Schweiz
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epa08376495 Members of the Vegan in Korea group, dressed as farm animals, hold placards and shout slogans during the 50th anniversary of Earth Day, at Gwanghwamun Square in Seoul, South Korea, 22 April 2020. Earth Day is celebrated every year on 22 April to raise awareness on environmental protection.  EPA/JEON HEON-KYUN

Eine vegane Lebensweise liegt im Trend. Bild: EPA

Beyond Burger und Co. boomen: Doch wie gesund sind die Fleisch-Alternativen?

Beyond Burger, Planted Chicken und Seitan-Bratlinge: Fleischersatzprodukte boomen in der Schweiz. Clevere Unternehmer profitieren von diesem Hype, die Gesundheit nicht unbedingt.



Was entsteht aus:

Richtig, das hier:

FILE - In this June 27, 2019, file photo a meatless burger patty called Beyond Burger made by Beyond Meat is displayed at a grocery store in Richmond, Va. Beyond Meat reports financial earns Monday, Oct. 28. (AP Photo/Steve Helber, File)

Bild: AP

Ein Rindsburger. Oder zumindest ein Rindsburger-Replikat, der möglichst nah an einen echten Rindsburger herankommen soll. Sowohl optisch als auch geschmacklich. Einfach ohne totes Tier.

Der Beyond Burger des kalifornischen Start-Ups «Beyond Meat» ist vielleicht das beste Beispiel für den Boom an Fleisch-Alternativen, den die Schweiz zurzeit erlebt. Obwohl sich hierzulande nur fünf Prozent der Bevölkerung vegetarisch oder vegan ernähren, ist der Erbsenprotein-Burger in aller Munde. Kein Fleisch essen ist cool, trotz heftiger, subventionierter Gegenwehr der Fleisch-Lobby.

Ein Blick in die Regale der Detailhändler bestätigt dies: Bei Coop gibt es mittlerweile über 1000 vegane Produkte. 45 davon sind Fleisch- und Fisch-Alternativen. Vor fünf Jahren waren es noch 15. Ähnlich sieht es bei der Migros aus: 40 Fleischersatzprodukte, Tendenz steigend. Selbst in den Dorfläden von Volg gibt es mittlerweile fünf Burger und Schnitzel ohne eigentliches Fleisch.

Fürs Tierwohl gut, für die Gesundheit weniger

Die Hersteller der fleischlosen Fleischprodukte bewerben ihre Artikel gerne als tierfreundliche, gesunde Alternativen zu herkömmlichem Fleisch. Im ersten Punkt haben sie damit natürlich Recht: Für die erbsenprotein- und sojabasierten Erzeugnisse müssen keine Tiere sterben. Das ist auch gut fürs Klima: Ein Kilo Sojaprodukt belastet die Umwelt beispielswiese nur halb so stark wie ein Kilo Hühnchen.

«Ich würde es anstatt ‹Ersatzprodukt› eher ‹Nothelfprodukt› nennen.»

Sarah Pritz, Ernährungsberaterin

Punkto Gesundheit sind die Versprechen der Hersteller jedoch mit Vorsicht zu geniessen. Für Sarah Pritz, diplomierte Ernährungsberaterin, ist der Begriff «Ersatzprodukt» irreführend: «Ich würde es eher ‹Nothelfprodukt› nennen», sagt sie. Für Veganer, die bei sozialen Gepflogenheiten wie einer Grillparty nicht länger «nur eine Pepperoni auf den Grill werfen möchten», seien die Fleisch-Alternativen eine veritable Option. «Zur Grundernährung würde ich diese Erzeugnisse aber keinesfalls zählen.»

Die Gründe dafür sind genauso vielfältig wie es das Sortiment mittlerweile ist. Deswegen lasse sich auch keine pauschale Aussage über die Fleisch-Alternativen machen, sagt Pritz. Trotzdem gibt es einige Problempunkte.

Hochverarbeitete Industrieprodukte

Hochverarbeitete Industrieprodukte gelten generell als ungesund. Der Grund dafür ist ziemlich einfach: Durch stetiges Erhitzen, wieder Abkühlen lassen, Pressen und mit Wasser behandeln, werden Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe zerstört. Diese Verarbeitung durchlaufen viele der Fleisch-Alternativen, so auch der Beyond Burger.

Energiedichte

«Bei vielen veganen Fleisch-Alternativen ist die Energiedichte höher als beim originalen Produkt», sagt Pritz. Auch seien sie sehr stärkehaltig. Dadurch setze die Sättigung erst später ein und man esse prinzipiell mehr. Auch für die Zahngesundheit sei dies nicht optimal, da es die Zahn- und Mundgesundheit negativ beeinflusse, weil weniger gekaut und dadurch weniger Speichel produziert werde. Dieser würde während des Kauvorgangs jedoch protektiv wirken.

Lange Liste an Inhaltsstoffen

Wie eingangs im Artikel aufgezählt, beinhaltet der beliebte Beyond Burger 21 Inhaltsstoffe. «Oft heisst es, je länger die Liste an Inhaltsstoffen, desto ungesünder ist das Produkt», sagt Ernährungsberaterin Pritz. Das stimme zwar nicht unbedingt, da viele der kryptisch tönenden Inhaltsstoffe unbedenklich seien. «Ascorbinsäure ist zum Beispiel nichts anderes als Vitamin C.» Auch die meisten Geliermittel seien unbedenklich. Pektin, ein gängiges Geliermittel, komme zum Beispiel natürlich im Apfel vor.

Trotzdem gäbe es einiges auf der Liste des Beyond Burgers, das gesundheitstechnisch bedenklich sei. Das raffinierte Kokosöl zum Beispiel, oder die zusätzlichen Aromastoffe und Salze, erläutert Pritz.

Bild

Sarah Pritz ist diplomierte Ernährungsberaterin bei «Circles» in Bern. bild: zvg

Auch die Verpackung macht Pritz Sorgen: «Bei den oftmals in Plastik verpackten Produkten werden immer wieder Mineralöl-Rückstände gefunden. Diese können potenziell gesundheitsschädlich sein.» Eine Studie mit Tieren legte dar, dass die Rückstände sich in verschiedenen Organen anreichern und zu Entzündungen führen können. Auch könnten sie krebserregend sein.

Dies ist jedoch nicht nur ein Problem der Fleischersatzprodukte, sondern aller verpackten Lebensmittel.

«Die Geschmackspräferenzen einer Person können sich durch den Konsum solcher Lebensmittel verändern.»

Sarah Pritz, Ernährungsberaterin

Zu viel Soja

Viele der Fleisch-Alternativen basieren auf Soja. «Bei Soja gibt es jedoch hormonelle Unklarheiten», so Pritz. Die darin enthaltenen Östrogene könnten einen Einfluss auf den Hormonhaushalt haben. Dies sei jedoch noch nicht abschliessend geklärt. «Ich empfehle daher veganen Männern, zur Deckung ihres Eiweissbedarfs nicht ausschliesslich auf Sojaprodukte zu setzen.»

