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Around 5000 people take part at the Black Lives Matter rally in Basel, Switzerland, Saturday, June 6, 2020 to protest against the recent killing of George Floyd by police officers in Minneapolis, USA, that has led to protests in many countries and across the US. A US police officer has been charged with the death of George Floyd. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Bild: keystone

«Systematischer Rassismus» in den USA: Ein Blick auf die Fakten



Rassismus gegenüber Schwarzen hat in den USA viele Gesichter. Diskriminierung der Hautfarbe wegen ist häufig schwer zu messen: Es kann sich dabei etwa um einen schiefen Blick, Beleidigungen oder abgesagte Jobinterviews handeln. Anders ist es bei dem, was Politiker in den USA «systematischen Rassismus» nennen.

Die strukturelle Benachteiligung Schwarzer ist auch rund 50 Jahre nach der rechtlichen Gleichstellung noch in vieler Hinsicht messbar: Die Leben Schwarzer sind im Durchschnitt kürzer, sie sind ärmer und weniger gesund als weisse Amerikaner. Daten können dabei helfen, das Verständnis für das Problem des Rassismus zu schärfen. Ein Überblick.

Tote bei Polizeieinsätzen

Seit 2015 haben Polizisten in den USA nach einer Auswertung der «Washington Post» rund 5400 Menschen erschossen, die zumeist bewaffnet waren. Davon waren 45 Prozent weisser Hautfarbe, obwohl Weisse rund 60 Prozent der US-Bevölkerung stellen. Schwarze, die nur 13 Prozent der Bevölkerung ausmachen, repräsentierten 23 Prozent der von der Polizei Getöteten. Die Statistik der Schusswaffentode gibt nur einen kleinen Einblick in das Handeln der Polizei: Im Fall von George Floyd fiel gar kein Schuss - ohne die Handy-Videos von Passanten wäre seine Tötung kaum derart bekannt geworden. Studien der Regierung zeigen, dass die Wahrscheinlichkeit einer Gewaltanwendung durch Polizisten gegenüber Schwarzen insgesamt deutlich höher ist.

Härtere Strafen für Schwarze

Schwarze werden vielen Studien zufolge auch häufiger von der Polizei kontrolliert als Weisse. Wenn es später zu einer Verurteilung kommt, erhalten Schwarze für das gleiche Verbrechen fast 20 Prozent längere Haftstrafen als Weisse, wie ein Bericht der Regierung für den Zeitraum 2011 bis 2016 feststellte. Afroamerikaner machen der Bürgerrechtsorganisation NAACP zufolge rund 34 Prozent aller rund 2.2 Millionen Gefängnisinsassen aus. Gemessen an ihrem Bevölkerungsanteil werden demnach fünf Mal mehr Afroamerikaner als Weisse inhaftiert.

Jeder Dritte Schwarze könnte im Gefängnis landen

Anders ausgedrückt: jeder dritte 2001 geborene afroamerikanische Mann wird statistisch gesehen in seiner Lebenszeit einmal im Gefängnis landen, aber nur jeder 17. weisse männliche Amerikaner, wie die Bürgerrechtsgruppe Sentencing Project erklärt. «Afroamerikaner werden mit einer grösseren Wahrscheinlichkeit als weisse Amerikaner festgenommen, nach der Festnahme werden sie mit grösserer Wahrscheinlichkeit für schuldig befunden (...) und es droht ihnen mit grösserer Wahrscheinlichkeit ein hartes Strafmass», erklärt die Gruppe.

Arbeitslosigkeit und Einkommen

Die Arbeitslosenquote für Afroamerikaner ist in den USA in aller Regel deutlich höher als jene für weisse Amerikaner. Im Mai lag die Quote für Schwarze bei 16.8 Prozent, die für Weisse bei 12.4 Prozent. Zudem zeigen Studien, dass Schwarzen für vergleichbare Arbeit im Schnitt nur drei Viertel dessen bezahlt wird, was Weisse verdienen. Jeder fünfte Schwarze in den USA lebt unter der Armutsgrenze von rund 26 000 US-Dollar für eine vierköpfige Familie, wie das Institut für Wirtschaftspolitik (EPI) erklärt.

Vermögen und Eigenheim

Das Vermögen einer durchschnittlichen weissen Familie ist Studien zufolge um bis zu zehn Mal grösser als das einer schwarzen Familie. Das liegt auch daran, dass weisse Familien seit Generationen Eigentum anhäufen und weitervererben können. In absoluten Zahlen drückt es die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) so aus: Weisse in den USA kontrollierten Ende 2019 ein Vermögen von gut 95 Billionen Dollar, Schwarze knapp 5 Billionen Dollar. Der unterschiedliche Wohlstand zeigt sich auch in der Frage des Eigenheims, was in den USA die Norm ist. Heute sind knapp 74 Prozent der Weissen in den USA Eigentümer ihrer Bleibe, aber nur 44 Prozent der Schwarzen, wie die jüngsten amtlichen Daten von Ende April zeigen.

