Schweiz
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Fluggaeste warten mit Atemschutzmasken vor einem Check-In Schalter aufgenommen anlaesslich des Schutzkonzeptes vom Flughafen Zuerich, aufgenommen am Donnerstag, 28. Mai 2020 in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Wer aus den Ferien in einem Risikoland zurückfliegt, muss mit einigem rechnen: Mit der Quarantäne, künftig womöglich auch mit einem Zwangstest. Bild: KEYSTONE

Ferienrückkehrer schleppen Virus ein: Taskforce will Pflichttest bei Risikoländern

Die Covid-Taskforce des Bundes schlägt vor, Flugpassagiere aus Risikoländern nach der Landung zum Corona-Test aufzubieten. Doch was ist bei jenen, die mit dem Auto reisen? Und: Kommt Spanien bald auf die Seuchenliste des Bundes?

Kari Kälin, Sabine Kuster / Aargauer Zeitung



Grossbritannien hat für die Rückkehrer aus Spanien eine Quarantänepflicht verfügt. Frankreich und Deutschland raten von Ferien in Coronahotspots ab, und Österreich warnt bezüglich Spanien vor nicht unbedingt notwendigen Reisen. Die Zahl der Neuinfektionen in Spanien steigt ungebremst, die Rate beträgt mittlerweile fast 40 Fälle pro 100000 Einwohnern in den vergangenen zwei Wochen Tagen. Zum Vergleich: In der Schweiz liegt sie bei 17 Fällen. Die grosse Frage ist deshalb: Kommt Spanien auf die Seuchenliste?

Schweizer Seuchenliste ist umstritten

Auf der Schweizer Seuchenliste landen Staaten oder Gebiete, die pro 100000 Einwohner mehr als 60 Neuansteckungen registrierten. Vorläufig zählt das Bundesamt für Gesundheit (BAG) Spanien daher noch nicht zu den Ländern mit einem erhöhten Ansteckungsrisiko. Wer aus einem solchen Land zurückkehrt, muss sich zehn Tage in Quarantäne begeben.

Wenn die Entwicklung so weitergeht, könnte die Quarantäne-Pflicht auch für Rückkehrer aus spanischen Corona-Hochburgen gelten. Die Massnahme droht in Übrigen auch Rückkehrern aus Ländern, die nicht sauber Buch über die Coronasituation führen und in denen es gleichzeitig Anzeichen für ein erhöhtes Risiko gibt.

«Es könnte der Eindruck entstehen, Luxemburg gehe zu lasch mit dem Coronavirus um.»

Philippe Kenel, Präsident der Schweizer Handelskammer für Belgien und Luxemburg

Die Schweizer Seuchenliste ist umstritten. Letzte Woche hat sie der Bund aktualisiert. Während zum Beispiel Schweden gestrichen wurde, stiess Luxemburg dazu. Philippe Kenel, Präsident der Schweizer Handelskammer für Belgien und Luxemburg, bedauert dies: «Es könnte der Eindruck entstehen, Luxemburg gehe zu lasch mit dem Coronavirus um», sagt er. Dabei sei das Gegenteil der Fall. In der Tat führt das Land mit Abstand am meisten Tests in Europa durch. «Für die intensive Testtätigkeit wird das Land jetzt quasi bestraft», sagt Kenel. Sogar Grenzgänger werden systematisch erfasst.

Bild

Markiert sind die Risikogebiete in Europa. bild: ch media

Nach der Einreise genügt ein Test alleine nicht

Importierte Fälle sind auch für die Schweiz ein Problem: Ein Viertel aller momentan erkrankten Personen infizierten sich laut BAG im Ausland. Damit ist nun Realität, wovor die Corona-Taskforce schon zum Zeitpunkt der Grenzöffnungen warnte: Den Reisenden komme bei der Überwachung der Epidemie eine Schlüsselrolle zu. Denn importierte Fälle seien schwierig nachzuverfolgen, wenn sie dann mal entdeckt worden seien. Nicola Low, Mitglied der Taskforce und Epidemiologin an der Universität Bern sagt nun:

Bild

Nicola Low, Epidemiologin. bild: zvg

«Aus wissenschaftlicher Sicht ist es sinnvoll, die Einreisenden am Flughafen zu testen.»

