Schweiz
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Kantonsfahnen am Bundeshaus: für die Stände ist es noch zu früh für eine abschliessende Stellungnahme zum Rahmenabkommen der Schweiz mit der EU. Sie verlangen vom Bundesrat in drei Bereichen Klärungen und klare Ansagen an die EU. (Archivbild)

Die Schweiz meldet wieder steigende Infizierten-Zahlen – wie reagieren die Kantone darauf? Bild: KEYSTONE

Fallzahlen steigen weiter: Kantone treffen sich heute zur Corona-Sitzung

Die Schweiz meldet die höchsten Corona-Fallzahlen seit Ende April. Betroffen sind einige wenige Kantone – diese stehen nun unter Zugzwang.



Die Corona-Fallzahlen zeigen wieder eine steigende Tendenz. Am Mittwoch meldete das Bundesamt für Gesundheit (BAG) 193 neue bestätigte Covid-19-Infizierte in der Schweiz und in Liechtenstein. So viele gab es seit Ende April nicht mehr. Damals befand sich die Schweiz epidemiologisch gesehen noch in der sogenannten «ausserordentlichen Lage».

Der Bundesrat regierte damals per «Notrecht» und setzte freiheitseinschränkende Massnahmen durch, die auch stark in die Kompetenz der Kantone eingriffen. Seit Mitte Juni ist das vorbei: Die Kantone haben in der «besonderen Lage» ihre Macht zurück und sie nahmen ihre Verantwortung in der Bekämpfung der Pandemie vor Ort wahr.

Wie erfolgreich diese föderalistische Pandemiepolitik ist, kann, Stand heute, noch nicht gesagt werden. Die Daten zeigen aber, dass mit zunehmend schönerem Wetter auch die Fallzahlen angestiegen sind. Betroffen sind vor allem die Kantone Genf und Zürich. Einzelne Kantone verschärften Massnahmen und dehnten die Maskenpflicht auf Läden und Einkaufszentren aus, nachdem der Bundesrat das Maskentragen im öffentlichen Verkehr angeordnet hatte.

Bundesrat wartet ab

Wird der Bundesrat während seinen Sommerferien angesichts der steigenden Tendenz wieder aktiv? Aus informierten Kreisen hört man dazu ein klares «Nein». «Aktuell gibt es keine laufende Anhörung bei den Kantonen zu möglichen neuen Massnahmen auf Bundesebene», sagt Tobias Bär, Mediensprecher der Gesundheitsdirektorenkonferenz (GDK).

Er bestätigt lediglich, dass es eine Vernehmlassung zur möglichen Verlängerung des Verbots von Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen gibt. Am Mittwoch berichteten die Tamedia-Zeitungen erstmals darüber. Diese Massnahme läuft Ende August aus. Der Bundesrat will hier offenbar früh genug die Meinungen abholen, um zeitnah einen Beschluss fassen zu können, damit Veranstalter den Herbst und Winter durch besser planen können.

Verbot von Grossanlässen bis März 2021?

Laut Tamedia-Zeitungen stehen derzeit drei Varianten zur Diskussion. Als «strengste Variante» wird ein vollständiges Verbot von Grossanlässen mit mehr als 1000 Personen bis Ende März 2021 vorgeschlagen. Die mildere, zweite Variante will Grossveranstaltungen bewilligungspflichtig machen. In der dritten Variante soll das Verbot per Ende August vollständig aufgehoben werden.

Kantone treffen sich zum «Meinungsaustausch»

Bär sagt, dass einzelne Kantone mit weitergehenden Massnahmen wie etwa einer Maskenpflicht in Einkaufsläden auf steigende Fallzahlen reagiert hätten. «Innerhalb der GDK gibt es einen regen Austausch dazu.»

