Schweiz
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Koch spricht sich für mehr Fans in Stadien aus: «Die 1000er-Grenze muss nicht starr sein»

Der ehemalige Mister Corona der Schweiz erklärt, warum es möglich sein sollte, wieder mehrere Tausend Zuschauer bei Sportveranstaltungen zuzulassen.

Sven Altermatt / CH Media



Bis Ende August sind Grossveranstaltungen verboten. Wie es dann weitergeht, entscheidet der Bundesrat nächsten Mittwoch in seiner ersten Sitzung nach den Sommerferien.

Daniel Koch, Delegierter des BAG fuer COVID-19 waehrend einer Medienkonferenz zur Situation des Coronavirus (COVID-19), am Freitag, 15. Mai 2020 in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Der langjährige BAG-Mitarbeiter Daniel Koch ist nun als Berater tätig. Zu seinen Kunden zählt unter anderem der SC Bern. Bild: KEYSTONE

Besonders die grossen Sportverbände sind besorgt: Dürfen weiterhin und auf längere Zeit nur 1000 Fans die Spiele in den Stadien besuchen? Sollte dem so sein, seien «insbesondere die Klubs aus den höchsten Spielklassen im Fussball und Eishockey sowie Veranstalter von Sportgrossanlässen unmittelbar in ihrer Existenz bedroht», warnte der Verband Swiss Olympics jüngst in einem eindringlichen Brief.

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Nun bekommt die Sportlobby weitere Rückendeckung von prominenter Seite: Daniel Koch, der ehemalige Mister Corona des Bundes, fordert eine differenzierte Lösung für Sportveranstaltungen – damit wieder mehr Personen die Spiele besuchen können.

«Die 1000-Zuschauer-Grenze muss nicht starr sein», sagt Koch im Gespräch mit der Redaktion von CH Media. «Man sollte sich überlegen, bei welchen Veranstaltungen es möglich ist, mehr Zuschauer zuzulassen. Immer unter der Voraussetzung, dass man die Risiken abschätzen kann, die Hygiene- und Distanzregeln eingehalten werden können und dass es vor allen Dingen entsprechende Schutzkonzepte gibt.»

Wie ein solches Schutzkonzept aussehen kann, dazu hat sich Koch in den vergangenen Wochen seine Gedanken gemacht. Bis Ende Mai stand der 65-jährige Arzt im Dienst des Bundesamts für Gesundheit, zuletzt als Delegierter für Covid-19 und zuvor jahrelang als Leiter der Abteilung «Übertragbare Krankheiten». Kaum im Ruhestand gründete er eine Einzelfirma, mit der er seine Dienste anbietet.

Der Eishockeyklub SC Bern engagierte ihn als Berater rund um Schutzkonzepte für Heimspiele. Er sollte «effiziente Lösungen» für die 17'000 Zuschauer fassende Post-Finance-Arena finden. Zu seiner konkreten Arbeit für den Verein will sich Koch nicht äussern. Allgemein steht für ihn aber fest:

«Das Wichtigste ist die Rückverfolgbarkeit im Falle einer Infektion, und bei Sportveranstaltungen kann diese meiner Ansicht nach oft gut gewährleistet werden.»

Einerseits durch klare Informationen im Vorfeld, personalisierte Tickets sowie durch fest zugewiesene Sitzplätze mit Abstand untereinander. Und andererseits durch klare Regeln, wie die Zuschauer ins und aus dem Stadion gewiesen werden. Sofern ein Schutzkonzept da gute Ansätze aufzeige, sehe er keinen Grund, warum Sportanlässe nicht auch mit mehreren Tausend Zuschauern durchführbar sein sollten.

Koch plädiert für eine differenzierte Lösung

Wenn es in einem Stadion einen Coronafall gebe, könne man nicht einfach 10’000 Personen in Quarantäne stecken, betont Koch. Aber wenn man genau wisse, wer sich wo im Stadion aufgehalten habe, sei es möglich, die Personen in der direkten Umgebung in Quarantäne zu schicken.

Ein solches konsequent betriebenes Contact Tracing ist aus Sicht Kochs allemal besser, «als wenn sich Hunderte Menschen auf dem Kickplatz zu spontanen Fussballmatches in der Freizeit treffen».

