Leben
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Nach «Episode 9»: Nun muss Disney «Star Wars» in den Griff kriegen

Am 4. Mai ist für Fans der offizielle «Star Wars»-Feiertag. Zeit, einmal über Disney und die Zukunft des Franchises zu reden.



Disney hat sich verrannt – mit «Star Wars». Als der Konzern 2012 Lucasfilm und damit die «Star Wars»-Rechte für über vier Milliarden kaufte, schien man die nächste perfekte Cash-Cow gefunden zu haben. Mit einer neuen Trilogie und Einzelfilmen wollte man das Franchise kräftig ausbauen. Doch «Star Wars» ist nicht Marvel und dass die Fans nicht Lust haben, alle sechs Monate einen Film im Kino zu sehen, zeigte sich 2018. «Episode 8» war teilweise noch immer in einigen Sälen zu sehen, da lief im Mai schon der nächste Film an: «Solo: A Star Wars Story».

Das Ergebnis kennen wir: «Solo» wurde zum finanziellen Flop und versetzte Disneys Plänen für das Franchise einen herben Dämpfer. Diverse weitere Filmprojekte wurden gestoppt oder zumindest vorerst auf Eis gelegt. Erstmals musste der Medienkonzern einsehen, dass «Star Wars»-Fans nicht einfach alles konsumieren, was man ihnen hinwirft.

Dass Disney dies angenommen haben dürfte, zeigen die vielen Probleme hinter den Kulissen. Während beim Marvel-Filmuniversum Mastermind Kevin Feige alles koordiniert und sich Disney grösstenteils raushält, war es bei «Star Wars» genau umgekehrt: Für die Trilogie gab es nie ein Gesamtkonzept, vieles wurde schon fast improvisiert. Hauptsache, es sieht irgendwie nach «Star Wars» aus und ist rechtzeitig im Kino, schien sich die Chefetage gedacht zu haben. Das Ergebnis: Eine «Episode 8», die Fans verärgerte und eine «Episode 9», die auf Wiedergutmachung aus war, aber ausser Fanservice nicht viel mehr bot.

«Wir hatten kein Drehbuch, aber einen Starttermin. Es lief darauf hinaus, dass wir zwei Jahre Zeit hatten, um alle Entscheidungen zu treffen und wir hatten noch nichts.»

Regisseur J. J. Abrams gegenüber «Fast Company». Er übernahm 2017 die Regie von «Episode 9», nachdem der vorherige Regisseur ausgestiegen war.

Disney soll sich dabei bei kreativen Entscheiden regelmässig eingemischt haben, weil man wohl zu wissen glaubte, was die Fans wollen. Oder wohl eher, weil die Marketing-Abteilung vorgab, wie die Filme zu sein hatten, damit ein möglichst breites Publikum erreicht werden kann. Natürlich ist das in erster Linie Spekulation. Dennoch sind unter Disneys Ägide bei drei von fünf Filmen die Regisseure wegen kreativer Differenzen ersetzt worden – teilweise sogar während den Dreharbeiten.

Gareth Edwards

Regisseur Gareth Edwards wurde nach dem Hauptdreh von «Rogue One» relativ still und leise ersetzt. Die Disney-Führung soll mit dem ersten Rohschnitt nicht zufrieden gewesen sein. Bild: Wikimedia Commons

Real-Serien als Heilsbringer

Was dann folgte, waren Eingeständnisse seitens Disney. Man habe Fehler gemacht. Sogar sowas wie eine Entschuldigung folgte und die Versprechung, es in Zukunft besser zu machen. Im Wesentlichen heisst das: weniger Filme, dafür Real-Serien. Inzwischen hat Disney mit «The Mandalorian» diesen Schritt auch erfolgreich vollzogen. Die Fans sind angetan und «Baby-Yoda» war ein viraler Hit.

epa08332757 View of a graffiti drawn by artist 'Pulido' for the character Baby Yoda, from the TV series 'The Mandalorian', wearing a mask and the message 'wear mask like baby Yoda' to remind the population to take measures against the coronavirus, in Guatemala City, Guatemala, 30 March 2020. Guatemalan President announced a day earlier the extension of the 12-hours-a-day curfew for two more weeks in Guatemala, where 36 people have been diagnosed with COVID-19.  EPA/Esteban Biba

«Baby-Yoda» ist schon jetzt Kult. (Schon klar, es ist nicht Yoda, aber die Figur wird nun mal umgangssprachlich so genannt). Bild: EPA

Disney braucht den Erfolg mit den «Star Wars»-Serien, denn sie werden «Star Wars» vorläufig am Leben halten. Das ist für das Unternehmen essenziell, denn «Star Wars» ist eines der fünf grossen Standbeine des neuen Streaming-Dienstes Disney Plus.

Disney+, Disney Plus

Disney Plus ist seit November 2019 das Zuhause von «Star Wars». Da muss natürlich möglichst schnell neuer Inhalt her. Bild: Disney

Inzwischen hat Disney gleich drei weitere Serien angekündigt:

Parallel dazu wird auch «The Mandalorian» kräftig ausgebaut. Disney hat nicht nur eine, sondern gleich zwei weitere Staffeln bestellt. Da stellt sich jetzt natürlich die Frage, ob der Mauskonzern überhaupt etwas aus der Vergangenheit gelernt hat. Nachdem man die Fans mit Filmen übersättigt hat, schaltet man einen Gang runter, nur um jetzt das Gleiche mit Serien zu tun. So scheint es zumindest.

Rogue One

Um ihn soll es im Serienableger von «Rogue One» gehen: Captain Cassian Andor. Auch Fanliebling K-2SO wird dabei sein. Bild: Disney

Wenn, sagen wir 2023, alle vier Serien gleichzeitig produziert werden, kommen dann jedes Jahr vier Staffeln «Star Wars» auf Disney Plus? Ist es das, was die Fans wollen? Vielleicht funktioniert das sogar, denn Serien werden anders konsumiert als Kinofilme. Es könnte gut sein, dass sich dann einfach verschiedene Fanlager bilden, die dann jeweils einfach «ihre» «Star Wars»-Serie konsumieren und die anderen ignorieren.

