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Hat doch glatt den Weltstar Madonna überflügelt: Luca Hänni am ESC-Final 2019. Bild: EPA/EPA

Luca Top, Madonna Flop – diese ESC-Momente musst du gesehen haben

Luca Hänni tanzt sich in Tel Aviv auf den 4. Rang, Holland gewinnt. Den schlechtesten Act des Abends liefert die Popqueen Madonna. Die besten (und schlechtesten) Momente des ESC-Finals im Überblick.



So, es ist ausgestanden! Luca Hänni hat nach gefühlten 200 Jahren die Schweiz beim Eurovision Song Contest nicht nur ins Finale, sondern auf einen anständigen 4. Platz gesungen. Danke, Luca! Der grosse Favorit Duncan Laurence hat mit seinem Song «Arcade» den Siegertitel in die Niederlanden geholt.

Ein Überblick über die Highlights der Show am Samstagabend in Tel Aviv:

Die Platzierungen der ESC-Finalisten

  1. Niederlande: Duncan Laurence, «Arcade»
  2. Italien: Mahmood, «Soldi»
  3. Russland: Sergey Lazarev, «Scream»
  4. Schweiz: Luca Hänni, «She Got Me»
  5. Norwegen: KEiiNO, «Spirit In The Sky»
  6. Schweden: John Lundvik, «Too Late For Love»
  7. Aserbaidschan: Chingiz, «Truth»
  8. Nordmazedonien: Tamara Todevska, «Proud»
  9. Australien: Kate Miller-Heidke, «Zero Gravity»
  10. Island: Hatari, «Hatrið mun sigra»
  11. Tschechische Republik: Lake Malawi, «Friend Of A Friend»
  12. Dänemark: Leonora, «Love Is Forever»
  13. Slowenien: Zala Kralj & Gašper Šantl, «Sebi»
  14. Frankreich: Bilal Hassani, «Roi»
  15. Zypern: Tamta, «Replay»
  16. Malta: Michela, «Chameleon»
  17. Serbien: Nevena Božović, «Kruna»
  18. Albanien: Jonida Maliqi, «Ktheju tokës»
  19. Estland: Victor Crone, «Storm»
  20. San Marino: Serhat, «Say Na Na Na»
  21. Griechenland: Katerine Duska, «Better Love»
  22. Spanien: Miki, «La venda»
  23. Israel: Kobi Marimi , «Home»
  24. Deutschland: S!sters, «Sister»
  25. Weissrussland: Zena, «Like It»
  26. Grossbritannien: Michael Rice, «Bigger Than Us»

Und so freut sich der Sieger:

Duncan Laurence of the Netherlands celebrates after winning the 2019 Eurovision Song Contest grand final in Tel Aviv, Israel, Saturday, May 18, 2019. (AP Photo/Sebastian Scheiner)

Duncan Laurence aus den Niederlanden am Samstagabend in Tel Aviv. Bild: AP/AP

Alle lieben Luca!

Luca Hänni überzeugte nicht nur die Jury, auch das Publikum liebt unseren Berner. Nach seinem Auftritt brodelte nicht nur der Saal, auch die Telefonleitungen für den Schweizer liefen heiss. Beim Publikumsvoting holte er sich 212 Punkte.

Viel Unterstützung dürfte Hänni von deutschen Fans bekommen haben, gewann er 2012 doch die Castingshow «Deutschland sucht den Superstar».

Hier die ESC-Performance von Luca Hänni:

abspielen

Video: YouTube/Eurovision Song Contest

Am ESC besser als an der Hockey-WM

Wer nach der Niederlage der Schweizer an der Hockey-WM gegen die Schweden genervt den Fernsehsender wechselte, durfte sich freuen. Luca Hänni stahl den Schweden die Show und tänzelte lockerflockig an ihnen vorbei auf Rang 4. Schweden landete (nur) auf dem 6. Platz.

Und wenn wir schon beim Vergleich mit der Hockey-WM sind: Deutschland kassierte am Samstag gleich zweimal eine Schlappe. Mit dem drittletzten Rang am ESC-Final und mit der 8:1 Pleite gegen Hockey-Schwergewicht Kanada.

Da müssen sich die Deutschen die Realität halt etwas zurechtrücken...

Der schlechteste Act des Abends: Madonna

«Madonna zero Points!», hätte es wohl geheissen, wenn der Superstar sich mit den ESC-Finalisten hätte messen müssen. Glück für die Popqueen, dass sie sich der harten Jury nicht stellen musste. Die Kritiken unserer zwei obersten ESC-Abgeordneten Simone Meier und Anna Rothenfluh waren allerdings umso niederschmetternder.

«Grosse Göttin, Madonna singt, als wäre sie eine Ruine ihrer selbst», kommentierte Meier. Und Rothenfluh, die sich selbst als grosse Gegnerin von Autotune bezeichnet: «Und auf einmal lernt man den Vorteil von Autotune kennen.» Autsch.

epa07583072 A handout photo made available by the Israeli Broadcasting Union shows American singer Madonna (C) performing at the Grand Final of the 64th annual Eurovision Song Contest (ESC) at the Expo Tel Aviv in Tel Aviv, Israel, 18 May 2019.  EPA/ORIT PNINI / ISRAELI BROADCASTING UNION / HANDOUT Orit Pnini for Israeli Broadcasting Union “KAN” /Handout HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Bild: EPA/ISRAELI BROADCASTING UNION

Der Aufrtitt von Madonna war sonderbar. Im Hintergrund spielte Glockengeläut, sie selbst präsentierte sich in Mönchsgewand vor einer Kulisse, die aussah wie eine Kathedrale. Obwohl Madonna ihren Welthit «Like a Prayer» bereits ein halbes Leben lang performt, kommen nur schiefe Töne aus der Popqueen heraus. Ein watson-User kommentierte: «Weniger Botox, mehr üben!»

Conchita Wurst als optischer und musikalischer Höhepunkt

Nach vielen Hochs und vielen Tiefs der mehrstündigen ESC-Finalshow in Tel Aviv, tat es gut, einem zuverlässigen Profi auf der Bühne zuschauen zu können: Kurz nach 23Uhr trat Conchita Wurst auf und sie war – wir haben nichts anderes erwartet – wunderbar.

epa07582897 Winner of the 2014 Eurovision Song Contest, Conchita from Austria performs during the Grand Final of the 64th annual Eurovision Song Contest (ESC) at the Expo Tel Aviv, in Tel Aviv, Israel, 18 May 2019.  EPA/ABIR SULTAN

Conchita in ihrer vollen Pracht. Bild: EPA/EPA

Die Gewinner des ESC-Finals 2014 in Kopenhagen überzeugte musikalisch wie auch optisch. In einem engen Netzteil mit Federboa an Armen und Latexhut, performte sie den Song «Heroes» von Måns Zelmerlöw, ESC-Sieger 2015 in Wien.

Und falls du noch nicht genug hast: Hier geht es zum ESC-Liveticker

(sar)

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