Schweiz
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Das schöne Wetter lockte die Ausflügler nach draussen: voller Parkplatz am Greifensee. bild: watson

Volle Parkplätze und Radwege: Ausflügler strömen trotz Corona-Krise an die Hotspots

Trotz Corona-Krise: Im Alpstein-Gebiet kommt es zu unerfreulichen Szenen mit vielen Wanderern. Auch am Greifensee wimmelt es von Ausflüglern.



Die Empfehlung des Bundesrates ist eigentlich eindeutig: «Bleiben Sie jetzt zuhause. Retten Sie Leben.» Nur fürs Einkaufen, Arbeiten, Hilfe-Leisten und für den Arztbesuch solle man vor die Türe gehen.

Das Mobilitätsverhalten der Bevölkerung hat sich denn auch merklich verändert, wie die ETH und der Kanton Zürich melden. Auch am sonnigen Samstag wurden viel weniger Kilometer pro Kopf zurückgelegt als noch vor zwei Wochen. Dennoch folgen längst nicht alle dem Aufruf des Bundesrates. Dies führt an gewissen Hotspots zu grösseren Menschenansammlungen.

Dies zeigte sich etwa vergangene Woche im Alpstein-Gebiet. Im Appenzeller Bergparadies waren trotz Corona-Krise zahlreiche Wanderer unterwegs. Der Andrang war gar derart gross, dass sich Berufspendler darüber beschwerten, im Zug keinen Sitzplatz wegen der Tagestouristen zu finden, wie die kantonalen Behörden meldeten.

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Im Wandergebiet sei es zu weiteren «unerfreulichen Zuständen» gekommen, da die Restaurants und somit auch die WC-Anlagen geschlossen seien, wie Albert Elmer vom kantonalen Führungsstab Appenzell Innerrhoden gegenüber SRF sagte.

Der kantonale Führungsstab sah sich deshalb Mitte letzter Woche gezwungen, eine Medienmitteilung herauszugeben und von einem Besuch im Alpstein-Gebiet abzuraten.

Aufruf zeigte gewisse Wirkung

«Eine gewisse Wirkung hat der Aufruf gezeigt, aber es hätte besser sein können», sagt Albert Elmer heute auf Anfrage. Man habe am Wochenende die Parkplätze beobachtet. Jener in Wasserauen sei wiederum sehr voll gewesen, bei den anderen sei ein geringeres Aufkommen registriert worden.

Ausfluegler goennen sich bei herrlichem Herbstwetter eine Pause im an den Hang gebauten Gasthaus Aescher-Wildkirchli, unterhalb der Ebenalp im Kanton Appenzell Innerhoden, am Dienstag, 14. Oktober 2014. Bereits um 1800 begannen die Eremiten und Sennen auf der Alp Aescher einfache Getraenke und Speisen zu verkaufen. Aus der Alphuette entwickelte sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts nach und nach das Berggasthaus Aescher, welches zu den aeltesten der Schweiz gehoert. (KEYSTONE/Steffen Schmidt)

Das Alpstein-Gebiet bleibt auch während der Corona-Krise beliebtes Wanderziel. (Archivbild) Bild: KEYSTONE

Lage im Aargau

Unerfreuliche Bilder gab es am Wochenende auch im Kanton Aargau. Laut dem kantonalen Lagebulletin vom Montag hat die Polizei über das Wochenende viele Gruppierungen, inkl. Risikogruppen, gebüsst und weggewiesen, die gegen das Versammlungsverbot verstossen haben.

Die Einheimischen würden sich gut an die Vorgaben halten, sagt Elmiger. «Wir haben aber viele Autos aus anderen Kantonen wie Zürich oder Thurgau gesehen.» Er könne die Behörden im Tessin gut verstehen, die nicht wollen, dass die Touristen über Ostern in den Südkanton fahren. Wenn man einen Spaziergang machen wolle, dann doch bitte in der Nähe seines Wohnortes.

Gehst du noch raus?

Erika Egger, Medienverantwortliche der Appenzeller Bahnen, räumt ein, dass es ein wenig eng geworden sei in den Zügen. Zu Stosszeiten sei es vorgekommen, dass vielleicht jeder zweite Platz besetzt war. Man habe deshalb reagiert und fahre jetzt mit Zusatzzügen. Sie sei froh, wenn sich zu den Pendlern nicht auch noch Tagesausflügler gesellten.

Die Zahl der Wanderer habe sich an diesem Samstag im Vergleich zum 21. März zwar fast verdoppelt, bewege sich aber im zweistelligen Bereich. «In Wasserauen stiegen 57 Personen aus, letzten Samstag waren es 31. Und wir fahren 15 Mal am Tag dorthin.»

Zahlreiche Ausflügler am Greifensee

Gross war auch die Anzahl der Ausflügler am Greifensee. Am Samstagnachmittag genossen zahlreiche Radfahrer, Skater und Wanderer das herrliche Frühlingswetter. Auch hier waren die Parkplätze proppenvoll. Konsequent Abstand halten folglich unmöglich.

Allgemein stelle die Stadtpolizei Uster fest, dass weniger Personen unterwegs seien, schreibt Stadtpräsidentin Barbara Thalmann auf Anfrage. Am Samstag habe man jedoch ein erhöhtes Aufkommen von Freizeitaktivitäten auf den Rad- und Gehwegen entlang des Sees festgestellt. Primär sei dies auf das schöne Wetter zurückzuführen.*

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Auf dem Rad- und Wanderweg rund um den Greifensee herrschte am Samstag Hochbetrieb. bild: watson

«Die bundesrätliche Empfehlung, man solle wenn möglich zu Hause bleiben, ausser man müsse zur Arbeit, zum Einkaufen, zum Arzt oder jemanden unterstützen, wurde durch die Bevölkerung entsprechend nicht befolgt», schreibt Thalmann.

Der Minimalabstand und das Versammlungsverbot sei jedoch grossmehrheitlich eingehalten worden. «Wo dem nicht so war, erfolgten Ermahnungen durch die Patrouille oder wurden Ordnungsbussen ausgestellt.»

Als Massnahme würden nun in einer ersten Phase zusätzliche Plakate aufgestellt, so Thalmann. Die Sperrung des Radweges stehe «aktuell (noch) nicht an».

* Der Artikel wurde mit der Stellungnahme der Stadt Uster aktualisiert.

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219Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • mrmikech 31.03.2020 13:49
    Highlight Highlight Jetzt könnten alle mal zeigen wie sehr die berühmte Schweizer Demokratie wo alle so sehr auf Eigenverantwortung stehen funktioniert.

    Oder war das doch eine Illusion und sind wir doch eher ein durchschnittliches land wo man die menschen mit Verbote und Bussen lenken muss?

    Wörter und Taten, ist halt so ein ding...
  • Atavar 31.03.2020 10:43
    Highlight Highlight Ich wohne in der Region Greifensee und ja, es hat hier bei schönem Wetter einfach schnell viele Leute - und ja die halten nichts von den Regeln.

    Konsequent wäre das Absperren - auch präventiv eine Patrouille positionieren (wenn es die verfügbare Manpower zulässt) würde ich begrüssen.

    So heterogen die Klientel auch ist, in ihrer Ignoranz sind sie vereint. Bitte büssen. Bitte richtig hart büssen!
    • Mutzli 31.03.2020 14:07
      Highlight Highlight @Atavar

      Seh ich ähnlich. Nett bitten ist ja schön und gut, aber das so was reicht, sollte inzwischen allen klar sein,

      Vor allem profitieren wirklich alle davon, wenn man die Regeln und Vorschläge strikt befolgt: Weniger Ansteckungen=Weniger stark zunehmende Kurve=Mehr freie Ressourcen im Gesundheitswesen und anderswo=Desto früher Krise überstanden und schrittweise Abbau der Massnahmen.

      Bei uns in der Stadt Bern wurden auch schon vor Wochen alle beliebten Rumhängplätze zugesperrt und bei weniger als 2m Abstand gibts Bussen von der Polizei.

      Schade, dass es so was braucht, aber...¯\_(ツ)_/¯
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 31.03.2020 20:24
      Highlight Highlight Das sind eure Kinder und Kindeskinder... aber wem sag' ich das?! Die sind ja sooo heilig und Menschen, seien es noch so viele, sind immer ganz toll. Die nächste Seuche kommt und die wird nicht so leicht zu nehmen sein wie SARS-CoV-2. Je mehr Volk, umso leichter hat es das Virus. Ausser Roger Federball weiss jeder: Weniger ist mehr.
  • Stirling 31.03.2020 07:31
    Highlight Highlight Solange man dem Anstand von einander hält, wo ist das Problem? Man muss nicht jeden Stein und nicht jedes Schild und schon gar nicht jedes Geländer ablecken. Dann sollte es krin Problem sein.
    Die Haustüre (die grosse unter, die alle benutzen) möglichst nur mit Handschuhen anfassen.
    • Atavar 31.03.2020 10:45
      Highlight Highlight Das Problem? Selbst auf einem grosszügigen Radweg wird es immer Situationen geben, wo die Regeln NICHT eingehalten werden (können).