Für den pensionierten Krisenmanager entfaltet der Profisport seine Wirkung auch auf den Breitensport – und damit auf die Volksgesundheit. «Wenn die Profis gar nicht mehr Fussball oder Eishockey spielen, sehen sich vielleicht weniger Leute dazu animiert, Sport zu treiben und sich zu bewegen», befürchtet Koch. «Ich bin sicher, dass der Bundesrat die Problematik der Sportveranstaltungen vertieft anschauen wird.»

Tatsächlich hat Gesundheitsminister Alain Berset in einem Interview mit den Tamedia-Zeitungen bereits angekündigt, der Bundesrat müsse «vermutlich auch für Grossveranstaltungen eine differenzierte Lösung finden».

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96
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    Alle Leser-Kommentare
  • fidget 06.08.2020 15:41
    Highlight Highlight Eine fixe Grenze von 1000 Personen ist zwar einfach zu handhaben, aber macht in einem grossen Stadion mit mehreren 1000 Sitzplätzen wenig Sinn. Erst recht nicht, wenn es draussen ist. Im Sinne der Veranstalter sollte hier eine flexiblere Lösung gefunden werden.
  • Alteresel 06.08.2020 13:37
    Highlight Highlight Sehr geehrter Herr Koch
    Sie haben in der Coronakrise als aktiver Beamter zweifellos einen guten Job gemacht. Aber jetzt? Hätten Sie es in Ihrer Aktivzeit geschätzt, wenn Ihnen Ihr Vorgänger immer in Ihren Job geredet hätte? Ich glaube, wir Rentner sollten uns Tätigkeitsfelder ausserhalb unserer letzten Tätigkeit suchen. Unsere Nachfolger sind uns dafür dankbar.
    Geniessen Sie Ihre verdiente Rente.
  • Hans12 06.08.2020 13:14
    Highlight Highlight Es reden bereits zu viele Leute mit. Wäre m.E. gut, wenn sich der Pensionär endlich raushalten würde.
  • what's on? 06.08.2020 13:01
    Highlight Highlight Nun wird das BAG als Deppen-Institution hingestellt, ganz nach dem Motto: Was interessiert mich heute der Müll, den ich gestern rausgelassen habe.
  • Dr. Unwichtig 06.08.2020 11:40
    Highlight Highlight Eine (endlich) differenziertere Betrachtung der Situation ist überaus wünschenswert. Dazu gehört aber auch die Feststellung, dass COVID-19 für die grosse Mehrheit kein wesentliches Gesundheitsrisiko darstellt. So lange dies nicht klar kommuniziert wird und keine nachvollziehbaren Schutzkonzepte für Risikogruppen (auch unter Einbezug von signifikanten finanziellen Mitteln) ausgearbeitet werden, wird jede Massnahme am ihr zwangsläufig innewohnenden Widerspruch scheitern.
  • Tilia 06.08.2020 11:19
    Highlight Highlight Was mir auch immer etwas fehlt bei dieser Debatte, ist die Unterscheidung zwischen Indooranlässen und Outdooranlässen. Aerosole sind Indoor viel das grössere Problem als Outdoor. Ein riesiges Eishockeystadion ist aber auch schon fast Outdoor und wenn am einen Ende einer infiziert ist, dann infiziert er nie die ganze Halle. Von daher find ich die Ansätze vernünftig und auch wirtschaftlich. Es ist ein ewiges Abwägen und keiner kann absolut richtig oder falsch für sich reklamieren.
  • nadasagenwirjetzteinfachmal 06.08.2020 11:19
    Highlight Highlight Ich finde Koch hat bis zur Pensionierung einen guten Job gemacht.