Bildung und Führungspositionen

Im Alter von 25 Jahren haben 15 Prozent der Schwarzen und nur 8 Prozent der Weissen keinen Gymnasial-Abschluss. Insgesamt haben in dem Alter 35 Prozent der Weissen einen Universitätsabschluss, aber nur 21 Prozent der Schwarzen, wie Daten des Bildungsministeriums zeigen. Afroamerikaner sind zudem in Führungspositionen grosser Unternehmen deutlich unterrepräsentiert. Unter den Fortune-500-Firmen etwa finden sich nur vier schwarze Vorstandsvorsitzende. Ähnlich ist es in der Politik: In Präsident Donald Trumps Kabinett etwa gibt es nur einen Afroamerikaner, Wohnungsbauminister Ben Carson. Beim Militär sind rund 40 Prozent der Soldaten Afroamerikaner, aber nur zwei von 41 Top-Generälen sind schwarz, wie die «New York Times» berichtet.

Housing and Urban Development Secretary Ben Carson testifies before a Senate Banking, Housing, and Urban Affairs Committee hearing on Capitol Hill in Washington, Tuesday, June 9, 2020. (Astrid Riecken/The Washington Post via AP, Pool)

US-Wohnungsbauminister Ben Carson – der einzige Afroamerikaner in Trumps Kabinett. Bild: keystone

Gesundheitsversorgung

Die Gesundheitsversorgung für Afroamerikaner ist Experten zufolge im Schnitt schlechter als jene für Weisse. Das liegt an einem Bündel an Faktoren wie unterschiedlichem Bildungsniveau, Wohlstand, fehlendem Vertrauen in weisse Ärzte – aber auch Diskriminierung. Eine renommierte Studie aus dem Jahr 2016 zeigte, dass Schwarze, die über Schmerzen klagen, weniger Hilfe bekommen. Der Grund sei, dass viele weisse Laien, Medizinstudenten und junge Ärzte «fälschlicherweise an biologische Unterschiede zwischen Schwarzen und Weissen glaubten». Diese Wahrnehmung führe dann zu unzureichender Behandlung, hiess es. Nur 4 Prozent der Ärzte sind schwarzer Hautfarbe, obwohl 13 Prozent der Bevölkerung in den USA schwarz sind.

Weisse leben länger

Die Lebenserwartung Weisser lag 2017 bei 78.5 Jahren, die Schwarzer bei 74.9 Jahren, wie Zahlen der Gesundheitsbehörde CDC zeigen. In den USA sterben zum Beispiel pro 100 000 Geburten 13 weisse Mütter, aber mehr als drei mal so viele schwarze Frauen: 41 Todesfälle pro 100 000 Geburten, wie aus CDC-Daten hervorgeht. In der weissen Bevölkerung leiden schätzungsweise 11.9 Prozent an Diabetes, bei den Schwarzen sind 16.4 Prozent zuckerkrank. Ähnlich verhält es sich dem CDC zufolge auch bei den Risikofaktoren Bluthochdruck und Fettleibigkeit.

Krankenversicherung und Coronavirus

In den USA gibt es keine allgemeine staatliche Krankenversicherung. 2018 hatten rund 28 Millionen Menschen gar keine Versicherung. Das traf für 5.4 Prozent der weissen Amerikaner zu. Unter Schwarzen waren es 9.7 Prozent, wie aus Daten der Volksbefragung hervorging. Auch vom Coronavirus sind Schwarze besonders betroffen. Schätzungen gehen davon aus, dass bislang ein Viertel aller Corona-Todesfälle Schwarze waren. In der Hauptstadt Washington zum Beispiel waren sogar drei Viertel aller 500 Corona-Toten Afroamerikaner. Das CDC erklärt, die Sterblichkeitsrate Schwarzer pro 100 000 Einwohner sei doppelt so hoch wie jene der weissen Bevölkerung. Verantwortlich seien oft «wirtschaftliche und soziale Rahmenbedingungen», erklärt die Behörde. (meg/sda/dpa)

