Schweiz
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Des personnes passent devant des affiches ou il est ecrit

«Ein grosses Dankeschön»: Plakate in der Westschweiz bedanken sich bei medizinischen Mitarbeitenden, Kassiererinnen, Ladenbesitzern, Fahrern, Reinigungskräften. Bild: KEYSTONE

Warum der Röstigraben während Corona noch tiefer wird – 3 Punkte, die das zeigen

Während sich viele Romands für strengere Massnahmen aussprechen, fordert man in der Deutschschweiz die Auflösung des Lockdowns. Warum die Pandemie den Röstigraben verschärft – erklärt in drei Punkten.



Die Anzahl Infizierte

Nach dem Tessin weisen die beiden Westschweizer Kantone Genf und Waadt die höchste Fallzahl an Infizierten auf. Im Vergleich zur Deutschschweiz sind diese um einiges höher. Über die Gründe wird spekuliert. In Genf war die allererste Person, die sich mit dem Coronavirus infiziert hatte, zu Besuch an der Mailänder Fashion Week. Weil viele Genferinnen und Genfer italienische Wurzeln haben, gingen die Behörden davon aus, dass das Virus über die Grenze aus Norditalien eingeschleppt wurde.

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bild: bag

Die hohen Fallzahlen haben auch Auswirkungen auf die politischen Forderungen. Während in der Deutschschweiz vergangene Woche Rufe laut wurden, wonach die Wirtschaft wieder hochgefahren werden soll, blieb es in der Romandie ruhig.

Die Romands seien nicht komplett gegen ein Hochfahren der Wirtschaft, so Andreas Stüdli, Westschweizer-Korrespondent des SRF in einem Interview. «Man ist allgemein der Meinung, dass man es etwas später angehen soll. Eine sofortige Lockerung wäre in der Suisse Romande gar nicht gut angekommen.»

Zudem orientiert sich die Westschweiz stark am Nachbarsland Frankreich. Dort verfolgt Präsident Emmanuel Macron eine strengere Politik als dies beispielsweise in Deutschland oder Österreich der Fall ist.

>> Coronavirus: Alle News im Liveticker

Die persönliche Einstellung

Die effektiven Fallzahlen mögen auch dazu führen, dass die Romands und die Deutschschweizer andere Einstellungen haben, wenn es um die Massnahmen des Bundes geht. Denn diesbezüglich ist man sich nicht einig. Das zeigte eine Umfrage des Schweizer Fernsehens in Zusammenarbeit mit der Forschungsstelle sotomo.

Für einen grossen Teil der Westschweizer Bevölkerung gehen die Massnahmen, die der Bund seit dem 16. März ergriffen hat, zu wenig weit. Rund 42 Prozent ist dieser Meinung. In der Deutschschweiz sind es lediglich 27 Prozent.

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bild: srg/sotomo

Ein ähnliches Bild zeigt sich, wenn man die Romands nach dem gewünschten Vorgehen nach dem 19. April fragt. 24 Prozent fordert eine Verschärfung der Massnahmen – rund 15 Prozent mehr als in der Deutschschweiz.

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bild: srg/sotomo

Die Wirtschaft gegen die Gesundheit

Des membres de la protection civile (PC) patrouillent autour de la Rade de Geneve pour controler l'eloignement social et afin d'empecher le rassemblement de plus de 5 personnes, pendant l'etat d'urgence suisse en raison du coronavirus COVID-19, ce dimanche 5 avril 2020 a Geneve (KEYSTONE/Martial Trezzini)

Mitglieder des Zivilschutzes patrouillieren um den Genfersee, um zu kontrollieren, ob sich die Menschen an die Vorschriften des Bundes halten. Bild: KEYSTONE

«Der Deutschschweizer, ein Menschenfeind» titelte heute die Berner Zeitung. Auch im Westschweizer Fernsehen hatte die Neuenburger Bildungsdirektorin Monika Maire-Hefti wenig schmeichelnde Worte für die Deutschschweizer übrig. «Ich wage zu behaupten, dass die Westschweizer sensibler sind, was das Zwischenmenschliche anbelangt, und die Deutschschweizer sensibler, was die Wirtschaft betrifft», so Maire-Hefti in einem Gespräch mit RTS-Tagesschau Moderator Darius Rochebin. Zum Statement Maire-Heftis schreibt die Berner Zeitung: «Die Deutschschweiz ist bereit, Menschen zu opfern, damit die Wirtschaft brummt. In der Konsequenz heisst das: Der Deutschschweizer ist ein Menschenfeind.»

