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Städtetrip mal anders: 6 Ausflugstipps zu wahren Perlen der Schweiz

10.05.2021, 10:41

In der Schweiz gibt es 162 Städte. Und genau zehn Städte mit über 50'000 Einwohnern. Und insbesondere in den Schweizer Grossstädten gibt es einiges zu entdecken. Langweilig wird einem in Zürich, Genf, Bern und so weiter sicher nie.

Manchmal lohnt sich aber auch ein Ausflug an einen kleineren, schmucken Ort, der vielleicht nicht so bekannt ist. Zum Beispiel zu den folgenden sechs Gemeinden. Denn dort wirst du sehen: diese Plätze haben ebenfalls viel zu bieten – und es sind wahre Perlen.

Foroglio, Tessin

Im Tessin findet man viele Wasserfälle, aber kaum einer ist so spektakulär wie jener im historischen Dörfchen Foroglio.

bild: watson

Was ihn so besonders macht, ist nicht, dass er von einem 108 Meter hohen Fels stürzt. Nein. Es sind die umliegenden Steinhäuser, die von den damaligen Bauern im 15. Jahrhundert errichtet worden sind.

bild: watson

Ein kleiner Rundgang durch das historische Bauerndörfchen, welches sich um eine kleine Kirche schmiegt und ein Picknick beim Wasserfall – so geht Städtetripp(chen) mal anders.

bild: watson

Saint-Saphorin, Waadt

Das sonnige Winzerdorf Saint-Saphorin liegt umzingelt von Rebbergen am Ufer des Genfersees mit herrlichem Blick auf die umliegenden Alpen. Ein Teil der Gemeinde gehört zu den terrassenförmigen – und absolut staunenswerten – Weinterrassen des Lavaux.

bild: shutterstock

Neben der traumhaften Landschaft findet man in der kleinen Gemeinde mittelalterliche Gässchen und Winzerhäuser aus dem 16. bis 19. Jahrhundert. Die eng aneinandergereihten alten Häuser lassen erahnen, dass Saint-Saphorin im Mittelalter ein befestigtes Dorf war.

bild: shutterstock

Neben den historischen Bauten gibt es da auch noch die im 12. Jahrhundert errichteten Weinterrassen. Die heute ansässigen Winzerfamilien bewahren nicht nur den zeitlosen Charme dieser historischen Gegend, sondern pflegen und hegen ihre Goldschätze goldenen Reben, die zu den UNESCO-Kulturerben gehören.

bild: shutterstock

Ligerz, Bern

Ein kleines, historisches Winzerdorf ist auch in Biel zu finden. Und zwar genau gegenüber der paradiesischen St.Petersinsel.

bild: shutterstock

Aber nicht nur die Halbinsel lässt einen in eine etwas andere Schweiz eintauchen. Auch das milde Klima sowie die alten Bauten verleihen der Gemeinde einen südländischen Charme.

Bild: Shutterstock

Wer durch die Rebbergen bis zur Kirche geschlendert ist, kann sich auf der tropischen Insel noch etwas ausruhen. Den Weg zur Halbinsel erreicht man via Heidenweg, welcher mit der Kleinstadt Erlach verbunden ist. Ein kleiner Abstecher durch die herzige Altstadt sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen.

Aarburg, Aargau

Was aussehen mag wie eine Kulisse eines Märchenfilms, ist in Wahrheit die Kleinstadt Aarburg, eine Gemeinde am Ufer der Aare im Aargau. Überragt wird die Altstadt vom schmalen und langgestreckten Felsriegel. Und wie der Name erraten lässt, befindet sich in Aarburg auch eine Burg. Und zwar auf besagtem Felsen.

bild: shutterstock

Die Festung stammt aus dem 12. Jahrhundert. Sie wurde während der Berner Herrschaft zu einer mächtigen Festungsanlage ausgebaut und ist heute ein Jugendheim. Zwischen April und Oktober finden jeweils am Samstag Führungen durch die historische Anlage statt.

bild: shutterstock

Bergün, Graubünden

In Bergün befindet sich nicht nur eine der besten Schlittenbahnen der Schweiz, sondern auch ein spektakuläres Strassendorf. In der Altstadt reihen sich an der Hauptstrasse zu beiden Seiten etliche Häuser im Engadiner Stil. Die Bauten stammen aus dem 16. und 18. Jahrhundert und sind teils mit Fassadenmalereien verziert.

bild: shutterstock

Die schönen Bauten sowie die umliegende Landschaft inspirierten auch die Macher der Fernsehserie «Die Direktorin». Bergün war in den Jahren 1993/1994 der Hauptdrehort der Schweizer Serie. Und wer sich etwas länger Zeit nehmen will kann im Kurhaus Bergün, das heute ein Hotel ist, in alten Zeiten schwelgen.

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Saint-Ursanne, Jura

Nur schon die Anreise nach St.Ursanne ist aufregend. Die historische Kleinstadt am Doubs kann erst entdeckt werden, wenn man entweder die Saint-Jean Népomucène Brücke oder eine der drei Stadttore passiert hat.

bild: shutterstock

Danach erwartet einen ein mittelalterliches Stadtbild, welches durch historische Bauten aus dem 14. bis 16. Jahrhundert geprägt wird. Kunstgalerien und Antiquariate säumen die Strassen des Städtchens. Und wer sich für Heilkräuter und Gemüsebeete interessiert, wird in einem mittelalterlichen Garten fündig.

Saint-Ursanne wird nicht umsonst auch als Perle des Juras bezeichnet. Eine Perle, die du dir mindestens einmal im Leben gönnen solltest.

bild: shutterstock
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