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Kein Gemüse im Veggie-Burger? Diese Zutaten verstecken sich in Fleisch-Alternativen



A conventional beef burger, left, is seen Friday, Jan. 11, 2019, next to

Bild: AP/AP

Volles Aroma bei null Fleisch: Das wünscht sich jeder heimliche Fleischliebhaber von seinem Veggie-Burger. Wer mit der grünen Seite der Macht flirtet, wünscht sich von seiner fleischlosen Alternative nicht nur, dass sie toll schmeckt und nachhaltiger ist als Ressourcen verschwendende Produkte aus Rind, Schwein oder Geflügel. Sondern, dass sie auch noch besonders gesund ist. Quasi: Schmeckt wie Burger, ist aber Brokkoli.

Automatisch gehen wir also davon aus, Fleischersatzprodukte müssten gesünder sein als deren fleischliches Ebenbild. Ob das so stimmt – das testet der deutsche Sterne-Koch Nelson Müller bei «ZDFzeit» im grossen Burger-Check. Mit dabei ist auch der Produktentwickler Sebastian Lege, der Veggie-Produkte aus dem Supermarkt unter die Lupe nimmt.

Im Supermarkt gibt es immer mehr Veggie-Produkte

Nicht nur auf der Menü-Karte im Café oder Restaurant tauchen vegetarische oder vegane Burger immer häufiger auf. Auch in den Supermärkten füllen sie zunehmen die Regale – und genau dort lauert Müller den Kunden mit einem Versuch auf: In einer Edeka-Filiale testet er, wie gut sich die Einkaufenden mit der Zutatenliste von klassischen Burgern und fleischlosen Alternativen auskennen. Dazu sollen die Kunden erraten, wie viele Zutaten in einem günstigen Rindfleisch-Burger der Eigenmarke von Edeka stecken und wie viele in den vegetarischen Versionen von Beyond Meat und Garden Gourmet.

Im Schnitt schätzen die Kunden, dass in Beyond Meat und Garden Gourmet lediglich sechs beziehungsweise acht Zutaten stecken. Dabei sind es bei Ersterem mehr als dreimal so viele mit 21. Garden Gourmet enthält immerhin doppelt so viele Inhaltsstoffe.

Der Rindfleischburger wurde auf 18 Zutaten geschätzt. Dabei enthalten die Edeka-Pattys lediglich: Salz, Pfeffer, Rindfleisch. Das Original punktet also durch eine deutlich kürzere Liste von Inhaltsstoffen.

Von wegen natürlich: Im Fertig-Veggie-Burger stecken oft mehr Zutaten

An sich kein Wunder. Das legt zumindest Britta Schautz von der Verbraucherzentrale Berlin e.V. nahe. Sie sagt in dem ZDF-Beitrag:

«Diese Produkte sind hoch verarbeitet. Man kann jetzt nicht davon ausgehen, dass ich ein tolles, naturbelassenes Produkt kaufe. Denn um so eine Fleischkonsistenz herzustellen, brauche ich viel Technologie und viel Know-how.»

Bild

Nelson Müller. Bild: Screenshot ZDF

Wenn die Veggie-Burger allerdings aus so einer langen Zutatenliste bestehen – dann doch wahrscheinlich nur, weil so viel verschiedenes Gemüse drin ist, oder? Leider heisst es auch hier: Fehlanzeige. Das beweist Produktentwickler Lege bei näherem Hinsehen von Beyond Meat und Garden Gourmet:

«Man denkt, man läuft in den Garten Eden und bekommt aus pflanzlichen Produkten das Original, was man kennt, was kräftig nach Rindfleisch schmeckt. Aber die Romantik ist schnell vorbei, wenn man auf die Rückseite schaut.»

Denn dort tummeln sich lauter kuriose Begriffe wie Erbsenprotein, Sojatexturat oder Methylcellulose, ein pflanzlicher Wirkstoff, der synthetisch behandelt wird und den Fake-Burger-Brei überhaupt erst zusammenhält. Diese Zutat, auch bekannt als E461, steckt in vielen fleischlosen Alternativen aus dem Supermarkt – und übrigens auch in Tapetenkleister. E461 ist in kleinen Mengen unbedenklich, heisst es in «ZDFzeit». Ob man sowas mitessen mag, ist allerdings die andere Frage.

Vegetarische Alternativen lieber selber machen

Fleischersatzprodukte sind also nicht unbedingt gesünder als Fleisch – zumindest die fertigen aus dem Supermarkt nicht. Natürlich aber könnt ihr eure Veggie-Pattys auch einfach selbst zubereiten: Nelson Müller schlägt vor, als Basis gebratene Pilze, Kichererbsen und Tomatenmark zu verwenden, zu vermischen und durch den Fleischwolf zu drehen.

FILE - This Friday, May 3, 2019 file photo shows an Original Impossible Burger, left, and a Cali Burger, from Umami Burger, in New York. A new era of meat alternatives is here, with Beyond Meat becoming the first vegan meat company to go public and Impossible Burger popping up on menus around the country. Several new vegetarian products are competing to win over meat lovers, but two California companies _ Impossible Foods and Beyond Meat _ are grabbing attention for patties that are red before they’re cooked, making them resemble raw beef. (AP Photo/Richard Drew)

Bild: AP

Ein weiterer Tipp aus der watson-Redaktion ist: Kidneybohnen oder weich gekochte Linsen sowie Haferflocken gut würzen, pürieren und zu Pattys formen. Auch klein gehacktes Gemüse könnt ihr den Veggie-Burgern beimengen.

Fleischlos und gesund geht also doch, wenn auch mit ein bisschen mehr Aufwand als der fertigen Variante aus dem Supermarkt.

