Schweiz
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Trotz Hetz-Posts: Gemeindeschreiber von Boswil AG kehrt an Arbeitsplatz zurück

Facebook-Beiträge des Boswiler Gemeindeschreibers sorgten schweizweit für Zündstoff und führten zu seiner Beurlaubung. Nun ist er wieder am Arbeitsplatz.



Daniel Wicki, Gemeindeschreiber in Boswil.

Daniel Wickis Facebook-Posts sorgten für Aufsehen. Bild: comments://725265706/1582387

Der Gemeinderat von Boswil beurlaubte seinen Gemeindeschreiber Daniel Wicki (43) Mitte Dezember 2018, nachdem mehrere seiner Facebook-Posts mit Hasskommentaren gegen Flüchtlinge öffentlich Wellen geschlagen hatten.

Wie Recherchen von Tele M1 zeigen, ist Daniel Wicki bereits wieder zurück an seinem Arbeitsplatz. Grund: Die Staatsanwaltschaft will das Verfahren gegen ihn einstellen.

«Der Gemeinderat bedauert die unbedachten und menschenverachtenden Posts ihres Gemeindeschreibers Daniel Wicki. Diese sind nicht tolerierbar», schrieb der Gemeinderat in einem Communiqué an die Medien nach der Beurlaubung.

Vizeammann Liliane Kappeler erklärte damals vor den Medien: «Sollte er schuldig gesprochen werden, wird ihn der Gemeinderat entlassen.» Ansonsten würden Massnahmen, die der Gemeinderat angeordnet habe, greifen:

Das offizielle Statement der Gemeinde Boswil am 11. Dezember 2018

Video: © Tele M1

Entlassung gefordert

Daniel Wicki hatte auf Facebook wiederholt Stimmung gegen Asylsuchende gemacht. Nachdem in Deutschland eine Frau vergewaltigt worden war – unter anderem von Asylbewerbern – schrieb er: «An die Wand stellen und ihnen eine saubere 9-mm-Impfung verpassen!!!! Tut nicht weh, ist effizient und nachhaltig.» Nachdem diese Posts durch Medien einer breiten Öffentlichkeit bekannt wurden, entschuldigte er sich dafür. Die Empörung ebbte allerdings nicht ab. 

In einem offenen Brief an den Boswiler Gemeinderat hatten Aargauer Politikerinnen und Politiker die Entlassung des Gemeindeschreibers gefordert. Der Vorwurf: «Wer auf Facebook zur Lynchjustiz aufruft, ist für dieses Amt untragbar.» Eine entsprechende Petition von SP-Nationalrat Cédric Wermuth hatten innert weniger Stunden mehr als tausend Personen unterschrieben.

Auch der SP Boswil reichte diese Entschuldigung nicht. Ortsparteipräsident Reto Karich reichte eine Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Muri-Bremgarten ein. «Wir wollen eine saubere rechtliche Abklärung, ob das Verfassen solcher Kommentare einen Tatbestand erfüllt.» Die SP Boswil hatte dies zusammen mit der SP Aargau entschieden. (pz)

Gast grundlos rausgeworfen – jetzt sind sie ihren Job los

Video: watson/nfr

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    Alle Leser-Kommentare
  • DieFeuerlilie 16.01.2019 09:02
    Highlight Highlight Wow..
    Da ruft einer dazu auf, jemanden für eine Straftat zu erschiessen, und es finden sich tatsächlich welche -und offenbar nicht‘mal wenige..- die diese Meinung teilen.

    Aber ok..
    Wenn ihr die Todesstrafe für Vergewaltiger fordert, dann setzt euch bitte politisch für eine Gesetzesänderung ein. Mal sehen, ob ihr eine Mehrheit dafür findet.

    Aber solange die Schweiz rechtlich keine Todestrafe für Vergewaltiger kennt und anwendet, solange muss der Aufruf dazu strafbar sein.

    Und nein, der Aufruf zu Gewalt, zum Töten, ist keine -erlaubte- freie Meinungsäusserung!

