Schweiz
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Bundesrat Alain Berset auf dem Weg zur Anhoerung der Parteien wegen der Coronavirus-Krise, am Donnerstag, 26. Maerz 2020 vor dem Bernerhof in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Bundesrat Alain Berset auf dem Weg zur Anhörung der Parteien wegen der Coronavirus-Krise. Bild: KEYSTONE

Anzeichen verdichten sich, dass der Bundesrat den Lockdown verlängert

Die Schliessung von Schulen und Geschäften dauert vorerst bis zum 19. April. Doch eine Lockerung der Notstandsregeln ist auch danach nicht zu erwarten, wie Informationen der CH-Media-Redaktion zeigen.

Sven Altermatt / ch media



Es sind die drängendsten Fragen dieser Tage: Wie lange bleiben die Notstandsregeln in Kraft? Wie lange überleben Klein- und Mittelbetriebe die Zwangsschliessung? Wie lässt sich die Ausbreitung des Coronavirus eindämmen, ohne dauerhafte wirtschaftliche Schäden anzurichten?

Klar ist: Mindestens bis zum 19. April ist das öffentliche Leben in der Schweiz weitgehend lahmgelegt. Bis dahin bleiben Restaurants, Läden und Schulen geschlossen. Bis dahin gilt die Aufforderung, möglichst zu Hause zu bleiben. So beschloss es der Bundesrat am 16. März. Doch was ist danach?

Klare Interview-Aussagen von Berset in seinem Heimblatt

Allmählich zeichnet sich ab: Der Ausnahmezustand dürfte darüber hinaus andauern. Offiziell hat sich der Bundesrat zwar noch nicht dazu geäussert; zu unberechenbar bleibt die Entwicklung der Pandemie. Doch über das Wochenende hat Gesundheitsminister Alain Berset allen Hoffnungen auf eine schnelle Lockerung der harten Einschränkungen eine Absage erteilt. Die Krise werde nicht vor Mitte Mai zu Ende sein, kündigte der SP-Bundesrat an – nicht etwa an einer Medienkonferenz, sondern in seinem Freiburger Heimblatt «La Liberté». Es sei verfehlt, zu denken, dass die epidemische Welle die Schweiz treffe und dann vorbeigehen und verschwinden werde, sagte Berset:

«Man muss den Leuten die Wahrheit sagen.»

Es sind vor allem bürgerliche Politiker, Bildungs- und Wirtschaftsvertreter, die sich eine möglichst rasche Rücknahme der Massnahmen wünschen. Der Zuger Bildungsdirektor Stephan Schleiss (SVP) will ein schnelles Ende des Lockdown. Er sagte in der «Schweiz am Wochenende: «Der Bundesrat soll so rasch wie möglich aus dem Notstandsmodus heraus kommen.» Schleiss hofft auf einen «Entscheid mit Augenmass» nach dem 19. April.

Der Bundesrat rechnet jedoch auch nach dem 19. April höchstens mit einer schrittweisen Lockerung. Das hat eine Regierungsdelegation bei einem Treffen mit den Parteispitzen durchblicken lassen, wie mehrere Quellen gegenüber der CH-Media-Redaktion sagen. Die Informationen decken sich mit einem Bericht der «NZZ am Sonntag».

Derzeit könne sich das Bundesamt für Gesundheit (BAG) erst auf eine Grobplanung abstützen, sei den Parteivertretern klar gemacht worden, und noch seien genaue Prognosen schwierig. «Wer zuvor auf eine frühzeitige Lockerung gehofft hatte, musste diese Überlegungen definitiv beerdigen», sagt einer, der an dem Treffen dabei war.

Der Höhepunkt der Epidemie dürfte demnach gegen Ende April erreicht sein, und eben Mitte Mai soll dann das Gröbste vorbei sein; wobei im BAG offenbar manche diesen Zeitpunkt eher Ende Mai sehen. Zu ähnlichen Schlüssen kommt der Westschweizer Epidemiologe Didier Pittet in der «Schweiz am Wochenende».

Öffentlich heisst es aus der Behörde seit Tagen lediglich: Man sei dabei, Strategien für die Zeit nach dem Peak der Corona-Pandemie auszuarbeiten. Näher wollte sich das BAG dazu am Sonntag auf Anfrage nicht äussern. Auch nicht zu der Frage, welche weiteren Ämter in die Arbeiten involviert sind. Die Fachleute achten tunlichst darauf, keine Erwartungen zu wecken, die womöglich wieder korrigiert werden müssten.

Ueli Maurer fordert einen Exit-Plan

Für die Entscheide des Bundesrats sind die Erkenntnisse aus der Wissenschaft, deren Zahlen und Szenarien, derzeit wohl so wichtig wie nie zuvor. Sie geben den Takt vor. Es liegt in der Natur der Sache, dass sich auch die Forscher teils widersprechen; dass sie Daten anders interpretieren und manches erst vage bewerten können. Federführend beim Dossier «Corona-Pandemie» ist das BAG. Besonders, was die Frage nach den Massnahmen gegen das Virus angeht, halte das Gesundheitsamt von Alain Berset die Zügel fest in der Hand, ist aus dem Umfeld anderer Bundesräte zu hören. Alles werde strikt aus epidemiologischer Sicht bewertet.