Nicola Low, Epidemiologin

Nach fünf bis sieben Tage müsse dies noch einmal geschehen, weil die Person zwar infiziert, aber das Virus noch nicht nachweisbar sein könnte.

Die Quarantäne lässt sich abkürzen – bei einer bestimmten Gegebenheit

In Deutschland soll das Testen an den Flughäfen für Reisende aus Risikoländern nun eingeführt werden. Und in Österreich soll aus einem solchen Gebiet nur noch einreisen können, wer einen neuen negativen Test vorlegen kann. Doch noch will das BAG davon nichts wissen. Sprecher Daniel Dauwalder sagt: Man erachte die Durchführung von Tests bei der Einreise gegenwärtig als wenig praktikabel. Fügt aber an: «Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass eine solche Massnahmen je nach der weltweiten Entwicklung eingeführt wird.»

Bei Massnahmen, welche die Taskforce vorschlägt, zieht der Bund oft früher oder später nach – zumindest war dies mit der Maskenpflicht so oder bei der Quarantänepflicht. Nicola Low findet: «Wenn ich in einem Risikoland gewesen wäre, würde ich mich freiwillig testen lassen.» Es gehe darum die anderen zu schützen. «In kleinen Wohnungen ist es für die Leute schwierig, sich von anderen abzugrenzen.» Nach einem zweiten negativen Test liesse sich zudem die Quarantäne abkürzen.

BAG: Stichproben werden bereits gemacht – bei Busreisenden

Doch für den grössten Teil der Rückkehrenden hat auch die Taskforce keine Lösung: für Personen, die mit Auto oder Zug einreisen. «Aus Gründen der Praktikabilität können diese Massnahmen nicht auf Reisende in Autos angewendet werden», schreibt die Taskforce in einem Policy Brief.

Damit werden nicht alle Rückkehrenden gleich behandelt – und es öffnet sich ein Schlupfloch für jene, welche die Quarantäne umgehen wollen. Doch Nicola Low sagt:

«Es ist schlicht nicht möglich, jedes Auto an der Grenze anzuhalten, zu kontrollieren und Einreisende aus Risikoländern zu testen. Das würde zu langen Staus führen.»

Man müsse praktikable Wege finden. Eine Möglichkeit sind Stichproben. Laut BAG werden Stichproben von Reisenden, die mit einem Bus in die Schweiz kommen, bereits gemacht. Weitere seien geplant.

Ein besonderes Problem ist, dass gerade in den Schweizer Altersheimen Leute arbeiten, welche Verwandte im Balkan haben und diese womöglich besuchen. Sollte die Test-Pflicht zumindest für diese gelten? Dazu sagt Low: «Es wäre ungerecht die Testpflicht nur für eine bestimmte Gruppe zu erlassen.» Doch die Altersheime seien Hochrisikoorte und die Leitungen sollten regelmässig alle Angestellten testen lassen, ungeachtet ihrer Reisetätigkeit. «In Heimen muss man besonders sorgfältig sein», betont Low.

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65Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • hairypoppins 28.07.2020 21:30
    Highlight Highlight Ernst gemeinte Frage: WAS, was für Leute reisen jetzt in ein Risikoland? Man muss schon ziemlich dumm sein?
  • Hoci 28.07.2020 16:29
    Highlight Highlight Was soll das? Wieso soll man rpcksichtsloseUrlauber schonen, die nichts besseres zu tun haben als fpr Ferien ins Ausland zu reisen - mit vielen Corona Fällen?
    Da darunter viele Verwandtenbesuche sind bin ich gegen Verbieten, aber mit der Konsequenz der Quarantöne. Wer muss wird gehen.
    Die Grenze plus minus geschlossen sein mit Ausnahmen + mit Plakette für Grenzgöngern.
    Das ganze ist bei diesen weltweiten Zahlen längst verantwortungslos seitens Behörden. Genauso wie wenn schon Klubs offen dann Kontrolle der Zugangsbeschränkung +Maskenzwang bzw. Outdoorparties.
    Der Winter wird Horror.
  • Babbs 28.07.2020 14:08
    Highlight Highlight Habe ich das richtig verstanden:

    Wenn:
    Test bei Einreise
    5 Tage Quarantäne
    weiterer Test(negativ)

    Dann: kein Corona?