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Proteste in Minneapolis

Was struktureller Rassismus ist und warum es ihn auch in der Schweiz gibt

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82
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    Alle Leser-Kommentare
  • karima 10.06.2020 14:14
    Highlight Highlight Übrigens gibt's ganz viele Afroamerikaner, welche an diesen Protesten nicht teilnehmen und sich in keiner Weise als Opfer der Gesellschaft und der Polizei sehen... Solche Stimmen gibt's auch. Sind wohl einfach nicht so populär...
  • Joypad 10.06.2020 13:30
    Highlight Highlight True Story :-)
  • Domino 10.06.2020 12:43
    Highlight Highlight Über 2/3 schwarzer Kinder wächst ohne Vater auf. Bei den Weissen ist dies unter 1/4.
    • geissenpetrov 10.06.2020 15:13
      Highlight Highlight Und dies liegt natürlich ausschliesslich an der Hautfarbe und die oben genannten Punkte können ignoriert werden.

      Leute, wenn ihr so argumentiert, offenbart ihr nur euren eigenen Rassismus.
  • Hugo Hugentobler 10.06.2020 11:47
    Highlight Highlight Ich finde, der Elefant in Raum dürfte auch einmal angesprochen werden. Gangkriminalität und Black on Black Crime kosten jährlich tausende Leben und machen ganze Nachbarschaften zu Kriegsgebieten.

    Dass alleine in der Ganghauptstadt Chicago dieses Wochenende 85 Schiessereien resultierend in 24 Toten stattfanden (und nein, die Polizei hat nicht geschossen!), findet man nur in den Amerikanischen Medien.

    Diese Opfer werden aber ignoriert und totgeschwiegen.
    Benutzer Bild
  • der_senf_istda 10.06.2020 11:25
    Highlight Highlight Diese "Fakten" geben einfach nicht das gazze Bild wieder. Es gibt keine Entschuldigung für die regelmässigen und systematisch begangenen Übergriffe an Schwarzen in den USA. Ein äusserst aufschussreiches Interview zu diesem Thema konnte man am Samstag in der NZZ finden:
    https://www.nzz.ch/international/proteste-in-den-usa-der-rassismus-erklaert-nicht-was-passiert-ld.1559746
  • joku 10.06.2020 11:16
    Highlight Highlight Ich habe einfach Angst vor Schwarzen und vor Moslems.
    Ein Rassist bin ich deswegen aber noch lange nicht.
    • Liselote Meier 10.06.2020 15:04
      Highlight Highlight Na wenn du vor jemandem Angst hast nur wegen der Hautfarbe, dann bist ziemlich heftig ideologisiert sprich ein Rassist.

  • karl_e 10.06.2020 10:53
    Highlight Highlight Die Native Americans, also die Indianer, sollen noch mehr unter Diskriminierung, Armut und deren Folgen leiden als die Afroamerikaner. Dieses Problem wurde weitgehend gelöst, indem man die Ureinwohner ausrottete mittels Schnaps, Seuchen und brutaler Gewalt. Die Ueberlebenden wurden in karge Reservationen eingesperrt.
  • neutrino 10.06.2020 10:51
    Highlight Highlight Ich stelle mir einfach folgende Frage: warum gelten alle diese Fakten gegenüber asiatischen Personen in den USA nicht? Warum haben die meist gute Bildung, viel Vermögen, etc.

    Ist der weisse Amerikaner selektiv nur gegen Schwarze rassistisch, nicht aber gegen Asiaten? Meiner Meinung nicht - es ist schlicht zu einfach, fehlende Bildung, Lebenserwartung, etc. mit strukturellem Rassismus zu erklären. Sonst hätten auch alle Asiaten, Inder, etc. mit diesen Nachteilen zu leben. Aber da sieht es anders aus.
    • geissenpetrov 10.06.2020 14:30
      Highlight Highlight "es ist schlicht zu einfach, fehlende Bildung, Lebenserwartung, etc. mit strukturellem Rassismus zu erklären"

      Dann erklärs anders. Worauf willst du raus?
    • Liselote Meier 10.06.2020 16:00
      Highlight Highlight Rassismus ist immer Selektiv weil es eben eine Ideologie ist.

      Bis in die 60er waren die Asiaten in den USA noch rechtloser als die Schwarzen. In den Chinatowns war die Kriminalität um einiges höher. Die grössten Gruppen kamen nach 1965 hatten eine höhere Bildung, Vermögen, politische Verbündete gegen den "Kommunismus" usw.
    • neutrino 10.06.2020 22:33
      Highlight Highlight @geissenpetrov: ja zB. lässt sich anhand der Vietnamesen in US erklären - der Grossteil waren Flüchtlinge, sind aber heute überdurchschnittlich gebildet, kaum straffällig, hohe Lebenserwartung, etc.

