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FILE - In this image takem from a November 2012 video made available by Paula French, a well-known, protected lion known as Cecil strolls around in Hwange National Park, in Hwange, Zimbabwe. Zimbabwe's wildlife minister says extradition is being sought for Walter Palmer, the American dentist who killed a Cecil.  (Paula French via AP)

Cecils Tod hat eine weltweite Debatte ausgelöst. Bild: AP/Paula French

US-Senatoren wollen nach Cecils Tod gegen Trophäenjagd vorgehen



Der Tod des Löwen Cecil aus dem Hwange-Nationalpark in Simbabwe beschäftigt jetzt auch den US-Kongress. Mehrere Senatoren brachten am Freitag einen Gesetzentwurf ein, der Ein- und Ausfuhrbeschränkungen für Jagdtrophäen verschärfen soll.

«Lasst uns keine feigen Löwen sein, wenn es um die Trophäenjagd geht», erklärte der demokratische Senator Robert Menendez. Cecils Tod sei eine «vermeidbare Tragödie» gewesen, die den Bedarf an strengeren Gesetzen verdeutliche.

Dem Entwurf zufolge sollen die in einem 1973 verabschiedeten Gesetz zum Artenschutz festgehaltenen Ein- und Ausfuhrbeschränkungen erweitert werden. Unter die Regelung würden dann nicht mehr nur bereits als gefährdet eingestufte Tiere fallen, sondern auch Arten, deren Aufnahme auf die Liste geprüft wird.

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Die für Artenschutz zuständige Behörde des US-Innenministeriums (USFWS) hatte im vergangenen Jahr vorgeschlagen, den afrikanischen Löwen als gefährdete Tierart einzustufen. Eine Entscheidung fiel bislang aber nicht.

Anfang Juli hatte ein US-Zahnarzt auf Grosswildjagd den berühmten Löwen Cecil getötet. Der Kadaver war ausserhalb des Hwange-Nationalparks entdeckt worden. Der Kopf der Raubkatze fehlte, das Fell war abgezogen. Die Trophäenjagd des Zahnarztes löste weltweit Empörung aus und ist Gegenstand eines Gerichtsverfahrens in Simbabwe. (viw/sda/afp)

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