      Social Distancing alleine ist nicht genug. Der Kontakt muss minimiert werden. So wenige Personen wie möglich pro Tag sehen, das muss die Devise sein.
  • PeteZahad 31.03.2020 07:19
    Highlight Highlight Ich verstehe einen Punkt nicht ganz: Die meisten schweren Fälle sind ja in der Risikogruppe. Dass man mit diesen keinen direkten Kontakt pflegt ist aus meiner Sicht das wichtigste - damit die Spitäler nicht überlastet werden. Dies ist auch die Gruppe die sich selbst nun möglichst zurückhalten muss. In der restlichen Bevölkerungsgruppe verläuft eine Ansteckung ja meist milde. Macht es nicht Sinn, dass sich das Virus in dieser Gruppe nun möglichst verbreitet um danach keine Gefahr für die Risikogruppe mehr darzustellen?
    • PeteZahad 31.03.2020 09:37
      Highlight Highlight Wie wäre es mit sachlichen Argumenten/Erklärungen auf meine Frage anstatt mit Blitzen? Anscheinend gibt es ja Staaten, die genau auf diese Taktik setzen (z.B. die Niederlande). Was ist falsch daran, eine rigorose Ausgangs- und Kontaktsperre für die Risikogruppe zu verhängen, jedoch dafür zu Sorgen, dass die jungen resp. gesunden den Virus möglichst kriegen (bei 60-70% Infektionsrate kann es sich nicht mehr verbreiten) und abzuwarten bis diese nicht mehr ansteckend sind. Jetzt wird einfach versucht ein Peak über alle Altersgruppen abzuschwächen. Die alten sind aber auch danach noch gefährtet.
    • MarGo 31.03.2020 11:24
      Highlight Highlight Herr Koch hat dazu schon Stellung genommen. Es ist rechtlich äusserst schwer eine "Risikogruppe" zu isolieren bzw. mit Kontaktverboten zu belegen.
      Zudem könne es nicht das Ziel sein, so viele Infizierte wie möglich zu haben, nur damit der Peak vorbeigeht - auch "Nicht-Risikogruppen-Patienten" können schwerwiegende Erkrankungsverläufe haben. Niemand, ob jung und fit und kerngesund, sollte es auf die leichte Schulter nehmen! Darum nein zu "Infektionspartys"!

      Eifach, vertellinomol, dehai bliebe und diä Sach ussitze!
    • Beat_ 31.03.2020 11:24
      Highlight Highlight Ich verstehe Deine Gedankegänge in etwa, aber dazu ein Rechenbeispiel:
      Nehmen wir an, dass die Hälfte der Bevölkerung, also 4 Mio Leute, nicht zur Risikogruppe gehören. Davon nochmal die Hälfte (2 Mio) erhält denn Virus. JEtzt kommt der problematische Teil: Auch bei der Nicht-Risikogruppe gibt es schwere Fälle; wenn nur 1% der 2 Mio infizierten hospitalisiert werden muss, sind das 20'000 Menschen, die in kurzer Zeit unsere Spitalbetten brauchen, und dann wird es eng fürs System.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hinterm Mond, wärmts sich bestens 31.03.2020 05:38
    Highlight Highlight Man erlaubt ja Spaziergänge, Joggen und Radfahren explizit...also machen es die Leute auch! Am Schlimmsten sind jedoch die, die Fotos machen gehen, um zu sagen wie voll es sei... was haben denn die da zu suchen?
    Bleibt einfach zuhause: kein joggen, keine Spaziergänge, kein Eadfahren!
  • Wanheda 31.03.2020 02:38
    Highlight Highlight Ich gehe weiterhin mit meinem Hund im Wald spazieren, weil der sich halt einfach austoben muss. Normalerweise treffe ich da pro Spaziergang so 2-10 Leute je nachdem. Seit Corona (sogar bei grusigem Wetter) jedesmal 20-50. 😳
  • HeforShe 31.03.2020 01:33
    Highlight Highlight Ich finde es übrigens wichtig, dass die Menschen rausgehen. Wir werden noch Wochen den Kontakt zur Aussenwelt auf einem Minimum haben - richtig so! - trotzdem gehört die mentale Gesundheit auch gepflegt. Da braucht es Licht, frische Luft und Bewegung.

    Nur sollte man sich verteilen: Also nicht alle am Wochenende zu einem Top Spot, sondern „langweilige“ Orte aufsuchen, abseits der gewohnten Pfade, wer kann unbedingt unter der Woche, an speziellen Zeiten (Sonnenaufgang oder -untergang?).

    Achtsamkeit & Sicherheit, wir schaffen das und schützen damit gemeinsam auch andere.
  • Nurmalso 31.03.2020 00:35
    Highlight Highlight Sorry Leute

    Aber so lange ich zur Arbeit muss, gehe ich auch Biken und Wandern.
    • Mutzli 31.03.2020 14:27
      Highlight Highlight Ist ja kein Problem, so lange man sich an die Regeln und Empfehlungen hält. Was ja gerade bei diesen Ausflüglerströmen an Hotspots nicht der Fall ist.

      Da ich jetzt seit Wochen nicht mehr meine normalen 2-3 Einheiten Sport machen kann, ist mir das Velofahren auch sehr wichtig, aber das geht auch prima allein und ohne traditionelles Ausflugsziel.

      Ich könnte mit dem Velo z.B. ohne Probleme in 5-7 Minuten mehrere sehr schöne Flecken an der Aare erreichen, aber da quetschen sich auch jetzt noch bei schönem Wetter die Leute teilweise den Wegen entlang.

      Also lass ich das halt sein!
  • Jorge de los alpes 30.03.2020 23:17
    Highlight Highlight Und wenn eine komplette Ausgangssperre verhängt wird aufgrund solch neanderalischer Verhaltensweise einiger uneinsichtigen Bürgern, muss dann wieder mal die Mehrheit daran GLAUBEN. Ich darf - oder muss dann trotzdem raus, trotz Sperre, wegen solch Uneinsichtigen...
  • Meyer Andrej 30.03.2020 23:15
    Highlight Highlight Empfehlungen nützen nichts, der Schweizer braucht Gesetze mit Sanktionen. Auch auf den Strassen, wenn jeder sich normal verhalten würde, hätten wir viel weniger ärger
  • Kanischti 30.03.2020 23:12
    Highlight Highlight Eigentlich sollte es dem hinterletzten bekannt sein, wie er/sie sich zu verhalten hat. Eigentlich.
    Keiner sagt, dass frische luft verboten ist. Aber jeder kennt die orte, an denen jeder hingehen will.
    Keiner sagt, dass öv tabu ist, aber jeder weiss welche linien am weekend proppenvoll sind. Und trotzdem gehen sie dahin.