Erhöhter Hang zu Ungesundem

Um dem natürlichen Fleischgeschmack möglichst nahe zu kommen, setzen Hersteller wie Beyond Meats oftmals auf Aromen, Geschmacksverstärker und Salz. «Das kann dazu führen, dass sich die Geschmackspräferenzen einer Person verändern.» Das wiederum könnte zur Folge haben, dass einem naturbelassene Lebensmittel nicht mehr gleich gut schmecken wie vorher und man öfters Lust auf stark gesalzenes und aromatisiertes Essen hat.

Sind Beyond Burger und Co. also gesund? «Jein. Es gibt mittlerweile so viele Produkte, da kann man keine pauschale Antwort geben.» So sei das Planted Chicken, ein ETH-Start-Up, dessen ebenfalls auf Erbsenprotein basiertes Hühnchenimitat mittlerweile in über 550 Coop-Filialen und 80 Restaurants in der Schweiz erhältlich ist, gesundheitlich ziemlich unbedenklich.

Der Baroni hat's natürlich bereits probiert:

Video: watson/Emily Engkent

Trotzdem rät die Ernährungsberaterin zu massvollem Konsum. Eine vollwertige Ernährung mit frischen Produkten ersetze man damit nämlich nicht. Und zum Schluss:

«Das Schlechteste, das man machen kann, ist normal Fleisch zu essen und dann gelegentlich noch einen Vegi-Burger essen, weil man denkt, sich damit was Gutes zu tun.»

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    Alle Leser-Kommentare
  • Wörtschesterscheir 14.07.2020 12:18
    Highlight Highlight Ups! Hat sie mich doch noch erwischt mit ihrem letzten Zitat.
  • /bin/env bash -c "install_gentoo.sh" 14.07.2020 09:02
    Highlight Highlight Was für ein indifferenzierter Artikel. Habt ihr Geld von der Fleischlobby dafür gekriegt? Finde ich echt schade.
  • Pana 13.07.2020 22:00
    Highlight Highlight Dieses Beyond Meat ist wirklich gut. Besser als so manches Burgerfleisch das ich probiert habe. Kaufe ich gelegentlich ganz gerne.
  • Major42 13.07.2020 19:39
    Highlight Highlight Bester Burger ever!!
    Man kann natürlich überall herumnörgeln und Schlechte Sachen suchen...
  • Saerd neute 13.07.2020 16:50
    Highlight Highlight "Ein Rindsburger. Oder zumindest ein Rindsburger-Replikat, der möglichst nah an einen echten Rindsburger herankommen soll. Sowohl optisch als auch geschmacklich."


    Wie bescheuert ist denn das?
    Dann esst doch den echten Rindsburger!
    Ist sicher besser und gesünder.
    • köbäli 14.07.2020 05:39
      Highlight Highlight Bravo, du hast es verstanden.
    • Vertigo 14.07.2020 08:50
      Highlight Highlight Aber schlechter für die Tiere und fürs Klima. Ich finde Fleisch super lecker, aber der Beyond Burger ist für mich eine gute Alternative, weil er fast den gleichen Genuss bringt, aber besser ffür die Umwelt ist. Dass es so gesund ist juckt mich weniger, ist der Rinsburger ja schließlich auch nicht (und man muss das ja nicht jeden Tag essen)
  • Don Huber 13.07.2020 14:49
    Highlight Highlight Ich probierte mal dieses Vegan Pouletfleisch (basierend auf Erbsen) das in der ETH entwickelt wurde in einem Restaurant a lá Thai Curry. Und ich muss sagen, es war verdammt lecker ! Konsistenz 1A. Hätte man es nicht gewusst, wäre es als Fleisch durchgegangen.
  • Bratansauce 13.07.2020 09:01
    Highlight Highlight Gerade der Beyond Burger hat mir gezeigt, dass das Fleisch im Hamburger eigentlich ziemlich nebensächlich ist. Wenn ich dabei noch etwas Gutes dem Tier tun kann - perfekt.
    • Saerd neute 13.07.2020 16:57
      Highlight Highlight Bratansauce, wenn du dem Rind etwas Gutes tun willst indem du nichts von ihm isst darf es vorher nicht leben. Also tust du ihm nichts Gutes weil du ihm die Existenz verweigerst.
      Es züchtet niemand Rinder um sie nicht zu nutzen. Alle Nutztiere die auf unseren Wiesen und Alpen weiden dürften demnach nicht leben.
      Mal eine Perspektive die nach Zuviel vegan vielleicht nicht mehr im denkbar ist.
    • ChlyklassSFI 14.07.2020 06:28
      Highlight Highlight Saerd neute: Das schlechteste Argument aller Argumente.
    • Bratansauce 14.07.2020 08:41
      Highlight Highlight Ich verweigere ihm nicht die Existenz, trinke zum Beispiel ja auch Milch und esse auch Fleisch. Aber ich denke es kommt auf das Mass drauf an. Und bei mir hat es sich nun mal so eingebürgert: Wenn das Fleisch nicht unabdingbar ist, wenn möglich darauf verzichten. Das geht z.B. nicht bei einem Wiener Schnitzel oder dergleichen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rethinking 13.07.2020 07:12
    Highlight Highlight Ist die Marge der Detailhändler bei Ersatzprodukten ähnlich hoch / überrissen wie bei BIO Fleisch?

    Das wäre mitunter ein Grund warum diese von den Detailhändlern so gepusht werden...
  • Randy Orton 13.07.2020 07:08
    Highlight Highlight Wenn ihr wirklich eine Gegenüberstellung machen wolltet, müsstet ihr auch auf Fleisch eingehen. Dann sollte Separatorenfleisch etc zur Sprache kommen, nicht Argumente wie, dass weniger Vitamine mehr enthalten sind wenn die Produkte verarbeitet wurden (wie viele Vitamine findet der Autor in Fleisch?). So wirkt das ganze wie ein billiger Fleischlobby-Beitrag.
  • Randy Orton 13.07.2020 07:05
    Highlight Highlight Zusammengefasst kritisiert die Ernährungsberaterin nur generelles, was sowohl bei Fleisch auch zu kritisieren ist (Fleisch ist auch ein hochverarbeitetes Industrieprodukt und hat eine unnötig lange Inhaltsstoffliste, inklusive wasserbindende Zusätze die zugemischt werden etc). Das Soja-Pseudoargument wird nicht weiter ausgeführt, aber man behauptet einfach mal, es sei schädlich. Bleibt bis auf die Zahngesundheit also kaum was übrig von eurem reisserischen Artikel.
    • Sharkdiver 13.07.2020 09:04
      Highlight Highlight 🙄 genau mein Steak hat eine lange inhaltsliste🙄
  • wilhelmsson 12.07.2020 21:28
    Highlight Highlight «Das Schlechteste, das man machen kann, ist normal Fleisch zu essen und dann gelegentlich noch einen Vegi-Burger essen, weil man denkt, sich damit was Gutes zu tun.»