(ak)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Kanischti 04.06.2020 16:55
    Highlight Highlight Sich Vegan und ungesund ernähren geht. Genauso wie sich nicht vegan und doch gesund ernähren. Eigentlich nix neues.
    Möglichst naturbelassene, unverarbeitete Lebensmittel sind nun mal gesünder. Das geht auf beiden Seiten.
  • Eistgleichemcequadrat 04.06.2020 08:56
    Highlight Highlight Wenn ich einen Burger ohne Fleisch - aber mit dem Geschmack und der Textur von Fleisch - will (aus welchen Gründen auch immer) kann ich doch als intelligente Person nicht davon ausgehen, dass das ohne jede Menge Zusätze (zu ein paar gemüsigen Basisstoffen) und ohne eine entsprechende Behandlung des Materials geht. Wenn ich so etwas esse, mache ich das also ganz bewusst. Billig ist das Zeug ja nicht gerade, da stecken anscheinend die vollen Produkt-Entwicklungskosten in einem einzigen (Beyond-)Burger drinnen, etwas übertrieben formuliert.
  • HiCh 04.06.2020 07:16
    Highlight Highlight Sehr einseitige Berichterstattung...
  • Jürg Müller - Der Katzenmann 04.06.2020 05:42
    Highlight Highlight Die Zutaten in diesen "Veg-irgendwas" sind mir eigentlich ziemlich egal. Wenn ich fleischlos will, dann kommen Zucchetti, Fenchel, Rüebli, Pilze, younamethevegetable auf den Grill. Alles, was du in der Pfanne kochen kannst, kannst du auch über den Grill ziehen. Schon mal Röschti probiert? Wird genial. Diese Fertigmischungen gehen mir schon ewig auf den Geist. Und all das marinierte Fleisch - alle die selbe orange Farbe. Holt euere Lebensmittel beim Bauern, marinieren könnt ihr Fleisch und Gemüse auch selber; und besser ;-). Ohne E-irgendwas. En Guete.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 04.06.2020 09:20
      Highlight Highlight Grundsätzlich deiner Meinung....ausser das Ohne E-irgendwas.

      E162 hat es vermutlich in jedem Veganburger und ist nichts anderes als Randensaft für die blutige Farbe.
  • grünerantifaschist #blm 03.06.2020 20:03
    Highlight Highlight Lebe vegan, mag burger, toll dass es vegane patties gibt!
  • Glenn Quagmire 03.06.2020 19:52
    Highlight Highlight Die Sendung von Nelson war top. Sachlich, informativ, unparteiisch. Wer das vegane Laborzeugs essen will, der kann. Bei mir gibts Fleisch, Fisch oder ein Veggie Patty, dass auch nach Veg schmeckt.
  • WHU89 03.06.2020 19:49
    Highlight Highlight wenn ich einen gesunden burger will, esse ich keinen burger 🤷🏻‍♂️
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 04.06.2020 09:21
      Highlight Highlight Ich esse dann einen Angusburger vom Händler meines Vertrauens.
    • Kanischti 04.06.2020 17:02
      Highlight Highlight Mageres Bio Rinderhack kaufen, kurz kneten, Patty formen, auf den Grill damit. Braucht nicht mal Salz.

      Ungesund macht den Burger, worin du das Ding nachher einklemmst.
    • WHU89 05.06.2020 05:15
      Highlight Highlight @Kanischti: auf das will ich ja hinaus. wenn ich was „gesundes“ essen will oder auf diät bin, esse ich keinen burger. hat mit brioche bröttchen, saucen, käse usw. zu viele kalorien 😅
  • Lienat 03.06.2020 19:17
    Highlight Highlight Warum soll eine lange Zutatenliste ein Merkmal für schlechte Qualität oder ungesundes Essen sein?

    Abgesehen davon haben viele Leute eine komische Vorstellung davon, was sich hinter Ergänzungsstoffen mit kryptisch klingendem Namen verbirgt. Heisst es z.B. Ascorbinsäure oder E300, dann schieben die Leute Panik. Heisst es aber Vitamin C, dann ist es plötzlich gesund. Dabei sind alle drei genau dasselbe.

    In den meisten Nahrungsmitteln ist übrigens auch Dihydrgenmonoxid enthalten. Und das findet man nicht nur in Tapetenkleister, sondern auch in Tumoren und sogar in Kernreaktoren 😉
  • Pümpernüssler 03.06.2020 18:37
    Highlight Highlight Und wo sind jetzt die Informationen zu den angeblich ungesunden Zutaten im Fleischersatz? Mal wieder nur bisschen Polemik.
  • HiCh 03.06.2020 18:29
    Highlight Highlight Was ist das für ein schrecklicher Artikel?

    Nicht die Anzahl der Inhaltsstoffe ist entscheidend, sondern um was für welche es sich handelt.

    Wie gesund ein Burger aus Fleisch ist, darauf wird hier gar nicht eingegangen. Klar ist auch der verarbeitete Vegi-Burger nicht gesund, aber wissenschaftlich hat man sich mit der Sache gar nicht auseinandergesetzt.

    Wer kommt auf die Idee, das vegetarisch immer gesünder sein soll?

    Wäre so ein Bericht in den anderen bekannten Online-Medien erschienen, hätte ich mich nicht gewundert. Für Watson sollte so was aber nicht reichen...
  • Blues 03.06.2020 18:01
    Highlight Highlight Eigentlich sprechen wir von Veggie Burger und nicht von Veganen Burger.

    Veganer können sowieso nur überleben dank der restlichen Gesellschaft (Fleischfresser) die dafür sorgt, dass sie die richtige Ernährung bekommen können.

    • keplan 03.06.2020 20:54
      Highlight Highlight Könnten sie den Teil zu dem Veganern bitte noch ausführen, dass würde mich interessieren
    • Blues 04.06.2020 00:17
      Highlight Highlight Ja, aber das würde die Veganer in Notstand bringen und der Platz reicht eben nicht!!
      Grundsätzlich ist es mir egal wenn wer veganern will. Nur einfach nicht sektierern.
    • keplan 04.06.2020 19:37
      Highlight Highlight Blues dann bring mich doch in notstand.

