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Venezuelas Präsident ordnet Manöver an Grenze zu Kolumbien an



Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro hat Militärmanöver an der Grenze zu Kolumbien angeordnet.

«Wenn du Frieden und Souveränität willst, sei bereit, sie zu verteidigen», sagte er am Dienstag vor Soldaten in Caracas. Angesichts der Spannungen zwischen den Nachbarländern versetzte er alle Einheiten an der Grenze in Alarmbereitschaft und kündigte eine Reihe von Militärübungen vom 10. bis zum 28. September an.

Hat Gespräche mit der Opposition vorerst gestoppt: Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro.

Nicolás Maduro setzt alle militärischen Einheiten in Alarmbereitschaft. Bild: AP

In Kolumbien hatten zuletzt einige ehemalige Kommandeure der linken Guerillagruppe Farc angekündigt, fast drei Jahre nach dem historischen Friedensvertrag wieder zu den Waffen zu greifen. Präsident Iván Duque warf der venezolanischen Regierung vor, die Rebellen zu unterstützen und ihnen Schutz zu gewähren.

Maduro wies die Vorwürfe zurück. «Jetzt wollen sie falsche Beweise vorlegen, um Venezuela anzugreifen und einen militärischen Konflikt mit unserem Land anzufangen», sagte Maduro am Dienstag. (mim/sda/dpa)

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