Schweiz
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Bei einer Klimastreik-Aktion werden Plakate an einem Bauzaun auf dem Marktplatz angebracht, in Basel am Freitag, 15. Mai 2020. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Klimastreik-Aktion mit Corona-Bezug am 15. Mai in Basel. Bild: KEYSTONE

Analyse

Das CO2-Gesetz liefert zu wenig – aber mehr wäre ein grosses Risiko

Die Klimastreik-Bewegung bezeichnet das CO2-Gesetz als katastrophal. Eigentlich genügt es nicht. Mit Blick auf das angekündigte Referendum aber ist es ein wichtiger erster Schritt.



Es war ein Debakel der Extraklasse: Im Dezember 2018 versenkte eine «unheilige Allianz» aus SVP und Rotgrün im Nationalrat die Totalrevision des CO2-Gesetzes. Die Prügel aber kassierten nicht die beiden Pole, sondern die FDP, und das zu Recht. Sie hatte das Gesetz zuvor in der Detailberatung im Gleichschritt mit der SVP kräftig verwässert.

Die Empörung der Freisinnigen über das Scheitern war scheinheilig, denn die SVP hatte nie im Sinn, dem Gesetz zuzustimmen. Entsprechend heftig war der Shitstorm, der auf die FDP niederging. Und ebenso abrupt war der Sinneswandel. Auf einmal sprach sich Parteipräsidentin Petra Gössi für ein griffiges Gesetz aus, inklusive Flugticketabgabe.

Polizei konfrontiert Berner Klimaaktivisten

Video: srf/SDA SRF

Nicht wenige witterten ein taktisches Manöver mit Blick auf die Wahlen im folgenden Herbst. Denn die Klimastreikbewegung hat auch in der Schweiz Spuren hinterlassen. Schon früh zeichnete sich bei den Wahlen eine «grüne Welle» ab, die tatsächlich eintraf. Seither wurde das CO2-Gesetz im Ständerat und diese Woche erneut im Nationalrat behandelt.

Mitte als grosse Siegerin

Man darf erfreut feststellen: Die FDP bleibt auf Kurs. Sie hat mit Ausnahme einiger Abweichler in beiden Räten dazu beigetragen, dass das Gesetz von einer klaren Mehrheit angenommen wurde. Noch gibt es in einzelnen Punkten Differenzen, aber die sind zu wenig gewichtig, um die Vorlage auf der Zielgeraden erneut zum Absturz zu bringen.

Als eigentliche Siegerin kann sich die Mitte-Fraktion aus CVP, EVP und BDP betrachten. Sie hat ihre bei den Wahlen gestärkte Rolle als Mehrheitsbeschafferin unter Beweis gestellt und die meisten Anträge auf Verschärfung von links oder Abschwächung von rechts abgeblockt. Ohne die Mitte gibt es in der Schweiz definitiv keine griffige Umweltpolitik.

Das Gemaule von rechts und links ist deswegen nicht verstummt. Die SVP wird das Referendum ergreifen. Und der Klimastreik Schweiz verschickte am Mittwoch eine Stellungnahme, als die Debatte im Nationalrat noch in vollem Gang war. Darin bezeichnet eine Aktivistin das Gesetz als «absolut katastrophal». Ganz falsch liegt sie nicht.

Die Corona-Pandemie wird vorübergehen, die Klimakrise aber bleibt und wird sich weiter verschärfen. Die Schweiz mit ihrem überhaupt nicht nachhaltigen Ressourcenverbrauch ist in der Pflicht, auch im Inland eine umfassende Reduktion der CO2-Emissionen anzustreben. Das Gesetz sieht bis 2030 eine Abnahme von 37,5 Prozent gegenüber 1990 vor.

Vergleich mit «Gilets Jaunes»

Das sei mickrig, klagt der WWF auf Twitter und verweist auf Länder und Regionen mit deutlich ambitionierteren Zielen. Sie haben allerdings einen Vorteil: Sie müssen sich nicht mit einem «störrischen» Stimmvolk herumschlagen. Dieses hat sich in der Vergangenheit nicht immer offen für ökologische Anliegen gezeigt, wenn das Portemonnaie ins Spiel kam.

Die vom Nationalrat beschlossene Benzinpreiserhöhung um bis zu 12 Rappen wird manchen Autofahrern sauer aufstossen. Dies dürfte nicht zuletzt auf die Randregionen zutreffen, die sich häufig benachteiligt fühlen und auf Motorfahrzeuge angewiesen sind. Weshalb schon Vergleiche mit den «Gilets Jaunes» in Frankreich gezogen wurden.