      Reine behauptungen ohne argumente finde ich sehr schwach
  • keplan 03.06.2020 16:23
    Highlight Highlight Also offensichtlich hat die Mehrheit immer noch nicht begriffen, das vegan kein synonym für gesund ist. Ich kann mich auch vegan absolut ungesund ernähren. Es ist einfach meisten einfach so, dass Veganern eine gesunde Ernährung wichtig ist.
  • Matthiah Süppi 03.06.2020 16:10
    Highlight Highlight Dann kauft halt Planted Chicken. Eine ETH Entwicklung, auf die wir richtig stolz sein dürfen.
    • Lami23 03.06.2020 21:18
      Highlight Highlight Jop, finde ich auch.
  • genauleser 03.06.2020 16:04
    Highlight Highlight Nebst Bio-Produkten werden neuerdings gerne vegane Produkte Opfer von solch "Qualitätsjournalismus".
    Aus derselben Liga: Vor einiger Zeit hatte so ein Hobby-TV-Journalist auf der Zutatenliste nachgelesen, dass eine vegane Pseudosalami gleichviel Salz enthält, wie eine echte. Sein Fazit: "Skandal, Betrug!! Vegane Salami ist ja gar nicht gesünder!!"
    Nein, echt?


  • saukaibli 03.06.2020 15:57
    Highlight Highlight Viele diese hippen Veggie-Fertigprodukte sind extrem verarbeitete Lebensmittel und meistens nicht gesund, dafür aber massiv überteuert. Auch deshalb springt die ganze Industrie auf den Zug auf. Ein Paradebeispiel ist Soja-, Hafer oder Mandelmilch. Zutaten im Wert von 10 Rappen pro Liter werden teilweise für das Zwanzigfache verkauft. Grundsätzlich sollten Lebensmittel schonend Produziert und möglichst nicht zu stark verarbeitet werden. Leider wollen das die wenigsten bezahlen oder sie sind zu faul um selber richtig zu kochen (ich gehöre oft zur zweiten Fraktion :-( )
  • Hessmex 03.06.2020 15:38
    Highlight Highlight Warum muss man „Vegetarisch“ versuchen ein Fleisch her zu stellen? Ich mache ja auch kein Blumenkohl aus Hackfleisch!
    Esst doch alles so wie es ist!
    • saukaibli 03.06.2020 15:58
      Highlight Highlight hmmm, Blumenkohl aus Hackfleisch... Du bringst mich gerade auf eine Idee ;-)
    • Elmas Lento 03.06.2020 16:05
      Highlight Highlight Das Hackfleich (oder Hamburger, Wurst, Plätzli) ist ja nur die Form und hat nicht mehr viel mit dem Original zu tun. Ob man also aus einer Kuh oder aus Blumenkohl einen Hamburger herstellt ist egal. Die Form ist abhängig vom späteren Verwendungszweck und nicht von den Ausgangsmaterialien.
    • MahatmaBamby 03.06.2020 19:39
      Highlight Highlight Ja aber du machst ja aus Schweinsresten auch deine Wienerli:(
      Wieso dass den
  • Ferdinend 03.06.2020 15:12
    Highlight Highlight Natürlich ≠ Gesund.

    Nur weil ein Produkt als natürlich deklariert wird oder wenig Zutaten aufgelistet werden, heisst es nicht das es gesund ist.
  • Gopfidam 03.06.2020 15:11
    Highlight Highlight Was erwartet man denn auch? Um gleichbleibende Qualität in grossen Mengen, und das ist bei Beyond Meat der Fall, braucht man diverse Zusatzstoffe damit die Maschinen gleichbleibend laufen können und es nicht ständig zu Unterbrochen kommt. Und deshalb meide ich die gross beworbenen Veggie Alternativen der grossen Hersteller. Sie wollen primär die Maschinen am Laufen halten um solche Kreationen zu verkaufen. Da ist sogar der Hipster Laden um die Ecke die bessere Alternative 😂
  • Rübli 03.06.2020 13:56
    Highlight Highlight Warum bedeuten eine grössere Anzahl Zutaten automatisch dass es ungesünder ist? Was die Folgen dieser Zutaten sind steht nicht geschrieben im Artikel, warum nicht?
    Zudem gibt es noch zwei weitere gewichtige Gründe, keinen Rindfleischburger mehr zu essen, einerseits der ökologische Fussabdruck und andererseits das Tierleid.
    Ich würde mir daher eine ein wenig kritischere Auseinandersetzung wünschen.
    • Nerthu 03.06.2020 19:10
      Highlight Highlight im text wird ja der fleisch burger wegen fussabdruck kritisiert. es geht im artikel darum aufzuzeigen das bei veganem gfleischersatz meist eben nicht nur gewürze und ein rohstoff darin sind. ich kenne selber viele die meinen nur weil da vegan draufsteht ist es automatisch ohne emulgatoren/chemie und gesund. kritisches hinterfragen ist immer gut.
  • The hard Blob 03.06.2020 13:48
    Highlight Highlight Nicht unbedingt gesünder, aber auch nicht unbedingt schlechter. Dafür ohne Tierquälerei.
  • Glenn Quagmire 03.06.2020 13:36
    Highlight Highlight Die Veganisten kommen wieder hervorgekrochen und missionieren.

