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FILE - In this Tuesday, Sept. 13, 2016 file photo, actor Liam Neeson poses for photographers upon his arrival at the premiere of the film 'Hunt For The Wilderpeople' in London. Liam Neeson says he had violent thoughts some time ago about killing a black person after learning that someone close to him had been raped. The Northern Ireland-born actor says that after being told the attacker was black he “went up and down areas with a

Liam Neeson und die Rache.  Bild: AP/Invision

Aus Rache «einen Schwarzen» töten: Wie Liam Neeson mit Mordgedanken Film-Promo macht



Mit Aussagen über frühere Rachegelüste und Mordgedanken gegen Schwarze hat Schauspielstar Liam Neeson für Empörung gesorgt. Nun schämt er sich für die Äusserungen.

In einem Interview mit der britischen Zeitung «The Independent» berichtete der 66-jährige Darsteller («Schindlers Liste», «Star Wars»), er sei nach der Vergewaltigung einer Freundin tagelang durch die Strassen gezogen, um auf «einen Schwarzen» zu treffen und ihn zu töten.

Die Geschichte sei wahr, sagte der in Nordirland geborene Filmstar in dem Interview. Nach der Vergewaltigung habe er die Freundin gefragt, ob sie wisse, wer die Tat begangen habe. Als sie verneint habe, habe er sie nach der Hautfarbe der Täter gefragt. «Sie hat gesagt es war ein Schwarzer.»

Er sei daraufhin mit einem Totschläger durch die Strassen gezogen. «Ich habe das vielleicht eine Woche lang gemacht in der Hoffnung, dass irgendein schwarzer Bastard aus einer Bar kommt und mich provoziert, so dass ich ihn töten kann.»

Nur Werbung für neuen Film?

In dem Interview distanzierte sich Neeson von seinem früheren Verhalten. Er schäme sich und habe eine Lehre aus dem Vorfall gezogen. «Es war furchtbar, furchtbar, wenn ich daran zurückdenke, dass ich das getan habe. Und ich habe es nie zugegeben.» Das «Bedürfnis nach Rache» habe er schon beim Aufwachsen während des Nordirland-Konflikts kennengelernt.

Neesons Interview-Äusserungen sorgten in den sozialen Netzwerken für Empörung. Internetnutzer warfen dem Schauspieler Rassismus vor.

Neeson macht derzeit für seinen neuen Film «Cold Pursuit» Werbung, in diesem Rahmen fand auch das Interview mit dem «Independent» statt. In dem Actionthriller wird der Sohn eines von Neeson verkörperten Mannes von einer Drogengang getötet. Der Vater macht daraufhin Jagd auf die Mörder. (sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Gowynda 05.02.2019 18:15
    Highlight Highlight Das ist ja sonnenklarster Rassismus. Sogar eine sehr schlimme Form von Rassismus. Rassismus in reinform und jeder, der das bestreitet, weiss nicht was Rassismus ist und genau so empfindlich wie die Überempfindlichen, über die sie sich aufregen. Und das hat nichts mit Moralapostel zu tun, sondern lediglich der Definition von Rassismus. Kein "Nelson ist ein schlechter Mensch" oder "man soll ihm nie verzeihen".
  • Drunken Master 05.02.2019 13:04
    Highlight Highlight Oha... viel zu gefährlich hier bezüglich meiner Gedanken zu kommentieren. Will ja weder als rechts- oder linksextrem, noch als Sexist oder gar als homophob abgestempelt werden...