Bauern sauer auf SVP

Und unter den jungen Menschen gibt es nicht nur Klimastreiker, sondern auch Hedonisten, die gerne für ein Party-Weekend nach Berlin jetten. Oder zum Shoppen nach London. Umfragen zeigen, dass die Bereitschaft zum Verzicht gerade bei der jüngeren Generation nicht sehr ausgeprägt ist. Das mindert die Begeisterung über die Flugticketabgabe.

Umgekehrt findet das CO2-Gesetz bei der Landwirtschaft viel Zuspruch. Sie bekommt die Folgen des Klimawandels mit immer heisseren und trockeneren Sommern direkt zu spüren. An der bäuerlichen Basis wächst der Unmut über die Ignoranz der SVP. Im Kanton Zug ist ein Lokalpolitiker aus Protest gegen die Klimapolitik aus der Partei ausgetreten.

Abstimmung in einem Jahr?

Die Chancen in einer Volksabstimmung sind deshalb intakt. Falls die Differenzen zwischen den Räten schon im Herbst bereinigt werden, könnte es in ziemlich genau einem Jahr so weit sein. Für die Grünen ist das CO2-Gesetz «ein wichtiger erster Schritt». Weitere werden folgen müssen. Doch ohne einen ersten Schritt kommt man nie vom Fleck.

«Das Gesetz reicht nicht aus, um die Ziele des Pariser Klimaabkommens zu erreichen», hält Christian Lüthi, Geschäftsleiter der Klima-Allianz Schweiz, in einer Mitteilung fest. «Aber es schafft den nötigen Rahmen für viel griffigere Klimaschutzmassnahmen nach 2020.» Die Möglichkeit ergibt sich schon bald, etwa bei der Beratung der Gletscherinitiative.

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119Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Quacksalber 11.06.2020 13:33
    Highlight Highlight Hoppla, hat der Blick heute Feiertag. Seltsame Kommentare, dabei wird doch praktisch gar nichts fürs Klima gemacht, keine Sorge da sorgt die CVP schon dafür. Euch bleibt genug Geld um die Klimaschäden zu reparieren. Spart schon mal.
  • Notra 11.06.2020 11:08
    Highlight Highlight Die Klimahysterie ist reiner Wahnsinn - genauso Wahnsinn, wie zu meinen, man würde im Jenseits mit Jungfrauen belohnt.

    Und es ist einfach nur dumm, für diesen Wahnsinn Geld auszugeben. Geld, das wir viel gescheiter und gewinnbringender in den Kampf gegen die Armut, die Ausbildung unserer Kinder und die Pflege unserer Alten investieren sollten. Eine Schande ist es, dass wir uns vom eigenen Parlament derart ausrauben lassen.

    Jede Klimapolitik ist im Grunde genommen menschenverachtend.
    • Quacksalber 11.06.2020 13:26
      Highlight Highlight Satire funktioniert meistens nicht gut.
    • RicoH 11.06.2020 17:26
      Highlight Highlight So ein Blödsinn.

      Die Bauern bekommen die Folgen des Klimawandels mit immer heisseren und trockeneren Sommern bereits jetzt direkt zu spüren. Schaun wir mal, wie das in ein paar Jahren aussieht.

      Merke: ohne Nahrung kannst du dir dein Geld in den A...ch schieben.
    • Saftladen 11.06.2020 22:18
      Highlight Highlight Jetzt erklärst du mir bitte noch, was die Ausbildung unserer Kinder nützen soll, wenn sie durch den Klimawandel eine Welt antreffen, die von Kriegen um Ressourcen, eine kaputte Wirtschaft und zerstörte Lebensgrundlagen bestimmt wird. Ich bin gespannt. Wenn wir diese grösste Herausforderung in der Menschheitsgeschichte jetzt nicht bestimmt anpacken, ist in 50-100 Jahren so ziemlich alles andere egal.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Froggr 11.06.2020 09:37
    Highlight Highlight Das einzige was das ist, ist eine Umverteilungssteuer. Das macht keinen sinn, will man doch eigentlich das Klima retten. Also entweder 100% der Abgaben in den Klimaschutz oder sonst bitte das Referendum @SVP und das Ding bachab schicken.
  • Froggr 11.06.2020 09:21
    Highlight Highlight No worries. Das Referendum wird kommen. Und die Chancen sind klein (nicht jedoch null).
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 10.06.2020 22:41
    Highlight Highlight Inzwischen ist es ja schlimmer, aber schon vor fünf Jahren hätte man massiv handeln müssen.

    "2015 betrug der Treibhausgasausstoss der Schweiz pro Kopf 14 Tonnen CO2-Äquivalente, was deutlich über dem europäischen Durchschnitt liegt. Ein verträgliches Mass läge für 2015 bei 0,6 Tonnen pro Person."