This image released by Disney/Lucasfilm shows Daisy Ridley as Rey in a scene from

Vielleicht können die älteren Fans mit der Serie, die in einer neuen Zeitlinie spielt, nichts anfangen und bleiben lieber in ihrem «Skywalker-Universum». Bild: AP

Eine andere Möglichkeit wäre, dass Disney nur alle sechs Monate eine neue Staffel von einer der Serien veröffentlicht. Also beispielsweise:

Entschiede sich Disney für diesen Weg, hätte dies einen riesigen Vorteil: Die Produktionen würden nicht an Qualität einbüssen. Wenn Kreative genug Zeit haben, wird das Ergebnis nur selten schlechter. Der Wermutstropfen wäre dann allerdings, dass man immer zwei Jahre auf die Fortsetzung der Geschichte warten müsste.

Womöglich wird «The Mandalorian» aber auch bis 2023 eingestellt – oder Disney kündigt gleich noch mehr Serien an. Noch immer hält sich beispielsweise hartnäckig das Gerücht, Disney plane, «Solo» als Serie fortzusetzen.

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Filmplanung wirkt immer noch chaotisch

Schliesslich sind da dann auch noch die Filme, mit denen Disney ab 2022 wieder loslegen will. Mittlerweile steht das aber schon wieder in der Schwebe. Ursprünglich hätten nämlich die «Game of Thrones»-Schöpfer den Film für dieses Datum liefern sollen. Diese sind inzwischen aber aus dem Vertrag mit Disney ausgestiegen. Offiziell aus Zeitmangel. Disney muss also schon jetzt wieder umplanen. Berücksichtigt man, dass ein Film vom ersten Drehbuchentwurf bis zum fertigen Werk mindestens zwei Jahre beansprucht, wird das ein sehr ambitionierter Zeitplan.

Creator/executive producers David Benioff, left, and D. B. Weiss attend HBO's

David Benioff (links) und D. B. Weiss. Bild: Evan Agostini/Invision/AP/Invision

Vielleicht legt Disney aber auch einfach einen anderen Film auf dieses Startdatum. Vergessen wir nicht, dass Rian Johnsons neue «Star Wars»-Trilogie noch immer nicht vom Tisch ist. Selbst nach den diversen Hasstiraden der Fans bezüglich «Episode 8» scheint Disney an Johnson festzuhalten. Einzig, über das Projekt zu reden, haben sie ihm angeblich verboten – was jetzt nicht sonderlich überrascht. Betrachtet man das Ganze aber nüchtern, könnte daraus wirklich etwas Gutes werden. Erst Anfang Jahr hat Johnson mit «Knives Out» erneut bewiesen, dass er grossartige Filme macht, wenn er denn von A bis Z die kreative Kontrolle hat.

Rian Johnson takes part in the

Rian Johnson. Bild: Jack Plunkett/Invision/AP/Invision

Dann gibt es da noch diesen einen Film, den Marvel-Präsident Kevin Feige produzieren wird. Womöglich als Zückerchen für seine Erfolgsarbeit bei Marvel, vielleicht auch, um zu sehen, ob Feige auch «Star Wars» kreativ managen kann. Zwar streitet Feige ab, in Zukunft für «Star Wars» verantwortlich zu sein, aber was heisst das schon? Allerdings ist auch dieses Projekt erst in einer frühen Phase. Ob es jemals Realität wird, steht noch in den Sternen.

epa07676433 President of Marvel Studios Kevin Feige poses for the photographers on the red carpet prior to the premiere of 'Spider-Man: Far From Home' at the TLC Chinese Theater in Hollywood, California, USA, 26 June 2019. The movie will hit the theaters in the US on 02 June.  EPA/ETIENNE LAURENT

Kevin Feige. Bild: EPA

Fakt ist: Disney hat 2022, 2024 und 2026 drei Veröffentlichungstermine für «Star Wars»-Filme angekündigt, aber kein konkretes Projekt. Böse Zungen behaupten, dass man nicht einmal bei Lucasfilm wisse, welches nun der nächste «Star Wars»-Film sei. Mit der aktuellen Coronakrise wird diese Planung sicher nicht einfacher. Diverse grosse Studios haben selbst Filme, die für übernächstes Jahr angekündigt sind, bereits verschoben. So hat beispielsweise Warner Bros. «Shazam 2» vom 1. April 2022 auf den November des gleichen Jahres verschoben. Es dürfte also nicht überraschen, wenn Disney seine ganze Filmplanung bezüglich «Star Wars» gründlich überarbeitet.

Wie können Filme und Serien nebeneinander existieren?

Eine weitere interessante Frage ist, wie Disney die beiden Medien gewichten wird. Bleiben Kinofilme wirklich die dominierende Kraft im «Star Wars»-Universum? Wagt Disney vielleicht sogar den Schritt und gibt Streaming den Vorzug? Dann könnte es sein, dass Filme plötzlich nur noch, oder zumindest teilweise, exklusive für Disney Plus gedreht werden.

Für Disney wären die wegfallenden Kinoeinnahmen nicht zwingend ein riesiger Verlust, zumal man den Grossteil des Umsatzes sowieso mit Merchandising macht. Weiterhin lassen sich mit einer relativ stabilen Abozahl zukünftige Umsätze besser kalkulieren als mit den schwankenden Zuschauerzahlen bei Kinofilmen. Und natürlich stellt es für den Konzern eine wunderbare Möglichkeit dar, die «Star Wars»-Fans noch enger an die Marke Disney zu binden.

Für die Fans sicher interessanter ist aber die Frage, wie die Filme und Serien zusammenspielen werden. Im Moment sieht es eher nicht so aus, als würde Disney ein «Connected Universe» anstreben wie bei Marvel. Wir erinnern uns: Die neuen Marvel-Serien, die Disney selbst produziert, sollen auf die Filme Einfluss haben und umgekehrt. Bei «Star Wars» dürfte das kaum der Fall sein.

Was sicher scheint, ist nur, dass Disney bei den Filmen mit der «Skywalker-Saga» abgeschlossen hat. Man wolle neue Territorien erkunden. Was das genau heisst, werden wir dann wohl am 16. Dezember 2022 sehen – oder auch nicht.

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96Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • corona 05.05.2020 07:57
    Highlight Highlight Was ist denn Star Wars anderes als Popcornkino? Das ganze SW Universum lebt für mich durch die Kostüme und die Kulissen. Packende Storys waren noch nie die Stärke.

    Ein zusammenhängendes Universum wie im MCU wäre wohl die Rettung. Ich denke, dass den Fans die Tiefe fehlt mit mehreren Verbindenden Filmen und Serien fehlt.
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 04.05.2020 21:01
    Highlight Highlight Ich mochte Serien, wenn ich nur schon S01E01 sehe... 🤢, noch nie. Da muss man schon ein anderes Junkie-Gen in sich tragen.