    Bei welchem Hockeyclub hat er jetzt einen Beratervertrag?
  • landre 06.08.2020 11:17
    Highlight Highlight Und falls der pensionierte Daniel K. durch sein aktives privatwirtschaftliches Unternehmen ein Auftrag zB von einer mächtigen Fastfood-Kette erhält, empfiehlt er dann auch dass die einte oder andere offizielle Massnahme flexible gestalten werden soll?
  • Antichrist 06.08.2020 11:06
    Highlight Highlight Wenn an jedem Sitzplatz ein Brünneli aufgestellt wird, damit man sich pausenlos die Hände waschen kann, könnte man auch 100'000 Menschen in ein Stadion lassen.
  • SF_49ers 06.08.2020 10:54
    Highlight Highlight Mit abstand, maskenpflicht, personalisierten tickets und geregelter einlas würden sicher mehr als 1000 leute sicher in ein stadion gehen können meiner meinung nach
  • Francesco54 06.08.2020 10:48
    Highlight Highlight Ich ziehe die Expertise von Koch x-mal den Stammtischparolen der diversen Foren vor - auch diesem hier. Ein bisschen differenzieren täte gut. So lange der ÖV oder Badis mit Leuten voll gestopft werden dürfen, in ganz Europa herumgereist wird, ohne dass die Quarantänepflicht kontrolliert wird, erschließt es sich mir wahrlich nicht, weshalb Stadien mit einem Schutzkonzept nicht zur Hälfte gefüllt werden dürfen. Und nein, Profisport ist nicht systemrelevant, so wie es Badis und Berge auch nicht sind. Trotzdem schreit dort niemand danach, die Bergstationen, die überrannt werden, zu schließen...
    • landre 06.08.2020 11:30
      Highlight Highlight Wenn die offiziellen Massnahmen (Empfehlungen, Verbote und Pflichten) gesellschaftlich bzw von der Bevölkerung, Politik und Wirtschaft flexible gestaltet werden sollten so wie es Sie und Herr Koch suggerieren, dann ergibt das automatisch ein gigantisches Chaos...

      Denn jede-r Akteur-in wäre dann automatisch legitimiert die Massnahmen so umzusetzen wie es gerade dem eigenem Ego passt...
    • Kafi fettig 06.08.2020 12:32
      Highlight Highlight @ landre: Die Schutzkonzepte eines Musikvereins, Restaurant, einer Schule oder eben für den Profisport müssen den jeweiligen Situationen angepasst werden. Eine starre 1000-er Grenze macht schlicht keinen Sinn. Und nein es stiftet kein Chaos. Einige Leute sind einfach zu doof sich an die grundlegenden Regeln zu halten.
  • Adrian.E 06.08.2020 10:43
    Highlight Highlight Mit seiner sachlich nicht begründeten Verharmlosung von COVID-19 im Februar ist Koch einer der Hauptverantwortlichen dafür, dass es im März in der Schweiz einen so grossen Ausbruch gab. Es ist erstaunlich, dass Koch sich immer noch an die Öffentlichkeit traut und wieder von einer extremen Verantwortungslosigkeit geprägte Dinge sagt.