    Inzwischen liegt der pro Kopf Ausstoss noch höher und da inzwischen mehr Menschen auf dem Planeten leben, ist das verträgliche Mass inzwischen sogar auf unter 0,5 Tonnen pro Person gesunken. Ich mag's hier jetzt nicht schon wieder vorrechnen. Die Werte kann jeder selbst heraussuchen und berechnen.
    • Notra 11.06.2020 11:13
      Highlight Highlight Der Treibhausgasausstoss der Schweiz geht von alleine zurück, weil das Klima gottlob wärme wird. Es wird dann nämlich weniger geheizt werden müssen.

      Den Treibhausgasausstoss derSchweiz liesse sich schlagartig massiv reduzieren, wenn man alle Ausländer ausweisen würde.
    • RicoH 12.06.2020 18:18
      Highlight Highlight @ Notra

      Echt jetzt? Lies deinen Kommentar in Ruhe durch. Dann überlege dir, was du damit aussagst und frag dich, ob das intelligent ist.

      Überraschung: Nope, ist es nicht.
  • Cpt. Jeppesen 10.06.2020 22:12
    Highlight Highlight Vor 2 Jahren haben so ziemlich alle Klimawissenschaftler ausgesagt, dass wir nur noch 12 Jahre Zeit haben unsere Emissionen auf Netto 0 zu senken weil sonst die Welt hops geht. Bis letztes Jahr sind die Emissionen gestiegen und das werden sie auch in Zukunft tun.

    Irgendwie kommt mir das vor wie wir sitzen in einem Auto und rasen mit 200Km/h auf eine Wand zu. Wenn wir Schotten wären würden wir mit 80Km/h aufschlagen, weil wir Schweizer sind schlagen wir mit 125Km/h auf. Beides tödlich.

    Ich verstehe nicht welcher Kompromiss da zu suchen ist.
    • Froggr 11.06.2020 11:02
      Highlight Highlight Die „Wissenschaftler“ haben vor 50 Jahren mal behauptet, dass wir in 10 Jahren alles Öl aufgebraucht haben haha. Es kann mir niemand sagen, dass ein Wissenschaftler jegliche Faktoren miteinbeziehen kann, und dann sagen, dass wir in exakt 12 Jahren die Erde zerstören. Denn erstens ist das dem Planeten Erde völlig wurst und zweitens kann sich der Mensch an alles anpassen. Das hat er oft bewiesen.
    • Notra 11.06.2020 11:15
      Highlight Highlight Da ist keine Wand. Und wir kriechen dahin, langsamer als eine Schnecke. Null Problem.
    • Cpt. Jeppesen 11.06.2020 12:38
      Highlight Highlight Vor 50 Jahren war ein Troll eine Gestalt aus dem Herrn der Ringe, es gab kein Frauenstimmrecht und Computer mit der Leistung eines Taschenrechners waren so gross wie ein Haus. Ölschiefer war unrentabel und Fracking unbekannt.

      Es wird auch nicht die Erdkugel zerstört, die Schäden an der Umwelt werden aber irreparabel sein, so auf die nächsten 1000 Jahre. Gibt sicher prima Klima.

      Aber hey, ich bin mir sicher Froggr, Notra und Freunde haben sich die letzten 30 Jahre sicher intensiv mit Klimawissenschaften beschäftigt. Von dem her, einfach weiter machen wie bisher. Kommt schon gut, gell?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mirko Timm 10.06.2020 21:52
    Highlight Highlight Wie wäre es den zuerst mal den ÖV auszubauen. Nein damit meine ich nicht zürich. Ausser 24 /7 Betrieb dann schweiz weit. Nein vorallem in den randregionen und dörfern runter auf maximum 30 min takt besser weniger und das auch 24/7. Die in randregionen wohnen oder schichtarbeiten oder beides sind einfach wieder die dummen. Keine Chance zum öv nutzen und immer mehr zahlen. Dann muss pendlerabzug wieder rauf sonst
    • Notra 11.06.2020 11:15
      Highlight Highlight Unser ÖV ist nicht ökologischer als der Privatverkehr.
    • RicoH 11.06.2020 17:44
      Highlight Highlight @ Notra
      Wie kommst du darauf? Bitte Fakten und keine Vermutungen bringen.
      Beispiel SBB: Sie bezieht ihren Strom ausschliesslich aus ihren eigenen Wasserkraftwerken. Also 100% ökologischer Strom. Da kann der Privatverkehr nicht ansatzweise mithalten.
    • Notra 12.06.2020 11:56
      Highlight Highlight @RicoH
      Wenn man allen Ressourcenverbrauch für den Bau und den Unterhalt des Schienennetzes und die Herstellung des Rollmaterials mit einrechnet in die Ökobilanz, dann sieht die Eisenbahn genau so schlecht oder gut aus wie die Luftfahrt.
      Wenn man allen Ressourcenvebrauch einrechnet, dann sind Reisecars mit Abstand am ökologischsten.
      Wenn man allerdings wie in den 80ern nur die Schadstoffbelastung der Luft als Kriterium nimmt, dann sind die Schweizer Eisenbahnen sehr ökologisch.
      Fazit: Willst Du saubere Luft in Zürich, dann nimm den Zug. Willst Du die Welt retten, dann nimm den Reisecar.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rethinking 10.06.2020 21:28
    Highlight Highlight Nochmal: Wir sollten den Hebel ansetzen wo er wirklich was bringt...