    Als Disney die Rechte an Star Wars kaufte, war ohnehin klar: "Das Wars". http://1
  • Kaspar Floigen 04.05.2020 17:08
    Highlight Highlight Ich glaube, es ist ein guter Zeitpunkt, Star Trek Fan zu werden.
  • IpohLung 04.05.2020 16:10
    Highlight Highlight Man müsste nur einer Person den Job kündigen und einer anderen Person nie mehr den Regiestuhl hinstellen, Problem solved! Die positive Zukunft von Star Wars wäre schon fast gesichert ...
  • Satan 04.05.2020 15:19
    Highlight Highlight Was für mich die OT ausgemacht hat, war die schon Märchenhafte Geschichte des einfachen Bauern, der zu einem mythischen und weisen Ritter aufstieg. Ein Märchen, mit der Idee, dass jeder zum Helden werden kann, wenn er die Chance ergreift, unabhängig seiner Herkunft (Egal ob Bauernjunge, Schmuggler, Gauner oder Prinzessin), gewürzt mit fernöstlicher Mystik, einfach perfekt.

    Die PT zerstörte dieses Märchenhafte mit Midichlorianer und der Prophezeiung und machte schon fast was biblisches daraus. Und die ST setzte mitdem Grosskind Palpatines noch eins oben drauf. Und der Zauber ist dahin.
    • Revan 04.05.2020 17:18
      Highlight Highlight autsch. fast schon hatte ich das verdrängt. das fast kannst du dabei streichen. Ich meine unbefleckte Empfängnis? Das ist ja fast 1:1 kopiert :)

      Betr. Palpatine war die Idee, dass Rey ein absoluter Niemand sein könnte einer der Gründe, weshalb ich Ep. 8 eigentlich mochte. Endlich mal ein Ende mit dem unsäglichen Vorbestimmungs-Zeugs...Und dann macht Ep. 9 alles Rückgängig und wählt zu alledem noch den wohl langweiligsten Bösewichte im SW Universum zur Auferstehung aus.
  • Blues 04.05.2020 14:13
    Highlight Highlight Ja, Disney ist überfordert, eben eine Industrie, nicht gerade das was wir wünschen.
    Etwas gutes hat es eben doch, schaue im Moment Episode 4-6 und 1-3, Solo einigermassen mit vielen ??
  • SirRichardCarsharing 04.05.2020 14:11
    Highlight Highlight Es hätte ja alles gut kommen können. Disney hätte einen Gesamtplan und einen einzigen kompetenten Regisseur für die Sequel Trilogie gebraucht. Das alles ging zugrunde als Ryan Johnson als Regisseur des zweiten Teils sich entschied, dass ihm das ganze Star Wars Universum+Vorgeschichte schnurzegal sind und dass er jetzt seine „eigene Version“ davon umsetzt. Result: eine absolute Schande von einem Film und damit ein grosser Teil der Fanbase so verärgert, dass sie kein Disney SW mehr anschauen wollen.
    • Palpatine 05.05.2020 07:00
      Highlight Highlight Hätte ich nicht besser formulieren können!
  • Ich-meins-doch-nicht-so 04.05.2020 13:57
    Highlight Highlight Der grüne Winzling ist nicht Yoda??? Da haben sie sich aber viel Mühe gegeben, dass dieser Eindruck entsteht - so mit dem Rumschweben-Signature Move und seiner offensichtlich Bedrohung für das Imperium.
    • Nerd077 04.05.2020 16:01
      Highlight Highlight Naja, die Serie spielt kurz nach Return of the Jedi, wo Yoda ja stirbt.
      Evtl. hat einfach jeder dieser Rasse diese Yoda-traits.
    • TanookiStormtrooper 05.05.2020 14:06
      Highlight Highlight Yodas Rasse hat bisher einfach keinen Namen, warum man seine Spezies allgemein einfach "Yodas Rasse" nennt. Darum liegt es eben nahe, den kleinen "Baby-Yoda" zu nennen. Die bekannten "Yodas" sind aber alles äussert starke Jedis, weshalb es wohl nahe liegt, dass das Imperium diese Rasse allgemein als Gefährlich einstuft.
  • Bits_and_More 04.05.2020 13:50
    Highlight Highlight Ich fände eine Serie in der Zeitlinie Old Republic / Sith Kriege toll. Ruhig etwas düster und weniger Kuscheltiere.
  • just sayin' (haters will be ignored) 04.05.2020 13:42
    Highlight Highlight rezept:

    1) Kennedy muss gehen (das hätte schon laaaaange passieren sollen)

    2) gesammtleitung jemandem übergeben, welche star wars versteht (bye kennedy)

    3) nicht krampfhaft versuchen super-korrekte diversitäts-werbevideos machen

    4) eventuell mal eine schlaue story zu schreiben (j. j. macht super filme - aber schreiben kann er nicht)

    5) weniger ist mehr (ich versuche mich immer noch von sensory overload von rise of skywalker zu erholen)
    • Palpatine 05.05.2020 07:01
      Highlight Highlight Vor allem bei deinen Punkten 4) und 5) geb ich dir sowas von Recht!
  • Dr. Unwichtig 04.05.2020 13:40
    Highlight Highlight Das Thema mit Star Wars ist doch, dass auch die Erwartungen plötzlich galaktisch wurden. Nur schon beim Umstand, dass Episode I plötzlich Episode IV sein sollte oder der überaus lächerlichen und in den Originalen im Vorfeld in keiner Weise angedeuteten "Eröffnung", dass Leia Lukes Schwester ist wurde offensichtlich, dass schon die ersten drei Filme keinem wirklichen Masterplan folgten. Spektakulär war primär die Technik und Erschaffung einer filmischen Galaxie, wie es sie Ende 70er/Anfang 80er-Jahre schlicht nicht gab. Auf der narrativen Ebene war Star Wars schon immer maximal Durchschnitt..
  • Revan 04.05.2020 13:03
    Highlight Highlight Naja, es sollte wohl klar sein, welche Timeline ich persönlich für eine neue Trilogie bevorzugen würde :)
    Der Vorteil da wäre zudem, dass es schon eine beachtliche Fanbase gibt und man nicht durch die Skywalker-Timeline eingeengt wäre, da es noch vor einer viel längeren Zeit spielt.