      Weil sie sich da hochgearbeitet haben mit viel Einsatz. Offenbar hat der strukturelle Rassismus das nicht verhindert wie bei den Schwarzen.
  • DerMeiner 10.06.2020 09:25
    Highlight Highlight Ist mir alles einfach zu schwammig. Fakt 1.) beispielsweise. Prozentzahlen jonglieren schön und gut, aber was soll das nun beweisen? Ich könnte nun auch reininterpretieren, dass Latinos und Afroamerikaner generell krimineller sind und öfter mit Schusswaffen rumlaufen.

    Was ich damit sagen will. Systematischen Rassismus erkenne ich nicht. Er wird reininterpretiert, ohne genauere Quellenangabe. Das ist sehr gefährlich!
    • Ueli der Knecht 10.06.2020 13:43
      Highlight Highlight "Ich könnte nun auch reininterpretieren, dass Latinos und Afroamerikaner generell krimineller sind und öfter mit Schusswaffen rumlaufen."

      Deine Interpretation ist rassistisch. Auch im Fieglings-Konjunktiv ("ich könnte").

      Die meisten Schusswaffenbesitzer in den USA sind Weisse. Ebenfalls belegt: Weisse werden für gleiche Straftaten (vorallem Drogen) weniger oft bestraft als Farbige, obwohl sie diese öfters begehen (zB. sind die meisten Drogenkonsumenten Weisse).

      "Was ich damit sagen will. Systematischen Rassismus erkenne ich nicht."

      Logisch. Rassisten erkennen ihren Rassismus praktisch nie.
    • karima 10.06.2020 14:10
      Highlight Highlight "Ich könnte nun auch reininterpretieren, dass Latinos und Afroamerikaner generell krimineller sind und öfter mit Schusswaffen rumlaufen."

      ist nicht eine reine Interpretation sondern es ist klar eine Tatsache, dass ein sehr hoher Prozentsatz der Kriminalität auf das Konto der afroamerikanischen Bevölkerung geht.

  • Eskimo 10.06.2020 09:16
    Highlight Highlight Punkt drei bringt die Sache auf den Punkt. Jeder dritte Afro Amerikaner könnte im Gefängnis landen. Das bedeutet das die Kriminalitat unter Afro Amerikaner deutlich höher als unter Weissen ist. Logisch werden Schwarze häufiger kontrolliert. Logisch begegnen Polizisten Schwarzen mit Misstrauen. Logisch werden sie häufiger verurteilt. Das hat doch nichts mit Rassismus zu tun, sondern ist die logische Folge.
    • Wiedergabe 10.06.2020 11:13
      Highlight Highlight Sie haben das Problem nicht begriffen. Das soll kein Vorwurf sein, sie leben ja in der "schönen Schweiz".
      Aber die Situation in den USA mit Argumenten die bei uns gelten würden zu erklären versuchen ist kurzsichtig. Die Situation in den USA ist eher mit Israel und Pälestinensern zu vergleichen. Jahrzehnte der Unterdrückung und Repression. Und dann argumentieren 'die sind aber so böse.'
      Schauen sie mal die Personenkontrolle in dieser Doku an:
      https://www.srf.ch/play/tv/dok/video/im-visier---die-polizei?id=e29b4a2b-067c-4009-a99e-426736694e73
    • bruuslii 10.06.2020 12:06
      Highlight Highlight eskimo: doch! genau das ist struktureller rassismus!

      "Logisch werden Schwarze häufiger kontrolliert."
      = struktureller rassismus!
      ursache: urspr. ausschluss von besitztum
      lösung: reparation, faire arbeitsbedingungen.

      "Logisch begegnen Polizisten Schwarzen mit Misstrauen."
      = struktureller rassismus!
      ursache: vorverurteilung
      lösung: verzicht auf vorverurteilung

      "Logisch werden sie häufiger verurteilt."
      = struktureller rassismus!
      ursache: fehlende ausbildung
      lösung: ausbildung.

      nach deiner logik:
      "farbige sind krimminell. logisch sind alle weissen rassisten. inkl. DU!"
      findest du das toll?
    • Ueli der Knecht 10.06.2020 13:49
      Highlight Highlight "Das bedeutet das die Kriminalitat unter Afro Amerikaner deutlich höher als unter Weissen ist."

      Nein. Das bedeutet, dass Schwarze für die gleichen Straftaten härter bestraft werden als Weisse.

      Schwarze werden bei gleichen Drogendelikten Schwarze öfters und härter bestraft als Weisse. Die meisten Drogendeliquenten sind Weisse.