    Benutzer Bild
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 10.06.2020 22:50
      Highlight Highlight Der Anfang wäre diesbezüglich kein Kindergeld, kein bezahlter Mutterschaftsurlaub und schon gar keine Elternzeit. Wobei dies natürlich noch lange niemanden davon abhalten würde, Nachwuchs zu zeugen. Aber eine Kindersteuer vielleicht...
    • Rethinking 11.06.2020 06:19
      Highlight Highlight Zeigt mir z.B. eine Familie die nur ein Auto hat...
    • RicoH 11.06.2020 17:50
      Highlight Highlight Ein gewichtiger Faktor – und der am einfachsten zu realisierende – fehlt in der Grafik: Foodwaste.

      Wenn jedermann darauf achten würde, möglichst keine Nahrungsmittel zu verschwenden, würde sich das bereits erheblich auf die CO2 Bilanz auswirken.
  • Cheval 10.06.2020 21:04
    Highlight Highlight Hat jemand ernsthaft das Gefühl diese massive Erhöhung der Flugtickets eine Chance bei der Referendumsabstimmung hat? Wer glaubt, dass höhere Ticketpreise in der Schweiz zu weniger Flügen führen?

    Frankfurt und Malpensa sind bestens mit dem Zug erreichbar und statt ab Basel heisst es fliegen ab Mulhouse für EUR 1.50 Gebühr. Dafür muss man nicht einmal den Flughafen wechseln.

    Ein klassischer Schilbürgerstreich der Klimapopulisten!
    • Pakart 10.06.2020 21:28
      Highlight Highlight Habe ich “massiv “ gelesen?
      Und klar, nach Malpensa, Frankfurt or wherever beamst du dich dann ja 😤!
    • Cheval 10.06.2020 23:17
      Highlight Highlight Je nach Wohnort sind diese Flughäfen mit keinem oder einem Umsteigen erreichbar. Da jetzt schon die Tarife tiefer sind als in ZRH wird sich ein Abflug von dort finanziell noch mehr lohnen. Kann auch noch mit Shopping verbunden werden.

      Allenfalls ist dann bei Start Milano ein Umsteigen in Zürich für einen Interkontinentalflug notwendig.

      Wer gerne einen kurzen Alpenflug macht und aufs Geld schaut, dem ist das sicher zu empfehlen.

      Wollen wir dieses Szenario wirklich? Reisefreudige Studenten werden das so machen!
    • Sarkasmusdetektor 11.06.2020 08:13
      Highlight Highlight 30-120 Franken heisst bei den meisten Flügen wohl nicht einmal 10% Aufschlag. Massiv ist definitiv etwas anderes.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Maragia 10.06.2020 20:59
    Highlight Highlight WIe wäre es mit einer Steuer auf Kinder? Die verursachen viel CO2. Da kann ich noch ein paar mal um die Welt fliegen :)
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 10.06.2020 23:00
      Highlight Highlight Sind es doch primär Eltern, die einen dicken SUV mit breiten Reifen fahren und ihren Kindern fast jeden Wunsch von den Lippen ablesen. Der jährliche Familienausflug zur Winterzeit in die Südsee und der fünfwöchige USA-Trip zur Sommerzeit sind da nur noch das Sahnehäubchen.

      Die Dramaturgie an dieser Geschichte ist, dass alle, die keine Kinder haben, diese Boni und Umweltbelastung massgeblich mitbezahlen müssen. Die Schule, die Kinderzulagen, Steuerabzüge für jedes Kind...

