Schweiz
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7 Fragen und Antworten zu den steigenden Fallzahlen

Die Fallzahlen sind aktuell so hoch wie seit Monaten nicht mehr. Heute Donnerstag um 14 Uhr informieren die Behörden – diese sieben Punkte musst du dazu wissen.



Wie haben sich die Corona-Fallzahlen in der Schweiz entwickelt?

Die am Donnerstag gemeldete Covid-19-Fallzahl von 220 Fällen ist die höchste seit Ende April. Am 23. April waren es 221. Im Gegensatz zu jetzt befand sich die Schweiz damals noch epidemiologisch gesehen in der sogenannten «ausserordentlichen Lage». Geschäfte, Restaurants und Bars waren zu diesem Zeitpunkt noch geschlossen und es galt ein Versammlungsverbot von Gruppen mit über fünf Personen.

Daten: BAG

Was sagen Experten zu den Schweizer Corona-Zahlen?

Anfang Woche äusserte sich Daniel Koch in einem Interview mit bluewin.ch zu den steigenden Fallzahlen. Man befinde sich zwar noch nicht in einer zweiten Welle, aber die Zahl sei definitiv zu hoch.

Weniger deutlich äusserte sich Kochs Nachfolger Stefan Kuster an der Pressekonferenz vor einer Woche. Er ging nicht weiter auf die Fallzahlen ein erklärte aber, dass die Reproduktionszahl von 1,1 auf einen leichten Anstieg hindeute. Man sehe einen Anstieg bei der Hospitalisierung und bei der Positivitätsrate – also beim Verhältnis zwischen den durchgeführten Tests und den positiven Ergebnissen. Diese Positivitätsrate sei aber schwierig zu interpretieren.

Wo stecken sich die Menschen mit Covid-19 an?

Daten zu den Ansteckungsquellen gibt es nur wenige – genaue Zahlen fehlen bis heute. watson hat vergangene Woche Zahlen von fünf Kantonen analysiert. Die meisten Menschen stecken sich in der Freizeit, bei der Arbeit oder bei Auslandsreisen an. Dies sagt auch Rudolf Hauri, Präsident der Kantonsärzte, in einem Interview mit den Zeitungen der CH Media: «Wir stellen tatsächlich eine Zunahme der Übertragungen fest. Sie geschehen in Clubs und bei anderen Freizeitaktivitäten.» Ein guter Teil der Fälle werde durch Reisende verursacht, die sich im Ausland angesteckt hätten. Im Moment seien Erwachsene zwischen 20 und 40 Jahren die Treiber der Epidemie.

Daten vom Contact Tracing im Kanton Bern und Aargau zeigen jedoch, dass beim grössten Teil der Fälle die Ansteckungsquelle tatsächlich unbekannt ist. Am zweitmeisten geschah die Übertragung in der Familie, wie nau.ch berichtet.

Welche Rolle spielt die Ferienzeit?

Verlässliche Daten gibt es dazu noch nicht. Zu Beginn der Sommerferien meldete der Kanton Zürich, dass mehrere Person nach einem Aufenthalt in Serbien positiv getestet wurden. Der Kanton reagierte daraufhin mit einer Sensibilisierungskampagne, die auf mögliche Ansteckungen in den Urlaubsregionen aufmerksam machen wollte. Hohe Ansteckungszahlen im Zusammenhang mit Auslandrückkehrenden werden auch aus dem Kanton Bern gemeldet.

Derzeit befinden sich rund 9100 Personen nach einem Aufenthalt in einem Risikoland in Quarantäne.

Die Virologin Isabella Eckerle merkte dazu im watson-Interview an, dass gerade in den Ferien das Social Distancing schwierig sei. «Man geht in den Urlaub, weil man sich ja mit Familie und Freunden treffen will. Kaum jemand fährt ins Ausland, um sich zu isolieren.» Sie rät deshalb, auch in den Ferien daran zu denken, dass das «Virus immer noch da ist». Sonst drohe das Sommerferien-Ende ein «Pulverfass» zu werden.

Welche Massnahmen werden jetzt diskutiert?

Einzelne Kantone haben mit weitergehenden Massnahmen, wie etwa einer Maskenpflicht in Einkaufsläden, auf steigende Fallzahlen reagiert. Dies führte dazu, dass es zurzeit einen Flickenteppich an unterschiedlichen Bestimmungen und Regelungen gibt.

