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This combination photo shows Maisie Williams at HBO's

GoT-Star Maisie Williams. Bild: AP

«Game of Thrones»: Arya-Darstellerin verrät, was sie am Finale störte



Serien-Enden enttäuschen. Oft. Diese banale Einsicht bestätigte sich für viele Fans auch beim Finale von «Game of Thrones», dem Kritiker- und Publikumsliebling der vergangenen Jahre.

Vor rund einer Woche strahlte HBO die letzte Folge «GoT» aus. Solltet ihr das Finale immer noch nicht gesehen haben, dann seid nun gewarnt: Dieser Artikel enthält SPOILER!

Für alle anderen geht es gleich weiter...

watson Spoiler-Warnung, Spoiler Warnung, Achtung Spoiler

Bild: watson

Arya-Schauspielerin hatte andere Pläne...

Es gibt zahlreiche Probleme beim Ende von «Game of Thrones». Drängende Fragen werden nicht beantwortet, Handlungsstränge nicht beendet.

Ein Problem aber ist auch: Jeder von uns hat seine eigene Vorstellung, wie die Fantasy-Serie enden sollte. Und das geht auch den Schauspielerin so. Arya-Darstellerin Maisie Williams hat mit «Entertainment Weekly» darüber gesprochen, was sie sich für das «GoT»-Finale gewünscht hätte. Denn sie hatte offenbar für Arya, die versierte Attentäterin, andere Pläne.

This image released by HBO shows Maisie Williams, right, and Richard Dormer in a scene from

Bild: AP/HBO

Viele Fans hatten erwartet, dass es Arya sein würde, die Cersei töten würde (auch wir hatten darüber spekuliert). Maisie dachte ebenfalls, dass die Handlung so weitergehen würde.

Stattdessen starb Cersei in Episode 5 zusammen mit ihrem Bruder Jamie in den Trümmern des roten Bergfrieds, während Daenerys Königsmund in Schutt und Asche legte und Arya hilflos durch die Strassen taumelte.

«Entertainment Weekly» enthüllt Maisie ihre Theorie zum Arya-Ende:

«Ich wollte, dass Arya Cersei tötet, auch wenn es bedeutet, dass [Arya] auch stirbt. Sogar bis zu dem Punkt, an dem Cersei bei Jaime ist, dachte ich (beim Lesen des Drehbuchs): 'Er wird seine Maske ablegen (und Arya enthüllen)'. Und sie werden beide sterben. Ich dachte, das ist es, was Aryas Antrieb gewesen ist.»

Ihr Fazit zum Ende für Arya klingt hart:

«Es ist kein 'Game of Thrones'-Ende für Arya, es ist ein Happy Ending.»

Diese Worte lassen sich auch als Kritik an die Serien-Macher lesen. Dennoch, letztlich machte Maisie offenbar ihren Frieden mit der Geschichte ihrer Protagonistin, die am Ende von Folge 6 immerhin nicht als Lady in einem Schloss endet, sondern auf einem Schiff als Entdeckerin.

Maisie über die Entwicklung von Arya in der 8. Staffel von «Game of Thrones»:

«Aber ich schätze, mit Gendry zu schlafen, Jon wiederzusehen, zu erkennen, dass sie nicht nur für sich selbst, sondern auch für ihre Familie kämpft – es bringt all diese menschlichen Emotionen hervor, die Arya schon lange nicht mehr gespürt hat.»

Es sei ein «Schock» für sie gewesen, dass all diese Dinge Arya wieder begegneten. Denn sie habe sich die Geschichte der Stark-Tochter anders vorgestellt.

Es scheint also, auch Maisie war von den Entscheidungen der Serien-Macher für das Finale überrascht.

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5Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • MomoLewinsky 26.05.2019 05:17
    Highlight Highlight Stellt man die Charakterentwicklung und die Handlung zeitlich ins Verhältnis mit den Distanzen der Karten nach GRR Martin und misst die Publikumszufriedenheit entsprechend, stellt man eine exponentiell wachsende Enttäuschung bei den Fans der gewaltigen Saga fest ab Staffel 7. Es sind Fehler passiert und es ist schade, dass man nicht abwartet, bis ein Werk fertig ist bzw. der Autor es nicht auf die Reihe kriegte. Aber man lernt nichts. Anstatt beispielsweise die vollendete Black Magician Trilogie von T. Canavan zu verfilmen nimmt man ‚Der Name des Windes‘ von Rothfuss unvollendet. Zum heulen.
  • MeineMeinung 26.05.2019 01:30
    Highlight Highlight Ich persöndlich finde Arya's Ende das einzige wirklich befriedigende Ende
  • miarkei 25.05.2019 18:25
    Highlight Highlight Ich denke, Arya hat durch viele Dinge, wie Familie und Beziehungen zu Mitmenschen zurück zur "Menschlichkeit" gefunden und daher ist es schon richtig, dass sie Cersei nicht getötet hat. Meine Meinung.
    • El Vals del Obrero 25.05.2019 18:40
      Highlight Highlight Ein Problem war wohl einfach, dass man dieser Umentscheid in etwa 5 Sekunden dargestellt wurde (als der Bluthund ihr von der Rache abriet).

      In früheren Staffeln wären diese Sekunden ein Prozess über mehrere Folgen gewesen.

      Man packte einfach zu viel in die Staffel.
    • erzwo 25.05.2019 20:36
      Highlight Highlight Bin vollkommen der gleichen Meinung. Falls wir jedoch IRGENDWANN die letzten beiden Bücher kriegen, können wir uns an dieser Stelle wieder treffen 🤓

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