    Solo war für mich ein Spezialfall. Ford war zu kultig um ihn zu ersetzen, wodurch mein Interessse an dem Film schon im Vornherein für SW-Verhältnisse bescheiden war.
    • mibster81 04.05.2020 13:22
      Highlight Highlight Ach. So sehr ich Ford mag, seine Leistung wird durch ein Spin-off wie Solo ja nicht tangiert. Für mich steht die Figur über dem Schauspieler, weshalb ich mir auch ganz gut einen Indiana Jones ohne Harrison Ford vorstellen kann. Geht bei James Bond doch auch.
    • Revan 04.05.2020 15:19
      Highlight Highlight @mibster: Das ist vermutlich einfach eine Frage der Perspektive. Ich bin noch jung genug, dass es für mich schon immer unterschiedliche Bonds gab. Zudem sind die Bond filme nicht wirklich miteinander verbunden. Dagegen war Ford für mich einfach Han; seltsamerweise glaube ich, dass ich bei einem anderen Luke weniger Probleme gehabt hätte. Es ging ja nicht mal um die Leistung von Ehrenreich - wie gesagt, das war schon mein Vorurteil bevor ich überaupt irgenwelche Details über Solo kannte. Irrational, ich weiss, aber so ist es halt :)
  • Nerd077 04.05.2020 13:01
    Highlight Highlight Bin ein wenig enttäuscht das zwar Mastermind Kevin Feige als positives Beispiel genannt wird, dafür Kathleen Kennedy nicht ihr Fett weg kriegt.
    Naja, in diesem Sinne may the 4th be with you von einem Fan besonders der Filme Return of the Jedi, Revenge of the Sith und Rogue One.
  • Glenn Quagmire 04.05.2020 13:01
    Highlight Highlight Episode I - VI! Alles andere ist 💩.
    • Bits_and_More 04.05.2020 13:47
      Highlight Highlight Naja, persönlich gefiel mir Rogue 1 wesentlich besser als Episode 1.
  • govolbeat 04.05.2020 12:45
    Highlight Highlight Früher habe ich mich auf jeden Star Wars-Film gefreut und sofort reingezogen. Wieso heute nicht mehr? Ganz einfach, ich habe vor lauter Einzelfilme, Episoden, Serien etc. die Übersicht verloren, was wann zu welchem Film gehört...habe schlichtweg keine Lust, vor jedem neuen Film nachzulesen, was nun vorgängig passiert ist. Darum habe ich das Interesse verloren 🙄.
  • Dr. Unwichtig 04.05.2020 12:41
    Highlight Highlight In einem alten Filmlexikon steht der Satz: „Mit E.T. umarmte Spielberg die ganze Welt und schuf den erfolgreichsten Film aller Zeiten.“

    Wie wäre es, wenn wieder die Geschichte und die Haltung dahinter im Zentrum der Überlegungen stehen würde, und nicht Marketing- und Veröffentlichungsstrategien?
  • Raffaele Merminod 04.05.2020 12:40
    Highlight Highlight Ich finde Disney hätte wirklich sich darauf konzentrieren sollen, die Star Wars Geschichte weiter zu erzählen und auch was zu wagen.
    Solo war jedenfalls von dem her gesehen ein gelungener Spinn Off.
    • Satan 04.05.2020 12:47
      Highlight Highlight Sehe ich auch so.
    • Nerd077 04.05.2020 13:10
      Highlight Highlight Mir scheint Disney denkt sich unter "Etwas zu wagen" einen Imperator wieder zu beleben der 300 Schiffe gleichzeitig "blitzdingens" kann und auf Raumschiffen reitende Alienpferde *facepalm*
      Hauptsache alles immer noch grösser und extremer als im letzten Firlm.
  • Score 04.05.2020 12:31
    Highlight Highlight Das selbe kommt auch bei den Marvel Filmen noch auf uns zu. Da ich nicht so ein Star Wars Fan bin, dafür um so mehr die Marvel/Avangers Filme genoss bin ich da etwas beunruhigt. Ich habe den Lockdown genutzt um mir die Filme alle nochmals anzuschauen (ok, noch sind wir nicht fertig) und ich bin begeistert mit welcher Komplexität die Geschichte über alle die Filme fortgeführt wird. Gerade wenn man die Filme nochmals vom ersten an anschaut wird einem das Bewusst.
    Um den Bogen zu spannen, genau hier habe ich meine Sorgen. Dass Kevin Feige ebenfalls abgesägt wird und Disney übernimmt...
    • Pascal Scherrer 04.05.2020 14:08
      Highlight Highlight Ich glaube, das neue Marvel-Universum könnte spannend werden.

      Disney wird Feige kaum absägen, solange die Filme soviel einspielen - einer der wenigen Vorteile von grossen Konzernen.

      Gleichzeitig versuchen sie frisches Blut in Form von jugen, eher unbekannten Regisseuren und Regisseurinnen reinzuholen.

      Gleichzeitig bleiben sie bei Leuten, die die Marvel-Welt kennen, wie Taika Waititi.

      Am meisten gespannt bin ich aber auf Sam Raimis Doctor Strange 2. Sicher interessant, wie sich der Marvel-Titan als Kreativer ins MCU einfügt.
  • Caturix⸮ 04.05.2020 12:31
    Highlight Highlight Ich mag alle Star Wars FIlme. Aber einer im Jahr würde reichen und dafür eine gute Serie mit mindestens 22 Folgen pro Staffel. Die neuen Staffeln auf Netflix und co mit 8 Folgen oder 10 finde ich nicht gut, viel zu kurz.
  • So oder so 04.05.2020 12:31
    Highlight Highlight Hab kürzlich denn Neuen Star Wars Film gesehen - von der Story her mehr oder weniger gleich in der Abfolge, da unterscheiden sich die Filme nicht gross . Ich mag Star Wars - doch die Geschichte wurde an die Wand gefahren - Gut beim Neuen haben sie es geschafft die Story abzuschliessen, wobei ich mir da noch nicht sicher bin, ihm nächsten Film kehrt dann Yoda zurück und kämpft gegen denn auferstandenen Darth Vader.
  • Herr Kules 04.05.2020 12:27
    Highlight Highlight Ich empfehle jedem Star Wars Fan, der es noch nicht gemacht hat, die Animationsserie The Clone Wars zu schauen. Es gibt den Prequels so viel mehr Hintergrundinfos, z. B. es zeigt Anakins Fall zur dunklen Seite viel ausführlicher als es die Filme konnten, es vermenschlicht die Klonsoldaten, was die Order 66 nur noch schmerzhafter macht und es führt Ahsoka Tano ein, ein Fan-Favourite Charakter.
    Obwohl einige mit dem Animationsstil vorallem in den ersten Staffeln mühe haben dürften, lohnt es sich spätenstens ab der 3. Staffel sehr. Ein Erlebnis aus Dave Filonis und George Lucas Feder!
    • Revan 04.05.2020 13:18
      Highlight Highlight Ich selber habe The Clone Wars lange Zeit etwas Nasenrümpfend ignoriert. Animation ist doch Kinderzeugs...Als ich es mir dann doch mal zu Gemüte geführt habe musste ich zugeben, dass die Serie recht gut gemacht ist, mit interessanten Charakteren, guter Story, etc.
  • Pat the Rat, einfach nur Pat the Rat 04.05.2020 12:26
    Highlight Highlight Ich hatte mir gedacht "gib den Disneys eine Chance" und habe mir Episode 7 angesehen. Danach habe ich von weiteren Experimenten abgesehen... 😒