    Essen und essen lassen.... Wieso Gemüse nach Fleisch schmecken soll ist mir ein Rätsel, aber wenn jemand das will ist es ok, ich muss es ja nicht essen. Genau gleich wie ein Veganer nicht ein leicht blutiges 500g Steak essen muss.
    • Waldorf 03.06.2020 17:33
      Highlight Highlight Wer hat denn schon wieder einen Stutz in die "Veganermissionierenalleimmer" Drehorgel geworfen?
    • grünerantifaschist #blm 03.06.2020 20:00
      Highlight Highlight Es sind tiereteile die du verspeist, von dem her hat der spruch einen ziemlich perversen geschmack
    • Glenn Quagmire 03.06.2020 21:08
      Highlight Highlight @grünergutmensch & Waldorf
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  • TheScientist 03.06.2020 13:36
    Highlight Highlight Diese Schlussfolgerung macht keinen Sinn. Weder eine kurze Zutatenliste noch nur natürliche Zutaten lassen darauf schliessen das etwas gesund ist.
    sojaexturat ist reines sojaprotein in form gebracht und methylcellulose ist veganes geliermittel. Wasser ist auch in Tapetenkleister vorhanden und trotzdem kommt man nicht auf die Idee wasser könnte ungesund sein. Nur weil man gewisse Zusatzstoffe nicht kennt heisst das nicht dass sie schädlich sind.
  • Locutus70 03.06.2020 13:33
    Highlight Highlight Sich vegan vollwertig und gesund zu ernähren erfordert vor allem eins: Disziplin und zwar mehr als bei jeder anderen Ernährungsform.
    Viele bringen diese Disziplin nicht auf und greifen dann eben zu Fast Food oder Fertiggerichten ^^
    • Nate Smith 03.06.2020 21:36
      Highlight Highlight Das ist bei nicht veganer Ernährung gebau gleich m
    • Locutus70 04.06.2020 14:42
      Highlight Highlight @Nate Smith - Nicht ganz. Du bist bei veganer Ernährung eben viel eingeschränkter was die Auswahl der Nahrungsmittel angeht.
    • Nate Smith 04.06.2020 17:03
      Highlight Highlight Ja, was die Leute aber nicht davon abhält Eimerweise Müll in sich reinzustopfen. Mit Vegan oder nicht hat das nichts zu tun.
  • Garp 03.06.2020 13:32
    Highlight Highlight An die Fraktion, warum Produkte wie Fleisch aussehen sollen oder schmecken. Damit mehr Leute auf Fleisch verzichten oder ihren Fleischkonsum zumindest einschränken und bereit sind überhaupt etwas Neues auszuprobieren und das Fleisch nicht so sehr vermissen, wenn sie Vorurteile haben, dass es ohne Fleisch nicht geht. Menschen sind oft sehr unbeweglich ;-) .

    Viele können auch nicht so gut kochen und sind wenig kreativ in der Küche und wollen sich keine Zeit dazu nehmen. Sonst gäbe es nicht allgemein so viele Fertigprodukte.

  • Locutus70 03.06.2020 13:24
    Highlight Highlight Diese Fertigprodukte zielen auf jede Veganer und Vegetarier ab, die ihre Ernährungsform primär aus moralischen Gründen gewählt haben. Und von denen ernährt sich halt ein nicht unerheblicher Teil ungesund.

    Ich esse sehr wenig Fleisch, aber ich achte primär auf eine gesunde Ernährung. So Zeug wie zusammengeklatschtes Erbsenprotein oder sowas kommt mir nicht auf den Tisch ^^
    • Garp 03.06.2020 16:16
      Highlight Highlight Sie zielen auf Leute ab, die der Umwelt nicht schaden wollen und wenig Zeit haben für die Küche und nicht gern kochen, neben all den Vegis. Ist auch eine Art Lifestyle . Essen hat immer auch mit Lifestyle zu tun, die Kulinarik verändert sich stetig, durch verschiedenste Faktoren. Fleisch konsumieren ist umweltschädlich, tierische Fette nicht gesund, man reist in Länder, in denen sich viele vegetarisch ernähren usw. usf.
    • HiCh 03.06.2020 18:30
      Highlight Highlight Dafür mit Hormonen und Medikament versehenes Fleisch?
    • Locutus70 03.06.2020 20:54
      Highlight Highlight @Garp - "Pouletfleisch" aus Erbsenprotein für 25 Franken das Kilo - das ist reine Geschäftemacherei. Wer will soll das gerne essen, ich jedenfalls werde es nicht tun. ^^
    Weitere Antworten anzeigen
  • Toerpe Zwerg 03.06.2020 13:03
    Highlight Highlight Fleisch ist hochwertiges und gesundes Essen und einzig auf der moralisch/ethischen Linie angreifbar
    • keplan 03.06.2020 16:28
      Highlight Highlight 😂 Ob es hochwertig und/oder gesund ist, darüber lässt sich genau so streiten (ich hab gerade keine Lust). Sonst googlen sie doch mal: Fleisch als krankheitsursache oder ähnliches
    • Garp 03.06.2020 16:31
      Highlight Highlight Nicht ganz Toerpe Zwerg. Fleischproduktion verbraucht sehr viele Ressourcen und schadet nunmal der Umwelt, das ist ein Angreifpunkt, den Du völlig ausblendest.
      Ich wäre ja für einen CO2 Kontingent, dann kann jeder da sein CO2 verbrauchen, wo er möchte. Da wirst Du sowieso dagegen sein. 😁
    • Lami23 03.06.2020 18:10
      Highlight Highlight Lesen sie mal Bas Kast, da werden die neusten Studien zumsammengetragen und da sind tierische Produkte sehr wohl auch gesundheitlich angreifbar. Finde aber auf jeden Fall, dass schlussendlich vor allem der andere Aspekt zählt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sucre 03.06.2020 13:00
    Highlight Highlight Was ist so schwierig daran zu verstehen, dass gewisse Leute Fleisch eigentlich mögen, aber gerne darauf verzichten würden. Logisch greift man da einfach zu Fleischersatz Produkten und ersetzt somit das Steak im Teller/ das Patty im Burger. Und wenn dass jetzt heftig verarbeitet wurde ist es trotzdem zig mal besser als der Rindsburger. Der Prozess hinter dem Burger ist viel komplexer, umweltfeindlicher und ethisch halt einfach schwierig. Also lasst doch die Leute ihre Ersatzprodukte kaufen und überlegt selbst mal, ob ihr dem schreienden Kalb den Schussbolzen zwischen seine Augen drücken würdet.
  • -thomi- 03.06.2020 12:40
    Highlight Highlight Burger sind wohl in jeder Ausführung nicht besonders gesund. Ich würde sie eher zum Comfort Food zählen. Da hats ja noch tonnenweise Zucker im Brötchen und im Ketchup oder der Barbecue Sauce. Also eher Finger weg, wenn man was Gesundes sucht.
    • Garp 03.06.2020 15:46
      Highlight Highlight Isst Du nie Glacé oder Schoggi? Auch Früchte haben Zucker und Gemüse. Der Mensch hat sich noch nie _nur_ gesund ernährt. Es geht ja nicht darum sich nur von Hamburgern zu ernähren.
    • -thomi- 03.06.2020 20:44
      Highlight Highlight Nö. Ich mag keine Schoggi und Glacé esse ich maximal einmal pro Halbjahr in Form von Sorbet, dann selber gemacht und mit etwas Holunderblütensirup. Wollte ja auch nur sagen, dass man sich nicht darüber wundern sollte, dass Burger per se nicht sonderlich gesund sind. Das ist alles
    • Garp 03.06.2020 21:13
      Highlight Highlight Das weiss doch jeder, dass Burger nicht sonderlich gesund sind. Sie müssen aber auch nicht sonderlich ungesund sein. Sorbet ist mit Sirup ist auch nicht gesünder als ohne oder als ein Hamburger. Worum geht es Dir wirklich? Beim Essen geht es doch auch um Genuss und nicht immer _nur_ um Gesundheit. Wenn wir nur noch so moralisch essen, werden wir krank.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rethinking 03.06.2020 12:33
    Highlight Highlight Neben der Gesundheit stellt sich auch die Frage nach der co2 Bilanz...

