Schweiz
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Interview

«Ein erneuter Shutdown ist nicht durchführbar»

Der Epidemiologie-Professor Marcel Salathé von der «Task-Force Covid-19» kämpft angesichts der weitreichenden Lockerungsschritte für raschere Datenverarbeitung und ruft die Kantone auf, das Social Tracing zu organisieren. Ein Gespräch über Kompromisse, Kommunikation und Kinder.



Herr Salathé, wie geht es Ihnen?
Marcel Salathé:
Gut, danke. Ihnen?

Mittelgut.
Warum?

Weil der Bundesrat rasch sehr weitreichend die Shutdown-Massnahmen lockern will und ich Zweifel habe, ob wir darauf genügend vorbereitet sind. Wie sehen Sie das?
Im Ringen um den Kompromiss zwischen dem Schutz der Gesundheit und demjenigen der Wirtschaft, im Ringen um restriktive und weitreichende Öffnungspraxis also, ist diese Woche zwar klar etwas gekippt, das ist so. Es geht jetzt sehr schnell in Richtung Öffnung, so schnell, wie es vorher in Richtung Shutdown ging. Aber wir sind auch besser vorbereitet als Anfang Februar.

Ist das wirklich so? Etwas vom Wichtigsten, um die Lockerungen durchzuhalten, ist doch das Social Tracing, dass man Kontakte von Infizierten aus den Ansteckungsketten ziehen kann. Das hat der Bund den Kantonen delegiert.
Ja, auch weil die das teilweise so wollen, die Autonomie soll erhalten bleiben.

Aber die Kantone sind, sechs Arbeitstage vor Öffnung, sagen wir, mässig vorbereitet, nicht?
Der Gesamtüberblick fehlt mir da, ehrlich gesagt...

«Wenn das alles nicht funktioniert, dann wird es sehr schwierig...»

...da sind Sie nicht der Einzige. Hat Herr Koch wenigstens einen? Er sagt immer nur, die Kantone seien «daran, sich vorzubereiten».
Das weiss ich nicht, aber ich denke, Bundesrat Berset und das BAG haben den Kantonen jetzt schon relativ deutlich zu verstehen gegeben, dass sie für das Social Tracing zuständig sind und auch in der Verantwortung stehen. Diese Verantwortung ist gross, denn wenn das nicht klappt und die Ansteckungen wieder exponentiell zunehmen, dann laufen wir auf eine zweite Infektionswelle zu.

Marcel Salathé und das Coronoavirus.

Marcel Salathé

Der 44-jährige Spezialist für Digitale Epidemiologie der EPFL in Lausanne hat die Schweizerischen Behörden und das Bundesamt für Gesundheit (BAG) in einer frühen Phase im Umgang mit dem Coronavirus kritisiert. Salathé ist Mitglied der «Task-Force Covid-19», dem wissenschaftlichen Beirat von Bund und Kantonen. Innerhalb der Task-Force ist Salathé Chairman der Expertengruppe Digital Epidemiology, die sich um Datenaustausch und Tracing-App kümmert.

Keystone/watson

Basel-Stadt hat 3 Tracing-Vollzeitstellen, Zürich überlegt sich, eine externe Firma zu beauftragen und Bern ruft nach irgendeinem Tool? Laufen wir da nicht sowieso direkt in die zweite Welle?
Nein, die lässt sich schon vermeiden, denke ich. Aber nur, wenn sich die Leute streng an die Regeln halten, die verschiedenen Hygieneschutz-Konzepte funktionieren und beim Tracing nur wenige Kontakte unentdeckt bleiben. Wenn das alles nicht funktioniert, dann wird es sehr schwierig, denn dann wäre ein erneuter Shutdown nötig. Aber ein neuer Shutdown ist nicht durchführbar.

Wir wären nicht die Ersten, Japan musste auch erneut Shutdowns ausrufen.
Ja, aber ich glaube, der wird sich dann in der Schweiz nicht mehr so einfach mit Verordnungen und dem Appell an die Eigenverantwortung realisieren lassen. Und politisch wird die Akzeptanz für erneute Restriktionen im für den Fall einer zweiten Welle nötigen Ausmass auch nicht grösser, wenn ich das so sagen darf. Dann kann es sehr rasch unkontrollierbar werden, wenn man da Zeit verliert oder zu lasch ist.

Wie meinen Sie das, «unkontrollierbar»?
Es sind, alles in allem, kaum mehr als 5 Prozent der Schweizer Bevölkerung mit dem Virus infiziert worden bis jetzt. Das heisst, für das Virus herrschen in Sachen Ansteckungsmöglichkeiten immer noch etwa die gleich paradiesischen Bedingungen wie Anfang Februar. Minus die Vorsicht der Leute natürlich, die versuchen, sich nicht zu nahe zu kommen. Deswegen dürfen wir jetzt nicht in die Unvorsicht zurückfallen, das ist sehr wichtig.

«Ob das schnell genug ist zum entscheidenden Zeitpunkt, sehen wir dann.»

Warum sagen Berset und Koch das denn nicht deutlicher, wenn sie schon so weitreichende Öffnungen kommunizieren?
Ich wünschte mir da auch eine klarere Kommunikation. Aber derzeit sind alle so am Rotieren, um die Konzepte, Strukturen und Abläufe im Rahmen der Lockerungen zu erarbeiten, dass die Kommunikation wohl schlicht zu kurz kommt. Da habe ich auch ein gewisses Verständnis. Alles wieder hochzufahren, ist einfach ungleich komplexer, als einen Shutdown zu organisieren.

Was, wenn es nicht funktioniert, wenn es doch zu viel aufs Mal ist?
Ich bin nicht so pessimistisch wie Sie. Ich gehe davon aus, dass die Betriebe, der ÖV, die Arbeitgeber sehr genau darauf achten werden, dass bei ihnen die Ansteckungsgefahr gering ist. Denn wenn ein erneuter Shutdown nötig wird, leidet die Wirtschaft zuerst am allermeisten. Niemand will einen zweiten Shutdown, deswegen gehe ich auch nicht davon aus, dass sich aufgrund der Lockerungsschritte sofort alle wieder in Partys und andere heikle Situationen stürzen.

Aber auch Sie arbeiten mit Annahmen, wissen können Sie es nicht und die Datenlage ist immer noch schwach. Wie wollen Sie so einen erneuten exponentiellen Anstieg der Ansteckungen rechtzeitig feststellen, falls es schiefgeht?
Das stimmt, das wird sehr schwierig. Wir können immer nur mit einigen Tagen Verzögerung auf den entscheidenden Faktor R schliessen, also abschätzen, wie sich die Kurve entwickelt. Das Problem ist, dass wir nicht genügend schnell genügend Daten haben. Das Virus ist uns immer ein paar Tage voraus. Ich habe jetzt irgendwo wieder gelesen, dass gewisse Ärzte Testresultate immer noch per Fax verschicken. Aber da machen wir auch von der wissenschaftlichen Taskforce her Druck, dass wir die nötigen Daten schneller kriegen. Ob das schnell genug ist zum entscheidenden Zeitpunkt, sehen wir dann.

Noch ein Wort zu den Kindern. Sind die nun ansteckend oder nicht? Ist es gescheit, die Schulen zu öffnen?
Das weiss niemand sicher. Aus wissenschaftlicher Perspektive lassen sich da keine verlässlichen Aussagen machen und ich verstehe, dass das frustrierend ist. Und wenn die Wissenschaft eine Frage nicht beantworten kann, dann macht man das halt auf der ethisch-philosophischen Schiene via Güterabwägung. Und da gewichtet man nun in der Schweiz das Recht auf Bildung der Kinder höher als die weder erwiesene noch falsifizierte Gefahr, dass Kinder sehr ansteckend wären.

Auch das ist nicht wirklich beruhigend.
Ja, aber es gilt auch in den Schulen, was jetzt mit diesem weitreichenden Öffnungsplan generell gilt: Es braucht einfach allergrösstes Vertrauen, dass sich die Leute weiterhin vernünftig an die Hygiene- und Social-Distancing-Regeln halten. Und letztlich muss man auch immer bereit sein, eine Entscheidung wieder rückgängig zu machen. Wir werden noch viel über dieses Virus lernen müssen.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Swen Goldpreis 01.05.2020 17:53
    Highlight Highlight Schon lustig, wie Thieriet ständig versucht Vorlagen für Aussagen zu geben, mit denen er sich dann Koch und Berset in die Pfanne kann. So sieht seriöser Journalismus nicht aus. Schön, dass Salathe darauf nicht reinfällt.
  • Beeee 01.05.2020 13:22
    Highlight Highlight Da müssen wir einfach durch.
    Es wird einfach langsam absurd und undurchschaubar auch mit den Regeln etc von Kanton zu Kanton.
    Zu viel hysterie in meinen Augen.