    Nebenbei: bei der Umfrage fehlt mir die Option "Ich will keine weiteren Serien oder Filme"

    May the 4th be with you!
    • Satan 04.05.2020 12:49
      Highlight Highlight Ging mir ähnlich, wobei ich mir noch bei EP VII gesagt habe, "ja, als Start in eine neue Ära, ganz ok, aber jetzt müssen die nächsten abliefern."

      Und dann kam EPVIII xD
  • AndOne 04.05.2020 12:16
    Highlight Highlight Disney hat Star Wars getötet! Man dachte sich hey schöne Marke da können wir viel Merchandise verkaufen. Und das merkt man, die Filme werden nur gemacht um die Leute zu melken, tja der Schuss scheint nach hinten los gegangen zu sein. Für mich ist SW tot!!!!
    • AndOne 04.05.2020 14:30
      Highlight Highlight @Numelch
      OK Kiddy!
  • Tigger622 04.05.2020 11:57
    Highlight Highlight Ich mag alle Filme, als Ganzes gerne. Auch wenn einige von ihnen Schwächen haben. Einer der Hauptgründe, warum ich Star Wars mag, ist, dass es eine/mehrere Geschichten erzählt. Aber, man verzettelt sich bei Disney.Fans, wie ich würden sich glaube einfach wieder eine liebevoll,gut geplante Geschichte erzählt.Diese Qualität leidet,wobei man mit R1 bewiesen hat, das man es kann.Mögliche Plots, gebe es doch genug.Star Wars, ist ein großartiges Universum, mit vielen Möglichkeiten und SW Fans können warten, wenn etwas gutes dabei herauskommt :)
  • Stefan Morgenthaler-Müller 04.05.2020 11:44
    Highlight Highlight Sorry, Hollywood hat einfach keine neuen Ideen mehr. Star Wars ist total abgelutscht, Prequels, Sequels, Serien, was noch? Die ganze Geschichte hinter Star Wars könnte auch im alten Rom spielen, wenn man die technischen Errungenschaften weglässt.

    Mir fehlt das revolutionäre im Kino: Die grossen Produktionen richten sich nicht nach einer tollen Geschichte, sondern an den möglichen finanziellen Erfolg. Und da wird kaum je ein Risiko eingegangen, darum wirkt der eine wie der andere Blockbuster gleich langweilig. Jeder dieser Filme ist Diebstahl an der kostbaren Lebenszeit
    • Pole Keu 04.05.2020 12:35
      Highlight Highlight Ganz so schlimm sehe ich die Situation nicht. Es gibt weiterhin genug innovative Filme, darunter auch Blockbuster. Man muss sie nur sehen wollen.
      In erster Linie kann man jeden Nolan oder Tarantino Film als solches bezeichnen da sie von den Produzenten freie Hand bekommen und somit nicht den einheitsbrei produzieren müssen.
      In jüngerer Vergangenheit waren auch viele "grosse" Filme meiner Meinung nach grosses Kino. Parasite, Joker, Shape of Water... und wenn man den Horizont ein wenig erweitert findet man Perlen wie Der Leuchtturm, Midsommar, Blinded by the light...usw. Alle aus dem jahr 2019
    • Stefan Morgenthaler-Müller 04.05.2020 13:51
      Highlight Highlight Ich sage nicht, dass es keine tollen Filme mehr gibt. Aber das Erzählkino ist nunmal seit den 70er Jahren passé. Ich sage nicht, dass Tarantino oder Nolan keine guten Filme machen. Sie machen 'gute' Filme, ja.. 2048 Bladerunner war gut. Joker war gut gedreht aber inhaltlich Mist. Parasiten soll gut sein. Wie auch immer, die revolutionären Filme kamen aus dem letzten Jahrhundert.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 04.05.2020 21:12
      Highlight Highlight @Pole Keu: Wenn man den Massstab ganz, ganz, gaaaaanz tief ansetzt, kann man das so sagen. Tarantino ist nicht wirklich innovativ, sondern durchgelutscht. Interstellar und Inception... naja, war beides schon da. Inception und Shutter Island (Scorcese) sind sich konzeptionell wahnsinnig ähnlich. Nolan fügt sich genau so dem Hollywood-Credo wie alle und bedient einfach den Supermainstream mit gefälligem Gesamtkonzept. Man darf ausgereifte Technologie nicht mit Innovation verwechseln. Sie blendet und lenkt von der wahren Geschichte ab.