    Ich hoffe wenigstens die ist bei Veggie Burger besser?
    • Varanasi 03.06.2020 16:33
      Highlight Highlight Genau, das kommt im Artikel nämlich nicht hervor. In der Sendung wurde darauf hingewiesen, dass diese beim Veggieburger 5 mal besser ist als beim Burger mit Fleisch.
  • Zyniker haben es leichter 03.06.2020 12:10
    Highlight Highlight Wer nur Salat und Gemüse essen will, soll das tun. Warum aber belügt man sich selbst mit pseudo-Fake-Burgern und solchem Mist? Nie und nimmer ist dieser Schund besser als andere, "nativ-Vegi", Gerichte und mit dem Original hat es herzlich wenig zu tun, Etikettenschwindel für das eigene Ego. Erinnert mich an die Veganerin mit der Handtasche aus Echtleder...
    • JayPi 03.06.2020 14:03
      Highlight Highlight Es ist nicht perfekt aber für etwas das man normalerweise isst ist es ziemlich gut und für die speziellen Anlässe kann man sich dann auch mal einen Rindfleischburger gönnen.
      Die (allermeisten) Vegiburger haben nämlich weniger Kalorien und die pflanzliche Herstellung schont das Tierwohl und die Umwelt.
    • Wenzel der Faule 03.06.2020 14:22
      Highlight Highlight Na ich esse seit einem dreiviertel Jahr gar kein Fleisch mehr. Ab und zu hat man dann trotzdem lust auf einen Burger, der wie ein Burger schmeckt.
      Der Geschmack ist echt zum verwechseln ähnlich.
      Weil ich die Möglichkeit habe, einen Burger zu essen ohne ein Tier auf dem Gewissen zu haben, dann gönn ich mir ab und an solchen Mist.

    • lilie 03.06.2020 15:08
      Highlight Highlight @Zyniker: Niemand isst nur Salat und Gemüse, jedenfalls nicht lange. Für Proteine, Kohlenhydrate und Fett brauchts Hülsenfrüchte, Getreide, Kartoffeln, Nüsse, Samen, Eier und Milchprodukte.

      Diese Ersatzprodukte zielen eher auf fantasielose Fleischesser ab, um das Gewissen zu beruhigen.
  • Yeah, right. 03.06.2020 12:09
    Highlight Highlight Müssen Dauerwerbesendungen nicht als solche gekennzeichnet werden?
    Oder gilt das für Sendungen der Fleischlobby nicht?
    Play Icon
  • Ohniznachtisbett 03.06.2020 11:58
    Highlight Highlight Wenn ich fleischlos essen will, will ich kein Burger.
    • Lami23 03.06.2020 18:11
      Highlight Highlight Warum nicht?
    • esmereldat 03.06.2020 18:46
      Highlight Highlight Du isst nicht fleischlos, oder?
    • Ohniznachtisbett 04.06.2020 07:42
      Highlight Highlight Esmereldat: Nein, ich esse sehr gerne Fleisch. Aber ich esse nicht so viel Fleisch. Wenn ich kein Fleisch esse, dann gelüstet es mich aber nicht nach Produkten die wie Fleisch aussehen oder gar schmecken sollen. Dann will ich ein Spargelrisotto, eine Quiche, Gnocchi mit Butter und Salbei, Gemüsecurry, Salat, ein Käsebrot, ein Hörnliauflauf, Spaghetti al pesto, Gemüselasagne, Birchermüesli, eine Pizza mit Artischocken, Linseneintopf (wobei der mit Speck besser ist), Pilzragout mit Polenta, Mit Spinat gefüllte Omeletten und mit Käse überbacken... usw. aber kein "Burger" und kein "Cordon Bleu"
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bee89 03.06.2020 11:58
    Highlight Highlight Habe die Folge gestern gerade gesehen. Und vielleicht bin ich da die Ausnahme, aber wenn ich an einen Veggie/Veganen Burger rangehe und denke, der soll schmecken wie Fleisch, dann kann ich ja nur enttäuscht werden.
    Aber es gibt mittlerweile echt viele Optionen, die geschmacklich und was (aus meiner Sicht) wichtiger ist von der Konsistenz eher an Fleisch rankommen. Da kann man auch gut mal öfters auf Fleisch verzichten
  • zaphod67 03.06.2020 11:56
    Highlight Highlight Oder man isst einfach einen richtigen Burger.
  • Heinz Meyer (1) 03.06.2020 11:50
    Highlight Highlight Ich verstehe diese Fleischersatz-Produkte nicht.
    Ich bin selber Fleischesser, liebe aber auch Gemüse.
    Alles Pflanzliche, das wie Tierisches sein muss, muss hochverarbeitet sein, die Bestätigung findet sich jeweils in der Zutatenliste.
    Warum muss überhaupt pflanzliche Nahrung wie ein tierisches Erzeugnis daher kommen?
    • Der müde Joe 03.06.2020 12:24
      Highlight Highlight Danke! Genau deiner Meinung!👍🏼
      Ein guter Veggie-Burger muss nicht nach Fleisch schmecken.