      Ich bin eigentlich sehr sozial eingestellt. Aber da stellen sich bei mir die Nackenhaare hoch und legen sich nicht wieder.
    • Altweibersommer 11.06.2020 09:22
      Highlight Highlight Genau! Wir können die Welt für zukünftige Generationen gar nicht zerstören, wenn es gar keine zukünftigen Generationen gibt. Clever!
    • Froggr 11.06.2020 09:26
      Highlight Highlight Interessante Idee. Würde vermutlich sogar die Schere zwischen Arm und Reich verkleinern, da ja so Reiche verhältnismässig mehr Kinder zur Welt bringen könnten und diese dann in besseren Verhältnissen aufwachsen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Platon 10.06.2020 20:44
    Highlight Highlight Zwischen dem Scheitern vom letzten mal zur Debatte heute liegen Welten. Von daher bin sehr zufrieden. Mehr machen geht immer, aber auch zu einem späteren Zeitpunkt, wenn erst einmal die erste Etappe geschafft ist. Das nächste CO2-Gesetz ist schon geplant.
    • Froggr 11.06.2020 09:26
      Highlight Highlight Das Referendum auch.
    • RicoH 11.06.2020 18:01
      Highlight Highlight @ Froggr

      Auch ein Referendum kann abgelehnt werden.
    • Froggr 11.06.2020 20:40
      Highlight Highlight RicoH: Das stimmt. Dann wurde es aber demokratisch legitimiert und gilt dadurch zu akzeptieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 10.06.2020 20:40
    Highlight Highlight Wer hat vom egomanischen Schweizervolk etwas anderes erwartet?
  • Ramon Pokemon 10.06.2020 20:29
    Highlight Highlight 8 Milliarden Menschen sind einfach zuviel , Geburtenkontrolle würde am meisten bringen.
    • Posersalami 10.06.2020 20:40
      Highlight Highlight Was für eine undifferenzierte Meinung..

      Nennenswerte Geburtenübschüsse gibts praktisch nur in richtig armen Ländern. Steigt das Einkommen und der Lebensstandard auch nur ein Bisschen, geht die Geburtenrate sofort in den Keller. Siehe Indien, siehe Bangladesh, siehe viele Länder der Welt die wenigstens eine bescheidene Entwicklung hinbekommen haben.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 10.06.2020 20:46
      Highlight Highlight Der richtige Begriff hiesse Geburtenregulierung. Diese müsste nach dem jeweiligen ökologischem Fussabdruck der Eltern angesetzt werden. Alle, die einen Fussabdruck >1 haben, dürfen keine Kinder bekommen oder müssen daraufhin mit dem Existenzminimum klarkommen, bekommen keinen Führerschein und haben kein Anrecht auf Reisen.
      Damit wären wir direkt in der Schweiz gelandet, wo nur ganz wenige diesen Kriterien genügen. Wie ich zum Beispiel. Bloss will ich ja schon gar keine Kinder.
    • Rethinking 10.06.2020 22:22
      Highlight Highlight Deiner Meinung...

      Benutzer Bild
    Weitere Antworten anzeigen
  • Puli 10.06.2020 20:25
    Highlight Highlight Schweizer Freie Demokratie=Bevormundung des Bürgers/Gesetze ohne Ende!In 5 Jahren müssen wir dann um Erlaubnis bitten um auf die Toillette zu gehen!
    • Mate 11.06.2020 06:24
      Highlight Highlight Muss man halt, den der Schweizer hört nicht von sich aus auf die Welt zu zerstören.
    • RicoH 11.06.2020 18:08
      Highlight Highlight Blödes SVP Denken und Gequasle.

      Du kannst ja weiterhin Fliegen und Autofahren. Das verbietet dir keiner. Das nenn ich Jammern auf höchstem Niveau.
  • Antichrist 10.06.2020 20:18
    Highlight Highlight Den Bauern kann es doch egal sein. Sie erhalten ihre Checks von Bern, egal was sie produzieren.
    • Froggr 11.06.2020 09:27
      Highlight Highlight Gerade in Zeiten wie jetzt sollte den Menschen eigentlich klar werden, dass Bauern sehr sehr nützlich sein können. Selbstversorgung subventionieren: auf jeden Fall.
  • Wiesler 10.06.2020 20:09
    Highlight Highlight Die angestrebten Massnamen reichen nicht, aber weiterreichende würden ziemlich sicher vom Volk abgelehnt und dann wären wir wieder auf Start.
    Und auch diese Klimamassnamen light sind noch nicht im Trockenen.
    Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach passt hier ziemlich gut.
  • Cirrum 10.06.2020 20:06
    Highlight Highlight Solange Politiker das Gefühl haben, irgendwelche wissenschaftlichen Errungenschaften werden uns noch retten, wird nichts oder zu wenig geschehen, damit es in Zukunft angenehm auf der Erde bleibt. Und da alle nur an Wachstum glauben, sieht es ziemlich schlecht aus..
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 10.06.2020 20:48
      Highlight Highlight Ich wiederhole mich zum x-ten Mal und ich weiss, es wird langweilig.