    Git no en guete Film:
    löht die alte loh sterbe
  • Wetterleuchten 01.05.2020 10:49
    Highlight Highlight Die Dunkelziffer wird auf ca. 5% geschätzt. Es sind also erst etwa 400'000 infiziert. Wenn nun alle wieder herum wuseln und sich nicht strikte an die Abstandsregeln halten, keine Masken tragen und die Kleinen wieder herzen, dann wird die zweite Welle brachial und nicht mehr zu kontrollieren sein. Die Frage würde dann sein, was die Politik macht, denn die Wirtschaft wird sich nicht so leicht nochmals in die Knie zwingen lassen. Also haltet euch bitte an die Hygiene- und Abstandsregeln wie an den "besten" Tagen des Lockdowns, tragt Masken und seid vorsichtig mit den Enkel/innen.
  • Booker 01.05.2020 10:15
    Highlight Highlight Und das Entscheidendste - es gibt mittlerweile Hunderttausende Genesene, niemand spricht von Gesunden. Viele Viren bleiben lebenslang im Körper, vielleicht auch der Covid. Es gibt Ärzte die sind der Meinung der Virus könnte langfristig die Lunge zerstören oder eine zystische Fibrose auslösen. In einigen Jahren wissen wir mehr.
    • Ritiker K. 01.05.2020 13:42
      Highlight Highlight "Viele Viren bleiben lebenslang im Körper"

      Stimmt das? Es gibt Viren dielebenslang im Körper bleiben (z.B. Herpes und auch das HI Virus) aber welche sonst noch?

      Soweit ich informiert bin, ist dies bei der Mehrzahl der Viren NICHT der Fall und ich würde behaupten, zu schreiben, dass VIELE Viren lebenslang im Körper bleiben ist eine Fehlinformation.

      Gerne erhalte ich durch eine Quellenangabe weiter Informationen zu dem Thema.
  • Talken 01.05.2020 10:08
    Highlight Highlight Warum sind wir nur so widersprüchlich? Wenn alles zu ist und wir zu Hause bleiben sollen, wollen alle offene Läden und dringend nach draussen. Jetzt kommt die Öffnung für einige schneller und die sind plötzlich überfordert und alle müssen noch warten und denen geht es zu langsam. Die Politiker aller Stufen wollen wieder mitreden, haben aber keine Lösungen ausser populistischen Sprüchen. Und auf wen zeigt man mit dem Finger? Auf das BAG und den BR. Wer es besser weiss, soll auch Verantwortung übernehmen! Los...
  • Dr no 01.05.2020 10:03
    Highlight Highlight Nachdem es klar ist, dass alles nicht so schlimm ist, wie es gemacht wurde und keine der Schreckenszenarien eingetreten ist, würde ein zweiter Lockdown wohl nicht mehr akzeptiert werden von der Bevölkerung. Ich kritisiere nicht den ersten Lockdown, da konnte man es nicht besser wissen, das ist ok. Aber jetzt muss man unbedingt damit aufhören die Wirtschaft weiter kaputtzumachen. Der Schaden ist schon jetzt immens. Die die nach mehr Lockdown schreien, sind die ersten die jammern, wenn ihnen die Corona-Rechnung präsentiert wird.
    • Mutzli 01.05.2020 15:18
      Highlight Highlight @Dr no 1/

      Die "Schreckensszenarien", d.h. die mit der höchsten Annahme von Opfern und Kollaps des Gesundheitssystems, waren schlicht ein Versuch zu modellieren, was passieren würden, wenn KEINE Massnahmen ergriffen werden.

      Daneben gab es, damals wie heute und von den gleichen Institutionen, Modelle, welche bessere Szenarien MIT Massnahmen darstellten und die haben sich ja, zum Glück, bisher bewahrheitet.

      Wie extrem schnell die Fall- und Opferzahlen mit einer exponentiellen Verbreitung ansteigen, konnten wir ja alle um Mitte März miterleben.
    • Mutzli 01.05.2020 15:24
      Highlight Highlight 2/
      Die Grafik unten z.B. ist aus einem Bericht des Imperial College vom 16.3, welcher die Regierung der UK zur Kurswende, weg von "Durchseuchung" hin zu Lockdown überzeugt hat. (https://bit.ly/2KN5mMU)

      Da sin zig verschiedene Szenarien dargestellt, mit Kapazität, Infektionsraten etc. Best Case Szenario: 5'600 Tote im gesamten Jahr.

      Worst Case Szenario (Keine Betten, R0 2.6, absolut keine Massnahmen): 550'000.

      Stand Heute, mit verzögerten Massnahmen (und R0 von SARS-CoV-2 ist leider eher 3 als max. 2.6): min. 27'000 in 1.5 Monaten.

      Bei gleichem Trend=216'000 in einem Jahr.
      Benutzer Bild
  • YvesM 01.05.2020 09:27
    Highlight Highlight Selbstverantwortung ist nun gefragt. Es liegt jetzt an uns, wie der weitere Verlauf sein wird und ob wir uns einen Sommer lang etwas einschränken können.
    • Dr. Bender 01.05.2020 10:26
      Highlight Highlight Da sehe ich tiefstes Dunkelschwarz, Selbstverantwortung hört beim eigenen Egoismus auf. Davon besitzen Schweizer tonnenweise
    • Super8 01.05.2020 14:10
      Highlight Highlight @Bender: Dann gehts halt bachab mit diesen Schweizern und wir können tausende Darwin-Awards vergeben.
  • Orias Riese 01.05.2020 08:36
    Highlight Highlight Mich würde mal interessieren, wie viele des ÖV-Busfahrerpersonals sich angesteckt haben.

    Sind ja, trotz Absperrungen der Gefahr immer ausgesetzt (teilweise ohne Schutzmaske).

    Ich weiss nur, dass sie einen Super-Job machen.


  • Bruno Meier (1) 01.05.2020 08:34
    Highlight Highlight Es ist erschreckend, auf welchem Niveau hier diskutiert wird, genau gleich wie Blick / 20min. einfach nur links. Hier hat ein Grossteil der Leser nicht begriffen, dass die Wirtschaft nicht der Befriedigung von Managern oder Reichen dient. Die Wirtschaft ist unsere Lebensgrundlage. Da wir nicht mehr als Selbstversorger leben, muss irgend jemand bereit sein für unser Tun uns zu entschädigen, damit wir Lebensmittel, Heizmittel, Behausung u.s.w. dafür erwerben können. Das nennt man Wirtschaft, dass sich dabei einige die Taschen mehr als andere füllen, ist der menschlichen Natur geschuldet.
    • rodolofo 01.05.2020 10:14
      Highlight Highlight Ein dreifach Hoch und solidarische Grüsse zum 1. Mai an die Stachanow-Heldinnen und Helden des Gesundheitswesens und der Grundversorgung!
      No passaran!
      Venceremos!
    • Bruno Meier (1) 01.05.2020 13:19
      Highlight Highlight Ich weiss ja nicht wie alt du bist, vermute aber eher sehr jung.

      Das folgende Zitat für dich:
      "Wer mit 20 Jahren nicht Sozialist ist, der hat kein Herz, wer es mit 40 Jahren noch ist, hat kein Hirn."

      Ich hoffe schwer, du wünscht dir die stalinistische Zeit nicht zurück. Sozialistische Planwirtschaft unter den Kommunisten, kein weiterer Kommentar dazu.
    • rodolofo 01.05.2020 21:37
      Highlight Highlight Ich meinte es mehr als Parodie, aber immer noch mit einem ernst gemeinten Kern!
  • Sophon 01.05.2020 07:34
    Highlight Highlight Der Spuk hat dann ein Ende, wenn die Politik ihn für beendet erklärt.
    • Toerpe Zwerg 01.05.2020 09:12
      Highlight Highlight Welcher Spuk?
  • Rethinking 01.05.2020 07:25
    Highlight Highlight „Ich gehe davon aus, dass die Betriebe, der ÖV, die Arbeitgeber sehr genau darauf achten werden, dass bei ihnen die Ansteckungsgefahr gering ist.„

    Wunschdenken...

    Mein Arbeitgeber will per 11. Mai wieder 50% im Büro. Dies obwohl wir keine finanziellen Einbussen haben, technisch 100% und organisatorisch 90-95% ohne Probleme im Home Office arbeiten können...
    • uhl 01.05.2020 09:56
      Highlight Highlight Jetzt stellt sich noch die Frage, ob Ihr Arbeitgeber repräsentativ ist? Dass sich nicht alle dranhalten ist nichts Neues. Ich erinnere an die Menschen am See, beim Wandern, etc.
      Dass 100 Prozent am gleichen Strick ziehen, das ist Wunschdenken.
  • rodolofo 01.05.2020 07:20
    Highlight Highlight Jetzt hat der Salathé den Salat, bzw. das Birchermüsli.
    Er ist ja "der Chinese unter den Epidemiologen", aber insgesamt finde ich das Interview mit ihm ganz passabel, mit sehr vernünftigen-, stellenweise sogar fast lockeren Antworten!
    Weiter so!
    Locker town statt Lock down!
  • Spooky 01.05.2020 06:42
    Highlight Highlight Wem nützen die Lockdowns, das ist hier die Frage!
    • PeteZahad 01.05.2020 08:51
      Highlight Highlight Den Verschwörungstheoretikern 😉
    • Toerpe Zwerg 01.05.2020 09:13
      Highlight Highlight Haben Sie schon eine Antwort gefunden?
    • Wetterleuchten 01.05.2020 10:37
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Schläfer 01.05.2020 03:22
    Highlight Highlight Ich bin so pessimistisch wie der Chef in Bezug auf die 2.Welle...
  • Stinkstiefel 01.05.2020 00:47
    Highlight Highlight Ich finde das durchaus eine positive Entwicklung.
    Salathé war im Februar einer der grossen Scharfmacher, er hat gemäss der Logik seiner Berufsgattung reagiert. Er hat möglichst laut gerufen, um von der Politik in den Entscheidungsprozess mit einbezogen zu werden.