Trotzdem sind es bei jedem Bundesrat weiterhin auch die Kriterien seines Fachgebiets, von denen er sich leiten lässt. Nebst den Durchhalteparolen des Gesundheitsministers kommen aus der Landesregierung durchaus andere Botschaften. Finanzminister Ueli Maurer meldete sich mit einer klaren Ansage zu Wort. «Wir müssen jetzt schon anfangen zu planen, wie man die Lockerung herbeiführen kann», sagte der SVP-Bundesrat dem «Sonntagsblick». Die Wirtschaft müsse möglichst schnell wieder in den Normalzustand kommen. Dazu kommt laut Maurer ein psychologischer Aspekt: «Man kann die Leute nicht ewig drinnen ­einsperren. Der jetzige Zustand ist längerfristig nicht haltbar, weder mental noch wirtschaftlich.»

Berset machte in seinem Zeitungsinterview deutlich, dass die geltenden Massnahmen sogar noch weiter verschärft werden könnten. Er schloss eine Ausgangssperre nach dem Vorbild von Italien und Frankreich nicht aus für den Fall, dass sich die Lage verschlechtern sollte. «Das ist eine sehr harte Massnahme», betonte er. Gleichzeitig erklärte Justizministerin Karin Keller-Sutter (FDP) dem CH-Media-Fernsehsender TVO, man solle die Freiheit der Bürger nicht weiter beschränken als nötig. «Ich will keine Ausgangssperre», sagte sie. «Wenn wir uns solidarisch an die jetzigen Massnahmen halten, wird sie auch nicht nötig sein.»

Stadt Zürich glaubt an Lockdown bis Ende Sommer

In den Kantonen und Gemeinden suchen Behörden ebenfalls eine Antwort auf die Frage, wie lange der Lockdown dauern wird. Erst recht in den grossen Städten, die der Einschnitt des öffentlichen Lebens besonders hart trifft. In einem vertraulichen Lagebulletin, aus dem der «SonntagsBlick» zitierte, wagen die Stadtzürcher Behörden eine Prognose. Die «wahrscheinlichste Lageentwicklung» sei, dass die Pandemie nicht genügend eingedämmt werden können, heisst es. Daher müssten die Massnahmen weiter verschärft und «massiv verlängert» werden, und zwar über die Sommerferien hinaus.

Optimistischer gibt sich der Berner Stadtpräsident Alec von Graffenried, der sich am Wochenende in einer Videobotschaft an die Bevölkerung wandte. Er rechnet damit, dass die ausserordentliche Lage noch vier bis sechs Wochen anhalten dürfte. (bzbasel.ch)

