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Der Zuercher SVP-Nationalrat Alfred Heer, vorne, der als Zuschauer anwesend war, und die Zuercher Regierungsraetin Regine Aeppli, hinten, beantworten Fragen der Journalisten, nach der Medienkonferenz des Praesidiums des Universitaetsrat zum Bericht der kantonsraetlichen Aufsichtskommission Bildung und Gesundheit (ABG) zu den Abklaerungen rund um das Medizinhistorische Institut und Museum der Universiatet Zuerich - auch bekannt unter

SVP-Nationalrat Alfred Heer. Bild: KEYSTONE

Reaktionen auf ABG-Bericht

SVP fordert Aepplis Rücktritt – SP spricht von Ablenkungsmanöver



Nach der Veröffentlichung des Berichts der kantonsrätlichen Aufsichtskommission hat die SVP am Montag zum wiederholten Mal den sofortigen Rücktritt von Bildungsdirektorin Regine Aeppli gefordert. Für die SP dagegen ist der Vorwurf der Kompetenzüberschreitung nichts anderes als ein «billiges Ablenkungsmanöver».

Der Bericht zeige, dass für die Universität grosser Schaden entstanden sei, teilte die SVP mit. Sie fordert deshalb den sofortigen Rücktritt der Bildungsdirektorin. Zudem müsse Christoph Mörgeli vollständig rehabilitiert werden. Wer den Bericht der Aufsichtskommission zwischen den Zeilen lese, stelle fest, dass Mörgeli aus «rein politischen Gründen weggemobbt werden sollte».

Auch nach Ansicht der FDP haben Regine Aeppli und die damalige Universitätsleitung versagt und dem Ruf der Universität Zürich nachhaltigen Schaden zugefügt. Der neuen Unileitung hält die FDP zugute, dass sie gewillt ist, die notwendigen Konsequenzen zu ziehen und insbesondere die Führungsstruktur der Hochschule zu verbessern.

Die Freisinnigen wollen bei der Neuorganisation der Uni-Führungsstruktur «konstruktiv mitarbeiten». Zwingend sei allerdings, dass die «längst überfällige Trennung der Ämter der Bildungsdirektorin und der Präsidentin des Universitätsrates vollzogen wird».

Die SP warnt vor einer «Verpolitisierung eines Arbeitskonflikts». Dass dieser Konflikt nicht habe gelöst werden können, liege in der Verantwortung von Christoph Mörgeli und der Unileitung. Dass Regierungsrätin Aeppli Kompetenzüberschreitung vorgeworfen werde, sei politisch motiviert und lenke vom eigentlichen Konflikt ab.

Mit der bereits eingeleiteten Reorganisation der Unileitung und des Medizinhistorischen Instituts «sollte endlich ein Schlussstrich unter die Affäre Mörgeli gezogen werden können», heisst es in der SP-Stellungnahme. Es gelte nun, die erkannten Mängel zügig und konsequent zu beheben. (viw/sda)

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