      Deine ganze auf deinem rassistischen Trugschluss aufbauende Logik ist bloss Ausdruck von Rassismus.

      "Das hat doch nichts mit Rassismus zu tun, sondern ist die logische Folge."

      Das hat nichts mit Logik zu tun, sondern mit der Dummheit von Rassisten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dong 10.06.2020 09:11
    Highlight Highlight Also gerade bei (1) darf man nicht unter den Tisch kehren, dass die Kriminalität auch höher und die Polizeigewalt daran gemessen NICHT mehr überproportional ist. Das bringt doch niemandem etwas, die Sache so einseitig anzuschauen, zuallerletzt den betroffenen, die leiden ja auch unter der Kriminalität.
  • Bruno Wüthrich 10.06.2020 09:06
    Highlight Highlight Diese Zahlen überraschen nicht. Der Rückstand, der den Afroamerikanern über Jahrhunderte aufgezwungen wurde, lässt sich nicht so einfach in ein paar Jahrzehnten weg eliminieren.

    Ein Hauptgrund dafür ist, dass diejenigen, die vom heutigen System und der heutigen Ideologie profitieren, Angst haben, dass sie etwas verlieren könnten, wenn die Diskriminierung aufhört.

    Diese Angst existiert auch bei uns. Wann immer jemand von ausländischer Herkunft beruflich erfolgreich ist, wird diese Person von einem Teil der einheimischen Bevölkerung besonders kritisch wahrgenommen.
    • Dong 10.06.2020 10:19
      Highlight Highlight Das mag für gewisse Karrieresysteme gelten, im KMU und an den meisten Arbeitsplätzen interessieren sich die Leute aber vor allem dafür, wie du deinen Job machst.
  • Gipfeligeist 10.06.2020 09:05
    Highlight Highlight Sehr empfehlenswert ist der Beitrag von John Oliver:
    Play Icon
  • Gianini92 10.06.2020 09:01
    Highlight Highlight Von „Fakten“ und „Studien“ zu sprechen, ohne Quellen anzugeben finde ich ziemlich schwach. Es wäre doch problemlos möglich gewesen, diese unter jedem Punkt oder ganz am Ende aufzulisten?

    • Rabbi Jussuf 10.06.2020 09:55
      Highlight Highlight Gianini
      Ist halt so Usus. So kann man viel leichter die Studien nehmen, die grade ins Bild passen.
      Sieht man ja oben schon, dass die benutzten Studien von sehr unterschiedlicher Qualität sein müssen in Bezug auf das was sie gemäss Bericht aussagen sollen.
    • bruuslii 10.06.2020 09:56
      Highlight Highlight gianini92: genau!

      wie ging das nochmal mit quellenangaben?

      https://www.watson.ch/!455883641

      bitte verkackt es nicht!
      Play Icon
  • walsi 10.06.2020 08:53
    Highlight Highlight An diesen Demonstrationen gibt es viele Leute die sich darüber beklagen, dass eine Personen Gruppe auf Grund ihrer Eigenschaft, schwarze Hautfarbe, von den Polizisten benachteiligt werden. Dabei tragen sie ein T-Shirt mit der Aufschrift: ACAB (All Cops Are Bad) Die merken noch nicht einmal, dass sie genau das gleiche machen, was sie den Polizisten vorwerfen. Sie verurteilen alle Person einer Gruppe nur auf Grund ihrer Eigenschaft, dass sie Polizisten sind. So wie nicht alle Schwarze Verbrecher sind, sind auch nicht alle Polizisten Rassisten.
    • Borki 10.06.2020 12:39
      Highlight Highlight Wobei das "B" für "bad" noch die ganz harmlose Version ist.
    • loudmouth 10.06.2020 12:51
      Highlight Highlight ACAB steht für All Cops Are Bastards.
    • walsi 10.06.2020 15:39
      Highlight Highlight @loudmouth: Das machts nicht besser, eher schlimmer. ;-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • papaG 10.06.2020 08:44
    Highlight Highlight Ich frage mich stets, zu welchem Grad ausschliesslich rassistische Gründe die Ursache für die Benachteiligungen von Afroamerikanern sind. Ist in vielen Belangen nicht schlicht das anarchokapitalistische System der USA ausschlaggebend? Ein System indem das Kapital jeden Lebensbereich dominiert und Aufstiegschancen begrenzt sind?
    Die Nachkommen europäischer Siedler haben historisch bedingt massiven Vorsprung, somit bessere Bildung, bessere Jobs, gesünderen Lebensstil, weniger Anlass in der Kriminalität ihren Lebensunterhalt zu erkämpfen.
    Zu viel Kapitalismus und zu wenig soziale Auffangnetze?
    • Ueli der Knecht 10.06.2020 14:03
      Highlight Highlight "Ich frage mich stets, zu welchem Grad ausschliesslich rassistische Gründe die Ursache für die Benachteiligungen von Afroamerikanern sind. Ist in vielen Belangen nicht schlicht das anarchokapitalistische System der USA ausschlaggebend?"