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119Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • joerckel 30.03.2020 11:21
    Highlight Highlight es sind doch die Firmeninhaber und Aktionäre großer Unternehmen welche den BR bekniet haben und der kleine Mann muss nun die Suppe dieser geldgierigen Leute auslöffeln. Wenn diese für eine gewisse Zeit mal keinen Profit machen beginnt das große Zittern und sie drohen mit Entlassungen. Die selben Leute haben teilweise jahrelang fette Gewinne eingefahren, lassen aber in Zeiten wie sie heute nun mal da sind, jede Verantwortung den Arbeitnehmer gegenüber vermissen.
  • Altweibersommer 30.03.2020 09:22
    Highlight Highlight Die Bürgerlichen erhalten jetzt die Quittung für Jahrzente der kurzsichtigen Klientelpolitik in denen man es verpasst hat die nötigen Reformen einzuführen und diese sogar aktiv bekämpft hat um kurzfristig die eigenen Taschen zu füllen. Schade, dass es nun als erstes wieder die kleinen Betriebe trifft, die dafür eigentlich nichts können. Richtig wäre nun ein Bedingungsloses Grundeinkommen für alle und eine Sistierung von Miet- und Kapitalkosten während der Krise. Ich hoffe, unsere Politiker finden den nötigen Mut dazu noch.
  • malu 64 30.03.2020 01:35
    Highlight Highlight Die Schweiz braucht nur ein Sprachrohr mit klarer Ansage. Die andern Cervalatpolitiker sollten sich daran halten und nicht ein eigenes Poker spielen.
    • bokl 30.03.2020 07:33
      Highlight Highlight Nein. Wir brauchen keine(n) starke(n) Frau/Mann.
  • AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 30.03.2020 01:20
    Highlight Highlight Eigentlich ganz simpel: je mehr Leute sich nicht an die Regeln halten, desto länger dauert der Lockdown.
    • Raber 31.03.2020 16:29
      Highlight Highlight Der Virus wird ja nicht ausgehungert werden, der ist ja jetzt weltweit überall und wird somit immerwieder auftauchen. Deshalb würde es schon Sinn machen, in naher Zukunft die Regelungen zu lockern.Ursprünglich wollte man ja hauptsächlich unsere Spitäler schonen, was ja erreicht wurde. Man kann die Massnahmen ja sofort wieder anpassen, schlussendlich ist aber wahrscheinlich schon der Plan, die sogenannte Herdenimunität zu erreichen, da ne Impfung in weiter ferne ist. Halt einfach innerhalb von 6-9 Monaten. Der jetzige Zustand ist nicht allzugange Haltbar, dafür ist die Mortalität zu gering.
  • Gubbe 30.03.2020 00:23
    Highlight Highlight Alle Informationen sind nichts weiter als Spekulationen, Vermutungen. Manche merken nichts von der Infektion, andere landen im Spital. Jetzt kommt der weitere Verdacht auf, dass dieser Lockdown länger dauern soll, mutmasslich. Solches Getue entwickeln Hühner, wenn der Fuchs im Stall ist.
  • Triple A 29.03.2020 23:32
    Highlight Highlight Vergesst die Wirtschaft und denkt an die Gesundheit, denn Tote arbeiten nie mehr! Bereits seit einem Monat weiss man, dass bei (den später getroffenen) „halbharten“ Massnahmen, der Wellenkamm gegen Ende Mai erreicht und die (erste) Welle Ende September durch sein. Danach wird man sich richten müssen, denn mit dem Virus kann man nicht verhandeln, auch nicht, wenn man UBS, CS oder Roche heisst!
    • Shlomo 30.03.2020 07:18
      Highlight Highlight Naja CS und UBS wurden ja gerade wieder mal gerettet.
    • Bruno Hensler 30.03.2020 08:04
      Highlight Highlight Wenn ich solch unüberlegte Kommentare lese, könnte ich aus der Haut fahren. So schreibt nur jemand der in seinem ganzen Leben noch nie für sein Geld arbeiten musste und definitiv keine Ahnung von der Schweizer Wirtschaft hat. Es sind weder CS, UBS oder Roche die gerade leiden, sondern einfache KMU‘s. Übrigens die KMU‘s die in diesem Land den grössten Teil der Löhne und der Steuern bezahlen. So und jetzt erst informieren und dann schreiben! Es werden in diesen Stunden Arbeitsplatz für Arbeitplatz vernichtet....
    • K1aerer 30.03.2020 11:30
      Highlight Highlight Was nützt es, wenn wir keine Wirtschaft mehr haben, da können keine Lebensmittel gekauft werden. 🤷‍♂️ Klar die Schweiz kann sich das verkraften, weil sie eine gute Schuldenbremse hat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • BoJack Horseman 29.03.2020 23:04
    Highlight Highlight Ja nein, die ganzen Zürcher Hipster Familien schaffens ja jetzt schon nicht, einen sonnigen Tag nicht an den noch zugänglichen überbevölkerten Grünflächen in Zürich zu verbringen.

    Hauptsache am Abend dann noch rasch #westayathome instagrammen. Virtue gilt es ja nur zu signallen, nicht selber leben, dafür ist man zu cool.