Am Donnerstag werde sich der Vorstand der GDK austauschen, sagt Bär zu watson. Neue Massnahmen seien jedoch nicht vorgesehen, denn die GDK könne lediglich Empfehlungen formulieren. Diese Empfehlungen sind zwar dann nicht verbindlich – sie können aber dazu führen, dass Kantone diesen folgen und neue Massnahmen bei sich einführen.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Rethinking 30.07.2020 18:00
    Highlight Highlight Home Office Empfehlung oder noch besser Pflicht für Unternehmen die dies ohne nennenswerte Nachteile umsetzen können (z.B. Banken, Versicherungen, Krankenkassen, Informatik, Telekommunikation, Pharma etc.)
  • Leser35988 30.07.2020 13:34
    Highlight Highlight "Die Zahlen senken", das wichtigste! Die Grenzgänger sind das Problem!
    Würden alle Länder so denken hätten wir in Europa in einem Jahr mehr Hungertote als in 100 Jahren mit Covid 19
    Denkt mal an die Leute die euer Essen produzieren, in den Ländern herrscht meist nicht der Spitalluxus wie in der Schweiz
  • Sandlerkönig Eberhard 30.07.2020 12:40
    Highlight Highlight Tja, seit die „Macht“ wieder mehrheitlich bei den Kantonen liegt, zeigt sich halt auch wieder das wahre Gesicht der Mehrheit dieser Politiker. Man will sich ja nicht die Finger verbrennen mit unpopulären Entscheiden, da es in erster Linie um die eigene Wiederwahl, das eigene Pöstchen, das eigene Gemauschel und Gemischel und das eigene Portmone geht. Und da, tschuldigung, sind sie alle gleich, ob rechts, links, mittig, grün, oder weiss der Henker was.
  • Turicum04 30.07.2020 11:27
    Highlight Highlight Berset hängt nur noch in den Seilen: Er ist ratlos und sollte dringendst ersetzt werden. Wenn er etwas entschieden hat, war es jeweils grundfalsch! Es braucht nun sofort einen Verantwortlichen mit hoher Intelligenz!
  • cool zurich boy 30.07.2020 11:20
    Highlight Highlight Corona-Hysterie wird von zentralistischen Bürokraten geschürt. Ein anständiger Eidgenoss hat keine Angst vor Corona.
  • Ula 30.07.2020 10:28
    Highlight Highlight Nur weil man die Verantwortung den Kantonen überlässt kann man als Bundesrat doch nicht einfach in die Sommerpause und Ferien gehen. Nach mir die Sintflut?! Nicht nachvollziehbar! «Aktuell gibt es keine laufende Anhörung bei den Kantonen zu möglichen neuen Massnahmen auf Bundesebene»
    Was muss noch passieren? Aufgrund der aktuellen Zahlen dürfen Schweizer neu nicht mehr in Finnland einreisen!! Uns das ist vielleicht nur der Anfang!
    • cool zurich boy 30.07.2020 18:38
      Highlight Highlight Was willst Du eigentlich? Die Rechtspopulisten und viele Liberale in der Deutschen Schweiz wünschen sich ja permanent, dass die Exekutive möglichst nichts macht. Wenn sie etwas macht, ist es sofort "links". Resultat: Was sie auch machen: Es ist falsch. Diese primitive politische Kultur hat mit Reagan und Thatcher angefangen. Der Staat macht sowieso alles falsch.Nur was die Rechtspopulisten machen, ist richtig.
      Wir sind heute in der CH in der gleichen Falle des totalen Infantilismus. Das können die Schweizer ja imitieren, nur werden sie am Ende vom Status her auch nur noch Hîlfsarbeiter sein.
  • Tschowanni 30.07.2020 10:19
    Highlight Highlight Wenn die Task Force des Bundes ein wenig Objektiver, diffetenzierter entscheiden und breiter gestreuten Experten berücksichtigen würde, hätte ich nix dagegen
  • My Senf 30.07.2020 10:18
    Highlight Highlight Wenn ich mit Maske im Laden immer noch blöd angeglotzt werde, dann ist mir klar wieso die Zahlen steigen.
    Und dann noch die superblöden ausreden; der Bund hat noch (ja sie sagen sogar noch!) keine Maskenpflicht eingeführt!
    Ja und? Nützt mir das was wenn der Bund „schuld“ ist wenn ich mich anstecke? Kann die Ansteckung dann rückgängig gemacht werden?