Am Donnerstagabend trifft sich der Vorstand der Gesundheitsdirektorenkonferenz zu eine Meinungsaustausch. Es wird nicht erwartet, dass dann gleich neue Massnahmen folgen werden – dazu hat die GDK gar nicht die Kompetenz. Möglich seien nur «Empfehlungen», wie der Sprecher Tobias Bär am Mittwoch gegenüber watson erklärte.

Die Kantone haben in der föderalistischen Schweiz weitreichende Kompetenzen, um auf steigende Fallzahlen zu reagieren. Dies ist auch der Grund, wieso es vermutlich beim Flickenteppich bleiben wird. Die Fallzahlen steigen in den Kantonen unterschiedlich an. Die Kantonsregierungen sind an das Verhältnismässigkeitsgebot gebunden und werden bei sich kaum schärfere Massnahmen einführen, wenn sie nicht notwendig sind.

Wie sieht die Corona-Situation in anderen Ländern aus?

Die Schweiz ist nicht das einzige Land, das nach Aufhebung der Einschränkungen, wieder steigende Fallzahlen vermeldet. In Österreich gilt seit Ende Juli eine landesweite Maskenpflicht in Supermärkten. In England wurden Pubs und Restaurants wieder geschlossen, nachdem sie Anfang Juli wiedereröffnet wurden.

Zahlreiche grössere Länder wie USA, in Russland, Indien oder Brasilien melden immer noch hohe Fallzahlen. Weltweit wurden bislang rund 17 Millionen Personen positiv getestet; über 650'000 Todesfälle werden mit einer Infektion in Verbindung gesetzt.

Andere Länder, die im Frühling grössere Mühe mit der Eindämmung der Pandemie hatten, konnten die Fallzahlen stabilisieren. So meldet Italien seit Ende Juni weniger Neuansteckungen als die Schweiz im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung. In Schweden sind die Zahlen noch leicht über denjenigen der Schweiz – das skandinavische Land zeigt aber seit Anfang Juli eine Tendenz nach unten.

Welche Fragen müssen geklärt werden?

Die Bundeskanzlei hat für heute 14 Uhr einen Point de Presse mit vier Teilnehmenden angekündigt.

watson wird im Corona-Ticker über diese Pressekonferenz berichten. Am Abend trifft sich zudem der Vorstand der Gesundheitsdirektorenkonferenz zu einem Meinungsaustausch. Folgende Fragen dürfen am heutigen Tag interessant sein:

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84Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Rethinking 30.07.2020 18:30
    Highlight Highlight „Wo stecken sich die Menschen an?“

    Ich mache keine Auslandsreisen, ich mache keine Party, gehe nicht in Clubs und Bars, ich treffe mich einzig mit denselben Kumpels einmal in der Woche um essen zu gehen und mit den Eltern alle 3 Wochen auf einen Brunch. Gerade hier achten wir auf die 2 Meter

    Bleibt die Arbeit...
  • Euskalduna 30.07.2020 13:57
    Highlight Highlight Dass die Ansteckungen mit den Lockerungen steigen, war offensichtlich. Dabei einzig interessant ist die Rate (exponentiell?).

    Entscheidend ist letztlich die Rate der Hospitalisierungen.

    Soweit ich mich erinnere, war das Ziel der Übung:
    1) die Kurve flach zu halten.
    2) die Spitäler von einem punktuellen Overload zu bewahren.

    Solange die Hospitalisierungen auf einem managebaren Level sind, ist die derzeitige Strategie valide. Der Test kommt im Herbst.