    Mittlerweile wurde er einbezogen und hat wohl ein bisschen ein realistischeres Bild von den Auswirkungen ausserhalb des Gesundheitswesens bekommen. Die Übung ist wirtschaftlich kein zweites Mal machbar.

    Das sehen mittlerweile nur noch diejenigen nicht ein, die es dank einer sicheren Staatsstelle persönlich nicht selbst betrifft...
    • PeteZahad 01.05.2020 08:53
      Highlight Highlight Auch der jetztige Lockdown wäre noch letztes Jahr als "nicht machbar" taxiert worden. Falls eine zweite Welle eine massive Anzahl schwere Verläufe hervorbringt, ist der Lockdown dann schnell wieder da.
  • Gubbe 30.04.2020 23:48
    Highlight Highlight Ich finde es sehr seltsam, wenn ein hochgekommener Spitzenepidemiologe nicht weiss was das BAG (Koch) tut und meint, und umgekehrt. Sitzt da jeder in seinen 12 m2 und brütet vor sich hin und erstellt Szenarien, die dann hinterher angepasst werden müssen? Dann aber, ist die 'Show' vorbei. Übrigens weiss das Virus nicht, dass paradisische Zeiten auf es warten, weil nur 5% bisher angesteckt worden sind. Viren denken nicht, sie brauchen einen Wirt (Lebewesen) um selbst leben zu können. Ein Parasit.
    • rodolofo 01.05.2020 10:07
      Highlight Highlight Das Virus denkt sicher nicht, dass es paradiesische Zustände hat, sondern es HAT sie einfach!
      Noch weitere Fragen an das Virus?
  • Meyer Andrej 30.04.2020 23:09
    Highlight Highlight Welle 2. kommt das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Die Dunkelziffer wird sehr hoch sein, Anfang März hätte man die Anfangsinfekrionen rigoros eindämmen müssen. Wenn man con einer Dunkelziffer ausgeht, die wahrscheinlich sehr hoch ist, wird sich beim lockern die 2. Welle sehr schnell ausbreiten, nur dann liebe Freunde der Sonne, dann knallt‘s richtig, dann gibt es keine Option mehr das wäre dann der Supertilt der Wirtschaft!
    • PeteZahad 01.05.2020 08:56
      Highlight Highlight Wenn die Dunkelziffer bereits sehr hoch ist, sind wir auch näher an der Herdenimmunität resp. es stehen dem Virus weniger Wirte zur Verfügung. Ihre Aussage widerspricht sich.
    • uhl 01.05.2020 09:58
      Highlight Highlight Wenn die zweite Welle kommt, darf Herr Koch Sie dann anrufen? Wäre mir wichtig zu erfahren, weil dann wüsste ich, dass es ganz sicher gut kommt. Ironie off
    • Meyer Andrej 01.05.2020 18:47
      Highlight Highlight Ja ich denke die Antworten werden verlangt wrrden.
  • Saerd neute 30.04.2020 22:58
    Highlight Highlight "Dann kann es sehr rasch unkontrollierbar werden, wenn man da Zeit verliert oder zu lasch ist...."


    Was meint er damit?
    Dass wir einen Polizeistaat aufbauen sollen um sicher zu gehen dass nicht mehr als 5 Personen zusammensitzen?
  • Hypatia 30.04.2020 22:40
    Highlight Highlight "Im Ringen um den Kompromiss zwischen dem Schutz der Gesundheit und demjenigen der Wirtschaft …"

    so beginnt der Epidemiologe seine Bedenken. Aber was ist Wirtschaft anderes als eine Hungerbefriedigungsmaschine? - Die Alternative also lautet Gesundheit oder Hunger. Knallhart und am Boden der Tatsachen gesagt.

    Unlängst las ich in der Zeit eine Diskussion dazu. Der Historiker Münkler verwies dabei auf die vier apokalyptischen Reiter des Johannes von Patmos. Reihenfolge: Seuchen, Hunger, Gewalt, Krieg.

    Also nach dem Hunger kommt die Gewalt und dann die richtig grosse Gewalt.

    Noch Fragen?
    • Pasionaria 01.05.2020 05:07
      Highlight Highlight Hypatia,
      Hallo, nicht vergessen, Du bist hier weder in einem Glaubens- noch in einem Sektenblog.
      Hier gehts nicht um Apokalypse, sondern um Leben, resp. Zukunftserörterung nach einer grossen, unberechenbaren Krise!
      Fazit:
      Die Krise kommt, die Krise geht,
      die Welt ganz einfach fortbesteht.
  • KYBI60 30.04.2020 22:25
    Highlight Highlight Fazit: Denn sie wissen nicht was sie tun!
    • Spooky 01.05.2020 05:29
      Highlight Highlight @KYBI60
      Sie haben es auch beim Lockdown nicht gewusst.
  • banda69 30.04.2020 21:40
    Highlight Highlight 🤷🏻‍♂️
    Benutzer Bild
  • Las Palmas 30.04.2020 21:33
    Highlight Highlight Eine weitere Welle scheint mir durchaus realistisch leider.
    Beispiel: Bei uns im Büro wurden diese Woche soviel Mitarbeiter wie möglich vom Homeoffice zurück ins Büro befohlen.

    Aktuelle Situation: Da keine Parkplätze müssen fast alle mit dem ÖV kommen. Da Mittagspuse immer noch unflexibel - riesen Gedränge im Coop (einziges Geschäft in der nähe welches offen hat).
    Und bereits jetzt hat es wieder Leute im Büro, die mit Schnupfen, Husten usw.. zur Arbeit erscheinen.. da die Corona-Anweisungen nur auf dem Papier bestehen, wird da auch einfach drüberhinweg gesehen!
    • BigMic 30.04.2020 23:06
      Highlight Highlight Dann arbeitest du bei einer dämlichen Firma, leider.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 01.05.2020 06:00
      Highlight Highlight Der Kapitalismus treibt einmal mehr merkwürdige Blüten. Aber Hauptsache die Ernte später ist gut.

      Die Leute kommen arbeiten, weil sie sich ein neues Smartphone, Klamotten, einen schickeren Wagen, sonstigen Wohlstand, Kinder und irgendwann die nächsten Ferien leisten wollen. Hätten sie diesen Konsum- und Geltungsdrang nicht, müssten sie gar nicht arbeiten kommen. Aber aus all diesen Gründen wollen sie den Job nicht verlieren. Und die Wirtschaftsbosse reiben sich lustig die Hände.
    • rodolofo 01.05.2020 07:32
      Highlight Highlight Auf dem Meer hat es auch Wellen, kleinere und grössere.
      Anstatt über Wellen zu jammern und zu klagen, sollten wir lernen, auf ihnen zu SURFEN!
      Rauf und runter, hui, macht das Spass!
      Und wie werden wir uns erst über unsere wiedererlangten Freiheiten freuen, im Mai... Juni... August... September...?!
      Wir werden uns fühlen, als wären wir neu geboren worden!
      Und das wird uns dann sehr viel Schwung und Elan geben für die GANZ GROSSE WELLE:
      Deeeeen...? Kliiimaaawandeeeel!!!
      (Toingng! Daaaas Schreckckmümpfeliiii...)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Octavius 30.04.2020 20:36
    Highlight Highlight Vielen dank auch,für die tollen Prognosen. Jetzt wo ich weiss,das keiner einen Plan hat,fühle ich mich richtig gut. Langsam komme ich mir ,wie so in einen Katastrophen B Movie vor,wo es heisst keine Panik Leute wir haben alles im griff und wir im Film 90 Min. lang sehen wie alles den Bach runter geht.Wenn das alles ist was die Politiker in den letzten Wochen ausgearbeitet haben,würde ich bei einem neuen Ausbruch ,daselbe sagen wie in den Filmen: wir sind am Arsch.
    • taz 30.04.2020 21:39
      Highlight Highlight alles kommt gut..du wirst es solange überleben bis du stirbst 😊
    • Octavius 30.04.2020 21:53
      Highlight Highlight @imposselbee
      Da hilft, Philosophieren auch nichts,wenn an dem Virus stirbt.Was willst dann neu ordnen,die Blumen auf dem Grab ?
  • Moudi 30.04.2020 20:01
    Highlight Highlight Tolles Interview!
    Knackige fragen und
    Pointierte Antworten!
    • pali2 30.04.2020 23:09
      Highlight Highlight Katastrophales Interview. Fragen, wie von einem verängstigten Bünzli gestellt - da waren sogar noch Salathés Antworten besser.
    • Snowy 01.05.2020 02:23
      Highlight Highlight Das war ironisch gemeint, lieber pali.
    • pali2 01.05.2020 05:29
      Highlight Highlight Bist du dir sicher @smowy? Nach mehrmaligen Lesen muss ich gestehen, ich kann kein bisschen Ironie rauslesen (obwohl ich dachte, dass ich diese Sprache beherrsche). @Moudi kannst du aufklären? Oder @snowy, ist dein Kommentar ironisch? Jetzt bin ich verwirrt 🥺.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Satan 30.04.2020 19:48
    Highlight Highlight Seit der Corona-Krise verstehe ich jetzt besser warum SVP die stärkste Partei ist. Viele scheinen ziemlich rücksichtslose Egoisten zu sein, die z. B. Risikogruppen lieber sich selbst überlassen, als selbst zu verzichten.