    Too bad, dass diese Leute meist Jobprofile haben, die in der massiven Rezession die folgt nicht gebraucht werden. Schmeissen sich grad selber Pflöcke in die Beine, in dem sie das Ganze noch verlängern mit ihrem Verhalten.
  • Pe. 29.03.2020 22:30
    Highlight Highlight Was mir aktuell auch Sorge macht ist der immernoch zu beobachtende Wochenendverkehr Richtung Süden... es gibt keinen Grund aktuell um von Zürich, Waadt oder Basel ins Tessin zu gehen... Bleibt zuhause und geht nicht noch ins Ferienhaus....
  • Hiker 29.03.2020 22:18
    Highlight Highlight All diese Prognosen die offensichtlich ein JEKAMI darstellen sind... eben nichts als Prognosen. Ein fischen im trüben sozusagen. Aber deren Gefahrenpotenzial ist nicht unerheblich. Es verunsichert die Menschen und macht ihnen Angst. Angst und Wut jedoch sind ganz schlechte Ratgeber. Wer nichts weis sollte besser die Klappe halten. Schwierig bei all diesen Besserwisser und von Profilierungs- Sucht getriebenen Selbstdarsteller. Niemand kann zum jetzigen Zeitpunkt sagen wie lange es dauert bis zur Normalität zurückgekehrt werden kann. Das ist schlicht Fakt.
    • Triple A 29.03.2020 23:33
      Highlight Highlight Ja, und ebenfalls kann niemand sagen, ob diese Krise nachhallen wird oder nicht!
  • DerUnsichtbare 29.03.2020 22:06
    Highlight Highlight So ein Zeichen dafür wäre, dass unser WK welcher Mitte Mai startet um 3 Wochen verlängert wurde bis fast Mitte Juli um das Grenzwachtkorps zu unterstützen...
    • Militia 30.03.2020 01:16
      Highlight Highlight Wo bist du eingeteilt?
    • DerUnsichtbare 30.03.2020 08:50
      Highlight Highlight Inf Bat 65
    • Militia 30.03.2020 19:49
      Highlight Highlight Wer blitzt denn da..?
      Guten Dienst und merci!
  • Mikey Duck 29.03.2020 21:33
    Highlight Highlight Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich die Gesamtbevölkerung bis in den Juli hinein einsperren lassen würde. Bei Sonne und 30c. Denke mal, je länger die Massnahmen dauern, je weniger Bürger würden diese auch wirklich befolgen.
    • heitere_fahne 30.03.2020 08:41
      Highlight Highlight Dann wird eben eine offizielle Ausgangssperre unter Bussenandrohungen kommen. Ich hoffe, die Bürger sind nicht so dumm.
    • maude 30.03.2020 09:18
      Highlight Highlight es würde mehr sinn machen mal durchzutesten, wer es eigentlich schon alles gehabt hat.
      wenn ich mein ( symptomloses jedoch positiv getestetes) umfeld angucke, denke ich, es könnte eine grosse überraschung geben.
  • Ludwig van 29.03.2020 21:28
    Highlight Highlight Jeder zusätzliche Monat bedeutet einfach zusätzliche massive Staatschulden, die dann zukünftige Generationen abbezahlen dürfen. Und grenzenlos kann sich nicht mal die Schweiz verschulden.
    • Raembe 30.03.2020 05:08
      Highlight Highlight Also ums Geld des Staates muss man sich in der Schweiz also nun wirklich keine Sorgen machen. Speziell mit den Gold Reserven der SNB.
    • Ludwig van 30.03.2020 08:00
      Highlight Highlight So funktionieren Goldreserven aber nicht. Die heutigen Schulden sind zukünftige Steuern.
    • Raembe 30.03.2020 09:13
      Highlight Highlight @Ludwig: Die Reserven sind da für Krisenzeiten, aktuell befinden wir uns in so einer. Also sehe ich kein Problem darin einen Teil dieser für sowas zu verkaufen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sharkdiver 29.03.2020 20:15
    Highlight Highlight in Frankreich stirbt eine 16 Jährige am Coronavirus ohne Vorerkrankungen. Das Virus scheint voll unberechenbar zu sein. Und trotzdem gibt es Massenhaft Menschen die in keinsterweise Rücksicht und Vorsicht walten lassen
    • Meitlibei 29.03.2020 21:59
      Highlight Highlight So ein seltener Fall wird natürlich von den Medien mit Genuss aufgenommen. Das macht Angst und Angst generiert Klicks. Tragisch aber kommt auch sonst ab und zu bei anderen Erkrankungen vor.
    • KarlWeber 29.03.2020 22:37
      Highlight Highlight Wer hat eigentlich das Gerücht in die Welt gesetzt, dass keine jungen Menschen an COVID-19 sterben ? Es gibt seit Wochen Zahlen aus China. Todesrate bei 10-29 jährigen 0.2%.

      Das heisst es müssen auch junge Menschen beatmet werden und leider überleben es nicht alle.

      In Italien wurde übrigens bisher erst ein Todesfall unter 30 Jahren gemeldet. Also ja, das Virus ist für alle gefährlich. Das ist aber nicht erst seit heute bekannt...
    • Sharkdiver 30.03.2020 00:30
      Highlight Highlight KarlWeber es gibt einen unterschied ob Junge mit oder ohne Vorerkrankungen sterben. Deine 0.2% betrifft Junge auch mit Vorerkrankungen. Der Fall in Frankreich ist der 1. so junge Todesfall OHNE Vorerkrankung. Zumindest so weit ich bis jetzt gelesen habe.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Beasty 29.03.2020 20:03
    Highlight Highlight Die Stadt Zürich Lageeinschätzung sagte letzte Woche auch, dass bis heute die Spitäler überlastet sein werden. Das traf glücklicherweise nicht ein.
    • Posersalami 29.03.2020 21:39
      Highlight Highlight Das Wachstum hat sich seither stetig verlangsamt. Gott lob, wie es scheint, hat man grad noch so wirkungsvolle Massnahmen eingeführt die das schlimmste verhindern.
    • Barthummel 29.03.2020 22:46
      Highlight Highlight @Posersalami
      Oder die Prognosen waren einfach falsch. Wir werden es hoffentlich irgendwann erfahren.
    • Posersalami 29.03.2020 23:18
      Highlight Highlight @Barthummel: Die Prognosen wissen halt nicht, wie schnell sich das Virus ausbreiten wird. Man kann nur sagen was es ungefähr bedeutet, wenn sich die Zahl Infizierter alle 2,3,5, etc. Tage verdoppeln sollte.

      Darum gibt es ja meistens nicht eine Prognose, sondern mehrere Szenarien.
  • n3rd 29.03.2020 19:56
    Highlight Highlight Mehr Sorgen macht mir der damit einhergehende Rechtsrutsch in der Gesellschaft. Bald gibts neben der AfD auch noch eine AfS (inkl. Höcke-Klon für die Schweiz).