    Falls die ausgangsperre doch kommen wird, was ich wirklich nicht will, dann wegen diesen unbelehrbaren ignoranten!
  • schebegeil 30.03.2020 23:03
    Highlight Highlight All die Leute, die sich nicht dran halten, machen mich so wütend. Ich muss weiterhin arbeiten, weil Kita, und komme nur mit den ÖV dorthin. Unterwegs geb ich mir die grösste Mühe Abstand zu halten und möglichst nichts direkt zu berühren und für was? Damit irgendwelche Idioten all das ignorieren können?
    • Gartenhexe 31.03.2020 10:32
      Highlight Highlight Danke für Ihren Einsatz in der Kita!!!
  • Nume no eis, bitteee! 30.03.2020 22:34
    Highlight Highlight Es ist also nicht okey, am Samstag mit dem Auto ins Grüne raus (sorry, angenommen, ich bin kein Velofahrer), spazieren gehen, kaum jemanden zu kreuzen und wenn, dann mit Abstand, mit Partnerin auf nem Bänkli ein selbstgemachtes Sandwich verdrücken, zurück ins Auto, Einstellhalle, hoch und wieder 1 Woche zurück ins HomeOffice?
    • Unicron 30.03.2020 23:00
      Highlight Highlight Wie oben in Artikel steht, waren das eben nicht nur ein Typ mit seiner Freundin. Und wenn du einen Platz aufsuchst der schon so voll ist, dann nein, es ist nicht ok.
    • Nume no eis, bitteee! 30.03.2020 23:23
      Highlight Highlight Ich habe den Artikel gelesen. Wie jeden, den ich kommentiere. Und ich schrieb doch „kaum jemanden zu kreuzen“. Also danke für die Absolution; scheint okey zu sein. - Sorry etwas aggressiv von mir geantwortet aber Du verstehst hoffentlich: ich bin in einer kleinen Stadt-Wohnung im 100% HomeOffice, ohne Balkon, halte mein Team online bei Stimmung obwohl es mir selber nicht so toll geht, helfe (da selber nicht in Risikogruppe) anderen im Haus bei den Einkäufen (also ja, erst 2x aber immerhin), bin sehr guter Steuerzahler usw. Also gönnt mir doch ein paar verantwortungsvolle Std an Luft und Sonne.
    • Gartenhexe 31.03.2020 10:36
      Highlight Highlight Gegen "verantwortungsvolle" Spaziergänge an der Luft hat niemand etwas.
  • Egü 30.03.2020 22:23
    Highlight Highlight Klopapier haben sie nun genug gekauft. jetzt können sie ihre freizeit nutzen... Hamsterkacker und Solidaritätsfreie Ausgängler gehören zur selben Gattung der krankhaften Egoisten...
    • Team Insomnia 31.03.2020 01:49
      Highlight Highlight Kacken Hamsterkacker Hamster?🤔
  • Nora Flückiger 30.03.2020 22:05
    Highlight Highlight Wer hätte es gedacht, dass sich ohne knallharte Regeln nur ein Bruchteil der Bevölkerung daran hält.
  • DaniMano 30.03.2020 21:54
    Highlight Highlight Aktuell sind die Raser unterwegs wie noch nie.
    Am Samstag kam die Polizei 2x an eine Raserstrecke und trotz Gruppen von Raswilligen (man stand zusammen und rauchte auf Parkplatz) wurden keine Wegweisungen gemacht.
    Danach geschah was kommen musste: sie verursachten Unfall mit Unbeteiligten und Rega und Krankenwagen mussten kommen.

    Wenigstens danach eine Wegweisung? Nöööö.
  • R. Klärer 30.03.2020 21:20
    Highlight Highlight Wie es sich auch in dieser Kommentarspalte wieder zeigt, ist es für den Einzelnen halt unklar, wie er sich genau verhalten soll. Viele sagen sich (nicht ganz zu unrecht): alleine in in die Natur zu gehen nützt mir viel und schadet niemandem. Leider hat es dort halt auch noch andere, die auf die selbe Idee gekommen sind, umso mehr, da die sonstigen Vergnügungsmöglichkeiten doch sehr überschaubar geworden sind. Hinzu kommt, dass auch der Bund nicht klar kommunizieren will, und selbst Senioren "kurze Spaziergänge" nahegelegt werden (Koch heute). Es gibt einfach keinen klaren Verhaltenskodex.
    • Hamster X 30.03.2020 21:59
      Highlight Highlight Naja einigen Leuten kann man einfach Null Selbstverantwortung zumuten. Die brauchen strikte Verbote und sperren. http://n
    • Klirrfactor 30.03.2020 22:45
      Highlight Highlight Doch es ist klar.

      Abstand halten: im Wald sehen wir Dutzende Leute, aber Abstand ist bestimmt möglich

      Anzahl Leute: wer nicht nur seinen Namen tanzen gelernt hat, kann locker auf 5
      zählen

    • R. Klärer 31.03.2020 07:25
      Highlight Highlight @Klirrfactor
      Ich zitiere aus dem momentan neusten Kommentar in dieser Spalte:
      "Bleibt einfach zuhause: kein joggen, keine Spaziergänge, kein Radfahren!"
      So ganz einig scheint man sich hier ja nicht zu sein. Offenbar gibt es nicht mal theoretisch einen Konsens über das richtige Verhalten. Genau das meinte ich mit meinem Kommentar.
      Dass man Abstand hält und keine Gruppen über 5 Pers. bildet ist für viele eben nicht genug.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 30.03.2020 21:19
    Highlight Highlight Es wäre einfach: Es dürfen nur noch Einzelpersonen allein unterwegs sein. Alle anderen werden gebüsst. 100 Stutz sind zu wenig. Probieren wir's doch mal mit 250 Stutz pro Person. Wenn's dann immer noch nicht klappt, 1000 Stutz. Die kann man dann zielgerichtet dem Verkaufspersonal und so zukommen lassen.
    • Toerpe Zwerg 30.03.2020 21:32
      Highlight Highlight Sagt sich leicht für einen wie Sie ...
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 30.03.2020 22:18
      Highlight Highlight @Panic: Es kann nacheinander jeder einzeln raus. Wo ist das Problem? Fünf Köpfe mit je einem ökologischen Fussabdruck von 5.8 anno 2020 ist ohnehin asozial. Schon mal an die Umwelt gedacht?
    • Rüebliraupe 30.03.2020 22:42
      Highlight Highlight Dafür gibts die Drohnen, da kann man sein 3-jähriges anbinden und per Kamera-Überwachung draussen spazieren führen. Eins Kind nach dem andern...
    Weitere Antworten anzeigen
  • «Shippi» 30.03.2020 21:01
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • neutrino 30.03.2020 20:55
    Highlight Highlight Ich bleibe durchwegs zuhause - verurteile aber die Menschen, die da irgendwo draussen rumgurken nicht per se.

    Das wird durch den Lockdown light auch irgendwodurch in Kauf genommen. Man kann schon komplett abriegeln wie bspw. Österreich, dann hat man einfach einen Second Peak der Kurve, wenn man wieder lockert - oder aber man zieht die Abschottung durch bis der Impfstoff
    kommt.

    Es geht nicht drum die Anzahl Coronainfizierter gegen 0 zu drücken, sondern die Spitäler nicht zu überlasten.
    • PaLve! 31.03.2020 01:06
      Highlight Highlight Endlich mal ein vernünftiger Kommentar.
      Manche Leute möchten wohl am liebsten alle, die sich noch minimal bewegen ins Gefängnis werden.
  • Locutus70 30.03.2020 20:54
    Highlight Highlight Auf den drei Fotos vom Parkplatz, Alpstein und Greifensee sehe ich jetzt nix von wegen das es da gewimmelt hätte - ich denke die Leute verteilen sich da ganz gut.

    Was halt gar nicht geht ist, das ÖPNV offensichtlich so vollgestopft ist.
    Eventl. könnte man hier einführen, das diese nur noch Arbeitendende, Einkäufe oder Arztbesuche genutzt werden dürfen.
  • Rethinking 30.03.2020 20:51
    Highlight Highlight Mir war nicht bewusst dass man nun auch nicht mehr in die Natur gehen darf?

    Nur mit der Person aus demselben Haushalt ist klar
    Maximal 5 Personen ist klar
    Menschenmassen meiden ist klar

    Aber gar nicht in die Natur??
  • baumi92 30.03.2020 20:50
    Highlight Highlight Ich fahre gerne ein paar KM aufs Land (wohne in einer Stadt) und gehe dort im Wald spazieren. Da ich gerne Mofa fahre (wie Velo nur Platz für eine Person) habe ich von meinem Velokeller bis dahin und zurück keinen Menschenkontakt. Jeder Besuch in der Migros ist dahingehend schlimmer. Diese kleinen Freuden im Leben (Natur und Mofa fahren) lasse ich mir nicht nehmen. Und das ist auch gut so, ich habe seit den jetzigen Massnahmen nicht einen Menschen dort im Wald getroffen. Wenn ich mir aber solche Seeufer bei schönem Wetter anschaue (oder eben der Alpstein), dann sieht das schon traurig aus.
  • Steinwetz 30.03.2020 20:50
    Highlight Highlight Das ist die Empfehlung vom BAG: «Eine Ansteckung mit dem neuen Coronavirus kann erfolgen, wenn man zu einer erkrankten Person länger als 15 Minuten weniger als zwei Meter Abstand hält.» Ich denke Radfahren und Wandern ist OK, wenn man zur Anreise keine ÖV benutzt.
    • Tobi-wan 31.03.2020 00:12
      Highlight Highlight Beim Wandern halt einfach Vorsicht. Es gibt jedes Jahr unzählige Einsätze der REGA für Wanderer, die danach im Spital liegen.
  • WHYNOT 30.03.2020 20:48
    Highlight Highlight 3 Wochen durchseuchen statt Weltwirtschaftskrise...
    • Toerpe Zwerg 30.03.2020 21:36
      Highlight Highlight Dauert halt nicht drei Wochen, sondern viele Monate und bringt auf einen Schlag ca 60'000 verfrühte Todesfälle.
    • WHYNOT 30.03.2020 22:43
      Highlight Highlight Grundlage für 60000 „verfrühte“ Todesfälle bzw. welche Annahmen liegen zu Grunde?
    • Unicron 30.03.2020 23:06
      Highlight Highlight @WHYNOT
      Ernsthaft? Hast du _irgend_ einen Artikel zum Thema gelesen?
      Watson alleine postet schon alle 2 Tage einen Artikel, welcher vergleicht was mit gar keinen, mittel strengen und sehr strengen Massnahmen für Szenarien zu erwarten sind.
    Weitere Antworten anzeigen
  • yanoi 30.03.2020 20:37
    Highlight Highlight hab einen Artikel zur sogenannten „Vernunftpanik“ gelesen. Geht darum, dass man selbst ja richtig gut schaut, aber alle anderen nicht und die sind dann auch schuld... dabei hat jeder Mensch ein anderes Verständnis, eine andere Bildung und auch andere familiäre Verhältnisse. Also anstatt zu Urteilen; wie wär s mit Aufklärung?