    Aber ja, eigentlich erkennt man das ja auch bei anderen politischen Themen.
    • Ninha 30.04.2020 20:26
      Highlight Highlight Also mir scheint es eher so, dass weltweit die "rücksichtslosen Egoisten" eher dem politisch Rechten Spektrum zuzuschreiben sind... 🤔
    • Satan 30.04.2020 21:28
      Highlight Highlight Das wollte ich mit meiner Aussage indirekt auch sagen. Ich fange an zu sehen, dass es wirklich eine grosse Anzahl von solchen "rücksichtslosen Egoisten" gibt.
    • Ninha 30.04.2020 21:34
      Highlight Highlight Sorry - beim wieder lesen hab ich die Aussage verstanden... 🙈✌🏽
    Weitere Antworten anzeigen
  • De-Saint-Ex 30.04.2020 19:40
    Highlight Highlight Na grossartig: Strategie Hoffnung. Zudem widerspricht sich der gute Mann am laufenden Band. Wenigstens ist er in einem Punkt ehrlich: einen 2. Lockdown wird es in dieser Form nicht geben, da komme was wolle. Wünschte, der BR wär‘s auch... na denn, hoffen und beten wir...
    • AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 01.05.2020 00:03
      Highlight Highlight Ein zweiter Lockdown wird bestimmt nicht mehr so mild sein wie der Jetzige. Da die Bevölkerung sich eh nicht mehr daran halten wird, ist nur noch ein Lockdown mit rigoroser Ausgangssperre wirkungsvoll. Ich hoffe nur es wird nicht so weit kommen.
  • Beat Stocker 30.04.2020 19:32
    Highlight Highlight Toller Artikel. Er zeigt, dass wir mit allem rechnen müssen, aber auch auf's Beste hoffen dürfen. Für mich heisst dies, Pragmatismus, Ruhe und Regelbefolgung ist angesagt; nicht mehr und nicht weniger.
    • ldk 30.04.2020 21:36
      Highlight Highlight Obey!
    • MasterPain 30.04.2020 22:22
      Highlight Highlight Nein, nicht obey, du Klappspaten, Verantwortung übernehmen! Das ist aber aus der Mode gekommenen, man schiebt die Verantwortung lieber ab und beschwert sich danach wenn einem etwas nicht passt.
    • ldk 30.04.2020 23:50
      Highlight Highlight Triggered? Naja, wir sehen uns dann also bei der Zwangsimpfung. Vielleicht macht ja dann einer von uns den Klappspaten, gäu.
  • Terraner 30.04.2020 19:31
    Highlight Highlight Ob es zu einem erneuten Lookdown kommt oder nicht, entscheidet schlussendlich nicht der Bundesrat, sondern unser Umgang mit dem Virus und wie sich das Virus in Zukunft verhalten wird. Wenn es zu katastrophalen Zuständen kommt, dann kommt der Lockdown von ganz alleine. Sei es weil zu viele Krank sind oder die Leute aus Angst nicht mehr raus gehen. Wirtschaftlich gesehen, ist ein zweiter Lookdown nicht durchführbar, aber das es keinen geben wird steht auf einem anderen Papier und dieses schreiben wir jetzt alle zusammen.
  • DerRaucher 30.04.2020 19:23
    Highlight Highlight Den perfekten Zeitpunkt für die Lockerungen GIBT ES NICHT. Man muss sich endlich bewusst werden was der Sinn des Lockdowns war. Der Sinn davon war das Gesundheitssystem nicht zu überlasten und nicht das Virus verschwinden zu lassen. Diese ganzen Berichte was wäre wenn bringen doch keinem was. Das ganze Interview wurde ja schon von Anfang an in diese Richtung geleitet. Euren Slogan Nachrichten ohne bla bla müsst ihr bald mal überdenken..
    • Mimo Staza 30.04.2020 21:01
      Highlight Highlight @Silent_Revolution: "Wir sind auf gleichem Stand wie zuvor."

      Da muss ich widersprechen. Wir sind an einem ganz anderen Punkt wie zuvor. Damals waren wir noch überhaupt nicht darauf eingestellt, hatten kein Bewusstsein und wenig Verständnis. Den wenigsten wäre es in den Sinn gekommen, Masken zum Schutz anderer zu tragen, die meisten konnten noch nicht mal richtig Hände Waschen, HomeOffice war eine Rarität. Wir mussten auch (wieder) lernen, auch im Kollektiv zu denken.

      Das sind alles wichtige Voraussetzungen für eine Öffnung und die bringen wir mit.
    • Terraner 30.04.2020 21:26
      Highlight Highlight @Silent_Revolution Wir haben etwas Zeit gewonnen, viele Infrastrukturen konnten erweitert werden. Spitäler haben aufgerüstet, Schutzkonzepte wurden erarbeitet, fehlende Masken und Desinfektionsmittel beschafft usw. Jetzt müssen wir mit dem Virus leben und das bestmögliche daraus machen. Die Forschung für Medikamente und Infstoffe läuft auf Hochturen und wir wissen deutlich mehr als vor 2 Monaten. Nutzen wir dies, sonst wäre der Wirtschaftliche Schaden umsonst gewesen.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 01.05.2020 06:19
      Highlight Highlight @Terraner: WIr wissen, dass wir nichts wissen. Eventuell wussten einige dies vorher noch nicht, mag sein. Aber zu wissen, dass wir nichts wissen, ist nicht "deutlich mehr", sondern immer noch nichts.
  • Flavio O. 30.04.2020 19:22
    Highlight Highlight Meine Prophezeiung: Wir werden es alle überleben! - Wetten?
    • Uranos 30.04.2020 19:49
      Highlight Highlight für 1,737 Personen stimmt das schon nicht mehr
    • Saraina 30.04.2020 20:11
      Highlight Highlight Da halte ich voll dagegen. Sterben müssen alle.
    • CalibriLight 30.04.2020 21:29
      Highlight Highlight Genau. Und unsere Grosseltern sterben ja sowieso bald. Hauptsache wir überleben.
      O Flavio.......
    Weitere Antworten anzeigen
  • DeDanu 30.04.2020 19:21
    Highlight Highlight Zu alleroberst stehen die Interessen der Wirtschaft und der Geldvermehrung. Das zeigt diese Lockerung klar auf.
    Man weiss vieles noch nicht, was das 🦠 angeht, doch man weiss genau dass man zurück zur Normalität will um jeden Preis. Riskiert lieber eine noch viel grössere Pandemie bloss damit sich das money Rad weiter dreht. Bezahlen dürfen das dann all die welche Pech gehabt haben und wegen der wirtschafs interessen mit dem Leben bezahlen werden. Das sind die wahren Prioritäten welcher unsere Politiker dienen.
    • Flavio O. 30.04.2020 19:37
      Highlight Highlight Richtig, man wusste gar nichts und hat die Wirtschaft grobfahrlässig und ohne Not abgewürgt und ins Elend gestürzt.

      Jetzt weiss man aber einiges. Nämlich, dass keines der von den Panikmachern verbreiteten Schreckenszenarien eingetreten ist.

      Und was passiert? Es wird weiter gewurstelt und vor dem Untergang gewarnt...

      Wenn etwas Schlimmes passiert nächstens, dann ist dies einzig und allein der Kollaps der Privatwirtschaft.
    • Beat Stocker 30.04.2020 19:42
      Highlight Highlight Wer solch absolute Sicherheitgarantie sucht, muss konsequenterweise weiterhin in Quarantäne/Abschottung bleiben.
      Allerdings dürfte dies für die Betroffenen nichts Neues sein, da sie bereits darauf verzichten, Menschen zu treffen oder sich an öffentlichen Plätzen aufzuhalten (Ansteckungsgefahr mit Keimen), aber auch keine Autofahrt oder Fussweg einer Strasse entlang (geschweige denn darüber), denn dies erhöht das Risiko eines Verkehrsunfalls; ...
    • Mimo Staza 30.04.2020 21:24
      Highlight Highlight @DeDanu & Flavio O.: Gibt es in dieser Diskussion nur Wirschaftsmonster, die über Leichen gehen und Panikmacher, die die Wirtschaft zerstören wollen?