    Wer denkt so?
    • Miracoolix 13.07.2020 11:23
      Highlight Highlight Warum ist das schlecht?
  • Hillman 12.07.2020 20:36
    Highlight Highlight Naja, habe hier ein paar Kritiken anzumerken:
    Warum ist die Verpackung ein Thema? Ist ja eh dieselbe.
    Dass der Beyond Burger nicht das gesündeste Produkt ist, sollte wohl ebenfalls klar sein. Landet er auf dem Grill spielts aber auch keine Rolle mehr verglichen mit sonstigem Fleisch. Bei diesen Temperaturen sind auch tierische Fette absolut nicht gesundheitsförderlich.
    Dass Soja in normalen Massen (also alles das weniger ist als drei Viertel der Kalorien täglichen Kalorien) keine hormonellen Auswirkungen hat wurde zigfach wissenschaftlich bewiesen. Bitte richtig informieren wenn schon.
    • StellaStracciatella 13.07.2020 06:41
      Highlight Highlight Naja, das Thema Verpackung finde ich schon relevant bei veganen Produkten, denn viele nicht-vegane Lebensmittel kann man auch unverpackt bekommen (bezgl. Fleisch - beim Metzger zum Beispiel). Die Produzenten von veganem Essen propagieren immer so den Faktor Umweltschutz, verpacken aber alles in Tonnen von Plastik... das verstehe ich dann schon nicht so.
    • Hillman 13.07.2020 10:48
      Highlight Highlight Hat doch gar nichts mit vegan/nichtvegan zu tun. Gibt auch mehrere Läden in denen vegane Fleischersatzprodukte ohne Verpackung angeboten werden.
    • StellaStracciatella 13.07.2020 12:45
      Highlight Highlight Nö. Vegane Produkte unverpackt zu bekommen ist sehr sehr schwierig und Nachfrage bei den Produzenten endet meistens in Desinteresse... selbst Getreide-Milchen gibt es erst eine Sorte im Mehrwegglas zu kaufen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • what_else? 12.07.2020 20:33
    Highlight Highlight Ich esse auch Fleisch, aber nur gutes...
    Wenn ich vegetarisches esse, will ich nicht, dass es nach Fleisch schmeckt. Ich kann nicht verstehen, wieso man als vegetarier „fleischähnlich“ schmeckende Produkte kaufen würde. Als Omnivor würde ich das nicht tun...
    • sikki_nix 12.07.2020 21:52
      Highlight Highlight Der Grund könnte ja sein weil man vielleicht das fleisch nicht gruusig findet sondern gern mag aber man keine tiere dafür töten möchte? Finde ich zumindest plausibel.
    • esmereldat 12.07.2020 22:00
      Highlight Highlight Und ich verstehe die immer gleichen Kommentare unter den Vegi-Artikeln nicht.

      Aber nochmals für dich: es gibt Leute, die Fleisch mögen, aber aus Gründen (Ethik, Umweltschutz, Religion, etc etc) darauf verzichten oder ihren Konsum reduzieren wollen. Diese mögen vielleicht auch mal einen Burger essen und das Patty darf dann auch fleischähnlich sein.
  • Büsi 12.07.2020 20:11
    Highlight Highlight Warum haben alle das Gefühl, nur weil etwas vegan ist, könne man es sich wie Brokkoli reinschaufeln? Es gibt grandioses Ben&Jerry Eis in vegan, veganes Magnum, pflanzenbasierte Pizza - und genau wie man sich einen Cheeseburger nicht täglich reinhauen sollte, sollte man auch alternative Produkte nicht täglich futtern! Die Vorteile sind bei pflanzenbasierter Ernährung trotzdem überwiegend: Tiere, Umwelt, Gesundheit - alles profitiert.
    • StellaStracciatella 13.07.2020 06:45
      Highlight Highlight Tiere: ✔️

      Gesundheit: 🤷🏼‍♀️ kommt darauf an, wie man sich (auch als Fleischesser) ernährt - da machts die Menge der ungesunden Dinge genau so aus wie beim veganer. Mal abgesehen von der Plastikverpackung, die ganz sicher nicht gesund ist.

      Umwelt: 🤨 so lange die veganen (Ersatz)Produkte so krass in Plastik verpackt werden, zählt das Argument Umwelt für mich nicht. Wäre einem veganen Produzenten (und auch dem Konsumenten) die Umwelt wichtig, würde er diesen Aspekt auch beachten. Tun sie aber in den allermeisten Fällen nicht.
    • ChlyklassSFI 14.07.2020 06:30
      Highlight Highlight StelleStraccistella: Du machst dir die Welt, wie sie dir gefällt.
  • Bounty7 12.07.2020 19:45
    Highlight Highlight Immer noch gesünder als Fleischburger *Augenroll*
    • CaptainLonestarr 13.07.2020 06:29
      Highlight Highlight Was soll an 100% Rindfleisch do ungesund sein?
  • Ricardo Santiago 12.07.2020 19:02
    Highlight Highlight Es gab früher mal (90er Jahre) bei McDonalds einen Gemüse Burger, der war echt lecker, den habe ich mir immer wieder mal reingezogen. Der wurde aber 2005 aus dem Sortiment genommen und 2010 durch den neuen McVeggie ersetzt.
    Der alte hatte aber nix mit dem heutigen zu tun, sondern war ein paniertes Gemüse Pattie mit gutem, gemüsigem Geschmack, während der Neue eher nach Pappkarton schmeckt und ohne Sauce ungeniessbar ist.

    Warum?! In Australien gibt es den Gemüseburger und die Aussies sind nicht unbedingt als Vegetarier bekannt.
    • StellaStracciatella 13.07.2020 06:47
      Highlight Highlight Finde die Patties auf Kartoffelbasis auch mega fein - darum bevorzuge ich die „alten“ Gemüsepatties. Es gibt sie noch (also so ähnlich) in der Migi 🥳
  • fabsli 12.07.2020 18:39
    Highlight Highlight Mal an einem Beyond Burger riechen und dann weisst du Bescheid.
  • bl4ckr4ptor 12.07.2020 18:24
    Highlight Highlight Mich nervt dieses gegenseitige Bashing was besser und nun sogar gesünder sein soll. Eine echte Challange finde ich vegan & keto und freue mich über Tipps! Danke!
  • Al Pal 12.07.2020 17:48
    Highlight Highlight Hier zum Vergleich mal die Zutatenliste eines Cervelats
    Benutzer Bild
    • MasterPain 12.07.2020 17:56
      Highlight Highlight Die Zutatenliste eines guten Burgers:

      1. Rindfleisch
    • The Destiny // Team Telegram 12.07.2020 19:48
      Highlight Highlight Relativ unbedeutend leider da jeder Metzger seine Cervelat anders zubereiten kann.
    • Al Pal 12.07.2020 21:36
      Highlight Highlight Ja, "kann" der Metzger.
      Aber die Meisten in der Schweiz verkauften Cervelats entsprechen oben genannter Zutatenliste (Beispiel aus der Migros). Deshalb sehr wohl bedeutend.
    Weitere Antworten anzeigen
  • PABT 12.07.2020 17:42
    Highlight Highlight Nichts gegen eine kritische Analyse zu einem Produkt. Aber gleich soviel zu beanstanden, wegen Salz, Soja und Kokosöl? Wir essen nebenbei noch tonnenweise Nutella, Chips, Cereals etc, alles voll mit Salz und Palmöl, Kokosöl etc. - es geht ja darum, dass mal ein Anfang gemacht wird. Produkte werden immer besser, es werden wieder Ersatzstoffe gefunden die den Burger oder was auch immer dann in 2,3 Jahren nachhaltiger, gesünder - was auch immer machen. Was mich mehr stört bei Beyond Burger ist die Verpackung. Jedes Patty einzeln in Plastik, soviel Abfall am Schluss für 600g “Pflanze”.
    • Bubalibre 12.07.2020 18:46
      Highlight Highlight Das mag ja stimmen aber es geht ja hierbei explizit um Fleischersatz was ich persönlich auch sehr interessiert gelesen habe.
      Die von Ihnen aufgezählten Snacks weiss ja (hoffentlich) jedes Kind dass das nicht gesund ist.
      Aber das mit der Verpackung wusste ich nicht, da ich eher auf echtes Fleisch setzte.