Dass sich die Romandie vor zu schnellen Lockerungen fürchtet, zeigt auch ein Schreiben von National- und Ständeräten aus den Westschweizer Kantonen. Sie wandten sich an Simonetta Sommaruga und forderten die Bundespräsidentin dazu auf, die Gesundheit aller zu schützen und den Kantonen die Befugnis zu erteilen, Firmen schliessen zu können. (ohe)

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67Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Rethinking 10.04.2020 17:19
    Highlight Highlight Je älter ich werde desto mehr schätze ich die Einstellung der Welschen...

    Unser dauerndes „Wachstum, Schneller, Mehr“ Mantra führt letztlich zu nichts...
  • Magnum 10.04.2020 13:08
    Highlight Highlight Tja, laut einigen grenzwertig arroganten und passiv-aggressiven Kommentierenden hier bei Watson dürften sich die Unterschiede zwischen Deutschschweiz und Romandie auf die *Tatsache* zurückführen lassen, dass in der Romandie der Anteil der Schüler, Studenten und anderer Faulpelze, die vom Home Office in vollen Zügen geniessen, viel grösser sei.

    Ich halte das zwar für kompletten Schwachsinn, aber ich rechne fest mit solchen Kommentaren. Das Bedürfnis nach Feindbildern, über die man stammtischmässig herziehen kann, scheint in der ausserordentlichen Lage nicht abgenommen zu haben. Armselig.
  • ostpol76 10.04.2020 11:55
    Highlight Highlight Ist ja bekannt, dass die Romands nicht so gerne arbeiten 😉
  • biketraveller001 10.04.2020 11:45
    Highlight Highlight Die französische Schweiz hat ein anderes Verständnis von Freiheit und Staat als die Deutschschweiz. In der Romandie ist man viel mehr bereit, Einschränkungen von der Allgemeinheit zu akzeptieren.
    Mustermässig sehen sie die bei Ladenöffnungszeiten: 24-Stunden-Shops gibt sehr wenige. Shopping am Sonntag? Verpönt. Gehen sie mal an einem Sonntag nach Lausanne, ausser Cafés, Restaurant, Bäckereien und ein paar Tankshops ist gespenstisch viel geschlossen.
    • Shlomo 10.04.2020 12:54
      Highlight Highlight Was auch gut so ist.
    • BVB 11.04.2020 01:32
      Highlight Highlight Es gilt eigentlich fast immer, dass mehr Frehiheit besser ist. Bei Tracing-Apps z.B. ist das Risiko grösser als der Nutzen.
  • Suchlicht 10.04.2020 10:35
    Highlight Highlight Hat die Verbreitung erwas mit kulturell bedingten Verhaltensmustern zu tun? Interessant ist der zweisprachige Kanton Bern - die grösste Verbreitung gibt es im Berner Jura, das ist exakt der französischsprachige Teil des Kantons. In Fläche und Bevölkerungsanzahl ist die Region eine Minderheit.
    • P. Meier 10.04.2020 10:48
      Highlight Highlight Liegt auch wesentlich näher an Frankreich
  • nevergiveup 10.04.2020 10:10
    Highlight Highlight Es ist leider so wie fast immer mit dem sog. Röstigraben. Ein Teil der frankophonen Bevölkerung in der Schweiz hat immer wieder das Gefühl, als Minderheit nicht erhört zu werden. Dieser sog. „Minderheitskomplex“ schlägt immer wieder durch - schade. Und dann immer wieder die unverständliche Anlehnung an Frankreich, wo mit wochenlangen Streiks die ganze Volkswirtschaft lahm gelegt und Reformen verunmöglicht werden. Offenbar ist es zudem halt leider so, dass es mit der Arbeitsmoral gewisser Kreise in der Romandie anders bestellt ist, als in der Deutschschweiz.
    • Coffeetime ☕ 10.04.2020 10:29
      Highlight Highlight Hast du dort schon gearbeitet? Ich kann nur Kopfschüttel ab so vielen Vorurteilen.... es grüsst eine Romande
    • NathanBiel 10.04.2020 11:28
      Highlight Highlight @Coffetime: ich habe mehrere Jahre in Le Locle und Lausanne gearbeitet. Wäre die Schweiz wie die Romandie dann wären wir Frankreich light. Viel Hirarchie, viel „Mr. oder Mme le/la Irgendwas“ mit dazu gehörendemvordergründigem Gehorsam und „je m‘en fou“ dahinter.
  • Töfflifahrer 10.04.2020 09:57
    Highlight Highlight Es gibt keinen Röstigraben! Dort wo der Virus bis jetzt schlimmer zugeschlagen hat, ist auch Akzeptanz für stärkere Massnahmen höher. Wer Freunde, Bekannte und Verwandte hat der infiziert waren/sind und evtl. im Spital sind, dort wo die Todesart höher ist, ist auch die Einsicht da, dass dieses Virus gefährlich ist.
    Dort wo man diese Meldungen nur aus den News liest, diskutiert man ja noch ob das nicht alles übertrieben ist und ob es sich nicht nur um einen Grippe handelt.
    Wer das Leiden erlebt, sieht die Situation eben etwas anders. Das hat mit dem Röstigraben absolut nichts zu tun!
  • dho 10.04.2020 09:48
    Highlight Highlight "Warum der Röstigraben während Corona noch tiefer wird – 3 Punkte, die das zeigen"

