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Nach den Lockerungen dreht der Wind im Nachtleben: Erste Kantone setzen die Besucherlimite auf 100 Personen herunter. bild Shutterstock

Exit-Strategie enthüllt: Clubs wollten nur 150 Leute reinlassen – und später öffnen

Wegen den Superspreader-Fällen ist die Clubszene zuletzt massiv unter Druck geraten. Jetzt zeigt sich: Die Nachtleben-Betreiber wollten erst im Juli und mit nur halb so vielen Partygängern wie vom Bund erlaubt ihre Lokale wieder öffnen. Doch die Rufe des Branchenverbandes blieben beim BAG ungehört. Jetzt dreht der Wind.



Wie eine Bombe schlug Ende Juni die Nachricht des ersten «Superspreader-Events» im Zürcher Flamingo Club ein. Fünf von 300 Partygängern infizierten sich am 21. Juni in der Disco mit Corona. Sie trugen das Virus später in die Tesla-Bar in Spreitenbach und in den Terminus-Club in Olten weiter.

Jetzt stellt sich heraus: Wäre es nach dem Dachverband der Club- und Konzertbranche (Promotersuisse) gegangen, wären zu diesem Zeitpunkt die Discos noch gar nicht offen gewesen.

Dies zeigt die am 25. Mai dem BAG eingereichte Exit-Strategie der Nachtleben-Lobby, die watson vorliegt. Diese sah vor, dass die Clubs erst am 1. Juli bei einer maximalen Besucherzahl von 150 Personen öffnen sollten (siehe Grafik unten).

Vergleich Exit-Strategie Club-Veranstalter und BAG

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Der Bundesrat zeigte kein Gehör für die Nachtleben-Lobby, setzte auf schnellere Lockerungen und erlaubte Partys bereits ab dem 6. Juni wieder. Dabei liess er mit 300 Personen doppelt so viele Leute zu wie vom Club-Branchenverband vorgeschlagen. Seit dem 22. Juni gilt an Partys sogar die Obergrenze von 1000 Personen (bei abgetrennten Floors), während die Exit-Strategie von Promotersuisse dies erst ab 1. September vorsah.

«Die raschen Cluböffnungen erweisen sich als kontraproduktiv», sagt Max Reichen von der Berner Bar- und Clubkommission (Buck), der an der Exit-Strategie des Branchenverbandes mitgewirkt hat.

Enttäuscht zeigt er sich insbesondere über das Vorgehen des BAG. «Man hat mit uns nie über die von uns eingereichten Vorschläge in der Exit-Strategie gesprochen. Das ist befremdend». Man habe vom BAG auf den Brief bloss eine Empfangsbestätigung erhalten.

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«Risikostufe rot»: In Bars und Clubs ist das Übertragungsrisiko am höchsten.

Der Bund hat die Direktbetroffenen bei der Cluböffnung nicht angehört. Dies scheint umso erstaunlicher, weil das BAG in einer internen Analyse die Öffnungen von Bars und Clubs mit rot als höchstes Risiko für Corona-Infektionen einschätzte (Grafik oben).

«Einige Clubbetreiber und Partygäste waren sich nicht bewusst, wie hoch das Risiko in den Clubs tatsächlich ist, und haben darum nach den raschen Lockerungen eine gewisse Nonchalance an den Tag gelegt», so Reichen weiter.

Kantone lassen nur noch 100 Leute in Clubs

Nun dreht der Wind. Am Mittwoch haben die Kantone Aargau, Baselland, Basel-Stadt und Solothurn mitgeteilt, dass wegen den steigenden Fallzahlen ab sofort nur noch 100 statt 300 Leute in die Clubs und Bars dürfen.

«Wir haben unseren Optimismus verloren», sagt Reichen. Die Exit-Strategie des Nachtleben-Verbandes sah ursprünglich vor, dass ab August 500 und ab September 1000 Gäste an Konzerte und Clubs zugelassen werden. «Weitere Öffnungen sind derzeit kein Thema für uns. Leider sieht es eher so aus, dass die Clubs wieder eingeschränkt werden», sagt Reichen weiter.

«Wir haben unseren Optimismus verloren.»

Max Reichen, Bar- und Clubkommission Bern

Weshalb hat man auf die von der Nachtleben-Vereinigung eingereichte Exit-Strategie nicht geantwortet? Auf diese Frage konnte das BAG bis zum Publikationszeitpunkt noch keine Stellung nehmen.

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So war der erste Tag mit Maskenpflicht im ÖV

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    Alle Leser-Kommentare
  • Beasty 09.07.2020 16:34
    Highlight Highlight Soso, die böse Stadt. Hier mal die Verteilung der Infektionen im Kanton Zürich.
    Benutzer Bild
  • Klaus Trophobie 09.07.2020 16:14
    Highlight Highlight Was ich absolut nicht Nachvollziehen kann ist die Maskenpflicht im ÖV (was ich eig. Befürworte) aber Clubs dürfen öffnen und es gilt keine Maskenpflicht...

