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Nairobi aus «Das Haus des Geldes»

Bild: pd/netflix

So sollte Nairobi heissen: Netflix verrät 10 Geheimnisse von «Haus des Geldes»



Vor drei Jahren wurde «Haus des Geldes» zum Netflix-Hit überhaupt. Die spanische Serie hat es sogar geschafft, die international meistgesehene nicht-englischsprachige Produktion zu werden. Vor kurzem wurde die vierte Staffel veröffentlicht, worauf die Fans schon sehnsüchtig gewartet haben. Die Serie wird natürlich auch immer noch unter der Top-10-Liste aufgeführt.

Schöpfer Álex Pina hat bereits verraten, dass es mit seiner Geschichte rund um mehrere Banküberfälle samt Geiselnahmen weitergeht. Mindestens eine Staffel soll noch produziert werden, sogar Stimmen über ein Spin-Off werden schon laut. Auf Instagram hat Netflix nun ein Video hochgeladen, das Fakten zur Serie enthüllt, die wohl nur die wenigsten vorher wussten. Der Streaming-Gigant schreibt dazu: «Bei Fakt 6 musste ich weinen.» Hier zeigen wir euch, welche neuen Details verraten werden.

Woher kommt der Titel der Serie?

Netflix merkt an, dass die Produktion international durch den Titel «Money Heist» bekannt sei. «Doch ursprünglich hiess sie ‹Los Desahuciados›, was auf Spanisch so viel bedeutet wie ‹Die Hoffnungslosen›.» Dieser Titel sei in «Das Papierhaus» geändert worden, wie auch die spanische Serie heisst. Somit ist für Deutschland «Haus des Geldes» eine ziemlich genaue Übersetzung von «La casa de papel».

Wie Nairobi, Oslo oder Moskau eigentlich heissen sollten

Nairobi, Moskau oder Oslo zählen zu den Titelhelden. Auch wenn es die eine oder andere Person so nicht mehr gibt, spielen sie weiterhin eine Rolle in der Erfolgsserie. Doch die Städtenamen, mit denen sich die Figuren identifizieren, hätte es fast so nicht gegeben. Netflix enthüllt: «Moskau war ursprünglich Tschernobyl, Nairobi war ursprünglich Kamerun, Oslo war ursprünglich Valencia.» Dem einen oder anderen ist es vielleicht schon aufgefallen, dass die Städte «in der Serie als Plan-Codenamen erhalten» geblieben sind. «Dann aktivieren wir Plan Tschernobyl», sagte Berlin einst.

Tokio hätte es fast nicht als Erzählerin gegeben

Seit Staffel eins mimt Tokio die Erzählerin und erläutert die Geschehnisse aus ihrer Sicht. Doch so war das eigentlich nicht vorgesehen. Netflix meint: «Laut des Schöpfers sollte der Professor ursprünglich der Erzähler dieser Serie sein, doch dann fanden sie die Ich-Erzählung seines eigenen Plans zu narzisstisch.» So entschieden sie sich kurzerhand für eine Alternative, die aufging. Denn Tokio ist eine der beliebtesten Charaktere in dem Format. «Sie versuchten, Moskau die Rolle zu geben, um der Serie einen leichtherzigeren, bodenständigen Ton zu verleihen, doch dann einigten sie sich auf Tokio, da ihnen ihre weibliche Perspektive in dem kalten, männlichen Umfeld gefiel», so der Streaming-Dienst.

«Haus des Geldes» und sein magischer Erfolg

Die Serie begeistert weltweit Millionen von Zuschauern und ist die erfolgreichste nichtenglischsprachige Produktion auf Netflix. International hat sie so viel Anerkennung bekommen, dass «Haus des Geldes» sogar 2018 den Emmy in der Kategorie: «Dramaserie» gewann. Dies war erst die zweite spanische Produktion, die den Preis erhielt. Zudem berichtet Netflix, dass die Serie mehr als 34 Millionen Zuschauer hat. Sie sei die drittbeliebteste Serie und die beliebteste spanischsprachige Serie auf IMDB.