      Aber in der Geschichte der Menschheit hat Fortschritt noch nie etwas zur Besserung der Umwelt beigetragen. Im Gegenteil. Die Menschheit hat sich vermehrt und lebt 2020 auf dem grössten Fuss aller Zeiten. Die Tendenz des zurückgelassenen Fussabdrucks wird von Jahr zu Jahr eine Schuhnummer grösser.

      Pin it please.
    • Ryan Bianchi 10.06.2020 21:23
      Highlight Highlight Erzähl den knapp 3 Milliarden Chinesen und Indern, dass sie Lieber Solarpanels kaufen, statt Kohle verheizen.
    • Rethinking 10.06.2020 22:26
      Highlight Highlight Und wenn wir von Wachstum sprechen...

      Noch immer wird das Bevölkerungswachstum massiv subventioniert...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Raber 10.06.2020 19:58
    Highlight Highlight Endlich ein Schritt in die richtige Richtung, erstaunlich finde ich bei dieser Thematik immer wieder, dass die Leute, die grosse Angst vor muslimischen Menschen haben, dennoch darauf bestehen, ihr Hauptprodukt (Öl), weiterhin so fest als möglich zu konsumieren. Dieselben finden es meisten auch super, wenn wir überall unsere Waffen verkaufen, ob Bürgerkrieg oder nicht spielt da keine Rolle, aber wenn dann die Menschen zu Tausenden nicht mehr in diesen Ländern leben können/wollen. Sollen sie gefälligst nicht hierher kommen. Manchmal ist es wichtig, weiter als die eigene Nasenspitze zu denken.
    • Hiker 10.06.2020 21:38
      Highlight Highlight Ei, ei Raber, da fangen Sie aber viele Blitze ein! Gleich zwei heisse Eisen in einem einzigen Kommentar? Mutig sind Sie ja schon. Aber es stimmt mit der Doppel Moral. Einerseits keine Terroristen und gleichzeitig an fossilen Brennstoffen, der Haupteinkommensquelle für Terroristen, festhalten. Einerseits ein riesen Geschrei wegen 12 Rp. für den Klimaschutz und andererseits kein Ton wenn diese Leute zwecks Finanzierung von Kriegen gegen die eigene Bevölkerung 50Rp. mehr verlangen. Bemerkenswert nicht wahr?
    • Pakart 10.06.2020 21:39
      Highlight Highlight 👍 exakt! Leider gibt es zu viele kurzsichtige; na ja – ich sag jetzt mal Ignoranten...
  • hesorry 10.06.2020 19:53
    Highlight Highlight Für alle die jetzt schreien: "bringt nichts!"

    Und Plastiksäckli für 5 rappen wird auch nichts verändern?
    (Nachfrage um 80% eingebrochen)
    Genau das brauchen wir für alle Klima- und Umwelschädlichen Konsumgüter.

    Und ja, die Steuern müssen auch den tieferen Einkommensschichten unter die Arme greifen. Aber dieser Vorschlag muss an den gleichen Leuten vorbei, die keine Steuern wollen, um "die tiefverdiener zu schützen".
    • Pointer 10.06.2020 21:33
      Highlight Highlight Ist die Nachfrage wirklich wegen den 5 Rappen eingebrochen oder vielleicht doch eher, weil man danach fragen muss und sich nicht mehr selbst bedienen kann?
    • Froggr 11.06.2020 09:32
      Highlight Highlight Weshalb willst du den tieferen Einkommensschichten unter die Arme greifen? Ist es etwa weniger schlimm für die Umwelt, wenn jemand mit 4000.- Monatseinkommen fliegt, als jemand mit 40‘000.-?
    • Notra 11.06.2020 11:38
      Highlight Highlight Und was hat es der Umwelt gebracht, dass an der Kasse im Migros der Umsatz für Plastiksäckli um 80 % reduziert ist?

      Deswegen gelangt auf der Welt kein bisschen weniger Plastik in der Umwelt, insbesondere in die Ozeane.

      Du verwechselst hippe Sympbolpolitik mit tatsächlich wirksamen Massnahmen.
  • Hiker 10.06.2020 19:51
    Highlight Highlight Es ist wenigstens ein Anfang. Längst nicht genug und unvollständig. Aber immer noch besser als nichts. Typisch Schweizerisch.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 10.06.2020 20:51
      Highlight Highlight Besser als nichts ist nicht besser als nichts. Es ist einfach weiterhin schlecht.