      Innovation heisst, etwas abzuliefern, was noch nie da war.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Casimir R. 04.05.2020 11:35
    Highlight Highlight Zu hoffen, dass Star Wars unter Disney gut bleibt, ist wie zu hoffen, dass das täglich frische, kreative Lieblingsrestaurant um die Ecke gut bleibt nach dem es von MC Donalds gekauft wurde.
    • Milkyway77 04.05.2020 11:57
      Highlight Highlight Alter, sowas von treffend😂👍
    • mibster81 04.05.2020 13:28
      Highlight Highlight Weil Star Wars bis zur Disney-Übernahme das filmische Äquivalent eines kreativ-frischen Lieblingsrestaurants war und kein milliardenschweres Franchise? Ähm...
    • Casimir R. 04.05.2020 14:40
      Highlight Highlight google öffnen. sarkasmus eingeben. lesen was da steht. chillen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • insert_brain_here 04.05.2020 11:22
    Highlight Highlight MCU funktioniert weil es von Anfang an reinrassiges Popcorn-Unterhaltungskino war, sich nie dafür geschämt hat und den Plan konsequent und in wie aus einem Guss durchgezogen hat.
    Die neue Trilogie fühlt sich für mich zu sehr wie das Resultat einer Sitzung der Marketingabteilung an, da ist einfach kein Herzblut drin.
    Rogue One war dagegen ein radikaler neuer Ansatz der erstaunlich gut funktioniert hat. Solo fand ich handwerklich gut gemacht, nichts gross daran auszusetzen aber einfach nicht spannend.
    • just sayin' (haters will be ignored) 04.05.2020 13:34
      Highlight Highlight @insert_brain_here

      "Die neue Trilogie fühlt sich für mich zu sehr wie das Resultat einer Sitzung der Marketingabteilung an, da ist einfach kein Herzblut drin."

      lustige vorstellung von marketing hast du da.

      hier wieder mal ein link, welcher marketing erklärt. kleiner tipp: farbige bildli und "schüüli kreativ sein" ist der kleinste teil von marketing.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Marketing
    • insert_brain_here 04.05.2020 16:40
      Highlight Highlight @just saying': Hier ein Link warum ich nicht genauer auf deine Aussage eingehen werde

      https://de.wikipedia.org/wiki/Strohmann-Argument
    • just sayin' (haters will be ignored) 04.05.2020 20:03
      Highlight Highlight @ insert_brain_here

      wenn mann deinen kommentar (und meine antwort darauf) nicht genau liest, könnte mann durchaus zu diesen schluss kommen.

      alle anderen sehen deine fehlgeleitete und naive vorstellung von marketing.
  • pascii 04.05.2020 11:15
    Highlight Highlight Clone Wars Season 7. DAS ist der Weg.
  • Steasy 04.05.2020 11:12
    Highlight Highlight Das Problem ist denke ich weniger, dass alle 6 Monate ein Film in die Kinos gekommen ist, sondern dass die inhaltliche Qualität der Filme irgendwo zwischen mässig und grottenschlecht war. Die ersten 3 (Ep. 7, Rogue One, und Ep. 8) haben noch vom Star Wars Image gezehrt, der Absturz kam dann nach dem Episode-8-Desaster mit Solo. Rogue One war dabei noch der Beste, würde den qualitativ aber trotzdem noch hinter jedem Film der Prolog-Trilogie einordnen (von der ursprünglichen ganz zu schweigen). Star Wars ist mittlerweile eine ernstgemeinte Kopie von Space Balls.Leider trotzdem nicht zum Lachen.
  • Satan 04.05.2020 11:11
    Highlight Highlight Spannender Artikel. Bezüglich glaube ich nicht, dass es eine Übersättigung an Filmen gab. Viele waren nach EP VIII einfach ernüchtert, andere wollten keinen Solo Film und zuletzt denke ich, dass auch das Marketing versagt hat. Ich kenne doch einige in der Familie und im Freundeskreis, die gar nicht geschnallt haben, dass Solo im Kino lief und das teils doch von begnadeten Kinogängern.

    Das Schlimmste ist für mich aber: nachdem wir jetzt 5 Filme und eine Serie haben, ich den Schwächsten (Solo) als eigenständigen Film mittlerweile am besten finde. Er ist durchgehend unterhaltsam.
    • Satan 04.05.2020 11:25
      Highlight Highlight Kurz Begründung warum:
      EP VII ist als eigenständiger Film einfach nur eine EPIV Kopie
      R1: hochgelobt aber in meinen Augen überschätzt. Uninteressante Charaktere die unnötig Lang eingeführt werden, was dazu führt, dass 2/3 des Filmes eigentlich Langweilig sind. Dazu überhäuft von unnötigem Fanservice. Schaut man EPIV direkt nach R1 erkennt man wie wenig man sich um kontinuität geschert hat. Vader hat die Tantive IV direkt gesehen, warum also tun Leia und Vader so, als ob sie die Tantive IV abgefangen und nicht verfolgt hätten...
    • Satan 04.05.2020 11:30
      Highlight Highlight ... Oder hat sich niemand der Überlebenden getraut Leia zu erzählen, dass sie von Vader angegriffen wurde?
      EP VIII: bringt viel Neues und Viel gutes (Rey-Kylo-Luke-Plot). Aber auch hier werden 2/3 des Filmes durch komplett hahnebüchernen Plot verhunzt. Dazu kommt, dass offenbar Rian Johnson seinen eigenen Film nicht genügend ernstnehmen konnte, denn jeder ernsthaften Szene wurde sofort mit einer humoristische Einlage den Wind aus den Segeln genommen. Was schon beim "Deiner Mutter"-Witz unpassend war und beim Rumgewirbel von Hux schon nervig war.
    • Satan 04.05.2020 11:34
      Highlight Highlight Und EPIX war zu hektisch und wirkte einfach nur lieblos dahergeklatscht. Was dazu führte, dass ich den Film nach einmal schauen, wirklich null bedürfnis habe ihn nochmals zu sehen.

      Und The Mandalorian: Was hat die Serie ausser "dem Kind"? Die Serie schwankt zwischen wirklich gut (Gefängniskreuzer Episode) zwischen Trash (Camp Fight mit AT-ST, die so unfreiwillig komisch war, dass ich an Army of Darkness denken musste). Dazu hat die Serie ähnliche Probleme wie die vorherigen Filme....
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  • leed 04.05.2020 11:11
    Highlight Highlight Schreibt man einen Artikel über die Star Wars Krise, sollte man vielleicht vorher sich etwas mehr über die Materie informieren. Der Artikel bedient sich nur von den Ausreden Disneys.
    Solo floppte nicht wegen eine Übersättigung, sondern wegen eines Protestes gegen Episode 8. Episode 9 war kein Fan-Service, sondern nur ein verzweifelter Versuch nicht wieder zu floppen.

    Die Trillogie litt ganz einfach an übertriebenen Folgen der Me-Too Bewegung. Dass wird leider mit der neu angekündigten Serie nicht besser, da diese von der ehemaligen Assistentin von Harvey Weinstein geführt wird.
    • mibster81 04.05.2020 11:34
      Highlight Highlight Dir ist hoffentlich schon bewusst, dass viele Fans und Filmkritiker Episode 8 aber durchaus gemocht haben und das immer noch tun, aber diese Fraktion schreibt halt keine Hate-Comments in Onlineforen und startet keine Protestaktionen gegen beteiligte Schauspieler und Produzenten. Wenn man konstruktiver und vor allem freundlicher kritisieren würde, dann hätten wir mit Episode 9 auch keinen "es allen Recht machen"-Film.
    • Satan 04.05.2020 11:37
      Highlight Highlight Oh woow. Jetzt ist der Feminismus schuld, dass Star Wars scheisse ist.