    Die Menschen sind total am verblöden
    Kein Wunder hat die Schweiz doch überproportional viele Madona Fans 🤪
  • landre 30.07.2020 10:13
    Highlight Highlight Irre ich mich, oder haben effektiv markant viele Kommentatorinnen und Kommentatoren Probleme mit Föderalismus und sehnen sich sogar nach einer zentralen, starken und autoritären (gar totalitären?) Zentralregierung...?
  • Dark Circle 30.07.2020 10:13
    Highlight Highlight Herr Koch war immer gegen die Maskenpflicht, da diese eine falsche Sicherheit geben. Nun ist genau das eingetroffen. In den 60 Min ÖV pro Tag eine Maske tragen und dafür die Handhygiene sowie den Abstand vernachlässigen bringt halt genau nichts.
  • iudex 30.07.2020 09:10
    Highlight Highlight Vielleicht sollte einfach der Bund in Sache Pandemie übernehmen, aber das darf man in diesem Land ja nicht sagen.
    • landre 30.07.2020 10:02
      Highlight Highlight Darfst Du ganz sicher! ...Nur kennst Du die Schweiz offensichtlich viel zu wenig.

      Der Bund hat erstens keine Grundlagen (ausser "Notrecht") und zweitens ist er auch nicht ausgerüstet für solch eine Funktion.

      Aber eben, Wünsche und Hoffnungen die sich nach einer zentralen und autoritären (gar totalitären?) Macht orientieren, darf man durchaus haben und äussern.
  • AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 30.07.2020 09:10
    Highlight Highlight Der Bund hat saubere Arbeit geleistet. Aber kaum übernehmen die Kantone eskaliert es wieder. 🙄
    • Pisti 30.07.2020 10:34
      Highlight Highlight Eskalieren?
  • c_meier 30.07.2020 09:03
    Highlight Highlight besonders Genf muss Clubs schliessen, allenfalls zusammen mit Waadt damit kein Club-Tourismus stattfindet und Familienfeste wieder etwas einschränken.
    Zudem in der Region Genf eine dringende Home-Office-Empfehlung abgeben damit nicht mehr soviele Leute unterwegs sind.
    Die Maskenpflicht in Läden (gilt in Genf seit Dienstag) wird nicht soooviel bringen solange Clubs offen sind und Familienfeste stattfinden, im März/April wurden die Fälle ohne Clubs und mit Home-Office aber ohne Masken ja ziemlich rasch gesenkt
  • Lustiger Baum 30.07.2020 08:56
    Highlight Highlight Wenn ich mich draussen umsehe, dann weiss ich schon wo sich die Leute anstecken und der ÖV ist sicherlich nicht das Problem.

    Grillparties, massenhaft viele Leute in den Badis/Seen, Restaurants sind wieder eng bestuhlt usw.

    Die Schweiz ist abgesehen vom ÖV zurück zum Normalbetrieb. Dementsprechend werden die Zahlen wieder ansteigen!
  • Rundlauf 30.07.2020 08:49
    Highlight Highlight Watson hatte kürzlich ja mal etwas ausgewertet, wo sich die Leute anstecken.

    Einen eindeutigen Brandherd gibt es nicht, an gewissen Orten öfters, aber eigentlich überall ein bisschen, mal hier, mal dort.

    Macht es schwierig, dagegen was zu tun. Vielleicht würde es helfen, wenn grundsätzlich weniger Aktivität herrschen würde. Vielleicht hat auch das Hygienebewusstsein der Leute wieder abgenommen.
  • Wolk 30.07.2020 08:37
    Highlight Highlight Züri, Züri, Züri. Ich hoffe, Rickli findet endlich eine Lösung. Zum ersten Mal lebe ich nicht mehr so gerne hier.
    • Nate Smith 30.07.2020 09:47
      Highlight Highlight Züri ist gut im Schnitt. Der Kanton hat einfach mit Abstand am meisten Einwohner.
  • mrmikech 30.07.2020 08:36
    Highlight Highlight Abstand halten und geschlossene räume vermeiden, soll im sommer nicht so schwierig sein. Aber man knutscht und umarmt und feiert auf engsten raum alsob es das virus nie gegeben hat.
    • Oly photographer 30.07.2020 12:09
      Highlight Highlight Geschäfte, Büros usw. sind halt geschlossene Räume. Man kann sich ja nicht CH-weit entscheiden eine Maskenpflicht in den Einkaufsläden einzuführen, zudem haben viele Firmen HO wieder aufgehoben und verlangen dass die MA wieder zurück ins Büro kommen, obwohl es dazu meist keine rationalen Gründe gibt. Es sollte ein Gesetz geben welches HO, wo immer möglich, vorgeschrieben wird, mindesten 2-3 Tage in der Woche. Das würde eine massive Entlastung der Verkehrssituation und eine Minimierung der Umweltbelastung bringen. Wahrscheinlich sind aber links wie rechts dagegen.
    • Thomas G. 30.07.2020 14:51
      Highlight Highlight @Oly sehr gute Idee. Machen Sie eine HO Petitonskampagne? Change.org oder so. Ich bin dabei!
    • mrmikech 31.07.2020 09:03
      Highlight Highlight @Thomas G: Bin auch dabei. Meine firma hat HO in März eingeführt, funktioniert super. Früher war es absolutes no-go, jetzt werden wir sogar HO-Vertrag bekommen.
  • Eyeore 30.07.2020 08:32
    Highlight Highlight Maskenpflicht I'm Zug stärker kontrollieren klappt in den Selbstkontrollenzpgen zurzeit nicht wirklich. Am besten Konsumverbot in den S-Bahnen, bei nicht einhalten der Pflicht/Verbot Strafen. Anders lernen es viele nicht.