      Das "anarchokapitalistische System" (weltweit) basiert auf Rassismus. Rassismus ist in der feudal-plutokratischen Kleptokratie systemimmanent. Ohne Rassismus und Apartheid, bzw. mit der Gleichberechtigung aller Menschen, würde das System schlicht zusammenklappen. Darum verunglimpfen Rassisten die Gleichberechtigung als Sozialismus, Kommunismus, usw.
    • Rabbi Jussuf 10.06.2020 14:07
      Highlight Highlight "Zu viel Kapitalismus und zu wenig soziale Auffangnetze?"
      Wer bezahlt die "sozialen Auffangnetze"?

      Das geht nur über eine funktionierende Wirtschaft und damit Kapital.
    • You will not be able to use your remote control. 10.06.2020 16:37
      Highlight Highlight > Das geht nur über eine funktionierende Wirtschaft und damit Kapital.

      Hehe, Ueli hat ja recht deutlich gesagt, wer dieses Wirtschaftssystem warum verteidigt.

      Früher ging dein reaktionärer Spruch so:

      Nur unser König kann uns davor beschützen, dass ein anderer König uns unserem König wegnimmt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Borki 10.06.2020 08:28
    Highlight Highlight Die alte Frage von Korrelation und Kausalität.

    Ich bestreite absolut nicht, dass Rassimus bei vielen der Unterschiede wahrscheinlich eine (Mit-)Ursache sein wird. Aber die meisten der obigen Statisiken zeigen nur die Ist-Situation ohne zu zeigen, inwiefern Rassismus Schuld ist an dieser.

    Plakativ gesagt: Fettleibig wird man vom Fressen, nicht durch Rassismus.
    • Ueli der Knecht 10.06.2020 14:04
      Highlight Highlight "Plakativ gesagt: Fettleibig wird man vom Fressen, nicht durch Rassismus."

      Es ist nicht alles ein Vergleich, was hinkt.
    • You will not be able to use your remote control. 10.06.2020 16:42
      Highlight Highlight > Plakativ gesagt: Fettleibig wird man vom Fressen, nicht durch Rassismus.

      Ausser, man frisst zu viel, weil man von Rassismus ausgelöste emotionale Schwierigkeiten hat.
    • Ueli der Knecht 11.06.2020 00:21
      Highlight Highlight Fettleibigkeit ist den USA sowieso unter den gefrässigen Weissen viel weiter verbreitet als bei den hungernden Schwarzen. Der Hunger unter den Schwarzen hat aber schon mit Rassismus zu tun.

      Der offenbar gewordenen Hunger unter den Tausenden Sans Papier im reichen, fetten Genf hat auch etwas mit Sklaverei, mit Ausbeutung und letztlich ebenfalls mit Rassismus zu tun.
  • Antichrist 10.06.2020 08:26
    Highlight Highlight Die USA hatten einen schwarzen Präsidenten. Der hat leider nichts für die Schwarzen gemacht. Deshalb haben sogar die Schwarzen Trump gewählt. Wenn es dem Land wirtschaftlich gut geht, dann haben alle etwas davon.
    • Wiedergabe 10.06.2020 11:00
      Highlight Highlight Wow, dann hätte Trump ohne diese schwarze Wählerschaft noch mehr als die 3 Mio Stimmen weniger als Hillary gehabt..?!
  • Turi 10.06.2020 08:25
    Highlight Highlight Interessanterweise findet man fast all diese Unterschiede auch zwischen Frauen und Männer: Tote bei Polizeieinsätzen, härtere Strafen, Wahrscheinlichkeit im Gefängnis zu landen, Obdachlosigkeit, Lebenserwartung, Zugang zu Bildung und Gesundheitsversorgung. Interessiert hat solche strukturelle Diskriminierung bisher nie jemand (man sprach sogar davon, dass die diskriminierten Männer selbst schuld seien), ausser sie fällt zu ungunsten der Frau aus.

