Schweiz
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SVP-Glarner macht Anzeige: Mit «dummes Nazischwein» ist die rote Linie überschritten

Nein, er habe kein Problem damit, wenn andere Leute gegen ihn austeilen. Und ja, er könne einstecken. Aber «Nazischwein»? Das geht ihm zu weit – und das ist nicht alles, was er sich an den Kopf werfen lassen muss.

Jürg Krebs / az Aargauer Zeitung



Andreas Glarner (SVP/AG) waehrend der Beratungen zum neuen Militaergesetz am Mittwoch, 2. Dezember 2015, im Nationalratssaal in Bern. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)

Findet's nicht mehr lustig: SVP-Nationalrat Andreas Glarner wehrt sich gegen Beleidigungen – juristisch.
Bild: KEYSTONE

Andreas Glarner, Gemeindeammann von Oberwil-Lieli und SVP-Nationalrat, kann Diskussionen hart führen. So geschehen in der laufenden Asyldiskussion – auch in seiner eigenen Gemeinde. Und so manchen bringt er damit zur Verzweiflung. Entsprechend ausfallend sind die Reaktionen. Jetzt hat aber Andreas Glarner genug: Gegen die jüngsten Anwürfe wehrt er sich – juristisch.

Auf Facebook schreibt er am Karfreitag: «Jetzt habe ich die Nase voll von den Beschimpfungen auf Twitter + Co. Ich reiche morgen 3 Strafanzeigen gegen diese linken Brüder ein!» Glarner polemisch, wie man ihn kennt: «Linke Brüder».

Strafanzeigen

Das Foto zum Post zeigt drei Schreiben mit dem Briefkopf als Nationalrat. Der Titel: «Strafanzeige gegen unbekannt».

Glarner bezieht sich die Tweets von drei Usern, wovon ihn der eine als «dummes Nazischwein» tituliert. «Auf Twitter sind die Anwürfe unerträglich», sagt Glarner am Freitag auf Nachfrage. «Sie wissen, was die Nazis gemacht haben. Ich lasse mich nicht mit denen in einen Topf werfen.»

Bild

Die Anzeigen-Schreiben von Andreas Glarner wegen übler Nachrede.
Facebook Andreas Glarner

Für Glarner ist hier eine rote Linie überschritten. Er will sich wehren: «Bei Beschimpfungen wie Nazi oder Braun ist fertig.» Man dürfe ihn einen «dummen Siech» nennen, damit habe er kein Problem, aber nicht «Nazi». Das sei eine ganz andere Kategorie.

Wie passt das damit zusammen, dass Glarner schon selbst Anzeigen wegen Verstosses gegen das Antirassismusgesetz erhalten hat? Der SVP-Nationalrat wehrt ab. «Das Antirassismusgesetz ist nur dazu da, die Wahrheit mundtot zu machen.» Das ist die Haltung der SVP, weil sie mit ihren Politbotschaften hart an der Grenze des guten Geschmacks operiert.

Hassbotschaften gegen Nationalräte

Wie viele solcher Hassbotschaften Glarner erhält, will er nicht sagen. Klar ist, dass sich Nationalräte so einiges anhören müssen. Nicht nur jene der SVP. Um keine Nachahmer zu motivieren, schweigen sich die Betroffenen darüber aus.

Am Samstag jedenfalls geht Glarner auf die Post, um die Anzeigen einzureichen. Seine Briefe an die Kantonspolizei Bremgarten enden mit dem Satz: «Ich bitte Sie höflich, den Täter zu ermitteln und entsprechend zu bestrafen.»

So diskutiert Andreas Glarner (SVP) mit Fabian Molina (Juso). 20 Minuten in 100 Sekunden: Die Essenz des Schlagabtauschs zwischen Glarner und Molina