    Wie man in der Schweiz im April und Mai gesehen hat, braucht es nicht unbedingt einen extrem strikten Lockdown, um die Fallzahlen stark herunterzubringen. Aber es müssen auf jeden Fall Grossveranstaltungen mit Superspreading verhindert werden.
  • Vanessa_2107 06.08.2020 10:37
    Highlight Highlight Zu viele Köche verderben den Brei (passt ja perfekt...😉) und verwirrt die Menschen nur. Herr Koch ist nun nicht mehr zuständig, ein Neuer hat seinen Job übernommen. Ich würde mich nun zurückhalten und schweigen. Heute morgen konnte man lesen, man sollte nun Stoffmasken und nicht mehr die Einwegmasken tragen. Soeben lese ich, dass das eine Falschmeldung gewesen sein soll...🤔🙄 was für ein Puff beim BAG! Verwirrung total!!
    • Jason96 06.08.2020 11:11
      Highlight Highlight Die Verwirrung bezüglich den Stoffmasken hat die SDA herausgegeben und das BAG hat das korrigiert. Das BAG macht weiterhin einen sehr guten Job, steht aber unter ENORMEN Druck, vor allem wegen den Medien die jede einzelne Meldung überall publizieren.
    • Gran Torino 06.08.2020 11:42
      Highlight Highlight Es geht nicht nur, aber auch um Verwirrung. Aber in erster Linie geht es darum, dass Koch nun vom SCB bezahlt wird. Das ist als Rentner sein gutes Recht. Aber öffentliche Statements machen, die er nur machen kann, da er bis vor kurzem für das BAG gearbeitet hat, im Interesse seines neuen Brötchengebers - das ist klassischer, ziemlich unguter Lobbyismus. Manchmal stinkt Geld halt doch ein bisschen.
    • Vanessa_2107 06.08.2020 13:05
      Highlight Highlight Jason96 - arbeitest du beIm BAG?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Amarillo 06.08.2020 10:11
    Highlight Highlight Wenn die Abstände eingehalten werden können, und nur personalisierte Sitzplätze vorhanden sind, so ergibt sich automatisch eine Auslastung von maximal 60%. Das Risiko ist damit um ein zigfaches kleiner, als wenn man in den ÖV's zur "falschen Zeit" unterwegs ist. Und nein, ein Stadion mit 30'000 oder 17'000 Plätzen ist nicht das Gleiche wie ein Klub oder eine Bar, wo die Leute viel dichter und mobiler unterwegs sind. Aber keine Angst, man wird sich auch weiterhin nicht beim Feiern oder im Stadion angesteckt haben, falls Contact-Tracing, fragt, sondern "daheim" oder "bei der Arbeit". Ist ja klar
  • Dave1974 06.08.2020 10:05
    Highlight Highlight Wow. Bisher wenigstens 1 Kommentar, in dem es um die Sache und nicht um die Person geht.
    Für mich sind diese fixen Grenzen auch nur Richtzahlen, damit man nicht zu übermütig wird.
    Man kann die Tribüne des SC Bümpliz ja kaum mit dem Wankdorf vergleichen und die gleiche Grenze herbeiziehen.
    Von solchen Konzepten könnten doch auch andere Veranstalter profitieren - gerade, wenn es sich um Freiluftanlässe handelt. In Innenräumen gibt es viel mehr Faktoren zu beachten.
    Man darf schon weiterdenken und nicht einfach in Schockstarre verweilen, bis das Virus vielleicht mal weg ist.
  • CalibriLight 06.08.2020 09:57
    Highlight Highlight Leider ist ein Schutzkonzept an sich gar nichts wert, wenn es nicht umgesetzt wird.
    Schaumermal, wie Herr Koch das lösen will und wird.
    • Eiswalzer 06.08.2020 10:03
      Highlight Highlight Dann ist die Maske im ÖV nichts wert, die Abstandsmarkierungen in Läden, die Konzepte für Reiserückkehrer,... Alles für die Tonne. Kontrolliert ja niemand.
    • CalibriLight 06.08.2020 10:32
      Highlight Highlight @Eiswalzer -- da gebe ich Ihnen teilweise recht.
      Zum ÖV: Als vielreisende ÖV Benutzerin habe ich die Erfahrung gemacht, dass in Trams, Bussen und Zügen die Maskentragpflicht grösstenteils umgesetzt wird. Ich bin allerdings nicht in Nachtzügen unterwegs.

      Wie bei so vielem geht es auch hier unter anderem darum, ob die Menschen bereit sind, Verantwortung zum Schutz ihrer Mitmenschen zu übernehmen.