  • cheeky Badger 12.07.2020 17:35
    Highlight Highlight Fleischersatz hat durchaus seine Berechtigung. Vorallem dort wo es eh nicht um hochwertiges Fleisch und das „pure Rindfleischerlebnis“ geht. Wie beispielsweise bei Burgerking. Ein whopper ist auch mit normalem Fleisch extrem fein und auch nicht extrem gesund. Dennunterschidd merkt man wenn überhaupt kaum.

    Dass man sich nicht mehrmals pro Woche beyond meat reinhauen soll, sollte eigentlich sowiso jedem klar sein.
    • The Destiny // Team Telegram 12.07.2020 19:50
      Highlight Highlight Herzig das ganze als normalem Fleisch zu beschreiben.
      Du kannst es nennen wie du willst, ein Fake bleibt ein Fake.
  • El Vals del Obrero 12.07.2020 17:20
    Highlight Highlight Gibt es wirklich Leute, die die Erwartung haben "Ein Produkt, dass ohne Fleisch nach Fleisch schmecken soll ist absolut natürlich und kaum verarbeitet und so gesund wie Spinat?"

    Gleich wie bei den ewigen Artikeln "Schock! Bio ist imfall gar nicht gesünder!!!" (darum heisst es ja auch nicht "ist-gesünder-Artikel").
  • bummerinthesummer 12.07.2020 17:10
    Highlight Highlight Aus Neugierde habe ich den Beyond Meat Burger neulich probiert und war echt überrascht, dass die Konsistenz ziemlich nahe ans Fleisch rankam. Allerdings hatte das Ding leider so einen penetranten säuerlichen Geruch, dass es mir überhaupt nicht schmeckte. Auch die extreme und daher künstlich wirkende rote Farbe fand ich eher befremdlich.
    Viel lieber sind mir daher als Fleischersatz solche Patties, die nicht vorgeben aus Fleisch zu sein, etwa aus Süskartoffeln, Getreide oder Kichererbsen. Die haben einen natürlichen, guten Eigengeschmack und kommen nicht so chemisch daher.
    • Natürlich 12.07.2020 22:36
      Highlight Highlight Habe gerade letztens auch zum ersten Mal probiert.
      Konsistenz war ok, geruch ganz komisch ( benzin?) geschmacklich auch nicht so das wahre ehrlich gesagt.

      Dafür hat mich das „Fake-Pouletgeschnetzeltes“ von delicorn ziemlich überzeugt im „Poulet“rahmgescchnetzeltes.
  • redeye70 12.07.2020 17:09
    Highlight Highlight Dank der Verwendung von Soja muss kein Tier sterben, heisst es im Artikel. Wenn das Soja von Brasilien kommt sterben ganze Ökosysteme. Denke diese Aussage stimmt nicht. Und warum kommt das Öl wieder von einer tropischen Pflanze (Kokosöl)? Gäbe es da nicht Alternativen mit hier hergestellten pflanzlichen Fetten?
    • El Vals del Obrero 12.07.2020 17:26
      Highlight Highlight Stimmt ja grundsätzlich, nur werden unsere Tiere zum Teil genau so mit Soja gefüttert. Nur braucht es dann 10x mehr davon, als wenn der Mensch es selber isst.
    • Statler 12.07.2020 17:28
      Highlight Highlight Die Sojaplantagen in Brasilien dienen vor allem der Herstellung von Soja für Rinderfutter.

      Bei den Fetten bin ich allerdings bei Dir.
    • Al Pal 12.07.2020 17:34
      Highlight Highlight Langsam sollte doch jedem klar sein, dass das meiste Soja im Tierfutter landet.
      Und machen wir uns nichts vor, Fleisch, Eier und Milch aus der Schweiz besteht, gemessen an den Kalorien, zu 50 % aus Importfutter.
      Zudem wird die Hälfte des in der Schweiz angebauten Getreides den Tieren verfuttert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ökonometriker 12.07.2020 17:07
    Highlight Highlight Kann mir jemand erklären, warum es das Schlechteste sein soll, wenn man als Omnivorer ab und zu einen Veggie-Burger isst?
  • baumi92 12.07.2020 16:37
    Highlight Highlight Als Nicht-Veganer und Nicht-Vegetarier habe ich selbst tatsächlich schon viele sogenannte Fleischersatzprodukte probiert. Beyond gehört bisher nicht dazu.
    Man muss wirklich sagen, dass einige der Produkte (bei mir z.B. Quorn-Hackfleisch oder Gemüse-Schnitzel) sehr gut sind. Ich sehe diese Produkte aber nicht als Fleischersatz, sondern als nette Abwechslung oder mal was Neues probieren.
    Ich esse gerne vegetarisch, selten auch vegan. Und dann muss ich einfach sagen, dass richtige vegetarische bzw. vegane Gerichte besser sind als mit Fleischersatz.
    Ein gutes Chili sin carne braucht sowas nicht
    • The Destiny // Team Telegram 12.07.2020 19:55
      Highlight Highlight @baumi, hat Chili con carne nicht Hackfleisch drin?
    • baumi92 12.07.2020 22:09
      Highlight Highlight Jawoll, Chili CON Carne ist MIT Fleisch. Chili SIN Carne ist fleischlos.
  • landre 12.07.2020 16:26
    Highlight Highlight Warum die vegane oder vegetarische Küche mit Technologie/ Chemie und Industrialisierung einem "Fleischgeschmack" hinterherrennen will, darf man als Allesesser aber schon noch den durchgestarteten Esoterikerinnen und Esoterikern überlassen(?)
    ...Zumindest solange es noch Menschen gibt die mega feines vegetarisches gar veganes Essen kreieren können ohne wegen dem Geschmack sich verbiegen zu müssen...
    • Statler 12.07.2020 17:29
      Highlight Highlight Eigentlich ganz einfach: es soll die Fleischesser dazu animieren, ebenfalls (mindestens ab und zu) zu einem fleischlosen Produkt zu greifen.
      Die Zielgruppe sind also nicht die, die eh schon auf Fleisch verzichten.

      Scheint - zumindest teilweise - zu funktionieren.
    • landre 12.07.2020 18:44
      Highlight Highlight "Zielgruppe" in Bezug auf welches "Ziel"? ...Fleischkonsum eliminieren?

      @Statler Bitte, Sei ehrlich
    • Statler 12.07.2020 22:43
      Highlight Highlight @landre: Zielgruppe im Sinne von «wem wollen wir unser Produkt verkaufen».

      Und ja, bei den Beyond Meat & Co. geht es (zumindest vordergründig) darum, den Fleischkonsum zumindest zu verringern.

