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«Mortal Engines» und 8 weitere Kinofilme, die in einem finanziellen Fiasko endeten



«Mortal Engines» ist erst gerade in den Kinos angelaufen und gilt schon als riesiger, finanzieller Flop. Gerade einmal 7,5 Millionen Dollar hat der Film in den USA am Startwochenende eingespielt. Das ist unterirdisch schlecht. Bei einem geschätzten Produktionsbudget von mindestens 100 Millionen Dollar ist jetzt schon klar, dass der Film seine Kosten nicht mehr einspielen wird.

Damit reiht er sich in eine lange Liste von richtig grossen Filmflops ein. Allein in den letzten sieben Jahren haben Studios auf der Suche nach dem neuen «Die Tribute von Panem» oder «Harry Potter» mit vermeintlich sicheren Stoffen immer wieder finanzielle Bruchlandungen hingelegt.

Hinweis: Damit ein Film schwarze Zahlen schreibt, muss er in etwa das Doppelte der Produktionskosten einspielen. Das kommt daher, weil ein Teil des Eintritts an die Kinos geht und auch das Werbebudget durch die Einspielkosten gedeckt werden muss.

«Mortal Engines: Krieg der Städte» (2018)

Mortal Engines

Bild: Universal Pictures

Eigentlich hatte der Film alle Zutaten für den Start einer erfolgreichen Fantasy-Reihe: Eine weltweit beliebte Romanvorlage, die erfahrenen Drehbuchautoren von «Der Herr der Ringe» und mit Weta Workshop eine der besten Visual-Effects-Schmieden der Welt.

Doch nach dem katastrophalen Eröffnungswochenende kann Universal, welches den Film produziert hat, wohl nur noch hoffen, dass die rote Zahl unter dem Strich nicht dreistellig ausfällt. Experten prognostizieren schon jetzt ein Minus von bis zu 150 Millionen Dollar.

«John Carter – Zwischen zwei Welten» (2012)

John Carter

Bild: Disney

Mit keinem anderen Film hat Disney so einen grossen Verlust eingefahren wie mit «John Carter». Dabei sollte der Streifen der Auftakt zu einem richtig grossen Film-Franchise werden, so wie es Marvel heute ist.

Der Film basierte auf einer Buchreihe des «Tarzan»-Autors Edgar Rice Burrough. In den USA hat der Stoff sogar eine äusserst populäre Comic-Serie hervorgebracht. Daher scheute Disney keine Kosten und stattete die Produktion angeblich mit rund 263 Millionen Dollar aus – selbst für den Mauskonzern eine sehr grosse Summe.

Die Zuschauer hat das Science-Fiction-Epos nicht interessiert. Gerade einmal 284 Millionen generierte der Film. Unter dem Strich schätzen die Experten den Verlust für Disney auf bis zu 200 Millionen Dollar.

Trailer:

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Video: YouTube/vipmagazin

«Lone Ranger» (2013)

Lone Ranger

Bild: Disney

Nur ein Jahr nach «John Carter» landete Disney gleich seinen nächsten Megaflop. Mit «Lone Ranger» wollte man einer alten Westernfigur wieder Leben einhauchen, die in den USA vor allem in den 50er-Jahren äusserst populär gewesen war.

Um auf Nummer sicher zu gehen, engagierte man Johnny Depp und liess ihn eine ähnlich flapsige Figur spielen wie in «Fluch der Karibik». Doch der Film konnte gerade einmal knapp das Budget von 250 Millionen Dollar einspielen, was Disney einen Verlust von schätzungsweise bis zu 190 Millionen Dollar bescherte.

Trailer:

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Video: YouTube/KinoCheck

«Monster Trucks» (2017)

Monster Trucks

Hast du's verstanden? Es ist ein Monster in einem Truck – ein Monster Truck ... Bild: Paramount Pictures

Paramount und Hasbro haben in den vergangenen Jahren mit der «Transformers»-Reihe so richtig viel Geld gemacht. Nun wollte man mit «Monster Trucks» ein zweites Franchise etablieren, das vor allem durch Merchandising Geld einbringen sollte.

Nach diversen Produktionsproblemen kam der Film schliesslich 2017, drei Jahre nach dem Drehstart, in die Kinos. Die 125 Millionen teure Produktion konnte allerdings keine Kinderherzen für sich gewinnen – gerade einmal die Hälfte des Produktionsbudgets konnte eingespielt werden. Insgesamt soll Paramount den Film mit einem Verlust von 115 Millionen Dollar abgeschrieben haben.