      Ein Tipp: Probiert mal einen, ohne den Gedanken in Fleisch zu beissen.
      Man kann übrigens auch bei Veggie BBQ oder ander Saucen verwenden.😋
    • Sämi P. aus E. 03.06.2020 12:33
      Highlight Highlight Wenn ein Veggie-Burger in ein paar Jahren exakt genauso schmeckt wie ein Tierisches Produkt, warum sollte man dann noch Tiere halten und töten und extreme Resourcen dafür verbrauchen wenn es auch mit viel weniget geht und ich das gleiche Erlebniss habe?
    • eldorak 03.06.2020 12:39
      Highlight Highlight Es geht darum, den Fleischkonsum zu reduzieren. Würde normales Gemüse dafür reichen, bräuchte es keine Vegie Alternativen, denn dann wäre der Fleischkonsum auch jetzt schon niedriger.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Yeah, right. 03.06.2020 11:37
    Highlight Highlight "die Romantik ist schnell vorbei" beim Fleischersatzprodukt. Ja ne ist klar.
    Die Romantik ist aber noch viel schneller vorbei, wenn man die Haltung & Schlachtung des Tieres zeigen würde, bevor es wie von Zauberhand sauber proportioniert und vorbereitet in der Fernsehküche liegt.

    Zudem isst man ja als Veganer/Vegetarier hoffentlich nicht jeden Tag Convenience-Produkte! Sondern vielleicht max. 1-2 Mal pro Woche. Und B12 kommt auch nicht von den Tieren usw. usf. Die Fleischlobby hat sich über diese Sendung sicher gefreut. Ich hingegen habe mich mehrheitlich geärgert.
  • atlas 03.06.2020 11:36
    Highlight Highlight Nur weil mehr Stoffe drin heissts ja nicht, dass es ungesünder ist... Persönlich esse ich solche Produkte auch nicht wegen gesund, sondern wegen Tierwohl und Oekologie, deshalb auch vorwiegend die, die vegan sind.
  • Der müde Joe 03.06.2020 11:31
    Highlight Highlight Warum muss eigentlich ein Veggie-Burger nach Fleisch schmecken?

    Hatte schon ein paarmal Veggie-Burger und schmeckte null nach Fleisch - und war trotzdem lecker!

    Wenn Gemüse will, esse ich Gemüse und wenn ich Fleisch will esse ich Fleisch.🤷🏻‍♂️
    • Kruk 03.06.2020 12:48
      Highlight Highlight Ich habe einmal so einen Fleischersatz Burger gegessen und ich hätte nie und nimmer gemerkt das dies kein Fleisch ist, aber... Es war schlechtes Fleisch, also ja nicht Fleisch aber geschmacklich einfach ein schlechter Burger.

      Und ich bin da nicht die Beste qualität gewöhnt. Daher heisst es bei mir auch, will ich auf Fleisch verzichten gebe ich Bratkäse, Gegrillte Auberginen, Zucchetti etc. hinhein und sonst gibt es halt Fleisch.

      Allerdings verstehe ich auch Menschen welche aus überzeugung Veganer/ Vegetarier sind und dann ab und an zu so etwas greifen.
    • Merida 03.06.2020 13:12
      Highlight Highlight Ich bin Vegi und ich mag die herkömlichen Vegiburger lieber als die pseudoblutigen.
    • The hard Blob 03.06.2020 14:28
      Highlight Highlight Wer Fleisch mag aber keine Tiere töten will hat hier eine Alternative
  • TheKen 03.06.2020 11:27
    Highlight Highlight bald kommt sicher der Insektenburger
    • THEOne 03.06.2020 12:24
      Highlight Highlight den gibts schon
    • code-e 03.06.2020 12:37
      Highlight Highlight Was heisst bald? den gab es ja schon im Coop, hatte aber anscheinend nicht den gewünschten Erfolg
    • Max Cherry 03.06.2020 13:10
      Highlight Highlight Kennt man in Malawi schon lange ;)
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  • messanger 03.06.2020 11:26
    Highlight Highlight Die Anzahl Zutaten sagt ziemlich wenig über "Gesund" aus. "Rindfleisch" liesse sich auch als "tierische Proteine, gesättigte Fettsäuren, etc" auflisten.

    So lange keine Burger an Bäumen wachsen werden immer diverse Zutaten nötig sein, damit das Fake wie das Original aussieht.
  • Darkside 03.06.2020 11:24
    Highlight Highlight Habe den Beyond Burger kürzlich probiert. Von der Textur her ist es wirklich erstaunlich und kaum von Fleisch zu unterscheiden. Vom Geschmack her aber dann doch was ganz Anderes.
    Ich esse nicht so oft Burger, aber wenn dann selbst gemacht und da werde ich auch weiterhin auf das 'Original' zurückgreifen.
    • code-e 03.06.2020 12:40
      Highlight Highlight Habe den auch kürzlich gegessen und ich muss sagen, von der Konsistenz kommt er doch verdammt nahe an richtiges Fleisch. ich wage sogar zu behaupten, dass wenn du es nicht weisst, gar nicht darauf kommst. Zumal noch Ketchup, Mayo und was sonst noch für Saucen den "Fake" kaschieren. Allerdings finde ich den Preis zu hoch
  • TBD 03.06.2020 11:24
    Highlight Highlight Hat jemand per Zufall mehr Tipps und Tricks für selbstgemachte Patties?