    Die Ansteckungen mit allen Mitteln und Kollateralschäden gegen 0 zu bringen, war nie das Ziel und wäre präzedenzlos sowie unverhältnismässig.
  • NikolaiZH 30.07.2020 13:54
    Highlight Highlight Junge sollen sich mi den Alten solidalisieren, Junge müssen Milliardenschulden, die Alten jetzt ausgeben, abbezahlen, Jungen sind nun an den steigenden Fallzahlen schuld.
    Jungen dieses, Jungen jenes...
    Irgendwie sind wir die Jungen die Sündenbocke und die am Schluss leidenden...
    Wo sind die alten, die auf ihre Pension und Umwandelungssatz verzichten? Wo sind die, die freiwillig Arbeitslosenfonds unterstützen?
    Wo ist die Solidarität mit der Zukunft, die von den Alten geplündert und ruiniert wird?!
    • E7#9 31.07.2020 02:54
      Highlight Highlight Alte Menschen sollen auf ihre Pension verzichten? Gehts noch? Viele Alte leben mit einer sehr kleinen Rente ihr bescheidenes Leben (so etwas kennen junge Narzissten gar nicht, noch nie Entbehrungen erlebt). Sie haben ihr ganzes Leben hart gearbeitet, ohne die Vorzüge geniessen zu können, die sie euch hinterlassen haben. Es sind ja z.B. nicht Alte, die mit 25 schon die ganze Welt bereist haben müssen. Seit den Millenials tönt der Dank dafür so: Ihr habt alles verbockt... WIR sind die Zukunft... ich hab ein Anrecht auf... ich, ich, ich... verzichten könnt ihr (jetzt sogar auf die Rente)... etc.
  • Christof1978 30.07.2020 13:53
    Highlight Highlight Ansteckung erfolgt meist in "Freizeit, bei der Arbeit oder bei Auslandsreisen" - also eigentlich immer und überall ausser beim Schlafen (allein).
  • CalibriLight 30.07.2020 13:35
    Highlight Highlight Solange die Zahlen langsam steigen, ist das ok.
    Solange man bei sprunghaften Anstiegen Hotspots ausmacht und die entsprechenden Leute isoliert ist es auch in Ordnung.
    Solange man überall dort, wohin man sich nicht freiwillig begibt (Arbeit, ÖV etc.) und man längeren Kontakt mit den gleichen Leuten hat, Schutzmassnahmen trifft, ist es auch ok.
    Meiner Meinung nach ist das keine zweite Welle, das ist das Schwappen der ersten.
    Die zweite kommt dann im Herbst...;-)
  • Ed B 30.07.2020 13:31
    Highlight Highlight Die einzig relevante Zahl ist doch eigentlich die der hospitalisierten Patienten. Wg. Überlastung des Gesundheitssystems, voraussichtlichen Todesfällen etc. Nur leider können wir nicht abwarten und zusehen, wie diese Zahl u.U. dramatisch ansteigt. Ansonsten sind wir wieder dort, wo wir vor ein paar Monaten waren. Also bitte! Alle müssen strikte und solidarisch die möglichen Präventionsmassnahmen einhalten und vorläufig halt auf das eine oder andere Vergnügen verzichten. Das Leben geht irgendwann weiter - sofern man dann noch am Leben ist...
  • René Gruber 30.07.2020 13:26
    Highlight Highlight Jetzt bin ich erstaunt, die meisten stecken sich bei der Arbeit oder in der Freizeit an? Nein Watson 100% stecken sich bei der Arbeit oder in der Freizeit an! Oder was gibts denn noch dazwischen?
    • Daniel Caduff 30.07.2020 14:42
      Highlight Highlight Es gibt z.B. noch Jugendliche, die noch nicht arbeitstätig sind und sich in der Schule / im Studium anstecken.
  • Iseeus 30.07.2020 13:18
    Highlight Highlight Zitat: "Die meisten Menschen stecken sich in der Freizeit, bei der Arbeit oder bei Auslandsreisen an."
    Gibt es sonst überhaupt noch einen Bereich?
    Entweder arbeite ich oder ich habe Freizeit 😄.
    Mein Fazit, die Ansteckung erfolgt überall.
  • ruvos 30.07.2020 13:17
    Highlight Highlight "Steigende Fallzahlen"

    das war schon längst zu erwarten gewesen. Bei dem laschen Vorgehen der Behörden in den Kantonen bei Clubs, Ferienreisen, Partys im freien, usw.

