DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Wegen Sexualdelikten verurteilter Walliser Lehrer bleibt in Sicherheitshaft



Ein früherer Walliser Lehrer, der erstinstanzlich wegen sexuellen Handlungen mit Kindern zu einer Freiheitsstrafe von 40 Monaten verurteilt worden ist, bleibt in Sicherheitshaft. Das Bundesgericht hat die Beschwerde des 49-Jährigen abgewiesen.

Die Lausanner Richter bestätigen in einem am Donnerstag veröffentlichten Urteil die Sicht der Vorinstanz, wonach Fluchtgefahr besteht. Der Schweizer musste für den Prozess vor dem Bezirksgericht Siders im Mai polizeilich vorgeführt werden. Er hatte sich zuvor wegen Depressionen selbst in eine psychiatrische Klinik eingewiesen.

Andere Massnahmen als die Sicherheitshaft erachtet das Bundesgericht als nicht ausreichend. Auch eine Kaution von 15'000 Franken oder einen Hausarrest mit elektronischer Fussfessel hat das Gericht abgelehnt. Der erstinstanzlich Verurteilte hatte gleich nach Urteilsverkündung Berufung angemeldet.

Der frühere Lehrer hatte in der Zeit zwischen August 2011 und November 2013 Schülerinnen zu einem Experiment eingeladen, bei dem sie mit verbundenen Augen Früchte kosten sollten. Dabei soll er mindestens drei Mal seinen Penis entblösst haben. Zwei Mal soll er seinen Penis in den Mund eines Mädchens gesteckt haben, wie es im Urteil des Bundesgerichts heisst.

Zudem soll er Mädchen nach der Turnstunde aufgefordert haben, mit verbundenen Augen zu duschen. Anstatt wie angekündigt, den Raum zu verlassen, hat er die Mädchen dabei beobachtet. (Urteil 1B_332/2019 vom 24.07.2019) (aeg/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Totes Kind im Keller – St.Galler Kantonsgericht spricht Eltern frei

Für das Kantonsgericht St.Gallen ist nicht erwiesen, dass eine 37-jährige Deutsche und ihr 57-jähriger Partner für den Tod ihrer gemeinsamen Tochter verantwortlich sind. Es sprach sie am Freitag vom Hauptvorwurf der Tötung frei.

Es verurteilte sie jedoch wegen Verletzung der Fürsorgepflicht und weiterer Delikte zu Freiheitsstrafen 30 und 21 Monaten. Bei der Frau werden teilbedingt 12 der 30 Monate vollzogen, die Freiheitsstrafe gegen den Mann wurde bedingt ausgesprochen. Das Urteil ist noch …

Artikel lesen
Link zum Artikel