    Möchtet ihr wirklich ein bisschen Aufmerksamkeit? A 🤔 hmm wie Aufmerksamkeit eben...
  • champedissle 10.04.2020 09:40
    Highlight Highlight Dieses Märchen vom "Röstigraben" stimmt schon seit Jahrzehnten nicht mehr. Es hat ja in der Westschweiz mittlerweile in etwa gleich viele Deutsch- wie Welschschweizer, das hat sich komplett durchmischt, wer da jetzt etwas hineindichtet verbreitet "Fake News".
    • NathanBiel 10.04.2020 11:29
      Highlight Highlight Nein, denn die Deutschschweizer assimilieren sich und werden frankophoner als die Frankophonen. Sieh Berner Jura.
    • BVB 11.04.2020 01:38
      Highlight Highlight @champedissle
      Eine Interpretation ist mit Fake News nicht gemeint. Fake News ist wenn man absichtlich Informationen nicht erwähnt oder falsche Informationen benützt um seine These zu stützen.
  • Andi Weibel 10.04.2020 09:32
    Highlight Highlight Ich finde die Altersverteilung der Umfrageantworten fast spannender wie die regionale Verteilung: Die Jungen sind mehr für die Einschränkung der persönlichen Freiheit wie die Älteren, um deren Sicherheit es ja primär geht.