    Die SVP wird die Linken als Schuldige hinter dem "Schaden" ausmachen und in ihren Kampagnen noch Jahre davon zehren...
    • _Qwertzuiop_ 29.03.2020 22:00
      Highlight Highlight Oder die Leute erkennen den Kapitalismus als Verstärker des ganzen Problems. Würden wir nicht alles auslagern um immer mehr und mehr zu verdienen und wäre im Gesundheitswesen nicht gespart worden, wären wir besser dran...
    • Barthummel 29.03.2020 22:59
      Highlight Highlight @_Qwertzuiop_
      Dir Hoffnung stirb zuletzt.















      aber sie stirbt! ☝️

    • _Qwertzuiop_ 30.03.2020 00:11
      Highlight Highlight Leider vermutlich...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Michael Scott 29.03.2020 19:55
    Highlight Highlight Das Volk selber will einen verlängerten Lockdown. Zeigt mir mit Herzen eure Solidarität und das Verstehen eines verlängerten Lockdowns.
    • Barthummel 29.03.2020 22:53
      Highlight Highlight Äh, nein. Von "wollen" kann nicht die Rede sein! Eher von einem, "wenn es sein muss".

      Von mir aus können wir aber den Lockdown in unsere Jährlich wiederkehrenden Traditionen aufnehmen und z.B. eine Woche im Jahr alles runterfahren (we survived corona week). Natürlich nur, wenn Ueli allen ein Bazeli für diese Zeit gibt. 😁
  • Bravo 29.03.2020 19:41
    Highlight Highlight gestern wieder viel zu viele draussen und die alten Leute gehen jetzt wieder einkaufen nach 2 Wochen zu Hause. und Ostern kommt erst noch. Ü65 wollen Osterhasen kaufen für die Grosskinder... es wird eine Ausgangssperre brauchen.
    • Tobias K. 29.03.2020 20:27
      Highlight Highlight Hört doch mal mit dieser Ausgangssperre auf. Es wird nie nie nie gelingen alle drin zu halten. Ausgangssperre hin oder her. Schau mal wieviele Bussen in Italien an Ausgangssperrenbrecher verteilt wurden. Ich selber versuche mich zu schützen in dem ich nur zur Arbeit oder Einkaufen gehe. Ansonsten bleib ich drin. Aber ich werde nie Hoffnung haben, dass sich alle daran halten. Das ist schlicht gegen die Natur des Menschen. Und so lange sich der Grossteil daran hält, werden wir bald Ergebnisse sehen.
    • maximus_baccus 29.03.2020 20:55
      Highlight Highlight ein hoch auf die solidarität
    • äti 29.03.2020 22:17
      Highlight Highlight @bravo. Wir hatten Sonntag heute.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lioness 29.03.2020 19:40
    Highlight Highlight Unsere Schule verbessert gerade die Tools fürs homeschooling. Das würde sie niemals tun, wenn es nur noch für 1 Woche ist. Ich denke auch, es wird bis Mitte Mai verlängert. Wenn wir uns bis dahin daran halten wirds wohl gelockert werden.... ev.
    • blueberry muffin 29.03.2020 20:39
      Highlight Highlight Also ich arbeite an der Uni Züri und wir verbessern unsere Tools jetzt, weil gerade aktuell.

      Wir haben nicht mehr Informationen als der Rest. Es wird einfach vorbereitet - online teaching macht ja auch sonst Sinn.
    • Lioness 29.03.2020 21:51
      Highlight Highlight Das ist eine Primarschule, die brauchen die Onlinetools allerhöchstens noch ab und zu in der Schule. Die Verbesserung ist jetzt in der nächsten Woche in der Testphase. Dann sind 2 Wochen Osterferien und danach ist der 19. April. Wenn die Kinder also ab 20. wieder in die Schule könnten, wäre der Aufwand für die Verbesserung für die Katz.
    • nokom 29.03.2020 22:35
      Highlight Highlight @Lioness
      Wie 'blueberry muffin' schreibt, wieso sollte eure Primarschule mehr Infos haben? Ist ja schön und gut, wenn sie sich vorbereiten, aber kein Indiz dafür, dass der "Lockdown" verlängert wird.
  • Geff Joldblum 29.03.2020 19:29
    Highlight Highlight Irgendwann muss man anfangen Antikörper-Tests durchzuführen, und zwar so viele möglich. Bis dahin könnte man sich mal an Norwegen orientieren, die sind wohl in Vorbereitung einer breit gestreuten Zufallstesterei (auch symptomlose Menschen) um abschätzen zu können, wie "durchseucht" das Land bereits ist. Dazu bräuchte es aber natürlich viel mehr Test. 🤷
    • äti 29.03.2020 22:18
      Highlight Highlight Macht man hier auch.
  • COVID-19 ist Evolution 29.03.2020 19:03
    Highlight Highlight Es gibt eine logische, rationale Seite am Thema Corona.
    Und es gibt den Menschen mit seinem gesamten Leben.

