Schweiz
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Das Plakat des Anstosses wurde inzwischen abgehängt.

«Juden zum Duschen»: Die Posse um das Aroser-Hotel geht um die Welt 😬

Von Breitbart bis Guardian: Medien rund um den Globus berichten über den Shit-storm, den eine Bündner Hotel-Besitzerin mit ihrem Plakat ausgelöst hat. 



Selten hat ein Ereignis in der Schweiz weltweit derart hohe Wellen geschlagen wie die Geschichte um das Aroser Hotel, welches die jüdischen Gäste zum Duschen aufforderte – und einen gewaltigen Shitstorm auslöste. 

Sogar die stellvertretende Aussenministerin Israels äusserte sich mit scharfen Worten dazu. Das Plakat sei ein «antisemitischer Akt übelster Art», sagte Tzipi Hotovely. 

Die Geschichte macht inzwischen Schlagzeilen rund um den Globus: 

Breitbart

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Guardian

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News.com.au

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Welt.de

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Das Ereignis sorgt auch in den Leser-Kommentarspalten für Diskussionen. 

«Hoffentlich kann ein Krieg zwischen Israel und der Schweiz noch abgewendet werden», schreibt ein User auf welt.de. 

«Da wird wohl etwas sehr hysterisch reagiert und mal wieder unnötig skandalisiert. Die Dame hat ja schon erkannt, daß sie die an sie weitergegebenen Beschwerden besser mit allgemein gehaltener Aufforderung umgesetzt hätte. Beim nächsten Mal ist sie dann geschickter. Daraus Antisemitismus ableiten zu wollen, ist eher lächerlich und schon fast böswillig, wenn man die Ursache des Aushangs kennt.»

Leser-Kommentar welt.de

(amü)

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Video: reuters

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12Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Scott 16.08.2017 13:09
    Highlight Highlight Die Rechten sind gegen Ausländer, das ist Jedem klar. Die Linken aber ganz offensichtlich gegen Juden.

    Wer genau hat da nichts aus der Geschichte gelernt?
  • Nicholas Fliess 16.08.2017 09:02
    Highlight Highlight Das Ganze als Posse abzutun, zeugt von ziemlicher Ignoranz Eurerseits. Man mag die die Reaktion vieler Juden übertrieben finden, aber es gibt dafür gute Gründe. In den Vernichtungslagern wurden die Juden zum Duschen geschickt, es kam aber kein Wasser sondern Zyklon B.
    Und viele der Kommentare bei Euch, und anderen Medien, zeigen deutlich, dass judenfeindliche Ressentiments immer noch sehr verbreitet sind. Schade, ich hätte von Euren Lesern mehr erwartet...
  • Xi Jinping 16.08.2017 08:16
    Highlight Highlight Was dieses Plakat mit Anti-Semitismus zu tun hat ist für mich rätselhaft. Ich rege mich eher darüber auf, dass von Israelischer Seite dies wieder so hochgestachelt wird. Nichts darf über sie gesagt werden.
    Sich nach über 70 Jahren noch in die Opferrolle drängen ist schon arg armselig.
    Wenn es der guten Frau auffällt, dass die jüdischen Bewohner resp. Gäste sich nicht duschen, dann darf dies so auch geschrieben werden. Ich sehe da kein Problem. Wir leben hier und man hat sich an die Regeln zu halten. Wenn wir in Israel in Ferien gehen, müsse wir uns auch an die Regeln halten...
  • Bijouxly 16.08.2017 07:49
    Highlight Highlight Einfach nur lächerlich. Haben die Chinesen je reklamiert, dass es auf der Toilette auf dem Titlis ein Schild hat, Chinesen sollten sitzen zu Pinkeln?
    Die Frau hat sich ungeschickt ausgedrückt. Darin Antisemitismus zu sehen, zeigt nur, dass durch die Sozialen Medien die Leute völlig übersensibilisiert sind. Normale Menschen (egal ob Jude oder nicht!) hätten davon kein Foto gemacht, sondern wären vorbeigegangen und hätten reklamiert. Dann wäre das Missverständnis "Antisemitismus" sehr schnell geklärt worden. So ist es aber einfach nur lächerlich - wer sich unpassend benimmt, wird gemassregelt.
  • N. Y. P. D. 16.08.2017 07:04
    Highlight Highlight Der Shitstorm gestern ging in den Kommentarspalten über die jüdischen Gäste nieder. Nicht über die Dame.

    Der korrekte Titel müsste demnach lauten..

    Sind die Schweizer ein Volk von
    Rassisten ?

    Nein, sind wir natürlich nicht. Es geht einfach nicht an, dass sich Juden (Achtung Antisemitismus !) nicht an Gepflogenheiten halten müssen und wenn jemand mal UNGESCHICKT aufbegehrt, gleich Antisemitismus, Antisemitismus, Antisemitismus geschrien wird.

    Also, alle haben zu Duschen, sonst stinkt es. Auch Juden.
    • Bijouxly 16.08.2017 07:51
      Highlight Highlight Genau! Völlig daneben, danach alle als Antisemiten hinzustellen. Es ist bei jüdischen Gästen aufgefallen und die wurden angesprochen. Etwas unglücklich ausgedrückt, aber sicher nicht böswillig.
    • Nicholas Fliess 16.08.2017 08:30
      Highlight Highlight Nett, wie Sie Ihren versteckten Antisemitismus gleich offen vorführen...
    • Bijouxly 16.08.2017 11:26
      Highlight Highlight Ja und dann sind wir gleich alle antisemitisch... Genau wegen solchen Aussagen wird das ganze stigmatisiert. Wir sind alle gleich und ich kann einem Amerikaner, genauso wie einem Schwarzen, einem Schweden oder auch einem Juden sagen, er solle duschen, wer sich davon angegriffen fühlt, der sieht sich auch nicht als "gleich" und macht die Gleichstellung damit auch unmöglich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jein 16.08.2017 06:22
    Highlight Highlight Interessanterweise reagieren die israelischen Medien sehr viel gemässigter als das Aussenministerium. Dort ist die Geschichte nur eine kleine Randnote neben denen über Charlotteville/Trump die gerade dominieren, und es wird auch eher nuanciert darüber berichtet.

    Die Schweiz hat nicht die beste Beziehung zu Israel (Nazigold), aber um jetzt wegen eines blöden Fehlers einer einzigen Person ein ganzes Land als antisemitisch darzustellen ist schlichtweg inakzeptabel.
    • Saraina 16.08.2017 11:38
      Highlight Highlight Spätestens, wenn Israelis die Kommentare unter den Artikeln lesen wird ihnen klar, dass die Schweiz sehr wohl ein Problem mit Antisemitismus hat...
  • HGS 16.08.2017 05:53
    Highlight Highlight Man mag die Geschichte als Posse abtun - die Reaktion der Hauswartin war ja wohl in der Tat auch eher unbedarft als antisemitisch. Aber was soll man von den vielen bösen Kommentaren in den sog. sozialen Medien halten, die verallgemeinernde Vorurteile über Juden kolportieren, als gäbe es nicht eine böse Geschichte des Antisemitismus, aus der wir etwas hätten lernen können und müssen?

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