    Was man in Clubs macht:
    - Schreien, damit man sein Gegenüber versteht (wer schreit der Spuckt!),
    - Alkohol Konsumieren (die Vernunft schwindet und man wird eher ignorrant der Massnahme gegenüber),
    -Tanzen (bestimmt nicht mit dem nötigen Abstand)..

    Was man im ÖV macht:
    - Sitzen und zu 90% schweigend in sein Smartphone starren...

    Finde den Fehler?
    • Klaus Trophobie 10.07.2020 16:40
      Highlight Highlight Nachtrag:
      Die Maskenpflicht im ÖV wird damit begründet, dass sich eine Rückverfolgung bei einer möglichen Infektion im ÖV als schwieriger herausstellt als z.B. in einem Club wo man die Persönlichen Daten angeben muss.
  • Alain Alä Pfaeffli 09.07.2020 13:41
    Highlight Highlight Die Clubs waren nicht gezwungen, mehr Leute rein zu lassen. Es war nur erlaubt
    • Seejah 10.07.2020 11:48
      Highlight Highlight Keine Ahnung und davon recht viel. Wirtschaftlich wurden einige durch die “Erlaubnis” sehr wohl gezwungen, da es dadurch keine Entschädigung mehr gibt und entsprechend Existenzen auf dem Spiel stehen...
  • Töfflirocker1970 09.07.2020 13:36
    Highlight Highlight Die Massnahmen kommen mir immer mehr willkürlicher vor.
    Als ob da ein paar Sek-Schüler dran wären.
    Mich überrascht nicht, wenn das auch Andere so empfinden.
  • PlayaGua 09.07.2020 13:33
    Highlight Highlight Das Verhalten des Bundes ist völlig daneben. Einerseits öffnen lassen - damit der Bund nicht mehr bezahlen muss - und dann die Nationale TF verlauten lassen, man solle Clubs meiden. Und gleichzeitig die Gesundheit der Bevölkerung riskieren.
  • Lowend 09.07.2020 13:17
    Highlight Highlight Treiber für diese überschnelle Öffnung, ganz im Sinne der Vertreter kommerzieller Interessen, sind mit Sicherheit nicht die beiden SP-Bundesräten Berset und Sommaruga!
    • Lowend 09.07.2020 22:16
      Highlight Highlight Ach, Sie sind wohl ein Neunmalkluger mit Insiderwissen oder eher Fake aus dem Bundesrat?

      In meinem Kommentar geht es aber um die Abwägung von Gesundheit gegen Kommerz und da will plötzlich kein Selbstgerechter mehr wissen, was ihre Partei gefordert hat und was die Atlanten in der Regierung geliefert haben.

      Darum hier zur Erinnerung, wie es noch vor wenigen Wochen getönt hat und wie es tönte, als man merkte, wie verheerend diese schnelle Öffnung war.
      Benutzer Bild
  • Butschina 09.07.2020 12:24
    Highlight Highlight Einige Clubbetreiber und Partygäste wussten nicht wie riskant ein Clubbesuch sein kann??? Lesen die keine Zeitung oder hören Nachrichten? Es wurde x-fach darauf hingewiesen, dass enger Kontakt in geschlossenen Räumen ideal ist um das Virus zu verbreiten. Diese Aussage von Herr Reichen finde ich tragisch.
  • gigus 09.07.2020 12:13
    Highlight Highlight Also. Der Bund will das die Clubs öffnen dürfen, damit er nicht bezahlen muss. Soooooo einfach.
    • Oly photographer 10.07.2020 07:54
      Highlight Highlight und der Bund ist wer? Der BR, das Parlament, oder doch wir? Mindestens die welche Bundessteuern zahlen, ach ja eine Minderheit und nach linkem Denkgut sollen es noch weniger werden die dafür noch mehr bezahlen dürfen. Hört mal auf von dem "Bund" zu reden.
  • Blues 09.07.2020 11:57
    Highlight Highlight Man muss aber auch ehrlich sein, von allen KMU's haben die Clubbesitzer sich am lautesten Bemerkbar gemacht! Dass dann das BAG denen eben auch entgegen gekommen ist, kann nicht verwundern. Zudem hätten die Club's ja im eigenen Interessen bessere Kontrolle gemacht. Ich hätte das so "gehändelt":
  • Spama Lotto 09.07.2020 11:54
    Highlight Highlight Es ist schon es bitzli frech, was sich die Bar- und Clubszene erlaubt:
    Wir haben:
    - Promotersuisse (Dachverband der Schweizer Musikveranstalter, nicht der "Club- und Konzertbranche", wie es im Artikel heisst. Die Schweizer Bar- und Clubkommission (SBCK) ist dort Mitglied und führt wohl das Sekretariat.
    -Die SBKC, die Interessen der Nacht-Kulturschaffenden auf nationaler Ebene vertritt. Sie ist eine Fachgruppe von Gastrosuisse.
    -Gastrosuisse mit ihrem Präsidenten Platzer, der dauernd mit frechen Forderungen zu schnelleren Öffnungen aufgefallen ist.
    Drum:Vielleicht an dereigenen Nase nehmen
  • nass 09.07.2020 11:24
    Highlight Highlight Nur weil etwas erlaubt ist heisst es ja nicht dass man das tun muss? Oder wurden die Clubs gezwungen zu öffnen? Wenn sie nur etwas Verstand gehbat hätten, hätten sie ihre eigene Strategie durchgezogen. Aber da war dann wohl die Verlockung doch zu gross...
    • MasterPain 09.07.2020 14:00
      Highlight Highlight Der Druck Geld zu verdienen um Miete, Personal und Lieferanten zu bezahlen war dann doch zu gross.
  • papperlapapp 09.07.2020 11:19
    Highlight Highlight Diese Geschichte wird sich die nächsten 2-4 Jahre laufend wiederholen. Solange nicht 70% durchseucht reicht ein Fall Global um das Ganze wider in Gang zu setzen. Es wäre ehrlicher der Event und Clubbranche reinen Wein einzuschenken und die Clubs 2 Jahre zu schliessen und den Angestellten eine anständige Existenz Sicherung zu stellen. Aber von den achsoprofessionellen Exekutiven getraut sich keiner diese schlechte Botschaft zu sagen und für Hilfe zu sorgen.... Jämmerlich...
    • bebby 09.07.2020 12:56
      Highlight Highlight Das wäre sicher sinnvoller, der Mitarbeiterinnen zu helfen, als den Betrieb am Leben zu halten.
  • Human 09.07.2020 10:45
    Highlight Highlight Einigen war nicht bewusst wie hoch das Risiko ist? In einem Club wo die Leute betrunken nah aneinander tanzen und schwitzen?

