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Offenbar weitere Festnahmen nach «Invasion» in Venezuela



In this photo released by Venezuela's Ministry of Communication,  Jorge Rodriguez shows a video of American Airon Berry, a former U.S. special forces soldier associated with the Florida-based private security firm Silvercorp USA, during a televised statement in Caracas, Venezuela, Thursday , May 7, 2020. Three Democrats on the Senate Foreign Relations Committee are demanding answers from the Trump administration about how much it knew about an attempted raid to capture Venezuelan President Nicolas Maduro, an operation they said potentially violated U.S. law and ran counter to American support for negotiations to end the country's political standoff. (Venezuela's Ministry of Communication press office via AP)

Einer der Verdächtigen «Söldner» wird präsentiert. Bild: AP

Nach einer gescheiterten Kommandoaktion zur Entführung des Präsidenten Nicolás Maduro sind in Venezuela laut Medienberichten drei weitere Männer festgenommen worden.

Drei «Söldner» seien am Sonntag in der Gemeinde Ciudad Tovar westlich der Hauptstadt Caracas gefasst worden, meldete der als regierungsnah geltende Sender Telesur am Montag. Bei ihnen handele es sich um Deserteure der venezolanischen Streitkräfte.

Seit dem 3. Mai waren nach offiziellen Angaben mehrere bewaffnete Gruppen von Kolumbien aus in Venezuela eingedrungen. Mindestens acht Menschen wurden bei Kämpfen mit Sicherheitskräften demnach getötet, zahlreiche weitere festgenommen. Hinter der «Operation Gedeón» soll die vom früheren US-Elitesoldaten Jordan Goudreau geleitete Söldnerfirma Silvercorp stecken. Offenbar wollten die Söldner Maduro festsetzen und in die Vereinigten Staaten bringen, wo er wegen Drogenhandels angeklagt wurde.

Unter den in der vorigen Woche Festgenommenen waren nach venezolanischen Regierungsangaben auch zwei US-Söldner. Washington hat bestritten, hinter der Aktion zu stecken. Die USA und zahlreiche andere westliche Länder haben Madurós Gegenspieler Juan Guaidó als Staatschef anerkannt, der sich im Januar 2019 zum Interimspräsidenten erklärt hatte, aber über keine reale Machtbasis in dem südamerikanischen Land verfügt. (aeg/sda/dpa)

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