    Home Office Pflicht wo immer möglich.

    Maskenpflicht beim einkaufen.

    Maskenpflicht bei Veranstaltungen, Clubs etc.

    Staatliche Qarantäne in Kasernen oder Zivilschutzanlagen etc. wenn man über die Grenze kommt. Sonderbewilligung für Grenzgänger.

    Abstandregel allenfalls zurück auf 2m falls das mehr bringt.

    Diese Massnahmen sollten reichen ohne wirklich einzuschleusen.
    • Eyeore 30.07.2020 08:46
      Highlight Highlight Einzuengen war gemeint nicht einzuschleusen.

      Zu guter Letzt, Eigenverantwortung ist das Stichwort bei der geschenkten Freiheit. Viele können mir der Eigenverantwortung nicht umgehen und sind überfordert. Sie brauchen die klaren Vorgaben. Die erwähnten Massnahmen, sind die letzten Schritte bevor die Verantwortung komplett abgezogen werden muss bei den Bürgern.

      Es liegt schlussendlich an uns!
    • bokl 30.07.2020 08:55
      Highlight Highlight @Eyeore
      Ich weiss nicht wie du lebst, aber ich finde deine Vorschläge stark einschränkend. Und was schwebt die bei "... die Verantwortung komplett abgezogen werden muss …" vor? Ausgangssperre kontrolliert von Soldaten mit scharfer Munition und Schiessbefehl?
    • n3rd 30.07.2020 09:13
      Highlight Highlight Wie soll staatliche Quarantäne in Kasernen genau funktionieren?

      Erstens ist nicht jeder der über die Grenze kommt dann auch tatsächlich infiziert. Wenn sie tatsächlich infizierte und nicht infizierte am gleichen Ort zusammenstecken, werden sie unter dem Strich dann mehr Infektionen haben als wenn alle separiert zu Hause gewesen wären.

      Zweitens müssen die Leute auch arbeiten können. Laptops, Drucker, Bildschirme, Internet, ... muss alles vorhanden sein. Quarantäne ist nicht gleichzusetzen mit einem Arbeitsverbot.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Daniel Caduff 30.07.2020 07:25
    Highlight Highlight Schickt alle, bei denen es möglich ist, wieder ins Homeoffice!

    Vielleicht sogar diesmal etwas mehr, als nur eine Empfehlung...

    So wie ich das wahrnehme, ist das eine sehr breit akzeptierte Massnahme, die keinem weh tut und vergleichsweise wenig kostet.

    Ich hab schon die Aufhebung der Empfehlung nicht verstanden, in der aktuellen Situation aber noch weniger...🙄
    • Thomas G. 30.07.2020 08:13
      Highlight Highlight Ja! Einige Chefs haben es noch nicht kapiert und holen die Leute wieder in die Büros. Lassen sie eingepfercht arbeiten. Sitzungen werden stundenlang abgehalten in zu engen Räumen. Aerosole werden nicht verstanden
    • sihtalrebel 30.07.2020 08:23
      Highlight Highlight Sprich mit deinem Arbeitgeber, bei uns ist es möglich wieder im Office zu arbeiten aber die Empfehlung lautet immernoch wenn immer irgendwie möglich von Zuhause aus zu arbeiten.
      In der Sommerferienzeit mit Schulpflicht igen Kindern ist es auch nicht ganz ohne im Homeofice, verstehe es also gut das die Leute wieder ins Büro wollen.
    • Daniel Caduff 30.07.2020 08:53
      Highlight Highlight @sihtalrebel