    Watson, der Artikel ist erschienen bei Spiegel, sind das nicht Partner von euch?
  • DrDeath 30.03.2020 20:21
    Highlight Highlight Tja, in Deutschland haben sie das mit Reiseverboten und Ausgangssperren gelöst. Die Zeit wird zeigen, ob die Schweiz es bereut, nicht das gleiche gemacht zu haben.

    Was die Ausflüge angeht, so bin ich fein raus, da ich einfach gerne mit dem Auto spazieren fahre (Sorry, Klimakids). Sonst bin ich gerne am Zielort spaziert und essen gegangen, aber jetzt mach ich halt nur ein paar Fotos. Die verschick ich dann an Freunde und Verwandte gegen das Fernweh.
    • PeteZahad 31.03.2020 07:13
      Highlight Highlight Deutschland als Vorbild? Der CH Bundesrat hat relativ früh Veranstaltungen mit über 1000 Leuten verboten. Danach sukssesive und landesweit heruntergefahren. In DE wurde lange gehadert, Jens Spahn könnte zuerst quasi nichts machen ausser Empfehlungen aussprechen wegen der Länderhoheit bei diesen Fragen.
      In Basel wurde die Fasnacht abgesagt. Soweit ich weiss gab es eine grössere Verbreitung in DE nach einer Karnevalssitzung.
  • Carlo Meyer 30.03.2020 20:21
    Highlight Highlight Lieber die Parkplätze als die Radwege sperren.
  • Darki 30.03.2020 20:06
    Highlight Highlight Und ich idiot habe das Haus in den letzten zwei Wochen für insgesamt 1 Stunde verlassen.
    Dankeschön an alle die für mich rausgehen und das schöne Wetter geniessen.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 30.03.2020 21:32
      Highlight Highlight Doch, gestern Abend um 21:00 war super schönes Wetter. Hättest mitkommen können. War mit meinem Bike ganz allein im Wald bei Schneeregen unterwegs. War der Hammer, habe einfach nicht sehr viel gesehen, weil der Schnee ständig schmerzvoll in die Augen und ins Gesicht piekste.

      Heute Abend hättest auch noch mitkommen können. 2°C war's. Das sind dann auf dem Bike schon Minusgrade. Aber man strampelt ja, dann wird's einem schon warm. Von den Anderen habe ich nicht viel gesehen. Die scheinen es wie du zu bevorzugen, drinnen zu sein.
  • badbart 30.03.2020 19:56
    Highlight Highlight Ich denke am Samstag war die Hölle los weil alle wussten am Sonntag wird das Wetter übel. Ich war auch unterwegs, immer mit genug Abstand zu andern. Ich bin froh das wir keine ausgangsperre haben, frische Luft hält davon ab wahnsinnig zu werden..vor allem solange die Schulen zusind!!
  • Noblesse 30.03.2020 19:01
    Highlight Highlight Uns CHern muss man halt alles vorplappern. Oder im Normalfall "am Händli nehmen und alles zeigen". Aber geht halt nicht wegen der 2 m Regel!
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 30.03.2020 21:35
      Highlight Highlight Und dabei gibt der Bund noch so viel Geld für Bildung aus. Da könnte man die Kohle gleich einem Milliardären in den Rachen schmeissen. Würde gleich viel bringen.
  • KarlWeber 30.03.2020 18:56
    Highlight Highlight Beim Aussprechen der Bussen werden doch bestimmt die Personalien aufgenommen.

    Diese Leute landen dann auf der schwarzen Liste und erhalten die geringste Priorität, sobald die Beatmungsgeräte knapp werden.
    • MasterPain 30.03.2020 19:45
      Highlight Highlight Das geht nicht.
    • MahatmaBamby 30.03.2020 20:36
      Highlight Highlight Verstehe deinen Unmut aber...diesen Leuten indirekt das Schlimmste wünschen?
    • KarlWeber 30.03.2020 21:18
      Highlight Highlight Ich wünsche niemandem das Schlimmste. Geschweige denn hoffe ich, dass es überhaupt zur Triage kommt. Die Regeln des Bundes sind sehr einfach und für jeden verständlich. Wer sich nicht daran hält riskiert im schlimmsten Fall sein Leben und das Leben von x anderen Leuten. Das muss einem klar sein und ein solches Verhalten darf meiner Meinung nach auch Konsequenzen haben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Leader 30.03.2020 18:53
    Highlight Highlight Ein italienischer Arzt meinte vor 3 Wochen:
    Die einzige Waffe gegen das Virus ist das Einhalten der ausgerufenen Regeln und gesunder Menschenverstand.
    Darum hege ich die Befürchtung: Wir haben keine Waffen.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 30.03.2020 21:37
      Highlight Highlight Das muss am generell kranken Menschenverstand liegen. Von einem gesunden Menschenverstand ist mir nichts bekannt. Keine Enzyklopädie weiss etwas darüber zu berichten.
  • Dr no 30.03.2020 18:47
    Highlight Highlight Ich gehe nach wie vor raus, allerdings an so abgelegene Orte, dass ich anderen Menschen nicht in die Quere komme. Dann ist das alles kein Problem. Wenn ich aber sehe, dass unsere Spitäler Menschen aus dem Ausland aufnehmen, dann verstehe ich die ganze Aufregung nicht. So gross kann die Überlastung bei uns ja nicht sein, wenn wir es uns erlauben können, die offenbar so "knappen" Plätze an Leute aus dem Ausland zu vergeben.
    • Unicron 30.03.2020 23:10
      Highlight Highlight @Dr no
      Liest du nur die Schlagzeilen der Artikel?
    • Gartenhexe 31.03.2020 10:51
      Highlight Highlight Und all die Menschen aus den angrenzenden Ländern die in unseren Spitälern arbeiten und uns Schweizer Patienten pflegen? Schon mal daran gedacht?
    • Dr no 31.03.2020 10:56
      Highlight Highlight @Mügäli: Das ist super was ihr macht. Aber kannst du mir mal erklären, warum man die raren Betten an Leute aus dem Ausland vergibt ?
  • RAZZORBACK 30.03.2020 18:45
    Highlight Highlight Ich bin für ein Lockdown wie Italien es macht.

    Nur so lernt es auch der letzte Ignorant. Schade einfach für die, die sich brav daran halten.
    • MasterPain 30.03.2020 19:46
      Highlight Highlight Zum Glück hat Italien nicht zehntausende Bussen verteilt, gell?
    • Toerpe Zwerg 30.03.2020 21:43
      Highlight Highlight Lockdown ist aktuell gar nicht angezeigt.
  • vpsq 30.03.2020 18:45
    Highlight Highlight Die Greifensee Gegend meide ich seit eh und je an Wochenenden, weil es einfach immer zu voll ist. Warum müssen Menschen immer dahin wo es schon viele Menschen hat. Ich werde das nie verstehen. Meine Velo und Mountainbiketouren mache ich an Orten, an denen ich nicht Slalom um Spaziergänger und Wanderer fahren muss. Nicht nur jetzt zu den aussergewöhnlichen Coronazeiten sondern schon vorher...
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 30.03.2020 21:42
      Highlight Highlight Wird leider immer schwieriger in der Schweiz. Reproduktion ohne Grenzen sei Dank!