    Ich mein im Ernst? Das Risiko war manchen nicht bewusst? Ich glaub das hätte euch ein 5 Jähriger erklären können....
  • fidget 09.07.2020 10:23
    Highlight Highlight Es hiess doch stets, dass der Bund keine Schutzkonzepte von Branchenverbänden genehmigt. Warum hat also der Verband dieses Konzept nicht an seine Mitglieder gegeben und gewartet bis vom Bund ein OK kommt? Gastrosuisse erstellte auch ein Schutzkonzept, dass von den Restaurants übernommen wurde.
    Für etwas gibt es diese Verbände und man kann auch eigenverantwortlich handeln. Der Bund gibt mit der Lockerung lediglich eine Obergrenze vor. Das heisst aber nicht, dass man auch bis an diese Grenze gehen muss.
  • Froggr 09.07.2020 09:57
    Highlight Highlight Ja klar, der Bund hat die Clubs gezwungen mehr Personen reinzulassen als sie wollten. Genau. C‘mon verarschen können wir uns selber. Wenn man 300 Gäste reinlassen DARF heisst das nicht dass man MUSS. Bisschen selber denken könnt ihr ja wohl auch noch.
    • Shabbazz 09.07.2020 10:50
      Highlight Highlight @ Froggr, wären sie selber ein Clubbesitzer und würden von den Einnahmen abhängig sein und hätte zuvor einige Monate dicht machen müssen ohne Einkommen...was würden sie tun? Das Maximum das erlaubt ist ausschöpfen oder selber limitieren? Kann man den Clubs wirklich vorwerfen, dass sie das Maximum anpeilen?

    • Heijho 09.07.2020 11:13
      Highlight Highlight @Shabbazz: nun es ist eine Sache das Maximum anzustreben. Aber nachher sich hinstellen und das ganze als unverantwortlich hinzustellen ist ein wenig heuchlerisch. Das ist in etwa, wie wenn ich mit einem Corsa auf die DE-Autobahn gehe, mit 200kmh einen Unfall baue und mich danach über das "unverantwortliche" Tempo beschwere, das ich fahren darf. Mittlerweile soööte der hinterletzte kapiert haben, je mehr Menschen, desto grösser das Risiko. Als Betreiber muss ich diese Variable einkalkulieren, denn ein Fall reicht und der Club ist wieder dicht. Das wusste man schon vor der Öffnung.
    • lisa lave 09.07.2020 11:31
      Highlight Highlight Vorallem erhält man keine Entschädigung fürs "vorsichtig" sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Barracuda 09.07.2020 09:55
    Highlight Highlight Und die Clubs, die es "angeblich" für so unverantwortlich hielten, haben allesamt trotzdem 300 Gäste reingelassen 🤔 Sehr glaubwürdig. Und warum genau kommen sie erst jetzt mit diesem Anliegen?
    • mille_plateaux 09.07.2020 12:09
      Highlight Highlight Löhne, Mieten, Sozialversicherungen und weitere Rechnungen müssen bezahlt werden. Mit der bundesrätlichen «Öffnung» fallen Kurzarbeitsentschädigung und andere Hilfestellungen weg. Also heisst's für die meisten: aufmachen – oder ins Gras beissen.

      Wie genau hätten die Klubs denn deiner Meinung nach operieren sollen?
    • bebby 09.07.2020 13:05
      Highlight Highlight Die Kosten reduzieren und einen besseren Vertrag mit dem Vermieter aushandeln. Oder, noch besser 2 Jahre pausieren bis ein Ende in Sicht ist.
    • mille_plateaux 09.07.2020 13:15
      Highlight Highlight @bebby, dein Kommentar weckt den Eindruck: Von Klub- und Kulturleben verstehst du nicht viel.