    Vergleicht doch mal die Wahrscheinlichkeit im Gefängnis zu landen für einen schwarzen Mann und eine weisse Frau. Der Unterschied ist erschreckend.
    • DerMeiner 10.06.2020 11:23
      Highlight Highlight Und was bringt das? Status Quo ist nun mal, dass es demografisch kriminellere Gruppierungen gibt, wo weisse Frauen offenbar nicht reingehören. Soll man nun (kriminelle) schwarze Männer entkriminalisieren, nur weil die Statistik sonst rassistisch aussieht?
  • Floule 10.06.2020 08:13
    Highlight Highlight Rassismus ist sicherlich stark verankert in Amerika, auch heute noch.
    Trotzdem finde ich dass man diese Fakten auch etwas kritischer hinterfragen muss. Afroamerikaner wachsen im Durchschnitt in schlechteren Verhältnissen auf als Weisse, und das wiederspiegelt sich dann in den Kriminalitätsraten, Arbeitslosigkeit etc.
    Ich will nicht den Rassismus kleinreden, aber wenn man Fakten zur Hand nimmt dann sollte man alle Faktoren berücksichtigen.
    Benutzer Bild
    • loquito 10.06.2020 10:15
      Highlight Highlight "Ich will nicht den Rassismus kleinreden, aber..." vor dem ist alles gelogen. Diese Balken die du dann unten dranhängst sind genau Resultat von Rassismus. Wieviele dieser 547.948 und 365.299 "crimes" wären bei weissen gar nie in die Statistik aufgenommen worden? Klaut ein schwarzer dir 20 USD ist er in der Statistik. Tausende Latinos und Schwarze werden wegen Delikten unter 300 US$ verhaftet und verurteilt.
      Und wieder ist es das gleiche, gib den weissen die gleich schlechten Chancen wie den Schwarzen/LAtinos und du hast die Balken genau andersrum...
    • Doppelpass 10.06.2020 10:16
      Highlight Highlight "Ich will den Rassismus nicht kleinreden, aber..."
      ???
      Was möchtest Du genau sagen?
      Dass Rassimus einer Spirale gleicht und Diskriminierung nicht nur zu Nachteilen und Privilegien in der Gesellschaft, sondern auch zu Kriminalität, Gewalt und entsprechend vielen Opfern führt?
      Wo genau ist das "aber"?
      Oder hat es aus Deiner Sicht "aber" doch etwas mit einer "genetischen" Gewaltneigung von schwarzen Menschen zu tun?
    • Rabbi Jussuf 10.06.2020 14:17
      Highlight Highlight loquito
      Wieder mal nur das gesehen, was in dein ideologisch verbrämtes Hirn passt.
      Oben steht GEWALTVERBRECHEN.
      Aber eben, auch das wird nicht helfen dir die Augen zu öffnen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sihlwahn 10.06.2020 08:03
    Highlight Highlight Eine wichtige Statistik habt ihr weggelassen:
    Obwohl nur 13% der US-Bevölkerung afroamerikanisch ist, ist diese Bevölkerungsgruppe für 53% aller Tötungsfälle verantwortlich. Dies lässt sich auch auf andere Kriminalstatistiken ausweiten.
    Das Hauptproblem sehe ich klar bei der Armut und Chancenungleichheit der Afroamerikaner. Anstatt die Polizei abzusetzen sollte man sich mMn mit dem eigentlichen Problem befassen. Anfangen könnte man mit dem Bau von neuen Schulen und Ausbildungsprogrammen in Landesteilen und Quartieren mit überwiegend afroamerikanischer Bevölkerung.
    • loquito 10.06.2020 10:17
      Highlight Highlight anfangen sollte man mit fairen Löhnen. Was nützt dir die beste Bildung der Welt, wenn es für Schwarze und Latinos nur Jobs gibt, welche dir nicht reichen. Ich kenne Latinos mit Uniabschluss und 3! 100% Jobs ... das ist das Problem! Wer keinen Abschluss hat kriegt keinen Job oder noch miesere und wird fast automatisch kriminell...
    • insert_brain_here 10.06.2020 10:28
      Highlight Highlight Rassismus und Armut sind eng miteinander verzahnt. Schwarze sind öfter arm, haben deswegen schlechtere Chancen bei der Bildung, haben deswegen schlechtere Jobs und werden öfter straffällig, sind deswegen öfter von Armut betroffen und hoppla schon hat sich der Kreis geschlossen.
    • MrBlack 10.06.2020 10:44
      Highlight Highlight Ganz klar, Armut und Chancenungleichheit sollten stark bekämpft werden.