Das sind die wahren Drehorte

In den ersten beiden Staffeln ist der Schauplatz von der Münzprägeanstalt Spaniens zu sehen. Doch dies sei in Wahrheit nicht der Fall, wie der Streaming-Anbieter nun aufklärt. Denn Fakt sei, dass die Produktion sich andere Drehorte aussuchte: «Das Gebäude des ‹Obersten Rats für wissenschaftliche Forschung› wird als Münzprägeanstalt verwendet.» Die beiden Gebäude in Madrid liegen allerdings nur 35 Minuten voneinander entfernt. Auch in den beiden letzten Staffeln sind die Serien-Macher auf Alternativen ausgewichen. «Der Regierungskomplex ‹Nuevos Ministerios› wird beispielsweise als ‹Bank von Spanien› verwendet.»

Dort wurden die Milliarden gedruckt

Im ersten Teil von «Haus des Geldes» sollten beim Überfall allein 2.4 Milliarden Euro geraubt werden. Der Plan war es, in elf Tagen das Geld selbst zu drucken. Doch dies fand natürlich nicht in der Banknotendruckerei Spaniens statt. Netflix verrät: «Damit die Banknoten realistisch wirken, wurden für die Serie die Druckpressen der spanischen Zeitung ‹ABC› verwendet. Deshalb seien sämtliche Geldscheine, die in der Serie zu sehen seien, auf Zeitungspapier gedruckt.» Den Geiselnehmern gelang es übrigens laut dem Streaming-Giganten 2600 einzelne Banknoten zu drucken.

Auch die Produzenten zeigten sich in der Serie

Viele Filme- und Serien-Macher zeigen sich in ihren eigenen Produktionen. So tauchte auch Regie-Genie Quentin Tarantino in «Pulp Fiction», «Django Unchained» oder «The Hateful Eight» auf. Bei «Haus des Geldes» übernimmt beispielsweise Regisseur Alejandro Bazzano eine Szene, in der er mit dem Professor zusammenspielt. Dort sagt er: «Ich brauche ein Laparotomie-Set, ein Beatmungsgerät und Operationsbesteck.» Zudem ist auch der erste Regieassistent Daniel Higueras zu sehen.

Diese Sets tauchen auch bei anderen Serien auf

Laut Netflix soll das Set für die Innenräume der Münzprägeanstalt auch für die Serie ‹Vis a vis› verwendet worden sein. Diese spiele in einem spanischen Frauengefängnis. Das Besondere: «Beide Serien stammen von demselben Schöpfer, nämlich Álex Pina.» Auch diese Produktion wird übrigens bei Netflix gezeigt. Alba Flores, die Nairobi spielt, ist übrigens auch in der anderen Produktion zu sehen, genauso wie Najwa Nimri, welche die Polizistin Alicia Sierra spielt.

Die Inspiration für den Netflix-Hit

Regisseur Pina habe bestätigt, dass er sich bei einigen Details der Serie vom modernen Kino inspirieren lassen habe. Netflix berichtet: «Die Verwendung von Codenamen, die auf Städten basieren, beruhte auf den Farb-Codenamen in ‹Reservoir Dogs›.» Tokios Look zum Beispiel sei von Natalie Portman als Mathilda vom Erfolgsfilm ‹Léon – Der Profi› aus dem Jahr 1995 nachempfunden worden.

Darum wurden diese Masken ausgewählt

Der Streaming-Riese verkündet, dass laut Showrunner Javier Gomez Santander nicht nur die verwendeten Dali-Masken zur Wahl standen. Der einzigartige Look der Geiselnehmer wird bis heute besonders im Karneval oder zu Halloween gerne kopiert. Doch fast hätte es die Maske nicht gegeben, weil «man auch ernsthaft ein Abbild Don Quijotes in Erwägung zog.» Die Dali-Maskierung habe man schliesslich doch markanter gefunden. (iger/watson.de)

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