      Kosten werden ohnehin an (fast) allen Ecken und Enden reduziert. Was richtig ins Geld geht, bspw. die feuerpolizeilichen und weitere Sicherheitsauflagen, ist nicht verhandelbar. Die Löhne sind ohnehin schon im Keller, da kann also auch nicht gespart werden. Und «neuer Mietvertrag aushandeln» ist leichter gesagt, als getan. Wie wohl deine Verwaltung reagiert, wenn du ihr eröffnest, künftig gern 50% weniger Miete bezahlen?

      Und nenn mir mal ein Unternehmen, das easy zwei Jahre lang pausieren könnte. 🙃
    Weitere Antworten anzeigen
  • Snowy 09.07.2020 09:43
    Highlight Highlight Besser späte Einsicht als nie.

    Hier ein aktuelles Statement aus der Clubszene:

    https://ubwg.ch/words/siedepunkt/warum-wir-die-clubs-jetzt-nicht-wieder-schliessen-duerfen/
  • schnupperi 09.07.2020 09:39
    Highlight Highlight Verstehe die Kritik absolut. Das kann man nicht als professionelles Arbeiten bezeichnen. Aber man denke daran; es weiss nun mal leider kein Mensch was genau der richtige Weg ist. Die Taskforce hat schon bei früheren Öffnungen gewarnt und dort hatte der BR mit dem schnelleren Tempo und grösseren Öffnungen recht. Mit dieser Öffnung hat es leider nun nicht geklappt. Muss man (die Kantone) halt jetzt korrigieren. Es ist mühsam, aber mit diesen Ungewissheiten/Fehlversuchen müssen wir nun eine Zeit lang leben.
  • Hoci 09.07.2020 09:34
    Highlight Highlight Auch bei uns gibts unfähige. Die schnelle Lockerung und die Maskenlüge sind solche.
    Allein der Aufruhr durch das tragen der Maske von Frau Blocher, sollte untersucht werden u d die Verantwortlichen verurteilt.
    So sehr ich die svp nicht mag und nicht auf Blochers stehe, ihr Verhalten war korrekt und vorausschauend- was damals schon bekannt war.
    Das Drama war ein krasser Prpgel zwischen die Beine der Corona bewöltigung und ich will wissen wer dafpr verantwortlich ist. Die Mitläufer sind denke ich bekannt, der br.
    • Butschina 09.07.2020 12:29
      Highlight Highlight Nein war es nicht. Es gab damals für medizinisches Personal zu wenig Masken. Darum sollten die Vorräte den Einrichtungen zur Verfügung gestellt werden und nicht selber genutzt werden.
    • Hoci 09.07.2020 18:32
      Highlight Highlight Das ist für mich keine Berechtigung a) zu lügen, dass Masken nichts bringen.
      B) sich so gegen Frau Blocher zu benehmen.
      Den Schaden sieht man nun.es ist viel Vertrauen flöten gegangen. Man hätte auch ehrlich handeln können.
  • manzh 09.07.2020 09:21
    Highlight Highlight bitte nicht vergessen, die (BAG-)Leute sind nicht wegen euch dort wo sie sind sondern wegen dem anständigen Gehalt und den lockeren Arbeitszeiten. Viele Taugenichts drunter....ist halt so, Politikermafia
    • bebby 09.07.2020 13:10
      Highlight Highlight Woher willst Du das wissen? Wer macht wohl die Arbeit am Wochenende?
  • Hierundjetzt 09.07.2020 09:17
    Highlight Highlight Gastrosuisse hat Druck gemacht. Darum. Und darum wurden auch keine anderen Branchenverbände angehört.

    Ganz ernsthaft: Die neuen Massnahmen haben wir einer handvoll Menschen aus einem Verband zu verdanken, die viel Meinung aber wenig Ahnung haben.

    Und den lieben Ueli sowie den lieben Guy „kennen“
  • zar_dule 09.07.2020 09:09
    Highlight Highlight Liebe Leute, die sagen schreiben, die Clubs hätten nicht öffnen sollten. Bitte überlegt doch einen Moment bevor ihr so was absondert. Wenn man öffnen kann, MUSS man öffnen oder es droht der Konkurs!
    - Der Vermieter will seine VOLLE Miete - man darf ja wieder öffnen.
    - Kurzarbeit auch weg.

    Es wäre kein Problem gewesen Clubs zu entschädigen, das wäre ein Klacks gewesen bei 30 Mia. Lockdown-Kosten hätte man das aus dem Spesen-Kässeli bezahlt.
    • Maragia 09.07.2020 15:38
      Highlight Highlight Nein öffnen müssen tut man immer noch nicht. Ich kann auch nicht ein Geschäft führen, welches ein RIsiko darstellt nur weil ich es kann..
    • zar_dule 09.07.2020 17:23
      Highlight Highlight Also sollen die einfach in Konkurs gehen? Du verstehst schon, dass man sie öffnen lies, damit nicht helfen muss? Das würdest du ja sicher machen oder?

      Fährst du Auto? Ist ein Risiko für dich und andere. Plus Feinstaub und CO2. Leute sterben und nicht zu knapp.
  • NicksName 09.07.2020 08:57
    Highlight Highlight Schliesst die Clubs. Bis Ende Jahr. Ende.