    Der Mensch ist bereit Risiken einzugehen. Dies steht im Moment dem medizinischen Grundsatz der Verantwortung um jedes einzelne Leben diametral entgegen.

    Die Wissenschaft versucht rein das Problem Corona zu lösen. Die Politik muss aber viel weiter blicken.

    Eine 100% Lösung für alle wird es jedoch nie geben.

    Im Moment sieht die Politik die Wissenschaft. Ich bin jedoch gespannt wie lange die Politik noch glaubt den Faktor Mensch derart wie im Moment ignorieren zu können.
    • Magenta 29.03.2020 21:56
      Highlight Highlight Einer der besten Kommentare, die ich je zu diesem Thema gelesen habe! 👍🏻

      Der gehört gehighlightet! ⭐
    • maximus_baccus 29.03.2020 22:19
      Highlight Highlight ‘der faktor mensch’ nach deiner definition, das heisst, höchstwahrscheinlich gehörst du nicht einer risikogruppe an, noch hast du niemandem in deinem engeren kreis verloren..... sehr solidarisch....
    • äti 29.03.2020 22:22
      Highlight Highlight Wieso wird der Faktor Mensch ignoriert? Der Mensch ist (sollte) ein selbständiges Wesen mit Hirn, Augen, Ohren usw. Du meinst, man müsste jedem Händchen halten?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jacques #23 29.03.2020 18:59
    Highlight Highlight Es ist schon heute offensichtlich, dasses länger dauern wird.

    Ich würde mich hüten, vorschnell zu öffnen und gaaaaanz sanfte Schritte wählen.

    Und ich hoffe sehr, dass die Bevölkerung mitmacht. Obwohl, so richtig damit rechnen, kann man nicht damit. Auch offensichtlich.
  • Locutus70 29.03.2020 18:58
    Highlight Highlight Wäre ich ein Egoist würde ich sagen: Bravo, gerne noch paarmal verlängern.
    Ich arbeite selbstständig im HomeOffice im Webmarketing bei steigenden Umsätzen und Gewinnen seit Covid-19.

    Da ich aber kein Egoist bin sage ich: Es müssen die Spitalkapazitäten massiv erhöht werden, Risikogruppen konsequent geschützt und der Lockdown schrittweise und langsam gelockert werden.

    Ansonsten können wir jeden Toten mit einem Preisschild von 100 Mio. Franken versehen (schlimm sowas zu schreiben, aber die Realität ist eben nicht immer schön)
    • äti 30.03.2020 08:35
      Highlight Highlight Für was stehen die 100 Mio auf dem Preisschild?
    • Locutus70 30.03.2020 13:08
      Highlight Highlight @äti - Für die Millionen Menschen die in Kurzarbeit oder arbeitslos sind. Für tausenden KMU, die entweder kurz vor der Insolvenz oder schon drüber sind.
  • Töfflifahrer 29.03.2020 18:42
    Highlight Highlight Ich würde erwarten, dass wenigstens der BR in einer solchen Krisensituation mit einer Stimme spricht und nicht jeder beginnt zu plappern.
    Der Gesamt BR muss die Lage und Auswirkungen beurteilen und soll dann geeint vor die Presse treten.
    • äti 29.03.2020 22:24
      Highlight Highlight Tut er doch genau so. Was genau bemeckerst du?
  • Resche G 29.03.2020 18:39
    Highlight Highlight Wir sind jetzt 2 Wochen im Lockdown... Ände nächste Woche müssten doch eigentlich doch alle welche sich vorher angesteckt haben langsam aufgetaucht sein?

    Im Spital Interlaken und Thun hat es anscheinend bis jetzt kaum/keine Fälle auf der Intensive Station... Währe dies in 3 Wochen nicht anders, darf man sich schon fragen ob man eine Zero line flatten muss?

    Aber würde zuerst einmal den 19. Abwarten before man weiter spekuliert. Ich hoffe aber schon das evt. die verschiedenen Regionen nicht in einen Topf geworfen werden...
    • Saraina 29.03.2020 18:59
      Highlight Highlight Wir sind nicht im Lockdown! Läden und Restaurants sind geschlossen, es gibt ein Versammlungsverbot, aber die meisten Leute arbeiten immer noch, und können ihre Wohnungen verlassen. Sie können sich immer noch im Coop oder in den Zügen anstecken.
    • lilie 29.03.2020 19:18
      Highlight Highlight @Resche: Ich bin auch der Meinung, dass sich die Auswirkungen des Lockdowns nächste Woche zeigen sollte.

      Dass es scheinbar erst im Tessin zu Engpässen gekommen ist, aber sonst offenbar immer noch alles geordnet läuft, stimmt ebenfalls hoffnungsvoll.

      Allerdings ist die Ausbreitung ja nicht gestoppt, sondern nur verlangsamt. Es stecken sich immer noch täglich etwa 1000 Risikopatienten und solche mit Hospitalisationsbedarf an.