    • Fabio74 16.01.2019 10:19
      Highlight Highlight Danke für die klaren Worte.
      Mir graut wie viele hier in einer Welt vor 80 Jahren leben
    • walsi 16.01.2019 11:20
      Highlight Highlight @Lilie: Es gab eine Strafanzeige, es gab aber auch eine Einstellung weil kein strafwürdiges Verhalten festgestellt gurde. Somit sind die Äusserungen eine erlaubte frei Meinungsäusserung. Die muss dir nicht gefallen, das änder aber nichts daran, dass er gegen kein Gesetz verstossen hat.
    • DieFeuerlilie 16.01.2019 14:56
      Highlight Highlight @walsi
      “Die Staatsanwaltschaft will das Verfahren gegen ihn einstellen.“

      Sie will. Hat aber noch nicht.
      Es ist also noch nicht definitiv.

      Und ja, ich bin ehrlichgesagt wirklich fassungslos darüber.
      Wie kann es rechtlich ok sein, die Erschiessung von jemandem vorzuschlagen?

      Aber du findest es also in Ordnung, zum Mord aufrufen?

      Und wenn der Täter einer deiner Freunde, Kollegen wäre, statt eines Asylbewerbers?
      Wär‘s dann auch ok, ihn zu erschiesen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Haller Kuno 16.01.2019 08:22
    Highlight Highlight Absolut richtig, dass man diesen Mann seinen Job wieder ausführen lässt. Die heuchlerischen Texte hier, gehen mir so was auf den Sack!
    • DieFeuerlilie 16.01.2019 15:18
      Highlight Highlight Heuchlerische Texte?

      Mir ist es vollkommen Ernst damit, dass der Aufruf zu Mord in unserer Gesellschaft generell keinen Platz haben darf!
      Aber schon garnicht, wenn es ein Gemeindeangestellter tut.

      Eines schönen Tages könnte ja jemand dazu aufrufen, dich zu erschiessen.
      Und dann?

      Wirst du es dann auch heuchlerisch finden, wenn sich jemand dagegen stellt?



  • walsi 16.01.2019 06:03
    Highlight Highlight Wenn das verfahren eingestellt wird ist der Mann nach geltender Rechtsauffassung unschuldig. Wenn er unschuldig ist warum sollte er dann entlassen werden?

    Natürlich ist er ein Trottel und seine Äusserungen sind dumm, aber reicht das um eine Entlassung zu begründen. Viel wahrscheinlich könnte er noch klagen wegen einer missbräuchlichen Kündigung. Er hat sein von der Verfassung garantiertes Recht der freien Meinungsäusserung wahrgenommen.
    • Fabio74 16.01.2019 10:22
      Highlight Highlight Hass und Gewaltaufrufe sind keine Meinung
    • dan2016 17.01.2019 12:08
      Highlight Highlight ich gehe gerne davon aus, dass ein Syrischer Flüchtling, der zum Mord aufruft, ebenso von der Meinungsfreiheit profitieren kann in der Welt der Gerichte und in deiner Welt. In meiner Welt AUCH nicht.
  • Charming 16.01.2019 03:07
    Highlight Highlight Ganz tief betrachtet könnte man Brisanz aus dem Sachverhalt nehmen, wenn der BUND die Gemeinden entlasten würde und eben dauerhaft die Sozialkosten übernehmen würde! Damit wäre weniger Druck bei den Gemeinden! Viel Hass und Hetze rührt nämlich von Verlustangst, Neid und Verarschung der Menschen her!
    • Fabio74 16.01.2019 10:22
      Highlight Highlight Hass und Hetze verschwinden nicht wenn man aus einer anderen Tasche was bezahlt.
  • TanookiStormtrooper 15.01.2019 22:13
    Highlight Highlight Ein sehr schlechtes Zeichen. Jetzt dürften sich einige FB-Hetzer in ihrem Tun auch noch bestätigt fühlen. Solchen Dünnschiss öffentlich rauszulassen ist ja jetzt ok. 🤮
  • Butschina 15.01.2019 21:41
    Highlight Highlight Wenn er freiwillig in einer Asylunterkunft gemeinnützige Arbeit verrichten würde, wäre ich bereit die Entschuldigung zu akzeptieren.
    • Charming 16.01.2019 02:42
      Highlight Highlight Zu grosses Risiko das er eine Abreibung kassiert!
    • Walter Sahli 16.01.2019 07:12
      Highlight Highlight Typen wie der Wicki haben meist nichts gegen die Ausländer, die sie kennen. Sie hetzen immer nur gegen die Ausländer, die sie nicht kennen. Das macht es auch so schwierig, vernünftig mit denen zu diskutieren. Von dem her würde Arbeit in einer Asylunterkunft kaum was bringen. Wicki würde am Feierabend trotzdem solche Posts verfassen.
  • honesty_is_the_key 15.01.2019 21:11
    Highlight Highlight Es gibt bei mir zwei Seiten:
    Die Kommentare von Herrn Wicki, die sind untragbar und äusserst rassistich und absolut widerlich. Ein Mensch der solche Ansichten vertritt hat in einem öffentlichen Amt nichts zu suchen. Und zwar nachhaltig nicht !!!! Und nicht wie es hier den Anschein macht nur temporär.