Video: kaltura.com

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56Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Papa Swappa 26.03.2016 18:01
    Highlight Highlight Glarner ist bestimmt kein National-Sozialist, ich kann bei ihm auch mit bestem Willen keinen sozialistischen Teil finden
  • trollo 26.03.2016 14:25
    Highlight Highlight es ist exakt die gleiche respektlose charaktereigenschaft, welche glarners beleidiger anwenden, welche sie ihm vorwerfen. sogar die intelligenz hier im forum hat sich nicht restlos von diesem unnötigen, evolutionären wurmfortsatz befreien können. also beleidigen wir halt weiter jeden der uns nicht passt auf tiefstem niveau...
  • Maffo 26.03.2016 10:37
    Highlight Highlight Aha, Herr G. ist beleidigt und möchte auf keinen Fall mit braunem Gedankengut in Verbindung gebracht werden.
    Offenbar habe ich den braven Mann bisher tatsächlich immer missverstanden 😉
  • rodolofo 26.03.2016 09:32
    Highlight Highlight Jöö sooo häärzig dieser SVP-Parteisoldat!
    Erst jahrelang aus allen Rohren schiessen und rassistisch gegen Ausländer und extremistisch gegen andere Minderheiten und gegen politische Gegner hetzen, höhnen und lästern und dann, wenn die Saat des Hasses endlich aufgeht im vergifteten Klima des Zusammenlebens in diesem Land sich beschweren, dass "die rote Linie überschritten" sei.
    Ja wer hat denn mit dieser medienwirksamen Kraftmeierei angefangen???
    Ja ich weiss, die Bezeichnung "braunes Nazischwein!" ist ähnlich überspitzt und emotional formuliert, wie "Kossovaren schlitzen Schweizer auf"...
  • andersen 26.03.2016 08:05
    Highlight Highlight Oft ist es besser, wenn die Menschen erst denken, bevor sie etwas Sagen oder Schreiben.

    Austeilen ist Salonfähig geworden.
    Und so fühlen die Menschen sich gut?
    Das ewige Hick Hack von Rechten und Linken macht es nur schlimmer.

    Aber es gibt ein Lichtpunkt:

    Ostern ist das Fest der Auferstehung, das Fest des Jungseins, kann immer neu anfangen, findet immer einen leuchtenden Morgen, wo der Gott zu uns sagt (laut der Bibel):

    Sag den Menschen, sie sollen aufbrechen!