    Das sieht man auch in anderen Bereichen: Die Jungen sind eher bereit, Verantwortung zu übernehmen, auch wenn es vielleicht weh tut. Ich finde das positiv.
    • Gurgelhals 10.04.2020 09:54
      Highlight Highlight Die Altersverteilung ist im wesentlichen "Ok, Boomer: Das Diagramm".
    • K1aerer 10.04.2020 13:16
      Highlight Highlight Also wenn ich die jungen in meinem Quartier sehe, dann habe ich da ein anderes Bild. 🤷‍♂️
  • northvan 10.04.2020 09:07
    Highlight Highlight Hängt die Meinung über die Massnahmen schlussendlich nicht viel mehr davon ab wie stark der Wohnkanton betroffen ist? Auch kann ich mir vorstellen, dass es auch eher davon abhängen kann ob man jemanden kennt der betroffen ist.
  • De-Saint-Ex 10.04.2020 08:57
    Highlight Highlight Finde die ganze Diskussion um diesen Rösti-Graben reichlich überflüssig. Genf und Waadt (zusammen mit TI) sind nun mal die Hot Spots auf Schweizer Boden. Dass man die Lockerung der Massnahmen z.B. In der Ostschweiz anders sieht als in Genf ist doch zumindest nachvollziehbar. Ich sehe das Problem eher durch den ausgerufenen Notstand erzeugt, der den sonst so üblichen Kantönligeist zum Teil aufgehoben hat. Österreich hatte es auch geschafft regional zu handeln (Tirol unter Quarantäne gestellt). Wieso sind wir hier auf einmal so zentralistisch aufgestellt?
  • Erich Kartmann 10.04.2020 08:47
    Highlight Highlight Mich würde mal der Unterschied Stadt-Land interessieren. Hier auf dem Land wo ich wohne merkt man zum Glück wenig von der Corona-Hysterie, die meisten Leute haben für die staatliche Gängelei unur Hohn und Spott übrig, über die fügsamen Stubenhocker schüttelt man sich nur den Kopf und das Leben geht weit seinen gewohnten Gang in Freiheit. Wie furchtbar einengend muss dagegen das Leben in der Stadt sein, überall regiert eine repressive Stadtsgewalt die einem die letzten Grünflächen absperrt und die Masse zu bedingungslosen Gehorsam erzwingt. Was bin ich froh auf dem Land in Freiheit zu leben...
    • Beat_ 10.04.2020 09:39
      Highlight Highlight Massnahmen (wie Plätze sperren) werden vor allem dort ergriffen, wo mehr Leute hinwollen als Kapazität ist. Das ist in der Stadt an sich schon schneller der Fall als auf dem Land, da mehr Einwohner pro Fläche. Aber auch auf dem Land, bspw. an diversen Seen, sind teilweise mehr Lute gelichzeitig am gleichen Ort. Wenn da nur noch einheimische hingehen würden, würde se einfacher aussehen. Aber da müsste man wahrscheinlich einfach alle Parkplätze sperren...
    • Qui-Gon 10.04.2020 09:46
      Highlight Highlight für die staatliche Gängelei unur Hohn und Spott übrig, über die fügsamen Stubenhocker schüttelt man sich nur den Kopf

      Ja, ihr seid die wahren Helden...🙄 Und wenn es dann ein paar butzt, dann ist sicher trotzdem der blöde Staat schuld.
    • CalibriLight 10.04.2020 09:58
      Highlight Highlight Was bin ich froh, dass es Menschen in den Städten gibt die wissen, was Solidarität heisst.
      Scheint ja auf dem Land bei Ihnen nicht wichtig zu sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wolfgang Hürlimann 10.04.2020 08:46
    Highlight Highlight Man sollte nichts herbeireden was nicht wirklich vorhanden ist. Wenn dann muss man die gemeinsamen Fehler aufzeigen und die gibt es zu hauf wenn Geld im Spiel ist. Geraden die Kantone Waadt, Wallis und Genf sind tolerant wenn es um VIPś und Geld geht, dann gilt Vieles nicht, was Otto Normalverbraucher einzuhalten hat. Also mal dort den Finger drauf halten und nicht Romands gegen Deutschschweizer ausspielen.
  • Bruno Meier (1) 10.04.2020 08:45
    Highlight Highlight Es war schon immer so, die Romands haben eine andere Einstellung in vielen Bereichen gegenüber den Deutsch-Schweizern. Genau so Stadt zum Land. Das ist nun mal so.
    Was aber viele nicht begreifen, die "Wirtschaft" ist per se nicht einfach "schlecht". Sie bildet unsere Lebensgrundlage. Ohne Wirtschaft würden wir im Winter verhungern oder erfieren. Da nur noch die Wenigsten unter uns ihre Lebensmittel, Brennstoffvorräte, etc. selbst herstellen, müssen sie einer Tätigkeit nachgehen, wodurch sie diese Dinge danach erwerben können.
    Auch die Spitäler, Schulen, etc. benötigen die Wirtschaft.
    • Bruno Meier (1) 10.04.2020 10:28
      Highlight Highlight All die Blitzer zeigen, dass Albert Einstein mit seiner Theorie zur Unendlichkeit komplett richtig lag, leider.
    • Magnum 10.04.2020 13:22
      Highlight Highlight Und was ist die Wirtschaft ohne Menschen, Bruno? Die Wirtschaft ist kein höheres Gut, dem der Mensch zu dienen hat. Im Gegenteil: Die arbeitsteilige Wirtschaft ist ein Instrument, das dem Menschen die best mögliche Verwendung individueller Talente erlaubt, im Sinne einer Spezialisierung.