      Vermutlich haben die Firmen aber einfach eine Marktanalyse gemacht und festgestellt, dass es durchaus Fleischesser gibt, die sich bewusst sind, dass ihr (übermässiger) Fleischkonsum ein Problem ist, sich aber nicht dazu durchringen können, zum Vegetarier zu mutieren. Denen bietet man jetzt eben Ersatzprodukte an, die Fleisch in Geschmack, Aussehen und Konsistenz ähnlich sind.
  • Cucina 12.07.2020 16:16
    Highlight Highlight Wir hier alle mit ihren hypothesen und halbwissen herum werfen🙄
  • dodo, dodo? 12.07.2020 16:11
    Highlight Highlight verstehe nicht warum man fleischersatz produkte überhaupt braucht, die dann auch noch in form & geschmack wie fleisch sind. vegi würste & burger & co, sind mir suspekt🤨. warum da etwas nachahmen? (esse ab und zu fleisch).
    einfach fleischlose gerichte kochen, da fallen dann auch die ganzen susatzstoffe weg. die welt ist eine grosse küche, da gibt es millionen gerichte die vegi sind (ohne new age fleischersatz)
    das ganze erscheint mir einfach als big business.
    • öpfeli 12.07.2020 16:32
      Highlight Highlight immer die gleiche Leier.
      Eine Wurst und ein Burger sind praktische Formen und meilenweit vom Tier entfernt.
      Da kann die Frage auch sein, warum isst man ein Tier in dieser Form?
    • aglio e olio 12.07.2020 16:40
      Highlight Highlight Gegen die Form ist doch nichts einzuwenden. Für einen Burger brauche ich nun mal ein Patty. Egal ob Fleisch oder pflanzlich. Auch die Wurstform ist praktisch bei Herstellung (brühen, räuchern) und Konsum (in der Hand halten, aufschneiden) und nicht auf den Inhalt festgelegt.
      Deshalb benutzen wir das Wort Wurst auch in anderem Kontext, z.B. , pardon, "Kackwurst".
      Beim letzten Satz bin ich aber ganz bei dir. :)
    • loquito 12.07.2020 16:43
      Highlight Highlight Weshalb man zerhacktes Fleisch in einen Darm steckt, ist dann eine andere Frage. Warum man esswaren nicht in gewohnten Formen präsentieren soll ist mir duspekter als Ihr Argument
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tom Frogman 12.07.2020 16:11
    Highlight Highlight Echt jetzt?
    Veganer Burger tötet nich das Tier, dafür dich...
    🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣
    Soja= zuiviel Östrogen. Also kein machomässiges Tier jagen und töten - weil 'eh fertig mit (Macho-)Mann...
    🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣
    Mehr gibts nicht zu sagen.
    Echt nicht.
    • easy skanking 12.07.2020 16:37
      Highlight Highlight naja.. ➡️froschmann⬅️.. keine weiteren fragen..
    • Tom Frogman 12.07.2020 17:09
      Highlight Highlight 👍Weiss Du, ich mag veganes Essen. Ist echt lecker, wenn gut gekocht. Finde auch Insekten teilweise fein - aber was mir echt auf den Keks geht, ist dass einige Über-Veganer so selbstgerecht und über allem stehend und wie gesund sie sein und besser als Du ... - darum die Lache. Sonst Ok.
    • ChlyklassSFI 12.07.2020 17:46
      Highlight Highlight Tom Frogman: Du fühlst dich ja sehr angegriffen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Natuschka 12.07.2020 16:10
    Highlight Highlight Ich denke mal wenn man die Zutatenliste eines Fleischpattys mit dem eines Beyond Meat Pattys vergleichen würde, wäre das Beyond Meat Patty nicht ungesünder. Ausserdem bin ich selbst Vegetarierin und kenne viele Vegetarierer/Veganer, denen solche Fleischersatzprodukte nichts sagen. Es ist mal lustig an einer Grillparty, aber ansonsten essen die meisten lieber unverarbeitete,selbst gekochte Gerichte.
    Zudem denke ich, selbst wenn jemand sich ab und zu so etwas zum essen macht, ist dies sicher weniger schlimm als wenn man täglich Fleisch isst, welches mit Hormonen und Antibiotika vollgepumpt ist.
    • CaptainLonestarr 13.07.2020 06:01
      Highlight Highlight In meine Pattys kommt genau eine Zutat:

      100% Rindshack

      Braucht nicht mehr. Evtl Prise Salz und etwas Rosmarin.
    • Natuschka 13.07.2020 11:36
      Highlight Highlight Deine vielleicht, doch die mehrheit der Burger die konsumiert werden sehen da anders aus 😉
  • Burdleferin 12.07.2020 16:09
    Highlight Highlight "Weniger, aber dafür ab und zu ein gutes Stück Fleisch vom Bauern meines Vertrauens.."
    Fritz, 56
    20min.ch
  • Vecchia 12.07.2020 16:05
    Highlight Highlight "Für die erbsenprotein- und sojabasierten Erzeugnisse müssen keine Tiere sterben."

    Sorry, aber die Aussage ist einfach falsch.

    Abgesehen davon, dass Soja sehr verbreitet aus dem Glyphosat-resistenten GVO-Anbau stammt, hat der Ackerbau natürlich tote Tiere zur Folge. Insekten, Wirbellose, Reptilien, Amphibien, Kleinsäuger und Vögel gehören zur Spezies "Tiere".


    Und sonst: Wer nur Pflanzen töten und essen will, soll das tun. Aber pflanzliche Nahrungsmittel als Fleischersatz mit Fleischnamen zu verkaufen, ist völlig gaga.
    • who cares? 12.07.2020 16:34
      Highlight Highlight Der grösste Teil des Sojaanbaus geht als Tierfutter in die Fleischindustrie. Würden wir uns vergetarisch ernähren, würde sehr viel weniger Soja angebaut, auch wenn wir alles Fleisch durch Tofu ersetzen.
    • redeye70 12.07.2020 17:17
      Highlight Highlight @who cares
      Ändert aber nichts daran dass die Sojamonokulturen genauso schädlich sind für die Umwelt. Ist das wissenschaftlich belegt, dass bei einem totalen weltweiten Fleischverzicht tatsächlich immer noch weniger Soja angepflanzt würde?
    • Vecchia 12.07.2020 17:53
      Highlight Highlight who cares,

      bin gegen Massentierhaltung. CHer Bio-, Demeter- oder KAG-Freiland-Fleisch-Betriebe - anderes kaufe ich gar nicht - dürfen Wiederkäuer nur mit hofeigenem Futter füttern und bei andern Tieren ist der Einsatz von Soja wohl eh beschränkt, weil diese Label kein GVO füttern dürften.
      Und die meistverbreitete GVO-Sojabohne wird dann noch 3-6 mal mit Glyphosat geduscht.

      Agrarindustrie ist nicht nur im Fleisch bedenklich, aber was willst Du mit den Nutztieren machen? Alle behalten, sie einschläfern, wenn sie alt sind, das Fleisch ins Tierkrematorium bringen...?
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  • Erklärbart. 12.07.2020 16:00
    Highlight Highlight Also bis anhin konnte ich nicht mitreden da ich Beyond Meat Burger noch nicht probiert hatte. Letzte Woche habe ich mir 2 solche Burger gekauft und zuhause zubereitet. Auf 2 Mahlzeiten verteilt. Einmal auf dem Grill, einmal in der Pfanne.