    Danke an alle Leute die sich diszipliniert und umsichtig verhalten!!!!!!
  • Der Kerl da 30.07.2020 13:16
    Highlight Highlight Gut zu wissen, dass sich die meisten Menschen bei Freizeit, Arbeit oder Auslandreisen anstecken. Ich dachte schon es sei nachts im Schlaf besonders gefährlich..
  • De-Saint-Ex 30.07.2020 13:11
    Highlight Highlight Eigentlich ist es doch erstaunlich, dass wir nach wie vor und zum Glück immer noch relativ wenige Ansteckungen verzeichnen, wenn man bedenkt, wie stark die Massnahmen gelockert wurden.
    Allerdings scheint mir das Erfassen und Auswerten der Umstände der Ansteckungen noch arg vage zu sein. Das dürfte doch wohl machbar sein?... und notwendig um besser reagieren zu können, sollte die ominöse 2. Welle (was auch immer das sein soll) kommen.
  • Maya Eldorado 30.07.2020 13:10
    Highlight Highlight @Schnupperi
    "Den Kantonen fehlt es völlig an Führung."
    Wir sind doch das Land mit der direktesten Demokratie. Da trägt (eigentlich) auch jeder Einzelne die Verantwortung für sich und seine Umgebung.
    Darum finde ich, dass es Herr Koch gut gemacht hat (neben Fehlern, die immer vorkommen). Er hat auch immer unsere Eigenverantwortung angesprochen. Das fehlt seither schon.
  • sinkflug 30.07.2020 13:04
    Highlight Highlight Nun wird das Szenario, dass die Nachbarländer die Grenzen einseitig schliessen, immer wahrscheinlicher. Für unsere exportorientierte Wirtschaft wäre das Gift. Deshalb bitte rasch und konsequent die Massnahmen durchsetzen, die sich in Ländern wie Taiwan und Südkorea bewährt haben, um weiteren Schaden abzuwenden.
  • Hakuna!Matata 30.07.2020 13:01
    Highlight Highlight Aus meiner Sicht wäre es sehr wichtig zu wissen wo und wie sich die Menschen anstecken. Dann könnte man gezielt Massnahmen ergreifen. Da wir vermutlich noch längere Zeit mit dem Virus leben müssen, wären gezielte Massnahmen und gezielte Lockerungen je nach Bereich sehr wichtig. Allerdings bin ich da nicht so optimistisch, tut sich die Schweiz doch sehr schwer beim Austausch und Auswerten von Gesundheitsdaten. Trotz grösster finanzieller und personeller Anstrengungen, z.B. mit Swiss Personalized Health oder dem elektronischen Patientendossier.
  • IMaki 30.07.2020 12:59
    Highlight Highlight Die Zahlen zeigen vor allem zwei Dinge (immer vorausgesetzt man nehme die Corona-Sache ernst): Ein grandioses Scheitern der föderalen Gesundheitsstrukturen und die Wirkungslosigkeit der Maskerade, welche vermutlich die Sorglosigkeit der geistigen Einzeller noch vorantreibt.
    Statt Showelemente wie das Maskentragen in leeren Zügen und beim Einkauf zu verordnen, sollten endlich Clubs und Bars geschlossen werden. Und Reisen ins Ausland. Subito.
  • DeeMind 30.07.2020 12:58
    Highlight Highlight Schade, dass insbesondere unsere Millenial-Generation nicht genug zurechnungsfähig, um Vorschriften zu begreifen und sie zu befolgen. Die meisten sind aber wohl nicht mal Schuld daran, sondern deren Eltern, die selber auf Stufe Amöbenintelligenz stehen: Fressen und Vermehren. Warum sind die meisten Menschen nur so bodenlos dumm?
    • sowhat 01.08.2020 08:48
      Highlight Highlight Die Meisten? Von was für Leuten bist du denn umgeben?

      Ich sehe wenige Ausnahmen, die sich nicht an die Minimal Massnahmen halten. Selbst im Zug fand ich es vergleichsweise gut und diszipliniert. Vielleicht 1 od 2, haben sich nicht dran gehalten. Der Rest schon.
  • thatvphissue 30.07.2020 12:57
    Highlight Highlight Die Kantone und die Bevölkerung müsste dringend begreifen, dass wir Fall-Entdeckung und Hospitalisation 2-3 Wochen Zeitverlust haben, und noch einmal dasselbe bis zu den Todesfällen.
    Was wir jetzt nicht verhindern, ernten wir in ein paar Wochen.