    Was ich allerdings auch gar nicht mag, ist wenn Menschen "fertig gemacht werden", in den Medien. So wie das hier passiert ist. Ja, der Typ ist widerlich, aber er ist ein Mensch, und jeder macht Fehler, oder sollte menschlich behandelt werden. War hier nicht wirklich der Fall. Schade.
    • DJ77 16.01.2019 02:32
      Highlight Highlight Das war ganz bestimmt nicht einfach "ein" Fehler. Wer solche Posts macht, hat ganz sicher schon lange ein solches Gedankengut und äussert das nicht "spontan" auf Facebook...weil er sich dieser Gedanken bestätigt fühlt.

      Würdest du jedem Menschen der Menschenrecht wiedrig handelt, Menschengerecht begegen? Jedem?
    • Charming 16.01.2019 02:46
      Highlight Highlight Nun, wenn er EINMAL aus emotionaler Unbedachtheit EINE solche Äusserung gemacht hätte, würde ihm das liebe CH-er Volk wohl verzeihen wegen der aufgeheizten Stimmung im Land! Aber nicht bei systematischer Hetze, so hoffe ich doch! Und die Verwaltungsbehörden gehören auch ALLE abgewählt!
    • Fabio74 16.01.2019 10:27
      Highlight Highlight Sorry aber dieses ewige Realtivieren und verharmlosen regt mich nur noch auf.
      Der Typ hat eindeutig ind öffentlich zu Gewalt augerufen.
      Wenn solche Typen nicht denken was sie tun,schützt das nicht vor Konsequenzen.
      Wer sowas duldet der duldet systematische Hetze
  • Roman Loosli 15.01.2019 20:42
    Highlight Highlight Wir einfach nur mittelmass wie alle anderen auch. Nationalistisch und ziemlich rassistisch. Und die Svp trolls hier sind genau 47...
  • So en Ueli 15.01.2019 20:23
    Highlight Highlight Aus meiner Sicht ein guter Entscheid.
    • Fabio74 15.01.2019 21:01
      Highlight Highlight Hass säen und kuscheln mit solchen Subjekten ist immer toll. NICHT
    • So en Ueli 15.01.2019 21:21
      Highlight Highlight @Danyboy Weshalb Kuscheljustiz? Wie kommst du darauf. Ich meine wenn ein Gericht kein Fehlverhalten feststellt, dann kann das als gut oder schlecht angesehen werden. Für meine Seite finde ich den Entscheid in Ordnung.