      Einem Instrument ist niemand Gehorsam schuldig. Ein Instrument soll funktionieren.
    • Bruno Meier (1) 10.04.2020 16:17
      Highlight Highlight Habe ich mit irgend einem Wort, die Wirtschaft über alles andere gehoben?
      Ich habe nur geschrieben, dass die Wirtschaft die Grundlage für unser jetziges Leben darstellt.
      Da wir nicht in einer privilegierten Region leben, wo ohne zutun das Essen auf den Bäumen wächst und es keine beheizte Behausung braucht, müssen wir etwas dafür tun. Arbeiten in irgend einer Form.
      Wie die IDEALE Wirtschafts-Form genau aussehen soll, habe ich gar nicht definiert. Ich habe nur geschrieben, dass Wirtschaft nicht AUTOMATISCH schlecht sein muss, wie viele Leser glauben. Wer dies nicht schnallt ist einfach nur ...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Horst-Rüdiger 10.04.2020 08:36
    Highlight Highlight Der offensichtlichste Grund wurde in diesem Artikel nicht erwähnt: Küsschen da, Händeschütteln dort. Wer die franz. Kultur kennt weiss dass solche Begrüssungsrituale schon recht viel Zeit in Anspruch nehmen. Hier in der Deutschschweiz kann man glücklich sein überhaupt ein Hallo von seinen Bürokollegen zu hören.
    Darum verstehe ich diese ganze Hysterie nicht: Die wichtigste Massnahme wurde ja schon umgesetzt, alles andere ist nur dazu da um die Wirtschaft zu destabilisieren. Und würden die Romands einmal was von uns übernehmen, würde sich dieser Virus dort auch nicht mehr willkommen fühlen.
    • Coffeetime ☕ 10.04.2020 09:59
      Highlight Highlight Warum wohl reisen viele Nordländer gerne in den Süden? Wegen der Wirtschaft oder wegen dem Lebensgefühl?
    • northvan 10.04.2020 10:09
      Highlight Highlight Ui @Horst-Rüdiger. Also ein Guten Morgen, Hallo, Grüezi oder Hoi bekommt man bei uns sehr oft zu hören (auch am Arbeitsplatz...), ist Normal... (Ausser natürlich Sie laufen immer mit einem "Lätsch" durch die Welt oder erwidern denn Gruss nie, dann kann man auch irgenwann nicht erwarten dass Sie gegrüsst werden). Wie man in den Wald ruft.....
  • Bilal 10.04.2020 08:35
    Highlight Highlight Bitte, nicht immer Frankreich erwähnen und davon ausgehen, dass die Westschweiz mehr Sympathie/Neigung zum Regime hat als die Deutschweiz zum Deutschland. J A M A I S würden wir Romands uns heute politisch annähern.

    Die Geschichte des letzen Jahrhunderts würde zudem eher das Gegenteil beweisen: im ersten Weltkrieg sympasierte die deutsche Schweiz so mit dem Deutschen Reich, dass der Graben entstanden ist.