      Geht nicht um mich. Bei uns wird das ebenfalls sehr flexibel gehandhabt. Kinder habe ich auch keine.
    Weitere Antworten anzeigen
  • CH-Bürger 30.07.2020 07:25
    Highlight Highlight Am Arbeitsplatz beim Pendeln werden die Regeln strickte eingehalten sowie auch bei einigen Restaurant- und Hotelbetrieben nur bei den Clubs habe ich den Eindruck hier wird es nicht ernst genommen und es wird auch nicht wirklich durchgesetzt. Aber hierzu muss man auch an die Eigenverantwortung jedes einzelnen appellieren! Schön treffen sich die Kantone, aber auch hier werde ich als Politikerin / Politiker wieder gewählt, wenn ich einen unangenehmen Entscheid fällen sollte? So kommen wir hier nicht weiter ich finde hier muss der Bundesrat entscheiden auch wenn er im Moment ablehnt.
  • Posersalami 30.07.2020 07:16
    Highlight Highlight Die Kantone sind zu träge. Nächste Woche wird die 200er Marke geknackt mit Leuten, die sich diese Woche angesteckt haben. Man hätte schon vor 2 Wochen reagieren müssen..

    Ich weiss was ich machen würde: HO anordnen und Bars und Clubs wieder schliessen (bei Übernahme der Kosten!) Gerade gestern konnte man ja wieder lesen, dass das CT noch immer nicht wirklich funktioniert. Dazu Quarantänepflicht für alle Rückkehrer und Testpflicht nach 3-4 Tagen, Maskenpflicht in allen geschlossenen Räumen.

    Ja, alles unpopulär ich weiss. Darum wirds auch zu spät kommen.
    • Wolk 30.07.2020 08:39
      Highlight Highlight Ich stimme Ihnen zu.
    • jjjj 30.07.2020 08:58
      Highlight Highlight die 200er Grenze wird heute geknackt. Wetten, dass...?
    • Rookie 30.07.2020 09:10
      Highlight Highlight Wenn Du mehr testest, dann findest du auch mehr... 🙄 Mai: Durchschnitt pro Tag 3'000 Tests, Juni 7'500 und Juli (bis 28.7.) knapp 5'000. Interessanterweise ist die Rate der falsch positiven Tests seit mitte Mai zwischen 0 und 4% (alles BAG-Zahlen!!) Weit weg von den 20-30% vom März. 2. Welle? Maskenpflicht? Genau...🤭🙈😂
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fairness 30.07.2020 07:10
    Highlight Highlight Mich wundern die höheren Zahlen nicht wirklich. Wenn kaum noch jemand Abstand wahrt, passiert das überall. Daher haben diverse Länder Maskenpflicht, da wo es eng ist oder werden kann.
    • bokl 30.07.2020 07:49
      Highlight Highlight "Daher haben diverse Länder Maskenpflicht, da wo es eng ist oder werden kann."