    Wie teuer sind aussagekräftige Tests?
  • Verena Probst-Grolimund 28.07.2020 12:20
    Highlight Highlight Firma Quidel bietet einen validierten Test an. CE und FDA approved. 15 min!
    Kein unsicherer nicht validierter China Schnelltest.
    Einfaches Handling. Für Pflegepersonal. Einfaches Testgerät nötig. Kein Labor.
    Leider noch nicht auf der BAG Liste.
    Verena
  • lilie 28.07.2020 11:32
    Highlight Highlight Man könnte doch Folgendes machen: Jeder Einreisende aus einem Risikoland muss 10 Tage in Quarantäne (wie jetzt schon). Aber er darf sich nach 5 Tagen testen gegen lassen, und wenn der Test negativ ist, wird die Quarantäne aufgehoben. 💁‍♀️
  • Ian Cognito 28.07.2020 11:24
    Highlight Highlight Wieso schreit denn jetzt hier kaum jemand nach der Schliessung der Grenzen?
    In Clubs geht schliesslich nur die böse "Spassgesellschaft", der wahre Spiesser holt sich sein Corona am Flughafen!
    Ach, dieses Heuchlertum!
  • M.ax 28.07.2020 11:02
    Highlight Highlight Das unglaubliche an der Geschichte ist, dass man genau weiss wo das Virus am häufigsten ausbricht (Reisen, Familienfeier, Partys, Demos, Veranstaltungen) und am schluss nach langer Konsultation, werden die Leute mit einer Maske bestraft die ÖV Fahren und im Migros und Coop einkaufen gehen. Dabei wurden dort gar keine Ausbrüche registriert. Wenn ich Kopfschmerzen habe, nehme ich ja auch meistens etwas gegen Durchfall.....irre!
    • hairypoppins 28.07.2020 21:26
      Highlight Highlight Masken im ÖV sind wohl das geringste Übel, wenn überhaupt. Fragwürdig sind eher Leute, die bewusst das Risiko in Kauf nehmen und in solche Länder reisen oder feucht fröhlich Party feiern...
  • dmark 28.07.2020 10:33
    Highlight Highlight Man könnte es doch wenigstens so machen, wie z.B. im asiatischen Raum, wo an der Grenze wenigstens die Temperatur der Einreisenden gemessen wird, oder? Der Aufwand ist doch recht gering und man hätte schon mal einen "Filter" aktiviert.
  • Basswow 28.07.2020 10:33
    Highlight Highlight Danke für nichts 🤷🏽‍♂️🤬
    Das testen all der egoistischen Rückkehrer ist zu spät...und ich idiot habe immer versucht, mich Corona sozial zu verhalten.
  • MasterPain 28.07.2020 10:24
    Highlight Highlight Ausnahmslos jeden der aus einem Flugzeug steigt testen. Vielleicht überlegen sich dann einige ob sie wirklich fliegen wollen.
    • dmark 28.07.2020 21:43
      Highlight Highlight War auch mein Gedanke. Wer zwei Wochen in Urlaub reisen kann, dem sollte der eine oder andere Tag nicht zu viel sein.
      Es gibt mittlerweile bereits einen geprüften Schnelltest, welcher in rund einer Viertelstunde ein Ergebnis liefern.
  • IMaki 28.07.2020 10:16
    Highlight Highlight Reisen in Risikoländer sind doch überhaupt kein Problem!
    Nur das Zurückkommen. Also? Es gibt nur noch Einfach-Tickets. Dafür gibts Ferien und Party für immer.
  • Snowfall 28.07.2020 10:12
    Highlight Highlight Na ja, schon jetzt meinen praktisch alle die aus Risikogebieten in die Schweiz einreisen dass sie durch testen die Quarantäne umgehen könnten... Da möchte ich nicht wissen wie diese eingehalten wird wenn bei Ankunft getestet wird.
    Wenn es darum geht dass man sich in kleinen Wohnungen nicht abgrenzen könnte wird das Problem keineswegs mittels Test gelöst. Man weiss nämlich nicht ob man am nächsten Tag doch ansteckend wird! Darum geht man ja in Quarantäne!!!!
  • Antichrist 28.07.2020 10:08
    Highlight Highlight Neben der CO2 Abgabe muss man halt nun auch noch 2 Tests kaufen. Liegt doch drin, wenn man Geld für Urlaub hat.
  • Dr. Unwichtig 28.07.2020 09:57
    Highlight Highlight „Bei Massnahmen, welche die Taskforce vorschlägt, zieht der Bund oft früher oder später nach“

