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Mehrere Verletzte durch Messerangriff in Manchester – Polizei geht von Terror aus

Vier Menschen sollen laut Medienberichten in Manchester durch Messerstiche verletzt worden sein. Ein Einkaufszentrum wurde evakuiert, ein Verdächtiger festgenommen.



Police outside the Arndale Centre in Manchester, England, Friday October 11, 2019, after a stabbing incident at the shopping center that left four people injured. Greater Manchester Police say a man in his 40s has been arrested on suspicion of serious assault. He had been taken into custody. (Peter Byrne/PA via AP)

Bild: AP

Die Polizei geht bei dem Messerangriff mit vier Verletzten in einem Einkaufszentrum im englischen Manchester von Terror aus. Ein etwa 40 Jahre alter Mann sei am Freitag wegen Terrorverdachts festgenommen worden, teilte die Polizei laut der britischen Nachrichtenagentur PA mit. Die weiteren Hintergründe der Tat blieben zunächst unklar.

Zwei Frauen und ein Mann wurden mit Stichwunden ins Krankenhaus eingeliefert, eine weitere Frau wurde ambulant behandelt, wie es in der Polizeimitteilung hiess. Zunächst hatte es geheissen, fünf Menschen seien verletzt worden, das korrigierte die Polizei später.

Unter Tatverdacht steht ein etwa 40 Jahre alter Mann, der vor Ort festgenommen wurde. Er stehe im Verdacht, eine terroristische Tat angezettelt, vorbereitet und ausgeführt zu haben. Tote habe es nicht gegeben, zitierte die britische Nachrichtenagentur PA einen Polizeisprecher. Die «Manchester Evening News» berichtete, eines der Opfer sei schwer verletzt worden.

Auf Bildern in sogenannten sozialen Netzwerken war ein grosses Aufgebot an Einsatzkräften zu sehen. Eine Aufnahme zeigte einen Mann, der von einem Polizeibeamten am Boden festgehalten wurde. Ein weiterer Beamter hielt einen Elektroschocker auf den Mann gerichtet. Das Einkaufszentrum sowie eine Strassenbahnhaltestelle in der Nähe seien abgeriegelt worden, berichtete die Zeitung «Manchester Evening News».

Premierminister Boris Johnson zeigte sich «schockiert» von dem Vorfall. «Meine Gedanken sind bei den Verletzten und allen Betroffenen», schrieb Johnson auf Twitter. (aeg/sda/dpa)

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