Leben
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IMAGE DISTRIBUTED FOR STERLING -  George R.R. Martin holds a bottle of Sterling wine at the 71st Primetime Emmy Awards Governors Ball on Sunday, Sept. 22, 2019, at the Microsoft Theater in Los Angeles. (Photo by Vince Bucci/Invision for Sterling/AP Images)
George R.R. Martin

George R. R. Martin. Bild: AP

«Game of Thrones»-Schöpfer sagt, warum die 8. Staffel ein Fail war



Die finale Staffel der Hitserie «Game of Thrones» hatte viele Fans enttäuscht. Diese Enttäuschung nahm sogar so skurrile Formen an, dass Fans eine Online-Petition starteten, die von HBO forderte, die achte Staffel neu zu drehen – und immerhin 1,7 Millionen Mal unterzeichnet wurde.

Nun hat sich der Autor der Vorlage, George R. R. Martin, in einem Interview mit dem Magazin Fast Company erstmals über die Problematik der letzten Staffel geäussert. Martin sprach dabei vor allem die unterschiedlichen Vorstellungen an, die er und der Sender über den Verlauf der Serie gehabt hätten.

Der Schriftsteller räumte ein, dass das Finale für ihn nicht befriedigend war. Wäre es nach ihm gegangen, hätte es noch fünf Staffeln gebraucht, um die Geschichte richtig zu Ende erzählen zu können.

«Es kann ... traumatisch sein. Weil manchmal passen ihre kreative Vision [die des produzierenden Studios] und deine einfach nicht zusammen. Und dann kommt es zu diesem berühmten Kreative-Differenzen-Ding – und das führt zu sehr vielen Konflikten.»

Irgendwann komme man dann an einen Punkt, an welchem man sich mit total befremdlichen Dingen beschäftigen müsse. Beispielsweise schalte sich plötzlich das Studio oder Network ein und verlange [von den Drehbuchautoren], dass etwas eingebaut werde, das eigentlich nichts zur Geschichte beitrage:

«Dieser Charakter hat richtig gute Werte bei den Zuschauerumfragen. Also lasst uns ihm viel mehr Dinge zu tun geben.»

Was Martin im Grunde also sagen möchte, ist, dass das Studio lieber Entscheidungen zugunsten der Quote gemacht hat als zugunsten einer guten Story. Aus Sicht des produzierenden Studios natürlich wenig verwunderlich.

Trotz dieser Kritik arbeitet Martin, zusammen mit HBO, gleich an mehreren «Game of Thrones»-Serienablegern. Das Spin-off mit dem Arbeitstitel «Bloodmoon» befindet sich aktuell in der Drehphase. Ein weiteres Spin-off soll unter anderem den Aufstieg und Fall des Hauses Targaryen thematisieren. (pls)

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Die GoT-Stars mal ganz natürlich

«Game of Thrones» von Laien erklärt

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