Trailer:

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Video: YouTube/KinoCheck

«Seventh Son» (2015)

Seventh Sohn

Dass der Film völlig anders als die Buchreihe hiess, hat vermutlich auch nicht geholfen. Bild: Universal Pictures

Über eine Million verkaufte Exemplare konnte der Autor der 13-teiligen Buchreihe «The Wardstone Chronicles» vorweisen, da schien es nur logisch, dass eine Filmadaption genauso erfolgreich sein würde. So dachte man sich das wohl bei Universal, als das Studio 2015 die Filmumsetzung «Seventh Son» in die Kinos brachte.

Der mit Starpower gespickte Film sollte der Auftakt zu einer grossen Fantasy-Reihe werden, doch der dünne Plot überzeugte weder Kritiker noch Publikum. Auf Rotten Tomatoes hat der Film eine Zuschauerwertung von gerade einmal 34 Prozent – basierend auf über 53'000 Stimmen. Für Universal bedeutete dieses Fiasko einen Verlust von mindestens 85 Millionen Dollar.

«Pan» (2015)

Pan

Bild: Warner Bros

Alte Klassiker neu aufzuwärmen – oder wie Studiobosse es nennen: «neu zu interpretieren» – ist in Hollywood noch immer eine beliebte Praktik. 2015 wollte uns Warner Bros. davon überzeugen, dass es zum Märchen rund um Peter Pan noch immer etwas zu erzählen gebe – nämlich die Vorgeschichte.

150 Millionen Dollar Budget und Stars wie Hugh Jackman, Rooney Mara, Amanda Seyfried und Cara Delevingne sollten die Zuschauer scharenweise in die Kinos locken. Der Schuss ging gehörig nach hinten los, denn unter dem Strich musste Warner Bros. schätzungsweise bis zu 150 Millionen Dollar abschreiben.

Trailer:

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Video: YouTube/Warner Bros. DE

«King Arthur: Legend of the Sword» (2017)

King Arthur

Bild: Warner Bros.

Dass Warner Bros. nichts aus seinen vergangenen Fehlern gelernt hatte, zeigten sie mit diesem Film. Obwohl die Legende um König Artus schon gefühlt 1000 Mal verfilmt worden war, brachten sie 2017 eine Neuinterpretation ins Kino.

Regisseur Guy Ritchie, der 2009 mit «Sherlock Holmes» bewiesen hatte, dass moderne Remakes durchaus funktionieren können, sass für das Projekt auf dem Regiestuhl. Genützt hat es allerdings nichts, denn das Publikum zeigte, dass es schlicht keine Lust mehr auf König Artus hatte. Für Warner Bros. bedeutete dies ein Verlust von nahezu 150 Millionen Dollar – wenn nicht sogar mehr.

Trailer:

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Video: YouTube/Warner Bros. DE

«R.I.P.D. - Rest in Peace Department» (2013)

R.I.P.D.

Bild: Universal Pictures

Neben Marvel und DC-Comics gibt es in den USA noch den einen oder anderen einigermassen populären Comic-Verlag. Einer davon, Dark Horse, brachte 2013 eine Adaption ihres Comics «R.I.P.D.» in die Kinos. Zuvor hatte das Unternehmen bereits gute Erfahrungen mit der Umsetzung von «Hellboy» gemacht.

Leider konnte sich das Publikum für das «‹Men in Black› mit Geistern» überhaupt nicht erwärmen, trotz Ryan Reynolds und Jeff Bridges in den Hauptrollen. Das Einspielergebnis kam nicht einmal in die Nähe der nötigen 260 Millionen und brachte Dark Horse Entertainment einen Verlust von schätzungsweise 91 bis 115 Millionen Dollar ein.

«Das Zeiträtsel» (2018)

Das Zeiträtsel

Bild: Disney

2018 hat Disney mit den Marvel-Filmen kommerziell riesige Erfolge gefeiert. Doch mit «Das Zeiträtsel» hat der Mauskonzern auch einen gehörigen Flop gelandet. Dabei galt die Roman-Adaption als sicher, da Fans der Vorlage sich schon lange einen Film herbeisehnten.

Für die Verfilmung stand sogar Talk-Show-Meisterin Oprah Winfrey in einer grösseren Rolle vor der Kamera. Allerdings hatte Disney wohl unterschätzt, wie unbekannt die Vorlage ausserhalb der USA war. Denn während der Film im Heimmarkt 100 Millionen einspielte, waren es in der gesamten restlichen Welt mickrige 32 Millionen Dollar. Experten schätzen, dass Disney damit mindestens 100 Millionen Dollar in den Sand gesetzt hat.

Trailer:

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Video: YouTube/KinoStarDE

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Video: srf

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