    Aber Präventionsmassnahmen sind schwierig zu verkaufen und manche müssen wohl ein paar Mal die heisse Herdplatte anfassen, damit sie verstehen, dass sie heiss ist.
  • Calvin Whatison 30.07.2020 12:55
    Highlight Highlight „6 Wie die Situation in anderen Ländern aus?“

    Zurück auf Feld 1 Watson. Seit ihr eigentlich der deutschen Sprache nich Herr??!
    • Madeleine Sigrist 30.07.2020 14:15
      Highlight Highlight @Calvin Whatison: *Seid. Wir flicken, danke!
    • Vanessa_2107 30.07.2020 15:35
      Highlight Highlight Calvin - sei doch nicht pästlicher als der Papst! Du hast sicher auch heiss, oder?🥵🤓
    • sowhat 01.08.2020 08:52
      Highlight Highlight Calvin, wenn schon, denn schon.
      Man ist der deutschen Sprache mächtig. Aber man ist Herr seines Verstandes.

      Ich finde deinen Ton unangebracht, darum die Klatsche.

  • {Besserwisser} 30.07.2020 12:53
    Highlight Highlight Die Kantone klagen immer darüber, keine Kompetenzen zu haben. Der Bund sagt, dass die Verantwortung jetzt bei den Kantonen liegt. Für mich klingt das eher suboptimal.
    Dann kommt noch die Nonchallance der Bevölkerung dazu.
    Bestes Beispiel, im Kt. Fribourg geht ein junger Mann in den Ausgang inkl. Barhopping nach einem Coronatest, dessen Ergebnis zu dem Zeitpunkt noch nicht vorliegt. Am nächsten Tag kommt das Positive Testergebnis. 240 Leute in Quarantäne, sicherlich auch Ansteckungen.
    Es braucht wieder eine klare Führung, mit Regeln. Empfehlungen funtionieren einfach NICHT!
  • DeeMind 30.07.2020 12:50
    Highlight Highlight Der Artikel zeigt ganz klar wo es hakt. Die meisten Ansteckungen können nicht eruiert werden. Hier will ich eine Strategie für eine Verbesserung sehen. 20-40 jährige, die sich insbesondere in Orten wie Klubs und Bars anstecken. Alles wieder zu ist wohl keine Option, aber was sonst? Maskenpflicht? Dann gehen weniger hin, denn wer will beim Tanzen und trinken Maske tragen...? Reiserückkehrer müssen alle gleich am Gate den Test machen, dann mit Maske nach Hause gehen und warten bis das Resultat kommt.
    Und: Absichtliche Verletzung der Vorschriften hart mit Öffentlichkeitsarbeit ahnden.
  • Sharkdiver 30.07.2020 12:47
    Highlight Highlight Im Blick hat sich eine Frau über Ihren Besuch im Connyland beklagt. Ich wundere mich kein bisschen, dass die Zahlen wieder steigen. Ist ja kein Connylandproblem. Im Zug muss ich Maske tragen, im Bahnhofübergang basel wo immer ein Gedränge herrscht nicht. Ich habe den Eindruck, dass nicht wenige die einwegmasken mehr Mals nutzten. Nach dem Ausstieg verschwinden sie im Hosensack oder Handtäschchen und nicht im Apfallkübel. Denke dass so die Maske alles nur verschlimmert
    • E7#9 31.07.2020 01:58
      Highlight Highlight Du kannst die gebrauchte Maske ein paar Tage an einen Haken hängen und dann wieder benutzen wie eine neue. Die Viren sind dann weg. Es schadet nicht etwas Abfall zu reduzieren indem man solche Masken mehr als einmal benutzt. Ich stimme aber mit dir überein, dass Masken auch schaden können, wenn man ihr eine Sicherheit zuschreibt, die sie nicht gewährleisten kann.
  • Fakten 30.07.2020 12:45
    Highlight Highlight 220😂😂😂 die Maskenpflicht nützt ja toll 👌 wann folgt die Zusatzahl vom BAG? Muss meinen Schein abgleichen 😂
    • {Besserwisser} 30.07.2020 17:10
      Highlight Highlight Wirklich lustig gell... Für manche unter uns ist Covid-19 kein Witz.
  • M&M 30.07.2020 12:44
    Highlight Highlight Da kann man wohl nichts anderes machen als abwarten und sehen was passiert und wie entschieden wird.
  • Vanessa_2107 30.07.2020 12:44
    Highlight Highlight Alarmstufe 1!!!

