Ottmar Hitzfeld
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Bild: AP/AP

Zwölf gute Gründe

Weshalb wir Schweizer unsere Deutschland-Phobie jetzt vergessen und Jogis Jungs zum WM-Titel jubeln sollten

Ja, es ist keine einfache Beziehung, die wir mit unserem grossen Nachbar pflegen. Nach dem Out der Nati gegen Argentinien spricht trotzdem vieles dafür, jetzt auf Schwarz-Rot-Gold zu setzen.



1. Neuer-Paraden statt Steuerdaten!

Bild

Bild: Keystone

Dank des kollektiven Deliriums nach dem vierten WM-Titel werden unsere Nachbarn mindestens bis zum Ende des Jahres derart verkatert und mit sich selbst beschäftigt sein, dass sie gar keine Ressourcen mehr zur Verfügung haben, um uns zu piesacken.

2. Urs-Meier-Endlagerungs-Dankbarkeit

Bild

Bild:  ursmeier.ch

Schiedsrichter-Experte Urs Meier ist, vorsichtig ausgedrückt, kein geborener Entertainer. Trotzdem verdient er sein Geld im Fernsehbusiness seit er seine Pfeife an den Nagel gehängt hat. Zum Glück tut er das bei ARD und ZDF an der Copacabana und ist deshalb ganz weit weg von uns. Dafür sollten wir unseren deutschen Freunden ewig dankbar sein!

3. Jogi gehört eigentlich uns

Germany's coach Joachim Loew (R) watches the match from the sidelines with Sami Khedira (L) and Miroslav Klose during their 2014 World Cup Group G soccer match against the U.S. at the Pernambuco arena in Recife June 26, 2014. REUTERS/Yves Herman (BRAZIL  - Tags: SOCCER SPORT WORLD CUP)

Bild: YVES HERMAN/REUTERS

Zur Erinnerung: Dieses fleischgewordene Fussball-Lexikon hat seine ersten Babyschritte auf dem Weg zum Weltruhm in der Schweiz gemacht. 1994 als Trainer der D-Junioren (!) des FC Winterthur und danach beim FC Frauenfeld in der 1. Liga. Wenn Löw im Maracanã den Pokal hochstemmt, dürfen wir uns also alle ein bisschen als Weltmeister fühlen. Ausserdem hat das Spiel gegen die USA bewiesen: Er sieht pitschnass sogar richtig gut aus.

4. «Schwindlige FIFA-Flöten»

abspielen

Video: Youtube/elmolinger

Mit seinem Fauxpas nach dem 4:0 der Deutschen gegen Portugal hat uns ARD-Moderator Matthias Opdenhövel einen ganzen Bürotag versüsst. Wir haben es uns gefühlte 824 Mal reingepfiffen, wie er die Funktionäre als «schwindlige FIFA-Flöten» bezeichnet, weil er nicht weiss, dass er im Internet noch live auf Sendung ist. Hilft sogar gegen den Frust nach Blerim Dzemailis Pfostenkracher gegen Argentinien.

5. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker

Bild

Bild: Shutterstock

Planen Sie demnächst einen Zahnarztbesuch, eine Massage oder einen Spitalaufenthalt? Fahren Sie ÖV oder trinken Sie gerne mal einen Kaffee? Und wer kümmert sich in all diesen Situationen um Sie? Eben. Wäre doch besser, wenn die heimwehgeplagten Jungs und Mädels aus der Republik dabei gute Laune haben.

6. Weil wir bei einem deutschen WM-Sieg für 24 Stunden ungestraft dieses Lied hören dürfen

abspielen

Danke, Helene Fischer! Video: Youtube/HeleneFischerVEVO

7. Wegen Postergirls wie ihr

21.06.2014; Fortaleza; Fussball - WM Brasilien 2014 - Deutschland - Ghana;
v.l. Prince Boateng (Vater von Jerome Boateng (Deutschland) und Kevin-Prince Boateng (Ghana), Catherine Fischer (Cathy, Freundin von Mats Hummels, Deutschland) (Tim Groothuis/Witters/freshfocus)

Bild: Tim Groothuis/freshfocus

Man muss sie einfach mögen: Super-WAG Cathy Fischer, die Freundin von Mats Hummels. Hat auch eine tiefgründige Kolumne bei BILD.