    Meine werden entweder zu trocken/kompakt oder fallen auseinander.
    • BerriVonHut 03.06.2020 12:52
      Highlight Highlight Ich kann dir Hirseburger empfehlen. Schmecken nicht nach Fleisch,aber das müssen die Patties ja auch nicht!
    • Toerpe Zwerg 03.06.2020 13:06
      Highlight Highlight Finde ein ehrliches Falafel Pattie ausgesprochen fein und easy in der Zubereitung.
    • Garp 03.06.2020 17:57
      Highlight Highlight Hirseküchlein sind super lecker, aber haben mit Burgern so viel zu tun wie Kartoffelküchlein.
  • Rundlauf 03.06.2020 11:19
    Highlight Highlight Das war schon ziemlich schnell klar, als diese gut schmeckenden Fleischersatzprodukte auf den Markt kamen.

    Man muss unterscheiden: Diese Produkte sollte man vA essen, wenn man Lust auf einen saftigen Burger hat, aber kein Fleisch essen möchte. Man sollte diese Produkte aber meiden, wenn man denkt, man isst mit dem Ersatzprodukt etwas gesünderes als Fleisch.

    Fleisch steht ja nicht in der Kritik, weil es per se ungesund wäre - im Gegenteil (das Mass macht's) - sondern weil es ökologisch problematisch ist. Diese Produkte lösen ökologische, aber keine gesundheitlichen Probleme.
  • Garp 03.06.2020 11:15
    Highlight Highlight Ich darf all diese Fleischalternativen aus Hülsenfrüchten nicht essen. Ich mache Getreideburger aus Grünkern, Vollreis und Hirse, esse die dann aber ohne Buns 😁 .
    • Hugeyun 03.06.2020 12:26
      Highlight Highlight Also Frikadellen?
    • TheKen 03.06.2020 12:38
      Highlight Highlight Funktioniert es mit dem Grill?
    • Garp 03.06.2020 15:00
      Highlight Highlight Auf den Grill würd ich sie nicht geben. Sind halt Getreideburger und keine Hamburger.

      Du kannst sie auch Getreidefrikadellen nennen, oder Getreidebratlinge, Hugeyun. Wollte nur noch eine Alternative aufzeigen, für Leute die keine Hülsenfrüchte essen dürfen.
  • piranha 03.06.2020 11:13
    Highlight Highlight Jo, dass man Zutaten teilweise sogar gentechnisch oder zumindest synthetisch modifizieren muss, um einen fleischähnlichen Geschmack zu erhalten, sagt ja schon einiges über fleischloses Fleisch aus 😂

    Am besten ihr bleibt bei den gewöhnlichen Fleischersatzprodukten auf Gemüsebasis, die können nämlich auch sehr lecker sein. Es muss ja nicht alles nach Fleisch schmecken.
    • Liselote Meier 03.06.2020 14:47
      Highlight Highlight E461 ist eine Bindemittel und kein Geschmacksverstärker. Es ist das Bindemittel Nr. 1 in der Nahrungsmittel-Industrie weil spott Billig.

      Das tust auch du höchstwahrscheinlich auf deinen Burger => Ketchup, Burgerbrötchen, Schmelzkäse enthalten alle das Bindemittel E461 es sei denn du stellt deinen Ketchup selber aus Tomaten her.
  • bralliu 03.06.2020 11:09
    Highlight Highlight Convenience Food halt...
  • Randen 03.06.2020 10:46
    Highlight Highlight Nicht natürlich kann natürlich ungesund sein. Aber natürlich kann natürlich genau so ungesund sein wie nicht natürlich. Das ist natürlich alles nur natürlich und man müsste wissen ob eine Zutat die in Tapetenkleister vorkommt ungesund ist weil es im Tapetenkleister vorkommt. Wie wäre das zb mit Wasser? Ich glaube das kommt in vielen ungesunden und unappetitlichen Produkten vor.
  • The Destiny // Team Telegram 03.06.2020 10:38
    Highlight Highlight Nein wer hätte gedacht (kotz emoticon)
    • Sämi P. aus E. 03.06.2020 12:37
      Highlight Highlight hier, extra für dich: 🤮
    • bralliu 03.06.2020 12:40
      Highlight Highlight surprise surprise!
  • Wenzel der Faule 03.06.2020 10:36
    Highlight Highlight Na all zwei Wochen ein solcher Burger halte ich für unbedenklich.
    Es geht mit ja dabei primär darum kein Tier zu essen, und nicht mich mit dieser Mahlzeit gesund zu ernähren.

    Auf jeden Fall feier ich die alternativen!
    • Locutus70 03.06.2020 13:20
      Highlight Highlight Also mir geht es primär darum mich gesund zu ernähren :)
  • Nano66 03.06.2020 10:35
    Highlight Highlight Wieso muss eigentlich Vegifutter wie Fleisch aussehen?! Verstehe ich irgendwie nicht! Wenn sie schon kein Fleisch essen wollen, muss es doch nicht so aussehen.
    • Lioness 03.06.2020 12:42
      Highlight Highlight Das essen nicht nur Veggies. Wir sind eine Carnivorenfamilie und essen zwischendurch auch vegetarische Produkte. Alle 2-3 Wochen gibts selbstgemachte Burger und ab und zu wird der mit einem Veggipatty gefüllt. Sogar den Kindern schmeckts.
    • Merida 03.06.2020 13:18
      Highlight Highlight Vegifutter? Echt jetzt? Hältst du Vegis für Tiere?
      (also im Gegensatz zu Nichtvegis, die aber auch Säugetiere sind...)
    • JayPi 03.06.2020 14:06
      Highlight Highlight Ich mag Fleisch, halte aber nichts von der Tierhaltung und den Umweltschäden die damit einherkommen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ziasper 03.06.2020 10:32
    Highlight Highlight "Automatisch gehen wir also davon aus, Fleischersatzprodukte müssten gesünder sein als deren fleischliches Ebenbild."