      Und wie sind die Zahlen in diesen Ländern? Besser? Eben!
    • Tschowanni 30.07.2020 07:50
      Highlight Highlight Ich Wette mit ihnen, das auch bei einer Umfangreichen Maskenpflicht, die Zahlen sich nicht anderst entwickeln werden. Beispiele gibt es rundum haufenweise
    • schnupperi 30.07.2020 08:09
      Highlight Highlight Ja das mit dem Abstand ist ein grosses Problem (s. Bilder aus Badis, Freizeitparks, Clubs/Bars), eigentlich überall. Mehrere Kantone berichten schon von "Superspreader" bei privaten Veranstaltungen. Einzig und allein das Verhalten der Bevölkerung kann das Virus eindämmen. Aber die Bereitschaft schwindet immer mehr. Auch die Veranstalter setzen sich nicht mehr so für die Einhaltung der Regeln ein. Aber wie "bokl" sagt, die Fallzahlen steigen weltweit, weil Regeln allein nichts bringen. Wir müssen unser Verhalten in allen Lebensbereichen wieder anpassen - aber ob wir das können/wollen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • landre 30.07.2020 07:01
    Highlight Highlight Keiner der 26 Kantone hat zum Ziel dass einer der anderen 25 Kantone den Bach runtergeht. Und das ist eine viel solidere Basis als eine Zentralregierung die exklusiv mit dem "Notrecht" in der Schweiz herumfuchteln müsste.
    • Wellenrit 30.07.2020 07:15
      Highlight Highlight Dir ist schon bewust das die Regierung ein Elen und disaster verhindert hat? Jetzt zu filosofieren es war doch nicht so schlimm ist gleichzusetzen mit einem ertrinkenden der knap geretet wurde. Wäre das nicht gemacht worden hätten bestater gut Geld verdient und etliche überlebende eine angeschlagene Gesundheit!
    • dan2016 30.07.2020 08:08
      Highlight Highlight einige drohen mit Bussen, falls Schüler in Quarantäne müssen (St. Gallen).... vielleicht könnten solche Kantone ja noch einen Preis für den Superspreader des Monats ausschreiben....
    • Thomas G. 30.07.2020 08:13
      Highlight Highlight Wenn Du Dich da mal nicht irrst!
  • Fairness 30.07.2020 06:58
    Highlight Highlight Macht mal endlich den Leuten ihre kollektive Verantwortung bewusst. Eigenverantwortung scheinen zu viele keine zu haben oder nicht zu wissen, was es überhaupt ist.
    • PastafariLU 30.07.2020 07:03
      Highlight Highlight und wie geschieht das?
    • Bee89 30.07.2020 07:36
      Highlight Highlight Ich habe das Gefühl unter Eigenverantwortung verstehen viele "solange ich Spass habe, sind mir die anderen egal".
      Wieso man momentan an Partys und dichtgedrängte Orte gehen muss ist mir schleierhaft. Abstand ist nunmal die wirksamste Massnahme!
      Es gibt genug Möglichkeiten auch jetzt bei dem schönen Wetter/Hitze den Leuten aus dem Weg zu gehen.
    • Forest 30.07.2020 07:47
      Highlight Highlight Geht leider nicht. Der einzige Weg wäre soziale Ausgrenzung und Zuhause bleiben. Sobald man lockert steigen die Zahlen erneut. Öffentliche Plätze sperren und die Wirtschaft lahm legen ist auch keine dauerhafte Lösung. Eigentlich gibt es keine dauerhafte Lösung..
    Weitere Antworten anzeigen
  • Peter Sager 30.07.2020 06:52
    Highlight Highlight Wo geschehen die Ansteckungen:

    gut 50-60% an Familienpartys und Festen, da dies aber fast 8 Milllionen Menschen betrifft ist es schwer hier mehr Regeln zu machen, ausser denn uns allen bekannten Regeln.
    Gut 20% an Partys / Clubs Veranstaltungen, hier gehen nur wenige im Vergleich zur Gesamtbevölkerung darum sofort verbieten.
    Weiter 20% im Ausland, es ist aber glaube ich nicht klar ob in den Risikoländern oder nicht. Spanien musste differenziert betrachtet werden. Die Kanaren sind im Moment fast bei Null und Katalonia hat gut 700 Ansteckungen pro Tag.
    • lilie 30.07.2020 08:48
      Highlight Highlight @Peter: Wie kommst du auf diese Zahlen? Bisher hiess es, dass sich 50% zuhause, in den eigenen vier Wänden, anstecken, und dass nur 10% der Fälle aus dem Ausland stammen. Einen Drittel oder Viertel ist nicht nachzuvollziehen.

      Allerdings muss man auch sagen, dass die Kantone sehr unterschiedliche Kriterien haben für den vermuteten Ansteckungsort.
    • Kanuli 30.07.2020 13:40
      Highlight Highlight Werden wir mal philosphisch bitte: Wenn sich jemand an einer Party ansteckt, und dann den Haushalt daheim ansteckt, ist dann die eigentliche Ursache nicht trotzdem die Party? Familienfeiern mal abgesehen, daheim ist einfach daheim, da ist man eben in seinen "eigenen vier Wänden", die Ansteckungen dort kommen nicht aus der Luft gegriffen, sondern auch von ausserhalb und genau dort muss man ansetzen. Wenn ich mich nicht infiziere, kann ich meine Familie nicht anstecken. Sich aber mit allen Verwandten fern und nah treffen zählt wie alle anderen Partys als high risk, das ist klar.
    • lilie 30.07.2020 13:55
      Highlight Highlight @Kanuli: Sehr gute Überlegungen. 👍

      Allerdings kann ich genau so gut sagen: Hätte ich mich nicht zuhause angesteckt, hätte ich auch niemanden weiteres angesteckt.

