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FILE - In this June 6, 2013 file photo, the sign outside the National Security Agency (NSA) campus in Fort Meade, Md. on Friday, April 28, 2017, The NSA said it will no longer collect certain communications moving on the internet for simply mentioning a foreign intelligence target, in a move applauded by privacy advocates. (AP Photo/Patrick Semansky, File)

Amerikaner werden in Zukunft weniger überwacht – die NSA schränkt überraschend die Ausspähung ein.  Bild: Patrick Semansky/AP/KEYSTONE

US-Geheimdienst NSA schränkt Überwachung von Amerikanern ein



Der US-Geheimdienst NSA schränkt überraschend die Ausspähung von Amerikanern ein. Betroffen sei die digitale Kommunikation von US-Bürgern, in der ausländische Geheimdienstziele erwähnt würden, teilte die Behörde am Freitag mit.

Bisher konnte die National Security Agency NSA solche Botschaften ohne richterlichen Beschluss überwachen. Künftig darf laut dem Dienst nur noch die Kommunikation ausgewertet werden, die von oder zu einem ausländischen Spähziel gesandt wird.

Die Entscheidung ist eine der weitreichendsten der vergangenen Jahre und ein unerwarteter Sieg für Datenschützer. Sie hatten lange beklagt, dass mit dem Spähprogramm aus technischen Gründen auch E-Mails oder SMS-Nachrichten zwischen Amerikanern überwacht werden. Diese Art der Kommunikation ist allerdings per Verfassung geschützt.

Insidern zufolge gehen die jetzigen Änderungen auf Regeln zurück, die das für den Auslandsgeheimdienst zuständige Gericht schon 2011 aufstellte.

Die Aktivitäten der NSA sorgen seit den Enthüllungen des früheren Geheimdienstmitarbeiters Edward Snowden weltweit für Aufregung. Das Ausmass wurde durch seine Enthüllungen deutlich. (sda/reu)

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