    Being offended is the new cool...
  • poety 05.02.2019 12:10
    Highlight Highlight Ähnlich wie andere hier dachte ich zuerst ja auch: hey, mutig, dass er es offen und selbstkritisch anspricht. Dann habe ich mir das alles aber etwas genauer durchgelesen.
    Was tat er als erstes, er fragte, nach der Hautfarbe und ging danach durch die Strassen um irgendwelche "schwarzen Bastarde" zu töten. Einfach ein Schwarzer = alle Schwarze. Er wäre ganz bestimmt nicht bei einem Weissen losgezogen, um irgendeinen Weissen zu töten.
    Er selbst scheint das überhaupt nicht zu realisieren. Er redet nur über den Aspekt der Rache, aber wie rassistisch das Ganze wahr, checkt er nicht.
  • Vertigo 05.02.2019 10:16
    Highlight Highlight Schockierend wie hier von einigen Kommentatoren der Rassismus heruntergespielt wird. Rachegefühle schön und gut, aber deshalb wahllos irgend einen unbeteiligten Menschen der selben Hautfarbe angreifen wollen ist für mich unverständlich. Das zeigt doch, dass er die Hautfarbe des Täters für die Tat mit verantwortlich macht. Das ist klarer Rassismus. Kann mir nicht vorstellen dass jemand nach einer Gewalttat durch einen weißen Täter danach wahllos irgend eine weißen totschlagen will.
    • Tagedieb 05.02.2019 11:50
      Highlight Highlight Vertigo - ich seh's genau wie du! Und bin auch gerade geschockt ab den Kommentaren.
      und was mich auch so nervt ist "man darf nicht mehr mensch sein" und "alles muss überkorrekt sein". Es ist ein unterschied, ob man privat was zu Kumpels sagt, oder öffentlich (TV, Internet etc).
      Wenn Rassimus öffentlich tolieriert wird, dann gute Nacht. Und das hat nichts damit zu tun, was ihr zu hause oder am Stammtisch herausposaunt - da verbietet euch deswegen noch niemand was!
    • Vertigo 05.02.2019 15:54
      Highlight Highlight @hiob, ich bezweifle stark dass er sich auf abstehende Ohren ebenfalls so eingeschossen hätte. Das Stereotyp, dass Männer mit abstehenden Ohren Vergewaltiger sind existiert nicht, ähnliche rassistische Vorurteile gegen Schwarze gibt es eben leider schon. Und der Vorwurf “selber Rassist!” Ist ebenso lachhaft wie vorhersehbar. Wie soll man über Ungerechtigkeiten reden ohne diejenigen zu benennen, die davon betroffen sind?
    • maude 05.02.2019 17:06
      Highlight Highlight @ Tagedieb; es geht nicht darum, Rassismus gut zu heissen. Dass öffentlich doof war geh ich total einher.
      Aber er schämt sich dafür, was er öffentlich auch gesagt hat.
      Man kann auch mal 5 grade sein lassen. Es tut ihm ja leid.
      Ich will wissen, wer noch nie auch nur ansatzweise einen rassistischen Gedanken hatte/sagte, egal in welche Richtung. Ich bspw.hab hyperkorrekten Freunde und es kommen Sätze wie 'ich bin so froh ist der Ausländeranteil an der Schule so niedrig'.
      Es geht darum, dass Menschen oft Mist reden, Mist denken und oft auch Mist anstellen. Das mein ich mit menschlich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • maude 05.02.2019 08:43
    Highlight Highlight Also ächt...mich nervt das an allen Ecken...
    Das ist doch menschlich und nachvollziehbar...Mensch darf nicht mehr Mensch sein. Auf dem Weg zum absolut korrekt denkenden, fühlenden, handelnden (...) Übermenschen- bloss werden wir das nie sein..Nie!
    Therapeuten freuts und spirituelle Workshops in denen viele ihre Wut,ihren Schmerz in Licht-und Liebe-Säulen einbetonieren, zeitgleich aber ihr Gift verschleudern sind ausgebucht. Aber molmol wir werden superkorrekt denkende und fühlende Maschinen werden, bitseli tot aber egal. Schnickschnack. Maude *unmenschlich angepisst heut 'tschuldigung*
  • LeChef 05.02.2019 07:59
    Highlight Highlight Ist doch mutig, dass er das zugibt und darüber spricht. Ändern kann ers ja sowieso nicht mehr; wäre es also besser es einfach zu tot zu schweigen?

    Dass die übliche Twitter Crowd ihm genau das vorwirft, zeigt, dass diese Leute keinen Funken Glaubwürdigkeit in politischen Fragen haben.
  • ujay 05.02.2019 07:31
    Highlight Highlight So einfach ist es heute, einen Film zu promoten. Geschickter Schachzug und erst noch umsonst.
  • Queen C 05.02.2019 07:05
    Highlight Highlight Er hat zwar Bedauern und Einsicht geäussert, aber egal.
    Auf ihn mit Gebrüll!!!
  • Raembe 05.02.2019 06:55
    Highlight Highlight Mutig das er über sowas spricht. Rache ist nie die Lösung, gut hat er dies erkannt.
    • goschi 05.02.2019 07:12
      Highlight Highlight ironischerweise aber dreht er nurmehr Filme, die sich einzig auf diese Intention stützen...

      Schade, er war mal ein guter Schauspieler, jetzt dreht er den selben Film nur nimmer neu.
    • Raembe 05.02.2019 08:30
      Highlight Highlight Quatsch, wie viele seiner letzten Filme hast Du gesehen? Widows, the Ballad of Buster Scruggs, The Lego Movie und und und. Alles keine Rache Filme. Im nächsten MIB ist er auch dabei...
    • Raembe 06.02.2019 11:25
      Highlight Highlight @Speisesalz: Hattest Du schon Mal so einen Vorfall in deinem Umfeld? Ich schon, da bekommt man genau solche Gedanken. Zu 99,9% legen sie sich wie bei ihm. Aber diese Gedanken zu verleugnen wäte falsch und feige.

      Das Argument mit labilen Menschen finde ich schwach. Dann müsstest Du jeden Thriller, jeden Krimi, jeden Horrorfilm, jede kontroverse Aussage einer berühmten Person oder jedes gewaltenthaltene Game verbieten.
  • Gawayn 05.02.2019 06:43
    Highlight Highlight Eine Frau die ihm am Herzen lag wurde vergewaltigt.
    Verständlich das es ihn mitgenommen hat.