    Was ist daran so schwierig? Niemand, aber auch wirklich niemand, muss jetzt tanzen gehen.
  • Mat_BL 09.07.2020 08:43
    Highlight Highlight Kaum ist Daniel Koch weg, haben die ein Puff, oder was?
    • Fairness 09.07.2020 08:49
      Highlight Highlight Da war Koch noch dort! Wohl darum. Wie mit der Maskenlüge.
    • Fairness 09.07.2020 09:17
      Highlight Highlight Das war Koch noch dort ...
    • hgehjvkoohgfdthj 09.07.2020 09:44
      Highlight Highlight Es scheint mir ziemlich unfair, Kochs Ignoranz gegenüber den Präventionskonzepten der Club-Betreiber seinem Nachfolger in die Schuhe zu schieben.
  • Sean Amini 09.07.2020 08:41
    Highlight Highlight Dieses Club Bashing geht mir langsam auf den Sack. Seit den Lockerungen sind 100‘000e schon feiern gegangen. Wir haben 5 Ansteckungen im Flamingo.

    Selbst wenn sich bisher 20 infiziert haben ist es übertrieben Superspreader zu sagen!

    Woher stammen die restlichen 1000 Ansteckungen seither? Und man stelle sich das im Club vor: Eng, betrunken und keine Maske! Bei über 100‘000 feiernde Gäste kann man nicht mal von „Glück“ sprechen.

    Corona ist da aber die Clubs sind nicht die Schuldigen. Also liebe Medien inkl. Watson stopt das Club Bashing! Danke!
    • Froggr 09.07.2020 09:59
      Highlight Highlight Wer das Gefühl hat Clubs sind kein extremes Risiko, der hat wohl noch nicht viel verstanden.
    • _andreas 09.07.2020 09:59
      Highlight Highlight Von mirausgesehen sind nicht die Clubs Schuld wie es von vielen Medien geschrieben/angedeutet wird sonder die Personen die sogar mit Symtomen dann in die Clubs gehen. Mit der Bezeichnung Superspreader bei den wenigen Ansteckungen in Clubs bin ich auch deiner Meinung, das ist einfach eine übertriebene Bezeichnung.
    • Hierundjetzt 09.07.2020 10:01
      Highlight Highlight Ok.

      - in welchen gewerblich genutzen Räumlichkeiten wurden die Kunden angesteckt?

      - in welchen Betrieben hinterliess man Fake Nummern?
    Weitere Antworten anzeigen
  • flyingdutch18 09.07.2020 08:37
    Highlight Highlight Ein Skandal, wenn der Bericht stimmt. Das BAG muss sich umgehend äussern. Wie in den Kommentaren erwähnt, ist möglich, dass sich der Bund von wirtschaftlichen Gründen hat leiten lassen (keine Entschädigungen mehr, wenn der Lockdown aufgehoben ist), was - wenn zutreffend - das Vertrauen in die Lockerungsschritte weiter schwinden lässt.
    • Shabbazz 09.07.2020 09:52
      Highlight Highlight Naja, wäre ich die Regierung würde ich durchaus auch die Wirtschaft berücksichtigen und die Folgekosten (die ja wir Bürger tragen)...dies einfach auszublenden wäre Fahrlässig!

      Vorallem muss man vernünftig bleiben, es ist nicht so tödlich wie die spanische Grippe oder andere Krankheiten. Wir hatten ja lange "Flatten the curve" als Ziel, das haben wir grösstenteils erreicht. Weiss jetzt auch nicht warum daraus "keiner darf sich anstecken" geworden ist.
      Ich finde den Schweizer Mittelweg eigentlich ziemlich gut, was «perfekt» ist weiss ja keiner…
  • Fairness 09.07.2020 08:35
    Highlight Highlight Wozu hat der Bundesrat eine Task Force und ein BAG, wenn er doch alles besser weiss? Bzw. meint zu wissen.
  • Fairness 09.07.2020 08:31
    Highlight Highlight Total unverständlich. Genauso ist es auch die Vorbereitung und Leistung des BAG generell inkl. Zahlenwirrwarr. Ziemlich bedenklich und gar nicht vertrauenswürdig das alles.
  • holla the forest fairy 09.07.2020 08:19
    Highlight Highlight Natürlich hätten die Betreiber die Lokale geschlossen lassen können - Jedoch wäre so der Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung etc. entfallen und dies muss man sich in der aktuellen Situation erst mal leisten können.
  • EndeGelände 09.07.2020 08:18
    Highlight Highlight was ist eigentlich die definition eines super spreaders?
    • Wiesler 09.07.2020 16:16
      Highlight Highlight Kurz gesagt, wenn jemand an einer Veranstaltung 2 weitere Leute ansteckt, spricht man bereits von einem super-spreading-event.
    • EndeGelände 09.07.2020 17:53
      Highlight Highlight naja superspreader hört sich mehr nach 100erten an.
  • CalibriLight 09.07.2020 08:15
    Highlight Highlight Da ist etwas sehr eigenartig gelaufen. Mal schauen, wer sich noch wie dazu äussert.