  • el perro 06.08.2020 09:40
    Highlight Highlight Der Koch sollte keine Aussagen zu Corona mehr tätigen. Das führt nur zu Verwirrung in der Bevölkerung, wenn er und das BAG unterschiedlich kommunizieren.
  • GetReal 06.08.2020 09:35
    Highlight Highlight Herr Koch hat während seiner Amtszeit immer betont, dass er sich auf die Aussagen seines Teams stütze und nicht er der Experte sei. Warum er trotzdem jetzt weiter in der Öffentlichkeit auftritt und Ratschläge erteilt, ist mir ein Rätsel - denn das Team hat er ja wohl kaum mehr.
  • The oder ich 06.08.2020 09:23
    Highlight Highlight Wes Brot ich ess, des Lied ich sing
    • Eiswalzer 06.08.2020 09:34
      Highlight Highlight Oh Gott, echt jetzt???? Koch hat dasselbe schon VORHER gesagt!!! Schon vor Wochen und auch vor der Öffnung hat er für das eingestanden (Schutzkonzepte). Aber klar, jetzt haut man auf ihn ein... Meine Ansichten werden hier in den Kommentaren gerade dutzendfach bestätigt.😄
    • Maracuja 06.08.2020 09:38
      Highlight Highlight Dank der dicken Pension und den einträglichen Honoraren als Lobbyist muss sich Koch bestimmt nicht von Brot ernähren. Ansonsten haben Sie Recht, ein Opportunist, der einfach vertritt, was Arbeit- bzw. Auftraggeber gerade wünschen.
  • Eiswalzer 06.08.2020 08:55
    Highlight Highlight Koch ist wenigstens konsequent und differenziert. Wirklich schade, dass er pensioniert ist... Aber ich amüsiere mich gerade mehr ob der Kommentare, die mir einmal mehr den Beweis geben, wie die Strategieverteidiger alle nicht genehmen Stimmen zum Schweigen bringen wollen...
    • mikel 06.08.2020 09:09
      Highlight Highlight Dann amüsier dich. Es geht nicht um den Inhalt, da hört er sich hiet ja ganz vernünftig an. Sondern darum, dass er seine Macht in den Medien ausspielt. Im Gegenteil zeigen die Reaktionen, dass zumindest viele Watson-LeserInnen nicht auf den Kopf gefallen sind...
    • BöserOnkel 06.08.2020 09:25
      Highlight Highlight Nee konsequent ist er eben nicht! Das hat bei ihm vorher ganz anders getönt, aber jetzt wo er für den SCB arbeitet soll plötzlich vieles möglich sein. Das nennt man Lobbyismus mein Freund!
      Zum anderen ist er inzwischen pensioniert und hat auch keine Verantwortung mehr. Da ist es wenig hilfreich, wenn er sein Ego vor jedem Mikrofon zum besten gibt.
      Aber ja eine differenzierte Betrachtung der Pandemie wäre auch m.E. angebracht. Aber sicher nicht auf diese Weise über die Medien!
    • Eiswalzer 06.08.2020 10:17
      Highlight Highlight Mikel und Böser Onkel:
      Jaja ist klar... Ich kann die Märchen langsam nicht mehr hören... Was auch immer Koch von Lobbyismus haben sollte. Ich amüsiere mich weiter. Grenzenlos...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Garp 06.08.2020 08:53
    Highlight Highlight Hat sich Herr Koch auch überlegt wie man die Sicherheit und den Abstand nach einem Match gewährleistet?
    • Eiswalzer 06.08.2020 10:23
      Highlight Highlight Da gibt es Möglichkeiten mit gestaffeltem Auslass. Wenn sich kleinere Gruppen danach treffen, hat das nix damit zu tun. Das tun sie auch ohne Sport.
      Apropos Garp: Siehst du jetzt an den Kommentaren, was ich letztens gemeint habe mit Geschrei gegen jede andere Meinung? 😄 Ich lach mich schlapp. Genau gleich lief es bei Tegnell und diversen anderen Experten.
    • Garp 06.08.2020 11:12
      Highlight Highlight Du machst ja nichts anderes, indem Du die Leute auslachst und bist wirklich nicht besser.
      Ich finde das Vorgehen von Koch auch nicht optimal, er lässt dem Nachfolger kaum Möglichkeit sich zu etablieren. Zudem hat Koch seine Arbeit auch nicht so toll gemacht, wenn nicht mal ein einheitliches Erfassungsformular der Ansteckeungsorte vorliegt für alle Tracer und jeder weiter vor sich hinwurstelt. Er hätte jahrelang Zeit gehabt, da was auf die Beine zu stellen, was Datenerfassung anbelangt, bei Infektionen.
    • Garp 06.08.2020 11:14
      Highlight Highlight Gestaffelter Auslass über wieviele Stunden? 😁 Oft treffen sich dann viele Fans zum Feiern und liegen einander dann in den Armen, auch wenn sie sich nicht kennen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ostpol76 06.08.2020 08:46
    Highlight Highlight Finde ich gut, dass dieser Schritt überlegt wird. Es braucht differenzierte Lösungen wenn man wegen ein paar Infizierten nicht alles an die Wand fahren will.
  • wilhelmsson 06.08.2020 08:44
    Highlight Highlight Ach Herr Koch, Sie machen es Ihren Nachfolgern nicht einfacher, wenn Sie wöchentlich in irgendwelchen Interviews Ratschläge erteilen.
  • sansibar 06.08.2020 08:41
    Highlight Highlight Ich denke bei Anlässen mit mehreren Eingängen, nummerierten Sitzplätzen, personalisierten Tickets usw. gibt es durchaus Möglichkeiten. Grundsätzlich sogar der Verkauf von Esswaren und Getränken (Bezahlung via App vom Sitzplatz aus usw.) ABER natürlich muss irgendjemand sicherstellen dass alle sich dran halten!
    • Eiswalzer 06.08.2020 09:01
      Highlight Highlight Du meinst, so wie im ÖV die Maskenpflicht kontrolliert wird, wie Reiserückkehrer kontrolliert werden (Stichprobe), wie Läden kontrollieren, und und und? Ups Moment, dort wird ja nicht kontrolliert...
    • Mia_san_mia 06.08.2020 09:55
      Highlight Highlight @Eiswalzer: Wieso sollte man das im Stadion nicht kontrollieren können?
    • Eiswalzer 06.08.2020 10:19
      Highlight Highlight Mia_san_mia:
      Natürlich kann man es kontrollieren. Sogar besser als die Massnahmen im ÖV, in Läden oder bei Reiserückkehrern. Aber erzähl das mal den Panikmachern hier... Es ist ja alles nur “Lobbyismus” vom geldgeilen Koch🤣🤣
  • Stinkstiefel 06.08.2020 08:22
    Highlight Highlight Erinnerung für die Kommentatoren hier:

    Koch hat dasselbe schon WÄHREND seiner Amtszeit gesagt.
    • AlterSack 06.08.2020 08:55
      Highlight Highlight Schon möglich. Aber wie wär‘s mit Zitat und Quellenangabe?
    • Stinkstiefel 06.08.2020 10:28
      Highlight Highlight Hier, im Mai im Sportpanorama:

      Die Aussage war, dass die Nachverfolgbarleit zentral ist, nicht die beschränkte Besucherzahl.

      https://www.srf.ch/play/tv/sportpanorama/video/bag-experte-daniel-koch-im-portraet?id=5d58b993-d8b9-4874-8144-81804bd48988
    • Eiswalzer 06.08.2020 11:12
      Highlight Highlight Stinkstiefel: Wollt ich auch grad posten, den Link. Dieses Interview ist sehr gut und fasst perfekt zusammen, worum es geht. Sollten einige hier GANZ schauen. Vor allem auch den Teil, wo es um die schrittweise Öffnung geht und den Druck der Gesellschaft, der sonst zum Chaos führen könnte. Dieses Interview zeigt wunderbar Kochs Stärke: Seine Ruhe und seinen Pragmatismus.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fairness 06.08.2020 08:05
    Highlight Highlight Etwas Zurückhaltung seitens Koch wäre angebracht. Er soll jetzt einfach seinen Ruhestand geniessen und mit seinen Hunden laufen gehen anstatt das Durcheinander noch zu verschlimmern.
    • Mia_san_mia 06.08.2020 09:55
      Highlight Highlight Er kann machen was er eill und braucht Deine Ratschläge nicht...
  • Jason96 06.08.2020 07:57
    Highlight Highlight der EHEMALIGE Mr. Corona, der jetzt in Rente ist, aber trotzdem jeden zweiten Tag in einem Medium auftritt. Ich frage mich, lassen die Medien den Mann nicht in Ruhe oder hat er selbst das Gefühl er muss seinen Senf auch noch dazugeben?
  • N. Y. P. 06.08.2020 07:57
    Highlight Highlight Personalisierte Tickets finde ich einen vernünftigen Vorschlag.

    Ich finde die angedachten Vorschläge von Koch sehr vernünftig. Klar, er wurde jetzt vom SCB als Berater angeheuert, was aber nicht heisst, dass man jetzt seine Ansätze per se schlecht finden muss.

    Die Eishockey - Clubs sollten ab Runde 1 einen Versuch mit mehreren Tausend Zuschauern und vernünftigem Konzept wagen, dann wissen wir mehr.

    Ein (sitzplatzgenaues) Contact Tracing wäre ja möglich.