    Mein Fazit: Sie sind nicht schlecht. Aber es hat einfach nichts mit einem Burger zu tun. Etwas plump gesagt: Sägemehl mit etwas Wasser zu einem Klumpen formen, mit Aromat und co. würzen, fertig.

    Keine fleischige Konsistenz, kein echter Burger Geschmack, nichts.

    Man kann es essen, ja. Aber dann lieber 1x weniger Burger, dafür einen richtigen aus Fleisch.
    • Uranos 13.07.2020 00:37
      Highlight Highlight Lustig, bei mir ist es genau umgekehrt: Finde sie kommen recht gut an einen echten Burger ran, schmecken aber nicht wahnsinnig toll (aber man kann sie essen)
  • tony.ton 12.07.2020 15:49
    Highlight Highlight es ist halt eben wie bei den zigi-ersatzprodukten, welche ein bisschen weniger ungesund sind wie die normalen zigis. Wobei es äusserst zynisch ist diese also zu bezeichnen. (die zigis meine ich. ;))

    Wir müssen uns unserer Heuchelei bewusst werden, wenn wir behaupten, dass Hunde, Katzen und in einigen Fällen auch Kaninchen nicht auf den Tisch gehören, aber dann akzeptieren, dass täglich etwa 200'000 Tiere (Rinder, Kälber (=Rinderbabies), Schweine etc.) in der geschlachtet werden. TÄGLICH.
    Aber ich bin zuversichtlich: der Fleischkonsum in der Schweiz nimmt ab. Auch dank Fleischersatzprodukten.
    • CaptainLonestarr 13.07.2020 06:19
      Highlight Highlight Hätte nach wie vor kein Problem den Katzen und Hundebestand in derSchwriz zu reduzieren und sie zu essen. Hunde und Katzen mitFleisch zu fütter ist noch sinnloser als es gleich selbst zu konsumieren. Zudem töten Hauskatzen Unmengen an Wildtieren.
  • Randen 12.07.2020 15:43
    Highlight Highlight Ich esse seit paar Jahren kein Fleisch mehr. Ich mag diese Burger und esse die ab und zu zusammen mit Saucen die wahrscheinlich sehr viel bedenklicher oder sogar schädlich sind 🤣. Aber insgesamt esse vie sehr viel gesünder als vorher. An Grillparties nehme ich lieber sowas mit sonst machen sich die Gastgeber verrückt und kaufen evt. irgendwelche grausamen Grillkäse. Nur Beilagen essen darf man ja meistens nicht.
    • Eistgleichemcequadrat 12.07.2020 16:53
      Highlight Highlight "Nur Beilagen essen darf man ja meistens nicht." ????? Wer verbietet das? Ein Gesetz ja wohl nicht. Ihr Gastgeber? Der hätte mich das letzte Mal gesehen ...
    • Randen 12.07.2020 19:52
      Highlight Highlight @Eistgweissnichtwas Nicht verbieten aber sie machen sich unnötige Umstände....
  • Neunundneunzig 12.07.2020 15:40
    Highlight Highlight "Beetenrot"? Beetroot = Randen. Manchmal auch rote Beete. Das Wort Beetenrot habe ich noch nie gehört...
    • Coffeetime ☕ 12.07.2020 16:14
      Highlight Highlight Beetenrot oder auch Betanin = roter Farbstoff aus dieser roten Rübe.

      Nur weil man das Wort nicht kennt, heisst es nicht, dass es dieses nicht gibt. 🤷🏻‍♀️
    • Alpaka 8 12.07.2020 16:16
      Highlight Highlight @Neunundneunzig: Eine Sekunde googlen hätte dir diesen leider falschen Kommentar erspart. Beetenrot gibt es tatsächlich:

      Betanin (auch Betanoin, Betenrot oder umgangssprachlich Beetenrot) ist ein natürlich vorkommender roter Farbstoff.
    • Neunundneunzig 12.07.2020 18:02
      Highlight Highlight I stand corrected!
  • _stefan 12.07.2020 15:36
    Highlight Highlight Das ist jetzt schon der dritte negative Bericht gegen Beyond Meat und co. innert drei Monaten auf dieser Plattform. Untersucht doch mal was in einem "echten" Fleischburger so drin ist. Oder erlaubt das die Fleisch-Lobby etwa nicht? 😉
    • xeceyoy 12.07.2020 15:57
      Highlight Highlight Alleine die Idee das ein Burger gesund sein soll. Das ist nicht die Idee eines Burgers... keine Ahnung woher Watson diese dumme Idee her hat.
    • Alpaka 8 12.07.2020 16:20
      Highlight Highlight Meinen Blitz hattest du schon, da ich dachte dass in einem "echten" Burger nur Rindshack drin ist. Doch dann habe ich mich doch noch tiefer informiert und ganz erschrocken festgestellt, dass das scheinbar nicht so ist.

      Beispiel M-Classic Hamburger Rind:
      Rindfleisch 80%, Wasser, Paniermehl (Weizenmehl, Hefe), Kochsalz jodiert, Gewürze, Maltodextrin, Glucose, Würze, Hefeextrakt, Rapsöl.

      @_stefan: Du hast mir gerade die Augen geöffnet. 😱
    • Barsukas 12.07.2020 16:21
      Highlight Highlight Ich finde den Bericht nicht negativ. Ich finde ihn verhältnismässig objektiv. Es werden ja Vor- und Nachteile zur Sprache.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der P 12.07.2020 15:31
    Highlight Highlight Ich esse Fleisch, finde aber das "althergebrachte" Quorn-Gschnätzlete einfach supi... Auf den Grill kommt trotzdem eine Bratwurst aus der Brstwurstmanufaktur...
  • Jacques #23 12.07.2020 15:27
    Highlight Highlight Dieses Zusatzzeug benötigt es ebenso wenig wie Fleisch.

    Aber die Industrie braucht Ersatz. Und dafür müssen neue Geldausgeber heran konditioniert werden (Marketing).

    Pilze, Nüsse und Hülsenfrüchte kochen und integrieren lernen. Reicht vollkommen mit den Früchten, Gemüsen, Kartoffeln!

    Aber Du musst kochen können und das Werkzeug zuhause haben. Kidney Bohnen durch den Wolf und ansetzen wie eine Bolo. Läuft 🎉
  • marmuel 12.07.2020 15:23
    Highlight Highlight Vorschlag: Könnte man Beyond Meat mal einer Cervelat gegenüberstellen? Es kann ja durchaus sein dass Beyond Meat nicht sehr gesund ist - aber dasselbe haben wir auch von Salami, Cervelat und anderem Fleisch von hormon behandelten Tieren gehört. Übermässiger Konsum von fast jedem Nahrungsmittel ist sehr wahrscheinlich ungesund.
    • Hardy18 12.07.2020 16:00
      Highlight Highlight Cervelat ist auch ein Endprodukt was sehr nahe dem Abfall gleichkommt. Sieht nach nichts aus und schmeckt nach nichts. Was will man da gegenüberstellen? Im Prinzip das gleiche wie Tofu nur das hier Tiere sterben mussten.
    • esmereldat 12.07.2020 16:33
      Highlight Highlight @Hardy18: der Vergleich Beyond Meat und Cervelat wäre nicht schlecht, sind beides relativ stark verarbeitete Produkte mit zugesetzten Gewürzen.