      Wir brauchen früher oder später eine funktionierende Wirtschaft und kommen um eine Öffnung nicht herum, auch wenn wir noch nicht alles wissen.

      Genauso brauchten wir aber den Lockdown um schlimmeres zu verhindern und Zeit zu gewinnen zur Vorbereitung. Die Argumentation mit dem ausbleibenen Schreckenszenario hinkt. Wenn die Feuerwehr das Feuer eindämmt, ist das gewünschte Resultat, dass das Haus ja nicht abbrennt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nik G. 30.04.2020 19:20
    Highlight Highlight Problem das Resultate und Befunde immer noch via Fax versendet werden. Hausärzte müssen nicht digital arbeiten-> EPDG. Nur Spitäler sind verpflichtet. Zusätzlich schafft man es ja nicht eine Struktur fest zu legen. Die Daten werden immer noch völlig unstrukturiert in Freitextfelder erfasst bei denen man sich nicht mal auf eine Titelstruktur einigen kann. Viel Spass da brauchbare Daten zu erhalten.
  • Heini Hemmi 30.04.2020 19:04
    Highlight Highlight Ziemlich viel politische Aussagen für einen Virologen.
    • medmi 30.04.2020 19:21
      Highlight Highlight Er ist Epidemiologe und nicht Virologe. Und das ist ein entscheidender Unterschied.
    • Heini Hemmi 30.04.2020 19:42
      Highlight Highlight @medmi
      Ach, das ist doch Hans was Heiri.
    • Saraina 30.04.2020 20:12
      Highlight Highlight Und er hat eine Tracing- App entwickelt, für die er unentwegt wirbt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DrDeath 30.04.2020 19:03
    Highlight Highlight Vernünftig an die Regeln halten. Davon hängt es also ab? Das tun die Leute doch jetzt schon nicht! Hand hoch, wer ist schon mal NICHT in den Bus gestiegen wenn er zu voll war? Wenn es darauf hinausläuft, dann gute Nacht, auf Wzedersehen, Marie!
    • Thomas G. 01.05.2020 03:40
      Highlight Highlight Ich.
    • DrDeath 01.05.2020 18:52
      Highlight Highlight Damit bist du schlauer und konsequenter als gefühlte 90% der schweizer Bevölkerung. Respekt! Darf ich fragen, ob du zu einer Risikogruppe gehörst?
  • Hypatia 30.04.2020 19:00
    Highlight Highlight "Der Gesamtüberblick fehlt mir da, ehrlich gesagt…"

    "Das weiss ich nicht ..."

    "Das weiss niemand sicher ..."


    sagt der Epidemiologe von der "Task-Force Covid-19".

    Offensichtlich tappen selbst Experten im Dunkeln. Ernüchternd.



    • Beasty 30.04.2020 19:29
      Highlight Highlight Ja, und das ist kein Geheimnis. Epidemiologen sind es gewohnt, Unsicherheiten auszuhalten - wir anscheinend nicht. Das Virus kennt man hier seid ca. 3 Monaten. Was erwartest du?
    • Flavio O. 30.04.2020 19:30
      Highlight Highlight Die sog. Experten tappten schon immer im Dunkeln.

      Wer erinnert sich noch an folgende Vorhersagen derselben: Exponentielles Wachstum, Überlastung Spitäler, zu wenig Plätze auf Intensivstation, grosse Gefahr auch für gesunde Junge, nichts wird mehr sein wie vorher usw.

      Nichts davon ist eingetreten!
    • buddelflink 30.04.2020 20:42
      Highlight Highlight @Flavio, warum wohl nicht?

      Grosse Events wurde bereits Ende Februar abgesagt. Später dann die Verordnungen des BR. Viele Menschen waren auch vorher schon sensibilisiert und haben ihr Verhalten angepasst.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Asmodeus 30.04.2020 19:00
    Highlight Highlight "Nein, die lässt sich schon vermeiden, denke ich. Aber nur, wenn sich die Leute streng an die Regeln halten, die verschiedenen Hygieneschutz-Konzepte funktionieren und beim Tracing nur wenige Kontakte unentdeckt bleiben. "


    Well. We are f#*!?ed.
    • Agnesse 30.04.2020 20:23
      Highlight Highlight Bin gespannt, wie stark der Staat die Betriebe bezüglich ihrer selbstauferlegten Konzepte, sprich Massnahmen überprüfen und bei Nichteinhaltung sanktionieren wird.

      Wenn die Führung eines Betriebs darum fürchten muss, seine Türen andernfalls schliessen zu müssen, wird wohl für das Einhalten der Massnahmen durch die Kundschaft gesorgt werden.

      Das ist ein recht starker Hebel, den der Staat da hat.
    • Hoci 30.04.2020 21:12
      Highlight Highlight Der Staat kontrilliert und schränkt praktisch null ein, drum die grosse Unsicherheit was passiert.
      Die meisten Leute mögen nicht mehr, da hilft nur noch ein Extremes Verbot und stark steigende TodeszAhlen. Diese sind allerdings ca. 3 wochen verzögert.
  • CalibriLight 30.04.2020 18:55
    Highlight Highlight Die bisherigen Massnahmen waren dazu gedacht, die Intensivstationen nicht zu überlasten. Das hat prima geklappt.
    Wir wussten alle, dass das Virus nicht einfach verschwindet und dass wir damit werden leben müssen.
    Jetzt kommt die Realität der nächsten Monate oder Jahre.
    Die zynische Normalität wird sein, dass wir infizierte Kinder und infizierte alte Menschen als Kollateralschäden in Kauf nehmen werden.
    • Hoci 30.04.2020 21:15
      Highlight Highlight Es geht immer noch darum. Wir haben absolut gar nichts hinter uns.
      Die Zahl der Infizierten ist bliss um MOMENT niedrig.
      Wenn sich die Leute nicht ans Dustancing halten, und da Masken nicht obligatorisch dind, wird es zu einer massiven zweiten Welle kommen.
      Ausser das Virus mutiert und wird weniger gefährlich, man kann es besser bekömofen oder impfen.
    • CalibriLight 30.04.2020 21:50
      Highlight Highlight Ich hoffe, dass sich ein genug grosser Prozentsatz der Bevölkerung einigermassen an die Empfehlungen hält, damit die Egoisten mitgetragen werden können.
      Dann würde es irgendwie funktionieren.
    • Martin Sichler 01.05.2020 07:12
      Highlight Highlight Wir können nicht eineinhalb Jahre lockdown machen. Dann ist kein Geld zum verteilen mehr übrig. Dann hat man soviel Arbeitslose das es schlicht nicht mehr geht. Wenn man die Statistik anschaut sind die Kinder nicht betroffen. Es gibt nirgens auf der Welt eine übersterblichkeit bri den Kindern. Ich habe selber 3 (alle unter 10) und befürworte dass sie wieder zur Schule in den Kindergarten und zur Krippe gehen. Bei uns gibts Halbklassen was ich übertrieben finde
  • karl_e 30.04.2020 18:43
    Highlight Highlight Wenn ich das richtig verstehe, werden wir bei der zweiten Welle zwangsläufig das schwedische Modell anwenden, ob wir das wollen oder nicht.
    • Flavio O. 30.04.2020 19:45
      Highlight Highlight Ja, wir wollen es!

      Der schwedische Gesundheitsbeauftragte, Tegnell heisst er m.E., hat höhere Weihen verdient!
    • Snowy 01.05.2020 02:35
      Highlight Highlight Das schwedische Modell haben wir ab dem 11. Mai - einfach, dass unsere Wirtschaft durch den restriktiveren Lockdown noch mehr gelitten haben wird als die schwedische.
    • Hoci 02.05.2020 10:12
      Highlight Highlight Flavi nicht wir du und eine Minderheit. Du sprichst definitiv nicht für alle.
  • sowhat 30.04.2020 18:42
    Highlight Highlight Mich beunruhigt an der jetzigen Situation am Meisten, dass die Kantone verantwortlich sind.
    Bis auf ein paar Ausnahmen, wissen wir, dass sie es nicht können.
    Aber wenn 2 von 7 im Entscheidungsgremium nicht mehr mithalten, können die anderen nur noch Schadensbegrenzung machen. Und das hiess wohl in diesem Fall, zwar sagen was zu tun ist, aber die Kantone die Entscheidungen und die Umsetzung selbst treffen lassen.

