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Geschichten erzählen kann er: Trevor Noah bei Ellen DeGeneres. screenshot: youtube/theellenshow

Trevor Noah erzählt, wie er sich auf Roger Federer vorbereitete – es ist köstlich



Es kommt nicht oft vor, dass es Ellen DeGeneres die Sprache verschlägt. Wenn, dann muss man schon eine verdammt gute Geschichte zu erzählen haben. Und genau das hatte Trevor Noah, der am Montag bei der Talkmasterin zu Gast war.

Der südafrikanische Comedian, der einen Schweizer Vater hat, erzählte bei DeGeneres, wie es zum Tennis-Doppel mit Rafael Nadal, Roger Federer und Bill Gates kam. Zu Beginn des Monats lieferten sich die vier eine Show-Partie zu Gunsten der «Roger Federer Foundation». Das Spiel fand vor über 50'000 Zuschauer in Cape Town statt, Millionen verfolgten die Partie am Bildschirm.

epa08200956 A general view of Cape Town Stadium as Roger Federer of Switzerland, Rafael Nadal from Spain, comedian Trevor Noah from South Africa and Bill Gates from the US play a doubles tennis match part of the Match in Africa Cape Town charity event, Cape Town, South Africa 07 February 2020. Presented by Rolex the Match in Africa is for the benefit of the Roger Federer foundation.  EPA/NIC BOTHMA

Das Doppel fand vor einer Weltrekordkulisse in Cape Town statt. Bild: EPA

Kein Anlass also, an dem man sich blamieren will. Doch genau dieses Szenario war für Trevor Noah sehr realistisch, wie er bei DeGeneres erzählte. «Zwei Monate vor dem Spiel rief mich plötzlich Bill Gates an und fragte mich, ob ich mit ihm in Cape Town Tennis spielen wolle», so der TV-Entertainer.

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Köstlich: Trevor Noah über seine Vorbereitung fürs Tennis-Spiel. Video: YouTube/TheEllenShow

Als er hörte, dass auch Rafael Nadal und Roger Federer dabei seien, sagte Noah zu. Sein Problem: Er hatte zu diesem Zeitpunkt noch nie einen Tennis-Schläger in der Hand. «Ich habe ihnen das aber nie gesagt», so Noah. «Wenn coole Leute dich zu etwas einladen, sagt man einfach, jaja ich bin dabei.»

Noah heuerte einen Coach an und erzählte ihm, er müsse bald gegen Federer antreten. Der Trainer sei deswegen davon ausgegangen, dass er einen Profi trainieren müsse und sei ordentlich überrascht gewesen, als er nach den ersten Schlägen gemerkt habe, dass Noah keinen Ball treffe.

Coach: «Hast du schon eine Weile nicht mehr gespielt?»

Noah: «Wenn du mit einer Weile mein ganzes Leben meinst, dann ja.»

Darauf der Trainer: «Aber du spielst gegen Roger Federer?»

Noah: «Ja.»

Trainer: «Das ist ein grosses Problem für dich.»

Noah liess sich aber nicht entmutigen, hängte sich voll rein und trainierte jeden Tag zwei bis drei Stunden. Er habe zwei Monate lang Panik geschoben. Doch am Ende lohnte sich der Aufwand: «Ich kann jetzt spielen», freute er sich bei DeGeneres, welche sich ob der Geschichte köstlich amüsierte. (cma)

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