    Da die Frau den Mann nicht erkannt hatte, fragte er nach dessen Aussehen.
    Ein wichtiges Merkmal ist nunmal die Hautfarbe.
    Es hätte asiatisch, oder Latino etc sein können.
    Aber es war halt schwarz.

    Ja die Aktion war falsch.
    Sie hätten zur Polizei sollen.

    Aber hinter alles und Jedem der eine Hautfarbe erwähnt, Rassist zu rufen, ist lächerlich.

    Er hat niemanden geschädigt. Die Aussage tut ihm Leid. Man kann es gut sein lassen
    • Alex_Steiner 05.02.2019 11:43
      Highlight Highlight Er hat nicht nach dem "Aussehen" gefragt - sondern nach der Hautfarbe.
    • Gawayn 05.02.2019 12:42
      Highlight Highlight Ich denke schon, das die Hautfarbe ein wichtiges Merkmal des Aussehens ist.

      Würdest du von einem Unbekannten angegriffen werden, wüsstest du die Form seiner Nase, Farbe seiner Augen?

      Denke nicht. Aber die Hautfarbe sicherlich.

      Aber eben, wer krampfhaft nach Rassist sucht, wird bestimmt einiges finden....
    • Tagedieb 05.02.2019 15:21
      Highlight Highlight Gawayn, es ist nicht das Problem, dass sie die Hautfarbe genannt hat, das ist ein Merkmal. Das Problem, bzw: rassistisch, am Ganzen ist, das er danach irgendwen mit demselben Merkmal aus Rache umbringen wollte. Ich würde genauso verurteilen, wenn er nach Menschen mit derselben Nase oder Augenfarbe "gejagt" hätte.
      Oder was, wenn ein Freund von dir umgebracht wird, nur weil er dieselbe Hautfarbe wie der Verbrecher hatte? Ist jetzt klar was rassistisch ist an der Aussage??
  • Tisch 05.02.2019 06:23
    Highlight Highlight Das sind persönliche Rachegefühle wegen eines sehr schlimmen Erlebnisses. Das hat m.E. nichts mit Rassismus zu tun. Wenn die Freundin einen blonden Mann beschrieben hätte, hätten diese Gefühle genausogut diese betreffen können.
    • bcZcity 05.02.2019 07:40
      Highlight Highlight Das klingt jetzt etwas beschönigend, denn ich bin überzeugt dass diese Hautfarbe, wenn auch nur unbewusst, ein starker Trigger war. Dass er so lange keinen Schwarzen Mann angetroffen hat, zeugt auch von der Distanz. Ich finde da spielt Rassismus schon - auch aber nicht nur - eine Rolle. Selbst wenn er heute klüger zu sein scheint.
    • djupp 05.02.2019 08:17
      Highlight Highlight Du glaubst, er wäre durch die Strassen gezogen auf der Suche nach einem "blondhaarigen Bastard"?

      Ich finde es grundsätzlich gut, hat sich Neeson geäussert und ist selbstkritisch, aber natürlich hat es etwas mit Rassismus zu tun, wenn das Rachegefühl nicht personifiziert sondern gegen *alle Menschen mit derselben Hautfarbe* gerichtet wird.

      Denn Rassismus ist es erst, was uns das Gefühl gibt, dass schwarze Haut alleine eine kohärente Gruppe definiert, welche als ganzes für Taten einzelner haften kann und soll.
    • Chili5000 05.02.2019 09:31
      Highlight Highlight Er hätte diese Gefühle vielleicht gehabt wenn es ein weisser gewesen wäre, aber er wäre sicher nicht nächtelang auf der Strasse auf der suche nach einem weissen gewesen... Das hat zum Teil auch etwas mit Rassismus zu tun...
    Weitere Antworten anzeigen
  • pamayer 05.02.2019 06:06
    Highlight Highlight Auge um Auge
    Zahn um Zahn
    Rache.
    Schon alttestamentarisch belegt. So alt wie die Menschheit.
    Trotz verständlichen Rachegefühlen hat Rache noch nie etwas gebracht ausser mehr Leid.
    Deshalb Rassist? Nein. Wenn der Täter schwarz war stehen alle Afroamerikaner auf der Liste, wie damals in Irland alle Protestanten bzw Katholiken.
    Stark, dass er auf niemanden konkret losgegangen ist.
    Und stark, dass er es mitgeteilt hat. Wird ihn um einen schweren Albtraum erleichtert haben.
    • Alex_Steiner 05.02.2019 11:41
      Highlight Highlight Nein, er ist nicht wegen der Rache ein Rassist. Er ist ein Rassist weil er wegen dem verbrechen eines Schwarzens - irgendeinen Schwarzen umbringen wollte. DAS ist Rassismus. Ausserdem hat er SPEZIFISCH nach der Hautfarbe gefragt. Die Frau hat es nicht erwähnt und er hat dann nach der Hautfarbe des täters gefragt.

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