    OMG, die Schutzausrüstungs-reservehaltung lasst grüssen 🤦‍♀️🤦‍♂️
    • Hoci 02.05.2020 10:16
      Highlight Highlight Ich finde es gut. Einige Kantone hat es hörter getroffen, die mpssen hörtere Massnahmen ergreifen. Die Thurgauer (nicht alle natürlich) denken tendenziell immer noch es ist eine schwache Grippe, da sie kaum Tote haben. Sie wollen sich nicht mehr eingrenzen. Ist bei den wenigen infizierten auch weniger nötig.
      Pech hat, wer in einem Kanton wohnt mit extrem wirtschaftsfreundlichen entscheidenden Politikern oder schlicht inkomöetenten. Sollen sie sie eben abwählen nächstes Mal und im Moment den Kanton wechseln. Gibt auch solche Dörfer. Mit Mundschutz wird man fast nicht bedient und angestarrt.
  • Henzo 30.04.2020 18:38
    Highlight Highlight Also bei mir im Betrieb gibt es ab übernächste Woche kein Home Office mehr. Mou mou, guet... :-/
    • Flavio O. 30.04.2020 19:48
      Highlight Highlight Frage: Bist du Ü80 und schwer vorerkrankt?

      Wenn ja: Bleib bitte zu Hause.

      Wenn nein: What's your problem?
    • kettcar #lina4weindoch 30.04.2020 20:15
      Highlight Highlight Bei uns verlängert bis mindestens Ende Mai.
    • PostFinance-Arena 30.04.2020 21:16
      Highlight Highlight Flavio O: Genau. Wunderbare Anleitung wie man in die 2. Welle rast. Danke, tolle Idee...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Michael Scott 30.04.2020 18:28
    Highlight Highlight Irgendwie habe ich das Gefühl, dass wenn man genau das Gegenteil macht von dem was das BAG empfiehlt, die Ansteckungsgefahr am niedrigsten ist.
    • Asmodeus 30.04.2020 19:02
      Highlight Highlight Naja. Das BAG empfiehlt zum Beispiel keine Bleiche zu trinken

      Ich denke wenn man genug trinkt steckt man sich nicht mit Corona an (hat nur ein wenig Tod zur Nebenwirkung"
    • Satan 30.04.2020 19:36
      Highlight Highlight @Asmodeus. You made my day😂
    • Michael Scott 30.04.2020 20:15
      Highlight Highlight @Asmodeus Hast du mir die Quelle dazu? Wo dies das BAG nicht empfiehlt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tobi1972 30.04.2020 18:23
    Highlight Highlight Wiederspruch 1: Im Restaurant dürfen 4 Personen Stundenlang auch näher als 2m am gleichen Tisch sitzen. An der frischen Luft mit dem eigenen Bier, müssen sie dann aber 2m Abstand halten.
    Wiederspruch 2: Im ÖV gibt es nur eine Empfehlung zu Stosszeiten
    Masken zu trafen. Wieso sollte man zum Schutze der ignoranten welche keine tragen werde eine Maske tragen? Sich selbst schützt man ja nicht.
    Wiederspruch 3: Kinder tragen das Virus nicht. Grosseltern dürfen aber kleine Kinder trotzdem nicht hüten. http://
    • Hoci 02.05.2020 10:22
      Highlight Highlight Astrogator die Schweizer sind die einzigen die offiziell gegen Maskenpflicht ist, wieso wurde diskutiert.
      Fakt ist Masken schützen ffp3 ganz, mundschutz vir allem und sehr stark andere aber auch selber.
      Es sollte also mundschutz aus Rpcksicht zu anderen getragen werden, wie das so in der ganzen Welt von allen bzw. Meisten Experten empfohlen wird.
      Den richtigen Umgang muss man eben erklären, vor allem die Entsorgung.
      Und man muss weiter Hönde waschen Distanz halten, denn es ist eine ZUSATZ massnahme.
  • bonpris 30.04.2020 18:20
    Highlight Highlight Die Lockerungen kommen nicht zu früh und auch nicht zu schnell. Gemäss der Strategie des Bundesrates soll lediglich die Überlastung des Gesundheitssystems (GS) verhindert werden. Das GS war nie überlastet - auch nicht vor dem Lockdown. Im Gegenteil, wegen der Massnahmen ist das GS stark unterlastet, viele im GS sind zur Zeit auf Kurzarbeit!

    Das Social Tracing kann nicht klappen. Weil die allermeisten (>85%) Covid19-Fälle unentdeckt bleiben mangels Symptome. Und: Die Aussicht auf Zwangsquarantäne für sich und sein Umfeld schmälert die Bereitschaft, sich untersuchen, bzw. testen zu lassen.
    • Garp 30.04.2020 19:16
      Highlight Highlight Also du selber bist nicht bereit in Quarantäne zu gehen? Hab ich Dich richtig verstanden?
    • medmi 30.04.2020 19:24
      Highlight Highlight Und warum kontrollieren Südkorea und Taiwan die Epidemie mit Contact Tracing?
      Diese 85% sind falsch. Es sind <5% die komplett asymptomatisch bleiben. Die anderen sind präsymptomatisch oder mild.
    • Martin Sichler 01.05.2020 07:21
      Highlight Highlight Gestern im Einstein und kahm ein interessante Möglichkeit das frühzeitig zu tracen. Im Abwasser kann man das Virus nachweisen. Das heisst man in einem sehr frühen Zeitraum ca 10 Tage vor der medizin den Anstieg beachten. Das soll jetzt gemacht werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mimo Staza 30.04.2020 18:16
    Highlight Highlight Das mit den Social Tracing auf Kantonsebene kann ich nur bedingt nachvollziehen.

    Es erstaunt mich echt, dass wir bis jetzt (offenbar) mit den Strukturen und Ressourcen für Social Tracing noch nicht überall bereit sind. Da hatten wir nun doch ein paar Wochen Zeit für.

    Ansonsten bin ich verhalten optimistisch, ist durchaus möglich, dass wir das schaffen.
    Aber stimme zu, dass die Kommuniation des BR bezüglich der Eigenverantwortung und der Tragweite dieser schnelleren Öffnung noch nicht durchgehend vollzogen wurde. Ich habe das Gefühl, die Message ist noch nicht überall angekommen.
  • Posersalami 30.04.2020 18:15
    Highlight Highlight Was haben die Kantone die letzten 6 Wochen eigentlich gemacht? Wieso wurden da nicht ein paar 100 Leute eingearbeitet im Tracing?!!? War denen nicht klar, das wir die brauchen? Der Gipfel ist dann natürlich Zürich mit dem Outsourcing! Sollen das Inder machen?

    Ich frage mich schon..
    • Asmodeus 30.04.2020 19:04
      Highlight Highlight NSA. Die machen es schon ;-)
    • Martin Sichler 01.05.2020 07:23
      Highlight Highlight Müssen die Leute beim Staat angestellt sein um den Job zu erledigen?
  • buddelflink 30.04.2020 18:12
    Highlight Highlight @elco, nur kann man die schwedische Gesellschaft nicht auf die ganze Welt übertragen. Ich sage nur, wären wir bereit, die Steuerklärungen aller Bürger öffentlich verfügbar zu haben?

    In Schweden herrscht ein ganz anderes Vertrauen dem Staat gegenüber. Und die Bereitschaft, sich an Regeln zu halten. (Ja, ich mag Pauschalisierungen auch nicht.)
  • Antichrist 30.04.2020 18:11
    Highlight Highlight Einen zweiten Lockdown braucht es gar nicht. Die Risikogruppen wissen nun, wie sie sich schützen müssen. Tun sie es nicht, ist es wie beim Rauchen, Selbstverantwortung. Angst haben müssen eigentlich nur noch ältere Menschen im Altersheim oder durch die Spitex betreute. Bei diesen potentiell ansteckenden Personen müssten regelmässige Tests durchgeführt werden. Wie der Aidstest im Rotlichgewerbe.
    • buddelflink 30.04.2020 20:04
      Highlight Highlight @Antichrist, Entschuldigung, aber wir sind alle „Risikogruppe“. Die Einschränkungen gelten zum Schutz aller.
      Sicher, das Risiko, an Covid19 zu sterben ist für ältere Menschen deutlich höher. Der Punkt ist aber, dass junge Menschen genauso häufig schwer erkranken und (intensiv-)medizinischer Behandlung bedürfen, oft wochenlang. Das ist der springende Punkt, ist keine Kapazität vorhanden, ist die Sterblichkeit für alle leider sehr hoch.
    • Snowy 01.05.2020 02:44
      Highlight Highlight @ buddlefink

      „ Der Punkt ist aber, dass junge Menschen genauso häufig schwer erkranken und (intensiv-)medizinischer Behandlung bedürfen, oft wochenlang!“

      Quelle?
      Sämtliche mir bekannten Studien sagen genau das Gegenteil!
    • buddelflink 01.05.2020 08:17
      Highlight Highlight @Snowy, hier mal eine Quelle zu NY:

      https://www.businessinsider.com/new-york-city-coronavirus-cases-deaths-hospitalizations-by-age-chart-2020-3

      Es gab über 14k Hospitalisierungen von 18-64 Jährigen, und etwa 13k ab 65J.