    Wäre ja auch der Sinn einer Taskforce. Diese besticht aber zunehmend durch überzogene Maximalforderungen oder lustige „Policy Letters“, in denen sie Ansichten von Fachleuten, die aber nicht der eigenen entsprechen, versucht zu diskreditieren...
    • Daniel Caduff 28.07.2020 13:53
      Highlight Highlight Worin besteht Deine Kompetenz zur Beurteilung darüber, ob die Massnahmen überzogen sind?

      --> Ich selber masse mir diese Kompetenz nicht zu.
  • WhyNotX? 28.07.2020 09:36
    Highlight Highlight Gerade in Kroatien gewesen, Nachbarin auch aus der CH. Sie ist jetzt aber nach Bosnien die Familie besuchen, natürlich per Feldweg damit ja kein Stempel im Pass zu sehen ist...
  • Paddiesli 28.07.2020 09:21
    Highlight Highlight Einfach nicht, wie in Deutschland, wo sie die Pflichttests an Flughäfen gratis abgeben wollen.
    Wer schon unbedingt in ein Risikoland reisen muss, soll gefälligst die Zusatzkosten selber berappen.
    • Völkerrechtler 28.07.2020 09:50
      Highlight Highlight Schöne Theorie, aber dann dürften sich leider noch mehr um den Test drücken...

      Und eigentlich sollte man gerade möglicherweise Infizierten möglichst keine (finanziellen) Hürden für Tests in dem Weg stellen, auch im Interesse aller anderen!
    • Wellenrit 28.07.2020 09:59
      Highlight Highlight Nun ja wie willst du dich vor dem Test drücken wenn du nach dem aussteigen vom Flugzeug getestet wirst! Das andere ist doch es wird immer gejammert es wird ein überwachungsstaat aufgezogen! Nur wenn das mit der Eigenverantwortung funktionieren würde bräuchte man alles nicht!
    • Paddiesli 28.07.2020 10:25
      Highlight Highlight @Völkerrechter: ein Pflichttest ist ein Pflichttest. Da kann man sich nicht drücken an einem Flughafen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • rundumeli 28.07.2020 09:19
    Highlight Highlight dann gibts halt staus ... mit autos

    sonst gibts stress ... mit virus

    !
  • In vino veritas 28.07.2020 09:16
    Highlight Highlight Peinlich, dass ich selbst dem Söder aus Bayern mehr zutraue, als unsere zögerlichen Kantonsvögte. Glaubt ihr, dass es wie durch ein Wunder besser wird? So hat Söder bereits durchhegriffen und freiwillige Tests-Möglichkeiten an Bahnhöfen, Flughäfen und wichtigen Autobahnen angekündigt. Klar geht das nicht über Nacht, allerdings ist er der Schweiz wieder mal voraus. In einer solchen Kriese muss man auch proaktiv handeln, sonst werden wir nie Herr über die Besorgniserregende Entwicklung...
  • HerbertBert 28.07.2020 09:08
    Highlight Highlight "Seuchenliste". Es hat einen Grund warum der Bund diese Riskio- nicht Seuchenliste nennt.

    Ist ja fast SVP-Niveau. Fängt ihr jetzt dann auch die welche aus diesen Ländern kommen als Seuchen-Migranten zu bezeichnen?