      Ich war vor einer Woche am Sonntag abends biken. Da war wirklich keine Sau ausser mir unterwegs - schon alleine wegen der fiesen Bise blieben alle wohlstandsverwöhnten Weicheier zuhause. Ich habe erstmals unzählige Wildtiere gesehen, von denen ich gar nicht wusste, dass es sie hier noch gibt!
    • vpsq 30.03.2020 22:17
      Highlight Highlight Antinatalist: Absolut, zu Randzeiten ist es extrem entspannt. Und wenn man bei jeder Witterung unterwegs ist erlebt man der Wandel der Natur in jeder Jahreszeit. Mal trifft man einen Fuchs auf dem Trail oder ein Reh im Wald. Toll! Die Weicheier wissen gar nicht, was sie alles verpassen, die fühlen sich bei schönstem Wetter am Greifensee eben am wohlsten! Mir soll es recht sein......
    • Fip 30.03.2020 22:48
      Highlight Highlight Sei froh gehen die an den Greiffensee, dann hast du anderswo etwas mehr Platz
  • RAZZORBACK 30.03.2020 18:42
    Highlight Highlight Wie wahr!
    Benutzer Bild
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 30.03.2020 21:43
      Highlight Highlight Die wirklich dummen regieren aber die Welt.
    • ursus3000 31.03.2020 10:37
      Highlight Highlight @ Antinatalist Oder schreiben überhebliche Kommentare
  • HeforShe 30.03.2020 18:39
    Highlight Highlight Wir haben in der Schweiz ein grossartiges und grossflächiges Wandernetz. In der jetzigen Situation ist Wandern durchaus empfehlenswert, weil Licht und frische Luft wichtig für die Gesundheit sind und somit auch psychischen Problemen vorbeugt oder sie lindert.

    Und wenn sich alle auch verteilen würden, hätte es wirklich genug Platz, dass man unter Einhaltung der Sicherheitsmassnahmen gut wandern kann.

    Aber neeein... das würde schon wieder zuviel an gesundem Menschenverstand verlangen. Bah. Dabei ist die Schweizer Natur überall wirklich schön, wir haben so ein Glück hier!
    • Garp 30.03.2020 19:04
      Highlight Highlight Und wie willst Du geordnet verteilen? Menschen gehen vor die Haustüre, für viele ist das der Greifensee. ÖV mag keiner mehr fahren.
    • Le French 30.03.2020 19:38
      Highlight Highlight Vor der Haustüre kann man auch frische Luft tanken! Es ist absolut unnötig, irgend wohin zu fahren! Am Wochenende hat sich ein Wanderer am Pilatus schwer verletzt und musste durch die Rega gerettet werden und er besetzt jetzt ein Spitalbett. Völlig unnötig so etwas. Kann man sich nicht mal für ein paar Wochen einschränken?
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 30.03.2020 21:45
      Highlight Highlight @HeForShe: Erklär's doch uns allen, wie das mit dem kranken Menschenverstand so ist. Der scheint nämlich wenigstens zu existieren. Ganz im Gegenteil zum Gesunden, von dem merkt man rein gar nichts.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Leader 30.03.2020 18:36
    Highlight Highlight Lächerlich die vielen Kommentare aller Wisser und Besserwisser zu lesen.
    Haltet euch doch einfach an die Regeln des BAG, bevor als letzte Massnahme die Ausgangssperre verordnet wird.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 30.03.2020 21:48
      Highlight Highlight Du meinst also einfach selbstverordnete Ausgangssperre? Weil es sind nun mal übermässig viele Menschen in der Schweiz vorhanden. Und wenn alle auf einen normalen Spaziergang raus wollen, weil die Sonne scheint, dann sind die Gassen, Wälder, Berge und Ufer schlicht voll. Also entweder müssen alle freiwillig drin bleiben. Oder alle unfreiwillig. Spielt somit keine Rolle mehr, ob Ausgangssperre oder nicht.
  • Barbärner 30.03.2020 18:26
    Highlight Highlight Das Virus, das ich heute weitergebe tötet in 4 Wochen vielleicht deine Mutter oder dich...oder deine Freundin oder, wenn es ganz dumm geht deine Tochter....checksches?
    • Shlomo 30.03.2020 18:36
      Highlight Highlight Der durchschnittliche Schweizer checkst aber nicht.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 30.03.2020 21:50
      Highlight Highlight Wenn's nicht das Virus ist, ist es irgendwann etwas anderes. Der Tag wird kommen und keiner kann ihn verhindern. Ich seh jetzt da kein direktes Problem. Mein Alter wurde von einem Unfallfahrer umgebracht, als ich zwei Jahre alt war. Lass uns alle Autos verbieten.
  • Pumba 30.03.2020 18:24
    Highlight Highlight Ein Schlag ins Gesicht der Pfleger und Ärzte..
  • Barbärner 30.03.2020 18:22
    Highlight Highlight Ein Appell
    BITTE...schaut euch die tausenden von Ärzten, Schwestern, Pfleger, Sanitäger, Armeeangehörigen etc. an, die sich buchstäblich den Arschabarbeiten um Leben kämpfen! schaut euch die Menschen in Indien, Afrika, Süd- und Mittelamerika an die hier buchstäblich im letzten Hemd einem Zunami gegenüberstehen und hilf- und machtlos einfach ertragen müssen was da kommen wird. Ja die sind weit weg...das war Wuhan bis vor 3 Monaten auch. Jeder AUSNAHMSLOS JEDER VON UNS hat Verantwortung für sich, seine Mitmenschen und die Welt! STAY HOME! SAVE LIFE! Etwas Demut etwas Empathie das ist alles.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 30.03.2020 21:53
      Highlight Highlight "Etwas Demut etwas Empathie das ist alles."

      Das wünschte ich mir von den Rauchern. Immer dieses Einfordern, aber dann eben nicht bereit sein, auf andere Rücksicht zu nehmen. Da kann's einem schon hochkommen.
  • Mimi-Lee 30.03.2020 18:21
    Highlight Highlight In Deutschland haben sie teilweise Parkplätze, die für Spaziergänge zu Hotspots genutzt werden, gesperrt. So hatte es anscheinend weniger Leute an einem Ort.
    Vielleicht wäre das eine Lösung, gerade für die Ostertage, wenn das Wetter schön ist.
    Tessin würde ich während dieser Tage auch abriegeln.
  • malu 64 30.03.2020 18:19
    Highlight Highlight In der Natur ist es wesentlich ungefährlicher als beim Einkaufen. Halte die Abstandsregeln ein und alles ist gut!
  • champedissle 30.03.2020 18:01
    Highlight Highlight Es wird nicht ohne Ausgangssperre gehen. Ueber Ostern gibt es sonst eine Katastrophe wenn Hunderttausende in der Gegend herumfahren und Spazieren gehen.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 30.03.2020 21:55
      Highlight Highlight Da gibt's eine optimale Lösung: Ostern und Weihnachten abschaffen. Sind ohnehin völlig überflüssig.
    • malu 64 31.03.2020 19:10
      Highlight Highlight Antinatalist! Genau, das ist eh organisierte Verschwendung !
  • Nasi 30.03.2020 18:00
    Highlight Highlight Also bei uns hats "vor der Haustüre" sehr sehr viel Leute. Wir schnappen uns deshalb das Auto in fahren in jeweils ein anderes ländliches Dorf, dass nicht bekannt ist und machen unsere längeren Spaziergänge (2-3h) dort...