      Das heisst aber nicht, dass es in der Polizei keine Probleme gibt. Man kann gleichzeitig Armut & Chancenungleichheit bekämpfen UND die Polizei neu strukturieren, sowie deren Ausbildung verbessern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • tagomago 10.06.2020 07:56
    Highlight Highlight Dazu kommt, dass Gefängnisse in den USA eine lukrative Gelegenheit für Firmen darstellen, billig zu produzieren. Gefängisse sind privat organisiert, die haben ein grosses Interesse an möglichst grosser Anzahl Insassen. Seit dem 1994 von Bill Clinton verabschiedeten Gesetz "tough on crime", welches von Joe Biden mitgeschrieben wurde gibt es einen massiven Anstieg von hauptsächlich armen farbigen Gefängnisinsassen.
    • HabbyHab 10.06.2020 10:32
      Highlight Highlight Billig zu produzieren. Nenn es, was es ist: moderne Sklavenarbeit
  • Füürtüfäli 10.06.2020 07:45
    Highlight Highlight Wie soll sich das beruhigen, wenn ein Präsident Demonstranten pauschal als Terroristen beschimpft, und unverhohlen, gegen alle Regeln des Landes mit dem Einsatz der Armee droht.
    • Stefan Morgenthaler-Müller 10.06.2020 08:04
      Highlight Highlight @Füürt. Wenn Trump als Präsident abgewählt wird, dann ist alles gut? Das Problem ist nicht Trump, sondern die Ideologie der USA, die sich eben im strukturellen, bzw. institutionalisiertem Rassismus manifestiert.
    • npe 10.06.2020 08:19
      Highlight Highlight Lieber "Stefan Morgenthaler-Müller"

      Nein dann ist noch lange nicht alles gut. Aber ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, ein Blocker würde entfernt werden und man kann anfangen, den Systemischen Rassismus in den USA zu bekämpfen. Mit einem solchen Präsidenten ist dies praktisch ein Ding der Unmöglichkeit. Es ist offensichtlich, dass Trump viel zu diesem Problem beiträgt.

      https://www.motherjones.com/politics/2015/08/trump-casinos-black-employees/
    • Wiedergabe 10.06.2020 08:32
      Highlight Highlight Natürlich ist Trump nicht das Problem.
      Aber wenn ich ein Problem mit Alkoholismus habe, sollte ich nicht gerade Harald Juhnke als mein Life-Coach einstellen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • chrimark 10.06.2020 07:41
    Highlight Highlight Was den USA vor allem fehlt, ist ein Bildungsystem, das finanziell schlechter gestellten erlaubt, eine gute Ausbildung zu erlangen. Ohne gute Ausbildung ist ein finanzeller & gesellschaftlicher Aufstieg kaum zu schaffen. In einem System, im dem fast alles von den finanziellen Möglichkeiten abhängt katastrophal.
    Wer gesellschaftlich unten ist, bleibt dort und ist stark von den im Artikel erwähnten Punkten betroffen und inkl. hohem Risiko, in Kriminalität verwickelt zu werden. Ein Teufelskreis, der die schwarze Bevölkerung historisch bedingt überproportional stark trifft.
    • Rabbi Jussuf 11.06.2020 12:08
      Highlight Highlight chrimark
      Das stimmt begrenzt.
      In anderen Ländern gibt es Bidungssysteme, die nicht vom Geld abhängig sind und trotzdem gibt es auch dort Gruppen, die bildungsmässig deutlich im Hintertreffen sind.
      Ein weiterer Nebeneffekt ist es, dass unentgeltliche Bildung im Niveau bedenklich sinkt. Das sieht man bereits in den USA bei den Colleges.
      Ebenso sinkt die Qualität überall dort, wo Gleichstellung (Quotenregelungen), Gender Mainstreaming, Antirassismus und PC eine Rolle spielt.

Interview

«96 Prozent der Frauen in unseren Zentren auf Lesbos sind Opfer sexueller Gewalt»

Raquel Herzog ist Gründerin einer NGO, die auf Lesbos und in Athen ein Tageszentrum für Frauen auf der Flucht betreibt. Im Interview erklärt sie, wieso Frauen, die im Lager Moria lebten, besonders auf Unterstützung angewiesen sind und wie es um die aktuelle Lage auf Lesbos steht.

Frau Herzog, vor ein paar Wochen erreichten uns Bilder vom brennenden Camp Moria. Wie ist die Situation auf Lesbos jetzt? Raquel Herzog: Im neu aufgebauten Lager sind bereits 9000 Menschen untergebracht. Währenddessen ist die schweizerische humanitäre Hilfe vor Ort. Sie sorgt sich um die Trinkwasserversorgung.

Wie sind die Bedingungen in den neuen Lagern? Es gibt 37 Toiletten. Ich bezweifle, dass es im neuen Lager ein Abfallkonzept gibt. Zudem …

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