    Ich fordere:

    -Maskenpflicht auch in Läden, am Arbeitsplatz, in den Schulen
    - Schliessung der Clubs, Kinos!
    - Finito mit Ferien im Ausland
    Regelmässige "points de presse"

    Diese Weisungen müssen vom Bundesrat kommen und nicht von den Kantonen, dann wird das auch ernster genommen.

    Ich glaube die meisten Schweizer sind FÜR strengere Massnahmen!

    Ich will gar nicht daran denken, wenn alle aus den Ferien zurückkommen, wenn der Herbst und Winter kommt.....😱😱😱

    • Fakten 30.07.2020 19:24
      Highlight Highlight Bleib doch einfach Zuhause und lass uns Realisten Leben wie gewohnt!
  • SBP 30.07.2020 12:37
    Highlight Highlight "Die meisten Menschen stecken sich in der Freizeit, bei der Arbeit oder bei Auslandsreisen an."

    Bravo
    • Eiswalzer 30.07.2020 13:20
      Highlight Highlight “Die meisten Menschen stecken sich irgendwo an.” Sagt etwa gleich viel aus😂
    • damigu 30.07.2020 13:20
      Highlight Highlight Dann kann ich ja beruhigt schlafen. Oder gehört das auch zu Freizeit🤔
    • Nasi 30.07.2020 13:33
      Highlight Highlight Absolut. Beste Aussage ever.
    Weitere Antworten anzeigen
  • E7#9 30.07.2020 12:35
    Highlight Highlight Ich verstehe halt immer noch nicht, warum man die Fallzahlen nicht in Relation setzt mit der Anzahl durchgeführter Tests. Seit Monaten wird dieser Umstand kritisiert, denn solche nackten Zahlen haben überhaupt keine Aussagekraft, solange man sie nicht in Relation setzt oder sonstige Erklärungen dazu gibt.

    Bsp: Wenn heute von 1000 Tests 100 Positiv ausfallen ist es ein besseres Ergebnis, als wenn gestern von 100 Tests 50 Positiv waren. Was machen die Medien? Sie sagen, die Fallzahlen sind von gestern 50 auf heute 100 gestiegen. Was soll das? Das ist irreführend und unseriös.
    • Bert der Geologe 30.07.2020 13:32
      Highlight Highlight @e7#9: Das Verhältnis Positive Tests vs. Durchgeführte Tests wird offenbar erfasst und der Faktor steigt, man lese den Artikel, Punkt 2. Den Faktor nennen sie "Positivitätsrate", was ein doofe Bezeichnung ist, meiner Meinung nach.
    • pali2 30.07.2020 13:38
      Highlight Highlight Ja, darüber rege ich mich auch immer auf. In diesem Artikel wurde die Positivitätsrate immerhin kurz bei Kuster erwähnt.
      Auf https://ourworldindata.org/coronavirus/country/switzerland?country=~CHE
      findet ihr viele spannende Grafiken zu Corona in der Schweiz (oder auch weltweit). Da gibt es eine Grafik, die die Positivätsrate zeigt. Die ist momentan ungefähr gleich hoch wie Ende April. Aber: Ist nun natürlich eine ganz andere Zusammensetzung der Getesteten. Jetzt eher Junge, damals nur Risikogruppen.
    • lilie 30.07.2020 13:40
      Highlight Highlight @E7: Du musst mal überlegen, wie es überhaupt zu einer bestimmten Anzahl Tests kommt. Warum haben wir an einem Tag viele und an einem anderen Tag wenige Tests? Das liegt ja daran, wieviele Leute mit Symptomen sich melden. Und von diesen sind dann 2 oder 3% Covid-19-Fälle, und alle anderen haben was anderes.

      Solange niemand mit verdächtigen Symptomen abgewiesen wird, ist die Zahl ziemlich zuverlässig.

