidzClub in Mönchaltdorf ZH sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Mehrere Schul- und Kindergartenklassen werden deshalb in Quarantäne geschickt.

Alle Kinder vom 1. Kindergarten bis und mit 3. Klasse, welche zwischen dem 7. und 9. April im KidzClub betreut wurden, müssen in Quarantäne, wie die Schulbehörde von Mönchaltorf am Donnerstag mitteilte. Dies sei am Dienstag vom Contact Tracing des Kantons Zürich und dem Volksschulamt entschieden worden.
Nathan Ramos sits in a kindergarten classroom on the first day of in-person learning at Maurice Sendak Elementary School in Los Angeles, Tuesday, April 13, 2021. More than a year after the pandemic forced all of California's schools to close classroom doors, some of the state's largest school districts are slowly beginning to reopen this week for in-person instruction. (AP Photo/Jae C. Hong)
(Symbolbild) Ältere Kinder seien wegen der geltenden Maskenpflicht nicht von dieser Massnahme betroffen. Auch Kinder, die nachweislich keinen Kontakt mit den Mitarbeiterinnen hatten, müssen nicht in Quarantäne. Der Schulärztliche Dienst des Kantons habe zusätzlich zur angeordneten Quarantäne einen Massen-Spucktest für sämtliche Schülerinnen und Schüler sowie Mitarbeitenden für morgen Freitag angeordnet. (sda)
19:04
«Die erste Umarmung» in Corona-Zeiten ist Weltpressefoto des Jahres
Das berührende Bild einer Umarmung in Corona-Zeiten ist das Weltpressefoto des Jahres 2021. Der dänische Fotograf Mads Nissen wurde am Donnerstag in Amsterdam online mit dem ersten Preis des renommierten Wettbewerbs World Press Photo ausgezeichnet. Das Bild repräsentiert nach Ansicht der Jury wie kein anderes die Auswirkungen der Pandemie auf die Menschen weltweit.

Die beste Fotoreportage gelang dem Italiener Antonio Faccilongo. Er gewann in der Kategorie Photo Story den ersten Preis für seine Serie über die Folgen des Konflikts mit Israel für palästinensische Paare.
In this image released by World Press Photo, Thursday April 15, 2021, by Mads Nissen, Politiken, Panos Pictures, which won the World Press Photo of the Year award, and the first prize in the General News Singles category, titled The First Embrace, shows Rosa Luzia Lunardi (85) embraced by nurse Adriana Silva da Costa Souza, at Viva Bem care home, Sao Paulo, Brazil, on August 5, 2020. (Mads Nissen, Politiken, Panos Pictures, World Press Photo via AP)
«Die erste Umarmung», so der Titel des Siegerfotos für die dänische Tageszeitung Politiken, zeigt die Brasilianerin Rosa Luzia Lunardi (85), die am 5. August 2020 von der Pflegerin Adriana Silva da Costa Souza in einem Pflegeheim umarmt wird – zum ersten Mal nach fünf Monaten. Die Pflegerin trägt dabei einen Plastikumhang, der Berührungen ohne direkten Körperkontakt möglich macht. Durch die besondere Form des Umhangs erscheint die Pflegerin wie ein Engel. «Für mich ist es eine Geschichte von Hoffnung und Liebe in den schwierigsten Zeiten», sagte Fotograf Nissen.
18:26
Bundesrat Parmelin am Flughafen: «Wir müssen vorsichtig bleiben»
Bundespräsident Guy Parmelin (SVP) hat am Donnerstag einen «lehrreichen Rundgang» am Flughafen Zürich gemacht. Nach dem Besuch der menschenleeren Zuschauerterrasse konfrontierte ihn der Kanton Zürich mit seinen Forderungen.
Bundespraesident Guy Parmelin spricht zu den Medien an einem Point de Presse ueber die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Zuercher Wirtschaft, den Flughafen und den Tourismus, aufgenommen am Donnerstag, 15. April 2021 auf dem Flughafen in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)
Die Check-in-Hallen sind nach wie vor praktisch menschenleer. Fluglärm ist kaum zu hören. Er habe einen lehrreichen und interessanten Rundgang erlebt, sagte Parmelin vor den Medien. Die Auswirkungen der Pandemie auf den Kanton Zürich seien enorm. «Das ist mir und dem Bundesrat sehr wohl bewusst». Die am Mittwoch bekannt gewordenen Lockerungen sind für Parmelin «eine kleine Verbesserung der Situation», Hoffnungen setzt er vor allem in die Impfung. «Wir müssen aber vorsichtig bleiben.»
Bundespraesident Guy Parmelin blickt aus dem Fenster an einem Point de Presse ueber die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Zuercher Wirtschaft, den Flughafen und den Tourismus, aufgenommen am Donnerstag, 15. April 2021 auf dem Flughafen in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)
«Vorsicht» ist jedoch nicht wirklich der Inhalt der Forderungen, welche Parmelin danach vom Flughafen Zürich, Wirtschafts- und Tourismusverbänden überreicht wurden. Unter dem Titel «Back in the Air» formulierte der Flughafen Zürich drei Massnahmen, mit denen die Schweiz «zurück zur Reisefreiheit» finden solle. (sda)
17:49
Acht Millionen Dosen bis Ende Juli – Kantone können Reserven senken
Von April bis Ende Juli soll die Schweiz mindestens acht Millionen Dosen der zwei zugelassenen Impfstoffe erhalten. Deshalb können die Kantone ihre Reserven für die zweite Dosis bis Ende April senken und so das Impftempo erhöhen.