    Frohe Ostern.
  • RamboJohnny 26.03.2016 01:55
    Highlight Highlight Ich bin der Überzeugung, dass man in einer Diskussion erst auf solche persönlichen Beleidigungen zurückgreift, wenn man inhaltlich nicht mehr kontern kann. Überlassen wir dies doch den SVPlern und besiegen sie stattdessen mit unserem Verstand...
  • FrancoL 26.03.2016 01:49
    Highlight Highlight «Das Antirassismusgesetz ist nur dazu da, die Wahrheit mundtot zu machen.» Aussage des NR der SVP.
    Vor nicht langer Zeit wurde zum Glück die DSI abgelehnt.
    Wäre sie angenommen worden hätten Ausländer mit dieser renitenten Haltung gegenüber dem Gesetz schon fast ein Bein in der Heimat gehabt.
    Würde man diesen Satz beim Gespräch für Einbürgerung anbringen würde der Schweizer Pass in weiter Ferne rücken.
    Danke an den NR dass er uns aufzeigt wie man Gesetze zu achten hat.
  • FrancoL 26.03.2016 01:38
    Highlight Highlight «Das Antirassismusgesetz ist nur dazu da, um die Wahrheit mundtot zu machen.» na herrlich! wie soll man den einen Nationalrat nennen, der Gesetze mit Füssen tritt? Macht da Glarner nicht einen doppelten "Bürzelbaum" in Richtung offener Akzeptanz von Rassismus und wundert sich dass er dann mit Menschen die auch locker mit Rassen umgegangen sind verglichen wird? Ich hätte ja noch den Ausdruck als inakzeptabel gefunden, nach diesem Satz muss ich sagen; unhöflich aber selbst verschuldet.
    Sellen Sie sich vor Herr Glarner man würde formulieren; Ihre Klage ist nur da um die Wahrheit mundtot zu machen
  • Basubonus 25.03.2016 22:59
    Highlight Highlight Was soll ich sagen, der ärmste Herr Glarner. Mir kommen die Tränen, aber echt wirklich jetzt. Ist halt so eine Sache mit solchen Sachen, in der Regel erntet man halt was man sät.
  • Raembe 25.03.2016 22:18
    Highlight Highlight Sry aber versteh vieler eurer Comments nicht. Politik sollte nie die Person angreifen. Jmd (egal in welcher Partei er ist), so zu beleidigen ist anstandslos und unterste Schublade. Dann hab ich noch gelesen, das alle SVP Wähler dumm sind. HALLO?! Ich habe keinen SVP Vertreter gewählt, aber ich versteh welche dies getan haben. Diese 30% waren klug genug ihr Wahlrecht wahrzunehmen. Nicht wie viele Andere die jetzt über die bösen SVPler jammern.
    • Moelal 25.03.2016 22:55
      Highlight Highlight Wenn Sie die verstehen, welche SVP gewählt haben....warum haben Sie dann nicht SVP gewählt? Ist doch etwas komisch oder? Offenbar sind Sie ja doch etwas gescheiter als die 30%?
    • Raembe 25.03.2016 23:01
      Highlight Highlight Ganz einfach, ich war nicht ihrer Ansicht. Aber das die Leute momentan Angst um ihren Wohlstand, ihre Jobs und ihre Sicherheit haben, ist nachvollziehbar. Die SVP hat es geschafft diese Themen zu ihrem Vorteil zu nutzen. Btw, es braucht links und rechts für einen gesundem Staat. Aber beide Seiten haben ihre Nachteile.
    • supremewash 26.03.2016 02:57
      Highlight Highlight Ja, eine Person zu beleidigen mag anstandslos sein. Liegt ja in der Natur der Sache. Doch die Rassismusstrafnorm lediglich als Vehikel zu betrachten "die Wahrheit mundtot zu machen", zeugt von einer Gesinnung die vielen Menschen zutiefst zuwider ist. Bedeutet die Aussage doch, dass Herr Glarner Menschen nach Herkunft, Religion, Ethnie etc. kategorisiert und aufgrund dessen einen entsprechenden 'Wert' beimisst. Als Absender solcher Aussagen soll er auch persönlich die Konsequenzen tragen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Darkside 25.03.2016 22:17
    Highlight Highlight Dass solche Typen überhaupt gewählt werden sagt viel über die Intelligenz und den Anstand der Wähler aus. Brechreiz.
  • Lichtblau 25.03.2016 21:02
    Highlight Highlight Wenn man mich "linken Bruder" (was für eine altbackene Bezeichnung) nennen würde, hätte das ein müdes Lächeln zufolge. "Nazischwein" aber hat ja wohl eine völlig andere Qualität und ist extrem diffamierend. Schon klar, als Frau bin ich weder noch - trotzdem.
    • philosophund 26.03.2016 01:18
      Highlight Highlight Ich fand Glarners hässliche Wahlplakate der vergangenen Jahre, als auch seine Onlineäusserungen gegenüber Minderheiten ebenso diffamierend.
  • pamayer 25.03.2016 20:36
    Highlight Highlight svpl-er als nazis oder braun zu bezeichnen sagt nur aus, was wahr ist. bundesgericht federte nazi-ehrverletzungsklage gegen journalist jürg frischknecht ab.
  • Philipp Burri 25.03.2016 20:28
    Highlight Highlight Also ja das Schwein war zu viel...
    • philosophund 26.03.2016 01:19
      Highlight Highlight Arme Schweine.
  • Roefae 25.03.2016 20:07
    Highlight Highlight Sehr geehrter Herr Glarner,
    wie ich lese stören Sie sich daran, wenn man Sie als "dummes Nazischwein" bezeichnet. Ich würde sowas nie sagen oder schreiben - nur denken.
    Es grüsst
    Rolf Hiltbrunner
    • andersen 25.03.2016 20:43
      Highlight Highlight Gedanken sind frei, kein Jäger kann sie schiessen.
    • andersen 25.03.2016 20:44
      Highlight Highlight Korretur:

      Die Gedanken sind frei, kein Jäger kann sie erschiessen.
    • Basubonus 25.03.2016 23:00
      Highlight Highlight Ich wiederum finde es Schade, dass ein intelligentes Nutztier mit solchen "Politikern" in einen Topf geworfen wird.
    Weitere Antworten anzeigen
  • andersen 25.03.2016 19:03
    Highlight Highlight 1/2

    Gibt es ein Ostern für die Flüchtlinge, die aus menschenverachtenden Verhältnisse geflohen sind? Nein, sie kommen an das Hindernis, das den Übergang in die Freiheit versperrt.
  • andersen 25.03.2016 18:59
    Highlight Highlight 1/1
    Klar vom Rechts ist nie was Gutes gekommen.
    Trotzdem sind die Schreie ernst zu nehmen, sie fühlen sich von die Fremdem bedroht.
    Wer erhebt aber der Stab? und wer wollen die Grenzen spalten?