    Allerdings muss man sagen, dass dann mögliche Superspreader Events einfach später stattgefunden hätten. Stattfinden tun sie vermutlich so oder so, dort, wo viele Menschen bei Parties in Innenräumen eng zusammen kommen ohne übliche Hygienemassnahmen.
    • drüber Nachgedacht 09.07.2020 09:18
      Highlight Highlight Genau

      Nach den Sommerferien. Wenn dann die Clubs mit 500 Personen aufgemacht hätten. Da wäre ein Tracing nahezu unmöglich geworden.

      Daher hat das BAG schon richtig gehandelt.
    • Hoci 09.07.2020 09:37
      Highlight Highlight Nein hätte er nicht oder nicht in diesem Ausmass.
      Die Leute hätten sich langsam angepasst, ohne einen so grossrn Schaden durch zu viel Quarantäne bei der Wirtschaft zu hinterlassen.
    • CalibriLight 09.07.2020 09:59
      Highlight Highlight @Hoci -- "Die Leute hätten sich langsam angepasst..".
      Wäre ja zu schön.
      "Allein mir fehlt der Glaube".....;-)
  • ingmarbergman 09.07.2020 08:13
    Highlight Highlight Das ist wie bei der Digitalisierung. Die Senioren-Politiker haben keine Ahnung und entscheiden eifach nach Lust und Laune.
  • Asmodeus 09.07.2020 08:10
    Highlight Highlight Ok. Die Clubs WUSSTEN also ob der Gefahren und hatten selbst den Vorschlag weniger gross zu starten. In dem Moment als der Bund ihnen jedoch grünes Licht gab, warfen sie all das über Bord?


    Mir fällt schwer da die Schuld dem Bund zuzuschieben. Die Clubbesitzer hätten sich selbst an die eigenen Vorgaben halten können (Selbstverantwortung heisst es doch immer). Aber die Gier war grösser und jetzt haben sie den Salat.
    • mille_plateaux 09.07.2020 12:17
      Highlight Highlight Gier? Bitte mal die andere Seite anschauen.

      Sobald der Bund verkündete, Klubs dürften wieder öffnen, fielen auch die wenigen Unterstützungsgelder weg. Ohne Unterstützungsleistungen, ohne Kurzarbeitsentschädigung können Klubs nicht überleben. Die Läden machen dicht und die Angestellten stehen beim RAV. Ausser, man lässt Gäste rein.

      Klubs und Bars waren de facto gezwungen, aufzumachen. Nur die wenigen mit grossen Rücklagen (alle Zürich) konnten es sich erlauben, den Laden geschlossen zu halten.
    • Asmodeus 09.07.2020 12:50
      Highlight Highlight De fakto gezwungen aufzumachen? Ja.

      Sofort an die 300 Personen-Marke Leute reinlassen? Die Sicherheitsvorkehrungen nicht umsetzen? Keine Ausweiskontrolle durchführen?

      Nein.
  • Erklärbart. 09.07.2020 08:01
    Highlight Highlight "Die Nachtleben-Betreiber wollten erst im Juli und mit nur halb so vielen Partygängern wie vom Bund erlaubt ihre Lokale wieder öffnen. Doch die Rufe des Branchenverbandes blieben beim BAG ungehört."

    Ja, also jetzt die ganze Schuld dem Bund zu geben ist auch ziemlich einfach. Klar, das BAG steht irgendwie immer "schlechter" da. Maskenfiasko, lasche Empfehlungen, etc. etc.

    Aber hey, den Clubbetreibern hat niemand gesagt, dass sie 300 rein lassen müssen, sondern dürfen. Sie hätten die Anzahl Gäste selber begrenzen können.
  • De-Saint-Ex 09.07.2020 07:57
    Highlight Highlight Fehlt da nicht eine entscheidende Information? War diese Exitstrategie von Promotersuisse eine Eigeninitiative oder erfolgte dieser Vorschlag aufgrund einer Anfrage seitens des Bundes? Falls zweiteres wäre das ein handfester Skandal, der noch viel zu reden geben müsste.
    Und zu den Rufen „die hätten ja nicht öffnen müssen“... Echt jetzt? Sitzen die Virologen und Pandemieexperten jetzt bei Promotersuisse? Auch bei denen geht es schliesslich um die Existenz...
  • Gubbe 09.07.2020 07:54
    Highlight Highlight Nachdem ich mir die Zähne in 60 s geputzt habe, frage ich mich, wo den alle Covid-Angesteckten sind, die an den Demos waren. Bei den Tausenden die sich ohne Abstand in verschiedenen Stäten zusammengerottet hatten, müssten doch hunderte infiziert worden sein. Manchmal frage ich mich, ob das Ganze ein Theater auf Niveau ist, oder ein Drama. Gerne hätte ich mal eine Gegenüberstellung mit Grippe-und Coronabefallenen gesehen. Tote, wieder Gesunde usw. Wenn das täglich überall zu lesen ist, sollten wir vielleicht die Normalität anpeilen.
  • Maria R. 09.07.2020 07:50
    Highlight Highlight Einfach alle Aerosolbäder... ehem... Clubs schliessen.

