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Der Unfall von Oliver Pocher war nun Thema bei "Pocher und Papa auf Reisen". bild: screenshot tvnow

People-News

Oliver Pocher besucht Trump-Anhänger – und endet im Krankenhaus

Janna Eiserbeck / watson.de



Oliver Pocher ist momentan im TV präsent wie kaum ein anderer. Für die Sendung «Pocher und Papa auf Reisen» begab er sich nun mit seinem Vater Gerd auf einen Roadtrip durch die USA – in einem riesigen Wohnmobil, das eher einem Wohnbus gleichkam. Darin könne man wenigstens nicht weglaufen, argumentierte Pocher Junior. Doch das fahrende Ungetüm war die geringste Herausforderung. Auf das Vater-Sohn-Gespann warteten ganz andere Aufgaben – mit durchaus schmerzhaftem Ausgang.

Erste Station: San Antonio. Dort wartete ein Raumfahrttraining beim KBR auf die Pochers – in einer menschlichen Zentrifuge. Oli liess seinem Vater den Vortritt und argumentierte wenig charmant: «Wenn was schiefgeht, wäre es besser. Er ist ja schon 70, er hatte sein Leben. Für mich wäre es besser, wenn ich als Zweites dran bin.» Gerd Pocher sah das etwas anders: «Natürlich ist es um mich schade. Es ist um jeden Menschen schade, der gehen muss oder stirbt.» Olis Humor deckt sich eben nicht immer mit Papa Pochers Geschmack.

Pocher und der «Gang-Bang-Bus»

Aber die Zentrifuge war bei diesem Trip wohl nur das Aufwärmprogramm. Es wurde noch deutlich unangenehmer. Die nächste Herausforderung: das Bett im Wohn-Truck. Die Matratze entsprach nicht den Hygienestandards eines Pochers. «Ich wusste es, das ist der Gang-Bang-Bus», scherzte Oli beim Anblick eines unappetitlichen Flecks unter dem Bettlaken. Den beim Begriff Gang-Bang nur ahnungslos schauenden Gerd verwies Oli nur weiter an Google. Geschlafen wurde kurzerhand im Motel.

Pocher trifft auf «Hardcore-Trump-Supporter»

Nach San Antonio ging's nach Louisiana – zum Mud-Race, den typischen Südstaatlern, den «Hardcore Trump-Supportern», wie sie Oli Pocher nannte. Im Quad-ähnlichen Gefährt rasten sie durch den Matsch. Etwas, das «Hygienefreak» Gerd Überwindung kostete. Aber wie würde der Wendler sagen? Egal! Da musste er eben durch.

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Mit seinem Papa Gerd war Oli Pocher zum Barbecue geladen. bild: screenshot tvnow

Und bei den Südstaatlern nahm das Unheil dann auch seinen Lauf. Weil Gastfreundschaft hier grossgeschrieben wird, durften die Pochers zum Barbecue bleiben und mit den Trump-Anhängern auch noch ein bisschen Schiessen üben. Während sich Papa Pocher als Zeuge Jehovas weigerte, eine Waffe auch nur anzufassen, probierte sich Oli munter aus. Und siehe da: Schnell wurde er für sein Talent als «deutscher Scharfschütze» gefeiert. Nur so gut, wie alles angefangen hatte, ging es nicht weiter. Schon Anfang des Jahres wurde bekannt: Oli hat von den Dreharbeiten eine bleibende Erinnerung davongetragen – eine riesige Narbe. Den ausführlichen Weg dahin durften die Pocher-Fans nun im TV nachverfolgen.

RTL zeigt Oli Pochers schmerzhaften Jagd-Unfall – unzensiert

Denn so glorreich seine ersten Schussversuche auch waren, bei der anschliessenden Jagd hätte er mal besser zuhören sollen. Vom Produktionsleiter wurde er noch auf die Gefährlichkeit der Waffe hingewiesen, doch darüber witzelte Pocher nur. Kaum fünf Minuten später kam es, wie er sagt, dann «zum Blutbad». Der Rückstoss des Gewehrs hatte ihm das Zielfernrohr zwischen die Augen geknallt und eine tiefe, stark blutende Wunde verursacht. Alle standen geschockt um ihn herum, die Kamera fing den Moment ein. Pocher berichtete in der Sendung:

«Mein erster Gedanke war 'aua', der zweite: 'Ganz schön viel Blut' und der dritte: 'Haben wir es wenigstens im Bild?'»

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Die Wunde musste genäht werden. bild: screenshot tvnow

Für den Comedian ging es anschliessend in die Notaufnahme, wo die Wunde mit sechs Stichen genäht werden musste. Und die Bilder, die RTL da zeigte, waren nichts für schwache Nerven. Spritzen in die Wunde, laufendes Blut, ein wimmernder Pocher – und am Ende eine Arztrechnung über 1500 Dollar.

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Papa Gerd stand seinem Sohn bei. bild: screenshot tvnow

Beim Rodeo hörte für Pocher der Spass auf

Die Wunde hielt Pocher aber nicht vor der weiteren Reise ab. Kaum aus dem Krankenhaus raus, ging es mit Papa Gerd zum Square Dance – typisch texanisch.

Auch ein Ausflug zu echten Cowboys durfte nicht fehlen, wenn man schon mal in den Südstaaten ist. Dumm nur, dass Oli eine Pferdehaarallergie hat. Nur die war letztendlich das geringste Problem. Zuzusehen, wie die Jungbullen mit dem Lasso gefangen, festgehalten, gebrandmarkt und kastriert wurden, setzte dem 42-Jährigen deutlich mehr zu. Als ihm dann auch noch zwei der abgeschnittenen Hoden in die Hemdtasche gesteckt wurden, war der Spass für ihn endgültig vorbei. Er stellte klar:

«Jetzt sind wir in einem Bereich, den hätte selbst ich nicht gemacht. [...] Ich kann nie wieder dieses Hemd richtig anziehen, ohne das ich traurig auf diese Hemdtasche gucke.»

Den anschliessenden Rodeo-Ritt auf der Kuh liess Pocher aus Angst dann kurzfristig sogar ausfallen. Sein Argument: «Eine Narbe muss reichen.»

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Pocher versuchte sich als Cowboy. bild: screenshot tvnow

Als eine der letzten Stationen der Reise stand Las Vegas auf dem Plan. Dort versuchte sich Gerd als Stand-up-Comedian – mit Erfolg. Für Oli hingegen wurde es nochmal schmerzhaft. Er hatte sich einen Termin beim Schönheits-Doc gemacht. Ein paar neue Brüste? Oder lieber etwas Botox? Er entschied sich für Letzteres und liess sich das Nervengift in die Stirn spritzen. Perfekt für die Narbe, wie der Chirurg argumentierte. Denn die würde dadurch weniger bewegt werden und dadurch besser heilen. Wie praktisch.

(jei)

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