    Deshalb ist "nur vor der Haustüre" spazieren gehen, sicher auch nicht die beste Idee
  • Shlomo 30.03.2020 17:59
    Highlight Highlight In normalen Zeiten klagen alle über zu viel Stress. Aber kaum soll man mal 2 Wochen, ich wiederhole 2 Wochen zu Hause rumsitzen ists auch wieder nicht gut. Der Mensch hat definitiv verlernt einfach mal nichts zutun.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 30.03.2020 21:57
      Highlight Highlight Konsumieren du immer musst.
  • Barbärner 30.03.2020 17:48
    Highlight Highlight Glücklicherweise lässt der Frühling auf sich warten. Ab nächsten Freitag ist aber ende Winter und die Temperaturen werden an die 20 Grad gehen. Dann heisst es wieder: scheiss auf die Alten, die Gefährdeten, die Anfälligen, auf unser gesamtes Gesundheitssystem und huiiii raus mit all den anderen 100000 Deppen. Jeder der sich so absolut ignorant verhält sollte per se keine Intensivpflege bekommen. Bei der Parkuhr gleich die Verzichtserklärung unterschreiben lassen. Genau die, die jestzt so obergeil auf wir haben unsere Rechte machen, sind dann auch die, die im Notfal am lautesten schreien
    • Garp 30.03.2020 19:11
      Highlight Highlight Ich erschauere immer wieder, wenn jemand einem andern wegen Fehlveralten eine Behandlung entziehen will.
      Dass wir eine Gesellschaft haben, in der nicht alle Rücksicht auf andere nehmen, ist ein tieferes Problem und zeigt nur auf, was in unserer Gesellschaft gewichtet wird: Individualität vor Solidarität.
      Viele können da nicht so schnell umschwenken.
      Wir haben fast alle dazu beigetragen, da hilft nun schreien nicht viel.
    • Barbärner 30.03.2020 19:45
      Highlight Highlight ich erschaudere wie ignorant Menschen mit der Tatsache umgehen, dass ihr Verhalten andere Menschen TÖTET
    • Garp 30.03.2020 20:57
      Highlight Highlight Töten kann, Barbärner, wäre korrekt. Ich bin gegen die Todesstrafe, immer und gegen Selbstjusitz! Du bist nicht besser mit dem was du forderst.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Oliver (3) 30.03.2020 17:45
    Highlight Highlight Ihr regt euch über ein paar Leute auf, die nach draussen gehen. Ich habe eine Schwiegermutter, die sich weigerte letzte Woche ihren Geburtstagsapero abzusagen ("die Leute, die kommen wollen, sollen doch. Sind eh nicht viele") und für Sonntagabend die Tochter inkl. Freund zum Familienznacht einlädt (nicht meine Frau, die andere), was diese auch noch gerne annimmt.
    • Lioness 30.03.2020 20:55
      Highlight Highlight Hui, da haben sie ein schönes Geschenk. Falls es Enkelkinder gibt: wenn die Enkelkinder das Grosi bitten auf sich zu achten, klappt es zum Teil eher. Den Enkeln wird viel eher verziehen als den Kindern. Bei den Kindern haben sie oft ein Bevormundungsgefühl.
  • Maragia 30.03.2020 17:40
    Highlight Highlight Der Stadtzürcher lässts sich halt nicht verbieten an den Greifensee zu fahren... oder in den Alpstein...
    Eigentlich sollte man die Stadt Aus- und Einfahrten am Weekend sperren!
    • Leader 30.03.2020 18:28
      Highlight Highlight Wie wäre es mit GMV?
      Gesunder Menschenverstand.
    • Toerpe Zwerg 30.03.2020 21:50
      Highlight Highlight Zum Glück sind die Stadtzürcherinnen ganz anders.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 30.03.2020 22:02
      Highlight Highlight Der gesunde Menschenverstand ist eine Form historischer Dummheit und ein Instrument der herrschenden Klasse. - Karl Marx
    Weitere Antworten anzeigen
  • broccolino 30.03.2020 17:28
    Highlight Highlight Ich gebe es zu und weiss, dass wohl viele blitzen werden: Wir waren am Samstag auf einer kleinen Wanderung. ABER: Ich habe bewusst eine Route gesucht, zu der man gut mit dem Auto fahren kann, die nirgends als "empfohlene Wanderung" auftaucht und die nicht in einem beliebten Wandergebiet ist. Proviant haben wir mitgenommen, um nicht rasch im Coop oder beim Beck anhalten zu müssen. Waren 4,5 Stunden unterwegs, haben eine Familie und drei Einzelpersonen plus einen Förster angetroffen und hatten genügend Platz, um Abstand zu halten. So gesehen wars nicht anders, als wären wir bei uns raus.
    • bbelser 30.03.2020 17:46
      Highlight Highlight An anderen Orten haben 20000 andere Leute genauso wie du geplant und hingen ganz plötzlich und völlig unvorhersehbar aufeinander. Mein Gott, haben die aber gestaunt... 🙄
      Wieso meint jeder, seine selbstgemachten Regeln seien jetzt aber viel besser als die selbstgemachten Regeln der anderen?
      Meine Frau hat Asthma und ist also ziemlich gefährdet. Würdest du ihr zuliebe am nächsten warmen Weekend daheim bleiben? Wenns schon nicht mit den Empfehlungen des Bundesrats klappt, klappt ja meine inständige Bettelei... Danke!
    • Lioness 30.03.2020 21:01
      Highlight Highlight Ich finde nicht, dass man auf Wanderwegen gut 2m voneinder entfernt ausweichen kann. Einige sind doch sehr schmal. Wir haben unsere Spazierroute welche draussen vor dem Haus beginnt angepasst. Weniger lauschige Wege, dafür breite mit wenigen Menschen. Auf den schönen Weglein entlang des Bächleins stehen sich die Leute bei Sonnenschein auf die Füsse beim kreuzen. Das macht mir sonst nichts aus, aber im Moment ists nicht o.k. Man kann neue Wege finden, die sind dann halt nicht pinterest würdig, aber draussen sind sie allemal.
    • Stinkstiefel 30.03.2020 21:03
      Highlight Highlight @bbelser

      Nein und nein, klappt nicht.

      Ich werde mich wieder auf's Velo setzen sobald die Temperaturen zweistellig werden. - Weil das absolut rein gar nichts mit dem Asthma deiner Frau zu tun hat. Wenn ich ausser zum Radfahren das Haus seit zwei Wochen nicht verlassen habe und auch dabei alleine bin hast du mir sicher nicht vorzuschreiben, wie ich meine Freizeit zu verbringen habe.

      Arbeitest du noch auswärts? Deine Frau? Wer kauft ein?
      Wenn, dann holt ihr euch Covid-19 so ins Haus. Sicher nicht weil Leute wandern oder Velofahren gehen.

      Unglaublich, manche Freizeitpolizisten...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Barthummel 30.03.2020 17:07
    Highlight Highlight Was wollen hier die ewig nörgelnden Blockwarte eigentlich? Es ist erlaubt an die Sonne zu gehen. Es ist erlaubt mit Menschen, die im gleichen Haushalt wohnen beisammenzustehen, zu gehen oder zu sitzen.
    Wer seid ihr, das ihr von aussen, oder besser gesagt, aus euren vier Wänden heraus, in eurer selbst gewählten Ausgangssperre Urteile fällt, ohne die Menschen und ihr soziales Gefüge zu kennen? Ihr kennt sie nicht und wissts nichts über sie!
    Eine überwiegende Mehrheit hält sich an die Vorgaben. Und ja, auch Gespräche sind erlaubt. Selbst da halten die Ausflügler Abstand.


    • Barbärner 30.03.2020 17:34
      Highlight Highlight aber einfach mal VERZICHTEN...einfach mal nicht auf die persönliche Freiheit pochen, einfach mal RÜCKSICHT nehmen, einfach mal den SCHEISS ernst nehmen, vielleicht mal NICHT an den See gehen für die nächsten 4-8 Wochen, das geht nicht? Was fehlt dir denn wenn du es nicht tust? Du hast noch genügend Zacken in der Krone glaub mir, auf den einen kommts nicht an.
    • Natuschka 30.03.2020 17:35
      Highlight Highlight Es geht ja nicht darum, dass man nach draussen geht, es geht darum das die Leute an Orte gehen wo tausende andere Leute auch sind, daher können die Abstandsregeln nicht gut eingehalten werden.
      Ich bin nach der Arbeit ( ja und ich muss vor Ort arbeiten) am Wipkingerpark vorbei gefahren und da hatten die Leute definitiv nicht alle zwei Meter Abstand.

      Geht nach draussen, doch nicht an die Hotspots sondern im Wald oder an weniger bekannte Orte!
    • Relativist 30.03.2020 17:43
      Highlight Highlight Nein. Ist klar. Hast schon recht. Du darfst gerne eine Ausnahme machen. Ist ja bei Dir etwas anders. Solange sich die anderen dran halten.

      Und die denken dann genau gleich.

      Wenn es wirklich nur ums frische Luft schnappen und bewegen ginge, dann wären es nicht Alpstein und Luzernerseepromenade, die zu grosse Ansammlungen verursachen. Sondern Schlieren und Kriens. Aber ist halt nicht so 'cool'. Und Insta-tauglich auch nicht.

      Die neuen Infektionszahlen zeigen: die Massnahmen helfen. Also halt Dich doch einfach daran. Dann ist der Spuk schneller durch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • _Qwertzuiop_ 30.03.2020 17:03
    Highlight Highlight Wenn du dein Geschäft irgendwo am Wegrand erledigen musst bist du definitiv zu weit weg von zuhause! Ich bin voll dafür dass man noch Spazieren, Radfahren etc. geht ABER in einem angemessenen Radius rund ums Haus/Wohnung... Auch wer mit dem ÖV und Auto zum Spazieren fährt entfernt sich schon zu weit. Ich verstehe die Städter schon, dass sie gerne mal ins grün wollen aber dann halt eben mit dem Fahrrad, denn so extrem weit bis zum nächsten Wald dass man dazu zwingend Auto oder ÖV nehmen muss hat es niemand in der Schweiz.
  • PlayaGua 30.03.2020 17:03
    Highlight Highlight Wohne an einer beliebten Veloroute. Es waren am Samstag viele unterwegs. Zwar nicht in grösseren Gruppen, aber bei der Menge klappts nicht mit den Abständen.