    Bleibt wo ihr seid, und lasst uns, wie wir sind-so ist es keine Zukunft-für sie nicht und für uns nicht.
    So gibt es nicht ein Ende im ersehnten Paradies, sondern mehr eine Zwei-Generation-Irrfahrt durch die Wüste.
    Lernen ein neue Miteinanders ist beidseitig.
    Sonst gelingt es nicht.


    Und wer macht jetzt den Weg frei für der Hoffnung?




    • Bobo B. 25.03.2016 19:35
      Highlight Highlight Die einzige Irrfahrt ist dein Kommentar. Mehr gibt es zu diesem Geschwurbel nicht zu sagen...
  • Fabio74 25.03.2016 17:41
    Highlight Highlight Dünnhäutig wie die SVPler halt sind. Im Austeilen von primitivsten Beleidigunen vorne dabei und wenn die Retourkutsche kommt, spielt man die beleidigte Leberwurst und geht zu den verhassten linken Richtern. Null Mitleid mit dem Typen.
  • 7immi 25.03.2016 17:39
    Highlight Highlight Mit nazibegriffen und -symbolen wird derzeit um sich geworfen, als wären es ganz normale schimpfwörter. scheinbar finden die entsprechenden politischen gegner keine argumente oder sind einfach zu faul, um kreativ zu sein. Jeder dieser schimpfwortbenutzer sollte einem kz einen besuch abstatten. dann realisisert er/sie vielleicht, was diese worte bezeichnen.
    man kann glarner mögen oder nicht, ihn als nazischwein zu bezeichnen geht aber nicht. ein solches schimpfwort zeugt von hilflosigkeit, dummheit und anstandslosigkeit.
    • 7immi 25.03.2016 19:29
      Highlight Highlight ein plus von 2.8% für die svp gleich als rechtsrutsch zu bezeichnen ist sehr überspitzt. ausserdem war die svp 2007 ähnlich erfolgreich, verlor 2011 rund 2 % und hat jetzt wieder "aufgeholt". es gibt also den rechtsrutsch in der schweiz nicht. rechts hat zugelegt, aber ist noch lange nicht gerutscht.
      betreffend europäischem parteienvergleich stimmt das zwar, ist aber für die schweiz normal. auch die SP spielt am linken rande mit. schweizer parteien sind verhältnismössig "extrem".
      die nsdap ist in 3 jahren um 35% gewachsen, die mitlieder haben sich verzehnfacht.ist also nicht zu vergleichen!
    • FrancoL 26.03.2016 01:19
      Highlight Highlight @7immi;
      Sie scheinen die Leser für Dumm verkaufen zu wollen. Die NSDAP ist um 35% gewachsene aber in der Deutschen Parteienlandschaft nicht mit der Grösse der SVP zu vergleichen.
      Solche Effekt erhaschende Spielchen sollten Sie bleiben lassen, das ist unterste Täuschungsschublade!
      Prozent mässig ist die SVP mit einer CDU zu vergleichen und nicht mit einer NSDAP die national unter 5% liegt!
  • Lucano 25.03.2016 17:33
    Highlight Highlight Gebt dem mann ein lolipop!oder en nuggi..
    Wenn ich mich in die öffentlichkeit stelle und erst recht als politiker, biete ich eine grosse zielscheibe... Und oh wunder, auch für beleidigungen... Ein mensch mit grösse hat m.M.n. kein problem solche beleidigungend zu ignorieren...
    Viel spass beim eier suchen ;)
    • Töfflifahrer 25.03.2016 19:25
      Highlight Highlight Ja wogegen ist er denn eigentlich, gegen das dumm oder das andere? Sicher ist der Begriff Nazischwein etwas harsch, es darf aber auch nicht vergessen werden, dass die ganze Sauerei in den 1930er Jahren mit solcher Gesinnung beginnen hat.
      Weiter ist ja mittlerweile genügend bekannt, dass SVP Exponenten spitze sind im Austeilen. Im Einstecken orte ich aber noch etwas Optimierungspotential!
    • andersen 25.03.2016 19:44
      Highlight Highlight Ja, besser die Eier tüschle, als Eier werfen.
      Viele von der SVP konnte sich nicht moderat ausdrücken.