    Unnötig.
    • Wetterleuchten 29.07.2020 08:50
      Highlight Highlight Nein, die welche bei der Quarantäne bescheissen würde ich als mutwillige Seuchen-Importeure bezeichnen. Das hat nichts mit SVP und Migration zu tun, denn es drücken sich ja auch Schweizer und halten sich an keinerlei Massnahmen.
  • Eyeore 28.07.2020 09:08
    Highlight Highlight Macht doch einfach die Grenzen zu. Güterverkehr ist ja weiterhin möglich.
    • Wetterleuchten 28.07.2020 09:47
      Highlight Highlight Wir sind leider in verschiedenen Bereichen und Branchen auf Grenzgänger angewiesen aber sonst sollte man viellicht wieder schliessen, bzw. nur Notfallreisen gestatten. Das ruiniert aber die Reisebranche dann total und auch die Swiss wäre gefährdet. Besser wären spezielle Grenzübergänge für Einreisede aus Risikoländern und die würden getestet. Fährt jemand über den "normalen" Grenzposten und kommt aus einem Risikoland, muss es eine hohe Busse und einen selbst zu bezahlenden Zwangstest absetzen.
    • PlayaGua 28.07.2020 09:49
      Highlight Highlight Ich bin ja für strenge Massnahmen, aber das ist nun wirklich unverhältnismässig.
    • Tschowanni 28.07.2020 10:01
      Highlight Highlight Dankeschön
    Weitere Antworten anzeigen
  • CalibriLight 28.07.2020 08:57
    Highlight Highlight Was soll man denn machen? Das einzige wäre, die Grenzen wieder zu schliessen und das ist komplett unverhältnismässig.
    Leute allerdings, die in Heimen tätig sind und sich nicht an Quarantänebestimmungen halten, müssten, falls dies nachvollziehbar ist, mE schlicht entlassen werden. Da hört mein Verständnis wirklich auf.
    • n3rd 28.07.2020 09:30
      Highlight Highlight Zum Glück gibts auf dem Arbeitsmarkt soviele gut ausgebildete Nachfolger 🤔
    • COVID-19 ist Evolution 28.07.2020 09:58
      Highlight Highlight Der Bund hat die Effektivität von Grenzschliessungen untersucht. Im Gleichklang mit anderen Ländern werden diese als kaum wirksam eingestuft.

    • Wellenrit 28.07.2020 10:01
      Highlight Highlight Leute die in Heimen arbeiten und sich nicht an Sicherheitsbestimmungen halten? Cala finde ich auch nicht gut! Aber warum soll jemand der in diesem Bereich arbeitet zu einem geringeren Lohn, und ein professioneller IT Mitarbeiter zu einem höheren Lohn unterschiedlich angesehen werden? Es ist eine Pandemie die jeden von uns betrifft und das Zeug zum über nach Bleiche maßstäbe gelten!!!!
    Weitere Antworten anzeigen
  • MeinSenf 28.07.2020 08:34
    Highlight Highlight Immer dieses abwarten, beobachten, schauen was die anderen machen... geht es hier eigentlich um prävention oder darum, zuerst alles schlimmer werden zu lassen um anschliessend zu zeigen wie toll die verspäteten massnahmen doch wirken?
    • Matz 28.07.2020 09:06
      Highlight Highlight Nun weil die schrittweise Lockerung so funktioniert. Du öffnest und beobachtest was passiert. Wenn die Zahlen nicht exponentiell steigen und du mit den Fallzahlen leben kannst - dann lässt du es weiterlaufen. Andernfalls - wenn wir proaktive Massnahmen einführen würden wären die clubs zu, Maskenpflicht in der Öffentlichkeit und nicht nur im ÖV etc.
  • wast*on (*e my life on wats) 28.07.2020 08:30
    Highlight Highlight Ein Land mit einer Ansteckungsrate von 0.6 Promille ist also ein Risikoland, eines mit 0.5 Promille nicht. Ohne Rücksicht auf Testhäufigkeit (Luxemburg dankt) und Testphilosophie...
  • chrimark 28.07.2020 08:26
    Highlight Highlight Mit Tests ist es halt so eine Sache. Für ein aussagekräftiges Result muss ab Ansteckung zuerst ca. 5 Tage gewartet werden, bis ein allfälliger Virus sicher nachgewiesen wird. Bis dahin brauchts Quarantäne.
  • Peter Vogel 28.07.2020 08:10
    Highlight Highlight Können wir bitte mal die kindisch Debatte darüber sein lassen wie "ungerecht" es ist, dass sich die einen testen lassen müssen und die anderen nicht?
    Wer unbdingt ins Ausland will (ich habe es auch vor) muss damit rechnen anschliessend in Quarantäne gehen zu müssen.
    • hairypoppins 28.07.2020 21:33
      Highlight Highlight Aber wir sprechen hier von der Spassgesellschaft die alles haben will und mimimi. Kindische Debatte vorprogrammiert.
  • N. Y. P. 28.07.2020 07:59
    Highlight Highlight Mit graut, wenn in zwei bis drei Wochen Hunderte Menschen mit dem Auto aus Risikoländern zurückkehren und dann ungetestet frivol wieder ihrer Arbeit nachgehen..

