DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

EU will Steuerschlupflöcher mit neuen Regeln stopfen



ZU DER KANTONALEN ABSTIMMUNG AM 26. NOVEMBER 2017 IM KANTON SCHAFFHAUSEN UEBER VOLKSINITIATIVE TEILREVISION DES GESETZES UEBER DIE DIREKTEN STEUERN STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - A stamper of the Uster tax administration  in the tax administration in the town hall of Uster, Switzerland, pictured on October 30, 2014. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Eine Stempel des Steueramts Uster auf dem Steueramt im Stadthaus Uster, aufgenommen am 30. Oktober 2014. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Bild: KEYSTONE

Neue Regeln für Unternehmenssteuern in der Europäischen Union sollen helfen, Schlupflöcher für grosse Konzerne zu stopfen. Dazu will die EU-Kommission an diesem Mittwoch einen neuen Anlauf ankündigen.

Der Plan namens BEFIT soll einen einheitlichen Rechtsrahmen zur Besteuerung für Firmen schaffen, die in mehreren EU-Staaten tätig sind. Dies geht aus dem Konzept «Unternehmensbesteuerung für das 21. Jahrhundert» hervor, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Ziel ist, Steuervermeidung einzudämmen und zugleich Regeln für Firmen zu vereinfachen. Vorgesehen ist vor allem eine neue Methode, die Rechte zur Besteuerung zwischen den 27 EU-Staaten aufzuteilen und ihnen jeweils verlässliche Einnahmen zu sichern.

Die Ankündigung kommt fast genau zehn Jahre nach einem ähnlichen Konzept namens CCCTB (Common Consolidated Corporate Tax Base) vom März 2011, über das sich die EU-Staaten nie einig wurden. Es soll zurückgezogen werden, wie es in dem Papier der Kommission heisst.

Für BEFIT hofft sie auf Rückenwind durch eine für den Sommer anvisierte Einigung auf Mindest- und Digitalsteuern im Rahmen der Industriestaatenorganisation OECD. Eine solche Einigung wäre ein historischer Schritt, doch die EU müsse darüber hinausgehen, schreibt die Kommission. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Die Fussball-Topverdiener 2020

1 / 13
Die Fussball-Topverdiener 2020
quelle: www.imago-images.de / philippe crochet
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

So lachen die Late-Night-Moderatoren über Trumps Steuerenthüllungen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Orban will jede Art von Migration für zwei Jahre verbieten

Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban will jede Art von Migration für zwei Jahre verbieten. «Migranten-Armeen trommeln an alle Türen Europas», sagte der rechtsnationale Politiker am Freitag im staatlichen Rundfunk.

Die Migration sei aber in Zeiten der Corona-Pandemie besonders gefährlich, weswegen er vorschlage, «dass man zwei Jahre lang keinerlei Migration erlaubt», fügte er hinzu.

Migration sei an sich schlecht, und die Menschen sollten dort glücklich werden, wo sie «infolge der Bestimmung …

Artikel lesen
Link zum Artikel