    Besonders schlimm, dass manche "#&%" auf den Boden spucken oder rotzen oder Taschentücher auf den Boden schmeissen. Wenn so einer erwischt wird, sollte er einen Tausender bezahlen müssen.
  • J-ME 30.03.2020 16:57
    Highlight Highlight 1x pro Woche einkaufen mehr nicht.✌
  • Tobias K. 30.03.2020 16:55
    Highlight Highlight Und alle hatten Angst vor staatlicher Überwachung. Dabei machen das die Bürger selbst.. 😁
  • Imfall 30.03.2020 16:51
    Highlight Highlight solange man sich nicht in Gruppen bewegt, ist doch alles in Ordnung!

    ich war mit meinen Kindern auch mit velo und Anhänger unterwegs!

    wir hatten aber nur untereinander Kontakt! obwohl es rund um den Katzensee viele Leute hatte! also haben wir weder und noch jemand anderes gefährdet!
    • Barbärner 30.03.2020 17:35
      Highlight Highlight BLEIB ZU HAUSE!
    • Pumpido 30.03.2020 22:03
      Highlight Highlight Am Katzensee kann man aber viel besser Velo fahren als sonst iegendwo, wo we weniger Leute hat.

      Ich frage mich seit Wochen auch, wie dumm ein Grossteil unserer Bevölkerung ist.

      Geahnt hatte ich es zwar schon früher...
    • Imfall 31.03.2020 12:10
      Highlight Highlight das Virus ist nicht über die Luft übertragbar!!!

      solange ein Haushalt keinen Kontakt mit einem anderen Haushalt hat, findet auch keine Übertragung statt! solange ich auf meinen Velo sitze, und die Kinder darin, fassen wir noch nicht mal was an, was infiziert sein könnte!

      mit der Verwandtschaft oder Nachbarn kommunizieren wir, seit bald drei Wochen, nur noch per Videochat. also brauchen wir uns von euch überhaupt nichts vorwerfen zu lassen! da habe ich definitiv kein schlechtes gewissen, wenn ich am Samstag eine Runde drehe!



  • MartinZH 30.03.2020 16:48
    Highlight Highlight Das deutsche Bundesland Mecklenburg-Vorpommern lebt fast nur vom Tourismus. Im Hinblick auf die Ostertage wurde ein striktes Einreise-Verbot verhängt. Nicht einmal Bundesbürger mit Ferien-Immobilien dürfen einreisen. Es stehen einfach überall Polizisten auf der Strasse, welche die Leute (v.a. Urlauber) zurückweisen. Einreise nur mit Spezialbewilligung.

    Im Hinblick auf die Ostertage und Frühlingsferien in der Schweiz werden "Empfehlungen" sicher nicht genügen...

    Eine temporäre Einreise-Sperre ins Tessin, mit einer strikten Kontrolle in Göschenen wie beim Zoll, wäre m.E. sehr zu begrüssen. 👍
    • bbelser 30.03.2020 18:53
      Highlight Highlight Wäre einfach zu schön gewesen, wenn wir hier mal vernünftiger und solidarischer gewesen wären als die im grossen Kanton. Aber du hast sicher recht, wird auch bei uns nicht ohne Polizei klappen...
    • MartinZH 30.03.2020 21:47
      Highlight Highlight @bbelser: Ich sehe das wie Du: Wäre schön, wenn das mit Vernunft und der (viel zitierten) "Eigenverantwortung" funktionieren würde. In 9 von 10 Fällen klappt das erfreulicherweise ja auch. Aber für die übrigen braucht es einfach Leitplanken und Zurechtweisungen. Die Intelligenz-Verteilung unterliegt nun 'mal der Gauss'schen Glockenkurve.

      Das Problem in der Schweiz ist leider, dass die polizeilichen Mittel nur für den 'Normal-Betrieb' reichen. Das BAG fände es sicher 'begrüssenswert', aber die möglichen Kräfte der Armee für solche Kontrollen sind leider bereits beim Grenzwachtcorps absorbiert.
  • Unicron 30.03.2020 16:46
    Highlight Highlight Wegen solchen Schwachköpfen kommt am Ende wirklich noch due Ausgangssperre...
    Mühsam und egoistisch.
  • Peter R. 30.03.2020 16:45
    Highlight Highlight Bei Nichteinhaltung der angeordneten Massnahmen drastische Bussen verteilen - ohne zuerst zu ermahnen. In Singapur, wo eine verschwindend kleine Anzahl an Ansteckungen herrscht, hat es genützt.
    Im übrigen sind diese Leute die scharenweise auf den Säntis gehen einfach nur verdammte Egoisten - man kann es nicht anders sagen. Nach dem Motto: Ich zuerst was kümmert mich meine Mitmenschen und das Gesundheitspersonal.
  • Naraffer 30.03.2020 16:43
    Highlight Highlight Der ganzen Bevölkerung die Augenbrauen rasieren, dann bleiben alle freiwillig 3 Wochen zu Hause
    • pacoSVQ 30.03.2020 17:31
      Highlight Highlight Na wenn alle so aussehen, kratzt es dann doch wieder keinen 😅
  • Baumann moni 30.03.2020 16:43
    Highlight Highlight Bis sie krank werden. Mann sollte das echt ernst nehmen. Den ich wurde auch krank . Aber nicht weil ich spazieren ging. Jeder kann das Virus bekommen und überall bleibt einfach Zuhause.
  • Unsportlicher 30.03.2020 16:41
    Highlight Highlight Nun ist mir klar, warum so viel Klopapier gehamstert wurde.
    So viele Arschlöcher brauchen viel Papier. Unverständlich, dass die ach so klugen Leute die Situation noch nicht begriffen haben 🤬
  • wilbur 30.03.2020 16:40
    Highlight Highlight schade... ausgangssperre ahoi
  • Dieter123 30.03.2020 16:37
    Highlight Highlight Wieviele Infizierte und Tote brauchen diese hirnlosen und verantwortungslosen Typen noch??
    • Past, Present & Future 30.03.2020 18:13
      Highlight Highlight Einen Toten im nahen Umfeld würde ich schätzen. Aber solange es nur den anderen passiert, ists ja egal.
  • Score 30.03.2020 16:36
    Highlight Highlight Ich war auch joggen. Alleine. Und ich sah tatsächlich viele andere Leute. ABER ich sah nirgends eine Gruppe. Alle waren alleine oder zu zweit unterwegs (meistens halt Partner die auch zusammen Wohnen). Es wurde auch offensichtlich auf Abstand zwischen einander geachtet.

    Meine Wahrnehmung ist, dass die grosse Mehrheit sehr wohl achtsam ist und die Vorgaben eher besser umsetzen als Verlangt (erlaubt wären ja sogar Gruppen bis fünf. Das habe ich während meinem Lauf gar nirgends gesehen).

    Blaming ist doof. Oder war der Fotograf extra nur unterwegs, um ein Foto von Leuten am See zu machen?
    • Jaklar 30.03.2020 16:47
      Highlight Highlight Die erfahrung habe ich such gemacht beim joggen. Nie mehr als 2 personen beisammen. Meistens war es offensichtlich, dass sie zusammen gehören.
    • egemek 30.03.2020 17:51
      Highlight Highlight Genau, und die meisten verlassen sogar den Feldweg, damit ich mit genügend Abstand an ihnen vorbei joggen kann. Traue mich jeweils fast nicht zu grüssen...
    • bbelser 30.03.2020 18:11
      Highlight Highlight Hat ja auch niemand was dagegen. Problematisch wars hingegen an den Hotspots. Es ist dumm, kurzsichtig und unsolidarisch, wenn plötzlich tausende meinen, nur sie alleine kämen auf den Geheimtipp, zum Greifensee zu fahren. Oder macht sich hier etwa schon der Mangel an Schule bemerkbar?
    Weitere Antworten anzeigen
  • egemek 30.03.2020 16:34
    Highlight Highlight Auf dem Foto vom Greifensee sehe ich jetzt nichts Verwerfliches, haben ja alle ihren Abstand... Man darf ja an die frische Luft und dass das an einem schönen Samstag etwas mehr Leute tun, als unter der Woche ist auch klar.