      Tofu ist etwas ganz anderes, dieser wird ganz ähnlich wie Käse hergestellt, einfach aus Sojamilch anstatt Kuhmilch. Das ist weit entfernt von einem Abfallprodukt.
    • easy skanking 12.07.2020 16:35
      Highlight Highlight wichtig ist eine ausgewogene ernährung.. fakt ist: ich lebe seit 1 jahr vegan und fühle mich besser denn je!
      ein weiterer vorteil ist, dass für mich kein tier für fehlgeleitete gelüste sterben muss.. klar ab und zu ess ich mal käse.. ich bin veganer, nicht jesus..
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  • koks 12.07.2020 15:21
    Highlight Highlight Passt doch. Die Armen die sich Fleisch nicht leisten können essen ungesund und die Gutbetuchten essen Bio.

    Ehrlicher wäre den Armen beizubringen, dass Fleisch in Zukunft den Reichen vorbehalten ist.
    • In vino veritas 12.07.2020 15:58
      Highlight Highlight Ja. Mega teuer, die Bratwurst oder das Steak. Es ist zum kotzen, wie sich Menschen darüber aufregen, dass ein fühlendes Lebewesen ein paar Franken kosten. Am besten wäre es, wenn wir die Tiere in einen stickigen Stall zwängen, in dem sie sich kaum bewegen können und gemästet werden. So können mehr Schweine auf dem Gelände gehalten werden 🤑. Ups, das machen wir ja schon...
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    • α Virginis 12.07.2020 16:17
      Highlight Highlight Kleine Rechenaufgabe:

      100g Beyond Burger kostet ca. CHF 3.50

      Bei BIO Rinderhackfleisch (vom Bauernhof) zahle ich für 100g ca. CHF 2.30, hinzu kommt noch ein wenig Zwiebel und Kräuter, da kommt mir das auf etwa CHF 2.50 und ich habe einen wunderbaren Burger, bei dem ich weiss, was ich esse.

      Die Zutaten für das Beyond-Zeug sind billig, werden aber teuer verkauft. Ist bei allen solchen "Ersatzprodukten" für die lieben Vegetarier und vor Allem Veganer so. Ohne auf den Vegis herumzutrampeln, sie werden über den Tisch gezogen.

      Lieber bei Gemüse bleiben, gibt viel leckeres, auch für den Grill...
    • Hierundjetzt 12.07.2020 16:32
      Highlight Highlight In Vino: 32.- / kg ist natürlich extrem günstig. Klar. Arbeitest Du bei der UBS?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nicky11 12.07.2020 15:21
    Highlight Highlight Ich lebe seit meinem 17 Lebensjahr vegetarisch (jetzt 39) und habe noch nie das Bedürfnis verspürt, "Fleischersatz" zu mir zu nehmen. Den Burger esse ich mit Haloumi, Falafel oder gegrillter Aubergine. Wir haben halt leider wenig Esskultur und Fantasie - die (nah-)östliche Küche ist da sehr viel einfallsreicher.
    • beethoven 13.07.2020 13:58
      Highlight Highlight @Nicky11: Stimm!
      Und auch gesundheitlich weniger bedenklich in vielen Fällen. Wenn man z.B. indisch oder nahöstlich kocht, muss man auch weniger über diese Ersatzprodukte nachdenken.
    • Pumpido 13.07.2020 20:17
      Highlight Highlight Trotzdem nicht einfach, wenn man Falafel, Auberginen oder Zucchetti usw. nicht ausstehen kann, obwohl man gerne etwas mehr auf Fleisch verzichten möchte.
  • Panisch 12.07.2020 15:20
    Highlight Highlight Erinnert mich ein wenig an den vergleich von E-Autos mit Verbrennern, wo man beim Stromer jeden noch so kleinen Punkt bemängelt hat punkto Umwelt. Die man beim Verbrenner nicht beachtet hat.
    Denke die vielen Billig Fleischprodukte die bei uns auf dem Grill landen wären im Vergleich nicht besser.
    Aber finde es trotzdem gut, wenn man darauf aufmerksam macht, dass nicht alles vegane automatisch gesund ist.
    • Simon Probst 13.07.2020 12:00
      Highlight Highlight Das problem ist: Bei E-Autos wurde vermittelt man fahre quasi co2-neutral. Also wird halt genauer hingeschaut, da man ja heute öfter mal veräppelt wird.

      Das selbe mit diesen Nothelf-Produkten. "Plant-Based" sugeriert gesund, dann noch den tieren zu liebe. Den Typen geht es nicht ums Tierwohl, den typen geht es darum möglichst viel kohle zu machen mit leuten denen das tierwohl am herzen liegt. Der Rest ist denen eh egal.
  • Bits_and_More 12.07.2020 15:19
    Highlight Highlight Eine gute Alternative: Selber machen!

    https://www.wildeisen.ch/rezepte/bohnen-nuss-hackbraten-060720

    Bieten eine gute Grundlage. Mit etwas experimentieren (ich würd mehr Rüebli / Sellerie / Flüssigkeit nehmen) gibts auch ganz passable Hamburger ab.
  • loplop717 12.07.2020 15:17
    Highlight Highlight Wenn Fleisch die Wahren Inhaltsstoffe Angeben müsste wäre das auch eine Lange liste und Beängstigend. Diese Ersatzprodukte dürfen sicher keine Schädlichen Inhaltsstoffe wie Antibiotika enthalten, Fleisch schon. Der Irrglauben das weniger verarbeitet und "natürlicher" immer gesünder ist sollte nicht noch mehr verbreitet werden.
    • Kruk 12.07.2020 15:27
      Highlight Highlight Der Irrglauben das weniger verarbeitet und "natürlicher" immer gesünder ist....

      Dies kann man eigentlich schon als Regel nehmen, natürlich gibt es Aussnahmen und eine natürliche aber giftige Pflanze ist ungesünder als etwas hochverarbeitetes aus der Lebensmittelindustrie.

      Aber ein gutes Stück Gemüse ist sicher deutlich besser als diesen Beyondkram.
    • Jessesgott! 12.07.2020 15:51
      Highlight Highlight Ich finde beyond keinen „Kram“. Ich liebe echtw Beef Burger eigentlich. Aber weil ich aus ethisch moralischen Gründen kein oder nur noch ganz wenig Fleisch essen möchte, ist der beyond burger für mich eine tolle Alternative. Genau so fettig usw. wie ein Beef Burger. So bin ich zufrieden und kann ab und zu was saftig leckeres und ungesundes essen. Wie alle anderen auch. Aber: Kein totes Fleisch.
    • HiCh 12.07.2020 16:03
      Highlight Highlight Leider ist dieses Wissen bei vielen noch nicht angekommen. Viele wollen es auch gar nicht wissen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ChlyklassSFI 12.07.2020 15:10
    Highlight Highlight Soja und Hormonhaushalt? Längstens widerlegt. Komische Expertin.
    • xeceyoy 12.07.2020 16:01
      Highlight Highlight Jein. Da gabs doch irgend so eine Tierstudie dazu. Glaube mäuse wurde hohe dosies Soja verabreicht und es hatte einen effekt. Um es auf Menschen anzuwenden waren es glaubs 40 Liter Soyamilch oder sowas pro Tag. Also unmöglich...
  • Hierundjetzt 12.07.2020 15:10
    Highlight Highlight Der Hype ist der Neugier geschuldet. Als alltägliches FMCG Produkt funktionierts nicht.