      AfD hat ein Sektion in Deutschland schon geschlossen.


  • Chrigu91 25.03.2016 17:32
    Highlight Highlight Wenn man diesen "rechten Bruder" jedes Mal anzeigen möchte, wenn er die Grenzen überschreitet, ja dann... dann weiss ich auch nicht
    • Charlie Brown 25.03.2016 19:27
      Highlight Highlight @kleiner_Schurke: Aber Glarner darf "Linke Brüder" austeilen?
    • Chrigu91 25.03.2016 19:27
      Highlight Highlight Sie verstehen wahrscheinlich die Bedeutung von Anführungszeichen und Ironie in diesem Fall nicht genau.

      Herr Glarner hat seine Beleidiger als linke Brüder bezeichnet.

      Und was an dieser Aussage oder eigentlich schon fast Feststellung so illegal sein soll, müssen Sie mir auch erst erklären. Aber wenn Sie mich anzeigen wollen, versuchen Sie's...
    • Chrigu91 25.03.2016 20:51
      Highlight Highlight Was an "rechtem Bruder" ehrverletzend oder beleidigend sein soll ist mir immer noch nicht klar. Wenn mir jedenfalls jemand "linker Bruder" sagt fühle ich mich weder verletzt noch persönlich angegriffen. Und keine Sorge, Sie können mich ruhigen Gewissens anstellen. Ich bin nämlich kein SP Mitglied 😉
    Weitere Antworten anzeigen
  • bangawow 25.03.2016 17:18
    Highlight Highlight "Um die Wahrheit mundtot zu machen" Süss, der Glarner. Aber er braucht sich ja nicht zu wundern.
  • peeti 25.03.2016 17:12
    Highlight Highlight Ernten was man sät.
    Das Kind beim Namen nennen.
    Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus.
    Etc.
    Da gäbe wohl noch so einiges. Selber Schuld Herr Glarner. Null Mitleid!!
  • walsi 25.03.2016 17:09
    Highlight Highlight Wer keine Argumente hat muss zu Beleidigungen greifen. Ich mag Glarner auch nicht. Aber ich denke, dass ich immer noch genug sachliche Argumente gegen ihn habe ohne, dass ich ihn beleidigen muss.
  • G. Nötzli 25.03.2016 17:08
    Highlight Highlight Wer den Wind sät, wird Sturm ernten.
  • TanookiStormtrooper 25.03.2016 16:33
    Highlight Highlight Und wer vertritt in diesem Fall die Schweine? Welche Sau will schon mit Glarner verglichen werden? ;)
  • Calvin Whatison 25.03.2016 16:30
    Highlight Highlight Von nichts kommt das nicht 👎🏻💩
  • Alfons Gschwind 25.03.2016 16:25
    Highlight Highlight Ich finde es nicht im geringsten in Ordnung wenn Politiker beschimpft und diffamiert werden. Doch ein Polemiker wie Glarner, der selbst immer wieder die Grenze des guten Geschmacks und der politischen Toleranz wenn nicht überschritten dann zumindest geritzt hat, sollte etwas mehr einstecken können.
    • Töfflifahrer 25.03.2016 19:29
      Highlight Highlight Können Leute seiner Art eben nicht, sind Mimosen durch und durch!
  • seventhinkingsteps 25.03.2016 16:21
    Highlight Highlight «Das Antirassismusgesetz ist nur dazu da, um die Wahrheit mundtot zu machen.»

    Wait, what? Das ist jetzt ein schlechter Witz, oder?
    • phreko 25.03.2016 17:12
      Highlight Highlight Persönlichkeitsschutz offensichtlich ebenfalls...
    • peeti 25.03.2016 17:18
      Highlight Highlight Das schlimmste an dieser Aussage: Es kommt von einem Nationalrat, notabene einem Mitglied der grössten Partei.
      Und die breite Bevölkerung hat immer noch das Gefühl, dass Rassisten nur in Ländern wie Bulgarien, Ungarn etc. ins Parlament gewählt werden...
    • Fabio74 25.03.2016 17:42
      Highlight Highlight Diw Wahrheit der SVP ist gemeint. Die kann selbstverständlich faktenfrei sein.
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