    Allerdings sollte man dann auf einen Schwatz mit Bekannten oder eine weite Anreise mit ÖV oder Auto verzichten. Es wohnt wohl kaum jemand an so einem hässlichen Ort, dass man nicht von sich zu Hause zu Fuss einen schönen Flecken erreichen kann, oder? Ansonsten mein herzliches Beileid. Morgen Kündigung schreiben und auf Ende Juni umziehen... ;)
    • corsin.manser 30.03.2020 16:54
      Highlight Highlight Auf dem Foto kommt das vielleicht nicht so gut rüber. Da hast du recht. Aber es gab zahlreiche Situationen, bei denen das Gedränge deutlich dichter war. Abstand halten war unmöglich.
    • hüttechäs 30.03.2020 17:07
      Highlight Highlight Und Olten so:
      Benutzer Bild
    • COVID-19 ist Evolution 30.03.2020 17:40
      Highlight Highlight @corsin.manser: Bitte konsultieren Sie die Seiten des BAG:
      "Eine Ansteckung mit dem neuen Coronavirus kann erfolgen, wenn man zu einer erkrankten Person länger als 15 Minuten weniger als zwei Meter Abstand hält."
      https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/krankheiten/ausbrueche-epidemien-pandemien/aktuelle-ausbrueche-epidemien/novel-cov/so-schuetzen-wir-uns.html#847126359

      Können Sie ihre Beobachtung in diesem Kontext bitte nochmals erneut evaluieren?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mimo Staza 30.03.2020 16:33
    Highlight Highlight Um nicht eine Ausgangssperre wie in anderen Ländern zu riskieren wäre für mich eine Verschärfung der Regelung für die ÖV-Nutzung in Ordnung im Sinne von: ÖV nur noch bei dringenden Angelegenheiten (z.B. Arbeit, Einkauf, Hilfe-Leisten, Arztbesuch, ev. Familienbesuch) erlaubt.

    Ja, umwelttechnisch blutet mir das Herz wenn so die Autofahrer weiterhin mit dem Auto (ich habe keins) dem Freizeitvergnügen nachgehen. Da habe ich noch keine Lösung für, da die Abstandsregeln durchaus eingehalten werden können.
    Andere Ideen?
    • Score 30.03.2020 17:03
      Highlight Highlight Ja das ist tatsächlich so. ÖV sollten wenn immer möglich gemieden werden. Sie entsprechen nicht nur sehr schnell einer Menschenansammlung von mehr als 5 Personen, sondern es handelt sich auch noch um geschlossene Räume.
      Denk einfach daran, dass gleichzeitig kaum mehr Flugzeuge fliegen in der Schweiz, vielleicht hilft das. Ansonsten gibts noch das Velo für die Mobilität ohne ÖV und Auto...
    • Rainbow Pony 30.03.2020 17:21
      Highlight Highlight Ja Score, es gibt aber einfach viele Leute, die sind nicht so fit, können schlecht laufen, müssen schneller wohin, als es das Fahrrad erlaubt. Ausserdem, nochmals: wo ist das Problem mit dem Autofahren nochmals? Wenns um die Natur geht, ja meine Güte, darum kümmern wir uns echt nachher. Notabene: wir bleiben auch Zuhause, der Vorschlag "benutzt halt das Fahrrad" reibt sich einfach an der Realität.
  • Bravo 30.03.2020 16:30
    Highlight Highlight In Tschechien haben sie draussen Maskenpflicht mit 500.- Busse. Vielleicht bräuchte es sowas...

    In den kommenden Tagen wird's schön und 20 Grad und die Ostern kommen. Das gibt wieder grosse Volksaufkommen am See und an den Ausflugszielen.
  • AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 30.03.2020 16:28
    Highlight Highlight Wenn man konsequent büssen würde, hätte man das 42 Milliarden-Hilfspaket bald wieder zusammen.
    • Lebenundlebenlassen 30.03.2020 16:32
      Highlight Highlight 🤣 eigentlich nicht zum Lachen, musste aber trotzdem..
    • Posersalami 30.03.2020 16:34
      Highlight Highlight Personalien feststellen und im Falle einer Covid 19 Erkrankung mit der tiefst möglichen Priorität behandeln.

      Das sollte für alles unnütze und unnötige Verhalten gelten bis die Pandemie überwunden ist. Die Leute mit einer lächerlichen Busse zu "bestrafen" erscheint mir in Anbetracht der Lage irgendwie nicht gerechtfertigt.
    • Pabloes 30.03.2020 18:47
      Highlight Highlight Das Problem liegt darin, dass genau diese Leute die das Hilfspaket benötigen auch diejenigen wären, welche die Bussen zahlen müssten.
      Weil alle die arbeiten sind nicht jeden tag von 1-4 im park oder am see. Auch nicht alle im home office bereich
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  • Posersalami 30.03.2020 16:27
    Highlight Highlight Da man keine Ausgangssperre will (was ich auch verstehen kann), sollte man darüber nachdenken, die typischen Ausflugsziele zumindest bei schönem Wetter und über Ostern zu schliessen.

    In Zürich hat das doch auch gut geklappt mit der Schliessung der Hotspots. Einen Spaziergang kann man problemlos von Zuhause aus machen.

    Bekommen wir die Pandemie nicht in den Griff, gibts einen Horror Sommer mit geschlossenen Badis usw. Wer will das wirklich? Also verdammt nochmal, BLEIBT DAHEIM.
    • Enzian034 30.03.2020 16:39
      Highlight Highlight Sie haben gut reden. Lebe in einer 1 Zimmer Wohnung 20m2 ohne Balkon und soll nicht mehr an die frische Luft. Bleiben Sie zu hause - ich nicht!
    • Joe Smith 30.03.2020 16:39
      Highlight Highlight Den Alpstein und den Greifensee zu schliessen stelle ich mir jetzt ziemlich aufwändig vor.
    • COVID-19 ist Evolution 30.03.2020 16:41
      Highlight Highlight Typische Schweizer-Reaktion: einfach immer mehr die Schraube der Repressalien anziehen.

      Dass die Leute trotzdem nicht darauf eingehen, dazu schaut man weg. Oder hat Via Sicura etwa die Raserdelikte beendet? Auch sind einem die Kollateralschäden egal, wer nicht hören kann muss des Volkes starke Hand spüren.
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  • Franz v.A. 30.03.2020 16:25
    Highlight Highlight Nichts begriffen! Und dann jammern, wenn euch das Virus erwischt.
    • COVID-19 ist Evolution 30.03.2020 16:38
      Highlight Highlight Virus hatte mich schon erwischt. So wie mittlerweile sehr viele auch. Wahrscheinlich viel mehr als man aktuell wahr haben mag.

      Aber bleiben Sie ruhig daheim und verharren in Angststarre bei täglich neuen Fallzahlen.

      Ich geniesse die Sonne, die frische Luft wie sie über den See streicht und die Ruhe. Das Leben ist schön!
    • Barbärner 30.03.2020 17:38
      Highlight Highlight Zeigen Sie den Antikörpertest bitte bevor Sie solche Aussagen hier machen.
    • COVID-19 ist Evolution 30.03.2020 20:40
      Highlight Highlight @Barbärner: Ich kann Ihnen einen von Zhejiang Orient Gene Biotech und einen von Euroimmun/PerkinElmer anbieten, die aktuell einzigen serologischen Tests mit CE Kennung. Nur verraten Sie mir bitte was ich im Gegenzug von Ihnen erhalte? Würden Sie dann etwa wirklich ihre Meinung ändern?
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  • Der Buchstabe I 30.03.2020 16:20
    Highlight Highlight Ich sags ja schon lange: 100 Stutz Busse sind einfach zu wenig. Da könnt ihr mich noch lange blitzen.
    • homo sapiens melior 30.03.2020 16:29
      Highlight Highlight Sag ich auch ständig. Dumme, rücksichtslose Leute kann man nur mit finanziellen Verlusten bändigen.
    • oh snap 30.03.2020 16:40
      Highlight Highlight Nun, wenn sie im Gruppen unter fünf Personen und diese mit jeweils zwei Metern Abstand unterwegs waren, hätten so oder so keine Bussen verteilt werden dürfen.

      Das Probleme sehe ich in den Menschen, welche ihren gesunden Menschenverstand mit der Gesetzgebung verwechseln und den Sinn hinter den Massnahmen nicht ansatzweise verstehen. Lieber kokettiert man damit, wie weit man diese ausreizen kann🤦‍♀️

      Ehja.. Darwin wirds schon richten. Je älter man wird, desto mehr muss man sich manchmal einfach zurücklehnen und der Welt beim brennen zuschauen🍿
    • Posersalami 30.03.2020 17:10
      Highlight Highlight @oh snap: Das Virus hält sich locker für Stunden auf Oberflächen wie Holz und Metall. Parkbänke zB. können also problemlos das Virus übertragen, auch wenn die Abstände und Gruppengrössen eingehalten werden.

      Es ist jetzt einfach nicht die Zeit dazu, sich weiträumig zu bewegen! Punkt

      Gegen einen Spaziergang am Wohnort ist aber kaum etwas einzuwenden. Ich verstehe das einfach nicht, wieso kann man nicht einfach am Wohnort spazieren gehen?
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