    Gegenbeweis: warum gibt es wohl nur eine einzige (!) erfolgreiche vegetarische Kette in der Schweiz (Hiltl mit Tochter Tibits)?

    Warum ist dort per Zufall der Fleischersatz nur im à la carte vorhanden?

    Eben.
    • Kruk 12.07.2020 15:29
      Highlight Highlight Ist es ein Vorurteil meinerseits, dass Veganer oft nicht gut kochen können und deshalb die Supermarktregale vollgestopft mit Veganen Fertigprodukten sind?
    • Natuschka 12.07.2020 15:59
      Highlight Highlight Ja das ist ein Vorurteil. Ein richtiger Veganer isst mit Abstand viel gesünder als ein Omnivore, da er sehr sich oft viel abwechslungsreicher und nährstoffreicher ernährt.
      Trotzdem kann man natürlich nicht sagen vegan= gesund, genauso wenig kann man aber sagen omnivore/fleischesser=gesund.
    • derlange 12.07.2020 16:17
      Highlight Highlight Marge abschöpfen.
  • Biindli 12.07.2020 15:09
    Highlight Highlight Ich denke viele Vegetarierinnen und Veganer verzichten wegen dem Tierleid auf Fleisch und andere tierische Erzeugnisse. Dass sie sich deshalb ausschliesslich gesund ernähren ist eine falsche Annahme. Und ich denke es ist wie bei so vielem: nicht zu oft und dafür bewusst geniessen.
    Ich selbst esse kein rotes Fleisch und so ein Burger macht mich nicht so an: Es sieht zu echt aus ;).
  • Nik G. 12.07.2020 15:07
    Highlight Highlight Welch wahnsinns Erkenntniss. Die Menge macht das Gift. Das ist in der Ernährung auch gültig. Esst nicht jeden Tag Fleisch. Es gibt kein Grund dazu und wenn dann geht zum Bio Bauerhof, ist günstiger als in der Migros. Esst nicht jeden Tag Industrieprodukte sonder kocht frisch. Auf dem Markt kann man einzeln Gemüse und Früchte kaufen. Aber wenn ihr Bock habt esst eine Aufbachpizza oder was auch immer. Fühlt sich ab und zu super an. Wieso für immer auf dieses Gefühl verzichten?
    • Jessesgott! 12.07.2020 15:56
      Highlight Highlight Du hast nicht unrecht. Aber auch auf einer Tiefkühlpizza muss nicht zwingend Fleisch drauf sein. Und sie ist deshalb nicht weniger lecker!
    • xeceyoy 12.07.2020 16:04
      Highlight Highlight Wegen dem Tierwohl? Warum glaubst du, du darfst für dein "gutes Gefühl" Tiere quälen und töten?
    • Hardy18 12.07.2020 17:25
      Highlight Highlight Weil man das bei Menschen nicht darf.
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  • HiCh 12.07.2020 15:06
    Highlight Highlight Dieser Artikel ist zum Glück ausgewogener als der letzte über Burger-Alternativen. Interessant fände ich es dennoch mal, wenn man ein Hackfleisch-Patty untersuchen würde. Damit meine ich nicht die Unterteilung in Fett/Protein/Kohlenhydrate. Sondern die wirklichen Inhaltsstoffe. Ich glaube, da würde die vegane Variante dennoch besser abschneiden. Als gesund kann man aber beides nicht bezeichnen.
    • CaptainLonestarr 13.07.2020 06:23
      Highlight Highlight Ein gutes Hackfleischpatty besteht aus genau einer Zutat:
      100% Hackfleisch

      Das kriegt man aber nur zuhause oder in einem guten Fleischresti.
  • dmark 12.07.2020 15:01
    Highlight Highlight Lieber weniger Fleisch und dafür das Original essen. Nichts is(s)t besser, als das was uns die Natur gibt.
    • Frausowieso 12.07.2020 15:11
      Highlight Highlight Als ob Fleisch noch natürlich wär..... überleg mal, was die Tiere essen, wie viele Medikamente sie erhalten, wie das Fleisch manipuliert wird (Farbe, Wasser etc) und wie es verpackt ist. Das hat nichts mehr mit dem Fleisch von früher zu tun. Wenn du wirklich denkst, dass dein Fleisch von der "Natur" kommt und gesund ist, dann lebst du echt hinter dem Mond.
    • ingmarbergman 12.07.2020 15:15
      Highlight Highlight Dann wäre einfach alles Fleisch das es in Migros und Coop gäbte, Tabu.
      Wenn die Leute nur beim Hofladen einkaufen würden und sich so ernähren wie unsere Grosseltern, dann müssten wir diese Diskussion gar nicht führen.

      Aber die Leute kaufen halt Poulet im 10er Pack, weil es die Migros halt verkauft.

      Ist wie bei den Masken. Eigenverantwortung funktioniert nicht. Es wird nicht ohne strengere Gesetze und letztlich auch Fleischverbote gehen.
    • njemand 12.07.2020 15:16
      Highlight Highlight @dmark
      Rein aus Neugier: Zählen Sie domestizierte (und entsprechend gezielt für die Fleischproduktion gemästete) Tiere auch dazu?

      Ich würde Ihnen nämlich zustimmen, verstehe darunter aber höchstens die Wildgerichte, die ich jeweils während der Jagdszeit geniesse.
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  • Barracuda 12.07.2020 14:57
    Highlight Highlight Insbesondere bei Fleischersatz schreckt mich die Tatsache ab, dass sie einfach übelst mit geschmacksverstärkenden Stoffen gepanscht sind, weil die Grundzutaten schlicht und einfach ungeniessbar und fade sind.
    • Meierli 12.07.2020 15:06
      Highlight Highlight Für mich hat sich der Beyond mit Maltodextrin und Palmenoel erledigt.
    • Hardy18 12.07.2020 17:29
      Highlight Highlight Ja weil es in der Schweiz nur eine Handvoll Fleischer drauf haben, eine richtig gute Wurst herzustellen. Das meiste was hier über die Theke oder Fließband geht ist richtig richtig ungeniessbar.
    • Barracuda 12.07.2020 19:09
      Highlight Highlight @Yella
      Klar, aber würzen ist nicht gleich würzen. Etwas Marinade oder Salz ist dann doch etwas anderes als Soja mit einer abartigen Mixtur an Gewürzen, Geschmacksverstärkern und anderen Zutaten halbwegs essbar zu machen. Ich hatte schon einige Male Fleischersatz gegessen. Jedesmal wurde ich von der Überdosis an diesen Zutaten erschlagen.
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