      Dass ich noch keine Verschwörungstheorie gefunden habe, die den Feminismus für Corona verantwortlich macht.
    • leed 04.05.2020 14:45
      Highlight Highlight Nicht der Feminismus, Star Wars war schon immer Frauenfreundlich und Divers.
      Schuld sind hier Männerhassende Trolle die grad in Hollywood am langen Hebel sind. Trolle die selbst nichts besseres zu tun haben als Rassismus, Sexismus und Rachelust voll auszuleben.
  • mibster81 04.05.2020 11:03
    Highlight Highlight Kevin Feige könnte SW wirklich gut tun, denn ein mangelndes Gesamtstorykonzept ist wirklich mein Hauptkritikpunkt an der Sequeltrilogie. Es muss ja nicht gleich MCU-Ausmasse annehmen mit 20 Filmen über Infinity-Steine, aber wenn da mal eine Trilogie kommen würde, wo die einzelnen Filme wirklich ineinander greifen, losgelöst vom Skywalker-Ballast, das könnte was werden.
  • Herr Kules 04.05.2020 10:58
    Highlight Highlight Wichtig wäre sicher noch zu erwähnen, dass sie mit Clone Wars Staffel 7 einen Hit gelandet haben (vorallem mit den letzten 4 Folgen) und dass alle Geschichten noch aus George Lucas- Zeiten stammen!
    • pascii 04.05.2020 11:16
      Highlight Highlight Ich habe jetzt noch Gänsehaut!
  • ELMatador 04.05.2020 10:55
    Highlight Highlight Nach «Episode 9»: Nun muss Disney «Star Wars» in den Griff kriegen !!!!!! WIE BITTE?

    eher

    "NUN MUSS SATAR WARS DISNEY IN DEN GRIFF BEKOMMEN !"

    Mit Jon Favreau und Dave Filoni stehen zwei geniale Denker hinter der Kamera. Zwei Star Wars Fan die den EU nicht nur respektieren sondern richtig schätzen. Leider Ist da immer noch diese Kathleen Kennedy, sie wurde auf den Thron gehisst und ist für viele der Schänden der Modernen Star Wars Zeit zuständig.


    Star Wars ist ein Universum und es kann nicht einfach schnell eine komplett unabhängige Triologie lanciert werden ohne riesen aufschrei.
    • Pascal Scherrer 04.05.2020 11:09
      Highlight Highlight Ja, es geht ja auch mehr um die Dinge, die hinter der Kulisse laufen, die Disney in den Griff bekommen muss. Auch schon vor Favreau und Filoni gab es zum Beispiel schon Gareth Edwards, der ein riesiger Star-Wars-Fan ist. Trotzdem kam es zum kreativen Bruch.

      Favreau hat einfach den Vorteil, dass er wegen Iron Man, Dschungelbuch und König der Löwen genug vertrauen von Disney geniesst, das sie ihn machen lassen, während Gareth im Regiebereich neu war und Disney ihm da wohl öfters über die Schulter guckte, resp. ihm nicht genug vertraute.
    • ELMatador 04.05.2020 11:31
      Highlight Highlight Der Kreative "Bruch" ist ja meistens eine Umschreibung von: "Er wollte das Knie nicht beugen."

      Ich hoffe einfach Dass sie weiterhin Favrau/Filoni/Lucas Einsetzen und K.Kennedy in den Hintergrund rückt. Was ge­rüch­te­wei­se schon passiert ist.
    • leed 04.05.2020 14:47
      Highlight Highlight Favrau hatte eher den Vorteil, dass Kennedy Studioverbot kriegte, als Disney merkte, dass der Mandalorian ein Erfolg wird. Ansonsten wäre er bald auch wegen "kreativen differenzen" entlassen worden.
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  • Oc3An50uL 04.05.2020 10:40
    Highlight Highlight Lustigerweise hat Disney mit "Rouge One" und "The Mandalorian" bewiesen, dass sie Star Wars können. Gerade der letzte Teil wäre eigentlich ziemlich ok gewesen, wäre einfach diese stetige Hektik nicht vorhanden. Die neue Trilogie wäre mit weniger einfach besser gewesen. Aber grundsätzlich sind Star Wars Fans auch schwierig für sich zu gewinnen.
  • Statler 04.05.2020 10:34
    Highlight Highlight Star Wars ist mittlerweile einfach ausgelutscht.
    Die ursprüngliche Story war cool, neu und genial gemacht.
    Jetzt werden schlicht die altbekannten Stories erzählt und das auf eine eher lieblose Weise.
  • Turrdy 04.05.2020 10:34
    Highlight Highlight Ich denke Serien sind im allgemeinen keine schlechte Idee. Die Leute sehnen sich immer mehr nach interessanten Stories und Geschichten, die man in Serien viel besser und tiefer erzählen kann.
    Ich habe mir letztens die originale Trilogie wiedermal reingezogen und war von der eigentlich relativ plumpen und wenig tiefgehenden Story fast schon überrascht. Ein Grossteil der Geschichte passiert ja nicht auf der Leinwand...
    Und sowieso, es kann ja eh nur besser kommen, haha.
  • Posersalami 04.05.2020 10:24
    Highlight Highlight "Doch «Star Wars» ist nicht Marvel und dass die Fans nicht Lust haben, alle sechs Monate einen Film im Kino zu sehen"

    Das bezweifle ist doch sehr.

    Ich würde mir schon alle 6 Monate einen neuen Star Wars Film anschauen, WENN er denn gut wäre!

    Aber schon die Marvel Filme waren eigentlich fast alle Müll, vor allem die Fortsetzungen.
    • ELMatador 04.05.2020 11:39
      Highlight Highlight Das Material wäre vorhanden, nur will Disney ihren Stempel aufdrucken und möglichst allen Gruppierungen Gerecht werden:
      - Minderheiten
      - Chinesische Behörden
      - Unternehmen
      - Aktionäre
      - Spiele-Hersteller

      ========> primär um die eigene Brieftasche zu fördern.
    • Revan 04.05.2020 13:10
      Highlight Highlight Kann ich so nicht unterschreiben. Ausser bei Iron Man waren auch die Fortsetzungen durchaus ok bis gut. Thor wurde sogar mit jeder Fortsetzung etwas besser.