      Typisch schweizerisch darf man also getrost als Synonym für schlecht, unzufriedenstellend, nicht zielführend und egoistisch verwenden.
    • Hiker 10.06.2020 21:26
      Highlight Highlight Naja, was wollen Sie, es hat auch nicht nur Nachteile wenn nicht bloss eine Partei das Politleben bestimmt.Bestes Anschauungsmaterial liefern gerade die grossartigen US und A. Hier bei uns waren es erstmals seit langem wieder die Mitteparteien die entscheidend waren. Das lässt hoffen. So schlecht ist die Schweiz mit ihrem Politischen System jedenfalls bis heute nicht gefahren. Ich sehe das nicht gar so düster.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 10.06.2020 21:53
      Highlight Highlight Was heisst schlecht gefahren? In Bezug auf Wohlstand für jene, denen dies alles im Leben bedeutet, mag das zutreffen. Objektiv auf die Umwelt bezogen machen die USA und die Schweiz, wenn man die Grösse einmal aussen vor lässt, keinen grossen Unterschied. Pro Kopf sind beide in etwa die gleich üblen Umweltschädlinge - und um dieses Thema geht's hier ja gerade.
  • Victor Paulsen 10.06.2020 19:44
    Highlight Highlight Es ist nicht genug, auch nicht effizient, aber trotzdem(aus Klimasicht) besser als nichts. Aber man hätte mehr draus machen können
  • Victor Paulsen 10.06.2020 19:43
    Highlight Highlight Langsam wird es für die SVP mit ihrer Klimapolitik kritisch. Ich frage mich, ob es dort irgendwann ein Kurswechsel oder eine Spaltung der Partei gibt. Denn die Bauern, die die meisten SVP wählen, sind am stärksten vom Klimawandel betroffen, machen am wenigsten für den Klimaschutz, und wenn nur Symptombekämpfung
    • brudi 10.06.2020 20:05
      Highlight Highlight 0,6 % der schweizer Bevölkerung sind bauern.
      Ich denke dein Problem mit uns liegt tiefer. Hast du überhaupt einen Bezug zur Landwirtschaft,?
      Bauernbashing vom feinsten ohne Argumente.
      Aber hier bist du in guter Gesellschaft.
      Habe übrigens noch NIE später gewählt und kenne einige Berufskollegen welche es mir gleichtun.
      Am besten du boykottierst uns.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 10.06.2020 20:56
      Highlight Highlight Die Bauern sind die Profiteure. Sie werden auf komplett industrialisierte Landwirtschaft setzen, so wie es Holland heute schon weit verbreitet tut. Damit sind zwar vorgängig Investitionen notwendig, aber da werden die dann schon irgendwie an Subventionen gelangen. Das Volk wird diesen kaum entsagen, wenn es mit der Lebensmittelversorgung problematisch werden sollte. Bio-Kleinbauern werden langfristig, wenn einst mehr als 10 Millionen hungrige Mäulchen im Lande wohnen und die Erde gegen 10 Milliarden davon hat, ganz von selbst verschwinden.

      Weiterindustrialisieren. Es braucht nur Konsumenten.
    • brudi 10.06.2020 22:02
      Highlight Highlight Antinatalist. In einem Punkt gebe ich dir Recht. Es werden viele Betriebe aufgegeben oder es quer kein Nachfolger weitermachen wollen gründe dafür sind u.a. die sinkende Wertschätzung unserer Arbeit, welche durch die einseitige Berichterstattung befeuert wird, die immer schlechtere Wertschöpfung, da die produzentenpreise heses Jahr!!! sinken.
      1990 ca. 100 fr. Pro dt Weizen heute kriegen wir ca. 40 fr bei viel höheren lebenskosten . Zuckerrüben ohne anbauprämie würde nicht rentieren usw.
      Und nicht zuletzt, dass viele Betriebe schlicht zu klein sind und kaum wachsen können
    Weitere Antworten anzeigen
  • Polo Mite 10.06.2020 19:41
    Highlight Highlight Man darf es ja nicht laut sagen, aber wenn wir Corona hätten gewähren lassen, hätte sich der CO2 Ausstoss von alleine reduziert, ohne weitere Massnahmen zu ergreifen.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 10.06.2020 22:31
      Highlight Highlight Menschenleben sind heilig.
      Tierleben nicht.