    Startet einen Versuch.
  • aglaf 06.08.2020 07:57
    Highlight Highlight Beim derzeitigen BAG-Desaster sollte Koch etwas Fingerspitzengefühl zeigen und nicht noch Öl ins Feuer werfen. Er hat gut durch die erste Welle geführt. Aber jetzt ist er Ehemaliger...
    • Mia_san_mia 06.08.2020 09:56
      Highlight Highlight Was ist daran Öl ins Feuer giessen?
  • felixJongleur 06.08.2020 07:46
    Highlight Highlight "Der ehemalige Mr. Corona" - damit wäre wohl alles gesagt. Er sollte jetzt mal etwas piano machen, so könnte man langsam den Eindruck erhalten da vermisst einer das Rampenlicht.
    • oliversum 06.08.2020 09:05
      Highlight Highlight Er lobbyiert jetzt halt für seinen neuen Arbeitgeber. Auch für ihn zählt nur das Geld.
    • Moglyy 06.08.2020 09:27
      Highlight Highlight Wir sind ein freies Land und er darf sagen was er will - oder passt das den Corona-Panikern nicht?
    • Eiswalzer 06.08.2020 10:20
      Highlight Highlight Oliversum:
      Natürlich. Der Koch, der braucht bestimmt das Geld. So kommt er rüber. Meine Güte...🤦🏻‍♂️🤦🏻‍♂️🤦🏻‍♂️
    Weitere Antworten anzeigen
  • mikel 06.08.2020 07:44
    Highlight Highlight Mr-Superstar-Koch disqualifiziert sich selber und seine Glaubwürdigkeit. Am Ende wird er noch vom Blick oder einem Multi angestellt. Schade.
    • Eiswalzer 06.08.2020 09:25
      Highlight Highlight Wenn jemand etwas sagt, was einem gerade nicht in den Kram passt, verspielt er seine Glaubwürdigkeit...? Ja ne ist klar😂
    • Moglyy 06.08.2020 09:26
      Highlight Highlight Wieso? Weil er die Panikmache nicht mitmacht?

      Dank der Coronapanik verhungern wohl eta 10 Mio Leute, um 100000 alte, reiche zu schützen.

      Dank der Coronapanik werden die bildungsschwachen noch mehr abgehängt.

      Tuberkulose schaft 1.5 Mio Tote - jedes Jahr und keinen kümmerts.

      Lass die Corona-Grippe über uns rollen.
    • Mia_san_mia 06.08.2020 09:56
      Highlight Highlight @mikel: Was ist daran unglaubwürdig?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dodogama 06.08.2020 07:30
    Highlight Highlight Wieso wird Koch eigentlich wöchentlich interviewt? Dachte der ist im Ruhestand?
    Man liest mehr von ihm als Kuster...
    • Pisti 06.08.2020 12:12
      Highlight Highlight Vermutlich weil Kuster komplett unfähig ist! Berset soll Eier zeigen und ihn absetzen oder seinen Sessel selbst räumen.
  • Pisti 06.08.2020 07:04
    Highlight Highlight Wer hätte das gedacht, dass Koch noch zur Stimme der Vernunft wird.
    • Adrian.E 06.08.2020 10:47
      Highlight Highlight Etwas vom Wenigen, was bei COVID-19 auf jeden Fall vermieden werden muss, sind Grossveranstaltungen mit Superspreading.

      Schon damit, dass die Grenze bei sehr hohen 1000 Personen ist, ist die Schweiz aktuell international ein Ausnahmefall mit nicht zu rechtfertigendem Risiko. Wenn jemand sogar Superspreading-Events mit über 1000 Personen will, ist das höchstens mit vollkommener Verantwortungslosigkeit zu erklären. Niemand, der auch nur ein wenig Vernunft hat, würde für so etwas eintreten.
    • magnet1c 06.08.2020 12:03
      Highlight Highlight Adrian E.: Differenzierung mit den korrekten Rahmenbedingungen ist das Stichwort! Niemand will die Schleusen restlos öffnen, aber Panik und restriktive Einschränkungen erzeugen auf Dauer deutlich grössere Schäden. Wenn Badi's und Berggebiete, der Züri-Zoo usw. überrennt werden und sogar Clubs offen sein dürfen, gibt es keinen Argumente dagegen.
      Im Übrigen hat Frankreich nun die Obergrenze bei 5000 Personen festgelegt. Ab September wird sogar die Auflösung der Obergrenze geplant. Dies am Rande zur Information.
    • Pisti 06.08.2020 12:29
      Highlight Highlight Weissrussland hatte nie Beschränkungen und steht um welten besser da als die Schweiz.
  • Philboe 06.08.2020 06:49
    Highlight Highlight Genau deshalb finde ich es nicht glaubwürdig. Kaum beim Bund weg und den Obulus vom SCB plädiert man für eine Öffnung der 1000er Grenze. Das stinkt und zwar gewaltig genau so wieso plötzlich Masken helfen oder die Listen nicht korrekt geführt wurden. Fakt ist wir haben immer noch über 100 Neuansteckungen pro Tag. Ich bin in der Eventbranche selber davon betroffen möchte aber definitiv nicht dass ein Event von mir zu einem Superspreader wird. Das Virus ist noch da Punkt.
    • NochEinKommentar 06.08.2020 07:48
      Highlight Highlight Das Virus bleibt auch noch eine zeitlang da. Es ist wichtig jetzt nicht in Schockstarre zu verweilen, man muss aus neuen Erkenntnissen lernen und die Regeln anpassen, damit wir zu einer gewissen Normalität zurückkehren können.
    • Euskalduna 06.08.2020 07:55
      Highlight Highlight Das Virus wird nie weg sein. Wir müssen damit leben wie mit anderen Infektionskranheiten auch, gegen die es keinen 100%igen Schutz gibt.