      Und wirklich Müll war kein einziger :)
    • just sayin' (haters will be ignored) 04.05.2020 13:43
      Highlight Highlight @ELMatador

      jup. eines der hauptprobleme
  • Butch Cassidy & Sundance Kid 04.05.2020 10:23
    Highlight Highlight Danke für die umfangreiche Übersicht.. Leider lässt das nicht auf eine gute Zukunft für Starwars hoffen..

    Ich verstehe nicht wieso man sich nicht an die Teils genialen Bücher hält.. Stoff für viele Filme und man könnte eventuell wieder die alten Hardcorefans zurückgewinnen..
    • mibster81 04.05.2020 10:46
      Highlight Highlight Als jemand, dessen Bücherregal voll war mit SW-Büchern (jetzt ja alles Legends): es gab vielleicht grad mal vier-fünf davon, die wirklich gut waren (Thrawn-Trilogie, Schatten des Imperiums, ev. Dark Empire) der ganze Rest war "und jetzt ist da eine neue Bedrohung, grösser als das Imperium" oder "hier ist noch eine perfide Waffe aus Palpatines Vermächtnis" Schema F. Lukes Jedi-Akademie auf Yavin4? Schnarch. Zumal seine Figur als wie mehr zum unfehlbaren Space-Jesus wurde, da ist mir der Last Jedi-Luke tausendfach lieber und menschlicher.
    • ELMatador 04.05.2020 13:29
      Highlight Highlight @mibster81 Da stimme ich dir teilweise zu. Ja die Bücher von Timothy zahn könnten fast 1:1 verfilmt werden und würden sich vermutlich perfekt in das bestehendes Universum einpflegen. Trotzdem denke ich dass auch die, "schlechteren Bücher" durchaus Potential haben , um zumindest Teil des Buches in einen Film einfliessen zu lassen.

      Wie z.B. Thrawn mit gewissen Aspekten in die Serie Rebels eingefügt wurde.
    • mibster81 04.05.2020 13:59
      Highlight Highlight Hab mal gelesen, dass Zahn seine Thrawn-Trilogie umgeschrieben hat, damit sie in den neuen Kanon passt, ist das schon fertig? Allzu viel müsste man da ja nicht ändern. Eine Verfilmung würde da allerdings fast nur in Animationsform Sinn machen, die Schauspieler sind jetzt schlicht und einfach zu alt.
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  • mibster81 04.05.2020 10:22
    Highlight Highlight Habe immer etwas Mühe damit, wenn bei Star Wars von "den Fans" als homogene Einheit die Rede ist, da gibt es zu viele separate Lager: die OT-only-Fans, die A New Hope und Empire strikes back-only-Fans, diejenigen, die Prequel-möger und die Prequel-Hasser, die Sequel-Möger und die Anti-Disney/Kathleen-Kennedy Fraktion. Damit sind noch nicht mal alle aufgezählt. Und da gibts auch noch Leute wie mich, die alle Filme trotz ihrer jeweiligen Schwächen lieben und sich darüber freut, wenn was neues kommt.
    • Pascal Scherrer 04.05.2020 11:13
      Highlight Highlight Die Star-Wars-Fanbase scheint mir ähnlich fragmentiert zu sein wie Android. ;)
    • ELMatador 04.05.2020 11:36
      Highlight Highlight Das Grosse Problem ist doch dass Disney versucht ihre Fans in einen Homogenen Topf zu werfen.

      - Die Fans wollen eine starke weibliche Hauptfigur?
      --> Disney gibt uns eine Ganze Trilogie, die gesamte gesamte Geschichte dreht sich dabei ohne sichtbare Motive um eine überstarke Jedi.
      --> Was die Fans wollten, jemanden wie Asoka Tano, der im Rahmen der Geschichte aufgebaut wird und Ecken und Kanten hat.
    • Satan 04.05.2020 11:48
      Highlight Highlight Ich muss ja eingestehen, dass Disney mich zum OT&Kotor-Only-Fan gemacht hat.
      Alles andere ist irgendwie nur noch ein Häppchen, da man mal dazu davor oder danach essen kann, aber nicht sein muss.
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  • mrgoku 04.05.2020 10:21
    Highlight Highlight Habe bis Datum heute noch nie ein Film oder eine Folge einer Serie gesehen welche mit Star Wars zu tun hat.

    Evtl. bin ich somit ein Film-Banause, aber mich reizt das Zeug sowas von nicht.
    • Pascal Scherrer 04.05.2020 10:33
      Highlight Highlight Keine Angst, bei meinem nächsten Disney-Beitrag gehts um Dragon Ball. ;)
    • Domimar 04.05.2020 11:16
      Highlight Highlight @Pascal Dragon Ball gehört jetzt zu Disney? :/ hab ich verpasst. Aber auf so einen Beitrag freue ich mich (trotzdem, dass ich StarWars sehr mag, vor Allem die Bücher) auch. Habe vor 20 Jahren mal die Komplette Serie per Torrent geladen, war bei der damaligen Internetverbindung eine Woche dran ^^ Nun wollt ich sie mal wieder kaufen, aber die DVD sind sauteuer.
    • Revan 04.05.2020 13:39
      Highlight Highlight Wenn man noch nie einen Film oder Serie zu SW gesehen hat, warum liest man dann einen Artikel zu dem Thema und kommentiert gar noch drauf?

OMG! «Knight Rider» wird neu verfilmt! Und welches Auto soll der neue K.I.T.T. sein?

Welcher Göppel könnte den ikonischen Trans Am ersetzen? Ich hätte da ein paar Vorschläge ...

Jubelt! Denn jüngst macht in Hollywood die Nachricht die Runde, dass es eine Kinoverfilmung von «Knight Rider» geben soll! Produzieren wird «Aquaman»-Regisseur James Wan, so viel ist bekannt ... und sonst sehr wenig. Nicht, wer Michael Knight spielen soll und somit Nachfolger unser aller David Hasselhoff werden wird, etwa. Und auch nicht, welches Automodell der Knight Industries Two Thousand sein soll, dass gewissermassen die zweite Hauptrolle der kultigen Ur-Serie (1982-1986) spielte.

Erinnern …

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