      Das ist viel. Deshalb ist es verfrüht, Entwarnung zu geben.
    • freifuchs 29.03.2020 19:21
      Highlight Highlight Die Wahrheit ist doch, dass überall die Intensivstationen ausgebaut werden, aber die Welle gar nicht kommt. Alle Betten sind leer. Kollegen die im Spital arbeiten sagen, so ruhig war es noch nie. Es ist doch lächerlich, dass wir wegen eines eher harmlosen Grippevirus die halbe Wirtschaft herunterfahren. Die Fallzahlen sind seit 10 Tagen ziemlich genau linear, jeden Tag kommen 1000 hinzu. Exponentiell wie befürchtet ist es also längst nicht mehr. Man sollte so schnell wie möglich alles wieder öffnen
    Weitere Antworten anzeigen
  • Füürtüfäli 29.03.2020 18:31
    Highlight Highlight 2/2

    Gleichzeitig höre ich ob sich bei mir im Stiegenhaus was tut. Nicht dass da unerlaubte Besuche gemacht werden. In diesem Fall stelle ich die Personen selbst.
    Jetzt aber Schluss. Muss schnell wieder auf meinen Beobachtungsposten. Sonst kommen Übeltäter ungeschoren davon.
    • Pladimir Wutin 29.03.2020 18:51
      Highlight Highlight Entweder ein guter Humor, oder aber der Albtraum jedes Nachbarn 😂
    • Füürtüfäli 29.03.2020 22:59
      Highlight Highlight Hallo Pladimir Wutin.

      Schwierig dir eine passende Antwort zu geben. Meine Nachbarn, die bald 8 und 5 Jahre neben mir wohnen, sprechen nicht mit mir. Auch nehmen sie es mit der social distancing sehr genau und wechseln sogar die Strassenseite wenn sie mich nur schon von weitem erblicken.... komisch, das haben sie schon vor der C*Krise so gemacht.🤔

  • Füürtüfäli 29.03.2020 18:31
    Highlight Highlight 1/2
    Jetzt bewährt es sich. Dass ich zwei Aussichtsfernrohre am Balkon habe. Sind so ausgerichtet dass ich die Strasse unter mir von beiden Richtungen einsehen kann. Das ist jetzt besonders wichtig. So sehe ich frühzeitig unerlaubte Gruppenbildungen. Werden SOFORT gemeldet. Aber auch Menschen die zu zweit unterwegs sind habe ich im Fokus. Meine Menschenkenntnis sagt mir mittlerweile ob die im gemeinsamen Haushalt leben. Ist leidet oft nicht der Fall. Das heisst: SOFORTIGE MELDUNG.



    • CalibriLight 29.03.2020 18:57
      Highlight Highlight Das ist jetzt irgendwie mässig lustig.
    • Skankhunt42 29.03.2020 19:09
      Highlight Highlight Cool, dann ziehen wir ja am selben Strick! Nur bin ich ein bisschen moderner: Als Ingenieur habe ich Webcams draussen und mir selber Software geschrieben, die das händische beobachten übernimmt. Und einen umgebauten WLAN-Accesspoint, der die MAC-Adressen der Smartphones protokolliert.

      Zur Zeit bin ich dran ein altes Megafon umzubauen. Wenn mein Computer mehr als fünf Personen mit der Webcam sieht, wird ab übermorgen ein old-school Sirenenalarm simuliert.

      Ca. übernächste Woche sollte dann auch die Wärmebildkamera geliefert werden.
    • Skankhunt42 29.03.2020 19:12
      Highlight Highlight @CalibriLight: Wieso? Da nimmt jemand seine Pflicht als Bürger wahr. Können Sie von sich das auch behaupten?
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  • Erklärbart. 29.03.2020 18:24
    Highlight Highlight Warten wir doch einfach mal ab. Spekulieren ist was für Anfänger oder schlechte Banker und gierige Anlageberater.
    • lilie 29.03.2020 19:21
      Highlight Highlight @Erklärbart: Abwarten ist etwas für Teetrinker, aber die Schweiz ist ja ein Land der Kaffeetrinker - alle zuhause am Rumnervöselen und alle 5 min auf die Uhr gucken, ob der Lockdown schon vorbei ist. 😅
    • 7immi 29.03.2020 19:50
      Highlight Highlight ... oder Journalisten...
    • Erklärbart. 29.03.2020 23:24
      Highlight Highlight Lilie: man kann den Lockdown schon verlängern. Nur bis anhin hat er ja noch nicht sooooo viel gebracht. Klar, unsere Zahl an Infizierten verdoppelt sich nicht alle zwei Tage sondern zum Glück nur ca. alle 7-8 Tage. Aber ich lese immer wieder dass wir zu wenig testen. Viel zu wenig.