      @Fabio74 Hi, schon länger nichts mehr gehört. Warum Hass sähen? Ich sehe keine Saat von Hass in den Aussagen des freigesprochenen Herrn. Aber ich sehe hier sehr viel Hass ggü anders denkenden Personen.
    • So en Ueli 15.01.2019 22:26
      Highlight Highlight @Danyboy ich sehe beim Entscheid es Gerichts kein Falsch. Demnach nein, mein Kommentar ist nicht von Sarkasmus getränkt. Wie kommst du darauf? Kannst du dir schlecht vorstellen, dass jemand eine solche Meinung vertritt?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Black Cat in a Sink 15.01.2019 20:18
    Highlight Highlight Wie sagt die Rechte immer?
    Ach ja, Kuscheljustiz
    Der Mann gehört gefeuert.
  • qolume 15.01.2019 19:30
    Highlight Highlight Der Typ gehört gefeuert. Nicht weil es sich um eine Straftat handelt, sonder weil er die Gemeinde repräsentiert. In der Privatwirtschaft wird man auch entlassen, wenn man sich in der Öffentlichkeit geschäftsschädigend äussert.
  • Watson - die Weltwoche der SP 15.01.2019 19:13
    Highlight Highlight Wenn die Stawa das Verfahren einstellt, war es eben kein "Hass- oder Hetzpost"
    • Fabio74 15.01.2019 20:37
      Highlight Highlight Tja weil der Fasxhismus schon immer salonfähig war in diesem Land.
      Weil geifernder Hass auf Ausländer, Migranten, Schwule salonfähig ist.
      Nicht umsonst sammeln die Steinzeit-Ideologen von EDU und JSVP Unterschriften für ein Referendum, damit die Ewiggestrigen weiterhin Hass auf Homosexuelle verbreiten dürfen.
      Die Verwandtschaft von EDU und JSVP mit dem Regime in Riad und dem IS diesbezüglich ist frappant
    • Roman Loosli 15.01.2019 20:37
      Highlight Highlight Oder es waren SVP richter. ..... die unterwandern das system und träumen von ihrer Kristallnacht... ironie aus.
    • Watson - die Weltwoche der SP 15.01.2019 21:33
      Highlight Highlight Staatsanwälte sind keine Richter und werden nicht nach Parteizugehörigkeit gewählt..
    Weitere Antworten anzeigen
  • Eron Thiersen 15.01.2019 19:04
    Highlight Highlight Völlig unverständlich. Man kann rechts wählen, so wie ich es meist auch tue, aber die Art seines Post ist primitiv und menschenverachtend. So jemand gehört bestraft.
  • laska 15.01.2019 18:59
    Highlight Highlight Die Äusserungen waren zweifellos deplaziert und und sind zu verurteilen. Aber ich bin auch der Meinung, dass es einmal genug ist und man den öffentlich derart an den Pranger Gestellten jetzt einmal wieder in Ruhe arbeiten lassen müsste.
    • abishot 15.01.2019 19:21
      Highlight Highlight Nope finde ich nicht. Wäre das ein normaler Angestellter eines KMU wäre ich Ihrer Meinung. Dieser Typ da ist Gemeindeschreiber, bezahlt von Steuergelder. Eine solche Einstellung zu haben finde ich schon höchst bedenklich, diese noch auf Facebook zu vebreiten, ist nur noch idiotisch. Hätte 0 Mitleid mit ihm, falls er entlassen worde wäre..
    • AllknowingP 15.01.2019 20:03
      Highlight Highlight Gutmenschentum von Rechts ?!? WOW !
    • Fabio74 15.01.2019 20:39
      Highlight Highlight Echt man soll solche Gewaltaufrufe stehen lassen? Nein! So einer gehört entlassen!
      Klar SVPler und Denken passen nicht. Aber wer öffentlich zu Gewalt aufruft gehört aus dem öffentlichen Dienst entfernt
    Weitere Antworten anzeigen
  • Campino 15.01.2019 18:58
    Highlight Highlight Ich vermute, durch diese Präsenz in den Medien wurde er nur bestärkt in seiner Gesinnung.
  • der_senf_istda 15.01.2019 18:57
    Highlight Highlight Was Herr Wicki persönlich denkt oder in privaten Rahmen äussert ist sein Problem. Als Gemeindeschreiber hat er jedoch eine repräsentative Funktion und hat den Ruf der Gemeinde zu schützen. Ausserdem hat er die Pflicht jeden Anspruchsberechtigten (und dazu gehören auch Asylbewerber) nach dem Gesetz zu beurteilen und nicht nach seinen Vorurteilen. Ich bezweifle, das er in der Lage ist, seinen Pflichten als Gemeindeschreiber nachzugehen. Hoffentlich zieht die Gemeinde Boswil die richtigen Schlüsse aus seinem unmöglichen Verhalten.
    • naja55 15.01.2019 19:35
      Highlight Highlight anscheinent tut sie dies nicht...
      eine entschuldigung für eine solche aussage sollte konsequenzen nach sich ziehen und nocht mit einer entschuldigung abgetan werden
    • Randalf 15.01.2019 21:25
      Highlight Highlight Vielleicht repräsentiert Herr Wicki ja den Ruf seiner Gemeinde. Das er nicht entlassen wird deutet ja auch darauf hin dass die Mehrheit hinter ihm steht.
  • Lilamanta 15.01.2019 18:54
    Highlight Highlight Was ich bedenklich finde sind 2 Dinge.
    1. Die Staatsanwaltschaft WILL die Untersuchung einstellen. Sie ist aber noch nicht eingestellt. Das Verfahren ist noch nicht abgeschlossen und der Mann ist schon wieder in Amt und Würden.
    2. Die Staatsanwaltschaft will die Untersuchung EINSTELLEN. Wie bitte? Solche Aussagen sollte doch kein Staatsangestellter machen.
  • Skorpion 15.01.2019 18:46
    Highlight Highlight Richtiger Entscheid! Die Facebook-Beiträge Asylbewerber betreffend mögen seine Abneigung ihnen gegenüber aufzeigen, oder auch unter der Gürtellinie sein, jedoch ist das offenbar keine Straftat, laut Staats-Anwaltschaft! Habe im Fall Wicki den Eindruck, dass SP-Politiker Parteipolitik betreiben und die Gunst der Stunde nutzen, um einen Andersdenkenden Beamten loszuwerden! Sehr gut, dass Daniel Wicki bleiben kann! Es gibt bestimmt viele Bürger, welche seine Haltung teilen!
    • Hochen 15.01.2019 19:56
      Highlight Highlight Nur weil ein Teil der Bürger genau so empatilos ist und lieber das eigene Versagen Ausländern in die Schuhe schieben möchte heisst das nicht das ein fremdenhassender Gemeindeschreibe akzeptiert werden muss! Ich kann diese „wir sind das Opfer“ Haltung von den Menschenfeinden langsam echt nicht mehr hören!
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 15.01.2019 20:02
      Highlight Highlight Unter Gürtellinie ist eines.
      Etwas anderes sind klare Aufrufe zu Gewalt.
    • AllknowingP 15.01.2019 20:05
      Highlight Highlight Wenn du den Artikel gelesen hättest wüsstest du das das Verfahren NOCH NICHT eingestelllt ist, und deshalb die Frage Straftat Ja / Nein NOCH NICHT beantwortet ist....

