International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Antonio Guterres, United Nations High Commissioner for Refugees (UNHCR), arrives for a news conference at the United Nations in Geneva, Switzerland December 18, 2015.  REUTERS/Denis Balibouse/File photo     TPX IMAGES OF THE DAY

Sehen wir hier den künftigen UNO-Chef? Antonio Guterres bei einer Rede. Bild: © Denis Balibouse / Reuters/REUTERS

Wer wird neuer UNO-Chef? Alles deutet auf den Portugiesen Guterres hin



Der frühere Chef des UNO-Flüchtlingshilfswerks, der Portugiese Antonio Guterres, bleibt weiter Favorit für den Posten des UNO-Generalsekretärs. Auch in der vierten geheimen Probeabstimmung im UNO-Sicherheitsrat habe Guterres die meisten Stimmen bekommen, hiess es am Freitag aus Diplomatenkreisen.

Wer ist Antonio Guterres?

Antonio Guterres ist 67-jährig und vornehmlich auf dem portugiesischen Politparkett alles andere als ein Unbekannter. Er war Generalsekretär der Sozialisten, sass im Parlament und war von 1995 bis 2002 Premierminister des Landes. Zehn Jahre lang – 2005 bis 2015 – amtete er als UNO-Flüchtlingskommissar. (tat)

Die 15 Mitglieder des Rates hätten dem Portugiesen 12 zustimmende und 2 ablehnende Stimmen gegeben. Ein Ratsmitglied habe sich nicht zu ihm geäussert. Auf den Plätzen folgten der slowakische Aussenminister Miroslav Lajcak und der frühere serbische Aussenminister Vuk Jeremic.

Kritik am Auswahlverfahren

Insgesamt hatten sich zwölf Frauen und Männer um die Nachfolge des derzeitigen UNO-Generalsekretärs Ban Ki Moon beworben, dessen zweite fünfjährige Amtszeit Ende des Jahres ausläuft. Einige Kandidaten haben ihre Bewerbung jedoch bereits zurückgezogen.

epa05464495 Secretary General of United Nations Ban Ki Moon speaks during a meeting of the Argentine Council for International Relations (CARI) in Buenos Aires, Argentina, 08 August 2016. CARI is the first official act of Ban Ki Moon in a visit to the southern country which will run until 09 August.  EPA/ALBERTO ORTIZ

Um seine Nachfolge geht es: Ban Ki-moon tritt Ende des Jahres ab. Bild: EPA/EFE

Nach den ungeschriebenen Verteilungsprinzipien der UNO sollte eigentlich ein Kandidat oder eine Kandidatin aus Osteuropa den Posten bekommen. Neue Kandidaten für das Amt können jederzeit hinzukommen.

Nach einer Reihe weiterer Probeabstimmungen will der Sicherheitsrat der UNO-Generalversammlung einen oder möglicherweise auch mehrere Kandidaten zur Abstimmung frühestens im Oktober empfehlen. Kritiker sehen das Verfahren als intransparent und männerdominiert an. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

«Sehr unfair und einseitig» – Trump attackiert Klimaabkommen bei G20-Gipfel

US-Präsident Donald Trump hat seinen vielleicht letzten öffentlichen Auftritt auf einer grossen internationalen Bühne zu einer Attacke auf das UN-Klimaabkommen genutzt. Als «sehr unfair und einseitig» bezeichnete er die von fast allen Staaten der Welt unterzeichnete Vereinbarung am Sonntag bei der G20-Videokonferenz. Ziel sei es gewesen, «die amerikanische Wirtschaft zu töten».

Die USA seien unter seiner Führung aus dem Abkommen ausgetreten, um nicht «Millionen amerikanischer Jobs und Billionen …

Artikel lesen
Link zum Artikel