      Heute waren in der Sonntagszeitung 2 sehr lesenswerte Beiträge. Einer von Rutishauser (Editorial). Er schreibt dass man sich langsam aber sicher an den Exit Plan machen sollte, zusammen mit Wirtschaft, Politik.

      Und dann noch der Kommentar von Somm (den ich nicht mag). Aber sein Kommentar ist sehr treffend.
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  • COVID-19 ist Evolution 29.03.2020 18:22
    Highlight Highlight "Lockdown bis Ende Sommer" - Gott stehe uns bei.
  • Ichweissmeinennamennichtmehr 29.03.2020 18:21
    Highlight Highlight Und damit die Leute endgültig ruinieren??
    Niemals! Das wird kaum umsetzbar.
    • Datenschutzbeauftragter 29.03.2020 18:53
      Highlight Highlight Wer sind denn die "Leute" und wie werden sie durch eine Verlängerung der Massnahmen ruiniert? Was momentan nicht umsetzbar ist, ist eine Aufhebung des Lockdowns und dies vermutlich noch für längere Zeit. Wir sind aber in der glücklichen Lage, dass sich der Staat um unser Wohlergehen kümmert und seiner sozialen Verantwortung weit besser nachkommt, als viele andere Länder in dieser Situation.
  • Hamudi Dudi 29.03.2020 18:17
    Highlight Highlight Ich finde es kontraproduktiv, wenn jetzt alle kreuz und quer spekulieren und das Schreckgespenst "Lockdown bis August" fast schon herbeireden. Dies ist meiner Meinung nach nicht förderlich für die Moral der Bevölkerung.
    • atorator 29.03.2020 18:25
      Highlight Highlight Also ich kenne lieber die Facts als blind rumzutappen. Mein Gefühl sagt mir auch, am 19. wird sich nichts geändert haben. Also besser planen.
    • DerHans 29.03.2020 18:41
      Highlight Highlight Atorator welche Facts? Wer weis schon was in 3 Wochen ist? Solche Vermutungen führen bei Einigen für noch mehr Panik und bei Anderen führ noch mehr Unmut.
    • maude 30.03.2020 09:15
      Highlight Highlight wahre worte. es wird doch schon seit ? nichts mehr anderes gemacht als wild spekuliert..mit prognosen und haltlosen zahlen um sich geworfen, glaskugeleien ohne ende, ich finds langsam schon fast nicht mehr aushaltbar..ja..ich muss es nicht lesen. ich würd aber gerne mal wieder in der zeitung lesen, was sonst so auf der welt geschieht und vielleicht ab und an mal wieder was schönes, was tatsächlich passiert ist. viele medien-ich wiederhole mich gerne- scheinen sich ihrer verantwortung nicht mehr bewusst zu sein. es wird nur noch irgendein stuss publiziert um ' dabei zu bleiben'
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  • Ferd Blu 29.03.2020 18:11
    Highlight Highlight Ok, wenn dies bis Ende Sommer geht, dann kann man sich auf eine Jahrelange massive Wirtschaftskrise in der Schweiz einstellen. Das herunterfahren der Wirtschaft ist aller höchstens bis Anfangs Mai haltbar. Alles darüber hinaus kann irreversibel schädigend sein.
    • lilie 29.03.2020 19:25
      Highlight Highlight @Ferd: Der Bundesrat entscheidet gemeinsam und aufgrund der Situation. Wenn es Mitte April eine deutliche Entspannung der Situation gibt, wird er sofort erste Schritte einleiten, um alles wieder anlaufen zu lassen.

      Die wissen auch, dass alles bachab geht, wenn sie die Restriktionen unnötig lang aufrechterhalten.

      Aber es geht eben auch alles den Bach runter, wenn die Restriktionen zu früh aufgehoben werden und der Effekt des Lockdowns innerhalb von 2 Wochen wieder futsch sind.
    • Nevermind 29.03.2020 20:19
      Highlight Highlight Und wenn wir zu früh zur Normalität zurückkehren und es dann doch zur Überlastung der Spitäler kommt, dann hat das grosse Sterben das daraus folgt keine Auswirkung auf die Wirtschaft?
    • Walter Sahli 29.03.2020 20:26
      Highlight Highlight Lasst uns zuversichtlich sein! Wir schaffen das!
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  • Miicha 29.03.2020 18:06
    Highlight Highlight "Wenn wir uns solidarisch an die jetzigen Massnahmen halten, wird sie auch nicht nötig sein."
    Das passiert nicht! Unsere Nachbarn laden weiter fröhlich ihre halbe Verwandtschaft ein, die Jugendliche trifft sich mit ihren Freundinnen und mit allen Kindern einkaufen gehen macht doch mehr Spass. 🤦🏻‍♀️
    • Gwdion 30.03.2020 20:46
      Highlight Highlight Ich pflichte Dir mit Deinem Kommentar größtenteils bei, aber mit Verlaub, man geht nicht mit seinen Kindern einkaufen, weil es ach so spaßig ist, sondern mangels Alternativen - man kann sie ja wohl kaum einfach alleine zu Hause lassen.

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