8. Und Posterboys wie ihm

epa04261426 A fan wearing a hat in the German national colours poses in a beer garden during the broadcast of the FIFA World Cup match Germany vs Portugual in Munich, Germany, 16 June 2014.  EPA/DANIEL KARMANN

Bild: EPA/DPA

Er hat ... Er kann ... Na ja. Er ist dafür bestimmt ein Lustiger und ein Lieber.

9. Weil Ottmar Hitzfeld dann wieder lachen kann

epa04295971 Swiss national soccer team's German head coach Ottmar Hitzfeld reacts during a press conference in Sao Paulo, Brazil, 02 July 2014. Switzerland failed to reach the FIFA World Cup 2014 quarter finals after being defeated 1-0 by Argentina in their round of 16 match at the Arena Corinthians in Sao Paulo on 01 July 2014.  EPA/PETER KLAUNZER

Bild: EPA/KEYSTONE

Hat er doch verdient, der Gute. Wer weint denn bitte, wenn er endlich nicht mehr malochen muss?

10. Weil wir bei der Nationalhymne mitsingen können

The German, left and Ghana soccer teams line up  prior to the start of the group G World Cup soccer match between Germany and Ghana at the Arena Castelao in Fortaleza, Brazil, Saturday, June 21, 2014. (AP Photo/Francois Xavier Marit, pool)

Bild: AP/POOL AFP

Ist zumindest theoretisch einfacher als so was hier: «Wilhelmus van Nassouwe ben ik, van Duitsen bloed, den vaderland getrouwe blijf ik tot in den dood.» Aber bitte auf keinen Fall diesen Fehler machen.

11. Weil wir dann mit unseren Legionären angeben können

17.05.2014; Berlin; Fussball DFB-Pokal Final - Borussia Dortmund - FC Bayern Muenchen;
FC Bayern Muenchen, DFB-Pokalsieger 2014,  Xherdan Shaqiri mit Pokal und Rafinha (Valeria Witters/freshfocus)

Bild: Valeria Witters/freshfocus

17 Schweizer Fussballer werden in der kommenden Saison voraussichtlich in der Bundesliga spielen. Tönt doch nicht schlecht: Schweizer Hauptexportartikel – Kicker, die die Weltmeister-Liga bereichern.

12. Weil die Flaggen einfach zusammenpassen

Bild

Bild: watson

Den Beweis erbringt die watson-Kollegin Viktoria Weber in diesem Selbstversuch.

Konnten wir Sie überzeugen, dass Deutschland Ihre Unterstützung verdient?

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Interview

Was ein Statistik-Professor über lügnerische Zahlen und falsche Ängste zu sagen hat

Walter Krämer erzählt, wie mit fragwürdigen Studien Panik gemacht wird, während wir uns eigentlich vor ganz anderen Dingen fürchten sollten.

Herr Krämer, Sie sind Professor für Wirtschafts- und Sozialstatistik und entlarven als solcher gern zwielichtige Datenanalysen. Haben Sie derzeit eine Lieblingsstatistik? Walter Krämer: Ja. Das ist die Tabelle der Fussball-Bundesliga. Ich wohne direkt neben dem BVB-Stadion und bin seit mehr als einem Dutzend Jahren BVB-Aktionär.

Sie haben die Deutschen mal als «Volk von Innummeraten» (Zahlen-Analphabeten) bezeichnet und ihre bedauerliche Schwäche Goethe, dem dichtenden …

Artikel lesen
Link zum Artikel