    Weitere Antworten anzeigen
  • Terraner 30.04.2020 18:09
    Highlight Highlight Wie sagt man so schön. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Ich hoffe wirklich die Kantone können das alles bewältigen, was sie nun wieder an Aufgaben vom Bund delegiert bekommen haben. Wenn ich höre, wie wenig Kontaktracer bei den Kantonen arbeiten, stehen mir etwas die Haare zu Berge. Wieso muss man sich den erst jetzt überlegen eine externe Firma zu beauftragen? Die Kantone hatten jetzt fast 2 Monate zeit dies alles vorzubereiten damit nach dem Lockdown ein besseres Tracing möglich ist. USA rechnet z.B. mit 30 Tracer pro 100›000 Einwohner. UK will 18›000 Tracer einsetzen. Und Schweiz?
    • Sälüzäme 30.04.2020 20:55
      Highlight Highlight In einem Punkt hast du unrecht, der Bund hat nicht delegiert, die Kantone wollten nicht abgeben. Das macht es noch schlimmer als von dir befürchtet. Dank einigen Besserwisser in den Kantonsregierungen haben wir am Anfang wertvolle Zeit verloren, jetzt wird es umgekehrt sein, da ein paar Kantone nicht mal die notwendigen Daten beschaffen und aufarbeiten können. Z. T. haben sie die Ressourcen nicht oder es verpennt, diese aufzubauen. Siehe das Theater um die Maturaprüfungen, und die sind wirklich nicht Lebenswichtig. Mir schwant Übles.
  • Papa la Papp 30.04.2020 18:07
    Highlight Highlight Mit dem Geld - 1.8 Mia - welches für die Fluggesellschaften verpülvert wird könnte man 18’000 KMU’s mit 100’000 Chf unterstützen. Das würde Zeit und Ruhe bringen.
    Aber nein, unsere super Wirtschaftslobby drückt lieber auf’s Gaspedal - damit es dann auch so richtig kracht, wenn das Ding an die Wand fährt.
    Tragen die Damen und Herren dann auch die Verantwortung? Garantiert nicht, wie immer.
    • Beasty 30.04.2020 19:32
      Highlight Highlight Schon vergessen, dass KMU‘s mit 40 Milliarden unterstützt wurden?
    • Papa la Papp 30.04.2020 20:08
      Highlight Highlight Was sind 40 Mia wenn Null Einnahmen da sind?
      Und: was heisst unterstützt? Das sind Kredite rückzahlbar.
      Das ist bestenfalls Sicherung der Liquidität- mehr nicht - mein Freund.
    • Downunder 30.04.2020 20:34
      Highlight Highlight @ Beasty: Papa la Papp meint ZUSÄTZLICH zu den 40 Mia. CHF könnte man die 1.8 Mia. CHF in die KMU's investieren und stattdessen den Lockdown light (mehr ist es in der Schweiz nicht) nicht so überstürzt zu lockern.
      Wo er Recht hat hat er Recht.
  • Scaros_2 30.04.2020 18:02
    Highlight Highlight Natürlich ist er machbar

    Aber hey liebe Medien. Fahrt eure Geschütze mal runter. So langsam nerven mich solche "Hauptartikel". Sie sind lauter sugestiv-fragen und "könnte, wenn, dann, glaube".

    • Turicum04 30.04.2020 20:01
      Highlight Highlight 2003 hat es noch kein Watson gegeben. Damals hat man das Sars-1 einfach ausgestanden.
    • Meyer Andrej 30.04.2020 23:11
      Highlight Highlight Glaubst du das Vieus ist repeäsentativ belegbar mittels den Zahlen des BAG, wieviel werden getestet, Risikogruppen, diejenigen die nicht in diese Kategorie gehören, oder kein Symptome aufweisen, werden nicht getestet, jeder ist aber hochinfektiös.
    • Michael Heldner 01.05.2020 01:59
      Highlight Highlight darauf beruht doch schon von Anfang an jegliche Diskussion über Corona. selbst die Zahlen welche dazu führten das man ein Kollaps des Gesundheitsystem befürchtete, waren Hochrechnungen auf dem Faktor könnte vielleicht im schlimmsten Fall
    Weitere Antworten anzeigen
  • Toerpe Zwerg 30.04.2020 17:54
    Highlight Highlight Wir alle, aber speziell die Entscheidungsträger im Gesundheitswesen, sind nun auf dem Prüfstand. Bleiben wir diszipliniert, werden die Kapazitäten im Gesundheitswesen geschaffen, kann die unvermeidliche "zweite Welle" gut bewältigt werden.

    Wir können "nicht sterben" nicht dauerhaft über "leben" stellen. Eine etwas höhere Sterblichkeit muss akzeptiert werden und sie ist keine Katastrophe.
    • Amaryllis 30.04.2020 20:30
      Highlight Highlight Für die Gesellschaft vielleicht nicht, für mich als Hochrisikopatientin und mein Umfeld schon eher. Übrigens gehöre ich nicht unbedingt zu denjenigen, die sowieso kurz vor dem Ableben stehen und deswegen als Kollateralschäden hingenommen werden
    • Toerpe Zwerg 30.04.2020 21:55
      Highlight Highlight Kollateralschaden wovon?
    • Derdada 01.05.2020 12:27
      Highlight Highlight Leben ist nicht Risikolos. Wenn ich auf die Strasse gehe, könnte von einem Auto überfahren werden. Wenn ich skifahre oder Wandern gehe, dann gehe ich auch ein bestimmtes Risiko ein. Das gehört nun mal zur Realität. Wenn man lebt, riskiert man.
      Man soll, und das ist klar, keine unnötigen Risiken eingehen und genau wie beim Wandern vorsichtig sein.
      Jedoch sterben in den Bergen, trotz Vorsicht, immer wieder Menschen. Und das ist traurig, aber es ist die Realität.
      In normalen Zeiten verzichtet fast keiner darauf, in die Berge zu gehen. Weil er "leben" dem "überleben" überstellt.
      Was gut ist!
  • champedissle 30.04.2020 17:53
    Highlight Highlight Das fehlt mir ein wenig bei der Kommunikation bei den Medienkonferenzen. Man muss den Leuten klar machen, dass es keine zweiten Downlock geben wird. Das nächste Mal muss die Bevölkerung durch, koste es was es wolle, die Betriebe aber bleiben offen. Ein 2. Lockdown wäre der Untergang der Schweizer/europäischen Wirtschaft. Jeder und Jede hat es in der Hand durch Eigenveranwortung und Vernunft ein Hochschnellen der Fallzahlen zu verhindern.
    • Henzo 30.04.2020 18:40
      Highlight Highlight Eben nicht.
    • 155West 30.04.2020 18:58
      Highlight Highlight "Das nächste Mal muss die Bevölkerung durch, koste es was es wolle"

      Ohne Lockdown hätten wir dann einfach innert Kürze Fallzahlen im sechsstelligen Bereich. Was denkst Du, was in der Schweiz und Europa gesellschaftlich los wäre, wenn Spitäler von Patienten überrannt werden und im Gesundheitswesen das Personal 70-Stunden-Wochen schiebt und trotzdem den Patienten beim Sterben zusehen muss? Während der Rest der Bevölkerung so tut, als wäre alles in bester Ordnung?

      Ich glaube da hätten wir dann bald die Wahl zwischen dem Untergang der Wirtschaft oder der modernen, zivilisierten Gesellschaft...
  • TheTree 30.04.2020 17:53
    Highlight Highlight Ich bin der festen Überzeugung, dass all diese Regeln einfach nicht eingehalten werden. Die Menschen hatten Angst, jetzt wurde kommuniziert wir können wieder öffnen, die wenigsten werden sich noch rigoros daran halten.

    An meinem Arbeitsplatz (wir haben viel Kundenkontakt) ist die 2-Meter-Regel unter den Mitarbeitern zudem nicht einhaltbar, mein Arbeitgeber hat nun ein vorgeschriebenes Plakat aufgehängt - "falls jemand vom BAG vorbeikommt". Ändern tut sich NICHTS, war die letzten Wochen ja gleich.

    Wir werden im Nu eine zweite Welle haben
    • sowhat 30.04.2020 22:47
      Highlight Highlight Manche Arbeitgeber verletzen bewusst ihre Fürsorgepflicht. Ist gesetzeswidrig!
    • Spooky 01.05.2020 05:50
      Highlight Highlight "Wir werden im Nu eine zweite Welle haben"

      Ja, Herr Prophet!
  • elco 30.04.2020 17:51
    Highlight Highlight 4/4 Anders gesagt: wir sind auf dem richtigen Weg.
  • Noblesse 30.04.2020 17:51
    Highlight Highlight Thiriet ein guter Mann. DANKE! Kleinkinder auf Omas Schoss? Das sollte jetzt überprüft werden...
    • Bravo 30.04.2020 18:00
      Highlight Highlight Wir haben es schon x mal gesagt, aber was wir aus dem BAG zu Kindern und Masken hören, geht einfach auf keine Kuhhaut.
  • elco 30.04.2020 17:50
    Highlight Highlight 3/3

    «In diesem Sinn hat Schweden die öffentliche Politik durch eine Partnerschaft mit der Bevölkerung umgesetzt», sagte Ryan. «Ich denke, wenn wir eine neue Normalität erreichen, ist Schweden ein Vorbild. Wie man zu einer Gesellschaft ohne Lockdown zurückkehrt.»