    Wieso sollte man auf so etwas kommen?
    • Lioness 03.06.2020 12:44
      Highlight Highlight Bei uns gibts das, damit wir weniger Fleisch konsumieren. Wenn wir gesund essen wollen, gibts Gemüsecanneloni, zBsp.
    • Toxic Buddha 04.06.2020 08:22
      Highlight Highlight Da "Radikale" Veganer den Fleischkonsum im allgemeinen verteufeln. Von ungesund bis unmoralisch wird hier geredet. Wobei man bei ihnen bei unmoralisch Recht geben muss, wenn man sich gewisse Kz-artigen Schlachthöfe oder Mastbetriebe anschaut.
  • Bits_and_More 03.06.2020 10:28
    Highlight Highlight Fairerweise besteht Rindfleisch ja auch nicht bloss aus einem organischen Stoff. Wird nun versucht künstlich Rindfleisch zu simulieren, werden die einzelnen Bausteine gelistet.

    Und nebenbei, Randensaft / Pulver hilft bei selbst gemachten vegetarischen Burgern eine schöne, rote Farbe hinzubekommen.
    • Toxic Buddha 04.06.2020 13:40
      Highlight Highlight Die Farbe ist für mich weniger das Problem. Eher der fehlende "Biss" und der deftige Geschmack.
  • Donspliff 03.06.2020 10:20
    Highlight Highlight finde das mit dem tapetenkleister genial

    ic bleib bei meinem frischen gemüse und FLEISCH (homer simpson sabber)
  • blueberry muffin 03.06.2020 10:10
    Highlight Highlight Sind Vegane Burger gesünder? Ja, sie haben keine tierischen Transfette und Cholesteryn drin. Frage beantwortet.

    Sind Burger gesund? Nein. Dabei ist egal ob Fabrikfleisch oder Fabrik Bohnenprotein gemisch... zu fettig, etc.
    • Donspliff 03.06.2020 12:34
      Highlight Highlight dafür tapetenkleister und sonst noch lustige e nummer damit die pampe auch zusammen hält gesund? fraglich... aber es wid als gesund verkauft? tja mit euch verdient man milliarden... haha...

      dann lieber z. b. eine selbst gemachte gefüllte aubergine mit hackfleisch & couscous salat

      zuviel aufwand? kauf den fertig müll
  • Varanasi 03.06.2020 10:08
    Highlight Highlight Selbermachen geht dem Fertigprodukt natürlich vor.
    Allerdings ist die Zeit dazu auch nicht immer da.
    Zum Vergleich hätte in der Sendung herangezogen werden müssen, wie Fleischburger produziert werden (Antibiotika in der Tiermast ect.)
    Und obwohl Veggieburger industriell hergestellt werden, haben sie eine 5 fach kleinere CO2 Bilanz als die Fleischburger, vom Wasserverbrauch und der Abholzung des Regenwalds mal ganz zu schweigen.
    Lustig war, dass das Kind gar nicht merkte, dass es die ganze Woche "vegetarische" Salami auf dem Pausenbrot hatte und diese dem Ehemann sogar besser schmeckte.


  • Asha 03.06.2020 10:06
    Highlight Highlight Was genau ist an Erbsenprotein kurios? Bei einem Schweinssteak sind die Antiobiotika Zusätze wohl sehr viel dubioser, nur müssen diese bis jetzt nicht deklariert werden. Und ja, einen Blick auf die Liste der Inhaltsstoffe zu werfen schadet grundsätzlich nie, bei Fleisch- genau so wie bei Vegiprodukten.
    • The Destiny // Team Telegram 03.06.2020 13:14
      Highlight Highlight Antibiotika? Wir können uns gerne auch über Pflanzenschutzmittel unterhalten.
    • Varanasi 03.06.2020 16:36
      Highlight Highlight Destiny
      Und der Soja aus Brasilien, mit dem die Tiere gefüttert werden, der kommt ohne Pflanzenschutzmittel aus?
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 04.06.2020 09:15
      Highlight Highlight Kommt darauf wo du dein Fleisch kaufst. In einem Biligburger hast du natürluch die volle Ladung Medikamente drin.
      Versuch dagegen mal einen Angusburger von " Natur Konkret"...100% Natur und unschlagbar gut.
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  • El Vals del Obrero 03.06.2020 10:01
    Highlight Highlight Gibt es wirklich Leute, die erwarten, dass ein Produkt, dass ohne Fleisch nach Fleisch schmecken soll, sehr "natürlich" sein kann?

    Was an Erbsenprotein so schlimm ist, ist mir auch nicht klar. Wenn man es selber mit Kichererbsen herstellt enthält es kein Erbsenprotein?

    Tapetenkleister enthält wahrscheinlich auch Wasser ...

    Von dem her etwas ein sehr gesuchter "Skandal".
  • dtk 03.06.2020 09:48
    Highlight Highlight Für den Veggi-Cheesburger Brokkoli (gekocht) mit Reibkäse, Ei und Mehl mischen und ab in den Backofen. Gibt super Nuggets oder Pattys.
    • L'enfer c'est les autres 04.06.2020 07:25
      Highlight Highlight Danke dtk. Knapp 120 Kommentare und es wird nur gestritten. Ich hatte ganz viele Ideen und Rezepte erwartet. Ich esse aus ökologischen Gründer kein Fleisch, mag es aber eigentlich sehr. Deshalb brauche ich einen Ersatz für Hamburger. Die gekauften Veggie Dinger finde ich gar nicht lecker, leider.
    • dtk 04.06.2020 16:18
      Highlight Highlight Scheint schon fast eine religiöse Frage zu sein mit dem Fleisch und Fleischersatz ;)

      Esse ehrlich gesagt gerne Fleisch, aber es darf auch mal Veggi sein. Deshalb ist es für mich nicht so wichtig, dass es möglichst nach Fleisch schmeckt - Hauptsache Lecker.

      Einfach "Brokkoli Käse Nuggets" googeln, gibt viele Rezepte und sind auch als Patty für Burger top.

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