      *Nicht meine Meinung.
  • Vergugt 10.06.2020 19:39
    Highlight Highlight Mal schauen, wie lange es noch dauert, bis das Gesetz tatsächlich in Kraft ist. Und dann nochmals schauen, wie viel es tatsächlich bringt. Ich bin ja leider nicht sehr optimistisch, aber wäre schön, wenn man sich für die Schweiz in Sachen Klimaschutz nicht mehr schämen muss.
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  • DrPop 10.06.2020 19:31
    Highlight Highlight Anstatt nur Preise für CO2-reiche Aktivitäten zu erhöhen fände ich es gut auch CO2-arme zu belohnen - Vergünstigungen im ÖV und Steuern für Elektroautofahrer senken wären zwei Vorschläge. Ansonsten führt das nur dazu, dass die Schere zwischen reich und arm grösser wird. Reiche werden immer noch fliegen und SUVs fahren können, während die Armen nur noch ärmer werden wenn sie nicht aufs Auto verzichten können und sich keine Ferien leisten können.
    • Garp 10.06.2020 19:42
      Highlight Highlight Und konsequente Fussgänger bekommen einen extra Batzen. Sonst gehen die total leer aus 😉 .
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 10.06.2020 20:42
      Highlight Highlight Lange bevor Elektromobilisten belohnt werden, sollten erst einmal die Dauervelofahrer belohnt werden. Und zwar auch für den ganzen Dreck in der Umgebungsluft, den wir wegen dem Motorisierten-Egomanen-Verkehr Tag für Tag einatmen müssen.
    • Posersalami 10.06.2020 20:43
      Highlight Highlight Völlig an der Realität vorbei.

      Mir ist das CO2 Gesetz auch zu lasch, mehr ist vermutlich aktuell halt nicht möglich. Aber immerhin profitieren ärmere Menschen zB. durch die Umverteilung via Flugticketabgabe von Reich (fliegen viel und weit) zu arm (fliegen selten und nicht weit).

      Die Erhöhung des Benzinpreises ist auch so eine Sache, die hauptsächlich Leute mit grossen Autos trifft, die oft weit fahren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • bruuslii 10.06.2020 18:53
    Highlight Highlight "Bauern sauer auf SVP"

    gibt es überhaupt noch vernunftbegabte, die behaupten, dass die svp die anliegen der bauern vertrete?

    you dreamer you!
    • Froggr 11.06.2020 09:36
      Highlight Highlight Welche Partei denn sonst? Die SP, die die Selbstversorgung am liebsten abschaffen würde? Die Grünen, welche das Gefühl haben Bauern müssen den CO2 Ausstoss reduzieren?
    • kobL 11.06.2020 10:18
      Highlight Highlight Was ist eigentlich so verkehrt daran, dass die Bauern den CO2 Austsoss vermindern müssen?
      Dir ist schon bewusst, dass gerade in den letzten Jahren sehr viele solche änderungen eingeführt wurden? So Gülle ausbringen mit Schleppschlauch, Güllenlöcher müssen überdeckt werden usw.?
      Und das Selbstversorgungsargument ist auch ein wenig lächerlich, ohne Futtermittelimport könnten wir die Fleischproduktion eh vergessen wie sie heute ist.
      Btw. meine Eltern sind Bio-Bauern und wählen Grün.
  • Pointer 10.06.2020 18:48
    Highlight Highlight Ein zahnloser Tiger, der viel kosten wird.
    • Ass 10.06.2020 19:07
      Highlight Highlight Und trotzdem kann Klimaschutz Millionen von Menschen retten! Da ist Corona nur ein laues Lüftchen.
    • Pointer 10.06.2020 19:17
      Highlight Highlight CO2-Abgaben sind kein richtiger Klimaschutz.
    • Do not lie to mE 10.06.2020 19:35
      Highlight Highlight @ASS Da wiederspricht Ihnen Oxfords https://ourworldindata.org/natural-disasters allerdings. Es ist ein deutlicher Rückgang der Todesfälle bei Katastrophen festzustellen. Nicht CO2 sondern diejenigen mit niedrigem Einkommen sind oft am anfälligsten für Katastrophen: Die Verbesserung des Lebensstandards, der Infrastruktur und der Rettungssysteme in diesen Regionen ist der Schlüssel zur Verhinderung von Todesfällen durch Naturkatastrophen und nichtCO2 im gegenteil es ging uns noch nie so gut "DIE ERDE WIRD GRÜNER".
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Analyse

Bill Gates hat richtig gerechnet – und nichts dazugelernt

Es ist Zeit, den gütig dreinschauenden Nerd als das zu sehen, was er wirklich ist: ein knallharter Geschäftsmann und hochintelligenter Demokratiefeind.

Mein Artikel über Bill Gates von letzter Woche hat einen Nerv getroffen. Das war zu erwarten angesichts des hohen Ansehens, das der Microsoft-Gründer geniesst, und wegen der Summen, um die es bei der Diskussion über die amerikanische Superreichen-Steuer («Wealth Tax») geht.

Die populärsten Kommentare, die Tausende Herzen erhielten, sympathisierten alle mit Gates. Und einige User meinten sinngemäss, man solle dem armen Bill sein hart verdientes Geld lassen, er unterstütze wohltätige Projekte …

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