    Im Kampf gegen das Coronavirus setzte Schweden von Anfang an auf die Vernunft der Bürger. Einen Lockdown gibt es nicht, Kontaktbeschränkungen kaum. Mit diesem Sonderweg soll die Wirtschaft geschützt werden.
    • bonpris 30.04.2020 18:27
      Highlight Highlight Mit der Wirtschaft wird das Wohl der Menschen geschützt. Das kann man nicht genug betonen.

      Ohne Wirtschaft keine Arbeit. Ohne Arbeit kein Geld. Ohne Geld kein Leben. Das stimmt zu 100 %
      (Sozialhilfe kommt auch von der Arbeit, halt der anderen, und damit von der Wirtschaft, Schlaumeier!)

      Dass ich einer SARS-CoV-2-Infektion sterben werde stimmt zu 0.1 %

      Der Lockdown ist so gesehen 1000-fach lebensbedrohlicher als das Virus.
    • blueberry muffin 30.04.2020 18:36
      Highlight Highlight Das ist wahr, haben auch schon mehr Tote als wir bei 3 Millionen weniger Bevölkerung. Good job. Omi für Cash opfern.
  • elco 30.04.2020 17:49
    Highlight Highlight 2/2 Anstelle eines Lockdowns habe Schweden einen anderen Weg eingeschlagen. «Eine sehr starke öffentliche Politik zum Social Distancing und zum Schutz von Leuten in Einrichtungen zur Langzeitpflege verfolgt».

    Der WHO-Exekutivdirektor betonte: «Anders als andere stützte sich Schweden sehr stark auf seine Beziehung mit seinen Bürgern.» Schweden habe seinen Bürgern zugetraut, dass sie bereit seien, sich selber zu regulieren und Social Distancing einzuhalten.
    • Varanasi 30.04.2020 18:06
      Highlight Highlight Und genau deswegen schütten sie jetzt Hühnerkacki in die Parks, damit sich die Jugend dort nicht hinsetzen kann.
      Hat ja toll funktioniert.
    • mrmikech 30.04.2020 18:34
      Highlight Highlight Wir sind aber nicht Schweden. Wir sind ein kleines Land mit viele Einwohner, die oft dicht auf einander wohnen, und sich sehnen nach Party, shoppen, Ferien, usw.

      Und, auch Schweden muss immer mehr zwang einsetzen um die Verbreitung ein zu dämmen. Vielleicht sind die Schweden also genau so wie wir?
  • elco 30.04.2020 17:48
    Highlight Highlight 1/2 Der Exekutivdirektor der WHO, Mike Ryan, hat Schweden im Kampf gegen das Coronavirus als «Vorbild» bezeichnet. «Es gibt möglicherweise Lehren von unseren Kollegen in Schweden zu ziehen», sagte Ryan gestern an einer Medienkonferenz in Genf. Der Ire koordiniert bei der Uno-Organisation den weltweiten Kampf gegen das Virus.

    «Ich denke, es gibt die Wahrnehmung, Schweden habe keine Kontrollmassnahmen eingesetzt und habe es der Krankheit erlaubt, sich zu verbreiten.» Ryan glaubt aber: «Nichts ist aber weiter entfernt von der Wahrheit als eine solche Wahrnehmung.»
    • Bravo 30.04.2020 18:04
      Highlight Highlight Die WHO? Echt jetzt? Die hats in meinen Augen komplett verbockt mit diesem Virus.
  • baBIELon 30.04.2020 17:46
    Highlight Highlight Also dieses Interview beunruhigt mich nun doch... Es scheint wirklich absolut niemand einen Plan zu haben was uns erwartet und man "hofft" nun einfach das alles Gut geht und die Leute sich schon an die Hygiene-Vorschriften halten... Meine Güte.. Sehe nur ich schwarz?
    • Team Insomnia 30.04.2020 18:00
      Highlight Highlight Nein, nicht nur sie. Ich hab schon Ende Januar/Anfang Februar geschrieben „der Hammer kommt noch“. Was wurde ich dafür geblitzt und verspottet, auch unter Freunden und Bekannten😃.

      Janu, es ist wie es ist, ich hab auch das Gefühl das einfach nur gehofft wird, aber hoffen kann man bekanntlich in der Kirche....
    • Töfflifahrer 30.04.2020 18:05
      Highlight Highlight Das stimmt auch, denn alle Entscheidungen werden auf dem jeweils aktuellen Wissensstand getroffen. Dabei weiss man aber auch, dass wir über das Virus noch längst nicht genug wissen.
      Also hofft man schlichtweg, dass die Annahmen die man trifft auch zutreffen. Daher ist es wichtig, dass Firmen, aber auch Personen die Abstands- und Hygieneregeln einhält.
      Die Möglichkeit, dass uns das alles doch noch um die Ohren fliegt ist immer noch gegeben.
    • Mimo Staza 30.04.2020 18:21
      Highlight Highlight Nein, nicht unbedingt. Das Problem ist, dass auch keiner einen Plan hat, wie das mit der Wirtschaft weitergehen soll. Wir können uns temporär verkriechen (und das mussten wir auch, keine Frage). Aber irgendwann müssen wir auch wieder aus den Löchern. Aber nicht unbedingt wegen uns und den Managern.
      Schrumpfende Wirtschaft heisst bei uns in der Schweiz ein paar mehr Arbeitslose und weniger Geld am Ende des Monats, ok. Aber es sterben auch Menschen, nur nicht bei uns sondern in der Lieferkette unserer Wirtschaft.
      Die Frage ist also welche Kombination von Schwarz ist dünkler (weiss ist keine).
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  • HugiHans 30.04.2020 17:44
    Highlight Highlight Eine grossangelegte Feldstudie mit offenem Ausgang. Über das Richtig oder Falsch wird sich erst in zwei Jahren urteilen lassen. Hoffen wir das Beste!
    • Frogface 30.04.2020 18:47
      Highlight Highlight Genau
    • Pipikaka Man 30.04.2020 18:47
      Highlight Highlight Das ist eigentlich keine Feldstudie. Früher bei noch schlimmeren Pandemien hatte man nicht die Gesunde Bevölkerung unter Hausarrest gestellt (meine Italien, Spanien, Frankreich usw), sondern nur die Risikogruppen unter Quarantäne gestellt. Das harte Restriktionen sogar gegen Gesunde jetzt als der Normalfall gesehen werden, zeigt das Menschen schnell bereit sind ihre Freiheiten für angebliche Sicherheit einzutauschen.
    • Varanasi 30.04.2020 19:31
      Highlight Highlight @Fred Blu
      Welche Pandamien meinst du?
      Ich kann mich an keine erinnern und bin doch schon etwas älter.
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  • Garp 30.04.2020 17:37
    Highlight Highlight Wenn die Kantone nicht bereit sind für social tracing, ja dann läuft es schnell wieder aus dem Ruder. Sie hatten eigentlich genug Zeit inzwischen und hätten es nie ganz aufgeben müssen.

    Vom Bundesrat wurde auch zu wenig deutlich darauf gedrängt und aufgezeigt, dass das auch ein wichtiges Ziel ist.

    Wie wichtig es ist , dass jeder sich an die Abstands- und Hygiene Regeln hält, wurde gestern auch nicht deutlich.



    • sowhat 30.04.2020 18:35
      Highlight Highlight Doch Garp, das war deutlich. Mehr als sagen kann man es nun wirklich nicht.
    • bonpris 30.04.2020 18:36
      Highlight Highlight Wie wichtig es ist , dass jeder sich an die Abstands- und Hygiene Regeln hält, das ist nicht erwiesen. Darüber gibt es keine bewiesene Erkenntnis.

      Ich vermute, dass die üblichen Gepflogenheiten bezüglich der Körperhygiene und der Körpernähe schon vor den Epiedemiemassnahmen die Ausbreitung des Virus effektiv bremsten. Durch die Pandemiemassnahmen wurde das Virus nicht wesentlich mehr ausgebremst.

      Darum scheinen mMn die Pandemiemassnahmen nirgendwo wirklich zu greifen, wie Isaak Ben-Israel in seiner Studie dazu kürzlich nachwies.



    • Garp 30.04.2020 18:42
      Highlight Highlight Für mich kam das zu wenig dezidiert. Es wurde erwähnt ja. Die Bevölkerung hat es nun in der Hand. Ich weiss. Manchmal muss man einfacher und klarer sprechen, damit es bei allen ankommt.
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