      Die von dir geforderte Positivitätsrate (Anzahl positiver Fälle im Verhältnis zu Anzahl durchgeführter Tests) wird übrigens täglich veröffentlicht:

      https://covid-19-schweiz.bagapps.ch/de-3.html
    Weitere Antworten anzeigen
  • So en Ueli 30.07.2020 12:30
    Highlight Highlight Kann der Bundesrat bitte wieder übernehmen? Die Kantone scheinen mit der Verantwortung leider überfordert zu sein.
  • Gipfeligeist 30.07.2020 12:26
    Highlight Highlight Stand 30.7 12:25 - 220 Fälle.

    Aber müssen wir den Tag schon vor dem Abend loben? Noch stehen uns 12h des Tages bevor. Ich fände es viel hilfreicher, die korrekten Zahlen des Vortages zu analysieren...
    • Calvin Whatison 30.07.2020 12:56
      Highlight Highlight Die Daten sind vom Vortag.🤦🏻‍♂️
    • spaccatutto 30.07.2020 12:56
      Highlight Highlight Es werden immer die letzten 24h genommen, um welche Zeit man dies macht, spielt keine Rolle
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 30.07.2020 13:04
      Highlight Highlight Ob nun die Zahlen immer um 12.25 oder 18.59 oder 23.46 erhoben werden ist ja eigentlich egal, so lange es immer dieselbe Zeit ist
    Weitere Antworten anzeigen
  • HARPHYIE 30.07.2020 12:23
    Highlight Highlight Überrascht es jemanden, dass die Zahlen wieder anziehen? Uns wurde ja auch suggeriert, dass der Spuk mehr oder weniger vorbei sei, dass die Wirtschaft wieder anzieht und alle schön brav konsumieren, wie es von uns erwartet wird!

    Dass nun alle eine "laissez-faire" Haltung an den Tag legen, weitermachen wie gewohnt und sich auch nur noch die Wenigsten an irgendwas halten war ja jedem klar!

    Ich hoffe das Ganze entwickelt sich nun nicht zu einem Bumerang-Effekt, nachdem wir das erste Mal mit einem blauen Auge davonkamen!
  • schnupperi 30.07.2020 12:20
    Highlight Highlight Ich hatte wirklich die Hoffnung, dass die Fallzahlen v.a. in GE ein Problem sind und der Rest der CH es mit Tracing im Griff hat. Wenn man jetzt aber die Zahlen im Vergleich zu Vorwoche anschaut, dann steigen sie eigentlich überall. Den Kantonen fehlt es aber völlig an Führung. Keine Kommunikation und Informationen zur Lage. Was ist ihr Ziel? Wann reagieren sie? Mit welchen Mitteln? Plötzlich wird dann unkontrolliert wieder eine Massnahme aus der Hüfte geschossen. Das ist der Akzeptanz nicht dienlich.
    • Fakten 30.07.2020 12:46
      Highlight Highlight Man muss gar nicht reagieren - laufen lassen fertig.
    • Alpenstrich 30.07.2020 12:58
      Highlight Highlight Um ehrlich zu sein sehe ich das Problem viel mehr in der Gesellschaft. Sieht man sich Herrn und Frau Schweizer (vor allem 20-50 jährige) an, so wundert mich der Anstieg nicht im geringsten.

      Dann kommt der ganze Trubel um: "ohje so schlimm der Lockdown..." dazu und drängt die Lokalpolitiker dazu möglichst wenig zu tun...
      Aber kaum steigen die Zahlen werden eben diese Lokalpolitiker dann angegangen weil Sie vorher dem Ruf der Bevölkerung nach geringen Massnahmen folgten...



    • Turicum04 30.07.2020 12:59
      Highlight Highlight Die Verantwortlichen sind wie gelähmt. Man hat kein Konzept mehr! SP-Bundesrat Berset will die Jungen (SP-Wähler!) nicht verärgern, deshalb werden die Clubs auch nicht wieder geschlossen.

      Ich gehe einmal davon aus, dass irgendwann mal , wenn die Schockstarre vorbei geht, die Altersheime und Spitäler hermetisch für Angehörige zugesperrt werden. Alte und Kranke sind die Hauptverursacher.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DrLecter 30.07.2020 12:10
    Highlight Highlight „Die meisten Menschen stecken sich in der Freizeit, bei der Arbeit oder bei Auslandreisen an“

    Aha, welche relevanten allgemeinen Möglichkeiten gäbe es denn sonst noch?

Kommentar

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