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An airport staff waits for arriving passengers for a temperature check at Hong Kong Airport in Hong Kong, China June 5, 2015, as a cautionary measure to guard against Middle East Respiratory Syndrome (MERS). South Korean authorities squabbled on Friday over their handling of an outbreak of Middle East Respiratory Syndrome (MERS), as a fourth person died and five new cases were reported.       REUTERS/Bobby Yip

Südkorea hat viele Massnahmen ergriffen gegen die Krankheit. Bild: BOBBY YIP/REUTERS

Mers breitet sich in Südkorea weiter aus: Erneut stirbt ein Mann



Die oft tödlich endende Atemwegserkrankung Mers breitet sich in Südkorea weiter aus. Die Gesundheitsbehörden berichteten am Sonntag über 14 neue Fälle, womit die Gesamtzahl auf 64 steigt. Ein fünfter Erkrankter starb.

Südkorea hatte erstmals am 20. Mai über den Ausbruch berichtet. Seitdem versucht die Regierung, mit Quarantänemassnahmen und Schulschliessungen eine Ausbreitung zu verhindern. Weltweit gibt es mit den jüngsten Fällen nun 1208 Infizierte, 444 Menschen sind an der Krankheit gestorben.

Ein Geschäftsmann brachte Mers nach Korea

Die bislang vor allem im Nahen Osten grassierende, grippeähnliche Krankheit ist nach offiziellen Angaben von einem Geschäftsmann nach Südkorea eingeschleppt worden, der Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate besucht hatte. 

Die von Coronaviren verursachte Erkrankung trat erstmals 2012 auf der Arabischen Halbinsel auf. Dort wurden bislang mehr als 400 Todesfälle gemeldet. (feb/sda/reu)

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