      Ausserdem.... nur weil es viele Bürger mit Rassistischen tendenzen gibt ist es Okay wenn ein Staatsangestellter auch "biz Rassist" ist ? Einfache Welt !
    Weitere Antworten anzeigen
  • Angelo C. 15.01.2019 18:28
    Highlight Highlight Naja, womit die alte Kirche von Boswil wieder mitten im Dorf steht, auch wenn es Wermuth nicht gefallen mag 😉!
    • Fabio74 15.01.2019 20:41
      Highlight Highlight Genau. Die aimpme Welt des braunen Hasses kannam Stammtisch Facebook weiter wüten und deren Groupies Blumen zu werfen und applaudieren.
  • D(r)ummer 15.01.2019 18:20
    Highlight Highlight Mich nimmt es jeweils wunder, welche Erkenntnisse Personen (wie jetzt Herr Wicki) aus solchen Skandalen ziehen...

    Hat er seine Meinung geändert?
    Usw...
    • PHM 15.01.2019 18:35
      Highlight Highlight Einsicht? Damit kommst du aber nicht weit in der Lokalpolitik. Da brauchts schon eher Vernetzung und Vetterliwirtschaft. Lustigerweise sind das auch häufig die gleichen Leute, die gegen "die in Bern" wettern. Klar passiert da auch teilweise bedenkliches, gerade was bspw. Lobbyismus anbelangt, aber das Beispiel hier zeigt wieder eindrücklich die Missstände auf der Gemeindeebene auf.
    • Tanem 15.01.2019 18:57
      Highlight Highlight Er muss seine Meinung gar nicht ändern und ich behaupte dass viele ebenso reagiert hätten.
      Allerdings wird er vielleicht gelernt haben, dass man auch hierzulande eben doch nicht alles so frei aussprechen kann/darf wie man möchte ;-)
    • bytheway 15.01.2019 19:04
      Highlight Highlight Seine Meinung vermutlich nicht, aber sein Kommuikationsverhalten (hoffentlich) schon.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Inspektor 15.01.2019 18:18
    Highlight Highlight Sauerei.
  • dan2016 15.01.2019 18:09
    Highlight Highlight in Schaffhausen bekommt man eine Busse wenn man auf der Strasse etwas sagt, das bei fremden Zuhörern potenzielle Gewaltfantasien anregen kann.... im Aargau erregt man kein Ärgernis, wenn man als öffentlich Beschäftigter aktiv zur Gewalt aufruft.
    • dan2016 16.01.2019 08:54
      Highlight Highlight @LouisvanGaal. Natürlich spielt der Beruf einer Rolle. An einen Gemeindeschreiber gelten definitiv höhere Anforderungen bezüglich der Beurteilung des eigenen Verhaltens als in vielen anderen Berufen. Beispielsweise Artikel 21 des Strafgesetzbuches (wobei Du mindestens 5 Artikel finden würdest).
      Aber Du hast Recht, es ist hauptsächlich an der Gemeinde, die Konsequenzen zu ziehen, dort ist er nicht mehr tragbar.
  • elnino 15.01.2019 18:00
    Highlight Highlight Man dachte wohl, dass da schnell Gras über die Sache wächst. Ich finde das Verhalten des Gemeindeschreibers (der wohlgemerkt für eine öffentliche und neutrale Institution arbeitet) nach wie vor inakzeptabel.