    Das wird zwar vorübergehend einige Arbeitsplätze in der Gastronomiebranche kosten, aber irgendwie müssen wir das Coronatheater loswerden.
  • wicki74 09.07.2020 07:45
    Highlight Highlight "Können" heisst nicht "müssen". Das BAG definiert die Obergrenze. Der Club hat eine Eigenverantwortung (auch je nach baulichen Möglichkeiten)...

    Regelt das BAG zu viel geht das Volk auf die Strasse. Legt es einen Rahmen fest, wird es als verantwortungslos verschrien... da sag noch einer es sei einfach hier...
  • Magenta 09.07.2020 07:40
    Highlight Highlight Nur zur Richtigstellung: im Terminus Olten ist es nach bisherigem Erkenntnisstand NICHT zu einer Ansteckung gekommen. Sondern es wurde dort ein infizierter Gast registriert und es gab anschliessend Quarantänefälle. Bitte seid sorgfältiger in der Formulierung.
  • Johnny Marroni 09.07.2020 07:38
    Highlight Highlight Jetzt macht aber mal einen Punkt und hört auf, ständig gegen den Bund zu schiessen. Er hat auch gesagt, dass die Abstandsregeln eingehalten werden müssen und das Maskentragen empfohlen, wenn das nicht geht. Er hat aber garantiert niemanden dazu gezwumgen, möglichst viele Leute rein zu lassen. Und wenn es zudem solche Idioten gibt die mit einer bestätigten Infektion in den Club gehen, ist uns nicht mehr zu helfen.
    • Fairness 09.07.2020 09:07
      Highlight Highlight Aber es gab keine Masken. Und deswegen nützten sie angeblich nichts ... Wenigstens nützen sie jetzt endlich.
  • Mia_san_mia 09.07.2020 07:29
    Highlight Highlight Sie hätten ja ihr Konzept trotzdem so durchführen können. Es hat sie niemand gezwungen mehr Leute reinzulassen 🤷‍♂️
  • So en Ueli 09.07.2020 07:25
    Highlight Highlight Na ja man kann es nicht jedem recht machen. Aber selbst wenn die Clubs gemäss der Lobby wiedereröffnet wurden, hätte dies nicht verhindert, dass sich Leute angesteckt haben. So wie die Leute durchs Nachleben torkeln, ist ja nicht zu erwarten, dass die sich an irgendwelche Hygienemassnahmen halten.
  • Bee89 09.07.2020 07:19
    Highlight Highlight Sorry, aber wurden die Clubs gezwungen zu öffnen und 300 Personen reinzulassen?
    Nur weil Veranstaltungen BIS zu 300 Personen erlaubt sind, heisst das nicht, dass sie es umsetzen müssen
    • PeteZahad 09.07.2020 07:36
      Highlight Highlight Dann kommt das Arbeitsamt und sagt ihr dürft wieder 300 reinlassen, daher gewähren wir nicht mehr für alle entsprechend Kurzarbeit.
    • anundpfirsich 09.07.2020 07:43
      Highlight Highlight Genau dasselbe dachte ich auch 👌🏻
    • Geogräfin 09.07.2020 07:43
      Highlight Highlight Jein, wenn sie wieder öffnen konnte, fiel wohl auch die Unterstützung weg. Und einfach zu lassen war für viele wohl keine Option (Konkurs und so).
    Weitere Antworten anzeigen
  • surfi 09.07.2020 07:15
    Highlight Highlight Oh, die Clubs wurden also GEZWUNGEN zu öffnennund 300 Personen hineinzulassen, ohne dass sie das wollten? Das sehe ich als faule Ausrede!
    Jeder Club darf freiwillig selber entscheiden, wenn er weniger öffnen will, weniger Gäste will.....
    Offenbar waren sich Branchenverband und die Clubbetreiber nicht einig.
  • Bravo 09.07.2020 07:13
    Highlight Highlight Die Maskenlüge kam aus dem BAG. Aber über (die komplett verfrühten und unsinnigen) Cluböffnungen hat bestimmt der Bundesrat entschieden, nicht?
    • Fairness 09.07.2020 09:10
      Highlight Highlight Der BR hat punkto Maskenlüge genauso gelogen.
  • Scaros_2 09.07.2020 06:51
    Highlight Highlight Moment - Da will ein Verband LANGSAMER öffnen als der Bund und der Bund sagt - nope? Ich kann das nicht ganz nachvollziehen.
    • bokl 09.07.2020 07:45
      Highlight Highlight Der Bund hat ja keine Zwangsöffnungen verordnet. Der Verband hätte problemlos seinen Zeitplan einhalten können.
    • Mr. Burns 09.07.2020 07:52
      Highlight Highlight Der Grund liegt wohl bei den Finanzen. Der Bund wollte sie so schnell wie möglich öffnen um nicht weiter Kurzarbeit etc. zu zahlen.
      Und die Clubs wahren seit März dicht (null Einnahmen bei gleichbleibenden Fixkosten wir Miete) und hatten keine Wahl.
      Es war verlogen vom Bund die Öffnung der Clubs zu erlauben, aber zu sagen geht lieber nicht hin, das Risiko ist hoch und den Clubs keine Entschädigungen zu zahlen wenn sie zu leben.
    • Harryman 09.07.2020 08:14
      Highlight Highlight Der und hat nicht nope/nein gesagt, der Bund hat eine andere Empfehlung ausgegeben. Genauso wie er empfohlen hat zu Hause zu bleiben oder eine Maske zu tragen und niemand hat sich an diese Empfehlung gehalten. Nun schreien die Betreiber sie hätten öffnen müssen und 300 Personen den Eintritt gewähren müssen! Niemand hat befohlen zu öffnen, niemand hat befohlen 300 Personen reinzulassen. Warum hat der Verband sein Schutzkonzepte nicht verbindlich erklärt? Wollten wohl nicht die Böden sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • lilie 09.07.2020 06:46
    Highlight Highlight Das ist wirklich nicht gut gelaufen. Angesichts der hohen Gefahren und der zu erwartenden Belastung für das Contact Tracing hätte es Gespräche zwischen BAG und den Branchenvertretern geben müssen.