      Deshalb ist es doch besser zu fragen: Wie kann ich am meisten Neuansteckungen verhindern? Wenn ich die Clubs schliesse, sind das vielleicht 10%. Wenn ich aber zuhause ansetze, kann ich viel mehr bewirken.

      Dauerhafte Trennung ist natürlich nicht der Sinn. Ich denke eher an Quarantänezentren, wo Infizierte ihre Familie nicht gefährden. Wenn so die Hälfte der Fälle zuhause verhindert würden, hätten wir 25% weniger Fälle!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Flint 30.07.2020 06:25
    Highlight Highlight Ich habe etwas den Eindruck, dass Ratlosigkeit herrscht wie die Zahlen derzeit wieder gesenkt werden können. Der ÖV kann nun als Ansteckungsherd vermutlich weitgehendst ausgeschlossen werden. Leider sind die Zahlen durch die Maskenpflicht nicht wirklich sichtbar gesunken. Immerhin beruhigt die Maskenpflicht viele Pendler. Auch gut.
    Ich frage mich derzeit, ob überhaupt klar ist wo sich die Leute überall anstecken. Sonst gäbe es doch wirksame Massnahmen dagegen? Oder machen die Kantone ihre Arbeit nicht richtig?
    • DerGrund 30.07.2020 06:55
      Highlight Highlight Ohne die Maskenpflicht im ÖV wären die Fallzahlen vermutlich noch höher. Dass allein diese Massnahme die Reproduktionszahl nicht unter 1 drückt war zu erwarten.
    • bebby 30.07.2020 06:56
      Highlight Highlight Wenn die Kantone noch lange zuschauen, dann werden unsere Nachbarländer die Grenzen bald wieder schliessen.
      Was sie tun müssen, das sieht man auf der ganzen Welt. Maskenpflicht überall im öff. Raum und wenn es noch schlimmer wird, dann eine Ausgangssperre ab 18 Uhr.
    • Fairness 30.07.2020 07:09
      Highlight Highlight Wenn kaum noch jemand Abstand wahrt, passiert das überall. Daher haben diverse Länder Maskenpflicht, da wo es eng ist oder werden kann.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 30.07.2020 06:22
    Highlight Highlight "Die Kantone haben in der «besonderen Lage» ihre Macht zurück und sie nahmen ihre Verantwortung in der Bekämpfung der Pandemie vor Ort wahr."

    Also von Verantwortung wahrnehmen merke ich nichts. Vielmehr dafür von Verantwortung abschieben.
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 30.07.2020 06:20
    Highlight Highlight Ich würde sagen man hebt das Verbot per sofort vollständig auf. Zuvor aber noch fix die Grenzen in beide Richtungen hermetisch abriegeln.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 31.07.2020 00:31
      Highlight Highlight Da haben sicher einige geblitzt oder geherzt, weil sie meinen scharfen Zynismus nicht erkannt haben oder der Zusammenhang nicht mehr klar war, weil der Titel geändert hat. Sorry 'bout that!
  • Meinung 30.07.2020 06:19
    Highlight Highlight Auf was warten die Politischen Führungskräfte eigentlich?
    Die sind wohl nie in einer Gemüse abteilung gewesen, SD ist dort ein Fremdwort.
    Tagsüber sehen sie viele Schutzmasken tragende Menschen, was ich super finde.
    Zu der Situation am See oder den Badis möchte ich wohl auch meinen, dass die Covid 19 Pandemie vorbei ist.
    Also nochmal, was gibt es da zu überlegen🤔😷🙏🏻😷
    Vernunft ist leider Mangelware.
    Rückreisende möchte ich auch nicht vergessen !
  • Samurai Gra 30.07.2020 06:07
    Highlight Highlight Die Kantone wollten Veranstaltungen?
    Jetzt sollen sie diese übernehmen
    • Fairness 30.07.2020 06:22
      Highlight Highlight Übernehmen müssen es ja immer wir Steuerzahler.

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