Ab Mai sollten die Liefermengen noch einmal deutlich ansteigen, teilte das Generalsekretariat des Innendepartements am Donnerstag nach einer Videokonferenz zwischen Bundesrat Alain Berset und der Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK) mit. Damit bleibe das Ziel einer ersten Impfung für alle Personen bis Ende Juni realistisch – unter Voraussetzung der «kontinuierlichen Lieferung» durch die Hersteller.
Die Spritze mit dem Impfstoff gegen das Coronavirus wird in den Oberarm gemacht, aufgenommen in einem Pflegezentrum in Embrach am Donnerstag, 21. Januar 2021. (KEYSTONE/Alexandra Wey)
Bund und Kantone seien sich einig, dass die Kantone nun die Impfstoffreserven für die zweite Dosis bis Ende April senken könnten. Denn die zweite Dosis dürfte durch die noch zu liefernden Mengen sichergestellt sein. Dadurch könnten die Kantone ihr Impftempo beschleunigen und die Impfungen schneller auf weitere Altersgruppen ausweiten. (sda)
17:16
Norwegen vertagt endgültige Entscheidung zu Astrazeneca
Nach Dänemark könnte auch Norwegen dauerhaft auf den Corona-Impfstoff von Astrazeneca verzichten - eine Entscheidung dazu hat die Regierung in Oslo nun aber zunächst vertagt. Ein endgültiger Entschluss werde erst gefasst, nachdem ein Expertenausschuss bis zum 10. Mai seine Einschätzung zum Einsatz des Impfstoffes sowie zum Mittel des US-Herstellers Johnson & Johnson gegeben habe, sagte Gesundheitsminister Bent Høie am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in Oslo. Parallel empfahl das nationale Gesundheitsinstitut FHI, das Astrazeneca-Praparät wegen des Risikos seltener, aber schwerwiegender Nebenwirkungen gänzlich aus der laufenden Impfkampagne zu streichen.
A vial of AstraZeneca vaccine against COVID-19 sits on a general practitioner's table during a vaccination campaign in Amsterdam, Netherlands, Wednesday, April 14, 2021. (AP Photo/Peter Dejong)
Es gebe mittlerweile deutlich mehr Erkenntnisse über den Zusammenhang zwischen dem Vakzin und seltenen, schweren Fällen von Blutgerinnseln, Blutungen und niedrigen Blutplättchenzahlen, wurde der für den Infektionsschutz zuständige FHI-Direktor Geir Bukholm in einer Behördenmitteilung zitiert. Vor dem Hintergrund dieses Wissens empfehle man, das Präparat aus dem Impfprogramm zu nehmen. Die ursprüngliche Überschrift der Mitteilung, die die Streichung des Mittels aus der Impfkampagne ankündigte, wurde umgehend korrigiert.

Norwegen hatte den Einsatz des Impfstoffes des britisch-schwedischen Unternehmens am 11. März vorsorglich ausgesetzt, nachdem seltene Fälle von Blutgerinnseln nach der Impfung aufgetreten waren, darunter auch Todesfälle. Dieser Stopp wurde später verlängert. (sda/dpa)
16:53
20 Primarklassen im Oberwallis wegen Corona in Quarantäne
In Naters VS sind 17 Primarschulklassen unter Quarantäne gestellt worden, drei sind bereits seit Mitte März in Quarantäne. 60 Schüler waren am 6. und 7. April positiv auf das Coronavirus getestet worden. Ein bestimmtes Ereignis, das den Ausbruch erklären würde, gebe es nicht.

«Nach den Tests, die letzte Woche durchgeführt und heute wiederholt wurden, befinden sich 17 Klassen in Naters in Quarantäne», sagte der Walliser Kantonsarzt Nicolas Troillet am Donnerstag der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Er bestätigte damit Berichte der Zeitungen «Walliser Bote» und «Le Nouvelliste» vom Mittwoch beziehungsweise Donnerstag.
(Symbolbild) «Bei dem am 6. und 7. April durchgeführten Tests wurden sechzig infizierte Schüler in der Primarschule entdeckt. Wenn wir alle Schüler der Schule zählen, die seit Mitte März positiv getestet wurden, sind es 95», sagte Troillet. Drei Klassen waren bereits ab dem 23. März unter Quarantäne gestellt worden. (sda)

Das Coronavirus in der Schweiz – eine Chronologie

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