    Aber auch wenn das besser hätte laufen müssen: Nun sind die Kantone zuständig. Einige haben die Besucherzahlen bereits gesenkt - ausser Zürich, wo es derzeit am meisten Fälle gibt und wo fast Tausend Personen in Quarantäne sind.

    Es wäre dringend nötig, hier die Besucherzahlen in Clubs wenigstens zu halbieren, das würde auch wieder mehr Vertrauen schaffen.
    • drüber Nachgedacht 09.07.2020 09:27
      Highlight Highlight Eigentlich müssten sich alle Kantone zusammenraufen und für Clubs in der ganzen Schweiz die gleichen Regeln aufstellen.

      So lohnt es sich nicht für Basler nach Zürich in einen Club zu fahren und womöglich das Virus nach Basel mit nach Hause zu nehmen.

      Ganz zu schweigen, dass wir in der Schweiz die einzigen in ganz Europa (ausser Schweden) sind, die Clubs geöffnet haben....


    • lilie 09.07.2020 09:54
      Highlight Highlight @drüber: An und für sich ist es wünschenswert, überall die gleichen Regeln zu haben für die Clubs. Das wäre allerdings am besten vom Bund verfügt worden. Bis sich alle Kantone abgesprochen haben, dauert das zu lange.

      In Zürich aber gibts sehr viele Clubs, da sollte man reagieren, wenn es nun schon Vorfälle gab.

      Klar sind die Zahlen unterdessen wieder gesunken, aber das kann sich jedes WE schnell wieder ändern. Für die Clubs ists auch nicht gut, weil die Leute das Vertrauen verlieren.
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 09.07.2020 06:45
    Highlight Highlight OK. Jetzt ist klar:

    The real party launches on September/October 1st. 😁
  • Ärdbeergonfi 09.07.2020 06:42
    Highlight Highlight Das Vorgehen des BAG in Bezug auf die Cluböffnung ist schon befremdlich, wenn das so stimmt.
  • Berner_in 09.07.2020 06:06
    Highlight Highlight Was ist da schief gelaufen? Von welchen Teufel liess sich das BAG da reiten? Ein herber Knacks ins Vertrauen...
    • Jekyll & Hyde 09.07.2020 06:49
      Highlight Highlight Ich denke mal das Ueli "kä luscht" Maurer hier auch ein wörtchen mitgereded hat. Das Finanzdepartement wollte so schnell wir möglich normalzustand um Kredite, Kurzarbeitsentschädigungen, Arbeitslosengeld etc. auf ein minimum zu beschränken.

      Dies ist kein Hate auf Maurer, jeder Finanzminister hätte so gehandelt...ist schliesslich sein Job das Geld zusammen zu halten
    • bebby 09.07.2020 06:50
      Highlight Highlight Es ist nicht das BAG, sondern der BR, welcher die Entscheidungen trifft, steht auch so im Artikel. Und die Öffnungsschritte sind unter Druck der Wirtschaft entstanden.
      Man kann es offenbar nie recht machen...die Clubs hätten ja nicht öffnen müssen.
    • Oly photographer 09.07.2020 07:07
      Highlight Highlight Wer die Sache nur Ansatzweise mitverfolgt hat, weiss dass die Wirtschaftsverbände und deren Vertreter im Parlament und BR massiv Druck gemacht haben, sofort wieder zur Normalität zurückzukehren. Da kam z.B. auch die SBB welche wollte dass HO wieder aufgehoben wird, damit wieder viele in den ÖV kommen. Dazu, mir ist keine Vorschrift bekannt dass weder eine Cluböffnungspflicht da war, noch die Pflicht die Obergrenze auch nach unten einzuhalten. Sprich die Clubs hätten sich auch selbst einschränken können. Dieses Bashing nun finde ich ziemlich dumm.
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  • Peter Sager 09.07.2020 05:58
    Highlight Highlight Liebe Frau Somaruga, lieber Herr Berset Macht nun endlich diese Clubs zu über die Sommerferien. Wir wollen keinen 2 Lock Down wegen diesem Partyvolk. Die Kantone sind unfähig etwas zu beschliessen.

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