      Wir sehen, dass 100 Ansteckungen pro Tag systemisch völlig unproblematisch sind. Dies ohne Dunkelziffer.

      Ab welchem Wert es gefährlich für die Auslastung des Gesundheitssystems wird, werden die Behörden sicher besser wissen als ich. 1000? 1500? 2000? Oder mehr?

      Die Challenge ist, die Kurve tunlichst flach zu halten, ohne ganze Branchen über Monate/Jahre stillzulegen. Mehr als 1000 Zuschauer in grossen Stadien wird es verkraften. Die Zahl ist willkürlich.
    • bebby 06.08.2020 08:13
      Highlight Highlight Er ist jetzt ein bezahlter Lobbyist. Das meinte Philboe. Deshalb ist er keine neutrale Partei.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fairness 06.08.2020 06:46
    Highlight Highlight Koch soll jetzt mal schön mit seinen Hunden laufen gehen und ansonsten ruhig sein. Wir schaffen das auch ohne ihn.
  • Militia 06.08.2020 06:29
    Highlight Highlight Bin ich der einzige, der durch Kochs Aussagen ein wenig irritiert ist? Das letzte was man brauchen kann, besonders in dieser Situation, ist ein ehemaliger Angestellter, der es immer besser zu wissen scheint, seine ehemaligen Kollegen unter Druck setzt und ihre Arbeit versucht zu torpedieren und beeinflussen. Soll er doch seinen Nachfolger seinen Job machen lassen, schliesslich ist keiner unersetzbar. Aber ist wohl gratis Werbung für seine neue Firma...
    • Adrian.E 06.08.2020 10:50
      Highlight Highlight Das Problem ist, dass die Medien ihn weiterhin interviewen. Er hat schon versagt, als er durch seine Verharmlosungen im Februar dazu beitrug, dass es im März und April einen so grossen Ausbruch gab, auch seine sachlich nicht begründete Ablehnung von Masken verschlimmerte die Situation. Solange er im Amt war, konnte man Daniel Koch nicht ignorieren, weil er leider viel Einfluss hatte. Aber jetzt sollte selbstverständlich sein, dass Daniel Koch ignoriert werden soll - und erst recht, wenn fast jede der öffentlichen Äusserungen von Daniel Koch ein Aufruf zu Verantwortungslosigkeit ist.

Zahlen-Debakel beim BAG: Was die Ansteckungs-Daten zeigen – und was nicht

Panne beim Bundesamt für Gesundheit: Am Freitag sagte es, bei den bekannten Ansteckungsorten dominieren Clubs und Restaurants, am Sonntag kam die Korrektur. Doch was taugen die Zahlen überhaupt?

Eine Zahl machte am Freitag Schlagzeilen: Zwei Drittel aller rückverfolgbaren Ansteckungen mit dem neuen Coronavirus erfolgen anscheinend im Ausgang – das heisst in Bars, Clubs oder Restaurants. Das sagte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) gegenüber dem SRF.

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Am Sonntag kam dann aber die Korrektur: In den Clubs haben sich laut Kenntnissstand des BAG 15 (1,9 Prozent) und in den Bars und Restaurants 13 (1,6 Prozent) Personen angesteckt. Der Grossteil …

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