    Das macht mir Sorgen.

    Noch mehr Sorgen mache ich mir um die Task Force, wenn sie resignierend feststellt

    «Aus Gründen der Praktikabilität können diese Massnahmen nicht auf Reisende in Autos angewendet werden»

    Wir machen also (zurecht) ein Drama am Flughafen und an den normalen Zollübergängen schaut «Aus Gründen der Praktikabilität» niemand. Verstehe ich nicht.
  • COVID-19 ist Evolution 28.07.2020 07:57
    Highlight Highlight Grandiose Leistung der "Taskforce", Herrn Spahn nachzuplappern.

    Die Massnahme wäre richtig, Studien zeigen dass der freie Zugang zu Tests das Infektionsrisiko um 80% reduziert.

    Doch hätte man diese Erkenntnis von einer "Taskforce" erwartet wie der Reise- und speziell Flugverkehr wieder aufgenommen wird, nicht erst wenn andere diese gleiche Massnahme bereits umsetzen und kommunizieren.
  • Posersalami 28.07.2020 07:12
    Highlight Highlight Ausreden, Ausreden nichts als Ausreden. Anstatt immer nur zu sagen was man alles nicht machen kann, müsste das BAG einen Vorschlag machen WIE man verhindert, das eine grosse Zahl Infizierter in die Schweiz einreist!

    Die Grenzen des CT dürften bald erreicht sein. Der Bund fordert ja nur 250 Fälle / Tag. Da sind wir bald, wenn es so weitergeht. Und dann?

    Mich kotzt diese Spassgesellschaft nur noch an. Eigenverantwortung? Nix ist! Nicht mal etwas verzichten kann man, zB auf Urlaub in Spanien oder auf Clubbing. Zahlen können ja dann die anderen. Habe fertig.
  • Bee89 28.07.2020 07:00
    Highlight Highlight Wieso immer warten, bis es schlimmer wird? Wieso nicht proaktiv handeln? Es wurde immer gesagt, die Testkapazität sei noch lange nicht erreicht, dann hätte man die Möglichkeiten ja mehr Tests durchzuführen.

    Und ganz ehrlich, wer jetzt bewusst in ein Risikoland geht, der soll auch strenger zur Verpflichtung genommen werden. Sonst ist die Schweiz bald bei unseren Nachbarländern auf der Risikoliste.
    • Mäni99 28.07.2020 07:51
      Highlight Highlight Ein Test bei jedem Auto ist sich sicher nicht möglich aber bei jedem Ausweis kontrollieren, registrieren und auffordern sich in Quarantäne zu begeben falls der Verdacht auf die Einreise aus eigenem Risikoland besteht. Anschliessend diese den Kantonen melden. Das eine Grössere Warteschlange an der Grenze entsteht ist kein Grund diese nicht zu tun – die Reisenden gingen das Risiko bewusst ein, den Güterverkehr kann man ja wie bisher behandeln.
    • Barracuda 28.07.2020 08:34
      Highlight Highlight Bis Ende Sommerferien hat sich Bern sicher entschieden... 🙄
    • Uslandschwiizer 28.07.2020 08:54
      Highlight Highlight Die Schweiz ist bereits unter Beobachtung in mehreren Europaeischen Laendern und auf der schwarzen Liste von zB Finnland.
      Die Abwartende, reaktive Einstellung der Schweiz obwohl man Kapazitaet und Moeglichkeit haette, wird von den Europaeischen Nachbarn nicht verstanden.

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