    Solch rassistische Aussagen (bzgl. ganzen Ethnien) müssen doch bestraft werden
  • Nonne 15.01.2019 17:52
    Highlight Highlight Jetzt wissen wir, wie man zu ein paar Extraurlaubstagen kommt.
  • Fabio74 15.01.2019 17:52
    Highlight Highlight Was zu erwarten war. Eine Justiz die auf dem rechten Auge blinder als jeder Maulwurf ist.
    In einem Staat, in dem Hass und Aufrufe zu Gewalt und Selbstjustiz beklatscht werden, solange die Opfer dieser Hetze nicht weiss, heterosexuell, Christen sind.
    • 7immi 15.01.2019 19:57
      Highlight Highlight @fabio
      hast du also schon weitere infos, weshalb das verfahren eingestellt werden soll? kannst uns gerne teilhaben lassen an deinem wissen. im artikel steht nichts genaueres. einfach mal drauflospoltern und unterstellen ist nicht seriös.
    • Fabio74 15.01.2019 20:47
      Highlight Highlight @7immi Mein Kommentar ist unseriös aber Migranten an die Wand stellen zu wollen und dies öffentlich zu posten erntet Applaus, Zustimmung und da muss man monatelang prüfen wie dies gemeint sein könnte?
      Man kann versuchen Faschismus schön zu reden.
      Erklärt auch warum eine JSVPmit Unterschriften sammelt um gegen Schwule hetzen zu können.
      Nur eins: Nie wieder. Nazis raus
    • 7immi 15.01.2019 21:40
      Highlight Highlight @Fabio
      Es geht hier weder um die Tat noch um irgend eine Gesinnung. Dein Kommentar ist schlicht falsch, da er auf keinerlei Fakten beruht. Ihm steht nunmal eine ordentliche Untersuchung zu wie jedem mutmasslichen Täter (inklusive den mutmasslichen Tätern der Vergewaltigung, so nebenbei bemerkt).

      Und noch was: Er ist Rassist und kein Nazi. Du verhalmlost so die schrecklichen Taten der Nazis.
  • Francis Begbie 15.01.2019 17:47
    Highlight Highlight #nazisraus
    • Bündn0r 15.01.2019 19:58
      Highlight Highlight Schnell gebrüllt und doch so doof.
      Wohin raus? In DE FR AT IT (vermutlich sogar in LIE) schreien sie das Selbe und wollen sie nicht aufnehmen.
      Menschen aufgrund anderer Ansichten einsperren oder zu deportieren klingt ausserdem stark nach Faschismus.
      Deradikalisierung oder dulden sind die einzigen echten Optionen. Ich bevorzuge Ersteres.
    • dan2016 15.01.2019 20:31
      Highlight Highlight Wohin? Er kann ja Asyl beantragen
    • Fabio74 15.01.2019 20:48
      Highlight Highlight @bündner zusammen mit der EDU direkt nach Riad
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pisti 15.01.2019 17:34
    Highlight Highlight Gut dass die Staatsanwaltschaft das Verfahren einstellt. Die freie Meinungsäusserung darf nicht unterdrückt werden.
    • ingmarbergman 15.01.2019 19:19
      Highlight Highlight Und jetzt nochmals für dich zum mitschreiben: Rassismus ist keine Meinung.
    • FrancoL 15.01.2019 19:46
      Highlight Highlight Aber man sollte dann auch bereit sein die Konsequenzen zu tragen und dies ist für Dich wohl eher ein Fremdwort.
      Er kann seine Ueberzeugung behalten, aber gehört nicht ins Amt eines Gemeindeschreibers.
    • Pisti 15.01.2019 19:58
      Highlight Highlight Das entscheidest aber nicht du lieber Franco, sondern der Gemeinderat. Und offensichtlich darf er bleiben.
    Weitere Antworten anzeigen

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