    Warten wir noch einige Wochen/Monate, bis die Verbreiterung des covid-19 einheitlicher innerhalb des Landes wird, um zu beurteilen, ob wir wirklich anders ticken.
  • P. Meier 10.04.2020 08:19
    Highlight Highlight Meine Empfehlung. in der Westschweiz die gewünschte Verschärfung mit Ausgangssperre à la Frankreich (mit Verbot der Ein-/Ausreise in diese Kantone). Rest der Schweiz macht sorgfältige Lockerung gem. BAG. Dann sind alle zufrieden. Die aktuellen Zahlen zeigen gar keinen Grund zur Verschärfung der Massnahmen!
  • Imfall 10.04.2020 08:15
    Highlight Highlight Die Blochers repräsentieren nicht die gesamte Deutschschweiz....
  • Toerpe Zwerg 10.04.2020 07:52
    Highlight Highlight Ein bisschen Regionalrassimus als Würze in der Krise ...
    • Siru 10.04.2020 08:08
      Highlight Highlight Mir war nicht bewusst, dass die Romands etwas anderes als Menschen sind. Hast du medizinische Belege dafür?
    • Diavolino666 10.04.2020 08:31
      Highlight Highlight @Siru
      Wenn man etwas falsch interpretieren WILL, schafft man das wohl auch immer... 🙄
    • BVB 10.04.2020 08:49
      Highlight Highlight @Siru
      Wo liest du das in Toerpes Kommentar?
    Weitere Antworten anzeigen
  • plaga versus 10.04.2020 07:48
    Highlight Highlight Jetzt in den Medien eine tiefer Röstigraben herbeizuschreiben, ist nicht angesagt! Zumal die Unterschiede schon vorher da waren... Die Ausgangslagen beider Regionen vor und mit Corona sind schon immer unterschiedlich gewesen.
    • esclarmonde 10.04.2020 09:33
      Highlight Highlight Vor allem an den vergangenen Wochenenden, als der Murtensee, die ganze Uferregion, und der Mont Vully (Wistenlacher) dermassen gestürmt wurden. Autokennzeichen aus SG, ZH, LU, OW, NW, SZ, BL, BS, AG etc. etc. Die kamen in solchen Scharen, dass nun unsere naha gelegenen Ausflugsziele gesperrt werden mussten. Sonst sind diese Leute kaum am Vully interessiert.
      Kommt doch nach der Krise. Wir Freuen uns über Besuchende. Zur richtigen Zeit, im richtigen Moment. Der ist nicht jetzt.
    • c_meier 10.04.2020 10:06
      Highlight Highlight hiess es nicht mal SRG SSR idée suisse? 😐
  • Mãozinha 10.04.2020 07:40
    Highlight Highlight Ich glaube das hat auch etwas mit Intelligenz vx. Wirtschaftshörigkeit zu tun.
    Dies sieht man auch bei vielen Abstimmungen.
    Die Romands definieren sich über ihr Dasein als Mensch, die Deutschschweizer über ihre Indoktrination als Homo Oeconomicus.
    Benutzer Bild
    • Shlomo 10.04.2020 09:32
      Highlight Highlight Leider wahr
    • BVB 10.04.2020 13:14
      Highlight Highlight Wirtschaftshörigkeit vielleicht, aber Intelligenz definitiv nicht. Man ist nicht nur intelligent wenn man deine Seite wählt.
    • K1aerer 10.04.2020 13:20
      Highlight Highlight Naja darum sind wir auch bisher so gut gefahren. Jede Methode hat ihre Nachteile, aber wenn wir viel mehr Geld für andere Zwecke ausgegeben hätten, wäre jetzt nicht viel Geld übrig, um die Wirtschaft zu unterstützen. 🤷‍♂️
  • bebby 10.04.2020 07:29
    Highlight Highlight In der Westschweiz ist die Situation eine andere als in der Deutschschweiz, also könnte man auch unterschiedliche Massnahmen fahren, so wie im Tessin.
    Wir können von Glück reden, dass wir nicht unter dem französischen Regime leiden müssen, das ist extrem aber typisch für einen Zentralstaat.
    • Siru 10.04.2020 08:07
      Highlight Highlight Wieso ist es eine andere Situation? Selbes Land, selbe Gesetze. Reagieren wir etwas beleidigt, hmm?
    • bebby 10.04.2020 08:32
      Highlight Highlight Nein, falsch verstanden. Es gibt keinen Grund, wieso alle Kantone dieselben Massnahmen gleichzeitig ergreifen müssen. Bei lokalen Hotspots kann man lokal agieren. Waadt und Genf haben das Pech, dass viele internationale Organisationen zu vielen eingeschleppten Fällen geführt haben. Ähnlich in Basel, wo der Hotspot Mulhouse nebenan ist.
      Besser in Regionen als National denken.
    • Diavolino666 10.04.2020 08:33
      Highlight Highlight @Siru
      Selbes Land und selbe Gesetze ja. Aber Dir ist schon klar, dass regionale Einflüsse eher verschwommene Grenzen kennen, oder?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bert der Geologe 10.04.2020 07:25
    Highlight Highlight Könnten die höheren Fallzahlen in der Romandie nicht auch am dortigen, an sich ja sympathischen Begrüssungsritual liegen (jamais deux sans trois)?
    • Polina D'Agostino 10.04.2020 09:58
      Highlight Highlight Händeschütteln ist viel gefährlicher als Küsschen, was die Verbreitung von Bakterien angeht.
    • Bert der Geologe 10.04.2020 10:37
      Highlight Highlight @Polina: gewagte These. Beweise? Beim Begrüssungsküssen kriegst du auch feuchte Atemluft ab.

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